Am Freitag, den 29. Juni lädt die Zeitschrift „Amos“ zu ihrem 50. Geburtstag ein: »Aus Flugschriften und Infos an der damaligen Uni Bochum ist ein Zeitschrift-Projekt geworden, in dem das Ruhrgebiet, seine Menschen und ihre Bewegungen, seine Schroffen und Schrunden aus unserer Sicht „unten links“ dargestellt werden, wo seine Bürokratien und Mächtigen skandalisiert werden. Wo wir immer weiter Widerständiges unterstützen. Eingeladen sind alle, die mit „68“ in Bochum und im Ruhrgebiet, mit Amos und mit anderen Projekten und in solidarischen Zusammenhängen miteinander verbunden sind. Oder die immer schon mal wissen wollten, warum viele davon reden und was das ganze soll.« mehr…
Die Bochumer Linke unterstützt den heutigen Aktionstag gegen das neue Polizeigesetz NRW. Zwischen 12 und 15 Uhr wird es auf dem Bongard-Boulevard zwischen Kortumstraße und Rathaus Aktionen und Informationsstände gegen die geplante Gesetzesverschärfung geben. „Wir sind Teil des landesweiten Bündnisses gegen den Gesetzesentwurf, denn auch die Menschen in Bochum werden direkt betroffen sein“, sagt Horst Hohmeier, Mitglied der Linksfraktion im Bochumer Rat. „Die CDU und die FDP wollen den Grundsatz der Unschuldsvermutung und elementare Freiheitsrechte faktisch abschaffen. Sie wollen Durchsuchungen ohne konkreten Verdacht legalisieren, und der Polizei erlauben Menschen für bis zu einen Monat in Gewahrsam zu nehmen. Der geplante Staatstrojaner sorgt für zusätzliche Sicherheitslücken, und auch eine Reihe der anderen geplanten Schnüffel- und Überwachungsbefugnissen sind mit einem Rechtsstaat unvereinbar.“ mehr…
Das Antifa-Café im Sozialen Zentrum lädt am 27. 6. um 19:00 Uhr zu einer kleinen Ausstellung und einem Vortrag über rechte Gewalt ein: »Seit dem Fall der Mauer wurden in Deutschland nach Angaben der Amadeo Antonio Stiftung mindestens 190 Menschen durch rechts motivierte Gewalt getötet. Von offiziellen Stellen werden jedoch nur 76 Fälle anerkannt. Wahrscheinlich ist die Dunkelziffer noch weitaus höher. Fälle in denen die Taten von „AlltagsrassitInnen“ begangen wurden, wurden nicht erfasst, da hier nach Ansicht des BKA keine gefestigte rechte Ideologie zugrunde lag. Eine aktuelle „kleine Anfrage“ im Bundestag durch die Linken zeigt, dass die Bundesregierung die Zahl der anerkannten Opfer deutlich korrigieren muss. Grund hierfür ist eine aktuelle Überprüfung von mutmaßlich rechts motivierten Gewalttaten in Berlin. mehr…
Die NRW-Landesregierung plant eine massive Verschärfung des Polizeigesetzes. Ursprünglich wollte sie das Gesetz im Schatten des FIFA-Turnier im Herrenfußball in Russland noch vor der parlamentarischen Sommerpause ohne große Diskussion verabschieden. Der heftige Protest hat dazu geführt, dass dieser Plan aufgeben wurde und das Gesetz erst im Herbst vom Landtag beschlossen werden soll. Die Bochumer Initiative gegen das geplante neue Polizeigesetz veranstaltet am morgigen Samstag, den 23. Juni von 12 -15 Uhr eine Protestaktion auf dem Bongard Boulevard zwischen Kortumstraße und Rathaus. Die Kritik gegen das geplante Gesetz richtet sich dagegen, dass mit den neuen Bestimmungen grundlegende rechtsstaatliche Prinzipien wie die Unschuldsvermutung und Gewaltenteilung aus Kraft gesetzt werden sollen mehr…
Die Initiative Treffpunkt Asyl lädt für diesen Donnerstag, den 21. Juni zu einem offenen flüchtlingspolitischen Treffen ein. Alle, die sich solidarisch in die flüchtlingspolitischen Debatten in Bochum einbringen wollen, sind ganz herzlich willkommen. Das Treffen beginnt um 19 Uhr und findet zum ersten Mal im Botopia „Raum 9“ (Griesenbruchstr. 9) statt. mehr…
