Archiv für das Jahr: 2018


Donnerstag 22.03.18, 16:00 Uhr

Antifaschistisches Gedenken

Am 25. März lädt die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN – BdA) zu ihrer traditionellen Gedenkveranstaltung zum Gedenken an die gefallenen Kämpfer gegen den Kapp-Putsch und die ermordeten antifaschistischen Widerstandskämpfer gegen Faschismus und Krieg aus Bochum-Werne ein:  »Die Aktion findet am letzten Sonntag im März am 25. statt. Treffpunkt ist um 11.00 Uhr auf dem Marktplatz in Bochum-Werne.  Seit 1921 wird in Bochum der 1920 im Kampf gegen den rechten Kapp-Lüttwitz-Putsch getöteten „Märzgefallenen“ gedacht. Gleichzeitig wurden in Werne und Laer eindrucksvolle Denkmäler geschaffen, die heute noch an die damaligen Ereignisse erinnern. Seit 1946 werden in das Gedenken auch die antifaschistischen Widerstandskämpfer gegen das Naziregime eingeschlossen. Die VVN – BdA ruft zur Teilnahme an der Kranzniederlegung und Gedenkveranstaltung auf. Es spricht: Paul Schnittker, Vorsitzender der VVN – BdA Essen. Der Schauspieler und Regisseur Andreas Weißert rezitiert Texte von Ginkel, Karsunke und Brecht.«


Mittwoch 21.03.18, 21:21 Uhr

Der Mythos der sozialen Durchmischung

Auf dem Blog von »Recht auf Stadt – Ruhr« ist ein Artikel zum Thema „Mythos soziale Durchmischung“ erschienen, der sich auch auf die wohnungspolitische Debatte in Bochum bezieht und der nachfolgend mit freundlicher Genehmigung veröffentlicht wird:
Kaum ein Begriff ist in der stadtpolitischen Diskussion so positiv besetzt und zugleich so unhinterfragt wie die soziale Durchmischung. Wenn die Konzentration sozial benachteiligter Bevölkerungsgruppen in einem Stadtteil oder Quartier als Problem wahrgenommen wird, empfiehlt sich die soziale Durchmischung dieses Stadtraums, die Verhinderung von Segregation, als positive Strategie. Doch die positiven Effekte, die von einer sozialen Durchmischung erwartet werden, sind empirisch nicht nachweisbar und nach ihnen wird auch selten gefragt. mehr…


Mittwoch 21.03.18, 18:17 Uhr
Aktion für den Erhalt der Schulschwimmbecken

Schwimmflügel gegen Schließungspläne

Die Bochumer Linkspartei schreibt: »Die Verwaltung will auf der Ratssitzung am 26. April die endgültige Schließung von fünf Lehrschwimmbecken an Bochumer Schulen beschließen lassen. Nachdem die Linksfraktion bereits angekündigt hat dagegen zu stimmen, wird die Partei nun auch in der Innenstadt aktiv: Auftakt ist eine öffentlichkeitswirksame Aktion in der Kortumstraße / Ecke Huestraße am morgigen Donnerstag, den 22. März ab 16 Uhr. Neben Redebeiträgen an einem aufgeblasenen Plantschbecken und einem Infostand werden die Linken symbolisch Schwimmflügel verteilen, um auf die Gefahren der abnehmenden Schwimmfähigkeit von Kindern hinzuweisen.« mehr…


Dienstag 20.03.18, 21:20 Uhr
Bezirksregierung genehmigt Aufführung von "Das Leben des Brian"

Eine „besonders unterhaltsame Veranstaltung“ am Karfreitag 2

Unter Berufung auf die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts hat die Bezirksregierung Arnsberg die Vorführung des Films „Das Leben des Brian“ am diesjährigen Karfreitag in der Riffhalle im Bermuda-Dreieck genehmigt. Die Genehmigung. Damit ist das Feiertagsgesetz NRW in seiner zentralen Verbotsbestimmung für stille Feiertage faktisch von der Bezirksregierung aufgehoben worden. Das Feiertagsgesetz NRW verbietet nämlich am Karfreitag „alle der Unterhaltung dienenden Veranstaltungen“ und die Aufführung von mehr als 550 Filmen, zu denen auch „Das Leben des Brian“ gehört. Die Initiative Religionsfrei im Revier zeigt seit sechs Jahren am Karfreitag diesen Film, um gegen die klerikale Bevormundung durch die Bestimmungen des Feiertagsgesetzes zu demonstrieren. Die Stadt Bochum hatte dies 2014 mit einem Bußgeld geahndet. Die Initiative klagte dagegen durch alle Instanzen und legte schließlich Verfassungsbeschwerde ein. mehr…


