Das Cafe P.O.T. lädt am Samstag, den 22. Oktober zu zwei Do-it-yourself-Workshops im Sozialen Zentrum ein. Um 18.00 Uhr geht es um „Politblogs für alle mit Blogsport und NoBlogs“ und um 20.00 Uhr gibt es Tipps zu „E-Mails verschlüsseln mit PGP/GnuPG“. Im Workshop zu den Blogs heißt es: »Ihr braucht eine Website für eure nächste Polit-Kampagne oder wollt der Welt eure Utopien und Gedanken mitteilen? Kein Problem! In dem Workshop werden Tipps und Tricks vermittelt, wie ihr euch einen eigenen, kostenlosen und sicheren Blog z.B. bei Blogsport oder NoBlogs einrichtet und diesen ansprechend gestaltet. Bringt euren Laptop mit und ihr könnt gleich mit dem Aufbau einer eigenen Website loslegen.« Die Ankündigung zum Thema Verschlüsseln: mehr…
Dienstag 18.10.11, 08:30 Uhr
Die deutschen Pogrom-Jahre 1991-94 und ihre Folgen
Ziemlich spät teilt der AStA der Ruhr-Uni mit, dass die Reihe „politischer Dienstag“ (Poldi) weitergeht. Am heutigen Dienstag, den 18. Oktober um 18.30 startet die Reihe im Kulturcafe mit einem Vortrag und einer Lesung von Markus Liske und Manja Präkels. In der Ankündigung heißt es: »Die Herausgeber der Anthologie „Kaltland – Eine Sammlung“ erinnern an 20 Jahre Hoyerswerda und die Schattenseiten der deutschen Vereinigung: Die Abschaffung des westdeutschen Asylrechts über staatlich geduldete Pogrome in Ostdeutschland, die Entstehung von No-Go-Areas, bzw. „national befreiten Zonen“, die bis heute bestehen und die Initiation eines gemeinsamen Nationalgefühls über Morde, Abschiebung und Lichterketten. mehr…
Am Mittwoch, den 19. Oktober findet um 18.00 Uhr im Bahnhof Langendreer ein Vorbereitungstreffen für einen Bildungsstreik in Bochum statt. In der Einladung heißt es: »Am 17. November [Datum korrigiert] soll wieder in ganz Deutschland gestreikt werden! Schülerinnen und Schüler, Studierende und Auszubildende werden sich gegen die Probleme in der Schule, im Betrieb und in der Uni wehren. Wir kämpfen gegen Ausgrenzung in diesem Bildungssystem und fordern kostenlose Bildung und Ausbildung für alle! Auch in Bochum soll ein Streik organisiert werden, wir hoffen, dass auch du dich an den Vorbereitungen beteiligst.«
Am heutigen Montag ist um 18.30 Uhr im Sozialen Zentrum ein Treffen, auf dem überlegt wird, wie „occupy evrywhere“ weitergeht. Für Donnerstag ist eine Demonstration vor der Deutschen Bank auf dem Husemannplatz geplant.
Am Donnerstag, den 20.10 ist das Antwerp Gipsy-Ska Orkestra (AGSO) aus Belgien zu Gast im Bahnhof Langendreer. Einlass ist um 19.30 Uhr. Zum Auftakt spielt Compania Bataclan aus der Ruhrstadt. In der Ankündigung heißt es: »Schon immer war die belgische Hafenstadt Antwerpen ein Schmelztiegel für unterschiedlichste Kulturen, aller rechtsradikalen Tendenzen des Vlaamse Blok zum Trotz. So spiegelt auch das 2004 gegründete AGSO diese Offenheit auf faszinierende Weise: Sieben Musiker aus aller Welt – jeder Einzelne mit vielschichtigem musikalischen Background – haben sich zusammengetan, um die pure, raue Energie authetischer Roma-Meldodien mit sehr tanzbaren Ska- und Reggaegrooves zu kombinieren. mehr…
Sonntag 16.10.11, 19:40 Uhr
Stadtrundgang zum Thema Widerstand und Verfolgung 1933 - 1945