Im Rahmen der 200-Jahre-Karl-Marx-Reihe an der Ruhr-Uni wollte ursprünglich auch die Soziologin Frigga Haug referieren. Sie musste absagen. Darauf entschieden die VeranstalterInnen: »Nichtsdestotrotz ist es von Relevanz, sich mit dem Thema Marxismus und Feminismus auseinanderzusetzen. Am Dienstag, den 26. Juni um 18 Uhr werden wir im GABF 04/149 einzelne Textpassagen aus Haugs Buch lesen, uns mit denen auseinandersetzen und darüber diskutieren. Wie hängen Marxismus und Feminismus miteinander zusammen und warum sind diese zwei Grundbegriffe von so hoher Relevanz?« mehr…
Das Netzwerk Stadt für Alle lädt zur vierten offenen Stadtteilversammlung am Dienstag, den 26. Juni um 19:00 Uhr im Mieterverein Bochum, Brückstraße 58 ein: »Die Bochumer Innenstadt steht vor großen Veränderungen. Wird die Musikschule abgerissen oder darf sie stehen bleiben? Was passiert am Appolonia-Pfaus-Park? In der Stadtverwaltung und auch im Rat werden bereits Pläne geschmiedet. Aber was wollen eigentlich die Menschen, die in Bochum wohnen? Noch können wir uns einmischen und mitentscheiden, wie die Bochumer Innenstadt künftig aussehen soll. Beim vierten vom Netzwerk Stadt für Alle initiierten Treffen soll es darum gehen, wie die auf den bisherigen Stadtteilversammlungen entwickelten Ideen und Forderungen, in Form konkreter Aktionen sichtbar werden können.«
Um junge Menschen zu ermutigen, gegen Rassismus und Intoleranz in der Gesellschaft aktiv zu werden, wird in Bochum seit dem Schuljahr 2006 / 2007 jährlich der „Abraham-Pokal“ vom Kinder- und Jugendring an eine Schule verliehen. Das Besondere dabei ist, dass der Pokal nicht für Geleistetes verliehen wird, sondern Aufforderungscharakter hat. Die Schule, die den Pokal annimmt, verpflichtet sich, ein Jahr lang Projekte für eine multikulturelle Gesellschaft und gegen Rassismus, Fanatismus und Terrorismus durchzuführen. Im vergangenen Jahr hatte die Erich Kästner-Schule den Polkal übernommen. Dort wurden vielfältige Aktionen und Projekte im Rahmen ihres Abraham-Jahres durchgeführt. Die SchülerInnen haben Gedenkstättenfahrten nach Auschwitz, Buchenwald und zum Anne-Frank-Haus in Amsterdam, einen Tag ohne Homophobie, verschiedene Antirassismus-Projekttage, besondere Aktionen mit geflüchteten Jugendlichen und unterschiedliche soziale Projekte durchgeführt. mehr…
Im endstation.kino ist ab Donnerstag, den 21.06. der Dokumentarfilm „Sympathisanten – Unser Deutscher Herbst“ zu sehen. In der Ankündigung des Kinos heißt es: »Regisseur Felix Moeller einzigartige zeitgenössische Dokumente und intensive Gespräche mit Zeitzeugen und versucht, die Frage zu beantworten, wie es zu so einer polarisierenden und aggressiven Stimmung in der Bundesrepublik der 1970er Jahre kommen konnte, wie eine radikale kleine Gruppe wie die RAF (Rote Armee Fraktion) so viel Aufmerksamkeit auf sich ziehen konnte – und wieso die sogenannten Sympathisanten zwischen die Fronten von RAF und Staat gerieten. mehr…
Die Schulen sollen ein neues Unterrichtsfach bekommen – „Gesunde Ernährung“, wenn es nach den Vorstellungen der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) geht. Die Gewerkschaft schreibt: »Schüler sollen im Unterricht mehr darüber erfahren, was in den Lebensmitteln ist. „Aber auch, was dahinter steckt: Wie die Tiefkühlpizza produziert wird. Welchen Nährwert Joghurt hat. Und wer mit welcher Technik Gummibärchen oder Schokolade herstellt“, sagt Hans-Jürgen Hufer. mehr…
