Archiv


Dienstag 20.11.18, 20:37 Uhr

Millionen für Militärforschung an Unis

Mit rund 47 Millionen Euro finanzierte die Bundeswehr allein im 1. Halbjahr 2018 190 Vorhaben zur Erforschung von Waffensystemen an Hochschulen und Universitäten. 2017 waren es 79 Millionen. In diesem Jahr bekamen 24 Hochschulen Geld vom Bundesverteidigungsministerium, berichtete tagesschau.de . Welche Projekte das sind, darf die Öffentlichkeit nicht erfahren. Die Informationsstelle Militarisierung (IMI) beobachtet diese  Entwicklung seit langem. Am nächsten Mittwoch, 28. November,  wird Christoph Marischka von der IMI  über die zunehmende Militarisierung von Forschung und Lehre auch in unerwarteten Bereichen sprechen. Sein Vortrag “Hochschulen und Krieg“ findet in Kooperation von Volkshochschule und Bochumer Friedensplenum im Raum 039 der VHS im BVZ ab 18.30 Uhr statt. Der Eintritt ist frei. Anmeldungen unter: 0234/910 – 1555 oder im Internet unter www.vhs-bochum.de.


Dienstag 20.11.18, 20:05 Uhr

Für ein soziales Europa – was tun?

Die Bochumer Linke lädt für Donnerstag, den 22. November ab 18 Uhr zu einer Diskussionsveranstaltung unter dem Motto „Für ein soziales Europa – was tun?“ in das Jahrhunderthaus Bochum (Alleestr. 80) ein. Die Referenten sind Christian Leye, Landessprecher der Linken in NRW, und Michael Aggelidis, Kandidat für einen aussichtsreichen Listenplatz zur EU-Wahl. Amid Rabieh, Kreissprecher der Bochumer Linken, erklärt dazu: „2019 steht für uns Bochumer Linke unsere Vision von Europa im Fokus der Arbeit. Die EU ist bisher nicht das soziale Europa für die Mehrheit der Menschen statt der Millionäre. Um das zu ändern, braucht es nicht weniger als einen Neustart. Statt Freiheit für das Kapital und steuervermeidende Unternehmen oder eine Aufrüstungsoffensive für die Rüstungslobby muss es um gute Jobs und eine Investitionsoffensive in die Bildung und die Infrastruktur gehen. Gemeinsam mit unseren Mitgliedern wollen wir über unsere Alternativen und Konzepte diskutieren und uns für den Wahlkampf Anfang des nächsten Jahres vorbereiten.“


Montag 19.11.18, 16:51 Uhr

Bochumer Ermittlungen –
wieder aufgenommen

Die Trümmer der zerstörten Bochumer Synagoge Foto: Bochumer Stadtarchiv

Das Bochumer Stadtarchiv, das Institut für soziale Bewegungen der Ruhr-Uni, das Schauspielhaus und die Initiative Nordbahnhof e.V. laden am kommenden Wochenende zu einem Symposium „Bochumer Ermittlungen – wieder aufgenommen“ ein: »Vor 80 Jahren brannten im Deutschen Reich die Synagogen nieder, auch in Bochum. Mehr als zehn Jahre später wurde vor dem Landgericht Bochum verhandelt: Wer waren die Täter? Wer hatte das Kommando, wer hatte nur „zugeschaut“? Das zweitägige Symposium geht diesen Fragen aus historischer und juristischer Perspektive nach und richtet den Blick darüber hinaus auf die Aufarbeitung der NS-Vergangenheit. mehr…


Sonntag 18.11.18, 18:34 Uhr

„Öko-Stromanbieter – Wie wechseln wir?“

Die Naturfreunde Langendreer laden am Donnerstag, den 22. 11. um 19:30 Uhr zu einer Veranstaltung zum Thema „Öko-Stromanbieter – Wie wechseln wir?“ in ihr Zentrum, Alte Bahnhofstr. 175 ein: »Aufgrund der rigorosen Haltung der RWE gegen den Ausstieg aus der Kohleverstromung, der die Vernichtung des Hambacher Forstes und des Lebensraums der Menschen im Braunkohleabbaugebiet seit Jahrzehnten aus kurzfristigen, wirtschaftlichen Interessen in Kauf nahm und immer noch plant, ist es für uns Stromverbraucher interessant, darüber nachzudenken, RWE zur Rechenschaft zu ziehen. Denn das Geschäftsmodell von RWE ist ein Desaster: Der Energieriese setzt noch immer auf Atom und Kohle. mehr…