Am Sonntag, den 23.10. startet um 14.00 Uhr an der Glocke vor dem Rathaus ein Stadtrundgang der Bochumer Geschichtswerkstatt. In der Einladung heißt es: »Während dieses ca. 2-stündigen Stadtrundgangs wird an den Widerstand gegen das NS-Regime in Bochum erinnert sowie über das Ausmaß und die Organisierung der Verfolgung und Vernichtung von Nazi-Gegnern, Juden und Sinti und Roma informiert. Wir machen u. a. Station vor den ehemaligen Standorten der Gewerkschaftshäuser, am Apolonia Pfaus-Park und am Standort der alten Synagoge. Weitere Standorte sind das ehemalige Polizeipräsidium an der Uhlandstr. und der Springerplatz. Anmeldung werden bis zum 20.10.2011 erbeten unter: geschichtswerkstatt@bo-alternativ.de«
Im AusländerInnen-Zentrum an der Ruhr-Uni wird am morgigen Samstag – bereits zum 10. Mal – die legendäre Semesterstartparty des Protestplenums stattfinden. Ab 20 Uhr werden sich linke und alternative Initiativen aus ganz Bochum vorstellen, dazu gibt es Live-Musik, DJ’s und Bier ab 1 Euro. Das Protestplenum verspricht: »Ein buntes Programm erwartet die Erstsemester und die „alten Hasen“. Meltin Pott, eine Rock-Ska-Band aus Dortmund und die Polit-Rapper „Tapete und Crying Wölf“ aus Berlin die Menge aufheizen, werden sich verschiedene Initiativen mit Infoständen vorstellen. Zwischen den Bands werden sie dem Publikum außerdem über ihre Arbeit erzählen und zum Mitmachen einladen. Nachdem die Live-Acts die Feiermeute ordentlich zum Schwitzen gebracht haben, legen drei angesagte DJ’s auf: Jasper (DubStep, Trip-Hop), Rawbot & Mucke (Dubstep, D’n’B) und No Hay Banda (Balkan, Electroswing). mehr…
Für Montag, den 17. Oktober um 18 Uhr ruft die Antifaschistische Jugend Bochum (AJB) zu einer Kundgebung in Gedenken an Josef Anton Gera auf. Am Eingang zum Westpark an der Alleestraße (Haltestelle Jacob-Meyer-Straße/Jahrhunderthalle) wollen sich die Jugendlichen versammeln, um an den vor 14 Jahren von Neonazis ermordeten 59jährigen Rentner zu erinnern. Ein einer Presseankündigung zur Kundgebung heißt es: »Thematisiert wird neben der Leidensgeschichte von Gera auch das Ausmaß rechtsradikaler Gewalt seit der Wende, die Ignoranz der Öffentlichkeit für die Mordmotive, aber auch das Erstarken einer neuen Gedenkkultur in den letzten Jahren. mehr…
Für die Demonstration am Samstag, den 15. Oktober um 13.00 Uhr auf dem Husemann Platz vor der Deutschen Bank gibt es ein Flugblatt, das Freitag und Samstag verteilt wird. Es beginnt: »Während in Europa und den USA und noch brutaler in Afrika, Lateinamerika und Asien, die Welt sozial und ökonomisch an die Wand kracht, scheffeln die Aldis, Morgan Stanleys und Berlusconis dieser Welt Milliarden und Milliarden und Milliarden. 1 % der Menschheit rauben dem großen Rest die Lebensgrundlagen, die Einkommen und die Überbleibsel der sozialen Sicherheit. 40 % der jungen Spanier sind ohne Arbeit und Zukunft, 40 Millionen US- Amerikaner leben in Armut, 5 Millionen Deutsche leben von der Stütze, 925 Millionen Menschen auf der Welt hungern. Griechenland steht mit 350 Mrd. Schulden vor dem Bankrott. Schulden, mit denen Ackerman seine 25 % Rendite aufs Grundkapital erzielen will.« mehr…
