Die Gruppe Öl-Connection-Ruhr/ Hellas-Solidarität Bochum lädt am Mittwoch, den 22. 8. um 18.30 bis 23.30 Uhr – unter dem Flügel der Transall am Festivalzentrum der Jahrhunderthalle Bochum zu einem öffentlichen Treffen mit Ölverkostung im Rahmen der Ruhrtriennale eim: »Als Gäste im Festivalzentrum an der Jahrhunderthalle „Third Space“ werden wir gemeinsam überlegen, wie wir Europa reparieren können und wie es in Griechenland nach dem Ende der Spardiktate weitergeht. Dabei verkosten wir unser solidarisch gehandeltes Olivenöl. mehr…
Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) erklärt: »In Bochum können sich derzeit rund 1.680 Neu-Azubis über eine Lehrstelle freuen. So viele versorgte Bewerber zählte die Arbeitsagentur zum Start des Ausbildungsjahres. Damit die Karriere auch nach der Abschlussprüfung weitergeht, fordert die NGG nun bessere Job-Perspektiven für Berufseinsteiger. Eine große Hürde nach der Ausbildung, so die NGG, ist jedoch der Trend zum Job auf Zeit – zur Befristung. mehr…
Die Linke Liste (LiLi) an der Ruhr Uni lädt am Samstag den 25.8. ab 19 Uhr wieder zu ihrem Arbeiter*innen-Liederabend im Sozialen Zentrum ein: »Singt mit uns ‚Der heimliche Aufmarsch‘, ‚Bella Ciao‘, ‚die Arbeiter von Wien‘ und vieles mehr. Für Liedhefte ist gesorgt. Wie immer bietet die LiLi ihre Cocktails und Pfeffi zu günstigen Preisen an.«
Das Frauenarchiv ausZeiten lädt am Sonntag, den 26. August um 11 Uhr im Foyer des Stadtarchivs zur Eröffnung der Plakatausstellung „Frauen, Feste und Proteste – Plakate der Frauen- und Lesbenbewegung in NRW aus den 1970er, 80er und 90er Jahren“ ein: »Ende der 1960er Jahre begannen Frauen auch in Bochum und im Ruhrgebiet zunehmend, sich gemeinsam gegen den sexistischen Normalzustand in der Gesellschaft zu wehren. Zunächst in linken Gruppierungen organisiert, bildeten sich in den 70er Jahren autonome Frauen- und Lesbengruppen, die sich jenseits von Parteien, Autoritäten und Männern engagierten, z.B. gegen den §218 und für Selbstbestimmung über den eigenen Körper, gegen Ausbeutung und (sexualisierte Gewalt, für faire Bezahlung und für die Selbstverständlichkeit, Frauen zu lieben. Mit ihren Forderungen und Aktionen haben diese Frauen unsere Gesellschaft nachhaltig verändert. mehr…
Nach Medienberichten hat die Stadt Bochum über das Landeskriminalamt eine Einreiseverweigerung gegen den trotz eines laufenden Gerichtsverfahrens abgeschobenen Sami A. ausschreiben lassen. Hierzu erklärt Jasper Prigge, innenpolitischer Sprecher der Partei Die Linke in Nordrhein-Westfalen: „Die Tricksereien der Stadt Bochum untergraben das Vertrauen in den Rechtsstaat. Es gibt einen Beschluss des Verwaltungsgerichts Gelsenkirchen, hiernach ist Sami A. nach Deutschland zurückzuholen. Die Verbissenheit, mit der die Stadt versucht, diesen Beschluss zu umgehen, deutet auf eine fehlende Objektivität bei der Bearbeitung dieses Falles hin. Es ist nicht hinnehmbar, dass das Land nicht aufsichtlich gegen die Stadt Bochum vorgeht. Flüchtlingsminister Stamp ist nach seinem Amtseid verpflichtet, Verfassung und Gesetz zu wahren. Er muss unverzüglich das rechtsstaatswidrige Verhalten der ihm unterstellten Behörde beenden und auf eine Umsetzung der gerichtlichen Entscheidung hinwirken.“
Der KostNixLaden ist aus den Räumen des Sozialen Zentrums in ein eigenes Ladenlokal in der Dorstener Straße 37 umgezogen. Am morgigen Sonntag, den 12.8. ab 15 Uhr lädt er zum ersten Mal in die neuen Räumlichkeiten ein. Das Prinzip des Kostnixladen:
»1. Dinge, die du selbst gebrauchen kannst, kannst du hier mitnehmen.