Sonntag 18.11.18, 08:16 Uhr

Erinnern mit Z(w)eitzeugInnen

Im Rahmen der Aktionswochen gegen Antisemitismus lädt das Junge Forum der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Ruhr am Mittwoch, den 21. 11. um 18 Uhr im Hörsaalzentrum Ost 80 der Ruhr Uni zu einer Veranstaltung mit Vanessa Eisenhardt ein zum Thema „Erinnern ohne Zeitzeug*innen – erinnern mit Zweitzeug*innen: Eine Perspektive für die Erinnerungskultur?“:  „Was kommt nach den Zeitzeugen?“, das fragte 2015 Josef Schuster, der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland. Zahlreiche Überlebende der Schoah brachten und bringen Kindern und Jugendlichen das damalige Geschehen auf emotionaler Ebene näher, wenn sie ihnen persönlich begegnen. Doch in absehbarer Zeit ist dies nicht mehr möglich. Ihre einzigartigen Geschichten müssen dennoch weitergetragen werden, nicht nur schriftlich in Büchern oder als Film, sondern in Form persönlicher Begegnungen. Dieser Aufgabe hat sich der Verein Heimsucher e.V. mit seinem didaktischen Konzept der »Zweitzeug*innenschaft« angenommen. mehr…


Sonntag 18.11.18, 07:45 Uhr
Mahnwache vor dem Hauptbahnhof

Gedenken an die Toten an den europäischen Außengrenzen

Die Initiative Seebrücke Bochum ruft am Samstag, den 24. 11. um 16 Uhr vor dem Bochumer Hauptbahnhof zu einer Mahnwache zum Gedenken der Toten an den europäischen Außengrenzen auf: »Am 25. 11. ist Totensonntag, ein Tag des Gedenkens für die Verstorbenen. Für dieses Wochenende ruft die Seebrücke in vielen Städten zum öffentlichen Gedenken an die Menschen auf, die an den europäischen Grenzen gestorben sind. 34.361 Menschen auf der Flucht sind seit 1993 in Folge der Abschottungspolitik gestorben – so hat es das Netzwerk „United for Intercultural Action“ dokumentiert. Sie haben Sicherheit und ein besseres Leben gesucht, doch sie fanden den Tod. Die größte Gruppe sind die Ertrunkenen im Mittelmeer. Und das Sterben geht weiter: Durch die Verweigerung sicherer Fluchtwege und durch Behinderung der freiwilligen Seenotrettung. Diese Tode wiegen besonders schwer, denn sie waren vermeidbar. Sie sind kein Unglück. Menschen, denen Hilfe bewusst verweigert wird, sterben nicht einfach, sie werden getötet. mehr…


Samstag 17.11.18, 12:58 Uhr

Von Bochum nach Lesbos

Zu einem Informationsabend zum Thema „Von Bochum nach Lesbos“ lädt die Gruppe „Lesbos Support Bochum“ am 22.11. ein. Ab 19 Uhr wird im Falkenheim, Akademiestraße 69 mit Film und Vortrag über die aktuelle Situation informiert. Anschließend besteht die Möglichkeit zur Diskussion und zum Klären eigener Einsatzmöglichkeiten. In der Ankündigung heißt es: »Berge von Rettungswesten, Trümmer von Holzbooten, weinende Kinder, für Rettung dankende Menschen – und Tote. Das sind Bilder von der griechischen Urlaubsinsel Lesbos im Jahr 2015. Damals war Lesbos Ziel Tausender verzweifelter fliehender Menschen. Ihre Not war Anlass für viele, zu helfen. Menschen aus aller Welt sind seit dem nach Lesbos gekommen, um sich zu engagieren, um Leben zu retten. mehr…