Ilse Lenz, langjährige Professorin an der Ruhr-Uni hält im sozialwissenschaftlichen Kolloquium der RUB am Mittwoch, den 20.6. um 16:00 Uhr im HGC 50 einen Vortrag zu: „Feminismen und Geschlechterkonflikte in postkolonialen Welten“. Das Netzwerk Frauen- und Geschlechterforschung NRW unterstützt die Veranstaltung und schreibt: »Ilse Lenz ist eine wichtige Impulsgeberin für die internationale Ausrichtung der Bochumer Geschlechterforschung. In ihrem Vortrag finden sich all jene Erkenntnisstränge, die sie seit langem sozial- und politikwissenschaftlich verfolgt und immer wieder neu miteinander verknüpft: Fragen nach Frauenbewegungen und feministischen Positionen im internationalen Vergleich, Fragen nach Geschlechterkonflikten und sozialem Wandel, Fragen nach Ökonomie, Geschlecht, Macht in der heutigen Globalisierung. Der Vortrag findet anlässlich einer Ehrung zum 70. Geburtstag von Professorin Dr. Ilse Lenz statt.«
Am Samstag, 23. Juni lädt die Linke Liste an der Ruhr-Uni zu einem Kneipenquiz in das Soziale Zentrum ein: »Jetzt ist euer Wissen an der Reihe. Wer von euch ist Experte zu Marx oder ist auf den Weg dahin? Die Linke Liste veranstaltet an ihrem Kneipenabend ein Quiz zu Marx und seinen Theorien. Es gibt sogar etwas zu gewinnen. Lasst euch überraschen und kommt vorbei.
Wie immer versorgen wir euch mit Cocktails, Pfeffi und veganem Essen.
Einlass ab 18 Uhr
Quiz ab 20 Uhr«
Mittwoch 13.06.18, 20:39 Uhr
Der Gesundheitsminister kommt zur Gesundheitsministerkonferenz
Am 20. 6. demonstriert ver.di in Düsseldorf vor der Gesundheits-Ministerkonferenz und schreibt: »Menschen, pflegebedürftig oder krank, werden von Krankenhauskonzernen zur Ware gemacht und wie am Fließband behandelt. Wie viel Interesse multinationale Konzerne am Gesundheitsmarkt haben, zeigt deren deutliche Expansion und die fortschreitende Übernahme ehemals öffentlicher oder kirchlicher Krankenhäuser und Heime. Pflegekräfte arbeiten am Rand der Erschöpfung. „Die Würde des Menschen ist unantastbar“ sagt das Grundgesetz. Das finden wir im Pflegealltag nicht wieder. Weder für Pflegebedürftige oder Kranke noch für das Pflegepersonal. „Alles jammern hilft nichts. Es ist Zeit sich zu wehren“ so die Gewerkschaft ver.di weiter. Wir demonstrieren für verbindliche gesetzliche Personalvorgaben, denn von selbst verbessert sich nichts. mehr…
Am Dienstag, dem 19. Juni lädt die Aktion Pro Afrika um 19.30 Uhr im Bahnhof Langendreer zu einem Vortrag von Gabriele Riedl ein: »Über 25 Jahre war Mali der „Musterknabe“ in Sachen Demokratie, Entwicklung, Gleichberechtigung. Es gab zwar immer mal Scharmützel mit der Ethnie der Tuareg im Norden des Landes, aber insgesamt herrschte eine gewisse Stabilität allerdings auf wirtschaftlich niedrigem Niveau. Seit dem Bombenangriff Englands und Frankreichs auf Libyen im Sommer 2011 sieht das ganz anders aus. Mali ist heute als „gescheiterter Staat“ deklariert und hat über 10.000 UN Soldaten im Land. Die ehemals französische Kolonie, in der Deutschland hohes Ansehen genießt (die DDR war der erste Staat, der Mali nach der Unabhängigkeit anerkannte), ist reich an Bodenschätzen und hat riesige fruchtbare Flächen entlang des Flusses Niger. mehr…