2. Dinge, die du nicht mehr brauchst, kannst du hier abgeben.
3. Wir verlangen weder einen Bedürftigkeitsnachweis noch eine sonstige Gegenleistung.«
Das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen hat heute den Versuch des BAMF abgelehnt, die illegale Abschiebung des Tunesiers Sami A. durch die Stadt Bochum im Nachhinein zu rechtfertigen. In einer Pressemitteilung des Gerichts heißt es u. a.: »Damit bleibt das seit Juni 2010 bestehende Abschiebungsverbot weiterhin vorläufig wirksam. Die Kammer konnte weiterhin nicht feststellen, dass sich die Verhältnisse in Tunesien so deutlich geändert hätten, dass für den Antragsteller dort keine beachtliche Gefahr einer menschenrechtswidrigen Behandlung mehr bestehe. Dabei hatte die Kammer zu beachten, dass die Menschenrechte, die auch das Verbot von Folter beinhalten, ausnahmslos für Jedermann gelten. Dass der Ausländer in Deutschland als „Gefährder“ eingestuft wird, durfte bei der Entscheidung über das Vorliegen von Abschiebungsverboten, bei der es allein auf die Verhältnisse in Tunesien ankommt, nach dem Gesetz nicht berücksichtigt werden. mehr…
Das Netzwerk »Stadt für Alle« lädt am Dienstag, den 14. August um 19:00 Uhr zur offenen Stadtversammlung in den Mieterverein Bochum Brückstraße 58 ein. Auf dem Treffen soll die Kampagne zur Neugestaltung der Bochumer Innenstadt weiter geplant werden.
Am Mittwoch, den 8. August lädt die Initiative Relegionsfrei im Revier von 15 Uhr bis 18 Uhr zu einem Workshop zum Thema „Staatsleistungen“ im Bahnhof Langendreer ein. Hierbei geht es um mehr als eine halbe Milliarde Euro, die die beiden großen Kirchen jährlich aus allgemeinen Steuermitteln erhalten und hierüber zum Beispiel ihre üppigen Bischofsgehälter finanzieren. Den Kirchen ist es gelungen, den Irrglauben zu verbreiten, dass diese Leistungen auf der Enteignung von Kirchenbesitz am Anfang des 19. Jahrhunderts beruhen. In Wirklichkeit sind diese Leistungen von den Königshäusern erbracht worden, um die Inthronisation ihrer Herrscher mit auf sie vereidigten Bischöfen als göttlichen Akt inszenieren zu können. Die Weimarer Reichsverfassung hat deshalb vor 99 Jahren festgelegt, dass diese Staatsleistungen abgelöst werden sollen. Dies ist nicht passiert. Das Grundgesetz hat diese Forderung übernommen. Noch immer ist das nicht passiert. 2019 wird dieser unerfüllte Verfassungsauftrag also 100 Jahre alt.