Montag 19.03.18, 16:32 Uhr

Dokumentarfilm über Palmölanbau

DIE GRÜNE LÜGE (Trailer) Ab März im Kino

Ab Donnerstag, den 22.03. ist im endstation.kino der Dokumentarfilm „Die Grüne Lüge“ zu sehen. Am Samstag, den 24.03. sind um 17.00 Uhr Regisseur Werner Bore und Autorin Kathrin Hartmann im endstation.kino zu Gast. Im Jahr 2015 brannten große Teile des indonesischen Regenwalds nieder. Es war das schlimmste Umweltdesaster in der Geschichte des Landes. An den direkten Folgen starben über 100.000 Menschen, mehr als 500.000 leiden an Langzeitfolgen. Dass die Brände bewusst gelegt bzw. beschleunigt wurden, ist ein offenes Geheimnis. Ziel war es, massenweise neue Anbauflächen für die Gewinnung von Palmöl zu schaffen. mehr…

Montag 19.03.18, 11:29 Uhr

Spuren der Befreiung vom Faschismus

Anlässlich des 73. Jahrestages der Rheinüberquerung der alliierten Truppen lädt die Bochumer Geschichtswerkstatt am Samstag, den 24.März zur Teilnahme an einer Tagesexkursion per Zug und Rad zum Niederrhein ein: »In der Nacht vom 23. auf den 24.März 1945 begann die „Operation Plunder“, der Rheinübergang der us-amerikanischen, britischen und kanadischen Truppen. Im Rahmen der „Operation Varsitiy“ landeten alliierte Trupppen in der Nähe von Hammminkeln. Welche Spuren dieser Unternehmen sind heute noch sichtbar? Wie wird am Niederrhein an diese Ereignisse erinnert? Um diese Fragen wird es während dieser Radtour gehen. mehr…


Montag 19.03.18, 08:07 Uhr

Solidarität mit dem morgigen Warnstreik

Die Linke in Bochum und ihre Bundestagsabgeordnete Sevim Dagdelen stehen hinter den Forderungen von ver.di in der laufenden Tarifauseinandersetzung im öffentlichen Dienst und solidarisieren sich mit dem ganztägigen Warnstreik am morgigen Dienstag, 20. März in Bochum. Dazu erklärt Sevim Dagdelen: „Zwei Verhandlungsrunden ohne ernstzunehmendes Angebot der Arbeitgeberseite sind eine Dreistigkeit. Mit ganztätigen Warnstreiks geben die Kolleginnen und Kollegen auf diese Verweigerungshaltung genau die richtige Antwort. Als Linke stehen wir solidarisch an ihrer Seite. Die brummende Wirtschaft und steigenden Steuereinnahmen zeigen, dass die Forderungen von ver.di finanzierbar und vollkommen berechtigt sind. Die Bundesregierung muss jetzt das ihre tun, dass es endlich ein faires Angebot gibt. Von schönen Sonntagsreden können sich die Beschäftigten nichts kaufen.“ mehr…


Samstag 17.03.18, 18:52 Uhr

Gegen den Naziaufmarsch in Dortmund 1

Am Samstag, den 24. März findet ab 14 Uhr im Sozialen Zentrum ein Aktionstraining gegen den geplanten Naziaufmarsch in Dortmund statt. In der Einladung heißt es: »Die Rechte Dortmund plant am 14. April 2018 wieder mal eine Großdemonstration. Hierfür werden Nazis aus ganz Deutschland und Europa in Dortmund erwartet. Die Demo unter dem Namen „Europa Erwache“ ist ein Schritt in Richtung internationaler Vernetzung der Dortmunder Rechten, welcher nun eine weitere Steigerung bisheriger Aktivitäten ist. Das können wir nicht akzeptieren! Die letzten Jahre haben gezeigt, dass das Pflaster in Dortmund heiß ist. “Die Rechte“ vereint sei mehreren Jahren gewaltbereite Nazi-Kader und zeigt zunehmend Präsenz; nun auch international. Die Polizei unterstützt diese Entwicklung, indem sie alles daran setzt, den Faschos die Straßen frei zu machen und den roten Teppich auszurollen. Dagegen kann es nur ein Mittel geben: In Bewegung bleiben! Das gilt ebenso für den antifaschistischen Alltag, als auch für die geplanten Gegenaktivitäten am 14.4. in Dortmund. mehr…


Samstag 17.03.18, 08:43 Uhr

Ausstellung im Hauptbahnhof zu LGBTTIQ

Die Bochumer Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft wirbt für eine Ausstellung und die vorbereitende Veranstaltung für Lehrkräfte am 21.3. um 19 Uhr  in der Ruhr-Uni Gebäude GB Raum 04/611. Es geht um die Ausstellung WE ARE PART OF CULTURE, die von 17. bis 29. 4. im Bochumer Hauptbahnhof zu sehen ist. Die Ausstellung thematisiert den prägenden Beitrag von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transsexuellen, Transgendern, intergeschlechtlichen und queeren Menschen (LGBTTIQ) an der gesellschaftlichen Entwicklung Europas.  Vielfalt, Respekt, Akzeptanz, das Aufzeigen von Identifikationsfiguren sowie das Aufbrechen der Reduktion auf die häufig thematisierten Opferrolle von LGBTTIQ stehen im Vordergrund.

