Der Deutsche Kabarett-Preis, gestiftet von der Stadt Nürnberg, dotiert mit 6000 Euro, vergeben vom nürnberger burgtheater, geht für das Jahr 2018 an den Kabarettisten Jochen Malmsheimer. Das burgtheater schreibt: »Der Versuch Jochen Malmsheimers Kabarett mit Worten beschreiben zu wollen, ist von Vorneherein zum Scheitern verurteilt. Zu hoch ist der Maßstab, den er selbst setzt. Sein Talent zum Erzählen skurriler Geschichten mitten aus dem Leben, sein Gespür für Worte und seine bedingungslose Liebe zur Sprache sind im deutschsprachigen Kabarett unerreicht.« Bo-alternativ.de kann einen weiteren Superlativ zur Würdigung des Künstlers beitragen. Am 20.8.2010 stand auf dieser Webseite: „Jochen Malmsheimer hat gestern zur Eröffnung des Zeltspektakels am Kemnader Stausee ein Grußwort von sich gelassen. Auf etlichen anwesenden wichtigen Gesichtern entschwand das Lachen. Sie waren auf einen lustigen Kabarettbeitrag eingestimmt und bekamen stattdessen Cross-Border-Leasing, Aktenschwund oder das Festhalten an der Konzerthausplanung um die Ohren. Die Stadtspitze war deutlich not amused als sie auch noch mit der Erinnerung an den Flop “Bochum macht jung“ gequält wurde.“ mehr…
Die NaturFreunde Bochum-Langendreer laden am Donnerstag, den 27. 9. um 19:30 Uhr im NaturFreundeZentrum, Alte Bahnhofstr. 17 zu einem Info-Abend unter dem Motto „Hambacher Forst – Wald retten – Kohle stoppen“ ein: »Die NaturFreunde Bochum-Langendreer engagieren sich schon länger für die Erhaltung des Hambacher Forstes und für einen Ausstieg aus dee klimaschädlichen Verstromung von Kohle. Als wir am 13.09. von den Räumungsarbeiten gehört haben, dachten wir, der Traum sei aus. Es ist auch wirklich sehr traurig, die Zerstörung der Baumhäuser zu sehen, die wir bei den Waldspaziergängen vorher bewundert hatten. Uns erfreut aber auch die großartige Solidarität der Menschen für den Hambacher Forst und seine Bewohner/innen. Es gibt sicherlich viele einzelne Bochumer, die sich in vielfältiger Art für den Wald engagieren. mehr…
Der 3. Salon Sinn & Wahn findet am 26.9. um 19:30 Uhr im Botopia, Grisenbruchstr. 9 zum Thema „Wenn Angst regiert“ statt.In der Einladung heißt es: Hartz IV, Pflegenotstand, Bildungsmisere und Wohnungsnot. Die soziale Frage ist auch im 21. Jahrhundert aktuell. Mit der neoliberale Wende seit Ende der 70er Jahren hat die soziale Spaltung in Deutschland ein neues Ausmaß erreicht. Die Kritik von Sozialverbänden, sozialen Bewegungen und einzelnen Politker*innen bleibt folgenlos. Die neoliberale Hegemonie bestimmt auch die Politik von SPD und Grünen: Wohnungspolitik orientiert sich an der Immobilienlobby, Armut ist ein individuelles und kein gesellschaftliches Problem. mehr…
Im August hatte Marita Wehlus bei Correctiv.Ruhr unter dem Titel „Die rechten Hipster aus dem Pott“ ausführlich über die Ortsgruppe Bochum der Identitären Bewegung (IB) berichtet. Sie hatte sich zum Schein als Mitglied anwerben lassen. Jetzt hat eine Antifa-Gruppe ein Mitglied der IB in Bochum-Hamme geoutet, dabei über die Gruppe informiert und das entsprechende Flugblatt bei indymedia veröffentlicht.
