Am Mittwoch, den 18.12. um 18:30 Uhr findet in der Zanke, Westring 41 ein „gemütlicher Vortragsabend“ zum Projekt „Türkischer Ultranationalismus im (Amateur-)Fußball“ der Landesarbeitsgemeinschaft der Fanprojekte e.V. statt. In der Projektbeschreibung hieß es: »Auch in den Amateurvereinen lassen sich zunehmend Tendenzen hin zum türkischen Nationalismus beobachten. Um dieses Themenfeld und die daraus resultierenden Konflikte in einen sozialwissenschaftlichen Blick zu rücken, verfolgt das von der Landeskoordinationsstelle gegen Rechtsextremismus und Rassismus in NRW geförderte Forschungsprojekt das Ziel, die bestehende Forschungslücke zu schließen.
Im letzten Teil der Iran-Filmreihe von Amnesty International im EndstationKino wird am Mittwoch, den 18. Dezember um 18 Uhr der Film “Orca” gezeigt. Zum anschließenden Filmgespräch wird Regisseurin Sahar Mossayebi online zugeschaltet. Der Eintritt ist frei.
Mächtig gezofft lädt am Dienstag, den 17.12 um 16.30 Uhr in der Zanke zu Mächtig geklatscht ein: »Wir freuen uns schon sehr darauf euch ein zweites Mal zum feministischen Kaffeeklatsch einzuladen. Um den feministischen Austausch weiter zu stärken, laden wir Interessierte alles Geschlechtern und Generationen zum Kaffeeklatsch ein. Bei diesem Format könnt ihr in ungezwungener Gesellschaft (ohne fishbowl Diskussion) z. B. Themen vergangener Stammtische, aber auch ganz neue Themen aufgreifen und weiter spinnen.
Die Ruhr-Uni informiert, dass Prof. Dr. Frank Uekötter vom Lehrstuhl für Technik- und Umweltgeschichte erneut eine Weihnachtsvorlesung am 19. Dezember um 10 Uhr im Hörsaal HGA 20 für alle Interessierte anbietet: »Im vergangenen Jahr hielt ich meine erste Weihnachtsvorlesung als säkulare Alternative zur katholischen Theologie: eine Weihnachtsvorlesung, die auf das christliche Heilsversprechen setzt – und eine für alle, die eher an die fünf lebenswichtigen Bausteine in Nutella glauben. Da ging es um Zucker, den wichtigsten der fünf Bausteine. Das wurde dann serviert als welthistorisches Drama in fünf Akten“, erklärt Frank Uekötter, und weiter: „Das Thema der diesjährigen Weihnachtsvorlesung kennen noch nicht einmal die Mitarbeiter meines Lehrstuhls. Aber vielleicht ist es ein Indiz, dass ich nochmal mit Nutella komme. Da bleiben noch vier lebenswichtige Bausteine, die der festlich angemessenen Thematisierung harren …«
Zum Beitrag „Mahnwache am Tag der Menschenrechte“ vom 12. 12., der aus noch ungeklärter Ursache nicht kommentiert werden kann, erreichte uns der folgende Leserbrief von Rafl Feldmann:
Im Parkhaus der Ruhr-Universität Bochum gab es wiederholt Vorkommnisse sexueller Belästigung. Zwar ist die Uni informiert und es gibt einen Begleitservice, jedoch ändert sich am Zustand des Parkhauses selbst nichts. Die Petition beabsichtigt, eine Veränderung dessen anzustoßen. Zur Petition.
Zeit für einen „Extra-Schub“ im Portemonnaie: Beschäftigte in Bochum sollen den „Weihnachtsgeld-Check“ machen. Das empfiehlt die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG).
»Es gibt immer wieder Chefs, die die Sonderzahlung zum Jahresende gern mal ‚vergessen‘, obwohl das Weihnachtsgeld im Tarif- oder Arbeitsvertrag schwarz auf weiß zugesichert ist. Vor allem Azubis und Mini-Jobber gehen oft leer aus, sagt Martin Mura von der NGG Ruhrgebiet.
Am 10.12, dem Tag der Menschenrechte erinnerten die Omas gegen Rechts Bochum & West im Bermudadreieck an die fortwährende Verletzung der Menschenrechte weltweit. Lydia Möbs hat in ihrer Rede auf die aktuelle Situation geflüchteter Menschen hingewiesen. Gemeinsam mit den ca. 50 Teilnehmer*innen wurden Friedenslieder bei Kerzenlicht gesungen sowie ausgewählte Artikel der Menschenrechte verlesen.