Samstag 17.11.18, 12:50 Uhr

Rasse statt Religion

Im Rahmen der Aktionswochen gegen Antisemitismus lädt der Fachschaftsrat Geschichte der Ruhr Uni am Dienstag, den 20. 11. um 18 Uhr im Hörsaalzentrum Ost 90 zu einer Veranstaltung  ein mit dem Titel „Rasse statt Religion“: Seit jeher sind Jüdinnen und Juden Bestandteil unserer Gesellschaft und haben sie in akademischer, künstlerischer sozialer und wirtschaftlicher Hinsicht maßgeblich mitgestaltet. Formal wurden deutsche Juden 1891 durch das Gleichberechtigungsgesetz der Konfessionen emanzipiert. Trotzdem forcierten sich ab dem 19. Jahrhundert zunehmend juden-feindliches Gedankengut und Anfeindungen. Der Antisemitismus entwickelte sich zum Massenphänomen und einer Alltagserfahrung für Jüdinnen und Juden. Rasse statt Religion- die Diskriminierung jüdischer Individuen wurde zudem immer mehr von einem Standpunkt rassenbiologischer, statt religiöser Argumentation ausgeführt. mehr…


Freitag 16.11.18, 10:38 Uhr
Die NSU Morde & die staatlichen Einrichtungen

Empörung reicht nicht!

Das „Bochumer „Bündnis gegen Rechts“ lädt am Donnerstag, den 22.11. um 18.00 Uhr bei ver.di, Universitätstrasse 76 zu einer Veranstaltung mit Rechtsanwalt Mehmet Daimagüler ein, der Nebenklagevertreter im „NSU“-Prozess war und schreibt dazu: »Am 11.Juli 2018 endete nach über fünf Jahren Verhandlung der „NSU“-Prozess mit dem Urteil gegen die Hauptangeklagte Beate Tschäpe und vier weitere Angeklagte, die wegen Unterstützung des „NSU“ verurteilt wurden. Beate Tschäpe wurde verurteilt zu lebenslanger Haft, schuldig gesprochen des Mordes in zehn Fällen, die vier weiteren Angeklagten zu unterschiedlich langen Haftstrafen. Damit scheint die juristische Aufarbeitung der „NSU“-Morde und der von dem „Trio“ verübten Anschläge, Attentate und Banküberfälle abgeschlossen, die politische Aufarbeitung allerdings nicht. mehr…


Donnerstag 15.11.18, 20:31 Uhr

Energiepolitik und der Hambacher Forst

Am Montag, den 19. November um 18.00 Uhr laden die Linke Liste und die Gruppe K im Raum GA 03/49 an der Ruhr Uni zu eine Veranstaltung ein mit dem Titel „Energiepolitik und der Hambacher Forst“: »Deutschland stellt sich gern als Vorreiter-Nation in Sachen Klima- und Naturschutz dar. Die Auseinandersetzungen um den Braunkohletagebau und den Hambacher Forst zeigen allerdings, dass das so nicht stimmen kann. Kapitalistischen Staaten kommt es auf die Erzeugung billiger Energie als Mittel des nationalen Wirtschaftswachstums an. Das steht in vielen Fällen im Gegensatz zu ihren Behauptungen, dass sie zuallererst die Gesundheit ihrer Bürger und die Umwelt schützen. Wir wollen der grundsätzlichen Logik von staatlicher Energiepolitik auf den Grund gehen und daher fragen wir nach dem Verhältnis von kapitalistischem Geschäft und Energiepolitik. Vor diesem Hintergrund wollen wir auf die Ereignisse im Hambacher Forst schauen und besprechen, welche Interessen sich dabei gegenüber stehen.«


Donnerstag 15.11.18, 16:43 Uhr

Nachdenkliches statt Heldengedenken

Am Sonntag, dem 18. November, findet anlässlich des Volkstrauertages die Gedenkveranstaltung der Stadt Bochum mit dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge  statt. Der Geschichts-Leistungskurs der Oberstufe von Goethe- und Hildegardis-Schule gestaltet die Gedenkveranstaltung und schreibt auf seiner Webseite: „Zu diesem Anlass versammeln wir uns um 15 Uhr in der Aula der Goethe-Schule, um dort eine Rede über die in Bochum gestorbenen Zwangsarbeiter zu halten, von denen 307 auf einem Gräberfeld (Foto) in Bochum beigesetzt wurden. Anschließend begeben wir uns zu diesem Gräberfeld auf dem Blumenfriedhof, um dort Infos über Einzelschicksale der Fremdarbeiter zu erhalten. Das Grab ist ungepflegt und wirkt verwahrlost. Unser Ziel ist es, diesen Toten eine ehrwürdige Grabstätte zu errichten und einen Gedenkort zu schaffen.“ mehr…


