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Mittwoch 08.02.17, 17:04 Uhr

Solikneipe für Tierrechte und Tierbefreiung

Solikneipe TierbefreierAn diesem Samstag wird es ab 18 Uhr einen Kneipenabend im Sozialen Zentrum Bochum von den ‚tierbefreiern Bochum‘ geben. Sie schreiben dazu: »Die tierbefreier Bochum veranstalten eine Solikneipe für Tierrechte und Tierbefreiung.
„Wir wollen interessierte Menschen einladen, sich mit uns und untereinander über Tierbefreiung und andere soziale Kämpfe auszutauschen. Leckere Curryvurst (Das Essen kann auch mitgenommen werden, wenn ihr Verpackung mitbringt) und Soligetränke sind auch am Start. Mal abseits der Demos sich treffen und Spaß haben, bei entspannter Atmosphäre mit Musik hören, tanzen und kickern!…“ mehr…


Dienstag 07.02.17, 17:10 Uhr
ver.di ruft zu Kampfmaßnahmen auf

Streik bei den Landesbeschäftigten

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di ruft die Beschäftigten des Landes NRW am kommenden Donnerstag,den 9. 2. zu einen ganztägigen Warnstreik auf. Damit soll der Druck auf die Verhandlungen mit der Tarifgemeinschaft der Länder (TdL) erhöht werden.  Aus Bochum und Herne werden sich sechs Busse auf den Weg in die Landeshauptstadt machen. Beschäftigte der Ruhr-Universität, der Hochschule Bochum, der Hochschule für Gesundheit, des Amtsgerichts, des Landgerichts sowie der Staatsanwaltschaft werden an der zentralen Demonstration und Kundgebung am kommenden Donnerstag vor dem Landtag in Düsseldorf teilnehmen. Redner ist u.a. der ver.di-Vorsitzende Frank Bsirske. mehr…


Freitag 03.02.17, 15:16 Uhr

Bochumer Bündnis gegen Rechts

In einem Aufruf des Bochumer Bündnisses gegen Rechts heißt es: »Morgen wollen die REP´s ab 14.00 am Kuhhirten auf dem Boulevard auftreten. Wir werden dagegen protestieren. Unser Protest soll zeigen, dass wir Hetze gegen Geflüchtete nicht hören wollen, dass wir nationalistische Töne wie „Unser Volk zuerst“ ablehnen und falsch finden. Auch die angekündigten Unterstützer der REP`S lassen Übles erwarten. VertreterInnen der NPD, von Pro NRW und Pegida NRW sind angekündigt. Auch deren Rassismus trägt zur Diskriminierung von Geflüchteten bei. Grund genug also morgen am Protest teilzunehmen. Da es sich um eine Parteiveranstaltung der REP`s handelt, kann auch niemandem verwehrt werden, sich daran zu beteiligen. Sollte dies aus unterschiedlichen Gründen nicht gelingen (Absperrungen, Zutrittsverbot durch die Polizei o.ä.) haben wir die Chance auf der Straße über den tatsächlichen Charakter dieser rassistischen Gruppierungen aufzuklären.«


Donnerstag 02.02.17, 16:50 Uhr
Diskussion über Schulentwicklung und Bildungsfinanzierung

Wie weiter mit Bochums Schulen?

Die GEW lädt zu einer bildungspolitischen Diskussion am 6. Februar von 18 bis 20 Uhr ins Jahrhunderthaus ein: »Eine weitere Gesamtschule für Bochum ist beschlossene Sache. Die Planungen für die Grundschulen sind im vollen Gange. Trotzdem gibt es weiterhin viele Probleme. Die GEW möchte die Diskussion nicht nur den Politiker*innen überlassen, sondern Eltern, Lehrkräfte und Lernende einbeziehen.  Reicht eine weitere Gesamtschule? Welche Schulstandorte sollen besonders gefördert werden? Welchen räumlichen Bedingungen brauchen wir für eine gute Lern-/Lehratmosphäre? Woher kann das Geld für notwendige Sanierungen und zusätzliche Ausstattung kommen? mehr…


Mittwoch 01.02.17, 11:51 Uhr
BGR ruft auf: Nationalistischen Forderungen entgegentreten!