Das das Netzwerk „Stadt für Alle Bochum“ (SfA) und weitere Initiativen setzen sich seit mehreren Jahren für den Erhalt des BVZ ein. Am 19.12. steht das weitere Vorgehen zu dem Thema auf der Tagesordnung der Ratssitzung. SfA hat deshalb die Ratsfraktionen angeschrieben mit der Bitte, bei der anstehenden Entscheidung keine Vorfestlegung auf einen Abriss zu treffen. Drei Fraktionen haben reagiert, eine Festlegung wurde dabei aber nicht getroffen.
Der Brief enthält die Argumente von SfA, warum der Abrissbeschluss von 2017 nicht mehr für zeitgemäß sei. Hier der Brief im Wortlaut :
Zum Jahresausklang organisieren die offenen Gruppen Dyke* March Ruhr, ALTERnativ-LOS! und Form Up! ein Generationen-Café für FLINTA+ im FLUID: »Liebe Freund:in, zu unserem abschließenden Generationen-Café 2024 sind wir ins Fluid eingeladen, um dort zu feiern, zu essen und zu trinken, zu quatschen und überhaupt ein paar fröhliche, swingende, muntere, witzige, glitzernde Stunden miteinander zu verbringen. Also, komm doch zur FLINTA+WINTA+WUNDA+TÜTE am 19.12.2024, 18 – 21 Uhr, ins Fluid, Große Beckstraße 12
Krankheitsbedingt ändert sich das Programm des Offenen Antifa Café für morgen kurzfristig: »Leider muss der Vortrag zu „Anarchie in Russland“, der für den 11.12. im sozialen Zentrum (Josephstrasse 2, Bochum) geplant war, wegen akuter Erkrankung der Referentin abgesagt werden. Stattdessen zeigt das offene antifaschistische Café ab 19 Uhr eine Videoproduktion über Rojava und den kurdischen Widerstand. Kommt dafür gerne ab 18:30 Uh zum offenen Tresen vorbei.
Im Programm des Bahnhof Langendreer steht nächste Woche Dienstag ein besonderer Ausklang des Jahres an: »Zum zweiten Mal lassen wir, die Teilnehmenden von ‚Dienstags im Bahnhof‘ und dem Netzwerk Flüchtlinge Langendreer, das Jahr zusammen ausklingen. Am Dienstag, dem 17. Dezember, von 17 bis 20 Uhr treffen wir uns ein letztes Mal in diesem Jahr, um in der kalten Jahreszeit miteinander Wärme, Freude und Gemeinschaft zu erleben.
Die Industriegewerkschaft BAU sucht kreative Ideen gegen Rechts für ein tolerantes Bochum und schreibt dazu: »Azubis können sich bis Mitte Januar um die „Gelbe Hand“ bewerben. Dabei geht es um einen Wettbewerb gegen Rechtsextremismus und Rassismus am Arbeitsplatz und darüber hinaus. Gesucht werden Projekte, die sich kreativ für mehr Toleranz und gegen Diskriminierung einsetzen. Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) appelliert an alle, die in Bochum eine Ausbildung machen und zum Beispiel in ihrem Betrieb oder an der Berufsschule ein Zeichen gegen Hass und Gewalt setzen, beim Wettbewerb „Gelbe Hand“ mitzumachen.
Gretas Geburt – Di, 10.12., 19.00 Uhr und Sa. 21.12., 18.00 Uhr
GRETAS GEBURT: Trailer
»Am 10.12. sind für ein Filmgespräch anwesend die Regisseurin Katja Baumgarten, Prof. Dr. Ute Lange sowie Prof. Dr. Mirjam Peters, beide Professorinnen für Hebammenwissenschaft an der Bochumer Hochschule für Gesundheit. Die Moderation übernimt Frauke Storp (Studiengangsleitung, Institut für Hebammenwissenschaft, Universität Münster).
Ein Albtraum ist Wirklichkeit geworden: Ein Mädchen kommt leblos zur Welt. Seine Geburtshelferin beginnt, es wiederzubeleben. Später übernimmt ein Notarzt. Das kleine Mädchen stirbt. Seine Eltern nennen es Greta.
