Archiv für den Monat: Oktober 2023


Dienstag 31.10.23, 15:26 Uhr

bodo im November

Mit dem Monatswechsel steht natürlich auch die neue Ausgabe von bodo an und die Redaktion schreibt zum Inhalt des November-Heftes: »Wie schreibt man eigentlich Witze, Sabine Bode? Warum wollen Sie Gefängnisse abschaffen, Thomas Galli? Wie schaut die zeitgenössische Kunst auf Armut, Steffen Zillig? Wie steht es um die Roma-Integration in Rumänien, Florin Moisa?

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Dienstag 31.10.23, 11:14 Uhr
endstatio.kino

Kinoprogramm

THE LOST KING | Offizieller Trailer | Ab 05. Oktober im Kino

Ab Donnerstag, den 02.11. ist im Programm des endstation.kinos der britische Spielfilm Lost King zu sehen. Philippa hat es nicht leicht: in ihrem Agenturjob wird sie ständig übersehen, ihre Söhne gehen langsam eigene Wege und sie steckt mitten in der Scheidung von John, mit dem sie sich eigentlich ganz gut versteht. Nach einem Theaterbesuch entwickelt sie eine Faszination für König Richard III. und setzt sich zum Ziel seine verschollenen, sterblichen Überreste zu finden. Sie will nicht wahrhaben, dass der umstrittene Monarch wirklich ein so verachtenswertes Monster war, wie ihn Shakespeare darstellte.

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Dienstag 31.10.23, 10:45 Uhr
endstation.kino

Kurzfilmworkshop zu dokumentarischem Arbeiten

Das endstation.kino sucht Teilnehmende für kostenlosen dokumentarischen Kurzfilmworkshop an zwei Wochenenden im November, 04. und 05.11.2023 und 11. und 12.11.2023. Jeweils von 10 Uhr bis 16 Uhr findet im endstation.kino ein Kurzfilmworkshop zu dokumentarischem Arbeiten im Film statt. Es werden noch Teilnehmende ab 18 Jahren gesucht, die Teilnahme ist kostenlos

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Montag 30.10.23, 18:28 Uhr

Ein Problem wird verwaltet

Am 28.09.2023 wurde im Zuge einer Radaktion der Radwende Bochum auch Halt am Zweirichtungsrad- und gehweg zwischen Ümminger Straße und Alte Wittener Straße gemacht. Heike berichtete über die Schwierigkeiten mit Politik und Verwaltung, hier endlich einen eigenen Radfahrstreifen für Radfahrende zu erhalten.

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Montag 30.10.23, 18:15 Uhr
Bericht von der Fahrradaktion Wittener Straße am 18.10.23

Ein Beispiel für die Schildbürgerplanung in Bochum

Hier sehen wir ein Beispiel für die Schildbürgerplanung in Bochum. Schon lange war dieser benutzungspflichtige Radweg ein Ärgernis. Durch einen Ampelpfosten auf dem Radweg wird der sowieso schon schmale Radweg zu einem Unding. Weil man nicht wusste wohin mit dem Radweg, wurde die gesamte Breite auf dem Hochbord rot markiert. Eigentlich bedeutet das, dass der Fußweg hier aufgehoben ist. Selbst Bewohner des Hauses Nr. 101 dürften ohne Fahrrad den Weg nicht betreten.
Jetzt aber Schluss mit der Realsatire. Ich muss jetzt leider etwas Ernstes ansprechen.
Vor circa einem Jahr ist ein Junge wohl links an der Ampel vorbeigefahren und dabei auf die Straße gestürzt. Eine Autofahrerin war glücklicherweise reaktionsschnell genug und konnte bremsen. So ist es nicht zu einem schweren Unfall gekommen.

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Montag 30.10.23, 18:01 Uhr
Bericht im Rahmen der Fahrradaktion der Radwende zur Wittener Straße am 18.10.23

Der politische Wille für eine menschenfreundliche Verkehrspolitik fehlt

Hallo, ich bin Marek von der Radwende.
Wir, von der Radwende Bochum, hätten gerne, dass es eine Selbstverständlichkeit ist, sich sicher und entspannt mit Rad oder zu Fuß auf Bochums Straßen zu bewegen. Doch es gibt da einen Störfaktor und der besteht schon seit Jahrzehnten: Es ist die Bochumer Autopolitik. Es ist nicht der fehlende Raum, der Verkehrsplaner:innen daran hindert, breite Radwege zu bauen. Es ist die Politik, die sich dafür entschieden hat, dem Auto viel Platz zu lassen.

