Für das Netzwerk für bürgernahe Stadtentwicklung erklärt Wolfgang Czapracki- Mohnhaupt zur Teilsperrung der Opeltrasse „Weitere Opeltrassen-Umleitung – diesmal ohne Natureingriff, dafür mit Bergankunft!“ und erläutert dies in der aktuellen Pressemitteilung: »Die Freigabe der Opeltrasse ist noch keine fünf Monate her, da wird bereits ein Teilstück zwischen Wiemelhauser Straße und Steinkuhlstraße wieder für ein Jahr gesperrt. Die seit Freigabe der Trasse bis zum Bau der Brücke über die A 448 bestehende Umleitung ist noch nicht aufgehoben, schon muss eine weitere Umleitung gefunden werden.
Wer die Hattinger Straße in Linden mit dem Rad als Weg zur Arbeit nutzt, hat während des Verkehrsversuchs etwa 400 Chancen, dort schwer zu verunglücken. Der Verkehrsversuch soll ein Jahr dauern.
Auf ihrer Webseite kündigte die Stadt Bochum an: „Um die Verkehrssicherheit und gleichzeitig die Aufenthaltsqualität entlang der Hattinger Straße in Linden zu erhöhen, führt die Stadt Bochum dort einen Verkehrsversuch durch. Getestet werden soll dabei, wie sich die Verringerung der Höchstgeschwindigkeit, die Verlagerung der Radwege und der Wegfall von Parkplätzen entlang der Versuchsstrecke auf die Verkehrsströme, das Sicherheitsgefühl und die Nutzung des öffentlichen Raums auswirkt.
Die Linke Bochum geht in ihrer aktuellen Pressemitteilung auf die Enthüllung über Zustände im Ordnungsamt Bochum ein: »Die WAZ hat in mehreren Beiträgen ausführlich über die skandalösen Vorgänge im Bochumer Ordnungsamt berichtet. Nun hat Oberbürgermeister Jörg Lukat das Rechnungsprüfungsamt zu einer Sonderprüfung aufgefordert. Vorab hat die Stadt in einer Stellungnahme ausgedrückt, dass sie kein strukturelles Problem sehe und es sich um Einzelfälle handle.
Der Angehörigenkreis Bochum lädt zu einer Informationsveranstaltung rund um das Thema Suchthilfe und Unterstützungsmöglichkeiten für Menschen mit Drogenabhängigkeit ein: »Am Donnerstag, dem 7. Mai 2026, von 19:00 bis 21:00 Uhr, wird Carsten Riesel, Diplom-Sozialarbeiter und stellvertretender Geschäftsführer der PUR gGmbH, umfassende Einblicke in die Arbeit einer Drogenhilfeeinrichtung geben. Im Mittelpunkt stehen dabei die Beratungsstelle sowie das eng vernetzte System der Suchthilfe und Drogenmedizin in Dortmund.
In einem offenen Brief wendet sich Felix Oekentorp von der DFG-VK an den VfL Bochum, nachdem gegen ihn und seinen Begleiter am vergangenen Wochenende einen Platzverweis ausgesprochen wurde: »Sonntagmittag, Anfang Mai, optimales Wetter zum Besuch eines Fußballspiels. Der VfL Bochum wirbt mit „Unterstützt unsere Frauen“, und diese spielten in Wattenscheid gegen den VfB Stuttgart. Da passt doch alles zusammen. Aber im Eingangsbereich des Lohrheide-Stadions irritierte mich ein Werbestand der Bundeswehr. Was Werbung für Krieg und Töten bei einem Fußballspiel zu suchen hat, das wollte ich doch mal nachfragen.
In seiner aktuellen Pressemitteilung lädt der VCD am kommenden Samstag in Hamme die Kinder ein zum Spielen auf der Straße: »Unter dem Motto „Kommst du raus, spielen?“ wird die Haldenstraße in der Speckschweiz (östlicher Teil des Stadtteils Hamme) am 9. Mai von 14 bis 18 Uhr für 4 Stunden zu einer Spielstraße. Die Autos müssen draußen bleiben.