Am Freitag, den 15. Juni um 19.00 Uhr laden die Initiative „Langendreer / Werne gegen Nazis“ und der Bahnhof Langendreer zu einer Veranstaltung zum Thema „Medizin im Nationalsozialismus“ ein: »Mehr als 300 000 Zwangssterilisationen und mehr als 160 000 Morde im Rahmen der „Euthanasie“ Aktionen, begingen Ärzte und PflegerInnen während der Nazidiktatur; Ärzte entschieden an den Entladerampen der Konzentrationslager über Leben und Tod; bestialische Menschenversuche wurden in den Konzentrationslagern durchgeführt. mehr…
Bei einem Treffen im Sozialen Zentrum zum Widerstand gegen das geplante neue Polizeigesetz wurden eine Reihe von Aktivitäten beschlossen. Zunächst wird für die Informationsveranstaltung am kommenden Dienstag, den 12. 6. um 18 Uhr im Blue Square mobilisiert. VeranstalterInnen sind die Linke Liste an der RUB und das landesweite Bündnis „Nein zum neuen Polizeigesetz NRW“. Bündnis „Nein zum neuen Polizeigesetz NRW“. Am Mittwoch, den 13. 6. um 19.30 Uhr ist ein weiteres Organisationstreffen im Haus der Begegnung. Am Wochenende 16. und 17. Juni werden bei „Ruhr International – Fest der Kulturen“ an und in der Jahrhunderthalle Flugblätter und weitere Informationsmaterialien verteilt. Am Samstag, den 1. Juli wird mit Aktionen und Infoständen in der Innenstadt für die Großdemonstration am 7. Juli in Düsseldorf mobilisiert. Am 4. Juli wird im KinoEndstation der Film „Im inneren Kreis“ mit anschl. Diskussion über das geplante neue Polizeigesetz gezeigt.
Samstag 09.06.18, 11:24 Uhr
Dokumentarfilm über ein „widerständisches Nest“ in Salecina
Herbert Marcuse, Max Frisch und Theo Pinkus, 1976 in Salecina
Am Donnerstag, den 14.Juni zeigt die Bochumer Geschichtswerkstatt um 19.30 Uhr im Sozialen Zentrum den Film “Salecina- Von der Weltrevolution zur Alpenpension?“ Die Ankündigung: »1971 gründete der Zürcher Sozialist und Buchhändler Theo Pinkus zusammen mit seiner Frau Amalie Pinkus-de Sassi auf dem Malojapass das Begegnungszentrum Salecina. Es wurde zum soziokulturellen, politischen Mekka der linken Intelligenzia mit Gästen wie Max Frisch oder Herbert Marcuse. mehr…
Freitag 08.06.18, 15:41 Uhr
Informationsveranstaltung zu den Rodungen im Hambacher Forst
Am 15. Juni findet um 19.30 Uhr im Sozialen Zentrum eine Informationsveranstaltung zu den Rodungen im Hambacher Forst statt. In der Einladung heißt es: »Seit 2012 besetzen Leute im Hambacher Forst Bäume und leben dort. Sie werden bei Rodungen geräumt und strafrechtlich verfolgt. Ab Oktober 2018 gilt es, weitere Rodungen zu verhindern. Neben Unterstützung und Solidarität im Kampf gegen diesen Raubbau zu Gunsten der klimaschädlichsten Art der Energiegewinnung fordern sie dazu auf, mit ihnen im Wald zu leben. mehr…
Wolfgang vom Ubu schreibt: »Ich beobachte, dass 50 Meter weiter eine Mülltonne umgestürzt quer auf dem Gehweg liegt. Die Passanten müssen ausweichen , einen Bogen drum machen, hintereinander statt nebeneinander gehen. Ich guck mir das eine Weile an, dann gehe ich hin, richte die Mülltonne auf, sie ist überhaupt nicht schwer, und es ist wieder Platz auch für Kinderwagen. Ich sehe ein beleidigendes Graffiti auf der Scheibe meines Nachbarn, denke kurz nach , dann kratze ich die beleidigenden Teile mit meinem Schlüssel ab. Ich erzähle es dem Nachbarn später und werde wegen meiner Aktion kritisiert. „Wir hätten das gern fotografiert und Anzeige erstattet !“ Ich werde es aber wieder tun. Ich denke, dieser Nachbar nimmt seine eigene Person zu wichtig. Da gibt es noch viele weitere Beispiele …«