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Montag 30.10.23, 13:55 Uhr

Eröffnung des RepairMobils

Im zweiten Anlauf kann am 4.11.23 das Programm des Rottstraßenfestes nachgeholt werden und die Organisator:innen schreiben dazu: »Eigentlich sollte das beliebte Straßenfest im Rahmen des MURX Festivals stattfinden, musste aber wegen fehlender Genehmigungen kurzfristig abgesagt werden, zu diesem Zeitpunkt war bereits ein umfangreiches Programm organisiert. Teile dieses Programms werden nun am 4.11.2023 in und um die Quartiershalle der Kofabrik nachgeholt.

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Montag 30.10.23, 10:43 Uhr

Ausverkauf im RuhrEcho Verlag

Der Bochumer RuhrEcho Verlag hat am 23. Oktober einen Ausverkauf seines Buchbestandes mit einem Preisnachlass von 50% (zzgl. Versand- und Portokosten) gestartet und teilt dazu mit: »Im Angebot sind noch 20 Titel. Unter anderem die 4 Bücher zum Kapp-Putsch im Ruhrgebiet und in Mecklenburg-Vorpommern, sowie der Roman „Brennende Ruhr“ von Karl Grünberg.

Außerdem das Buch „Verbrechen der Wirtschaft“ im Zusammenhang mit der Errichtung der Nazidiktatur im Ruhrgebiet, die Broschüre „Ein Bochumer Konzentrationslager – Geschichte des Buchenwald-Außenlagers des Bochumer Vereins“, die Schrift zur „Bücherverbrennung 1933“ in Bochum, und die Broschüre zum Ersten Weltkrieg „Urkatastrophe oder imperialistischer Krieg?“.

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Montag 30.10.23, 07:28 Uhr

Jüdisches Leben vor, während und nach dem Faschismus in Bochum 2

Am Sonntag, den 5.11. laden VHS und VVN-BdA zu einem Stadtrundgang ein: »Angesichts der jüngsten Ereignisse um Israel-Gaza und kurz vor dem Gedenktag an die Reichspogromnacht nimmt dieser Stadtrundgang von VHS in Kooperation mit der VVN-BdA Bochum einen besonderen Stellenwert ein. Wie war das eigentlich mit dem jüdischen Leben „damals“ in Bochum? Es soll an etlichen Gebäuden, Stolpersteinen, Stelen, Plätzen folgenden Leitfragen nachgegangen werden: Wie viele jüdische Mitbürger:innen lebten 1933 und schließlich 1945 in Bochum?

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Sonntag 29.10.23, 21:12 Uhr

Kritik und politisches Denken sind Dinge, denen ich nicht ausweichen kann

Von Heiko Koch

VERDAD

Im Januar 2023 präsentierte Lorena Canottiere in Bochum und Frankfurt ihre 2016 erschienene Graphic Novel „Verdad“, die ein Jahr später auch vom Wiener Verlag bahoe books in deutscher Sprache veröffentlicht wurde. Diese spannende wie traurige Geschichte einer Freiheitskämpferin zur Zeit des Spanischen Bürgerkriegs ist neben der 2012 erschienenen Karikaturensammlung „Knirpse“ das einzige Werk von gut einem Dutzend Comics Lorena Canottieres, die ins Deutsche übersetzt wurden. Ich hatte das Glück, Lorena Canottiere zwei Tage in Deutschland zu begleiten und mich ausgiebig über ihr Leben und ihr Werk zu unterhalten. Mit diesem Interview möchte ich auch weiteren Interessierten Informationen zu der italienischen Künstlerin und ihren Arbeiten zukommen lassen.

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Sonntag 29.10.23, 12:21 Uhr

Vorab-Galerie zur 50. Amnesty-Kunstauktion

Janine Gastelú Werth – Cactus
Janine Gastelú Werth – Cactus

Am Sonntag, dem 10. Dezember 2023 findet die 50. Bochumer Kunstauktion zugunsten von Amnesty International von 12-17 Uhr im Prinz-Regent Theater statt. Eine Vorschau-Galerie mit einer kleinen Auswahl der eingereichten Werke ist ab sofort online zu sehen. Die vollständige Galerie mit Details zu den Kunstwerken und zum Ablauf der Versteigerung soll am 25.11. veröffentlicht werden.