Mittwoch 14.11.18, 13:01 Uhr

Tricksereien bei der Arbeitszeit

Die rund 7.700 Betriebe in Bochum müssen nur äußerst selten mit einer Arbeitszeit-Kontrolle der Behörden rechnen. Das kritisiert die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) und schreibt: »Nach NGG-Angaben führte die Arbeitsschutzverwaltung Nordrhein-Westfalen im vergangenen Jahr landesweit lediglich 1.955 Kontrollen zur Einhaltung des Arbeitszeitgesetzes durch. Dabei deckten die Beamten 1.621 Verstöße auf. Im Vergleich zum Vorjahr ging die Zahl der Prüfungen um sieben Prozent zurück. Dies ergibt sich aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden der Linken, Susanne Ferschl. Das Schreiben liegt der Gewerkschaft vor. mehr…


Dienstag 13.11.18, 21:05 Uhr

Bundeswehrwerbung in der Hochschule –
Hausverbot fürs Friedensplenum
1

Die Bundeswehr war wie selbstverständlich dabei, als heute an der Bochumer Hochschule Karrieremöglichkeiten in verschiedenen Firmen vorgestellt wurden. Der Oberbürgermeister Thomas Eiskirch fungierte als Schirmherr dieses “Career-Day“. Vor den Eingängen verteilte das Friedensplenum ein Flugblatt gegen das “Werben fürs Sterben“. Die Studentinnen und Studenten zeigten viel Interesse daran. Ganz anders reagierte der Herr, der sich auf Nachfrage als Norbert Dohms, Dezernent der Hochschule, vorstellte. Er wies das Friedensplenum kurzerhand vom Gelände. Die Bundeswehr sei eine öffentliche Einrichtung, die eingeladen sei und er könne nicht dulden, dass (draußen) Flugblätter gegen sie verteilt würden. Mahnungen gegen Krieg und Gewalt erschienen dem Leiter des Dezernats “Kommunikation, Innovation, Transfer“ offensichtlich als unberechtigt. Wenig kommunikativ, wenig tolerant, wenig demokratisch gebrauchte er einfach seine Macht. Es schien sein Gewissen nicht zu belasten, dass seine Studentinnen und Studenten als Kanonenfutter oder als Steuerpersonal für Panzer und Drohnen angeworben werden.


Dienstag 13.11.18, 21:01 Uhr

Endlich so leben, wie ich will

Die Beratungsstelle für Lesben, Schwule, Bisexuelle und Trans*Menschen des Vereins Rosa Strippe lädt zu zwei Kooperationsveranstaltungen für ältere Menschen ein. Kooperationspartnerin ist das Frieda-Nickel Seniorenzentrum in Bochum-Langendreer. Damit erweitert der Verein seine kommunale Zusammenarbeit mit Einrichtungen für Seniorinnen und Senioren und schreibt: »Auftakt ist am Montag, dem 19. 11. um 15.30 Uhr mit dem Dokumentarfilm „Endlich so leben, wie ich will“. Ort der Aufführung ist das Frieda-Nickel-Seniorenzentrum im Luchsweg 33 in Bochum-Langendreer. Der Film wurde im vergangenen Jahr uraufgeführt. Er ist entstanden aus einer Zusammenarbeit des Arbeitskreises offene Seniorenarbeit unter dem Dach der Kreisgruppe Bochum des Paritätischen und wurde gefördert aus Mitteln der Lotterie Glücksspirale. mehr…


Dienstag 13.11.18, 15:19 Uhr

Bisschen politisch mal werden

Bisschen politisch mal werden! Mit dieser Aufforderung riefen die Ruhrpoeten zum 4. Ruhrgebiets-Literaturwettbewerb auf und erhielten zahlreiche Einsendungen. Nun gehen sie mit den Gewinnertexten, der Anthologie und weiteren Texten aus dem Wettbewerb auf Lesetour und machen am Dienstag, den 20. November um 19 Uhr Station im Bahnhof Langendreer. Zwei Sprecher*innen leihen den Texten ihre Stimme, begleitet werden sie vom Musiker Max Kühlem. Durch die Veranstaltung führt ein Ruhrpoet.
Eintritt 8 €, VVK und erm. 5 €


