Zur weiteren Planung der Kampagne zur Nutzung von Leerständen und für die Einführung einer Zweckentfremdungssatzung lädt das Stadt für alle Bochum Netzwerk alle Interessierten herzlich zum fünften Treffen am Montag, 19.12. um 19.30 Uhr ins Soziale Zentrum ein: Die Planung unserer Aktivitäten als Stadt für alle Bochum Netzwerk nimmt langsam Gestalt an. Das Netzwerk wird versuchen in die aktuelle Debatte um neue wohnungspolitische Herausforderungen in Bochum einzugreifen. Einerseits erstellt die Stadt aktuell ein Handlungskonzept Wohnen. (Der bisherige Stand dazu ist hier zu finden.) Andererseits scheint der Wohnungsmarkt insbesondere für ärmere Menschen immer enger zu werden und viele Geflüchtete müssen weiter in Sammelunterkünften leben. Für alle Interessierten bieten wir am 26.1. eine Infoveranstaltung zu möglichen wohnungspolitischen Interventionsmöglichkeiten der Stadt anbieten. mehr…
Zu einer interaktiven Diskussion laden die DGB Region Ruhr-Mark und die hellas-solidarität-bochum ein, um gemeinsam nach Antworten zu suchen bzw. Thesen zu entwickeln. Die Diskussion beginnt um 19 Uhr am Dienstag, den 13 Dezember im ver.di-Haus Bochum. In der Einladung heißt es: „Mit Giorgos Chondros (Parteivorstand Syriza) und Ismail Küpeli (Journalist, Medizinische Flüchtlingshilfe Bochum) konnten wir für Griechenland und die Türkei bereits internationale Diskutanten gewinnen, die eine aktuelle Bestandsaufnahme der Rechtspopulisten und ihrer Strategien in ihren Ländern vornehmen werden… Im Anschluß möchten wir verschiedenen Fragestellungen nachgehen: Wie sind die rechtspopulistischen Wahlerfolge zu erklären? – Sind Neoliberalismus und die Austeritätspolitik die einzigen Stellschrauben für einen Wandel? – Ist die Spaltung in der Gesellschaft Ursache oder Wirkung? – Welche Rolle spielen die Medien, insbes. die „sozialen“ Medien? – Wie kann man dieser Entwicklung effektiv begegnen? Gerne würden wir auch in diesem Zusammenhang stehende Fragen der Gäste mit aufnehmen und bitten diese im Vorfeld an: hellassolibo@web.de oder an anne.sandner@dgb.de zu posten.
Am Mittwoch, den 14.12. findet um 18.30 Uhr das nächste AntifaCafé im Sozialen Zentrum statt. Das Thema des Abends ist „System Change, Not Climate Change – Klimaaktivismus von heute“. In der Ankündigung heißt es: »Die Zeit drängt. Das Ergebnis der letzten Klimagipfel in Paris und Marrakesch kann eher als ‘Viel Lärm um Nichts’ betrachtet werden – viele Worte, wenige Taten. Nun sind Klima-Aktivist*innen weltweit gefragt, um Druck für einen gesellschaftlichen Wandel aufzubauen. mehr…
Donnerstag 08.12.16, 17:38 Uhr
Ein Recherche-Theater-Projekt für eine Spielerin und dreizehn Glühbirnen
Die Schauspielerin Anne Hoffman und Regisseurin Ruth Messing kommen am Mittwoch, den 14. 12. zu einem Gastspiel ins PrinzRegent Theater. Ihr Stück: „Pol Pots Lächeln oder Recherchen zum guten Glauben. Die Ankündigung: «Die siebziger Jahre. Der Vietnamkrieg und die Politik der USA mobilisieren viele junge Menschen in Deutschland und Europa. Auf den Straßen demonstrieren sie für den Frieden, kämpfen gegen die imperiale Ausbeutung der Länder der Dritten Welt, immer auf der Seite der Entrechteten und Mittellosen. Sie verfassen Flugblätter, reden sich die Köpfe heiß, studieren Marx und Mao, sammeln Gelder für die Unterstützung der Befreiungskämpfe in Vietnam, Kambodscha, Zimbabwe und anderswo. mehr…