Die Bürgerinitiative Technologiequartier informiert: »Am 28.4.26 berichteten Vertreter des Planungsamtes Bochum vor der Bezirksvertretung Süd (BV-Süd) zum aktuellen Stand der Planung zur Ost-Erweiterung des Technologiequartiers (TQ) Bochum Querenburg (Bebauungsplan 1039). Zuvor war dem Amt ein Fragenkatalog der BV-Süd vorgelegt worden. Sie steht dem Vorhaben mit deutlicher Mehrheit kritisch gegenüber. Auch Fragen der Anwohner waren in den Katalog eingeflossen. Bereits im Februar dieses Jahres hatten zahlreiche Bürger ihre Kritik an dem Vorhaben im Rahmen der Bürgerbeteiligung beim Planungsamt eingereicht.
In Bochum wird es jetzt zweimal im Monat ein Wikipedia-Treffen zum „Offenen Editieren“ geben. Dabei geht es nicht nur um gemeinsames Schreiben an der Online-Enzyklopädie. Auch können interessierte Personen, die nicht oder neu bei Wikipedia sind, Fragen stellen und eine Einführung in die technischen Hintergründe bekommen. Erfahrene Wikipedianer:innen sind vor Ort. Ein Treffen für alle Personen gibt es jeden 1. Dienstag im Monat ab 18 Uhr. Der Start ist ab dem 5. Mai 2026.
Das Konnexitätsprinzip ist ein finanzverfassungsrechtlicher Grundsatz im deutschen Staatsrecht, oft zusammengefasst als „Wer bestellt, der bezahlt“. Es besagt, dass die staatliche Ebene (Bund, Land), die eine Aufgabe anordnet, auch die dafür entstehenden Kosten tragen muss, um die finanzielle Selbstverwaltung der Kommunen zu schützen. Die Linke im Bochumer Rat fordert jetzt Transparenz durch einen regelmäßigen Konnexitätsbericht und schreibt:
Die GLS Bank zeigt am Dienstag, den 5. Mai um 18 Uhr im Kino Endstation den Film „Kein Land für Niemand“. Im Anschluss an den Film findet ein Gespräch mit den Regisseuren Max Ahrens und Maik Lüdemann statt. Stefan Möller, Regionalleitung Bochum der GLS Bank, wird das Gespräch moderieren und die Relevanz des Themas für die GLS Bank beleuchten.
Am Samstag, den 9.5. um 19 Uhr findet in der Zanke eine öffentliche Auftaktveranstaltung für eine Städtepartnerschaft zwischen Bochum und Heseke (Rojava) statt. Die Einladung: »Während der Angriffe auf Rojava Anfang des Jahres sendete ein zivilgesellschaftliches Bündnis in Bochum den Bochumer Appell „Menschlichkeit ist nicht verhandelbar: Solidarität für Rojava!“ an die Politik und die Öffentlichkeit aus. Jetzt wollen wir daran anknüpfen und die Solidarität über eine Städtepartnerschaft stärken.
Rund 2.500 Menschen demonstrierten auf der traditionellen Maikundgebung des DGB in Bochum für Arbeitnehmerrechte statt Ungleichheit und Sozialabbau. Wir haben Bilder und (bis jetzt 4) Redetexte.
Am Freitag, dem 8. Mai wird bundesweit wieder in vielen Städten zum Schulstreik gegen die geplante Wehrpflicht aufgerufen. In Bochum startet die Kundgebung mit anschließender Demonstration um 9 Uhr vor dem Rathaus. Der bundesweite Aufruf: »Am 8. Mai 1945 wurde der zweite Weltkrieg beendet. Der Krieg hatte 2000 Tage lang täglich Zerstörung, Leid und Tod mit sich gebracht. Er kostete über 60 Millionen Menschen weltweit das Leben. Etwas, das niemand von uns erneut erleben möchte.