Unser Leser Simeon schreibt »Das große Ganze setzt sich bekanntlich aus vielen kleinen Dingen zusammen und auch kleine Sachverhalte können einen Trend aufzeigen. So wollen wir hier über einen kleinen Sachverhalt berichten, der sicherlich nur wenigen bekannt ist, aber um so mehr das Interesse vieler Menschen verdient. Wir wollen von einer Hakenkreuz-Schmiererei berichten, die mit SS-Rune verziert, die Parole „Judenschweine Raus“ trägt. Deutlich kann man diese antisemitische Schmiererei sehen, wenn man den Kopierladen verlässt, der sich unterhalb des ehemaligen Hotels an der Ecke Lohring/Wittener Straße befindet. mehr…
Das Netzwerk »Stadt für Alle« Bochum lädt am Samstag, den 9. Juni um 14:00 Uhr zu einem Rundgang durch die Musikschule ein: »Die Stadt Bochum will das Grundstück, auf dem die Musikschule steht, verkaufen. Bei einer Privatisierung besteht die Gefahr, dass das Gebäude abgerissen wird. Zusammen mit einem Architekten wollen wir beim Rundgang durch das Gebäude zeigen, dass die Schule nicht nur architektonisch wertvoll ist, sondern auch Potential für eine neue Nutzung hat. Welche Alternativen kann es jenseits von Privatisierung und Abriss es geben? Treffpunkt ist der Eingang der Musikschule am Westring 32.«
Anlässlich des 5. Todestags des französischen Antifaschisten Clément Méric fand am letzten Wochenende in Paris das „week-end antifasciste de lutte e hommage“ – „Antifaschistisches Wochenende des Kämpfens und Erinnerns“ statt. Der 18 jährige Student Clément Méric war am 5. Juni 2013 bei einer Auseinandersetzung mit rechten Skinheads im 9. Arrondissement von dem Nazi Estaban Morillo erschlagen worden. Die Tat ereignete sich an einem Mittwoch Nachmittag vor einem Bekleidungsgeschäft in der Rue de Caumartin – mitten in Paris. mehr…
Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) berichtet: »Gestern hat die GEW Bochum auf ihrer Jahreshauptversammlung auf ein Jahr voller Aktivitäten zurück geblickt und für drei Jahre einen Vorstand gewählt. Personelle Veränderungen gab es kaum. Im Leitungsteam bestätigt wurden Daniela Lanz und Ulrich Kriegesmann. Für den ausgeschiedenen Jochen Bauer rückt Doris Stiller nach. Die Kasse führen weiterhin Karin Schiele / Jörg Proll und die Schriftführung obliegt Andreas Wittmann und Helle Timmermann. Aus den Reihen der Jungen GEW und der Studierenden wird der Vorstand durch Kenneth Rösen und Jakob Wedegärtner verstärkt und verjüngt. mehr…
Am Donnerstag, den 7. Juni finden an der Ruhr-Uni wieder der Alternativen Campus-Rundgang und die Alternative Semester-Stadt-Party statt. Los geht es um 18 Uhr mit dem Rundgang über das Uni-Gelände. Treffpunkt ist vor der Uni-Verwaltung. Ab 20 Uhr beginnt die Party vor dem Hörsaalgebäude GB (HGB). Es wird Musik, Essen und Getränke geben. Nicht nur Studies sind herzlich willkommen. Die OrganisatorInnen schreiben: »Wir haben Lust, mit Euch in einem unkommerziellen und selbstorganisierten Rahmen zu feiern. Hier habt Ihr die Möglichkeit, politische Gruppen der Uni, aus Bochum und Umgebung kennenzulernen, Euch zu vernetzen und auszutauschen. Lasst uns gemeinsam Freiräume erfeiern, ertanzen, erkämpfen – an der Uni und überall!«