Am 3. Oktober findet in Hamm eine Demonstration unter Motto statt „Von Rechtsruck bis Nazistrukturen – Wie kalt soll es noch werden?“ Veranstalter ist das Hammer Jugendbündnis „haekelclub 590“. Mitglieder des Bündnisses sind am Samstag, den 29. 9 um 19 Uhr beim Antifa-Tresen im Sozialen Zentrum, um für die Teilnahme an der Demo zu mobilisieren. Der Schwerpunkt der Vorträge wird auf einer Vorstellung der organisierten Neonazistrukturen in Hamm liegen. mehr…
Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) in Bochum wendet sich entschieden gegen den zunehmenden Einfluss der Bundeswehr auf die inhaltliche Gestaltung des Unterrichts und den vermehrt stattfindenden Besuch der Bundeswehr an Schulen. Ein solcher ist für den 26. September in der Realschule Höntrop geplant. „Diese Besuche haben offensichtlich den Zweck, für den Dienst bei der Bundeswehr zu werben“, so GEW-Vorstandsmitglied Jochen Bauer. „Die Bundeswehr ist allerdings kein normaler Arbeitgeber. Die Bundeswehr ist in internationale Kriegseinsätze verwickelt. Es geht um das Töten oder getötet werden“, so Bauer weiter. „Das Thema „Bundeswehr“ soll nicht tabuisiert, sondern im Unterricht behandelt werden“, erklärt Bauer, „doch muss die inhaltliche Ausgestaltung den Lehrkräften vorbehalten sein.“ Da die Zahl minderjähriger Soldaten in der Bundeswehr ständig wächst, empfiehlt die GEW Bochum den Bochumer Schulen, dem Beispiel der Willy-Brandt-Gesamtschule zu folgen und sich zu bundeswehrfreien Schulen zu erklären. Der Besuch der Bundeswehr an Schulen zu Werbezwecken ist dann nicht mehr möglich. mehr…
Ab Freitag, den 28.09. ist im endstation.kino der neue Film des Witteners Filmemacher-Duos Christoph Hübner und Gabriele Voss zu sehen, Nachlass. Am Freitag, den 28.09. sind die beiden zudem für ein Regiegespräch im Kino zu Gast. Die Erinnerungskultur an das Naziregime und den Holocaust ist nicht nur eine Frage der öffentlichen Bewusstseinspflege durch Mahn- und Denkmäler, durch Ausstellungen und Museen. Sie steht auch in vielfältigen und je spezifischen privaten Auseinandersetzungen auf dem Spiel. Nachlass gibt uns die Ahnung eines Gefühls dafür, wie schwer ein Foto des eigenen Vaters in SS-Uniform wiegen kann und lädt zur tiefgreifenden Reflexion über unsere Erinnerungskultur und ihre Unerlässlichkeit ein.
Das Archivkino des Bochumer Stadtarchivs, Wittener Straße 47, zeigt am Donnerstag, 27. September, ab 19 Uhr einen Dokumentarfilm zu Gunter Demnings „Stolpersteinen“ sowie die Kurzdokumentation „Ein Stolperstein für Hugo Steinwasser 1869–1943“ von Schülerinnen und Schülern der Maria-Sybilla-Gesamtschule. Sie filmten ihre Recherchen im Bochumer Stadtarchiv. Die Arbeit diente der Vorbereitung zur Verlegung eines Stolpersteins für den Bochumer Hugo Steinwasser. Über 15.000 „Stolpersteine“ hat der Künstler Gunter Demnig mittlerweile vor den Wohnhäusern einst deportierter Nazi-Opfer verlegt. Mit einer einfachen, emotionalen Geste bringt er ihre Namen zurück in den Alltag und hat damit sowohl kontroverse Debatten, als auch eine immer größer werdende Bürgerbewegung ausgelöst. mehr…
Weitere Fotos vom Parking Day.