Montag 12.11.18, 20:20 Uhr
Kritische Begleitung des European Balcony Projekts

Shame on you, Europe

Am 10. November fand das von der Stadt Bochum mitgetragene „European Balcony Project“ in Bochum statt. Der Demonstrationszug startete am Platz des europäischen Versprechens an der Christuskirche und endete am Schauspielhaus. Eröffnet wurde die Veranstaltung durch eine Rede des Oberbürgermeisters Eiskirch. Diese Gelegenheit nutzten Aktivist*innen der Seebrücke Bochum gegen das Sterben an den Außengrenzen der EU ein Zeichen zu setzen und die Veranstaltung kritisch zu begleiten. Mit einem Transparent mit der Aufschrift „Shame on you, Europe“ und Plakaten zu den Toten im Mittelmeer und an der EU-Außengrenze wurde deutlich gemacht, welche tödlichen Folgen die Abschottungspolitik der hier gefeierten Europäischen Union hat. Von den Künstler*innen und Initiator*innen erhielten die Protestierenden positive Rückmeldungen. Oberbürgermeister Eiskirch hingegen setzte sein Schweigen zu den Protesten der Seebrücke Bewegung in Bochum auch an diesem Tag fort. Wer bei Seebrücke Bochum aktiv sein möchte: Das nächste Treffen findet am kommenden Donnerstag, 15. November um 19 Uhr bei Botopia statt.


Montag 12.11.18, 15:15 Uhr

Girlsplaining

Am Sonntag, den 18.11., um 17.00 laden Bahnhof Langendreer und endstation.kino zu einer Comic-Lesung in den Kino-Saal ein. Die Comic-Autorin Katja Klengel stellt ihr neu erschienenes Buch „Girlsplaining“ vor. Katja Klengel thematisiert darin Sexismus, Körpernormen und gesellschaftliche Rollenklischees. Sie verarbeitet dabei auch popkulturelle Referenzen, wie z.B. Harry Potter und Raumschiff Enterprise. Die Szenen drehen sich um Fragen wie: Warum haben wir vor dem Wort „Vulva“ mehr Angst als vor „Voldemort“? Müssen wir uns wirklich für unsere Körperbehaarung schämen? Wieso werden im Schulunterricht hauptsächlich männliche Autoren gelesen? mehr…


Montag 12.11.18, 13:29 Uhr

blicke filmfestival des ruhrgebiets 2018

Vom 21. bis 25. November 2018 bricht das blicke filmfestival des ruhrgebiets mit seiner 26. Ausgabe ein neues Vierteljahrhundert an und schreibt: »Nach dem Tod des Co-Leiters Wolfgang Kriener im Januar musste sich das Team neu aufstellen. Es hat sich erweitert, wurde diverser. Veränderungen und ein neues Erscheinungsbild standen auf der Tagesordnung. Trotzdem ist blicke seinem Profil und dem Ruhrgebiet treu geblieben. Und so gilt auch für die 26. Ausgabe: blicke ist ein Festival für Video- und Medienkunst mit einem Fokus auf filmische Qualität und einem Herzen für Experimentelles, bietet Künstler*innen eine Bühne im Ruhrgebiet und dem Ruhrgebiet eine Palette frischer Blicke in die Arbeiten aktueller, relevanter und junger Künstler*innen. Installationen und Filmgespräche sorgen für ein lebhaftes Erlebnis, auch wenn das Licht im Kinosaal wieder angeht. mehr…


Montag 12.11.18, 12:30 Uhr
Zentrale Veranstaltung der Initiative "Aufstehen" in NRW