Keine Hetze gegen Geflüchtete

Am Samstag, den 4.2.2017 wollen „Die Republikaner-REP“ in Bochum auftreten. Die Versammlung am Kuhhirten ab 14.00 wird zur „Ruhr-Kundgebung“ erklärt und ist der Auftakt der „REP`s“ zur Landtagswahl NRW. Der Titel der REP-Veranstaltung ist „Identität bewahren-Rückführung statt Massenasyl“. Damit ist nach Ansicht von Bochum gegen Rechts klar, was an Inhalten vorgetragen werden soll und was erschreckend eindeutige Parallelen in der Politik von Bund und Land finde. Rückführung als verniedlichende Umschreibung für Abschiebung habe gerade heute am 1.2. in Bochum seine spezielle Bedeutung. Viele Menschen werden heute auf dem Rathausplatz demonstrieren und den Rat der Stadt Bochum auffordern, Abschiebungen nach Afghanistan mit allen rechtlich und politisch zur Verfügung stehenden Mitteln zu verhindern. Das „sichere Herkunftsland“ Afghanistan ist ganz sicher keines, und Abschiebungen dorthin bedeuten für Abgeschobene eine sehr hohes Risiko für Leib und Leben:deshalb ist die Aktion heute unbestreitbar berechtigt. mehr…


Dienstag 31.01.17, 19:34 Uhr

Grüne gegen Abschiebungen
nach Afghanistan

Die Bochumer Grünen teilen in einer Pressemitteilung mit,  dass sie auf ihrer Mitgliederversammlung einstimmig einen Antrag „Konsequent human – Abschiebungen nach Afghanistan stoppen!“ beschlossen haben,  »der sich sowohl an die Bundesregierung als auch an die rot-grün-regierten Länder richtet. Darin werden Abschiebungen nach Afghanistan einstimmig abgelehnt: „Abschiebungen in lebensgefährliche Regionen sind schlichtweg menschenrechtswidrig. […] Es müssen alle Möglichkeiten zum subsidiären Schutz, zu Duldungen und Aufschiebungen vollständig ausgereizt werden!“« Das Thema ist am morgigen Mittwoch Tagesordnungspunkt der Ratssitzung.


Dienstag 31.01.17, 14:59 Uhr

Afghanistan ist kein sicheres Herkunftsland

Die Medizinische Flüchtlingshilfe (MFH) unterstützt den Bochumer Protest gegen Abschiebungen nach Afghanistan und schreibt: »Anlässlich der Ratssitzung am 01.02.2017 wird es morgen um 14 Uhr vor dem Bochumer Rathaus eine Kundgebung geben, um gegen Abschiebungen nach Afghanistan zu protestieren. Die MFH wird sich an diesem Protest mit einem Redebeitrag von Melanie Zabel beteiligen und auch die mobile Beratung wird vor Ort im Einsatz sein.  Anders als es der Bundesinnenminister de Maizière seit Monaten behauptet ist Afghanistan kein sicheres Herkunftsland. Viele unserer KlientInnen berichten von Anschlägen und systematischen Menschenrechtsverletzungen durch die Taliban in den vergangen Jahren und Monaten. Auch in den Nachrichten häufen sich seit Monaten Berichte über Anschläge von Taliban gegen ZivilistInnen. Auch das Auswärtige Amt warnt seit November 2016 vor Reisen nach Afghanistan, in weiten Teilen des Landes sei es zu gefährlich. mehr…


Montag 30.01.17, 17:32 Uhr

GEW bereitet Warnstreik vor

Wenn die heute beginnende  zweite Verhandlungsrunde bei den Tarifverhandlungen für die Beschäftigten der Länder ergebnislos verläuft, wird es zu Warnstreiks auch an Bochumer Schulen kommen. „Wir bereiten einen ersten Warnstreik für kommenden Mittwoch, den 1. Februar 2017 vor“, kündigt der  Vorsitzende der GEW Bochum, Ulrich Kriegesmann, an. „Auch die Lehrer*innen, die Kolleg*innen im Sozial- und Erziehungsdienst des Landes und die Tarifbeschäftigten an den Hochschulen erwarten eine deutliche Gehaltssteigerung und sind aktionsbereit.“ mehr…


Sonntag 29.01.17, 17:07 Uhr
Tagung der Linken Bundestagsfraktion in Bochum:

Reichtum und Armut in Deutschland.