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Sonntag 29.10.23, 11:10 Uhr

Lateinamerika im Aufbruch: Uruguay

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Memoria Viva – Lateinamerika im Aufbruch“ laden das Fritz Bauer Forum und Amnesty International Bochum am 7.11. zu einem Infoabend zu Uruguay ein. Die Veranstaltung beginnt mit einem Workshop von Yannik Holsten zur Erinnerungskultur 50 Jahre nach dem Staatsstreich und der darauffolgenden Diktatur. Anschließend wird der Film “Die Zwölfjährige Nacht” gezeigt, der die ermutigende Geschichte von drei Gefährten erzählt, die jahrelange Isolationshaft überstehen.

Um Anmeldung für den Workshop bis zum 31. Oktober 2023 wird gebeten.

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Sonntag 29.10.23, 10:43 Uhr

Überlebende des Militärputsches in Chile berichteten

In einer Veranstaltung am 10. September in der Fritz Bauer Bibliothek berichteten Annamaria Díaz, Carlos Gonzales, Pedro Crovetto und Mario Aguilar, wie sie vor 50 Jahren den Militärputsch in Chile überlebten. Die Berichte sind jetzt auf YouTube verfügbar.

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Samstag 28.10.23, 21:55 Uhr
Radwende bewertet den aktuellen Radwegeausbau in Bochum

Zu langsam und Hauptstrecken fehlen

Auf eine Anfrage der Linksfraktion zum Sachstand beim Radwegeausbau seit 2020 und Planungen bis 2025 hat die Verwaltung geantwortet. Die Radwende kommentiert den Bericht der Verwaltung: »Die rot-grüne Rathauskoalition hatte vereinbart 50 km neue Radwege zu bauen. Radwende hat sich die Übersicht angeschaut und die genannten Straßen vor Ort begutachtet. Leider stellt Radwende fest, dass die Koalition ihre Ziele auf Grundlage der bisherigen Planungen nicht erreichen wird. Auch das im Rat beschlossene Ziel, den Radverkehrsanteil bis 2030 zu verdoppeln, scheint vor diesem Hintergrund unrealistisch. Radwende erwartet von SPD und Grünen daher zeitnah Beschlüsse für weitere einfach, schnell und kostenarm zu erstellende Radinfrastrukturen in Angriff zu nehmen.

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Freitag 27.10.23, 21:34 Uhr

Prüfsteine für ein neues Handlungskonzept Wohnen

Die Evaluation des Handlungskonzepts Wohnen ist in vollem Gange und wird in Kürze in die öffentliche Diskussion eingebracht. Das Bündnis „Gutes Wohnen für Bochum“ hat sich in den vergangenen Monaten mit der wohnungspolitischen Lage in der Stadt beschäftigt. Als Ergebnis veröffentlicht das Bündnis jetzt seine Prüfsteine für sinnvolle Maßnahmen, die das neu formulierte Handlungskonzept Wohnen enthalten sollte.

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Donnerstag 26.10.23, 16:56 Uhr

Wattenscheid im Nationalsozialismus

Das Kuratorium „Stelen der Erinnerung“ führt zusammen mit der VHS Bochum einen Rundgang in Wattenscheid durch.

»Wer heute mit offenen Augen durch Wattenscheid geht, kann zahlreiche Spuren aus der Zeit des Faschismus entdecken. Der Rundgang will die Augen öffnen und dazu beitragen, dass sich diese Verbrechen niemals wiederholen mögen. Über 80 Stolpersteine sind in Wattenscheid verlegt, sie erinnern an die Opfer des Faschismus. Die Stelen am Nivellesplatz erinnern an 87 ermordete oder verschollene jüdische Mitmenschen. Nichts erinnert mehr an das ehem. Kaufhaus Sally Hess, das durch Helmut Horten arisiert wurde und der zweite Grundstein von dessen Kaufhauskette wurde. Der Rundgang will die Augen öffnen und dazu beitragen, dass sich diese Verbrechen niemals wiederholen mögen.«

Rundgang mit Felix Oekentorp, Sonntag, 29. Okt., 14.00 – 16.15 Uhr, Treff: Betti-Hartmann-Platz, 6,- EUR, erm. 3,- EUR, Anmeldung bei der VHS unter der Tel.Nr. 0234 910-1555, Kursnummer H12006 WAT, oder direkt vorbeikommen.