Die Naturfreunde Bochum-Langendreer werden am kommenden Samstag vor Naturkost Artmann einen Stand aufbauen und eine Spenden-Sammelaktion zugunsten der Flüchtlinge in ihrem Stadtteil und anderen Bedürftigen durchführen. Die Naturfreunde berichten über ihre letztjährige Aktion: Einen Tag lang baten wir die Kundinnen und Kunden vor einem großen Supermarkt, ein Teil mehr zu kaufen und nach dem Einkauf zu spenden. Der Erfolg war enorm, denn meist blieb es nicht dabei. Die Idee dazu hatte unsere Naturfreunde Jugendgruppe, die auch die neue Sammelaktion organisiert. Bisher waren wir sehr beeindruckt von der Spendenbreitschaft und der sehr positiven Resonanz der Bochumer zu unserer Aktion. mehr…
Im Rahmen des Projektes „Farbe bekennen – Demokratie leben“ laden das Kommunale Integrationszentrum und der Kinder- und Jugendring am Donnerstag, den 8. Dezember um 18.15 Uhr in die Volkshochschule im BVZ, Raum 1012 zur Demokratiekonferenz ein: » Ziel der Konferenz ist es, sich über die Erfahrungen mit den Projekten 2015 und 2016 auszutauschen und Ideen für neue Projekte zu entwickeln. Als Beispiele für erfolgreiche und spannende Projekte werden Sportaktionen mit Geflüchteten, die Arbeit mit homosexuellen jungen Flüchtlingen im Rahmen von „Senlima“, Gedenkstättenfahrten und ein internationaler Studentenaustausch vorgestellt. mehr…
Am Freitag. den 9.12. ab 19.00 Uhr gibt es im Zeitmaultheater, Imbuschplatz 11 „Stadtgeflüster: Migration und Flucht in Theater und Musik“. In der Ankündigung heißt es: »Theater und Musik überwinden Sprachbarrieren, Kulturunterschiede und Altersgrenzen. Das beweisen die Gruppen um Günfer Çölgeçen und Omid Pouryousefi mit dem Projekt „Stadtgeflüster“, in dem sich junge Künstler, geprägt durch Migration und Fluchterfahrung, positionieren. In ihrem Theaterstück entwickelten die geflüchteten Jugendlichen zusammen mit Günfer Çölgeçen erst eigene Texte, dann Szenen, die ihr bisheriges Leben und ihre Suche nach ihrer friedlichen gemeinsamen Zukunft thematisieren. mehr…
Video zu rassistischen Pogromen in Hoyerswerda und Rostock
Am Freitag, den 9. Dezember laden der Bahnhof Langendreer und die Antifaschistische Linke um 19:00 Uhr zu einen Veranstaltung ein zum Thema: 25 Jahre nach Hoyerswerda – Kontinuitäten und Brüche: Das rassistische Pogrom im sächsischen Hoyerswerda jährt sich 2016 zum 25. Mal: Im September 1991 wurden ein Wohnheim für Vertragsarbeiter und eine Geflüchtetenunterkunft über mehrere Tage von Neonazis und vermeintlich „ganz normalen Bürger*innen“ unter dem Beifall hunderter Menschen massiv mit Molotow-Cocktails und Steinen angegriffen. mehr…
Am Mittwoch, den 7. Dezember wird Lenard Suermann um 19 Uhr im Bahnhof Langendreer über Ideologie, Vernetzung und Aktionsformen der Identitären referieren. Als identitäre Bewegung bezeichnen sich mehrere aktionistische, völkisch orientierte Gruppierungen, die ethnopluralistisch-kulturrassistische Konzepte vertreten. Sie gehen von einer geschlossenen „europäischen Kultur“ aus, deren „Identität“ vor allem von einer „Islamisierung“ bedroht sei. In den letzten Monaten sind verstärkt Aufkleber der rechstextremen Identitären in Langendreer aufgetaucht. mehr…
Donnerstag 01.12.16, 08:49 Uhr
Dokumentarfilm über die Flucht in die spanische Enklave Melilla
Filmvorstellung THOSE WHO JUMP & Talk mit Abou Bakar Sidibé (dt. untertitelt)
Am Mittwoch, den 07. 12. ist um 19 Uhr im endstation.kino Abou Bakar Sidibé mit dem Dokumentarfilm Les Sauteurs – Those Who Jump zu Gast. Er ist zugleich Protagonist des Films und Dokumentierender. Vom Berg Gurugu blickt man auf die spanische Enklave Melilla an der nordafrikanischen Mittelmeerküste. Afrika und die Europäische Union werden hier durch eine hochgesicherte Grenzanlage, bestehend aus drei Zäunen, voneinander getrennt. mehr…