Von Oktober bis zum April wird das Biercafe wieder Kleinkunstveranstaltungen anbieten. Am Dienstag, den 18.10. startet die Veranstaltungsreihe. Der Bochumer Autor Peter Märkert wird seine aktuellen Bücher vorstellen. Die neue Literaturreihe wird SchriftstellerInnen aus der Region die Möglichkeit bieten, ihre aktuellen Bücher vorzustellen. Die Veranstaltung ist eine Kooperation mit der benachbarten Buchhandlung Knapp und wird moderiert von dem „Whiskyleser“ Dirk Oltersdorf. Damit es keine reine Leseveranstaltung wird, werden zusätzlich Kulturnews, CD-, Buch- und Film-Besprechungen geboten, u.a. werden aktuelle Hörbuch-Besprechungen des Bochumer Comedians Hennes Bender präsentiert. mehr…
Mittwoch 12.10.11, 16:00 Uhr
Samstag, 15. Oktober 13.00 Uhr Kundgebung auf dem Husemannplatz
Am Samstag, den 15. Oktober findet ein weltweiter, dezentraler Aktionstag statt. Die Idee kam ursprünglich aus Spanien, wo die sozialen Proteste mit Platzbesetzungen am 15. Mai begannen. Die Bewegung „Democracia real YA!“ rief dann für den 15. Oktober zu dezentralen Aktionen in ganz Europa auf, um gemeinsam für mehr Demokratie, Entmachtung der Finanzmärkte und Solidarität zwischen den europäischen Bürgerinnen und Bürgern zu kämpfen. Inzwischen haben die Protestbewegungen u. a. in Griechenland, Portugal Israel, Indien, Nordafrika und jetzt die Wall-Street-Aktionen diesen Protest beflügelt. Auf den Webseiten zur Mobilisierung für den Aktionstag wurden Anfang dieser Woche mehr als 600 Orte aufgeführt, in denen weltweit für einen politischen und ökonomischen Wandel auf die Straße gegangen wird. Es werden sicherlich mehr als 1000 Protestaktionen stattfinden. In Bochum wird am Samstag, 15. Oktober um 13.00 Uhr auf dem Husemannplatz vor der Deutschen Bank eine Kundgebung stattfinden. Es spricht u. a. Knud Vöcking, der Bankenexperte von Urgewald. An der kurzfristigen Vorbereitung der Kundgebung haben u. a. Menschen aus dem Bahnhof Langendreer, vom Sozialen Zentrum, vom Anti-Atom-Plenum, von attac, Sozialforum, Friedensplenum, diskurswerkstatt, Protestkommitee an der RUB und Der Linken teilgenommen.
Es wird in Deutschland noch krachen
Dienstag 11.10.11, 21:20 Uhr
Die wirklich spannenden Ecken des Campus kennenlernen:
Das Protestplenum an der RUB lädt am Donnerstag den 13. Oktober zu einem alternativen „Erstirundgang“ ein. Der Treffpunkt ist um 16 Uhr vor dem Studierendenhaus. In der Ankündigung heißt es: »Was ist der AStA, der Frauenraum oder das politische Archiv an der RUB? Wo kann mensch wild plakatieren, was hat es mit den Kameras an den Einfahrten auf sich und warum riecht es hinter dem GC-Gebäude ständig nach Gras? Warum sind die Uni-Gebäude eigentlich nach 21 Uhr geschlossen und was kann mensch dagegen machen? Warum wurden in den letzten Jahren das Audimax, das TUZ, das HZO10 oder das Rektorat im Rahmen von Studiprotesten besetzt? Und woher kommt eigentlich das dumpfe Pochen aus dem Keller des NB-Gebäudes? mehr…
An diesem Wochenende findet im Freien Kunst Territorium (FKT) das Masala Kunstfestival statt. Masala heißt eine indische Gewürzmischung, in der milde bis scharfe Zutaten miteinander vereint werden. In den Ateliers des FKT werden die KünstlerInnen zu jeder vollen Stunde eine Spezialität ihres Könnens servieren: Sound/Licht/Installation/Performance/Video/Lesung/Musik/Theater… Alles ist drin. Die Mischung macht´s. Den Auftakt gibt die Vernissage zur Ausstellung „Realities“ des Videokünstlers Dieter Wessinger am heutigen Samstag um 18 Uhr.