Auf der gesperrten Brüderstraße herrschte am gestrigen Freitag Nachmittag Straßenfeststimmung: Dort gab es Spiele für Groß und Klein, einen Grillplatz, Parkplätzchen vom ADFC und eine ambulante Fahrradwerkstatt. Auf den vom Blech befreien Parkplätzen des schattigen Südrings trafen sich der VCD, die mobile Ausgabe des Leihladens, Aktivisten von Botopia und der offenen Stadtteilversammlung, sowie eine Diskussionsrunde von Fahrradinteressierten. Es ging konkret um Alternativvorschläge zur Trassenführung des geplanten Radschnellwegs RS1 und eine Neugestaltung der Verkehrsführung auf dem Cityring, die endlich Fußgänger und Radfahrer an den Verkehrsflächen angemessen beteiligt. mehr…
Der Streit um Maßnahmen zum Schutz der Gesundheit der Anwohner*innen an der Herner Straße geht in die nächste Runde. Die Linksfraktion beantragt auf der Ratssitzung am 27. September, dass die Stadt den „Green City Plan Bochum“ umsetzt. Dazu erklärt die Linksfraktion: »Nötig wird der Änderungsantrag, da die Verwaltung angekündigt hat, das von ihr selbst in Auftrag gegebene Fachgutachten zu missachten. Laut einer Mitteilung will die Verwaltung nicht wie empfohlen jeweils eine Fahrspur auf der Herner Straße zu einer Rad-Bus-Spur umwidmen. Dabei hatte das im Juni vorgestellte Gutachten deutlich gemacht, dass einzig diese Maßnahme in Kombination mit Tempo 30 auf der Herner Straße „eine geeignete, angemessene Maßnahme zur Grenzwertunterschreitung der NO2-Belastung in 2018/2019“ ist. mehr…
Das Theater WortSinnWeisen lädt am Mittwoch, den 26. September um 19 Uhr zu einem Abend im Bahnhof Langendreer ein mit dem Titel:„Ich komme aus der Stadt des Jasmins… Schreiben im Exil – heute und damals“: Freiheit und Schutz vor Krieg und Verfolgung, aber auch Erinnerungen, Heimweh und Sehnsucht – das sind zu allen Zeiten die Themen, die Autorinnen und Autoren im Exil dichterisch gestalten. In Theaterszenen lassen Brigitte Sonntag und Felix Zulechner von der Theatergruppe „WortSinnWeisen“ die Erfahrungen deutscher Schriftsteller/innen lebendig werden und spannen den Bogen von Heinrich Heine, der im 19. Jahrhundert Schutz vor Verfolgung in Paris fand, über Stefan Zweig und anderen Dichtern und Dichterinnen, die vor den Nationalsozialisten fliehen mussten, bis ins 20. Jahrhundert. Verbunden damit sind Lesungen von Gedichten und Prosatexten von Nahed Al Essa und Issam Al-Najm. Die beiden aus Syrien stammenden neuen Mitbürger/innen schreiben für die Zeitschrift „Neu in Deutschland“. Sie verfassen ihre Texte in deutscher Sprache und zeigen hautnah das Erleben der Exilsituation. Ebenfalls aus Syrien stammt Serbest Jajan, der zusammen mit Siegfried Kühn von „WortSinnWeisen“ den musikalischen Teil gestaltet. mehr…
Mittwoch 19.09.18, 18:20 Uhr
Linke und Soziale Liste zu Gaspreiserhöhung der Stadtwerke:
Angesichts der Ankündigung der Bochumer Stadtwerke, den Gaspreis zum 1. November zu erhöhen, erneuert die Bochumer Linksfraktion ihre Forderung nach der Einführung von Sozialtarifen für Strom und Gas.„Die Stadtwerke sind ein kommunaler Versorger und stehen damit in einer besonderen sozialen Verantwortung“, sagt die Fraktionsvorsitzende der Bochumer Linken Gültaze Aksevi. „Sozialtarife werden das Problem der Armut im Ruhrgebiet nicht lösen. Aber sie würden dazu beitragen, Härten etwas abzufedern. Wir fordern die Abschaffung der unwürdigen Hartz-Gesetze. Aber mindestens so lange, wie die anderen Parteien auf Bundesebene an dieser unsozialen Politik festhalten, brauchen wir Sozialtarife bei den Stadtwerken.“ mehr…
Das Frauen-Team der Bochumer Publikation „Neu in Deutschland“ präsentiert am Montag, 24. September, um 19:30 Uhr im Rottstr5-Theater zusammen mit dem Theater Ensemble und der Schauspielerin Maria Wolf eine Lesung im Rahmen der Interkulturellen Woche Bochum 2018. Der Titel der Veranstaltung lautet: „Fahren Frauen in Syrien Fahrrad?“ In der Veranstaltungsankündigung heißt es: »In der Bochumer Zeitung „Neu in Deutschland“ (Deutscher Lesepreis 2016) schreiben geflüchtete Frauen und Männer seit 2016 persönliche Texte über Kunst, Arbeit, Alltag, Verlust und Hoffnung – in heiteren und ernsten Tönen. Anfang 2017 wurde ein Frauen-Team gegründet, um die weiblichen Perspektiven – in all ihrer Vielfalt und Stärke – in besonderer Weise sichtbar zu machen und um gleichermaßen gehört zu werden.«
Der Eintritt ist frei
Kartenreservierung unter:
redaktion@nid-zeitung.de Neu in Deutschland.