Für eine neue soziale Demokratie 5

Die Initiative „Aufstehen“ lädt unter dem Motto „Aufstehen für eine neue soziale Demokratie“ am Mittwoch, den 14. November, um 19 Uhr im Jahrhunderthaus, Alleestr. 80 zu ihrer ersten zentralen Veranstaltung in NRW sein: »Von Aufstehen werden die Initiatoren Sahra Wagenknecht, Fraktionsvorsitzende Die Linke im Bundestag, Ralf Köpke, Geschäftsführer des DGB, Susi Neumann, Gewerkschafterin und SPD-Mitglied, Sevim Dagdelen, stellvertretende Fraktionsvorsitzende Die Linke im Bundestag, Andreas Nölke, Professor für Politikwissenschaften der Universität Frankfurt und Autor, sowie Jochen Bauer, Personalrat und GEW Landesvorstand, sprechen. Außerdem werden die Musiker der Gruppe „bots“ die neue Version ihres Hits „Aufstehn“ uraufführen.«


Sonntag 11.11.18, 19:32 Uhr

Feminismus zwischen Antisemitismus und notwendiger Gesellschaftskritik

Im Rahmen der Aktionswochen gegen Antisemitismus findet am Mittwoch, den 14. 11. um 19 Uhr eine Veranstaltung mit Kira Rudolph zum Thema „Feminismus zwischen Antisemitismus und notwendiger Gesellschaftskritik“ im Sozialen Zentrum statt. In der Ankündigung heißt es: »Der Feminismus hat ein Problem und das heißt Antisemitismus. Nicht erst seitdem die Queer-Theoretikerin Judith Butler, 2012, unter Protesten des Zentralrats der Juden, mit dem Theodor-W.-Adorno-Preis ausgezeichnet wurde, gibt es Uneinigkeit in der Frage, inwiefern im Feminismus antisemitische Denkmuster reproduziert werden: vom Vorwurf „die Juden“ hätten das Ende des Matriarchats zu verantworten, über die Schuldlosigkeit deutscher Frauen an der Schoah, bis zur Konstruktion Israels als Manifestation der patriarchalen Ordnung.
Obskure Ideen, die die Vorstellung einer jüdischen Weltverschwörung als Feind im feministischen Kampf befeuern, ziehen sich bis heute durch die Geschichte des Feminismus. mehr…


Sonntag 11.11.18, 15:13 Uhr

Radikale Bildungskurse

Die Schwarze Ruhr-Uni macht darauf aufmerksam, dass in dieser Woche ihr erster Radikaler Bildungskurs des Wintersemesters beginnt. Thema des Kurses ist selbstorganisierte Nahrungsmittelversorgung. Der Kurs findet ab dem 14. 11 immer mittwochs um 19.00 Uhr im Kostnixladen in der Dorstener Straße 37 statt. Die anderen beiden Kurse mit den Themen Beziehungsanarchie und Soziale Revolution finden im Black Pigeon in Dortmund statt. Orte und weitere Informationen sind auf dem Blog der Schwarzen Ruhr-Uni zu finden.


Samstag 10.11.18, 12:04 Uhr

Verschwörungstheorien
und Antisemitismus

Im Rahmen der Aktionswochen gegen Antisemitismus lädt der Fachschaftsrat Sozialwissenschaften am Dienstag, den 13. 11. um 18 Uhr zu einer Veranstaltung mit Dr. Sebastian Bartoscheck im Blue Square 2/02 ein: »Der Vortrag beschäftigt sich mit dem Zusammenhang von Verschwörungstheorien und Antisemitismus. Hinter den meisten Verschwörungstheorien tauchen irgendwann die typischen antisemitischen Stereotype wieder auf. Ob es um eine neue Weltordnung geht, die Macht über die Banken oder  die Schuld am 2. Weltkrieg. Am Ende ist für viele Verschwörungsideologen ‚der Jude – der Cosmopolit – der Zionist‘ schuldig. Sebastian Bartoscheck studierte Psychologie an der Ruhr-Universität Bochum. 2013 wurde er an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster mit dem Dissertationsthema „Bekanntheit von und Zustimmung zu Verschwörungstheorien“ zum Dr. phil. promoviert.«