Am Freitag, dem 3. Februar findet ab 18 Uhr im Jahrhunderthaus der IG Metall eine prominent besetzte Tagung der Linksfraktion im Bundestag statt. Das Thema lautet: „Umverteilen Jetzt! Reichtum und Armut in Deutschland.“ Neben der Bochumer Bundestagsabgeordneten Sevim Dagdelen und dem Bochumer Landessprecher der Linken Christian Leye werden der Armutsforscher Christoph Butterwegge, der Bundesgeschäftsführer des Paritätischen Ulrich Schneider und die Vorsitzende der Linksrakton im Bundestag Sahra Wagenknecht teilnehmen. In der Ankündigung heißt es:  »Laut dem aktuellen Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung hat die Vermögensungleichheit in Deutschland in den letzten Jahren weiter zugenommen. Die Dramatik dieser Entwicklung sprengt alles bisher Dagewesene. mehr…


Freitag 27.01.17, 09:43 Uhr

Abschiebungen nach Afghanistan auf der Tagesordnung der Ratssitzung

Die Linksfraktion hat den Appell des Initiativkreises Flüchtlingsarbeit aufgegriffen, in dem der Rat aufgefordert wird, die Menschenrechte ernst zu nehmen und sich gegen Abschiebungen nach Afghanistan auszusprechen. In einem Antrag zur Ratssitzung am kommenden Mittwoch wird die Bochumer Ausländerbehörde aufgefordert, „alle vorhandenen rechtlichen Spielräume zu nutzen, um Abschiebungen aus Bochum in das Bürgerkriegsland Afghanistan zu verhindern.“ Gültaze Aksevi, Mitglied der Linksfraktion im Rat, erklärt dazu: „Die mehr als 40 im Initiativkreis Flüchtlingsarbeit organisierten Bochumer Vereine, Verbände und Initiativen haben Recht: Abschiebungen nach Afghanistan gefährden Leben und verletzen grundsätzlichste Menschenrechte. Wer sich daran beteiligt, macht sich schuldig. Die lokal Verantwortlichen können sich da nicht wegducken.“ mehr…


Freitag 27.01.17, 09:24 Uhr

Eine Community für alle?!

Am morgigen Samstag findet im Bahnhof Langendreer eine Fachtagung statt zum Thema „Rassismus-Erfahrungen und  Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Trans* und Inter* (LSBTIQ*)“ In der Einladung heißt es: »Eine Community für alle?! Es ist längst überfällig, offen über den Umgang mit Zuwanderung und die strukturell verankerte Diskriminierung von Geflüchteten und Migrant_innen in unserer Gesellschaft zu sprechen. Rassismus ist wieder salonfähig geworden. Während dem Rassismus häufig die Bühne bereitet wird, bleiben die Stimmen und Positionen der von Rassismus Betroffenen von der Mehrheit ungehört. mehr…


Donnerstag 26.01.17, 17:15 Uhr

Demo am Mittwoch vor dem Rathaus:
Keine Abschiebungen nach Afghanistan!

Anlässlich der Ratssitzung am Mittwoch, den 1. Februar, ruft die Initiative Treffpunkt Asyl zu einer Kundgebung auf. Die Aktiven der Flüchtlingspolitik fordern die lokal Verantwortlichen auf, die Menschenrechte ernst zu nehmen und zu verhindern, dass Menschen aus Bochum in das unsichere Bürgerkriegsland Afghanistan abgeschoben werden. Los geht es um 14 Uhr auf dem Willy-Brandt-Platz (Rathausvorplatz).   Aktuell suchen mehr als 400 Menschen aus Afghanistan in Bochum Schutz vor Krieg, Terror, Verfolgung und damit verbundenen Notsituationen. „Afghanistan ist für Flüchtlinge nicht sicher, das wissen alle“, sagt Hans Hudde von der Initiative Treffpunkt Asyl. „Trotzdem hat Deutschland am vergangenen Dienstag bereits die zweite Sammelabschiebung nach Kabul durchgeführt – allen Protesten von Menschenrechtsorganisationen und Flüchtlingsräten zum Trotz. Auch NRW beteiligt sich. Aber wir in Bochum sind nicht machtlos. Es liegt letztendlich in den Händen der Bochumer Ausländerbehörde, von Oberbürgermeister Thomas Eiskirch und auch der Bochumer Politik, ob Menschen aus unserer Stadt zurück in den Terror und den Krieg geschickt werden können.“ mehr…


