Am heutigen Sonntag, 20. November startet um 17 Uhr ab Bochum Rathaus eine “Ride of Silence†(Fahrt der Stille). Der ADFC schreibt dazu: »Am 2. August 2016 wurde ein Radfahrer auf der Bahnhofstraße in Wattenscheid von einem nach rechts abbiegenden LKW überfahren und tödlich verletzt. Zuvor war schon im Mai 2015 ein Radfahrer auf dem Zeppelindamm von einem nach links abbiegenden PKW überfahren und schwer verletzt worden. In beiden Fällen waren die Radfahrer Unfallopfer ohne eigenes Verschulden. In beiden Fällen waren auch nicht die Kraftfahrzeugfahrer allein die Verursacher der Unfälle. mehr…
Zum Erscheinen der ersten bundesweiten Printausgabe von Re:Speech findet am 25. November ab 19 Uhr im Bahnhof Langendreer das gebührende Release Event statt. Das Projekt beschreibt sich folgendermaßen: »Mit dem Ziel, die Stimmen der Geflüchteten in den Debatten hierzulande um Flucht, Migration und Rassismus stark zu machen, begann vor wenigen Monaten das Medienprojekt ReSpeech. Mit einer Online-Zeitschrift und öffentlichen Interventionen im Ruhrgebiet haben wir unsere Positionen und Perspektiven um die thematischen Schwerpunkte Fluchtursachen, Fluchtroute und Leben in Deutschland eingebracht. Zum Erscheinen der ersten bundesweiten Printausgabe von ReSpeech am 25. November wollen wir mit euch herzlich zu unserem Release Event am 25. November in Bochum einladen. mehr…
Die Willy-Brandt-Gesamtschule und der Kinder- und Jugendring haben eine verbindliche Bildungskooperation vereinbart, die zunächst einmal bis zu den Sommerferien 2017 gilt. Der Jugendring teilt dazu mit: »Mit der Bildungskooperation werden die vier Themenmodule „Kinderrechte“, „Demokratie“, „Schule der Zukunft“ und „Kinder- und Jugendarbeit“ die Lehrpläne für die Jahrgangsstufen fünf, acht, zehn und zwölf ergänzen. Die Themen werden in Workshops kreativ mit den Schülern bearbeitet, die von Mitarbeitern der Kinder- und Jugendarbeit geleitet werden. Konzepte und Methoden der Kinder- und Jugendarbeit sollen so den Schulalltag auflockern und die normalen Unterrichtsformen ergänzen. mehr…
Bochum Prekär schreibt: »Die Beschwerdestelle des Jobcenter Bochum (genannt „Kundenreaktionsmagement“) ist seit dieser Woche wieder besetzt. Die Aufgabe übernimmt nun Herr Loges, vormals am Standort Wattenscheid tätig. Mit Beginn des neuen Jahres soll eine weitere Kollegin hinzukommen, um der Anzahl der Anfragen gerecht zu werden und in Urlaubs- und Krankheitszeiten eine Vertretung zu gewährleisten. Schlechter sieht es aus in der unabhängigen, parteiischen Beratung: in Bochum existiert nur eine einzige hauptamtliche Stelle in der evangelischen Beratungsstelle, andere Städte verfügen über eine vielfache Zahl. Die Beratungsstelle ist immer wieder, teils wochenlang, aus Urlaubs- oder Krankheitsgründen nicht besetzt. Telefonisch wird verwiesen auf die ohnehin personell überforderten ehrenamtlichen Beratungsstellen. In absehbarer Zeit droht die Stelle der Beraterin aus Altersgründen vakant zu werden. mehr…
Am 23. November startet um 18 Uhr im Bahnhof Langendreer das 24.blicke Filmfestival. Zuvor um 17:00 findet noch die Premiere des Kurzfilms „Who we are“ statt, der in den Herbstferien mit Schülerinnen und Schülern der Willy-Brandt-Gesamtschule entstanden ist. Die Festival MacherInnen schreiben: »Das Ziel fest im Blick haben, den Tatsachen ins Auge blicken, über den Tellerrand blicken. Durchblick, Anblick, Einblick, Überblick – auch das 24. blicke filmfestival des ruhrgebiets wird zeigen, dass sein Name gut gewählt ist. mehr…
Unter dem Motto „Wir wollen hier bleiben“ rufen aktive Geflüchtete zu einer Demonstration am Samstag, den 19. November, durch die Landeshauptstadt Düsseldorf auf. In dem Aufruf heißt es: „Wir sollen ins Ungewisse geschickt werden. Alle anderen Bundesländer haben sich dagegen entschieden, diese Wohnsitzauflage rückwirkend umzusetzen, nur NRW will unsere Freiheit einschränken! Außerdem will das Land zukünftig sogar innerhalb von NRW vorschreiben, wo Menschen für drei Jahre wohnen müssen – eine weitere Verschärfung der Wohnsitzauflage. Das Gesetz soll unsere Integration erleichtern – jetzt gerade verhindert es unsere Integration, weil wir keine sichere Zukunftsperspektive haben!“ Treffpunkt zur gemeinsamen Fahrt nach Düsseldorf ist um 12.45 Uhr am Haupteingang des Hauptbahnhofs. Treffpunkt Asyl Bochum schreibt dazu: mehr…