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Freitag 16.03.18, 21:41 Uhr

Davide Cesare

Das Polit-Cafè Azzoncao erinnert: 15 Jahre ist es her, dass Davide Cesare und seine FreundInnen am Abend des 16. März 2003 im mailändischen Stadtteil Ticinese von drei Faschisten angegriffen wurden. Der Vater Georgio Morbi und seine zwei Söhne Federico und Mattia gingen in der via Brioschi mit gezückten Messern gezielt gegen Davide und seine FreundInnen vor. Der Grund der tödlichen Attacke war eine verbale Auseinandersetzung einige Tage zuvor. Davide hatte sich bei den Morbis über den faschistischen Rufnamen ihres Hundes „Rommel“ beschwert. Zwei Freunde Davids überlebten den Angriff schwer verletzt. Davide nicht. Er starb auf dem Transport in das Krankenhaus, da die Polizei die lebensrettenden Massnahmen behinderte. Als Davides aufgebrachte FreundInnen im Hospital San Paolo von seinem Tod erfuhren und sich über das Verhalten der Polizei empörten, wurden sie von Polizisten vor und im Krankenhaus zusammen geschlagen – unter anderem mit Baseballschlägern. mehr…


Freitag 16.03.18, 10:28 Uhr

Stadt(teil) selber machen! 1

Am Freitag, den 23. März findet ab 17:00 Uhr im Bahhof Langendreer ein Workshop statt, in dem Methoden und Ansätze vermittelt werden, wie engagierte Stadt(teil)bewohner*innen in Stadtteil- und Stadtplanungsprozessen Beteiligung „von unten“ initiieren können. In der Einladung heißt es: »Wie kann ich im Stadtteil/in der Nachbarschaft andere für meine Gestaltungsidee gewinnen? Wie können Bedürfnisse und Wünsche von Bewohner*innen sichtbar gemacht und ein Austausch darüber organisiert werden? Wie können gemeinsame Ansprüche und Forderungen artikuliert werden? Was bedeutet es sich in konkrete Planungsprozesse einzubringen und wie kann man als Initiative agieren zwischen bzw. mit Quartiersmanagement, Stadtverwaltung und Politik? Dabei wird es auch Raum geben für das Besprechen eigener konkreter Ideen, Anliegen und Projekte.« mehr…


Freitag 16.03.18, 09:44 Uhr
Ausstellungseröffnung

Out of Cyberspace, Back to Nature

Die Initiative Raum für Kunst lädt am Donnerstag, den 22. März um 19.00 Uhr im Musischen Zentrum  der Ruhr-Uni   zur Eröffnung der Ausstellung „Out of Cyberspace, Back to Nature“ ein. Es werden die acht herausragendsten Kunstwerke der Gattungen Fotografie, Plastik, Malerei und Zeichnung aus dem gleichnamigen Wettbewerb von KünstlerInnen des Ruhrgebiets zu sehen sein. Die Ausstellung ist bis zum 12. April zu sehen.


Donnerstag 15.03.18, 19:42 Uhr
Tarifauseinandersetzung im öffentlichen Dienst

Warnstreik in Bochum

Für Dienstag, den 20. März ruft ver.di in Bochum mehrere tausend Beschäftigte bei der BOGESTRA, dem USB, den Kitas, den Stadtwerken, der Sparkasse, dem Schauspielhauses, dem Akafö,  der Knappschaft, der Agentur für Arbeit, den Jobcentern, der LWL-Klinik und der Stadtverwaltung zum ganztägigen Warnstreik auf und erklärt: »Auch die zweite Verhandlungsrunde der Tarif- und Besoldungsrunde mit dem Bund und den Kommunen wurde ohne ein Ergebnis und ohne Angebot vertagt. Die Arbeitgeber waren nicht bereit, die Höhe oder die Struktur unserer Forderung zu akzeptieren. Deshalb werden die Streikaktionen jetzt auch in Bochum ausgeweitet. mehr…


Donnerstag 15.03.18, 13:43 Uhr

Lohn-Plus in der Gebäudereinigung

Die 3.270 Reinigungskräfte in Bochum bekommen mehr Geld. Ab sofort gilt in der Branche ein Mindestlohn von 10,30 Euro pro Stunde – drei Prozent mehr als bislang. Das hat die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) Bochum-Dortmund mitgeteilt. Die Gebäudereiniger-Gewerkschaft rät den Beschäftigten nun, den Lohnzettel genau zu prüfen. „Mit der nächsten Abrechnung muss das Plus auf dem Konto sein. Auch die vielen Minijobber in der Branche haben Anspruch auf die Erhöhung“, sagt IG BAU-Bezirksvorsitzende Gabriele Henter. Alle 67 Reinigungsfirmen in Bochum müssten das Lohn-Plus zahlen. Wer dennoch leer ausgehe, bekomme Rat beim IG BAU-Büro in Dortmund (Telefon: 02 31 – 12 30 27).