Zeitung über Flucht, Liebe und das Leben
Am Sonntag, den 23. 9 heißt es ab 15 Uhr im Botopia, Griesenbruchstr. 9 zum zweiten Mal: »Musikcafé im Raum9 – mit und für euch! Wir wollen ein Freiraum für Austausch sein, musikalischer, sowie kultureller Natur, an dem Jede(r) willkommen ist und euch darüber hinaus euren Sonntag mit feinsten Backwaren versüßen. Für diesen Sonntag haben wir die Bochumer Berühmtheit Linda Bockholt engagieren können, die uns einen Ausschnitt aus ihrem wundervollen Soloprogramm bietet! Beginn: 18:00 Uhr. mehr…
Zu einem Rundgang durch die Bochumer Innenstadt lädt das Netzwerk »Stadt für Alle« am Samstag den 22. September um 15 Uhr ein. An den Stationen Telekom-Block, Justizareal, Bildungs- und Verwaltungszentrum, Musikschule und Appolonia-Pfaus-Park informiert das Netzwerk über die geplanten Umgestaltungen und Privatisierungsabsichten der Stadt Bochum. Der Rundgang findet im Rahmen des Festes für soziale Gerechtigkeit im Appolonia-Pfaus-Park statt, an dem sich »Stadt für Alle« beteiligt. mehr…
Angestoßen durch die Naturfreundejugend NRW lädt ein breites Bündnis aus Jugendverbänden und anderen Initiativen zu einem Fest für soziale Gerechtigkeit am Samstag den 22.09. in Bochum ein: »Von 15:00-20:00 Uhr findet im Appolonia-Pfaus-Park in der Bochumer Innenstadt das „Fest für soziale Gerechtigkeit“ statt. Organisiert von mehreren Initiativen und Gewerkschaften werden künstlerische Vorträge, Musiker*innen, Workshops, Infostände und Poetry Slamer*innen die Möglichkeit bieten, sich über eine größere Verteilungsgerechtigkeit in Deutschland und auch lokal, in Bochum, auszutauschen. mehr…
Das Projekt Globale Solidarität vor Ort lädt am Montag, den 24. September um 17 Uhr im Bahnhof Langendreer zu einem Workshop mit dem Titel „Postwachstumsgesellschaft: „Who cares?“ – Eine feministische Perspektive“ ein: »Wir wollen uns in diesem Workshop den Fragen widmen: Wie sieht Wachstumskritik aus feministischer Sicht aus und welche Chancen bietet eine Postwachstumsgesellschaft für die gerechtere Verteilung von Sorgetätigkeiten? Wirtschaft umfasst die Gesamtheit aller Arbeiten, auch Kochen, Putzen, die Begleitung von Kindern und das Sorgen für Pflegebedürftige. Doch dafür fehlt heute oft die Zeit und das Geld. „Um die Gesellschaft lebensfreundlicher zu gestalten, müssen wir diese Sorge-Arbeiten (Care) ins Zentrum des Wirtschaftens stellen.“ ReferentInnen sind Mia Smettan und Mike Korsonewski (Konzeptwerk Neue Ökonomie)«
Am Freitag, 21. September von 16 bis 19 Uhr wird in Bochum wieder der internationale Park(ing) Day begangen! Dieses Jahr werden Parkplätze auf dem Südring und in der Brüderstraße für wenige Stunden in temporäre Parks verwandelt. Mitmachen können wieder alle Einzelpersonen und Initiativen, die sich unter dem Motto „Parkplätze zu Parks!“ für eine lebenswerte Stadt und mehr nachbarschaftliches Miteinander einsetzen möchten. Auf dem Flyer der InitiatorInnen heißt es: mehr…
Der Ernährungsrat Bochum trifft sich ab dem 1.10. regelmäßig von 19.30 – 21.30 Uhr an jedem ersten Montag im Monat bei Botopia im Raum 9, Griesenbruchstraße 9. Womit sich die Initiative beschäftigt wurde bei einer Veranstaltung vor einigen Monaten zum Thema „ernährungspolitisches Bochum“ deutlich.