Samstag 10.11.18, 11:56 Uhr

Erinnerungskultur im 21. Jahrhundert

Im Rahmen der Aktionswochen gegen Antisemitismus lädt die Juso-Hochschulgruppe am Montag, den 12. 11. um 18 Uhr zu einer Veranstaltung im Blue Square 2/02 ein: »Erinnerungskultur im 21. Jahrhundert  – Zwischen Schlussstrichrufen und den letzten Überlebenden. „Reicht es nicht langsam?“ Diese Frage wird immer häufiger gestellt, wenn es um das Thema Erinnerungskultur und NS-Aufarbeitung geht. Gleichzeitig gibt es immer weniger Zeitzeug*innen, die von ihren Erfahrungen als Holocaust-Überlebende berichten können. Dr. Kristin Platt, Sozialwissenschaftlerin und Psychologin, greift dieses Spannungsfeld in Ihrem Vortrag auf und zeigt auf, wie Erinnerungskultur im 21. Jahrhundert aussehen kann. Dabei geht sie darauf ein, was Erinnerungskultur überhaupt ist und wie man mit Forderungen eines Schlussstrichs umgehen kann, wenn beispielsweise Poltiker*innen Holocaustmahnmale als Denkmal der Schande bezeichnen.«


Freitag 09.11.18, 17:37 Uhr
Kunst und KünstlerInnen gegen rechte Strategien

Die Erklärung der Vielen 1

Mehr als 140 Kulturinstitutionen, Verbände, Organisationen sowie freie Kunst- und Kulturschaffende haben heute eine „Erklärung der Vielen“ veröffentlicht. Der Bahnhof Langendeer, das Schauspielhaus Bochum und die Ruhrtriennale gehören zu den ErstunterzeichnerInnen. Sie haben Erklärungen dazu veröffentlicht. Es geht dabei um die Freiheit der Kunst und um Widerstand gegen Rassismus, Nationalismus und Intoleranz. Der Bahnhof Langendreer erklärt: »Der Bahnhof Langendreer zählt mit über 100 weiteren Kultureinrichtungen zu den Erstunterzeichnern der NRW Erklärung Die Vielen, mit der der Zusammenhalt in Kunst und Kultur gegen rechtspopulistische sowie völkisch-nationale Strömungen deutlich artikuliert werden soll.  Die Erklärung (siehe Anhang) ist heute in Düsseldorf der Öffentlichkeit vorgestellt worden.  Die unterzeichnenden Kunst- und Kulturinstitutionen wollen den offenen, aufklärenden, kritischen Dialog über rechte Strategien führen. Sie bieten kein Podium für völkisch-nationalistische Propaganda. Sie wehren die illegitimen Versuche der Rechtsnationalen ab, Kulturveranstaltungen für ihre Zwecke zu instrumentalisieren und verbinden sich solidarisch mit Menschen, die durch eine rechtsextreme Politik immer weiter an den Rand der Gesellschaft gedrängt werden. mehr…


Freitag 09.11.18, 14:55 Uhr

Fußgängerzone am Rathaus? 1

Die Linksfraktion im Bochumer Rat setzt sich dafür ein, „den gescheiterten Verkehrsversuch an der Hans-Böckler-Straße zu beenden und am Bochumer Rathaus sofort eine Fußgängerzone (Fahrräder frei) einzurichten“. In einer Erklärung der Fraktion heißt es: »Im Ausschuss für Infrastruktur und Mobilität wird Die Linke am kommenden Dienstag, den 13. November einen Änderungsantrag stellen. „Dass es Handlungsbedarf gibt, bestreitet angesichts der vielen gefährlichen Situationen für den Fuß- und Radverkehr eigentlich niemand“, sagt Sabine Lehmann, Mitglied der Linken im Mobilitätsausschuss. „Der Verkehrsversuch ohne Vollsperrung, den die SPD, die CDU und die Grünen gegen unsere Stimmen durchgesetzt haben, ist gescheitert.“ mehr…


Mittwoch 07.11.18, 14:18 Uhr

Erinnerungskultur in Bochum

Anlässlich des 80. Jahrestages der Reichspogromnacht am 9. November 2018 ist zur Zeit im  Foyer der Volkshochschule eine Ausstellung des Kinder- und Jugendrings Bochum zu sehen. Die Präsentation zeigt die zentralen Themen der jährlichen Gedenkveranstaltungen, die der Jugendring seit 2003 organisiert hat. Bei der Eröffnung der Ausstellung thematisierte Hubert Schneider in seinem Vortrag die Frage, warum die  Erinnerung und Auseinandersetzung mit der Vernichtungspolitik gerade der jüdischen Bevölkerung heute noch notwendig ist (Rede im Wortlaut). Andreas Halwer gab einen Überblick über die unterschiedlichen Formen und Inhalte der Erinnerungskultur in Bochum aus den vergangenen 30 Jahren (Rede im Wortlaut). Die Ausstellung zu besuchen lohnt sich. Sie dokumentiert eindrucksvoll die Themen, mit denen auf den Gedenkveranstaltungen an die Folgen und die Opfer der Reichspogromnacht von 1938 erinnert wurde.