Dienstag 24.01.17, 14:30 Uhr

Holocaust-Gedenktag

Der 27. Januar ist der internationale Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust. Am 27. 1. 1945 wurde das Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau durch die Rote Armee befreit. Anlässlich dieses Gedenktages finden mehrere Veranstaltungen in Bochum statt. Der Klub „STERN“ der Holocaust-Überlebende und der Kriegsveteranen der örtlichen Jüdischen Gemeinde lädt bereits am Donnerstag, den  26. Januar in den Räumen der Jüdischen Gemeinde zu einer Gedenkveranstaltung ein. Hieran nehmen die Musikgruppe, SchülerInnen und Lehrkräfte der Hildegardis-Schule Bochum teil. Am Freitag, den 27. wird das neu gegründete Kuratorium „Stelen der Erinnerung“  um 16 Uhr an der Gedenktafel vor dem Rathaus Wattenscheid Blumen niederlegen. Näheres. Von 18.30 Uhr bis 19.30 Uhr ruft schließlich die SDAJ zu einer Gedenkkundgebung auf dem Dr.-Ruer-Platz auf. Näheres. mehr…


Sonntag 22.01.17, 08:49 Uhr
Studierende aus der Westbank berichten

Alltag im besetzten Palästina

Am Donnerstag, den 26. Januar lädt der Deutsch-Palästinensische Länderkreis der Auslandsgesellschaft Dortmund um 19:00 Uhr im Bahnhof Langendreer zu einer Begegnung mit Studierende aus der Westbank ein: »Was bedeutet es, wenn der Ausnahmezustand Normalität ist? Was heißt es, unter der Besatzung aufzuwachsen – den Alltag zu organisieren, Freundschaften zu schließen, zu studieren, die Zukunft zu planen? Auf Einladung der Auslandsgesellschaft sind junge Palästinenser auf ihrer ersten Auslandsreise für zwei Wochen in Dortmund. Zuhause gibt es schon große Hindernisse bei der Fahrt in die Nachbarstadt. Hier erfahren sie erstmals, was es heißt, sich frei und ohne Checkpoints zu bewegen.«


Samstag 21.01.17, 10:01 Uhr
Kommunale Handlungsspielräume für eine Stadt für alle in Bochum

Geht nicht, gibt´s nicht!

Am Donnerstag, den 26.1. lädt das Netzwerk eine Stadt für alle um 19.00 Uhr im Cafe Neuland, Rottstr.15 zu einem Treffen ein unter dem Motto „Geht nicht, gibt´s nicht! – Kommunale Handlungsspielräume für eine Stadt für alle in Bochum“: »Die bundesweite Debatte um rabiat steigende Mieten, Verdrängung und Wohnungsnot erreicht seit einigen Monaten auch Bochum. Der Wohnungsmarkt war hier lange entspannt, die Mieten stiegen wenig, freie Wohnungen waren zahlreich, die Segregation vergleichweise gering. Doch die jahrelange Schrumpfung der Stadt, die zu diesem Zustand beigetragen hatte, ist vorbei. Auf einmal fallen die immer weniger werdenden Sozialwohnungen ins Gewicht. Besonders ärmere Mieter*innen haben es schwer. mehr…


Samstag 21.01.17, 08:01 Uhr

Arbeitsmarktzugang

Am Mittwoch, den 25. Januar findet um 19:00 Uhr im Bahnhof Langendreer eine Veranstaltung statt, in der Informationen darüber angeboten werden, wie ein Arbeitsmarktzugang abhängig von den verschiedenen Aufenthaltstiteln möglich ist. Weiterhin gibt es Informationen zum (dauerhaften) Bleiberecht durch Arbeit, vor allem bezüglich der Änderungen durch das Integrationsgesetz und Barrieren zum Erwerb einer Niederlassungserlaubnis. Außerdem wird es praktische Tipps zur Arbeitssuche und Rechten als Arbeitnehmer*in Deutschland geben. Referentin ist Melanie Zabel von der Medizinischen Flüchtlingshilfe Bochum. Es gibt Übersetzung in folgende Sprachen: Englisch, Französisch, Arabisch, Farsi