Donnerstag 15.03.18, 13:30 Uhr

Film über den G 20 Gipfel


Am Dienstag, den 20. März um 20:00 Uhr zeigt das endstation.Kino den Film „Festival der Demokratie“. Am 7. und 8. Juli 2017 trafen sich die Regierungsvertreter/innen der EU und die 19 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer der Erde in Hamburg. Innensenator Andy Grote kündigte das G20-Treffen als „Festival der Demokratie“ an. Über 30.000 Polizist/innen waren in der Stadt, um das Treffen zu schützen, 100.000 Menschen kamen, um dagegen zu demonstrieren. Lars Kollros und Alexandra Zaitseva haben die Proteste mit ihren Kameras begleitet. In den letzten Monaten wurden zusätzlich noch einige Interviews gefilmt. Dieser Dokumentarfilm arbeitet die Proteste und die Handlungen der Polizei kritisch auf. mehr…


Mittwoch 14.03.18, 20:51 Uhr
Bochumer Bündnis für Arbeit und soziale Gerechtigkeit:

Strategien für ein sozialeres Bochum 1

Am vergangenen Samstag fand die Konferenz „Soziales Bochum – alternative Strategien“ des Bochumer Bündnis für Arbeit und soziale Gerechtigkeit statt. Insgesamt fanden sieben Workshops zu unterschiedlichen Themenschwerpunkte statt. Hintergrund dieser Konferenz ist die von der Stadt Bochum entwickelte „Bochum Strategie 2030“. Aus Sicht des Bündnisses wird in der „Bochum Strategie 2030“ das Thema „soziale Stadt“ zu wenig bis gar nicht berücksichtigt. Deshalb hat das Bochumer Bündnis diese Konferenz durchgeführt und ist dabei zu folgenden Ergebnissen gekommen: mehr…


Mittwoch 14.03.18, 13:36 Uhr

Solidartrade – Modell für ein gerechtes Europa?

Die Hellas-Solidarität-Bochum lädt am Samstag, den 17. März um 19 Uhr zu einer Diskussion mit dem Titel “Solidartrade – Modell für ein gerechtes Europa?“ in den Bahnhof Langendreer ein. Auf der Veranstaltung soll mit griechischen und deutschen Politikern, Gewerkschaftern,  Aktivistinnen und Vertreterinnen  solidarischer Landwirtschaftskooperativen diskutiert werden, ob Produktionsgenossenschaften als Modelle solidarischer Ökonomie Wege aus der Krise bieten.
Eingeladen sind Antónis Vorlooú (Ministerialsekretär im Arbeitsministerium Giechenland, verantwortlich für Solidarische Ökonomie), Gudula Frieling (Erzeuger-Verbraucher-Gemeinschaft SoLaWi Dortmund) und Alexis Passadakis (Attac). Dabei sind außerdem: Aktive der Sozialen Arztpraxis und Apotheke Arta, Bauern der Genossenschaft Messinis Gea, Giorgos Chondros (Parteivorstand Syriza) und Stefan Marx (DGB Ruhr-Mark). Die Moderation übernimmt Céline Spieker (Hellas-Solidarität Bochum).

Hellas-Solidarität-Bochum schreibt: „Die Öl-Connection-Ruhr bringt in diesen Tagen Olivenöl der griechischen Sozialkooperative Messinis Gea nach Bochum. Der Erfolg ist stark: Über 2.000 Liter gutes Olivenöl werden an diesem Wochenende im Beisein der Olivenölbauern an ca. 300 VerbraucherInnen ausgegeben, die der Initiative bereits im zweiten Jahr ihr Vertrauen schenken. mehr…


Mittwoch 14.03.18, 12:27 Uhr

Juristische Hilfe für Beschäftigte

In Bochum sind Beschäftigte in Bäckereien, Restaurants und Hotels überdurchschnittlich oft auf juristische Hilfe angewiesen. Das geht aus der Rechtsschutz-Bilanz der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) Ruhrgebiet hervor. „In der Region waren unsere Fachleute im vergangenen Jahr insgesamt 335 Mal im Einsatz“, berichtet NGG-Geschäftsführerin Yvonne Sachtje. Besonders oft sei es hierbei um zu spät oder gar nicht gezahlte Löhne gegangen. Allein in diesem Bereich zählte die NGG 173 Streitfälle. Auch unerlaubte Kündigungen und fehlendes Weihnachts- oder Urlaubsgeld sorgten nach Gewerkschaftsangaben häufig für Ärger. mehr…