Dienstag 06.11.18, 20:28 Uhr

Workshop: Antisemitismus und Kapitalismuskritik, die keine ist

Die Linke Liste an der Ruhr-Uni lädt am Mittwoch, den 7. 11. von 16:00 – 21:00 Uhr im Raum: GBCF 04/411im Rahmen der Aktionswochen gegen Antisemitismus an der Ruhr-Uni Bochum einen Workshop zum Thema „Kapitalismus, Antikapitalismus und Antisemitismus“ an. Gemeinsam soll ein Einstieg in die Kapitalismuskritik versucht werden, mit einem Fokus auf den Zusammenhang von Kapitalismus, Antikapitalismus und Antisemitismus. In dem Workshop soll dabei die Lektüre von Ausschnitten aus bzw. von kurzen Grundlagentexten zu Kapitalismus und Antisemitismus im Vordergrund stehen, außerdem sollen Formen des antisemitischen Antikapitalismus (verkürzte Kapitalismuskritik/struktureller Antisemitismus, Antizionismus) vorgestellt und diskutiert werden.


Montag 05.11.18, 07:30 Uhr

Auseinandersetzung des DGB
mit Antisemitismus
1

Die DGB Hochschulgruppe lädt im Rahmen der Aktionswochen gegen Antisemitismus am Dienstag, den 6. 11. um 18 Uhr im Blue Square zu einem Vortrag von Niklas Steinkamp ein zum Thema „Auseinandersetzung des DGB mit Antisemitismus am Beispiel der Gewerkschaftlichen Monatshefte“: »Seit der durch den Sieg der Alliierten über den Nationalsozialismus möglich gewordene Gründung des Deutschen Gewerkschaftsbundes 1949 gehörte die Beziehung zur Nazi-Vergangenheit im Allgemeinen und den Massenmorden der Deutschen im Besonderen zu den größten Problemen der jungen deutschen Gewerkschaften. mehr…


Sonntag 04.11.18, 20:43 Uhr

40 Jahre Frauen*Bibliothek Lieselle

Am Samstag, den 10. November feiert die Studentische Frauen*bibliothek Lieselle ab 16 Uhr im atelier automatique, Rottstraße 14 ihr 40 -jähriges Bestehen. Dieser schöne Anlass wird mit der Abschlussveranstaltung des laufenden Projekts des Digitalen Deutschen Frauenarchivs (DDF) zur Studentischen Autonomen FrauenLesbenbewegung der 1970er und 1980er Jahre im Ruhrgebiet verbunden. In diesem Archivprojekt im Rahmen des DDF wurde in der Studentischen Frauen*bibliothek Lieselle im vergangenen Jahr der Geschichte der studentischen FrauenLesbenbewegung an der RUB nachgespürt. Bei der Veranstaltung werden die Ergebnisse des Projekts vorgestellt und anschließend der 40. Geburtstag des Frauenarchivs/der Lieselle. mehr…


Samstag 03.11.18, 16:07 Uhr

Aktionswochen gegen Antisemitismus

In der Einladung zu den Aktionswochen gegen Antisemitismus an der Ruhr Uni, die am Dienstag, den 6. November beginnen, wird gefragt: „Warum brauchen wir eine Aktionswoche gegen Antisemitismus (AgA)? Warum sich heute noch mit Antisemitismus befassen? Ist das nicht eher 1944 und was für die Ewiggestrigen?“ Die Antwort lautet: »Nein! Antisemitismus ist immer noch ein gesamtgesellschaftliches Problem [1]. Antisemitismus tritt in viele Gestalten auf und wir betrachten und diskutieren einige davon in den Aktionswochen. Antisemitische Gewalt nimmt zu [2], antisemitische Äußerungen findet man in bürgerlichen Zeitungen [3], Parlamenten [4] und an Küchentischen. mehr…