Die Initiative Religionsfrei im Revier lädt am Mittwoch, den 8. August um 19 Uhr zu einem Vortrag und zur Diskussion mit Dr. Carsten Frerk in den Bahnhof Langendreer ein zum Thema „Fakenews! Was können Empirie und Statistik erklären?“: »Tatsachenverdrehungen und „Fakenews“ sind essentielle Bestandteile der Menschheitsgeschichte und gab es bereits Jahrtausende vor US-Präsident Trump. Mit Behauptungen wird Politik gemacht. Wie kann man darauf reagieren? Welchen Aussagen kann man trauen? Und wie diese überprüfen? Die Forschungsgruppe Weltanschauungen in Deutschland (fowid) wurde im Jahr 2005 von der Giordano-Bruno-Stiftung gegründet. Auf empirischer Grundlage und mit robusten wissenschaftlichen Methoden will fowid Daten und Fakten zu relevanten Aspekten von Weltanschauungen in Deutschland (und der Welt) erheben, auswerten und der Allgemeinheit zugänglich machen. Ziel ist es, zu einer wissensbasierten, und gut informierten öffentlichen Debatte in Deutschland beizutragen. mehr…
Am Montag, den 6. August jährt sich zum 73. Mal die atomare Vernichtung von Hiroshima. Das Bochumer Friedensplenum wird am Samstagabend (4.August) mit einer Aktion an dieses Ereignis erinnern und auf die aktuelle atomare Bedrohung hinweisen. Treffpunkt ist um 19.30 Uhr vor der Bühne auf dem Konrad Adenauer Platz (Mandragora). Mit großen Luftballons, einem Transparent und Flugblättern soll u. a. darauf, hingewiesen werden, dass die UN-Vollversammlung im letzten Jahr einen Atomwaffenverbotsvertrag beschlossen hat. Die Bundesregierung hat diese Abrüstungsverhandlung boykottiert und an den Beratungen darüber nicht teilgenommen. Stattdessen wird der deutsche Atomwaffenstandort Büchel in der Eifel kostspielig modernisiert und die Atombomben werden durch noch schrecklichere Exemplare ersetzt. Das Friedensplenum bittet um Unterstützung bei der Aktion.
Am Samstag, den 28. 7., lädt Sahar Raie um 16.30 Uhr zur sommerlichen Juli-Ausgabe von Café Kontakt, der interkulturellen und interaktiven Bühne für Begegnung und Kleinkunst im Kulturhaus Thealozzi. Mit dieser Ausgabe feiern die OrganisatorInnen Sahar Raie (dem Thealozzi-Publikum bekannt aus der tragischen Bühnen-Sitcom Inklusionsgefahr) und André Dinter (Hottenlotten) das einjährige Bestehen dieses besonderen Formats im Thealozzi. Und das wetterabhängig sowohl draußen im Hof als auch mit Thealozzi-Dach über dem Kopf. Das Café Kontakt soll unter dem Motto „Schön ist es, miteinander zu schweigen – schöner, miteinander zu lachen“ ein Ort der Begegnung sein. Dieser bietet allen Interessierten die Gelegenheit, künstlerisch aktiv zu sein und sich auszuprobieren. Die Teilnehmenden können ihren Geschichten und ihrer Kunst einen Raum geben und erfahren, was andere zu erzählen und zu zeigen haben. mehr…
Montag 23.07.18, 07:13 Uhr
"Auf zur Verteidigung des Grundrechts auf Asyl! oder...