Mittwoch 14.03.18, 12:01 Uhr

Bilanz und Umzug des Jugendringes

Der Bochumer Kinder- und Jugendring ist ab Freitag, dem 16. März im Herbert-Siebold-Haus der IFAK, Engelsburger Straße 168 zu finden. Telefon: 0234 51 64 61 56. Die bisherigen Räume im Evangelischen Jugendpfarramt in der Neustraße reichten für die Arbeit nicht mehr aus. Wie umfangreich die Aktivitäten sind, zeigt das Jahrbuch 2017 des Jugendringes. Wichtige Veranstaltungen und Projekte werden hier mit kurzen Texten, Presseberichten und Fotos vorgestellt. In der Mitteilung des Jugendringes heißt es: »Die Jugendverbände, die Jugendinitiativen und der Kinder- und Jugendring führen vielfältige Angebote für junge Geflüchtete durch, die ihnen helfen in Bochum anzukommen und hier eine neue Heimat zu finden. Der unsichere Aufenthaltsstatus von vielen Geflüchteten und die Aussetzung des Familiennachzugs erschwert diese Arbeit jedoch erheblich. mehr…


Dienstag 13.03.18, 18:37 Uhr

Mein Gender und ich

Die Volkshochschule lädt am Samstag, den 17. März, um 19.30 Uhr im „Zeitmaultheater“, Imbuschplatz 11 zu einer Lesung mit Hella Birgit Mascus und Maria Wolf unter dem Motto „Mein Gender und ich“ ein: »Gender hat viele Farben. Nicht nur rosa und hellblau. Beziehungsweise pink und mint, wie es neudeutsch heißt. Mädchen werden zunehmend „pinkifiziert“ und die M-I-N-T-Fächer bleiben, klar, Jungssache. Klar? Aber manchmal ist schon bei der Geburt gar nichts klar, weil sich die Natur nicht entscheiden kann. Wer darf wann über mein Geschlecht entscheiden? Und wie bunt oder „queer“ will ich sein? Gibt es den perfekten Körper? Bestimmt mein Geschlecht über meine Intelligenz, mein Selbstbewusstsein, meine Leidenschaften, meine Karriere, meine Liebe? Persönliche Fragen, die der Gesellschaft immer wieder neue Antworten abverlangen. Schwarz-Weiß-Denken ist sicher keine Lösung.« mehr…


Dienstag 13.03.18, 14:56 Uhr

Edelweißpiraten in Dortmund

Die Bochumer Geschichtswerkstatt lädt am Samstag, den 17. März zu einem Stadtrundgang durch die Dortmunder Nordstadt ein: »Edelweißpiraten – so nannten sich in den dreißiger und vierziger Jahren Gruppen von Jugendlichen, die gegen die Nazis standen und sich vorwiegend gegen die Hitlerjugend organisiert haben. Sie organisierten sich in Dortmund, aber auch im Ruhrgebiet und im Bergischen Land und trugen häufig unter dem Hemdkragen das aus Horn geschnitzte Edelweiß. In Dortmund nannten sich die Edelweißpiraten „Latscher“. Viele ihrer Mitglieder haben Zwangsarbeiter geholfen, Flugblätter gedruckt und es wurden von ihnen Lieder gegen die Nazis komponiert. Nach dem Stadtrundgang werden wir noch Gelegenheit haben, die Mahn- und Gedenkstätte Steinwache zu besuchen. mehr…


Montag 12.03.18, 19:44 Uhr

Waffenexporte verbieten statt verdoppeln 1

Die Bochumer Bundestagsabgeordnete der Linken Sevim Dagdelen erklärt zur WaffenexportPraxis von SPD und Union: Die Verdoppelung der Rüstungsexporte in den Nahen Osten durch die schwarz-rote Bundesregierung in den vergangenen vier Jahren ist völlig unverantwortlich. Über ihre Waffendeals mit der Kopf-ab-Diktatur Saudi-Arabien hat die Große Koalition sehenden Auges die Kriege im Jemen wie in Syrien mit befeuert. Die groß angekündigte restriktive Genehmigungspraxis hat sich endgültig als hohles Gerede entlarvt. Notwendig ist ein gesetzliches Verbot von Waffenexporten. mehr…


Montag 12.03.18, 18:38 Uhr

Das bedingungslose Grundeinkommen

Im Plüschkino des endstationKinos ist am Samstag, den 17.03. um 15.00 Uhr und für nur 4,00 Euro Eintritt der Dokumentarfilm „Free Lunch Society“ zu sehen. Das bedingungslose Grundeinkommen galt noch vor wenigen Jahren als Hirngespinst. Heute ist dieses Konzept plausibler denn je – intensiv diskutiert in allen politischen und wissenschaftlichen Lagern. Visionäres Reformprojekt, neoliberale Axt an den Wurzeln des Sozialstaates oder sozialromantisches linkes Utopia? Das Grundeinkommen zeigt sehr verschiedene Gesichter. Von Alaskas Ölfeldern über die kanadische Prärie, von Washingtons Denkfabriken zur namibischen Steppe nimmt der weltweit erste Kinofilm zum Thema den Zuschauer auf eine große Reise mit.