Nach zehn Jahren ist die inzwischen traditionelle Vorabenddemo vor dem 1. Mai von Bochum nach Witten gewechselt.Die Züge und Straßenbahnen von Bochum nach Witten waren rappelvoll und 1400 Demonstrant:innen zogen lautstark durch die Innenstadt. Mehrere bemerkenswerte Reden sorgten für eine kämpferisch solidarische Stimmung.
Vor etwa einem Monat griff ein Mann in Witten seine Ehefrau und die beiden gemeinsamen Kinder an. Der dreizehnjährige Sohn überlebte den Angriff nicht, Frau und Tochter wurden lebensgefährlich verletzt. Bereits im Mai letzten Jahres versuchte ein Mann in Witten seine Ex-Frau vor den Augen der gemeinsamen Tochter zu ermorden. Als Femizid bezeichnet man die Tötung von Mädchen oder Frauen im Kontext geschlechtsspezifischer Gewalt.
Ich stehe heute hier als Arbeiterkind. Und ich sage das nicht, weil es auf einem Plakat gut aussieht, sondern weil es meine Realität ist. Ich weiß, wie es sich anfühlt, wenn man am Küchentisch sitzt und vom verschimmelten Brot die Ränder abschneiden muss, damit man überhaupt etwas im Magen hat. Ich weiß, wie es ist, wenn man die Wohnung, in der man aufgewachsen ist, verlassen muss, weil sie dem Amt plötzlich ein paar Quadratmeter zu ‚groß‘ ist.
Kurdistan ist kein Ort. Kurdistan ist ein Zustand.
Ein Zustand von Angriff. Ein Zustand von Widerstand. Ein Zustand von Leben, das sich nicht brechen lässt. ⸻ Und dieser Zustand wird angegriffen. Jetzt. Gleichzeitig. Überall.
Liebe Genossinnen, liebe Freundinnen, ich freue mich, dass heute so viele Menschen in unsere freundliche Kleinstadt an der Ruhr gekommen sind, die in den vergangenen Jahren an diesem denkwürdigen Tag, dem Vorabend des internationalen Kampftags der Arbeiterklasse, in Bochum demonstriert haben. Damit haben wir gewissermaßen schon einen zentralen Antagonismus überwunden, nämlich den von Zentrum und Peripherie.
wir von der Seebrücke Bochum und vom Offenen Antifaschistischen Café Bochum, setzen uns immer wieder für internationale Menschenrechte ein, weshalb der folgende Redebeitrag ein gemeinsames Herzensprojekt ist – Uns allen hier ist klar: Menschenrechte sind unverhandelbar. Sie gelten immer und überall – für alle Menschen. Und genau daran entscheidet sich, ob wir als Linke glaubwürdig sind – oder nicht. Denn es reicht nicht, sich abstrakt zu Menschenrechten zu bekennen. Die Frage ist: Tun wir das auch dann, wenn es unbequem wird? Oder wenn es nicht ins eigene Weltbild passt? Gerade bei internationalen Konflikten – besonders im sogenannten Nahen Osten – sehen wir, wie schwer sich viele damit tun. Ja, der Konflikt zwischen Israelis und Palästinenser*innen ist komplex, historisch gewachsen und voller Leid. Aber eines ist nicht komplex: Menschenrechte gelten für alle. Immer. Ohne Ausnahme. Das heißt:
Wenn Zivilist*innen bombardiert werden – ist das zu verurteilen.
Wenn Menschen vertrieben werden – ist das zu verurteilen.
Wenn Pressefreiheit eingeschränkt wird – ist das zu verurteilen.
Wenn Zivilbevölkerung ausgehungert wird – ist das zu verurteilen.
Wenn Geiseln genommen werden – ist das zu verurteilen.