Das offene Antifa Café im Sozialen Zentrum lädt am Mittwoch, den 25. Juli um 18.30 Uhr zu einem gemeinsamen Treffen mit der Initiative „Treffpunkt Asyl“ ein: »Die fremdenfeindliche Stimmung in Deutschland nach der Wende gipfelte in mehreren furchtbaren Pogromen, so brannten v. a. in Ostdeutschland mehrere Asylunterkünfte. Auch damals schon übten sich Rechtspopulist*Innen in Verleumdung Schutzsuchender, so wurde der Begriff des „Scheinasylanten“ geprägt, während Hunderttausende vor den schrecklichen Balkankriegen flohen. mehr…
Am Mittwoch , den 25. Juli ist um 19:00 Uhr im EndstationKino der Film „Das Kongo Tribunal“ von Milo Rau zu sehen. Er versammelte die zentralen Akteure und Analytiker des seit bald 20 Jahren andauernden Kongo-Kriegs vor Ort in Bukavu und wenig später in Berlin, zu einem großen zivilen Volkstribunal, das der Passivität der Internationalen Gemeinschaft entgegenwirken sollte. Hier geht es nicht um ethnische Gegensätze, sondern um die Kontrolle über Rohstoffe. Die neokoloniale Weltordnung ist verantwortlich für Millionen Tote, Die Täter bleiben straffrei. Unter großem Zuspruch der regionalen Bevölkerung entstand ein einzigartiges künstlerisches Großereignis. Im Anschluss an den Film findet eine Diskussion mit Bianca Schmolze statt, Ko-Autorin des Buches „Tatort Kongo“. Eine Veranstaltung des Bahnhof Langendreer und der Medizinischen Flüchtlingshilfe Bochum
Ab Donnerstag, den 19.07. zeigt das endstation.kino den Spielfilm Candelaria – Ein kubanischer Sommer. Havanna im Jahre 1994. Der Inselstaat leidet unter einer Verschärfung des Wirtschaftsembargos durch die USA, und unter dem Zusammenbruch der Sowjetunion, die Kuba wirtschaftlich unterstützt haben. Die Politische Situation spitzt sich zu und Kuba hungert. Das Leben von Candelaria (75) und VÃctor Hugo (76) jedoch bleibt davon scheinbar unberührt. Ein Tag ist wie der andere, die Monotonie des entbehrungsreichen Alltags hat beide fest im Griff. Mit dem Alltagstrott ist jedoch Schluss, als Candelaria im Hotel, in dem sie arbeitet, eine in der Schmutzwäsche versteckte Videokamera findet. mehr…
Der Arbeitskreis Umweltschutz (AkU) lädt ein: »Tiere aus einem Tümpel keschern und mit einer Becherlupe betrachten können Kinder ab sechs Jahren bei einer Spürnasenpassaktion des AkU. Das Leben im und am Tümpel, zu Land, im Wasser und in der Luft wird gründlich erforscht. Beine der gefangenen Tiere werden gezählt, versucht ihren Namen zu bestimmen und Interessantes über ihre Lebensweise zu ergründen. Wie atmen Fische? Wie überstehen die Tiere den Winter, wenn der Teich zufriert? Die Reise eines Wassertropfens wird erkundet und viele neugierige Fragen der Kleinen beantwortet. Der zu erforschende Tümpel befindet sich in Stiepel an der Blankensteiner Straße 363 (Nähe Kosterbrücke). Die jungen Forscher müssen sich mit einem Elternteil beim AkU, Tel.: 66444 oder unter info@aku-bochum.de anmelden. Die Erforschung der Lebewesen findet am 21.07.2018 von 15.00 bis ca. 16.30 Uhr statt.«
Der Landesintegrationsrat NRW und der Flüchtlingsrat NRW rufen zu einer Kundgebung am Dienstag, 17. 7. um 9.30 Uhr vor dem MKFFI, Haroldstraße 5, Düsseldorf auf mit der Forderung „Stoppt Seehofers Überbietungswettbewerb der Abschottung – Für Mitmenschlichkeit, Solidarität und Menschenrechte – gegen Rassismus“: »Am kommenden Dienstag, den 17.07.2018 kommt Bundesinnenminister Seehofer zu einem Spitzengespräch mit der NRW-Landesregierung. Seehofer ist in den vergangenen Wochen im „Asylstreit“, seinem auf Abschottung setzenden „Masterplan Migration“ und verbalen Ausfällen über die Grenzen des Erträglichen weit hinausgegangen. Mit seinen Forderungen von immer neuen Verschärfungen des Umgangs mit Asylsuchenden und Zugewanderten trägt Minister Seehofer seit Monaten zu einer Vergiftung des gesellschaftlichen Klimas bei: mehr…