Vor 25 Jahren kam es am 5. Juni 1993 in Hattingen zu einem Brandanschlag. In der Nacht wurden in dem Haus einer türkischen Familie mehrere Brandherde im Erdgeschoss gelegt. In dem Haus schliefen die türkische Mutter mit ihren Kindern. Ihr Mann arbeitete „auf Schicht“. Die Mutter schaffte es noch rechtzeitig mit ihren Kindern dem Brand zu entkommen. Der Brandanschlag geschah eine Woche nach dem tödlichen Brandanschlag in Solingen. Dementsprechend aufgeheizt war die Stimmung in NRW. Aber schon einige Tage später gaben die Ermittlungsbehörden zu erkennen, dass sie gegen die Opfer und nicht gegen mutmaßliche rechte Brandstifter ermittelten. Den Spuren nach Rechts wurde bewusst nicht nachgegangen, ein Ermittlungsverfahren gegen die türkische Mutter wurde eingeleitet und sie wurde vor Gericht gestellt. Vor dem Essener Gericht wurde die Mutter von ihrer angeblichen Schuld freigesprochen. Eine Verfolgung der wahren Täter fand nicht statt. mehr…
Die CDU/FDP Landesregierung will in NRW das Polizeigesetz nach dem Vorbild des kürzlich in Bayern beschlossenen Gesetzes ändern. Danach kann die Polizei in NRW zukünftig z. B. Menschen ohne konkreten Verdacht durchsuchen oder sogar bis zu einen Monat in Gewahrsam nehmen. Das Prinzip der Unschuldsvermutung soll nicht mehr gelten. Es wird ein Tatbestand „drohende Gefahr“ konstruiert, der es erlaubt, elementare Freiheitsrechte auszuhebeln. Eine Fülle von weiteren Schnüffel- und Überwachungsmaßnahme soll legalisiert werden. Der Gesetzentwurf. Hiergegen formiert sich Widerstand. mehr…
DGB-Hochschulgruppe, Grüne & Alternative Studentinnen GRAS, Linke Liste an der Ruhr-Uni und die Initiative „200 Jahre Karl. Ein Denker besucht die Ruhr Universität“ veranstalten am morgigen Dienstag, den 5. Juni um 20.30 Uhr Open-Air-Kino auf der Grillwiese vor dem GB-Gebäude der RUB. Gezeigt wird der Film Der junge Karl Marx. Ab 16 Uhr wird auf der Wiese gegrillt und Cocktails werden kredenzt.
Die Deutsch-Französische Gesellschaft lädt am 4. Juni um 19 Uhr in der Stadtbücherei zu einer Veranstaltung mit dem Journalisten Christian Wernicke ein mit dem Titel “ Ein Jahr Macron: Sonnenkönig im Land der Pessimisten?!“: Macron – der neue Held für viele Pro-Europäer, der Frankreich im Eiltempo reformieren will, aber der Widerstand wird stärker. Christian Wernicke, bis August 2017 politischer Korrespondent der Süddeutschen Zeitung in Paris, wird zum Pessimismus und der Europaskepsis der Franzosen Stellung nehmen. Auch wird er auf die von Macron geplanten Strukturen und auf die Auswirkungen eingehen, die Macrons mögliches Scheitern haben könnte.
Am Donnerstag, den 31. Mai lädt der Bahnhof Langendreer um 20 Uhr zu „Skapunkpolka-Randfiguren-Rock“ mit Heinz Ratz und Strom & Wasser ein: »In den letzten Jahren waren Heinz Ratz und Strom & Wasser hauptsächlich politisch unterwegs – jetzt zeigen sie auch ihre poetische Seite – wobei natürlich auch da der Punk nicht ganz wegzudenken ist. Heinz Ratz, Wahl-Kieler, Sohn einer indianischen Mutter, Anarchodichter, Hörspielsprecher, Sänger und Bassist, präsentiert mit Strom & Wasser aber nicht nur Höhepunkte aus mittlerweile 11 Studio-Alben. mehr…
Der Historiker Helmut Kellershohn vom Duisburger Institut für Sprach- und Sozialforschung (DISS) referiert am Mittwoch, dem 30. Mai um 19 Uhr im Bahnhof Langendreer über das Thema „Von der Völkischen zur Identitären Bewegung“. Der Vortrag spannt einen ideologiegeschichtlichen Bogen von der Völkischen Bewegung um 1900 über die Konservative Revolution und den Nationalsozialismus bis hin zur Identitären Bewegung heute. Er wirft die Frage auf, inwieweit es der Neuen Rechten gelungen ist, völkische Ideologie zu „modernisieren“ und darüber Zuspruch in breiteren Kreisen der Bevölkerung zu gewinnen. Veranstaltet von Bahnhof Langendreer, Bündnis gegen Rechts, Bochumer Forum für Antirassismus und Kultur e.V. , identitaere-in-bochum.net, gefördert von „Farbe bekennen – Demokratie leben“