In der Gastronomie in Bochum gibt es rund 3.880 Mini-Jobs. Allerdings lassen Hotels, Restaurants und Gaststätten einen Großteil der Mini-Jobber für Niedriglöhne arbeiten, kritisiert die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG). „Viele Spülkräfte, Küchenhilfen, Zimmerfrauen und Aushilfskellner werden zwangsweise auf „Lohn-Diät“ gesetzt – Hilfskräfte verdienen in der Gastronomie in Bochum oft nur ’nen Appel und ’n Ei“, sagt Adnan Kandemir von der NGG Ruhrgebiet. Mit 9,25 Euro pro Stunde liege eine angelernte Kraft „schon jetzt im Lohnkeller“. mehr…
Inschrift der Stolperschwelle:
AUF DEM GELÄNDE RECHTS BEFAND SICH VON JUNI 1944 – MÄRZ 1945 EIN AUSSENLAGER DES KZ BUCHENWALD
BIS ZU 2.000 HÄFTLINGE WURDEN HINTER STACHELDRAHT VON DER SS BEWACHT
SIE MUSSTEN IN DER RÜSTUNGSPRODUKTION DES BOCHUMER VEREINS ARBEITEN
DURCH KATASTROPHALE ARBEITS- UND LEBENSBEDINGUNGEN, MISSHANDLUNGEN UND BOMBENANGRIFFE FANDEN VIELE DEN TOD. mehr…
Die Initiative Klimavernetzung Ruhr lädt am Montag, den 17. 9. um 19 Uhr „alle Klimagerechtigkeitsbewegten zum nächsten Offenen „Hambi-Support Ruhrgebiet“-Treffen in Bochum, Botopia.Raum9, Griesenbruchstr. 9 ein, um weitere Pläne zu schmieden, wie wir konkret den Hambacher Wald aus dem Pott heraus unterstützen können“: »Wie Engagierte mit Zeit sich organisieren, um gemeinsam in das Verheizen unserer Zukunft intervenieren zu können und auch, wie wir den politischen Preis (kommunal- & Landesebene) für dieses Verbrechen an Gesundheit & Zukunft der Menschheit in die Höhe treiben können. mehr…
Die Antifaschistische Linke Bochum lädt am kommenden Montag, den 17. 9. um 19:00 Uhr im Bahnhof Langendreer zu einer Veranstaltung über die politische Situation in Belarus ein: »Zwei Aktivist*innen werden uns vom weißrussischen Alltag, der gesellschaftspolitischen Situation, sowie der Repression gegen Aktive vor Ort berichten. Immer wieder werden Menschen in der „letzten Diktatur Europas“ eingeknastet: ob politische Aktive, Fussballfans oder Umweltaktivist*innen. Wie wirkt sich die allmähliche Öffnung des Landes auf Repressalien aus? Die Veranstaltung wurde spontan aufgrund des kurzfristig zu Stande gekommenen Besuches der Genoss*innen organisiert«
„Die NRW-Landesregierung sabotiert mit der Räumung des Protestcamps im Hambacher Forst die Arbeit der Kohlekommission und sichert mit der Räumung des Protestcamps im Hambacher Forst allein die Profitinteressen des Energiekonzerns RWE. Ministerpräsident Armin Laschet und seine schwarz-gelbe Koalition tragen die Verantwortung für den völlig unverhältnismäßigen Einsatz und eine drohende Eskalation“, erklärt Sevim Dagdelen, Bochumer Bundestagsabgeordnete der Fraktion Die Linke. Dagdelen weiter: „Die Sorge der politisch Verantwortlichen um die Sicherheit der Braunkohlegegner im Hambacher Forst ist billig. Wer am einen Tag alle Feuerlöscher im Wald beschlagnahmen lässt und am nächsten aus Brandschutzgründen Gefahr im Verzug anmeldet, führt den Rechtsstaat vor und verhöhnt die Öffentlichkeit. mehr…