Sonntag 15.01.17, 19:35 Uhr
Bilder und Kurzfilme über den Krieg in Syrien

Voices of Yarmouk

Die Medizinische Flüchtlingshilfe Bochum (MFH) zeigt am Freitag. den 20. 1. ab 18 Uhr im Bahnhof Langendreer politische Karikaturen von Hani Abbas über den Krieg in Syrien und die EU Flüchtlingspolitik, für die er von der UN den Preis als „Cartoonist for Peace“ erhalten hat. Zudem werden Kurzfilme von Flüchtlingen gezeigt, die ihr Leben in dem palästinensischen Flüchtlingslager Yarmouk zusammen mit dem Filmkollektiv „Palestinian Assembly of Creativity – Reaction“ dokumentiert haben. Deren Bewohner*innen werden immer wieder von der syrischen Armee und vom IS angegriffen. mehr…


Samstag 14.01.17, 19:18 Uhr

Arbeitsbedingungen in der Textilbranche

Die DGB Hochschulgruppe schreibt: »Mode ist eine schöne Sache – meistens jedenfalls. Denn wenn es um die Produktionsbedingungen geht, wird es unschön. 98% der Kleidung wird unter menschenunwürdigen Bedingungen produziert. Gerade einmal 1-1,5% der Kosten eines Kleidungsstücks zahlen die Unternehmen an die Näherinnen. Kurz nach Weihnachten wurden wieder mindestens 1 500 Textilarbeiterinnen in Bangladesch entlassen. Sie hatten mit dem Streik gegen die Entlassung von Kolleginnen und für höhere Löhne protestiert. Viele Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter wurden außerdem wegen Anstiftung zum Streik festgenommen. mehr…


Samstag 14.01.17, 19:02 Uhr

Vor 75 Jahren: Die Wannseekonferenz

Am Dienstag, den 17. Januar um 19.30 Uhr referiert Dr. L. Joseph Heid in der Ev. Stadtakademie über das Thema: „Die Wannseekonferenz am 20. Januar 1942 – der Weg zur sog. ‚Endlösung‘  Der geplante Judenmord vor 75 Jahren.“ In der Einladung heißt es: »Am 20. Januar 1942 kamen fünfzehn hochrangige Vertreter des NS-Staates in einer luxuriösen Villa am Berliner Wannsee zusammen, um über die „Endlösung“ der „Judenfrage“ zu beraten: Das erhalten gebliebene Protokoll über die „Besprechung mit anschließendem Frühstück“ dokumentiert in kaum verklausulierter Form den Gesamtplan zur Ermordung der europäischen Juden. Man entschied, so dokumentiert es das Protokoll, insgesamt elf Millionen Juden zu deportieren, sie mörderischer Zwangsarbeit auszusetzen und die Überlebenden und nicht Arbeitsfähigen auf andere Weise umzubringen. mehr…


Samstag 14.01.17, 17:49 Uhr
Kopfweidenschnitt:

Der AkU sucht HelferInnen

Am 21.01.2017, ab 10 Uhr, schneidet der Arbeitskreis Umweltschutz Bochum (AkU) wieder Kopfweiden im Lottental.  Hierzu werden noch Personen mit Motorsägenschein sowie HelferInnen, welche das Schnittgut zu Totholzhaufen zusammentragen, gesucht. Eine Anmeldung unter info@aku-bochum.de oder 0234/66444 ist erwünscht. Kopfweiden sind für viele Tiere ein wichtiger Lebensraum. In dem weichen Holz leben Insektenmaden von seltenen Käfern und Pilze. In den Stämmen bilden sich leicht Höhlen, welche gerne von Käuzchen oder Fledermäusen bewohnt werden. Werden die Bäume nicht –  wie früher –  regelmäßig geschnitten, werden sie zu groß und die ökologisch wertvollen Weichholzstämme brechen auseinander.