Donnerstag 26.10.23, 16:16 Uhr

30. Jahrestag des PKK-Verbotes in Deutschland

In diesem Jahr jährt sich am 26.11. das Verbot der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) zum 30. Mal. Deutschland, das seit jeher engste Beziehungen zur Türkei unterhält, war eines der ersten Länder, das die PKK mit einem Betätigungsverbot belegte. Was waren die Gründe dafür?

Am 7.11.2023 gibt es ab19:00 findet im Neuland an der Rottstraße 15 eine Veranstaltung dazu.

Aus dem Einladungstext:

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Mittwoch 25.10.23, 21:28 Uhr

Hate Speech und Antisemitismus in Sozialen Medien 1

Im Rahmen der Aktionswochen gegen Antisemitismus findet am Donnerstag, den 2. 11. um 18 Uhr eine Veranstaltung statt zum Thema. „Hate Speech und Antisemitismus in Sozialen Medien.“ Referentinnen sind Mia Berg und Andrea Lorenz, Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen im BMBF-Projekt „Social Media History. Die Veranstaltungsbeschreibung: »Antisemitismus und Hate Speech gehören auf Social-Media-Plattformen wie Instagram, TikTok oder X zum Alltag. Hate Speaker*innen verwenden dabei auch Bezüge auf die Vergangenheit, um Menschen und Gruppen abzuwerten. Die Frage, was eigentlich Hate Speech ist, ist gar nicht so einfach zu beantworten.

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Mittwoch 25.10.23, 12:24 Uhr
Workshop, Film und Panel-Diskussion zu Klimagerechtigkeit und Freiheitsrechten

Lateinamerika im Aufbruch: Peru

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Memoria Viva – Lateinamerika im Aufbruch“ laden das Fritz Bauer Forum und Amnesty International Bochum zu zwei Veranstaltungen zu Peru ein. Der Anmeldeschluss zum Workshop “Lebendige Vergangenheit und autoritärer Staatsapparat in Peru – Der Kampf der Menschenrechtaktivist*innen für Klimagerechtigkeit und Freiheitsrechte” mit Kerstin Kastenholz und Heeder Soto am 2.11. endet bereits morgen. Die Panel-Diskussion mit Max Lucks (MdB, Menschenrechtsausschuss), Sara Leman (Amnesty International) und Vanessa Schaeffer Manrique (Informationsstelle Peru e.V.) am 10.11. kann ohne Anmeldung besucht werden.

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Mittwoch 25.10.23, 10:46 Uhr

Holocaustrelativierung in der veganen Tierrechtsbewegung

Im Rahmen der Aktionswochen gegen Antisemitismus thematisiert Mia Landwehr am Dienstag, den 3. 11. in der Ruhr Uni die „Holocaustrelativierung in der veganen Tierrechtsbewegung“: »“Hauptsache, für die Tiere? Menschenfeindlichkeit unter dem Deckmantelder Tierrechtsarbeit „Hauptsache, für die Tiere!“ Dieses Kampfwort erschallt überall dort, wo Menschen vorgeblich „unpolitische“ Tierrechtsarbeit betreiben. Viele Aktivistinnen sind überzeugt, man dürfe niemanden ausschließen – den Tieren sei es schließlich egal, ob ihre Fürsprecherinnen die AfD wählen oder nicht. Die vielbeschworene Rede vom „Tier-Holocaust“ relativiert und instrumentalisiert die Shoah. Auffällig ist die Verweigerung, sich mit Kritik an den eigenen Methoden auseinanderzusetzen.

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Dienstag 24.10.23, 19:17 Uhr

Der Hinterhof – Chile, Lateinamerika und die USA

Das Bochumer Bündnis Solidarität und Erinnerung lädt am Montag, den 30. 10. um 19 Uhr zu einer Veranstaltung im Bahnhof Langendreer ein, über der der Merksatz steht: „Wenn es in den USA nie einen Putsch gab, dann deshalb, weil es dort keine US-Botschaft gibt.“ In der Veranstaltungsreihe zum 50. Jahrestag des Putsches in Chile geht es um die Rolle der USA in Lateinamerika. Referent ist Günter Pohl. Die Ankündigung: »Chile 1973 war weder der erste noch der letzte Staatsstreich im Interesse der USA in Lateinamerika. Dass die USA in dieser Weltregion in Absetzungen missliebiger Regierungen direkt oder indirekt involviert waren, steht außer Frage. Welche Unterschiede gab und gibt es in verschiedenen lateinamerikanischen Ländern? Darüber hinaus wird der Blick auf die unterschiedliche Rezeption dieser Ereignisse im Ausland, sowohl von bürgerlichen Medien als auch von Solidaritätsgruppen, gelenkt.«