Das Netzwerks Stadt für alle Bochum lädt am Montag, den 5.12. um 19.30 Uhr zum seinem vierten Treffen ins Soziale Zentrum ein: »Auf den vergangenen Zusammenkünften haben sich die Anwesenden verständigt, in den kommenden Monaten das Thema Leerstand und die Forderungen nach einer Zweckentfremdung als ein Mittel für bezahlbares Wohnen in die Öffentlichkeit zu tragen. Dazu wollen wir als Netzwerk sowohl informieren, auf die Straße Aktivitäten entwickeln und Forderungen zuspitzen. Die Situation auf dem Wohnungsmarkt in Bochum wird enger, so sieht es auch die offizielle Stadt. Daher wird bis Mai/Juni 2017 ein „Handlungskonzept Wohnen“ entwickelt. Wir wollen die Diskussion darum mitgestalten. mehr…
Am Sonntag, den 4. Dezember findet im Sozialen Zentrum ab 13:00 Uhr das nächste vegane Indoor-Picknick statt. In der Einladung heißt es: »Auch im Dezember wird wieder geschlemmt! Wir laden euch herzlich zum Veganen Picknick im Sozialen Zentrum ein! Wir schlemmen nach dem DIY (Do It Yourself) – Prinzip: Bringt mit, worauf Ihr Lust habt, für Euch und für alle anderen! So entsteht ein großes Buffet. Egal ob süß oder herzhaft, warm oder kalt – alles ist erlaubt. Hauptsache es ist vegan!«
Die Humanitäre Cubahilfe lädt am Freitag, den 2.12. um 19.30 Uhr im Bahnhof Langendreer zu einer Hommage „Wir nehmen Abschied von Fidel“ und schreibt: »Mit Millionen Menschen in aller Welt, besonders im revolutionären Kuba, trauern Kubafreund*innen auch in Deutschland um den Kommandanten der Kubanischen Revolution, Fidel Castro Ruz. Er starb im Alter von 90 Jahren um 22.29 Uhr des 25. Novembers 2016 in Havanna. Die Humanitäre Cubahilfe HCH möchte zu Ehren des Comandante zwei teils synchronisierte teils untertitelte Filme zeigen, die einen guten Einblick in sein Lebenswerk und seine Persönlichkeit erlauben. Günter Pohl wird eine Einleitung geben. Es handelt sich um die Dokumentation von Roberto Chile „Fidel ist Fidel“ und die von Rebeca Chavez „Fidel Castro- Wege der Revolution“.«
Zwischen Emscherstraße und Schmechtingstraße öffnern sich am 3. Dezember verschiedene Ateliers und laden ein: »In der Speckschweiz im Stadtbezirk Hamme tut sich einiges. Nach der erfolgreichen Eröffnung der Schubladensammlung „TINYrooms“ am 1. Oktober haben interessierte Besucher*innen am 3. Dezember abermals Gelegenheit in der Welt der Künste zu schwelgen und durch das schmucke Quartier zu flanieren. Unter dem Titel „Speckschweizkomplex – offene Ateliers“ geben insgesamt zehn Künstler*innen Einblicke in ihre Ateliers und ihre Arbeiten. Begleitet wird die Veranstaltung mit musikalischen und literarischen Darbietungen im Theater der Gezeiten, Schmechtingstr 40. Beginn ist um 15 Uhr im Atelier Gabi Moll, die in ihren Räumen die Künstlerinnen Britta Maas und Andrea Martinetz zu Gast hat. mehr…
Zur nächsten Sonntags-Familienvorstellung am 4. Dezember um 15:00 Uhr mit dem Kindertheaterstück „Schlamasel-Masel“ lädt das Theater Traumbaum ins “KiJuKuMa – Kinder & Jugendtheater im Kultur-Magazin†ein: »Weihnachtsstress? Muss nicht sein. Mein Weihnachten? Dein Weihnachten? Weihnachten ist für alle da! Manche feiern Weihnachten, manche Zuckerfest und manche Chanukka. Und deshalb gibt beim Theater Traumbaum einen spannenden Blick über den Tellerrand. Nein, nicht über den Rand des Tellers voller Lebkuchen, sondern über den kulturellen Tellerrand, denn das Eigene wird nur spannend durch das Andere. Gezeigt wird das Stück „Schlamasel-Masel“, das sich mit jüdischen Märchen sehr unterhaltsam der Frage stellt: Was braucht der Mensch zum Glücklichsein? mehr…