 


Freitag 13.01.17, 20:15 Uhr

Ein Konzept für das Werner Feld

Die Bürgerinitiative zum Erhalt des Naherholungs- und Landschaftsschutzgebietes „Werner Feld“ schreibt in einer Pressemitteilung: Das Landschaftsschutzgebiet  „WernerFeld“ im Bochumer Osten an der Stadtgrenze zu Lütgendortmund könnte einer Straße weichen, die die Gewerbegebiete auf den Opel-Flächen II und III sowie auf dem Güterbahnhof Langendreer an die A 40 anbinden soll. Die Bürgerinitiative WernerFeld, die gegen die Zerstörung des Landschaftsschutzgebietes ist, hat ein ganzheitliches, alternatives Erschließungskonzept aufgestellt. Dieses sieht eine Anbindung der möglichen Gewerbeflächen an die A 40 über eine nach dem Stand der Technik optimierte B 235 wie auch eine Anbindung über den WestLink an die A 43 vor. mehr…


Donnerstag 12.01.17, 20:54 Uhr

Repaircafé & Film über DDR-Mixer RG 28

Kommen Rührgeräte in den Himmel? - Teaser Deutsch

Samstag, der 14. 1. steht im endstation.kino ganz im Zeichen der Reparatur: Von 12.00 Uhr bis 18.00 Uhr findet im Kinofoyer ein Repaircafé statt, bei dem die Gäste kaputte Dinge zusammen mit erfahrenen Reparateur/innen reparieren können. mehr…

Donnerstag 12.01.17, 13:06 Uhr

Solidarität mit der anarchistischen Hochschulgruppe Dortmund

Die schwarze Ruhr-Uni ruft zur Solidarität mit der anarchistischen Hochschulgruppe Dortmund auf, welche bei ihrem Gründungstreffen von ca. 50 Nazis bedroht wurde. Näheres. Die schwarze Ruhr-Uni schreibt: »Ein erster Schritt hierfür ist es, zur Kundgebung „Campus nazifrei – für ein Leben, Lieben und Lernen in Freiheit!“ am 13.01.17 ab 15.30 Uhr zum Martin-Schmeißer-Platz an der Uni Dortmund zu kommen. Achtet bitte bei der Anreise auf eure Sicherheit.«


Dienstag 10.01.17, 18:01 Uhr

Made under pain:

Die DGB Hochschulgruppe Bochum lädt am Dienstag, den 17. 1. um 16.00 Uhr zu einer Veranstaltung ein mit dem Titel: Made under pain: Arbeitsbedingungen in der Textilproduktion. „Einbrüche von ganzen Fabriken mit tausenden Toten und Verletzten sind nur der Gipfel des Eisbergs der Arbeitsbedingungen in der Textilproduktion. Darunter verbirgt sich ein Arbeitsalltag, der für uns oft unsichtbar bleibt“, heißt es in der Einladung. Die Veranstaltung findet im Raum GA 03/149 an der Ruhr-Uni statt. mehr…


Montag 09.01.17, 21:43 Uhr

Treffen der Initiative Polizeibeobachtung

Die Bochumer Initiative Polizeibeobachtung lädt zu einem ersten Treffen am Mittwoch,  den 11.01.17 um 19:00 Uhr im Neuland (Rottstr. 15) ein. Das Ausmaß und die Gewaltförmigkeit der Polizeieinsätze am 01.05. und 19.06.16 in Bochum (Protest gegen zwei Nazi-Kundgebungen) hat zur Gründung der ‚Bochumer Initiative Polizeibeobachtung‘ im Dezember 2016 geführt. Die Initiative sieht ihre Aufgabe darin, gegen die Entgrenzung polizeilicher Macht vorzugehen. Ziel ist es, das Verhalten der Polizei zu beobachten und Polizeigewalt und -willkür zu dokumentieren, öffentlich anzuprangern und gegebenenfalls zur Anzeige zu bringen, sowie eine Diskussion über die Bedeutung von Grundrechten im Spannungsfeld von Rechtsstaatlichkeit und Demokratie zu befördern. Das Treffen soll dazu dienen, die Art und Weise der Beobachtung und deren Dokumentation und Veröffentlichung zu planen.


Mittwoch 04.01.17, 21:19 Uhr

Wie funktioniert Aufklärung

Am kommenden Sonntag, den 8. 1. lädt die Initiative Religionsfrei im Revier um 11 Uhr im Sozialen Zentrum zu ihrem monatlichen Ketzer-Treffen ein. Dabei wird der Frage nachgegangen, wie es Menschen gelingt, sich von religiöser Indoktrination und Sozialisation zu befreien. Den Einstiegsimpuls in die Diskussion gibt ein Mitglied der Gruppe, das Theologie studiert hat und die These vertritt, dass alle Studierenden, die sich ernsthaft mit dem Fach Theologie befassen, spätestens im zweiten Semester AtheistInnen sein müssten.