Dienstag 24.10.23, 11:27 Uhr

Ärzte, Prinzen, Neonazis – Verschwörungsideologien

Das Offene Antifa Cafe teilt mit: »am 25.10. und am 08.11. wird es kein offenes Antifa Café im SZ geben. Stattdessen wollen wir auf die Veranstaltungsreihe „Ärzte, Prinzen, Neonazis – VErschwörungsideologien“ im Rahmen der Aktionswochen gegen Antisemitismus  in der Zanke, Westring 41, Bochum aufmerksam machen. Am 25.10. beginnt es schon um 17 Uhr mit Dr Chakkarath über die psychosoziale Komponente von Verschwörungstheorien.

Am 08.11. referiert Florian Hessel ab 19:00 Uhr über Verschwörungsvorstellungen und Antisemitismus gestern und heute.

Daher findet an diesen beiden Tagen kein Antifa Café im SZ statt.«


Montag 23.10.23, 22:43 Uhr
Bericht der Antifaschistischen Linken

AfD-Stand unter effektiver Dauerbelagerung

Für den 21.10.2023 hatte die Bochumer AfD einmal mehr einen Stand zwischen Drehscheibe und City-Point geplant, welchen sie ab 10 Uhr durchführte. Dies geschah bereits unter den kritischen Augen einiger Antifaschist*innen, die spontan ein paar Müllsäcke auspackten, um den rassistischen Müll gleich wieder einzusammeln. Wurden die 9 Rechten bereits zu diesem Zeitpunkt bereits von den Passant*innen ignoriert oder mit angemessenen Kommentaren bedacht, ging das Fiasko für das AfD-Fußvolk und ihren Landtagsabgeordneten Christian Loose gerade erst los.

Pünktlich um 11 Uhr bog nämlich das allseits beliebte AfD-Maskottchen “Haufi” um die Ecke. Der lebhafte Kothaufen wurde vom AfD-Stand magisch angezogen und brachte den wild gestikulierenden Christian Loose an den Rand eines Nervenzusammenbruchs. Dieser suchte verzweifelt die Polizei auf und erbat Beistand gegen die Kackwurst, während dieser sich am blauen Pavillon breitmachte. Immer mehr Passant*innen, Schaulustige und Antifaschist*innen fanden sich in der Folge ein und bedachten die Rassist*innen mit Sprechchören und Kommentaren. Diese hatten sich derweil in ihre Pavillon-Trutzburg zurückgezogen, schmollten miteinander oder ließen sich immer wieder entnervt zu hitzigen Wortgefechten hinreißen. An das Verteilen ihrer menschenverachtenden Propaganda war zu diesem Zeitpunkt gar nicht mehr zu denken.

Ein weiterer AfD-Kritiker wies währenddessen Passant*innen mittels Schild darauf hin, dass “Faschist*innen wählen ganz schön 1933” ist. Der parallel aufgestellte Pavillon der “Omas gegen Rechts” versorgte die Passant*innen mit Informationen über die wahren Absichten der AfD. Die Masse der AfD-Gegner*innen und Antifaschist*innen nötigte die von der AfD herbeigerufenen Streifenpolizist*innen eine Kette vor dem AfD-Stand zu bilden, der nun auch den letzten Außenkontakt der Verschanzten unterband. Dieses von Witz und Kreativität bestimmte, unterhaltsame Schauspiel mit dem Ergebnis verzweifelter Rechter zog sich nun über weitere zwei Stunden in denen die Rechten belagert und ausgebuht wurden.

Zusammenfassend stellt ALB-Sprecherin Clara Fischer fest: “Eine insgesamt äußerst amüsante und effektive Störung rechter Propaganda, bei der sich kreativer Protest, spontane Interventionen, Sprechchöre und erheiternde verbale Attacken der Rechten einander abwechselten. Positiv auch, die Beteiligung diverser Menschen verschiedenen Alters und verschiedenster Hintergründe, die heute deutlich machten: Bochum hat keinen Platz für Hetze und Chauvinismus!”