Am Samstag, den 8. Oktober findet um 20:00 Uhr ein Workshop im Café P.O.T. im Sozialen Zentrum statt. Thema: Basisdemokratische Entscheidungsfindung. In der Ankündigung heißt es: »Wer zum ersten Mal politisch aktiv sein möchte, steht oft vor dem Problem, die Diskussionsprozesse einer Gruppe zu durchschauen und anzunehmen. Mit diesem Workshop wollen wir uns an Anfänger_innen sowie Fortgeschrittene wenden, die etwas mehr über die Möglichkeiten der basisdemokratischen Entscheidungsfindung erfahren möchten bzw. die eigenen Kenntnisse mit anderen diskutieren wollen. Zusammen mit Euch wollen wir besprechen, wie es möglich sein kann, alle Mitglieder einer Gruppe in Entscheidungsprozesse einzubinden und keine_n auszugrenzen.«
Donnerstag 06.10.11, 18:36 Uhr
Lesung mit LiBeratur-Preisträgerin Nathalie Abi-Ezzi
Am Montag, den 10.10., um 19.30 ist die junge libanesisch-britische Schriftsteller Nathalie Abi-Ezzi im Bahnhof Langendreer zu Gast – einen Tag nachdem sie für ihr Erstlingswerk „Rubas Geheimnis“ in Frankfurt mit dem LiBeratur-Preis 2011 ausgezeichnet wird. In der Ankündigung heißt es: »Im Bahnhof liest sie aus dem Roman im Rahmen der Reihe internationaler Literaturbegegnungen ‚WortWelten‘. Die Autorin schildert in ihrem ergreifenden Roman den Alltag eines 8-jährigen Mädchens während des Libanonkriegs 1982: Das Mädchen – Ruba – lebt mit ihrer Familie einem Dorf nahe Beirut. Ständiger Bombendonner aus der Ferne, ein seltsam veränderter Vater, ein Schulausflug durch ein in Trümmern liegendes Beirut, der sich verfinsternde zunehmend sich wandelnde 11-jährige Bruder: Der Krieg bahnt sich zunächst schleichend als Erzählung, als schreckliche Ahnung und bald auch physisch immer stärker in die Alltagswelt des Mädchens bis er schließlich in seiner ganzen Gewaltförmigkeit mitten im Dorf ankommt. mehr…
Am Freitag, den 7. Oktober wird die von Barbara Tewes kuratierte Ausstellung „Lebensart“ in den Räumen des Lebenshilfezentrum Bochum, am Westring 11 um 18 Uhr eröffnet. Gezeigt werden aktuelle Arbeiten der von Ku-bo und dem Ruhratelier geförderten Künstlerinnen und Künstler.
Montag 03.10.11, 21:35 Uhr
Proteste gegen Militär auf der Berufsbildungsmesse
Das Bochumer Friedensplenum wird auf der Berufsbildungsmesse am Mittwoch und Donnerstag im RuhrCongress gegen die Präsenz der Bundeswehr protestieren. Für das Friedensplenum ist es nicht akzeptabel, dass die Ausbildung zum Töten als ganz normale Berufsperspektive für Jugendliche dargestellt wird. Das ganze findet auch noch unter der Verantwortung des Jugendamtes statt. Der Leiter des Jugendamtes Dolf Mehring sollte eigentlich wissen, dass die Militärwerbung bei Minderjährigen gegen die Prinzipien der UN-Kinderrechtskonvention verstößt, die die Bundesrepublik und 192 weitere Staaten unterschrieben haben. Das Motto des Friedensplenums lautet: Kein Werben fürs Sterben! Mit einem Infostand vor der Messehalle und mit Flugblättern will das Friedensplenum die Schülerinnen und Schüler über die Fakten aufklären, die die Bundeswehr bei ihrer Propaganda gerne unterschlägt. Jeder, der zur Bundeswehr geht, muss sich auch zum Töten ausbilden lassen, egal welche weitere Ausbildung er sonst noch bei der Bundeswehr machen will. Es werden auch die Zahlen der Toten, Verletzten und Traumatisierten vorgestellt, die es jährlich insbesondere bei den deutschen Militäreinsätzen im Ausland gibt.
Schließlich wird auf einem Flugblatt daran erinnert: „Kein Euro kann zweimal ausgegeben werden. Das Geld, das für Bundeswehr und Kriege draufgeht, fehlt uns! Es fehlt in Schulen, im öffentlichen Dienst, im Gesundheitssystem. Für Bildung steht nur ein Drittel des Geldes zur Verfügung, das für die Bundeswehr ausgegeben wird.“
Der Kreisverband Die Linke Bochum und die Bochumer Bundestagsabgeordnete der Partei, Sevim Dagdelen, schreiben in einer Pressemitteilung, dass sie „sich mit den Sozialticketinitiativen einig“ sind: »„Das angekündigte Ticket ist nicht das Sozial-Ticket, das wir meinen.“ So steht es auch auf einem gemeinsamen Flugblatt, das die „Bochumer Initiative für ein Sozialticket“ gemeinsam mit dem DGB und anderen Gruppen und Organisationen am Donnerstag, 29. September um 14.30 Uhr vor dem Bochumer Rathaus verteilen wird. Auch Die Linke Bochum ruft dazu auf, zahlreich an den Protesten anlässlich der Einführung dieser Mogelpackung, die ab 15.00 Uhr im Bochumer Rat verhandelt wird, teilzunehmen. mehr…