Am Freitag, den 13. 7. findet ab 18 Uhr in Essen auf dem Willy-Brandt-Platz eine Demonstration statt mit der Forderung: „Stoppt das Ertrinken im Mittelmeer! Seebrücke – schafft sichere Häfen!“ Aus Bochum rufen zu der Demonstration u. a. DIDF, Refugee Strike, Treffpunkt Asyl, WorldBeat Club Tanzen und Helfen e.V. und das Begegnungscafe Lysa auf: »Wir sind entsetzt und wütend darüber, dass die unsägliche und rassistische Abschottungspolitik Europas jeden Tag Menschen auf dem Mittelmeer ertrinken lässt. Die erzwungene Einstellung der Seenotrettung ist der vorläufige Höhepunkt der fortschreitenden und immer unmenschlicher werdenden Politik des schrittweisen Abbaus des Rechts auf Asyl. Wir wollen und dürfen das nicht hinnehmen und müssen unser Entsetzen und unsere Wut darüber öffentlich machen, denn wer in dieser Situation schweigt, macht sich zum Teil dieses menschenverachtenden Systems. Die gelebte Solidarität von uns allen ist die praktische Antwort auf den alten und neuen Rassismus und gegen eine sich einmauernde Gesellschaft und die Politik der Ausgrenzung. Treffpunkt zur gemeinsamen Anreise aus Bochum ist 17:15 im Hauptbahnhof unter der Anzeigetafel.«
Montag 09.07.18, 19:14 Uhr
Recht auf Hoffnung, Recht auf Zukunft, Recht auf Rehabilitation
Anlässlich des Internationalen Tags zur Unterstützung von Folterüberlebenden laden die Medizinische Flüchtlingshilfe (MFH) Bochum und die Hochschule für Gesundheit(HSG) am 11. Juli um 16 Uhr im Raum C-1401 in der HSG ein zu einer Informationsveranstaltung über die Versorgung von Folterüberlebenden. Die MFH betreibt in Bochum ein Therapiezentrum für Überlebende von Folter und Krieg. Sie schreibt: »Nach internationalem Recht gehören Folterüberlebende zu der Gruppe der besonders Schutzbedürftigen. Sie werden jedoch in der Regel im Rahmen des deutschen Asylverfahrens nicht als solche identifiziert und somit oftmals nicht angemessen versorgt. Folterüberlebende haben jedoch einen Anspruch auf Rehabilitation. mehr…
Anlässlich des Internationalen Tags des Flüchtlings lädt die Medizinische Flüchtlingshilfe Bochum am Montag, den 9. Juli um 19 Uhr im Bahnhof Langendreer zu einer Diskussionsveranstaltung mit Birgit Naujoks vom Flüchtlingsrat NRW ein, um über die von der Bundesregierung geplanten AnkER- Zentren und deren Folgen zu informieren: »Sollten diese integrationsverhindernden, stigmatisierenden und kinderrechtswidrigen Internierungslager wie vom Bundesinnenministerium geplant eingerichtet werden, bedeutet dies einen weiteren schwerwiegenden Einschnitt in die Rechte von Geflüchteten, insbesondere auch in Bezug auf die Identifizierung, Beratung und Versorgung von besonders schutzbedürftigen Personen. Was plant das Land NRW mit ihrem angekündigten Stufenplan Asyl und inwiefern wird sich die Arbeit mit Flüchtlingen durch solche Zentren verändern?«
Sonntag 08.07.18, 08:36 Uhr
Fritz Bauer und der Widerstand der Opfer und Überlebenden
Am Mittwoch, den 11. Juli lädt das Antifa-Café im Sozialen Zentrum ab 19 Uhr zu einem Vortrag von Irmtrud Wojak über die Schaffung einer interaktiven Fritz Bauer Bibliothek für Erinnerung und Menschenrechte ein: »Die interaktive Fritz Bauer Bibliothek (FBB) versteht sich als lebendige Sammlung von Geschichten des Widerstandes und des Überlebens und vereint die Erfahrungen von Frauen, Männern und Kindern, die weltweit gegen Unterdrückung, Repression und Ungerechtigkeit Widerstand geleistet haben, wo viele andere schwiegen und zusahen. Was bringt Menschen dazu, sich zu widersetzen? Woher nehmen sie die Kraft? Was können wir heute tun? mehr…
Das Protestplenum an der Ruhr-Uni ruft am Dienstag, den 10. 7. ab 13 Uhr vor dem Audimax zu einer Protestkundgebung gegen den Referentenentwurf der NRW-Landesregierung zum Hochschulgesetz auf. Es wird eine Reihe von Redebeiträgen von studentischen Gruppen wie dem Landes-ASten-Treffen, dem Bündnis der Studentischen Hilfskräfte in NRW oder der DGB- und GEW-Hochschulgruppe geben. Das geplante neue Hochschulgesetz würde einen massive Eingriff in das Mitbestimmungsrecht von Studierenden bedeuten. Außerdem sieht es u. a. Studienverlaufsvereinbarungen und die Streichung des Verbots der Anwesenheitspflicht vor. Nähere Informationen zum landesweiten Protest gegen den Gesetzentwurf sind auf der Webseite der Kampagne #NotMyHochschulgesetz zu finden.