Das endstation.kino kündigt für die kommenden Tage eine Ausstellung und folgende Filme an: »Am Donnerstag, den 1.12. wird um 19.15 Uhr im endstation.kino die Fotoaustellung des LWL-Medienzentrums für Westfalen 35mm KinoKultur eröffnet, im Anschluss wird ein 35mm-Kurzfilmprogramm im Kinosaal zu sehen sein. Die aktuelle Fotodokumentation des Fotografen Stephan Sagurna (LWL-Medienzentrum für Westfalen) setzt dort an wo die gegenwärtige Kinokultur ihre jüngste Bruchstelle hat: Bei der Umstellung vom analogen zum digitalen Kino. Nachdem die gesamte internationale und auch bundesdeutsche Kinolandschaft ‚durchdigitalisiert’ ist und seit dieser digitalen Wende nun computergesteuerte Projektoren die Filme von Festplatten einlesen und projizieren, gehört der traditionelle Kino-Filmprojektor mit den dazugehörigen 35mm Filmrollen sozusagen zum ‚alten Eisen’. mehr…
Im Rahmenprogramm zu der Ausstellung „Sammeln, Sammeln“ lädt das Kunstmuseum Bochum, Kortumstr. 147 am 30.11.2016 um 19 Uhr zum Günter Bruno Fuchs-Gedächtnistrinken mit Matthias Schamp. In der Einladung heißt es: »Die Ankunft des Großen Unordentlichen in einer ordentlichen Zeit“, so lautet ein Buchtitel des Berliner Poeten Günter Bruno Fuchs (1928-1977), zu dessen Ehren das Gedächtnistrinken von Matthias Schamp ins Leben gerufen wurde. Diesmal führt er dabei durch die Ausstellung und gibt zugleich tiefe Einblicke in das Werk des Schriftstellers. Denn: „Nicht genug, daß die Bäume in den Himmel wachsen! – / jetzt lachen sogar die Eichhörnchen / und werfen Haselnüsse ins All.“. Die Teilnahme am „Günter Bruno Fuchs-Gedächtnistrinken“ ist kostenfrei. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.«
Sven-Eric Ratajczak, Mitglied der Linksfraktion im Ausschuss für Sport und Freizeit des Bochumer Rats, begrüßt die Entscheidung des VfL Bochum, in diesem Winter kein Trainingslager in der Türkei zu veranstalten. „Während die Bundesregierung trotz aller Menschenrechtsverletzungen weiter mit Erdogan kuschelt, sendet der VfL damit ein deutliches Zeichen“, sagt Ratajczak. „Auch Sportvereine haben eine gesellschaftliche Verantwortung. Ein Trainingslager in der Türkei, als wäre nichts geschehen, wäre das völlig falsche Zeichen, während das AKP-Regime das Land gerade zu einer Diktatur umbaut.“ VfL-Chefcoach Gertjan Verbeek hat im Interview mit Westline erklärt, die Absage habe nicht nur finanzielle, sondern vor allem auch politische Gründe. Mit Erdogan wolle er „nichts zu tun haben“, erklärte der VfL-Trainer laut Westline.
Zu einer Sonntags-Familienvorstellung am 27. Novermber um 15:00 Uhr lädt das Theater Traumbaum ins „KiJuKuMa – Kinder & Jugendtheater im Kultur-Magazin“ ein. Das Kindertheaterstück „Herr Niemand & Frau Anderswo“ zum Thema Gerechtigkeit und Obdachlosigkeit ist „ein kindgerechtes und dem Thema zum Trotz unterhaltsames Kindertheaterstück“, heißt es in der Einladung. „Alle bummeln mit glänzenden Augen über den Weihnachtsmarkt und erfüllen sich ihre Wünsche. Nur Herr Niemand & Frau Anderswo nicht. Die beiden haben weder Wohnung noch Arbeit und die heilige Könige kommen leider auch nicht mit Geschenken zu Besuch. Trotzdem haben Herr Niemand und Frau Anderswo ihre Träume und Wünsche wie wir alle. Also sie treffen sich jeden Tag am kleinen Paradies. Wo das liegt ? mehr…
Am Donnerstag, den 24.11. beginnt um 12 Uhr im Landgericht Essen der Prozess von Saul Luciano LLiuya aus Huaraz, einem Andenstädtchen in Peru, gegen RWE als einem der Mitverantwortlichen für den Klimawandel. Einem Teil seiner Heimatstadt droht die Zerstörung durch eine Flutkatastrophe, falls es zu einer Gletscherschmelze oberhalb des Ortes kommt. Das Landgericht Essen hat den Fall als ‚Rechtssache von besonderer Bedeutung‘ eingestuft. Germanwatch beobachtet und unterstützt den Prozess. Nicht nur BergsteigerInnen und Peru–Aficionados rufen zu Solidarität mit Saul auf. Ob Anti-AKW-Bewegung oder „Ende Gelände“ viele Menschen unterstützen es, dass RWE wegen seiner Klima-Politik angeklagt wird.