Montag 23.10.23, 16:25 Uhr
Oval Office Talk am Donnerstag

Schichtwechsel – Keine Chance in der Klassengesellschaft?

Die nächste Ausgabe des Oval Talk im Schauspielhaus Bochum widmet sich dem Thema Chancengerechtigkeit und schreibt zum Inhalt: »Unter dem Titel Schichtwechsel – Keine Chance in der Klassengesellschaft? diskutieren Moderatorin Prasanna Oommen und ihre Gäste am Donnerstag, 26. Oktober, ab 20 Uhr im Oval Office.

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Montag 23.10.23, 14:15 Uhr

Träume haben keinen Duft

Mittwoch, 01.11.2023, 18:00-20:30 Uhr, endstation.kino
Der Fachschaftsrat Gender Studies und das Autonome queer*feministische Referat des AStA an der Ruhr-Universität Bochum schreiben zu ihrer Veranstaltung: »Am 01.11.2023, um 18 Uhr findet die Kinopremiere des Dokumentarfilms „Träume haben keinen Duft“ (2023) der in Bochum lebenden iranischen Filmemacherin Solmaz Gholami im endstation.kino im Bahnhof Langendreer statt.

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Montag 23.10.23, 13:14 Uhr
Chilesolidarität: Erfahrungen und Lehren

Solidarität ist die Zärtlichkeit der Völker

Das Bochumer Bündnis Solidarität und Erinnerung lädt am Freitag, den 27. Oktober um 19 Uhr in der Volkshochschule im BVZ zu einer Gesprächsrunde unter dem Titel „Solidarität ist die Zärtlichkeit der Völker“ ein: »50 Jahre nach dem Militärputsch in Chile nehmen an dem Gespräch chilenische politische Aktivist:innen teil, die Gewalt, Widerstand und Exil erfahren haben und Menschen, die in der BRD in der Chilesolidarität aktiv waren. Wir sind davon überzeugt, dass wir auch heute noch sehr wichtige Lehren aus der chilenischen Erfahrung (Regierung Allende, Militärputsch aber auch aus der Revolte 2019 und dem Verfassungsprozess) ziehen können.

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Montag 23.10.23, 10:05 Uhr
endstation.kino zeigt Dokumentarfilm über globales Engagement gegen Armut

Breaking Social

BREAKING SOCIAL | Trailer deutsch german [HD]

In dieser Woche läuft im Programm von Kino Endstation unter anderem ein Dokumentarfilm über globales Engagement gegen Armut. Aus der Ankündigung des Kiinos: »ab Donnerstag, den 26. Oktober zeigt das endstation.kino den Dokumentarfilm Breaking Social. Wer viel und hart arbeitet wird reich belohnt. Dieser Mythos hält sich immer noch. Doch die Realität sieht anders aus. Überall auf der Welt werden Menschen und Ressourcen ausgebeutet. Und das nicht von Einzelpersonen. Immer wieder lässt sich beobachten, dass es ganze Systeme sind, die Machtstrukturen aufrechterhalten um sich selbst zu bereichern.

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Sonntag 22.10.23, 21:02 Uhr

Der Verfassungsprozess: Quo Vadis Chile?

Am Mittwoch, den 25. 10. findet um 18 Uhr in der Reihe „50 Jahre Putsch in Chile“ im Bochumer Stadtarchiv ein Vortrag von Pedro Crovetto Farías statt. Die Einladung: »Eine Konstante im politischen Prozess Chiles der letzten Jahre war der Kampf um die Überwindung der Verfassung von Diktator Pinochet, welche mit kleinen Veränderungen bis heute besteht. Die Proteste 2019 zwangen die Regierung und das Parlament, ein Verfassungskonvent wählen zu lassen. Der erarbeitete Entwurf für eine neue Verfassung, die international eine sehr positive Resonanz fand, wurde allerdings in einem Referendum durch die Chilenen*innen abgelehnt. Ein neues Verfassungskonvent, das nach dem Vorschlag einer „Expertenkommission“ zurzeit eine neue Verfassung erarbeitet, wird von der extremen Rechten beherrscht. Schreibt die Ultrarechte die neue Verfassung Chiles?«

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