Wenn Terror gegen Zivilist*innen verübt wird – ist das zu verurteilen.
Wenn Krankenhäuser und zivile Infrastruktur angegriffen oder als Schutzschilde für Terror missbraucht werden – ist das zu verurteilen.
Egal von wem. Egal auf welcher Seite. Und ja – das bedeutet auch: Wir müssen den Mut haben, jede politische Fraktion zu kritisieren, die internationales Recht bricht. Denn Menschenrechte sind kein politisches Instrument. Sie sind eine rote Linie. Israel ist ein Schutzraum und Zufluchtsort für Jüdinnen und Juden weltweit – entstanden aus der Erfahrung von Verfolgung, Pogromen und dem Menschheitsverbrechen der Shoah. Das anzuerkennen ist lebensnotwendig. Aber das darf uns nicht blind machen für das Handeln der religiös-nationalistischenRegierung in Israel. Wir sehen eine Politik, die von massiver Gewalt geprägt ist.Wir sehen rassistische, entmenschlichende und genozidale Rhetorik aus Teilen der Regierung. Wir sehen viel zu viele zivile Todesopfer, die als Kollateralschaden weggewischt werden. Wir sehen fortgesetzte Siedlungspolitik, Vertreibung und Entrechtung in der Westbank. Dieaktuell verschärfte Gesetzeslage mit der geplanten Einführung der Todesstrafe fürPalästinenser*innen in den besetzten Gebieten macht uns fassungslos. Und das benennen wir. Denn: Wir sind verdammt nochmal Linke! Wir kämpfen gegen Rassismus. Wir kämpfen gegen Unterdrückung. Wir kämpfen gegen Entrechtung. Aber genau das bedeutet auch: Wir solidarisieren uns nicht mit Islamisten wie beispielsweise der Hamas. Nicht mit Kräften, die Frauenrechte unterdrücken, queere Menschen verfolgen, politische Gegner*innen ermorden, ihre eigenen Leute als Schutzschild benutzen, diese bewusst opfern und die Vernichtung Israels propagieren. Wir sagen klar: • Wir kämpfen gegen Islamismus. • Wir kämpfen gegen Antisemitismus. Jüdinnen und Juden zu töten ist kein Widerstand. Sie hier in Deutschland anzugreifen oder für die Politik Israels verantwortlich zu machen, ist keine Solidarität – es ist Antisemitismus. Und noch etwas, das viel zu oft verdrängt wird: Sexualisierte Gewalt im Krieg. Vergewaltigung, sexuelle Folter, Erniedrigung – sind kein „Nebenprodukt“ von Krieg. Es ist in vielen Konflikten eine bewusst eingesetzte Waffe. Die Vereinten Nationen benennen das klar: Ein Kriegsverbrechen. Ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Und trotzdem erleben wir, dass diese Gewalt selektiv wahrgenommen wird. Dass sie relativiert wird. Dass sie ignoriert wird. Und wir sagen das deutlich: Es ist unerträglich, wenn Teile der Linken sexualisierte Gewalt ernst nehmen – außer wenn siesich gegen Jüdinnen richtet. Ebenso unerträglich ist es, wenn wiederum andere Teile der Linken die Augen vor
sexualisierter Gewalt israelischer Soldaten und radikaler israelischer Siedler verschliessen.