Ab dem 26.11 wird es an jedem vierten Samstag im Sozialen Zentrum einen „drogenfreien Tresen geben, bei dem Menschen mit verschiedenen Interessen einander kennenlernen können.“ Um dies zu erleichtern, ist ein Bändchensystem geplant, mit den verschiedene Interessen erkennbar gemacht werden können. Los geht es immer um 18.00 Uhr. Näheres.
Anlässlich des Equal Pay Day treten Grundschullehrer*innen für eine Aufwertung ihres Lehramtes ein. Die Bochumer GEW schreibt: »In NRW sind Aktionen vor den fünf Bezirksregierungen geplant. Diese finden am 23. November in Köln, Arnsberg, Detmold, Düsseldorf und am 24.11. in Münster statt. Auch Bochumer Grundschullehrer*innen machen am 23.11. in Arnsberg mobil und fordern eine gerechte Besoldung nach A 13 Z für alle Lehrer*innen in NRW. „Kleine Kinder – kleines Geld, große Kinder – großes Geld“, nach diesem ungeschriebenen Gesetz werden Lehrerinnen und Lehrer in Deutschland bezahlt. Grundschullehrer*innen werden bereits zu Beginn ihrer Beamtenlaufbahn schlechter (A12) besoldet als Lehrer*innen an Gymnasien und in der Sekundarstufe II (A13Z (Zulage)). Nach GEW-Berechnungen liegt die Differenz im Einstiegsgehalt zwischen A12 und A13Z bei über 600 EURO. mehr…
Die Rosa Strippe lädt zu einer Veranstaltung am Donnerstag, den 24.11. um 19.00 Uhr im Haus der Geschichte des Ruhrgebiets ein: »Wir werden den Anlass der Buchvorstellung „Zwischen Verfolgung und Selbstbehauptung. Schwullesbische Lebenswelten an Ruhr und Emscher im 20. Jahrhundert“ nutzen, um das höchst aktuelle Thema der Rehabilitierung und Entschädigung der nach 1945 verfolgten Männer mit kompetenten Gesprächsteilnehmer_innen zu diskutieren. Darunter wird Prof. Constantin Goschler einer der kompetentesten Historiker zum Thema sprechen, um unser Thema historisch einzuordnen. Neben Vertreter_innen verschiedener Parteien diskutieren außerdem Vertreter der ARCUS-Stiftung, die mit dem Zeitzeug_innenprojekt wegweisende Arbeit leistet, und der Bundesinteressenvertretung schwuler Senioren BISS. Möglicherweise wird auch ein Betroffener zu Wort kommen.« Der Einladungsflyer.