Donnerstag 05.07.18, 14:08 Uhr
Mobilisierung gegen das geplante neue Polizeigesetz:
Am Samstag, 7. Juli werden in Düsseldorf Tausende Menschen „Nein“ zum neuen Polizeigesetz NRW sagen und für die Verteidigung ihrer Grund- und Freiheitsrechte auf die Straße gehen. attac ruft mit zu der Großdemonstration auf: »Die Proteste finden darüber hinaus breite gesellschaftliche Unterstützung aus außerparlamentarischen Initiativen, der Politik, Gewerkschaften sowie von Jurist*innen, Fußballfans und Einzelpersonen. Denn auch wenn NRW-Innenminister Reul (CDU) den Gesetzentwurf vorerst zurückgezogen hat und der Landtag erst nach der Sommerpause darüber entscheiden soll, heißt das nicht, dass das Gesetz nicht kommt. Schließlich sind in 15 der 16 deutschen Bundesländer Verschärfungen der Polizeigesetze geplant oder bereits beschlossen. Sie sind angelehnt an die Verschärfung des BKA-Gesetzes im Sommer 2017. mehr…
Für den kommenden Samstag, den 7. Juli erwartet das Bündnis „Nein zum neuen Polizeigesetz NRW“ tausende Demonstrierende in Düsseldorf, die sich gegen die geplanten Gesetzesverschärfungen wenden. Die Bochumer Initiative gegen das geplante Polizeigesetz ruft dazu auf, gemeinsam mit dem Zug nach Düsseldorf zu fahren. Die Demonstration beginnt um 13 Uhr und so bieten sich Regionalexpress-Verbindungen um 11.33 Uhr und 11.55 Uhr an. Treffpunkt ist jeweils eine Viertelstunde vorher (11.15 Uhr und 11.40 Uhr) in der Bahnhofshalle unter der Tafel mit den Zugabfahrtzeiten. Hier werden kostenlose Mitfahrgelegenheiten gesucht und angeboten, um möglichst preisgünstig nach Düsseldorf zu kommen. mehr…
Der Bahnhof Langendreer und die Rosa-Luxemburg-Stiftung NRW laden am Sonntag, den 8. Juli um 14 Uhr im Café vom EndstationKino zum „Salon: Orte der Solidarität #2 – Im Alltag, am Arbeitsplatz und überall: Organize!“: »In immer mehr Städten/Stadtteilen entstehen selbstorganisierte Anlaufpunkte, in denen Bewohner*innen sich kollektiv in Fragen des Alltags helfen. So unterstützen sich bei „Wilhelmsburg Solidarisch“ in Hamburg Menschen gegenseitig bei Problemen mit Behörden, Vermieter*innen und Chef*innen. Der Treffpunkt wurde zum Vorbild für ähnliche Strukturen in anderen Städten: Bildet sich hier eine Praxis der solidarischen Organisierung, die über das Lokale hinausweist? Und hat diese Organisierung auch über den Alltag hinaus Potenzial für neue solidarische Bündnisse? mehr…
Die 200-Jahre-Karl-Marx-Reihe an der Ruhr-Uni endet am Donnerstag, den 5. Juli um 18:30 Uhr Blue Square, Kortumstraße 90 mit der Einladung unter dem Motto „Von der Theorie zur Praxis. Diskurs mit linken Gruppen“:» Zur jeder Veranstaltung gehört leider mal ein Ende. Darum wird es einen Diskurs mit linken Gruppierungen geben. In einem Diskurs wird das mitgenommene aus den Veranstaltungen auf die Praxis bezogen. Was können wir lernen und warum ist Karl Marx bis ins 21. Jahrhundert von so hoher Bedeutung?«
VeranstalterInnen sind: DGB-Hochschulgruppe, GRAS – Grüne & Alternative Studentinnen, Linke Liste Bochum und die Initiative 200 Jahre Karl. Ein Denker besucht die Ruhr Universität Bochum.