Im Kulturrat Gerthe sind am kommenden Freitag – wie es auf der Seite des Kulturrats heißt – „Lieder, gewoben aus dem Blauen Licht des Nordens“ zu hören: »Die Formation um den Liedermacher, Sänger und Gitarristen Otto Groote, dem Gitarristen Matthias Malcher und dem Bassmann Ralf Strotmann spielt seit über 15 Jahren in dieser Besetzung. In den ersten Jahren sang die Band ausschließlich in Grootes plattdeutscher Muttersprache. Das erklärt vielleicht, dass die außergewöhnliche Qualität der Lieder bisher hauptsächlich im Norden und den angrenzenden Niederlanden für große Aufmerksamkeit gesorgt haben.
Der Kinder- und Jugendring Bochum informiert über das nächste Jugendforum für Bochum-Mitte: »das Jugendamt, die AGOT (Arbeitsgemeinschaft der Offenen Türen) und der Kinder- und Jugendring laden am Sonntag, 15. Dezember 2024 um 14.00 Uhr zu einem Jugendforum für den Stadtbezirk Bochum-Mitte in das Falkenheim (Akademiestraße 69, 44789 Bochum) ein. Das Jugendforum ist eine Plattform für Jugendliche und junge Erwachsene und soll einen Austausch über die Lebensqualität von jungen Menschen im Stadtbezirk ermöglichen. Ihre Erfahrungen, Vorstellungen und Ideen zur Gestaltung und zur Veränderung sind gefragt. Die Jugendforen auf Stadtbezirksebene sind ein wichtiges Partizipationsangebot für Jugendliche in Bochum.
Im Rahmen der Ausstellung Bochumer Künstler*innen 2024 lädt das Kunstmuseum am Freitag, den 13. Dezember um 18:00 Uhr zu einem Gespräch mit Kathrin Ebmeier und Mag Wompel ein: »Ausgangspunkt des Gesprächs ist die ausgestellte Installation Lust auf Sabotage von Kathrin Ebmeier sowie das Interesse der beiden an Sabotage und zugewandter, radikaler Politik. Gemeinsam mit der Journalistin Mag Wompel widmet sich der Abend Fragen nach Aktivismus als Kunst, Sabotage als Kunstpraxis und der Lust, nicht mehr mitzumachen. Die beiden sprechen über eigene Erfahrungen und erprobte, aber auch inspirierende Strategien der Sabotage.«
Die Bochumer Linke zeigt am Samstag, den 14. 12 um 18.30 Uhr in der Zanke, Westring 41 einen Film über den Landtagswahlkampf der Linken in Leipzig und erklärt: »Unsere Genoss:innen in Leipzig sind als gutes Vorbild vorangegangen. Sie haben an 50.000 Haustüren geklingelt und bei den Landtagswahlen u.a. mit ihrem Kandidaten Nam Duy Nguyen zwei Direktmandate gewinnen können, womit es eine progressive, migrantische und ostdeutsche Stimme in Sachsens Landtag geschafft hat, um soziale Missstände nachhaltig zu bekämpfen. Aus der Geschichte von Nam Duy Nguyen und seinem Team ist ein Film entstanden, den wir als Die Linke Bochum zeigen. Anschließend diskutieren wir, was wir aus den Gesprächen in Bochum lernen und gelernt haben und welche weiteren Perspektiven wir als Partei für die Stadt mitnehmen können.
Die NaturFreundeJugend Bochum wird am Samstag, dem 14.12., von 8 bis 20 Uhr die mittlerweile alljährliche Aktion „Kauf ein Teil mehr“ vor dem ALDI-Markt in Bochum Langendreer an der Unterstraße durchführen und schreibt: »Ziel ist, Lebensmittel für bedürftige Menschen in der Region zu sammeln. Die Idee hinter „Kauf ein Teil mehr“ ist simpel und wirkungsvoll: Kundinnen und Kunden des Supermarkts werden dazu ermutigt, beim Einkaufen ein zusätzliches Lebensmittelprodukt zu erwerben und dieses vor Ort zu spenden.