Mittwoch 28.12.16, 14:37 Uhr

DaSKuT will am 7.1. wieder auflaufen 1

Branco Barkic hat für den 7. Januar von 14 – 17 Uhr wieder eine DaSKuT-Kleinkundgebung vor dem Kuhhrten angemeldet. Er kündigt im Internet erneut RednerInnen aus der Naziszene an.


Sonntag 18.12.16, 17:06 Uhr

Anti-Repressionstreffen

Die Anti-Repressions AG lädt am  21.12. um 19 Uhr im Sozialen Zentrum zu einem weiteren Treffen ein, um sich gemeinsam gegen die Repressionen der Bochumer Polizei bei dem Naziaufmarsch am 1. Mai und der rassistischen Kundgebung am 19.06. zur Wehr zu setzen. In der Einladung heißt es: »Inzwischen treffen immer mehr Vorladungen, Strafbefehle und Anklageschriften ein. Von unserer Seite wurde dagegen schon einiges getan: Neben regelmäßigen Treffen zum Austausch, zur Vernetzung und rechtlicher Beratung wurde schon ein Spendenkonto eingerichtet und verschiedene Initiativen ins Leben gerufen, um Geld für zukünftige Prozesse und Strafbefehle zu sammeln. Außerdem helfen wir uns auf den Treffen gegenseitig mit den juristischen Fragen und wollen eine Klage gegen den Kessel vom 1. Mai im Bermudadreieck organisieren. Wenn ihr also selbst von der Repression betroffen seid oder etwas gesehen habt, kommt gerne zu unserem offenen Treffen und beteiligt euch an der gemeinsamen Planung von Aktionen und Gegenstrategien.«


Freitag 16.12.16, 14:24 Uhr
Gründung der Bochumer Initiative Polizeibeobachtung

Unsere Polizei verdient mehr Beobachtung 2

Am Montag, den 19. 12. um 19 Uhr, findet in der ver.di-Geschäftsstelle, Univeritätsstraße 76 eine Veranstaltung mit Elke Steven vom Komitee für Grundrechte und Demokratie statt. Sie referiert zum Thema „Unsere Polizei verdient mehr Beobachtung“. Das Bochumer Bündnis gegen Rechts und die sich gründende „Bochumer Initiative Polizeibeobachtung“ laden zu diesem Termin ein. Das Komitee für Grundrechte und Demokratie ist die Einrichtung, die in Deutschland über die größte Erfahrung mit der Beobachtung von Polizeiverhalten bei Demonstrationen verfügt. Elke Steven wird über diese Arbeit und über die rechtlichen Rahmenbedingungen dieses Engagements informieren. Sie wird dabei auch über eine Konferenz berichten, an der sie in dieser Woche in Wien teilgenommen hat. Das Büro für demokratische Institutionen und Menschenrechte (ODIHR) der OSZE hatte dazu eingeladen. Es organisiert selbst Demonstrationsbeobachtungen und hat Vertreterinnen und Vertreter der Zivilgesellschaft und der Wissenschaft aus 16 Ländern zu einem Erfahrungsaustausch eingeladen. mehr…


Donnerstag 15.12.16, 06:48 Uhr

Kollektiv für das schöne Leben 6

Die Grüne Jugend Bochum lädt zu einer „Premium-Cola Kollektiv Veranstaltung“ am Freitag um 18:30 Uhr im Sozialen Zentrum ein: »Ständige Überarbeitung, massive Umweltzerstörung, ökonomische Ungleichheit oder die Lohnarbeit als sich. Der Kapitalismus als totalitäres System muss konsequent mit emanzipatorischen Ansätzen überwunden werden. Einen von vielen konkreten Ansatzpunkten für die praktische Umsetzung hin zu einer befreiten Gesellschaft lebt das Kollektiv Premium Cola aus Hamburg. Das Kollektiv produziert Cola und weitere Getränke. Alle Entscheidungen innerhalb des Kollektivs werden nach dem Konsensprinzip organisiert. Seit 14 Jahren gibt es das Kollektiv schon und ist den Idealen seither treu geblieben. mehr…