Der Bahnhof Langendreer und die Rosa-Luxemburg-Stiftung NRW laden in Kooperation mit der Medizinischen Flüchtlingshilfe Bochum am Samstag den 26.11. von 10-18.00 Uhr zu einer Tagung ein, auf der über Alternativen zum Europäischen Grenzregime diskutiert wird: »Eingeladen sind Aktivistinnen und Aktivisten aus Deutschland, Serbien und Griechenland sowie ein Migrationsforscher. In Vorträgen und Diskussionen soll die Entwicklung seit dem „Sommer der Migration“ im Jahr 2015 reflektiert und danach gefragt werden, was die große Solidaritätsbewegung bewirkt hat und was von ihr geblieben ist. Gemeinsam ausgelotet werden soll auch die Frage, ob und wie ein Europa ohne Grenzen möglich ist. mehr…
Zum Erscheinen der ersten bundesweiten Printausgabe von Re:Speech findet am 25. November ab 19 Uhr im Bahnhof Langendreer das gebührende Release Event statt. Das Projekt beschreibt sich folgendermaßen: »Mit dem Ziel, die Stimmen der Geflüchteten in den Debatten hierzulande um Flucht, Migration und Rassismus stark zu machen, begann vor wenigen Monaten das Medienprojekt ReSpeech. Mit einer Online-Zeitschrift und öffentlichen Interventionen im Ruhrgebiet haben wir unsere Positionen und Perspektiven um die thematischen Schwerpunkte Fluchtursachen, Fluchtroute und Leben in Deutschland eingebracht. Zum Erscheinen der ersten bundesweiten Printausgabe von ReSpeech am 25. November wollen wir mit euch herzlich zu unserem Release Event am 25. November in Bochum einladen. mehr…
Bochum Prekär schreibt: »Die Beschwerdestelle des Jobcenter Bochum (genannt „Kundenreaktionsmagement“) ist seit dieser Woche wieder besetzt. Die Aufgabe übernimmt nun Herr Loges, vormals am Standort Wattenscheid tätig. Mit Beginn des neuen Jahres soll eine weitere Kollegin hinzukommen, um der Anzahl der Anfragen gerecht zu werden und in Urlaubs- und Krankheitszeiten eine Vertretung zu gewährleisten. Schlechter sieht es aus in der unabhängigen, parteiischen Beratung: in Bochum existiert nur eine einzige hauptamtliche Stelle in der evangelischen Beratungsstelle, andere Städte verfügen über eine vielfache Zahl. Die Beratungsstelle ist immer wieder, teils wochenlang, aus Urlaubs- oder Krankheitsgründen nicht besetzt. Telefonisch wird verwiesen auf die ohnehin personell überforderten ehrenamtlichen Beratungsstellen. In absehbarer Zeit droht die Stelle der Beraterin aus Altersgründen vakant zu werden. mehr…
Unter dem Motto „Wir wollen hier bleiben“ rufen aktive Geflüchtete zu einer Demonstration am Samstag, den 19. November, durch die Landeshauptstadt Düsseldorf auf. In dem Aufruf heißt es: „Wir sollen ins Ungewisse geschickt werden. Alle anderen Bundesländer haben sich dagegen entschieden, diese Wohnsitzauflage rückwirkend umzusetzen, nur NRW will unsere Freiheit einschränken! Außerdem will das Land zukünftig sogar innerhalb von NRW vorschreiben, wo Menschen für drei Jahre wohnen müssen – eine weitere Verschärfung der Wohnsitzauflage. Das Gesetz soll unsere Integration erleichtern – jetzt gerade verhindert es unsere Integration, weil wir keine sichere Zukunftsperspektive haben!“ Treffpunkt zur gemeinsamen Fahrt nach Düsseldorf ist um 12.45 Uhr am Haupteingang des Hauptbahnhofs. Treffpunkt Asyl Bochum schreibt dazu: mehr…
Am Donnerstag, den 24.11., um 19.00 Uhr lädt der Bahnhof Langendreer gemeinsam mit dem Arabicum des Landesspracheninstituts zu einer Lesung mit dem kurdisch-irakischen Autor Bachtyar Ali ein, der seinen Roman „Der letzte Granatapfel“ vorstellen wird. Die Lesung wird von Michaela Kleinhaus, der Leiterin des Arabicums, moderiert. Die deutsche Lesung übernimmt Helge Salnikau, Schauspieler am Prinz-Regent-Theater. Bachtyar Ali (geboren 1966 in Sulaimaniya, Nordirak) ist einer der bekanntesten Autoren im autonomen irakischen Kurdistan. „Der letzte Granatapfel“ ist der erste Roman von Bachtyar Ali, der auf deutsch übersetzt worden ist und der den Autor auch hierzulande schlagartig bekannt gemacht hat. Er lebt seit Mitte der neunziger Jahre in Deutschland. mehr…
Im Q1-Eins im Quartier, Halbachstraße 1, ist heute bei einer Veranstaltung mit Nizaqete Bislimi zum Thema „Nicht hier!? – Diskriminierung von Sinti und Roma“ eine Ausstellung der VVN-BdA eröffnet worden. Mit dem Titel „Verachtet, Vertrieben, Verfolgt“ dokumentiert die Ausstellung das Schicksal der Sinti und Roma in den letzten 80 Jahren in Bochum. Die Tafeln der Ausstellung sind nachfolgend dokumentiert. Durch ein Mausklick wird das Bild zunächst auf Bildschirmgröße angezeigt. Mit einem zweiten Klick wird das Bild noch einmal weiter vergrößert. Die Ausstellung kann auch in einer PDF-Fassung angeschaut werden. Etliche Details sind allerdings nur in der Ausstellung gut lesbar. mehr…