Das Kommunale Kino der VHS zeigt am Donnerstag, den 29. September um 19 Uhr im Stadtarchiv, Wittener Straße 47 den Film „Zwangsarbeit in Bochum – fünf Lebensgeschichtenâ€. gezeigt. In der Ankündigung heißt es: »Der Film enthält Einzel- und Gruppeninterviews, die im Rahmen des offiziellen Besuchsprogramms der Stadt Bochum, 2000 bis 2007, entstanden sind. Fünf der 160 Gäste aus der Ukraine, aus Polen und aus Weißrussland, die alleine oder mit Familienangehörigen im Zweiten Weltkrieg nach Bochum und der damals noch selbstständigen Stadt Wattenscheid verschleppt wurden, schildern in beeindruckender Weise ihre Erinnerungen an jene Jahre und wie ihr weiteres Leben davon geprägt wurde. mehr…
Dienstag 27.09.11, 20:29 Uhr
Ein Sozialticket darf höchstens 15 Euro kosten, aber:
Die Linksfraktion im Rat erklärt: »Am Donnerstag entscheidet der Rat darüber, ob sich Bochum an dem VRR-Pilotprojekt „Sozialticket“ bis Ende 2012 beteiligt. Ab dem 1. November sollen ALG-II-BezieherInnen und andere finanziell schlecht gestellte Personengruppen ein vergünstigtes Monats-Ticket für 29,90 € für den innerstädtischen Verkehr erwerben können. „Wir begrüßen, dass es einen Einstieg in ein Sozialticket gibt“, so Ernst Lange von der Linksfraktion. „Doch der Preis ist deutlich zu hoch. Ein bezahlbares Sozialticket, das seinen Namen auch verdient, darf nicht mehr als 15 € kosten.“ Die Linksfraktion stellt dazu einen Änderungsantrag im Rat. mehr…
Dienstag 27.09.11, 20:28 Uhr
Ein Sozialticket darf höchstens 15 Euro kosten, deshalb:
Die Soziale Liste im Rat erklärt: »Die Soziale Liste wird der vorgesehenen Beschlussvorlage zum Sozialticket in der Ratssitzung am 29. September nicht zustimmen. Schon der Name Sozialticket ist in diesem Fall mehr als eine Mogelpackung. Der jetzt vorgesehene Preis von 29,90 Euro hat wenig mit den ursprünglichen Forderungen und dem, was bisher im Bochumer Rat zu diesem Thema diskutiert worden ist, zu tun. Das jetzt geplante Sozialticket ist ein Un-Sozialticket. Es soll ein Feigenblatt sein und diskreditiert die Grundgedanken eines Sozialtickets, wie es seit über 10 Jahren diskutiert und gefordert wird. Fast alle Kennzeichen für ein wirkliches Sozialticket fehlen: mehr…
Am Sonntag, den 2. 10. lädt Sevim Dagdelen, Bochumer Bundestagsabgeordnete der Linkspartei zu einer Sonntagsmatinee in ihr Wahlkreisbüro in Bochum zur anstehenden Schulreform in NRW ein. Sevim Dagdelen: »Der beschlossene „Schulkonsens“ wird sehr wahrscheinlich die Probleme des Bildungssystems nicht lösen. Statt mehr Teilhabe für alle Kinder wird es in Zukunft neben den bestehenden Schulformen eine weitere Sekundarschule geben. Gerade für Kinder, die nicht aus einem reichen oder bildungsbürgerlichen Elternhaus kommen, bedeutet jedoch das mehrgliedrige Schulsystem Ausgrenzung schon in frühen Jahren. Zusammen mit Norbert Müller, dem stellvertretenden Landesvorsitzenden der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Özlem Alev Demirel, der Parlamentarischen Geschäftsführerin der Linksfraktion im Landtag und Florian Thiele als Vertreter der Landes-SchülerInnenvertretung NRW werden wir die Fragen rund um den Schulkonsens diskutieren. «
In Bochum hat sich ein Marxistischer Lesekreis gegründet, den die Radikale Linke „sehr empfiehlt“. In der Einladung heißt es: »Ab sofort wird sich in Bochum ein Lesekreis zum Thema „Kritik der politischen Ökonomie“ regelmäßig treffen. Gelesen wird das Buch „Kritik der politischen Ökonomie. Eine Einführung“ von Michael Heinrich. Der Lesekreis richtet sich an Theorie-​Einsteiger_innen und soll Raum für die Aneignung marxscher Kapitalismuskritik, sowie für Diskussionen bieten.« Beginn ist am Sonntag, dem 2. Oktober um 15 Uhr im Bahnhof Langendreer.