Im Rahmen der Kampagne „Pflegenotstand stoppen“ lädt Die Linke NRW für den 22. September zu einer Tagung nach Bochum ein: »In sechs Workshops mit Beschäftigten aus der Pflege, Vertreterinnen und Vertretern von Verbänden, Initiativen und der Gewerkschaft ver.di will Die Linke beraten, wie es weiter gehen soll, wie der Pflegenotstand beendet und die Gesundheitsversorgung der Patientinnen und Patienten verbessert werden kann. Die Themen sind dabei so vielfältig wie die Probleme im Pflegebereich: Ob häusliche Pflege, Personalbemessung, Altenpflege, Privatisierung im Gesundheitssystem, prekäre Beschäftigung oder das noch prekärere Leben ohne Krankenversicherung. mehr…
Am Donnerstag, den 20. 9. um 19:30 Uhr zeigen die Naturfreunde Bochum-Langendreer in ihrem Zentrum in den Alten Bahnhofstr. 175 den Dokumentarfilm „Brüchige Biografien“. Er begleitet fünf VerkäuferInnen des Straßenmagazins bodo bei ihrer Arbeit und danach Sehr offen erzählen die Fünf ihre Geschichte, aus ihrem Alltag, von ihren Wünschen und Zielen. Eine von ihnen ist Monika K.. Sie verkauft seit 1997 das Straßenmagazin und ist seit Jahren in Altenbochum unterwegs. „Für mich begann eine schwere Zeit, als ich Ende der 90er Jahre durch meine Krankheit meine Arbeit verloren habe“, berichtet die gelernte Sozialversicherungsfachangestellte. mehr…
Am Samstag, den 15. September lädt das Thealozzi ab 16 Uhr zu Fest ein: Hier kommen alle Akteure zusammen, stellen sich und ihre Projekte vor und zeigen die endlichen Unmöglichkeiten, äh die unendlichen Möglichkeiten der Arbeit im, am und für das Haus. Programme die es noch nicht und solche die es nicht mehr gibt stehen neben aktuellen Vorhaben und Aufführungen. Wurde im letzten Jahr der „Blauen Stunde“ mit extraschichtfähigen Performances gehuldigt, gehen wir dieses Jahr „Der Zeit entgegen“,
zeigen unsere Kinder- und Jugendlichen-Projekte: 16.00 Uhr – 20.00 Uhr
Standards und Visionen für alle: 18.00 – 22.00 Uhr
und schlagen die Brücke zur freien Szene Bochum: 16.00 Uhr – 22.00 Uhr. mehr…
Die Kinder- und Jugendfreizeithäuser, die Jugendverbände und der Kinder- und Jugendring präsentieren am Samstag, 22. September 2018 von 12.00 bis 16.30 Uhr auf dem Dr.-Ruer-Platz das „12. YOUTH OPEN / Weltkindertag“, um die Angebote und Möglichkeiten der Kinder- und Jugendarbeit in Bochum vorzustellen. Beim YOUTH OPEN wird es in diesem Jahr zusätzliche Angebote für Kinder und Jugendliche geben und deshalb ist ein Umzug vom Husemannplatz zum Dr.-Ruer-Platz notwendig. mehr…
Am Montag, den 17. September um 19 Uhr zeigt das endstationKino den Dokumentarfilm „Das Wunder von Mals“ von Alexander Schieber: Wir befinden uns im Jahr 2015. Ganz Südtirol wird von Monokulturen überrollt und in Pestizid-Wolken gehüllt… Ganz Südtirol? Nein! Ein von unbeugsamen Vinschgern bewohntes Dorf kämpft mit einem Feuerwerk der Ideen gegen eine Übermacht aus Bauernbund, Landesregierung und Pharmaindustrie. Mals im Obervinschgau soll die erste pestizidfreie Gemeinde Europas werden. mehr…