Montag 12.03.18, 17:22 Uhr

Kabale ohne Liebe

In einem offenen Brief an den Vorstand  des Trägervereins des Prinz Regent Theaters stellt der Kulturstammtisch der Freien Kulturszene Bochums einige Fragen dazu, warum Romy Schmidt und ihr  Team keine Perspektiven Perspektiven an den Theater haben sollen: Eine künstlerische Leiterin sieht sich zusammen mit ihrem Team gezwungen, unserer Stadt den Rücken zu kehren, eine Regisseurin, die dem Prinz Regent Theater weit über die Stadt hinaus, beim Publikum, in der Presse und bei Fachleuten einen Namen gemacht hat. Auch der Trägerverein zweifelt nicht an der Qualität ihrer künstlerischen Arbeit, hat ihr dennoch nur noch eine Vertragsverlängerung um ein Jahr angeboten. Als Vertreter*innen der Freien Szene unserer Stadt halten wir diese Entwicklung für ein Debakel, das seine Kreise über Bochum hinausziehen wird und freie Kulturarbeit grundsätzlich in Frage stellt. Was sind die Gründe dafür, Romy Schmidt und ihrem Team keine Perspektive am PRT zu bieten? mehr…


Montag 12.03.18, 16:48 Uhr
Drohende Schließung der Lehrschwimmbecken:

Noch sechs Wochen Zeit

Es sind nur noch sechs Wochen Zeit, um zu verhindern, dass fünf weitere Lehrschwimmbecken an den Bochumer Schulen geschlossen werden. Darauf weist Die Linke im Bochumer Rat hin: »Die Verwaltung will auf der Ratssitzung am 26. April endgültig über den weiteren Abbau der städtischen Infrastruktur abstimmen lassen. „Optimierung der Lehrschwimmbeckenangebote“ lautet der irreführende Titel der Beschlussvorlage. „Wollen die uns für dumm verkaufen?“, fragt der Vorsitzende der Linksfraktion Ralf-D. Lange. „In der Vorlage geht es nicht um eine Optimierung, sondern um die endgültige Schließung von fünf Schwimmbecken bereits zum nächsten Schuljahr. Dafür darf es keine Mehrheit geben. Fachleute beklagen seit Jahren, dass immer weniger Kinder ausreichend schwimmen lernen. Das ist gefährlich. Die Angebote für Schwimmunterricht müssen ausgebaut werden, dafür brauchen wir alle Becken. Jedes Ratsmitglied trägt eine persönliche Verantwortung, Nein zu diesen Plänen zu sagen.“ mehr…


Sonntag 11.03.18, 14:39 Uhr

Kapp-Putsch & Märzrevolution

Das Antifa Café lädt am 14. 3. um 18:30 Uhr im Sozialen Zentrum zu einem Vortrag und anschließender Diskussion ein über den „Kapp-Lüttwitz-Putsch und die Märzrevolution im Ruhrgebiet“: Im März 1920 wehten drei Wochen lang rote Fahnen auf den Rathäusern, waren die großen Betriebe besetzt, übten Aktionsausschüsse und Vollzugsräte die Macht im Rheinisch-Westfälischen Industriegebiet aus. Die Rote Armee aus Angehörigen der Arbeiterbewegung bildete den Kern des Kampfes gegen den reaktionären und militaristischen Kapp-Lüttwitz-Putsch. Über Hintergründe, Ereignisse Auswirkungen dieser drei Wochen informiert Günter Gleising (Bochum), Autor mehrerer Bücher zum Thema Kapp-Putsch und Märzrevolution 1920. mehr…


Sonntag 11.03.18, 13:22 Uhr

Workshop „Raketenofenbau“

Vom 6.-8. April lädt das MaStaMo Netzwerk zu einen Wochenendworkshop an der Maarbrücke ein: »Diesmal wird ein mobiler Raketenofen gebaut, also ein Raketenofen, der einen fahrbaren Unterbau hat. Der Ofen wird in Bochum einen Parkplatz haben und kann dann kostenlos von Initiativen ausgeliehen werden, um bei Straßenfesten oder in Gemeinschaftsgärten darauf zu kochen. Angeleitet wird der Workshop von Vamos Zirkeldreher, der bereits Erfahrung im Bau solcher Öfen hat und Jascha , der professioneller Lehm- und Strohbauer ist. Neben dem Bauen wird es inhaltlichen Input zum Bauen mit Naturmaterialien geben. mehr…