Es ist unerträglich, wenn sexualisierte Gewalt nur dann thematisiert wird, wenn es dieArgumente des eigenen Lagers untermauert und die Betroffenen nur als Instrument gesehenwerden. Wie kann es sein, dass Menschen, die sich zu Recht mit den mutigen Menschen der „Jin, Jiyan, Azadî“-Proteste solidarisiert haben, bei den Verbrechen der Hamas wegschauen und sich in Teilen sogar mit ihr solidarisieren? Das alles ist kein Versehen. Das ist politisches Versagen und gezielte instrumentalisierende Agitation Menschenrechte sind kein Buffet. Was wir stattdessen brauchen, ist etwas Radikales: Radikale Empathie. Eine Empathie, die nicht fragt: „Zu wem gehöre ich?“ Sondern: Wer leidet?“ Initiativen wie Palestinians and Jews for Peace zeigen, dass das möglich ist: Dass man das Leid beider Seiten sehen kann, ohne es gegeneinander auszuspielen. Dass man sagen kann: Ja, Palästinenser*innen leiden unter Besatzung, Gewalt und Entrechtung. Und ja, Jüdinnen und Juden erleben Terror, Angst und antisemitische Gewalt. Und dass beides gleichzeitig wahr ist. Diese Haltung ist unbequem. Aber sie ist die einzige, die politisch und moralisch trägt. Wenn wir als Linke ernst genommen werden wollen, dann müssen wir aufhören, die Welt in einfache Lager zu pressen. Wir müssen aufhören, Gewalt zu relativieren, nur weil sie von der vermeintlich „richtigen Seite“ kommt. Und wir müssen anfangen, konsequent zu sein: Für Menschenrechte – immer. Für alle Menschen – ohne Ausnahme. Gegen jede Form von Gewalt – egal von wem. Denn am Ende geht es nicht darum, wer recht hat. Sondern darum, dass Menschen leben können. Überall. In Würde. In Sicherheit. In Freiheit. Das ist unser Maßstab. Und daran müssen wir uns messen lassen. Und noch ein Satz zur unsäglichen Spaltung der Linken Szene: Versuchen wir, trotz aller Differenzen nicht zuzulassen, dass wir uns weiter in Lager aufspalten, lasst uns wieder miteinander reden, Gemeinsamkeiten finden und verbünden, denn von weiterer Spaltung profitieren nur die Rechten.
Das Fritz Bauer Forum lädt am Donnerstag, den 7. Mai um 18 Uhr zu einer Lesung von Sarah Levy ein: »Ist das noch mein Land? Diese Frage stellt sich Sarah Levy, seit sie erlebt, wie Israels rechtsnationale Regierung die israelische Gesellschaft spaltet. Dann attackiert die Hamas das Land am 7. Oktober 2023. Auf brutale Weise ändert der Krieg das Leben, das die junge Mutter in Tel Aviv führt. Sie flieht mit Partner und Kind in ihre Heimat Frankfurt und muss dort erkennen, dass Deutschland nicht mehr ihr Land ist.
Das Bochumer Bündnis gegen Rechts und der Kinder- und Jugendring erinnern mit einem Gedenk-Rundgang am Freitag, 08. Mai um 15.00 Uhr auf dem Friedhof am Freigrafendamm an den 81. Jahrestag der Befreiung von Faschismus und Krieg: »Am 8. Mai 1945 war der Zweite Weltkrieg in Europa beendet.
Die Redaktion des Straßenmagazins bodo berichtet, welche Beiträge in der Maiausgabe ihrer Zeitschrift zu finden sind: »Helene Ewert und Christofer Schmidt leiten ihre erste „Fidena“, Aurel Dawidiuk ist mit 25 Generalmusikdirektor, Özlem Agildere pflanzt einen Wald, Hape Kerkeling gibt Tipps zum Glücklichsein, Raafat Daboul floh übers Mittelmeer auf deutsche Theaterbühnen.
Die „Freundinnen und Freunde des Hallenfreibades Höntrop“ freuen sich, dass die Klage gegen das neue Schwimmbad im Höntroper Südpark endlich vom Tisch ist und schreiben: »Elfeinhalb Jahre kümmern wir uns nun als Verein um den Schwimmbadstandort im Höntroper Südpark. Es war ein langer Weg, bis die Politik, nach dem Brand von vor genau zehn Jahren (26.4.2016), immerhin den Neubau eines Hallenbades für Höntrop beschloss. Doch mit der Genehmigung der Bauvoranfrage für den Schwimmbadneubau kam die erste Anwohnerklage, das war 2021.