Gemeinsam mit der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) sowie weiteren Unterstützer*innen ermöglicht die Bochumer Linksfraktion die Verlegung der ersten Stolperschwelle in Bochum und erklärt dazu: »Es gibt Orte, an denen eigentlich hunderte oder tausende Stolpersteine verlegt werden müssten, um an das Schicksal der Menschen zu erinnern, die in der NS-Zeit dort verfolgt, ermordet, deportiert, vertrieben oder in den Suizid getrieben wurden. Ein solcher Ort ist der Kreisverkehr an der heutigen Kohlenstraße (früher Brüllstraße) in Bochum-Stahlhausen. Hier existierte in den Jahren 1944/45 ein Außenlager des KZ Buchenwald. Bis zu 2.000 Häftlinge wurden dort von der SS bewacht und mussten Zwangsarbeit in der Rüstungsproduktion des Bochumer Vereins leisten. Viele fanden den Tod. mehr…
Am Freitag, den 14. 9. um 19:30 läuft im Festivalzentrum Third Space der Ruhrtriennale vor der Jahrhunderthalle ein „Date mit dem Ruhrgebiet mit Feminismus im Pott, Recht auf Stadt Ruhr, Neu in Deutschland“. Die Einladung verspricht: »Gesellschaftliche Teilhabe – ein sperriger Begriff, ein hehres Ziel. Was genau dieser Begriff meint, für wen er gilt und wie er sich umsetzt, soll erforscht werden. Im Zentrum steht hierbei das Ruhrgebiet mit drei ganz unterschiedlichen Akteur*innen und Initiativen, die sich alle durch ihr besonderes Engagement auszeichnen, um diesem Begriff Leben einzuhauchen: Feminismus im Pott, Recht auf Stadt Ruhr und Neu in Deutschland. mehr…
Das interkulturelle Integrationsprojekt mund:ART von defakto führt am Dienstag, den 18. September um 20 Uhr im Bahnhof Langendreer das Stück „Das Floß der Medusa“ auf. In der Ankündigung heißt es: »1940 soll ein Dampfer Kinder aus bombardierten Städten von England nach Kanada bringen, doch er wird torpediert. Nur wenige Kinder überleben auf Booten und werden gerettet. Georg Kaiser beschreibt in seinem Drama die Zeit auf einem dieser Boote. Kaiser, selbst vor den Nazis geflüchtet, schrieb „Das Floß der Medusa“ 1945 im Exil. Trotz oder gerade wegen der immerwährenden Hoffnung auf ein Leben in Sicherheit befindet sich der Mensch in einem Spannungsfeld zwischen Überlebenskampf, Angst, Solidarität und Egoismus. 2018 stellen sich dem Geflüchtete aus Syrien, dem Irak und dem Iran.« Der Eintritt ist frei.
Vom 14. bis 30. September findet in Bochum die Faire Woche statt. Das Motto lautet „Gemeinsam für ein gutes Klima.“ Der regionalen Eine-Welt-Promotor Markus Heißler erklärt dazu: Erstmals gibt es für die Stadt Bochum ein eigenes Programm zur Fairen Woche mit rund 20 Aktionen und Veranstaltungen. Getragen wird der Veranstaltungsreigen von der Fairtrade Towns Initiative Bochum. Die Initiative aus Eine-Welt-Engagierten gründete sich mit dem Ziel, dass Bochum auch weiterhin internationale Fairtrade-Stadt bleiben soll und erreichte, dass der Rat der Stadt im Mai 2018 beschloss, dass sich die Stadt 2019 für die Titelerneuerung erneut bewerben soll. Das Programm enthält auch Hinweise, wo fair gehandelte Produkte zu erhalten sind, z.B. in den Bochumer Weltläden, aber auch den Hinweis auf Läden, die sich auf fair gehandelte und ökologisch-nachhaltige Mode spezialisiert haben. Der Programm-Flyer.