Am 10.12. ist Tag der Menschenrechte und die Zanke, Westring 41, lädt um 18 Uhr zu einer Veranstaltung ein: »Die aktuelle Asylrechtsreform stellt deren Integrität in Frage. Ein paar Tage vor dem Bochumer Winter-CSD unter dem Motto “Radikal Queer. Nie Wieder Faschismus – jetzt erst recht!” am 15.12. wollen wir über eine Dimension der aktuellen Faschisierung unserer Gesellschaft informieren und diskutieren. Alva Träbert, Referent*in für besondere Schutzbedarfe der BAfF arbeitet schwerpunktmäßig zur Versorgung vulnerabler Geflüchteter. In einem Input gibt Alva uns einen kurzen Überblick über die Umsetzung der GEAS-Reform in Deutschland. Unter anderem wird es um folgende Fragen gehen:
Das Netzwerk Radwende ruft am Freitag, dem 13. Dezember um 18 Uhr zu einer Fahrrad-Demonstration auf, die neben dem Rathaus auf dem Platz des europäischen Versprechens startet: »Zum Jahresabschluss setzen wir ein starkes Zeichen für sichere Straßen und klimafreundliche Mobilität!Gemeinsam radeln wir über Nordring, Ostring und Südring zurück zur Christuskirche.Bringt Lichter und Reflektoren mit – wir bringen den Ring zum Leuchten! Wer möchte, ist im Anschluss herzlich eingeladen, zusammen den Weihnachtsmarkt zu besuchen.«
Die VVN-BdA berichtet:»Auf ihrer Jahreshauptversammlung am 30.11.24 hat die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten die aktuelle Rechtsentwicklung und die Aufrüstungspolitik verurteilt. Die Bochumer Gruppe will sich an den Aktionen der Friedensbewegung beteiligen und sich für ein Verbot der AFD einsetzen.
Die Initiative Religionsfrei im Revier lädt am Sonntag, den 8. Dezember um 11 Uhr zu einer Informationsveranstaltung in der KoFabrik ein: »Als die Menschen begannen, sich in größeren sozialen Einheiten zu organisieren, ließen sie sich viel einfallen, um Autoritäten zu konstruieren, die Normen für das gesellschaftliche Zusammenleben verbindlich machten. Die Sterne, die Ahnen. Naturphänomene und Tausende von Göttinnen und Götter wurden zu Wächterinnen und Wächtern von Geboten, die in vielfältiger Ausprägung verbindlich wurden. Die Autorität der Gottgestalten wurden mit wundersamen Mythen ausstaffiert und das ganze zu Religionen entwickelt.
Das Bochumer Friedensplenum hat am Mittwoch, 11. Dezember um 19 Uhr im Bahnhof Langendreer Jürgen Wagner von der Tübinger Informationsstelle Militarisierung zu einem Vortrag eingeladen: »Er analysiert den von der Bundesregierung und der CDU/CSU unterstützten Plan der NATO, amerikanische Mittelstreckenraketen in Deutschland zu stationieren. Warum gelten die hyperschnellen Atomraketen als Erstschlagswaffen, die eine gefährliche Eskalation der Konfrontation mit Russland darstellen? Was hat sich verändert, seit die massenhaften Proteste der Friedensbewegung in den 80-er Jahren zu Rüstungsbegrenzungsverträgen geführt hatten? Warum sind fast alle Verträge aufgekündigt? Besteht trotz der medialen Dauerberieselung mit Forderungen nach „Kriegstüchtigkeit“ eine Chance, der Kriegsgefahr erfolgreich entgegenzutreten?«
Die Bücherei Querenburg im UniCenter, Querenburger Höhe 270, lädt am Donnerstag, 12. Dezember, um 15.30 Uhr zum Weihnachtsbasteln ein. Kinder ab sechs Jahren fertigen dann Geschenke, Geschenkschachteln und Weihnachtsbaumschmuck. Je nach gewünschtem Bastelprojekt fallen zwei bis fünf Euro Kostenbeteiligung an. Die erforderlichen Anmeldungen sind per E-Mail an buechereiquerenburg@bochum.de oder unter der Rufnummer 02 34 / 910 – 91 41 möglich.
Heute erfolgt der erste Spatenstich für die sogenannte Opeltrasse, ein gut 4 km langer Radweg in Steinkuhl. Das Netzwerk für bürgernahe Stadtentwicklung ist dennoch skeptisch.
Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt Bezirksverband Bochum-Dortmund teilt mit, dass die Löhne auf den Dächern klettern nach oben:
»Dachdecker in Bochum bekommen ab diesem Monat mehr Geld. Denn die Tariflöhne im Dachdeckerhandwerk steigen um 3,8 Prozent. Damit hat ein Geselle zum Monatsende gut 135 Euro mehr in der Tasche. Das teilt die IG BAU Bochum-Dortmund mit. Insgesamt gibt es in Bochum rund 410 Beschäftigte im Dachdeckerhandwerk.
Am Samstag, 7. Dezember, lädt bodo wieder zu einem besonderen vorweihnachtlichen Vormittag in seinen Buchladen in der Bochumer Königsallee: Von 11 bis 14 Uhr ist der Bochumer Kult-Autor und VfL-Liebhaber Frank Goosen zu Gast und signiert Bücher und CDs.
In der Wattenscheider Stadtbücherei (Alter Markt 1, 44866 Bochum) findet am 13. Dezember um 17:00 eine Lesung mit Nicole Kaczmarek zum o.g. Thema statt:
»Das sind doch die, die sich bewusst nicht in eine Gesellschaft einordnen wollen. Die, sich dauerhaft ihrer Arbeitspflicht entziehen und somit der Allgemeinheit auf der Tasche liegen, ohne eine Gegenleistung. Solche, die das im Blut haben immer wieder Straftaten zu begehen.
Über diese Menschen wird in Deutschland bis heute nicht öffentlich als Opfer gesprochen.
Das Trotz Allem, Soziokulturelles Zentrum in Witten, Wideystr. 44, lädt für Montagabend, 9.12.24 um 19:30 einem Vortragsabend mit Dr. Lasse Wichert ein:
Die Zeit Stitftung Bucerius ist zu Gast in der Bücherei Langendreer: »Mit dem Aktionslabor „Redaktionelle Gesellschaft“ schafft die ZEIT STIFTUNG BUCERIUS gemeinsam mit den Hamburger Bücherhallen und gefördert von der Brost-Stiftung eine mobile und interaktive Ausstellung zum Thema Nachrichtenkompetenz. Von Donnerstag, 5. Dezember, bis zum 15. Januar ist das Aktionslabor nun zu Gast in der Bücherei Langendreer, Unterstraße 71.
>>In einem Artikel der WAZ vom 2. Dezember 2024 wurde die Thematik eines Azubiwohnheims aufgegriffen. Die DGB Jugend Bochum begrüßt es, dass dieses wichtige Thema öffentliche Aufmerksamkeit erhält. Gleichzeitig möchten wir einige Missverständnisse und aktuelle Entwicklungen klarstellen:
Die Bochumer Rojava Solidarität ruft für den morgigen Mittwoch um 18 Uhr vor dem Hauptbahnhof zu einer Demonstration auf: »Die Revolution in Rojava, ein Leuchtturm für Frauenbefreiung, radikale Demokratie und Ökologie, wird erneut massiv angegriffen. Dschihadistische Gruppen wie HTS und die Türkei destabilisieren die Region mit gezielten Offensiven gegen Shehba und Sheikh Maqsood. Dies ist ein Angriff auf die Hoffnung auf Frieden und ein gerechtes Zusammenleben. Es ist Zeit, sich zu positionieren! Verteidigt die Revolution, zeigt Solidarität, und werdet aktiv. Lasst uns gemeinsam ein Zeichen setzen!«
Am 11.12. um 19 Uhr lädt das offene AntifaCafé im Sozialen Zentrum zu einem Vortrag von Valerie Brosch ein: »Die Lage der unabhängigen Zivilgesellschaft in Russland ist katastrophal. Aber die Flammen des Ungehorsams sind nicht erloschen. Gegen die russische Staatsgewalt macht sich anhand persönlicher Berichte widerständiger Aktivist*innen auf die Spur der anarchistischen Bewegung in Russland. Trotz aller Gefahren übernimmt diese immer wieder Verantwortung für vielfältige Aktionen: Ob mit Sabotageakten und Brandangriffen auf Rekrutierungsbüros, der Unterstützung politischer Gefangener oder im Kampf an der Front auf ukrainischer Seite – wir erfahren von den vielen Facetten gelebter Solidarität mit der sich russische Anarchist*innen dem Regime Putins und der brutalen Repression der Staatsmacht widersetzen.