Die Bochumer Greenpeace Jugend-AG (JAG)veranstaltet am Sonntag, 2. Oktober im Umweltzentrum, Alsenstraße 27, um 15 Uhr ein Neuentreffen. Eingeladen sind Jugendliche zwischen 15 und 19 Jahren, die Interesse an Umweltschutz haben und die Arbeit der Bochumer Greenpeace-Jugend kennenlernen wollen. Die Mitglieder der Bochumer Jugend-AG stellen sich vor, erzählen über die verschiedenen Arbeitsbereiche der Gruppe und zeigen Filme über die aktuellen Greenpeace-Themen. mehr…
Vor der nächsten Ratssitzung am 29.9 demonstriert die Initiative für ein Sozialticket in Bochum mit ihrer Stoffstraßenbahn und Flugblättern vor dem Rathaus. Während der Rat auf seiner Sitzung am Donnerstag über die Einführung des zum 1.11. angekündigten vergünstigten VRR-Tickets für 29,90 Euro entscheiden wird, fordert die Initiative ein Sozialticket für 15 Euro im Monat.„Ein Ticket für 29,90 verdient nicht den Namen Sozialticket“, so der DGB Regionsvorsitzende Michael Hermund. Hermund erinnert daran, dass im ALGII Regelsatz bis Anfang diesen Jahres lediglich etwa 11,50 Euro für Bus und Bahn vorgesehen waren. Dann wurde der gesamte Regelsatz um ganze 5 Euro erhöht! Das reicht gerade einmal für drei Hin- und Rückfahrten im Bochumer Stadtgebiet im Monat. mehr…
Die vorletzte Führung am Situativen Brachland Museum und der Ausstellung „Kunstwerke-Werfen“ findet am morgigen Samstag, den 24. September um 15 Uhr statt. Matthias Schamp hat Zaungäste angekündigt. Ein Special gibt es mit Karl-Heinz Mauermann und Markus Emanuel Zaja. Ein weiteres Zaungast-Special wird mit Jürgen Raap versprochen. Das Schild von Ferhat Özgur, das Matthias Schamp auf dem Foto unmittelbar vor dem Wurf hält, stellt auf der Rückseite fest; „not allowed“. Es landet bei der Eröffnung mit der Erlaubseite nach unten im Museum. (Foto: Claudia Heinrich)
Der Arbeitskreis gerechter Frieden in Nahost NRW lädt am Sonntag, 25. September um 15.30 Uhr in den Bahnhof Langendreer zu einer Veranstaltung mit Mousa Abu Maria aus Beit Ommer (Palästina) ein. Das Thema lautet: „Gewaltfreier Widerstand gegen brutale Besatzung“. In der Ankündigung der VeranstalterInnen heißt es: “ Mousa ist ein junger Aktivist aus dem von Israel völkerrechts-widrig besetzten Westjordanland. Er berichtet über den gewaltfreien Widerstand der palästinensischen Dörfer zwischen Bethlehem und Hebron gegen Landraub, Unterdrückung und Besatzerwillkür.“ Die Einladung als pdf
Donnerstag 22.09.11, 11:09 Uhr
Dokumentation über die Vertreibung der Mapuche in Chile
Am Freitag, den 23. September um 19:00 Uhr präsentiert der „MARICHEWEU“ Kulturverein für die Menschenrechte der Mapuche im Bahnhof-Langendreer den Film „Abschalten! – Apaga y vámonos“. Der Film von Manuel Mayol dokumentiert die katastrophalen Auswirkungen eines Staudammprojekts auf die Pehuenche-Mapuche, die am Fluss BioBio in Chile leben. In der Ankündigung heißt es: „Mit dem Bau des weltweit drittgrößten Staudammprojekts, dem Ralco in Chile, war die indigene Kultur der Mapuche-Pehueche dem Untergang geweiht. mehr…
Zum Papstauftritt im Bundestag erklärt Sevim Dagdelen, Bundestagsabgeordenete Der Linken aus Bochum: „Jedem Abgeordneten steht die Entscheidung frei an der Rede des Papstes vor dem Deutschen Bundestag teilzunehmen oder nicht. Ich werde nicht an der morgigen Papstrede teilnehmen, weil der Verfassungsgrundsatz der Trennung von Staat und Kirche durch die Papstrede vor dem Deutschen Bundestag verletzt wird. Erst durch Laizismus wird Religionsfreiheit möglich. Wir alle und besonders Parlamentarierinnen und Parlamentarier sollten damit nicht derart leichtfertig umgehen. mehr…