Bald ist es wieder so weit, auf der Haldenstraße in Hamme findet am 09. Mai das Spielstraßenfest statt. Neben Spiel und Spaß dreht sich hier viel um nachhaltige Mobilität für alle.
Passend dazu laden Radwende und VCD Bochum in unmittelbarer Nähe auf dem Bolzplatz an der Hedwigstrasse am 9. Mai von 14 bis 17 Uhr zu einem Fahrradflohmarkt ein.
»Wir finden, dass Mobilität auf zwei Rädern nicht an dem Nicht-Besitz eines Fahrrades scheitern und dass jede(r) mit einem passenden Fahrrad in die Fahrradsaison starten sollte« so Birgit Agne von der Radwende.
Am kommenden Sonntag wird wieder geschlemmt. Alle bringen zum Brunch was (Veganes) zu essen mit und so entsteht ein tolles Buffett. Kommt vorbei am Sonntag 03.05.26 ab 13 Uhr im Sozialen Zentrum Bochum, Josephstraße 2.
Bei schönem Wetter werden Tische und Bänke in den Hof gestellt, so dass alle ein bisschen Vitamin D tanken können.
Mittwoch 29.04.26, 16:42 Uhr
Einblick in die Arbeitsbedingungen von Zwangsarbeiter*innen
Vergangenen Samstag organisierten die Initiative Gedenkort Bochum- Bergen und die vhs Bochum eine Fahrradtour auf den Spuren von Nikolaj Storoschenko, der als 13-jähriger zur Zwangsarbeit von Donezk nach Bochum verschleppt wurde. Wie sich die Tour durch den Bochumer Norden gestaltete, und welche Einblicke die Teilnehmenden dabei in die harten Arbeitsbedingungen von Zwangsarbeiter:innen gewannen, schildert ein bebilderter Bericht der Initiative, der auch einige der Bochumer Täter beim Namen nennt. In den Entnazifierungsverfahren wurden sie meist frei gesprochen.
Das Netzwerk Bochum Initiativ lädt zu einem Workshop „Medien von unten – Netzwerk für progressive Medien im Aufbau“ und einem anschließenden gemeinsamen Abendessen ein, bei dem sich informell ausgetauscht werden kann. Unter dem Stichwort „Strategie – Dinner“ startet das Treffen am Mittwoch, den 6. Mai, 18.30 Uhr im Bahnhof Langendreer, Raum 6. Die Teilnahme ist kostenlos.
Die Linke Bochum ruft zur Teilnahme an den Demonstrationen und Kundgebungen des Deutschen Gewerkschaftsbundes am 1. Mai, dem Internationalen Tag der Arbeiter:innenbewegung, auf. Diese finden dieses Jahr unter dem Motto: „Erst unsere Jobs, dann Eure Profite“ statt.
Für das Netzwerk für bürgernahe Stadtentwicklung erklärt Wolfgang Czapracki-Mohnhaupt zur erforderlichen Änderung der bereits geänderten Hauptsatzung: »So kann es gehen, wenn die Verwaltung Anregungen aus der Zivilgesellschaft unabhängig von ihrer Berechtigung stereotyp als nicht annehmbar einordnet und eine überwiegende Mehrheit in den Gremien den ablehnenden Vorlagen nahezu blind folgt.
Die „Ärzte gegen Tierversuche“ hatten zu einer Online-Abstimmung über besonders absurde Tierversuche aufgerufen und fünf Beispiele nominiert. Darunter war eine Tierquälerei aus dem Bochumer Universitätsklinikum Bergmannsheil. Bo-alternativ berichtete darüber. Einige Leser:innen waren empört und leiteten den Beitrag in ihrem Umfeld weiter. Das Ergebnis: Von den 4.090 abgegebenen Stimmen entfielen 54% auf den Versuch aus Bochum.