Die Pressestelle der Stadt Bochum schreibt in einer Einladung: »Beim nächsten Bochumer Stadtgespräch am Mittwoch, 4. Juli, um 19 Uhr im Kunstmuseum Bochum, Kortumstraße 147, gibt Stadtbaurat Dr. Markus Bradtke einen Einblick in die Vision Innenstadt 2030 und die städtebauliche Neuordnung und Entwicklung der zentralen Innenstadt entlang der Viktoriastraße. Marc Mauer, Vorstand der Initiative Bochumer City e. V., wirft aus Sicht der neu gegründeten Organisation aus Immobilienbesitzern, Händlern, Dienstleistern, Gastronomen, Ärzten und weiteren Akteuren einen Blick auf die Zukunftsgestaltung der Bochumer Innenstadt. Darüber hinaus stellt Jens Thormeyer, assoziierter Partner von „RKW Architektur +“, städtebaulich und architektonisch das Einzelhandels- und Dienstleistungsquartier „Viktoria Karree“ am Husemannplatz vor. Bei der anschließenden Podiumsdiskussion gibt Stefan Postert von der Industrie- und Handelskammer Mittleres Ruhrgebiet eine zusätzliche Einschätzung zur Innenstadtentwicklung.«
Am Mittwoch, den 4. Juli ist um 20 Uhr im Endstation.Kino der Film „Im inneren Kreis“ zu sehen. Anschließend sind die Regisseur/innen Hannes Obend und Claudia Morar für ein Filmgespräch zu Gast. Der Film zeigt Beispiele von Polizeibespitzelung und thematisiert den Umgang des Staates mit Grundrechten. mehr…
Im enJoy the place, Café der Aidshilfe, Große Beckstr. 12, liest Prof. Dr. Ahmet Toprak am Donnerstag, den 28. 6. ab 18 Uhr aus seinem Buch „Auch Alis werden Professor – Vom Gastarbeiterkind zum Hochschullehrer“. In der Einladung heißt es: Sein Buch hat sehr große Aufmerksamkeit erregt, denn er erzählt hier vom seinem Bildungsaufstieg als Gastarbeiterkind – von Barrieren und Vorurteilen aber auch Ermunterungen und gelingenden Faktoren. Für diesen wunderbaren Abend – moderiert von Dr. Guido Schlimbach – ist der Eintritt kostenfrei.“
Die tierbefreier Bochum.laden am Samstag, dem 30.6., um 16:30 Uhr im Sozialen Zentrum zum 2. Aktionstag „Hilfe für die Wildbienen“ ein. Sie wollen die Pflanzen pflegen, die sie beim letzten Mal gepflanzt und gesät haben und weitere Nisthilfen basteln. Außerdem gibt es einen Vortrag mit „Informationen zu erstaunlichen Details der Fortpflanzung und des Nistverhaltens der Wildbienen und Hummeln“. Schließlich soll überlegt werden, welche weiteren Maßnahmen gegen das Artensterben notwendig sind (z.B. im Blick auf die Landwirtschaftspolitik).