Samstag 10.03.18, 12:14 Uhr

Auf dem Weg zur Nachdenklichkeit

Am Donnerstag, den 15.3. um 19:00 Uhr zeigt der private Filmclub der Humanitären Cuba Hilfe im Bahnhof Langendreer den Spielfilm „Die Reise des jungen Che – The Motorcycle Diaries“. Der Film wurde 2004 von dem brasilianischen Regisseur Walter Salles und von Robert Redford produziert. In der Ankündigung heißt es: »Im Jahr 1951/52 unternahmen die Studenten Ernesto „Fuser“ Rafael Guevara de la Serna (Che) und Alberto Granado Jiménez eine neunmonatige Reise durch halb Lateinamerika.
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Samstag 10.03.18, 08:04 Uhr
Performance des Instituts für Widerstand im Postfordismus

„Curveball“ – Die Welt will betrogen sein

Am Donnerstag, den 15.3.und am Samstag, den 17. 3. präsentiert das Institut für Widerstand im Postfordismus (WIP) in den Rottstr.5/Kunsthallen die Produktion „Curveball“. Das Projekt von und mit Elisa Müller steht unter dem Motto „Mundus vult decipi, ergo decipiatur. – Die Welt will betrogen sein, darum sei sie betrogen.“ In der Ankündigung heißt es: »Der Zeuge „Curveball“, ein Agent des BND, spielte bei der Legitimierung des Irakkriegs durch Colin Powell vor der UN eine zentrale Rolle. Seine Geschichte eröffnet einen der größten Geheimdienstskandale: Im November 1999 beantragt er als Rafed Ahmed Alwan politisches Asyl in Deutschland und bietet im Gegenzug seine Story an: Nach seinem Studienabschluss sei er vom Saddam-Regime angeworben worden, um bei der geheimen Entwicklung von Massenvernichtungswaffen zu helfen. Die Deutschen informieren den amerikanischen Militärgeheimdienst. „Die Quelle ist ein Augenzeuge. Ein irakischer Chemieingenieur, der eine dieser Anlagen betreute. Er war tatsächlich anwesend, als biologische Kampfstoffe hergestellt wurden“, begründet US-Außenminister Colin Powell den Beginn des Irakkriegs vor der UN-Vollversammlung am 5. Februar 2003. Kurz darauf untersucht die CIA die Aussagen zu den Waffenanlagen und findet nichts als Lügen. mehr…


Freitag 09.03.18, 16:00 Uhr

tierbefreier Soliabend

Am Samstag, den 10. 3. ist ab 18 Uhr ist wieder tierbefreier Soliabend im Sozialen Zentrum. Das Thema: „Gegen jede Repression“ Solidarität mit allen politischen Gefangenen“. Die Spenden für die Curryvurst und Polentapizza kommen den angeklagten Aktivist_innen gegen Wiesenhof zu Gute. In der Ankündigung heißt es: »Unsere Solidarität gilt dieses Mal Sven und Natasha, die für ihren Einsatz gegen das „Huntingdon Life Sciences (HLS)“ Versuchslabor kriminalisiert werden. 2012 wurden die beiden in Amsterdam gefangen genommen. Während Natasha zu 2 Jahren Bewährung verurteilt wurde, muss Sven nun für fünf Jahre ins Gefängnis. Die Anklage wegen Erpressung zeigt deutlich, dass es hier nicht um die kriminelle Tat einzelner geht, sondern darum, die Interessen eines Unternehmens zu wahren und alle, die im Rahmen ihrer Rechte Widerstand leisten, einzuschüchtern.

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Donnerstag 08.03.18, 18:42 Uhr
Positionspapier des Netzwerlkes »Stadt für Alle«

Neugestaltung der Bochumer Innenstadt 6

Das Netzwerk »Stadt für Alle«  hat „ein paar erste Positionen“ zur Neugestaltung der Bochumer Innenstadt veröffentlicht, die deutlich machen sollen, wie eine Stadt für Alle aussehen könnte. Der erste Punkt ist der Bereich „Soziales Wohnen bauen“: »Der Rat der Stadt Bochum hat beschlossen, das Bildungs- und Verwaltungszentrum in der Bochumer Innenstadt abzureißen. Die Stadtbücherei, die Volkshochschule, das Sozialamt, das Jugendamt und die anderen dort untergebrachten Einrichtungen sollen umziehen. Wird das bisherige BVZ-Areal wie geplant für Wohnungsneubau genutzt, fordert das Netzwerk »Stadt für Alle«, dass die Ausgleichsflächen für die betroffenen Einrichtungen ebenfalls in kommunaler Hand bleiben. Reine Mietlösungen oder Public-Private-Partnership-Modelle lehnen wir ab. mehr…


Donnerstag 08.03.18, 10:24 Uhr

Refugee Talks: „Krieg“ & „Oblivion“

Am Sonntag, dem 11. März  gibt es ab 18.00 Uhr im Zeitmaultheater zwei Gastspiele zum Thema Migration im Rahmen der „Refugee Talks“. Die Theatergruppe Freie Radikale nähert sich mit der Theaterperformance „Krieg“ den unterschiedlichen Aspekten der Kriegserfahrungen von Soldaten und Soldatinnen in Krisenregionen. Von der Motivation und Entscheidung, in den Krieg zu ziehen, bis hin zu dem Trauma der Rückkehr werden die verschiedenen Etappen eines Lebens im Ausnahmezustand erfahrbar gemacht. In „Oblivion“ von der Compagnie Danse Automatique geht es um Fliehen und Vergessen, Tanzen kann auch Flucht sein, dem Vergessen dienen… Zwei Tänzer, wie sie unterschiedlicher nicht sein können: Orient – Okzident, klein – lang, schnell – langsam, Modern Dance – Butoh, Moslem – Jehovas Zeuge, geflohen – behütet… Und dennoch tanzen sie gemeinsam… Näheres.  Eintritt: 14 Euro/ermäßigt: 10 Euro


Mittwoch 07.03.18, 13:15 Uhr
Emissionsreduzierung: Arme Menschen sollen gefälligst zu Fuß gehen

Zynischer Vorschlag zur Verkehrspolitik 1

Die Linksfraktion und die Soziale Liste kritisieren eine aktuelle Beschlussvorlage der Verwaltung mit dem Titel „Das Leitbild Mobilität – Mobil bleiben mit weniger Emissionen“. In dem Papier heißt es wörtlich: „Mobilität […] ist auch für einkommensschwache Menschen zu ermöglichen, am besten durch „kostenlose“ Fortbewegungsformen wie Radfahren oder Laufen auf kurzen Wegen. Nicht jeder mit einem alten Dieselfahrzeug wird sich sofort einen neueren Wagen oder ein E-Auto leisten können und die Nachfrage nach regenerativen Energien wird auch dort die Preise in die Höhe treiben.“ Das bedeutet so die Linksfraktion: „Autos, Bus und Bahn für Besserverdienende, arme Menschen sollen zur Reduzierung von Emissionen gefälligst zu Fuß gehen oder Fahrrad fahren.“ „Wir werden nicht zulassen, dass dieser Gedanke zum offiziellen Leitbild der Bochumer Verkehrspolitik wird“, sagt Sabine Lehmann, Vertreterin der Linksfraktion im Ausschuss für Infrastruktur und Mobilität. „Unsere Stadt braucht eine Verkehrswende, die gleichzeitig sozial und ökologisch ist. Ein erster kleiner Schritt dahin wäre ein kostenloses oder zumindest deutlich günstigeres Sozialticket. Ärmere Menschen auf Muskelkraft zu verweisen anstatt einen öffentlichen Nahverkehr zu organisieren, den sich alle leisten können, ist einfach zynisch. mehr…


Mittwoch 07.03.18, 10:32 Uhr

Wie wird eine Religion entwickelt?

Die Menschheit hat sich in ihrer Geschichte mehrere Tausend Religionen ausgedacht, die sich dann teilweise wiederum in Tausende Konfessionen bzw. Strömungen aufgespalten haben. Die Initiative Religionsfrei im Revier geht am kommenden Sonntag, den 11. März um 11 Uhr im Sozialen Zentrum der Frage nach, wie das Christentum entwickelt wurde: »Was sagen die unterschiedlichen Quellen über die historische Figur Jesus aus? Vor welchem historischen Hintergrund entstand diese Abspaltung des Judentums, welche Rolle spielte dabei z. B. die römische Besatzungmacht im damaligen Palästina? Welches Geschichtsbild schildern die schließlich kirchlich akzeptierten Schriften (Evangelien) über die Gründungsphase ihrer Religion? Wie wurde der Mythos von Jesus als „Messias“, als Begründer der katholischen Kirche, wie seine „Botschaft“ entwickelt? Welche historischen Fakten existieren über diesen Vorgang?«


Mittwoch 07.03.18, 09:10 Uhr

Tagung der „Schulen ohne Rassismus“

VertreterInnen von 28 Schulen aus Herne, Gelsenkirchen und Bochum, die im Netzwerk „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ aktiv sind, treffen sich am Donnerstag, den 15. März, um 15 Uhr in der Erich-Kästner-Schule. Den Schwerpunkt des Treffens bildet ein Workshop zum Komplex „Islamangst und religiös begründete Feindlichkeit“. Referent ist Piotr Suder von der IFAK. Er ist Sozialwissenschaftler und seit zwei Jahren Projektleiter von #Selam, einem Fortbildungsprojekt gegen Radikalisierung. Außerdem arbeitet er in der Fach- und Koordinierungsstelle der „Partnerschaft für Demokratie“ in Hattingen und ist als Dozent für die Akademie für interkulturelle Handlungskompetenz tätig. In dem Workshop wird gemeinsam erarbeitet, was Islamfeindlichkeit auf der einen und gewaltbereiten Salafismus auf der anderen Seite auszeichnet und welche Möglichkeiten sich bieten, dagegen vorzugehen.