Am Donnerstag, den 24.11., um 19.00 Uhr lädt der Bahnhof Langendreer gemeinsam mit dem Arabicum des Landesspracheninstituts zu einer Lesung mit dem kurdisch-irakischen Autor Bachtyar Ali ein, der seinen Roman „Der letzte Granatapfel“ vorstellen wird. Die Lesung wird von Michaela Kleinhaus, der Leiterin des Arabicums, moderiert. Die deutsche Lesung übernimmt Helge Salnikau, Schauspieler am Prinz-Regent-Theater. Bachtyar Ali (geboren 1966 in Sulaimaniya, Nordirak) ist einer der bekanntesten Autoren im autonomen irakischen Kurdistan. „Der letzte Granatapfel“ ist der erste Roman von Bachtyar Ali, der auf deutsch übersetzt worden ist und der den Autor auch hierzulande schlagartig bekannt gemacht hat. Er lebt seit Mitte der neunziger Jahre in Deutschland. mehr…
Im Q1-Eins im Quartier, Halbachstraße 1, ist heute bei einer Veranstaltung mit Nizaqete Bislimi zum Thema „Nicht hier!? – Diskriminierung von Sinti und Roma“ eine Ausstellung der VVN-BdA eröffnet worden. Mit dem Titel „Verachtet, Vertrieben, Verfolgt“ dokumentiert die Ausstellung das Schicksal der Sinti und Roma in den letzten 80 Jahren in Bochum. Die Tafeln der Ausstellung sind nachfolgend dokumentiert. Durch ein Mausklick wird das Bild zunächst auf Bildschirmgröße angezeigt. Mit einem zweiten Klick wird das Bild noch einmal weiter vergrößert. Die Ausstellung kann auch in einer PDF-Fassung angeschaut werden. Etliche Details sind allerdings nur in der Ausstellung gut lesbar. mehr…
Nachdem es viele Jahre im Ruhrgebiet sehr wenige Unfälle mit getöteten RadfahrerInnen gab, gab es u.a. in Essen, Bochum oder Recklinghausen wieder mehrere solcher Todesfälle. Oft wurden diese Unfälle durch eine unsichere Infrastruktur zumindest befördert. In Dortmund und Essen gab es bereits eine sogenannte „Ride of Silence“ (Fahrt der Stille), um der getöteten RadfahrerInnen zu gedenken – nicht nur in der jeweiligen Stadt, sondern weltweit. Jetzt soll eine solche Fahrt auch in Bochum stattfinden – am Sonntag, 20. November um 17 Uhr ab Bochum Rathaus.
Das Bochumer Forum für Antirassismus und Kultur – BoFo e.V. veranstaltet in Zusammenarbeit mit der Paritätischen Akademie NRW am Samstag, 19. November 13 – 18 Uhr bei ver.di, Universitätsstr. 76, eine Tagung zu dem Thema „Rassismus in der politischen „(Flüchtlings-)“debatte“. Die Tagung wird aus zwei Blöcken bestehen. Im ersten Block wird es ein moderiertes Podium geben, auf dem ein Wissenstransfer aus der Wissenschaft erfolgt. Im zweiten Block werden die Referent*innen aus ihrer praktischen Arbeit berichten. mehr…
Aus Sicht der Sozialen Liste „ist es skandalös, dass die Stadt Bochum seit über 10 Jahren den Elternwunsch nach weiteren Gesamtschulplätzen ignoriert“. Die Soziale Liste schreibt weiter: »Bereits im Jahr 2005 habe die Verwaltung auf Anfrage der Sozialen Liste zugegeben, dass „145 Schülerinnen und Schüler nicht auf eine der vier städtischen Schulen aufgenommen werden konnten“. Auch in den Folgejahren gab es immer eine hohe Anzahl von Absagen. Zuletzt erhielten 150 Kinder und ihre Eltern eine skandalöse Absage. Die Soziale Liste begrüßt die jetzigen Vorschläge des Schulverwaltungsamtes, endlich die Voraussetzungen zu schaffen, damit im Sommer 2018 in Bochum eine fünfte Gesamtschule eröffnet werden kann. Die Soziale Liste fordert den Rat und die Ausschüsse auf, diesen Planungen schnell ihre Zustimmung zu geben und auch die notwendigen finanziellen Mittel im Haushalt bereitzustellen. mehr…
Am Donnerstag, dem 24.11. laden die Naturfreunde in Langendreer um 19:30 Uhr zu einer Veranstaltung in ihr Zentrum, Alte Bahnhofstr. 175 ein. Das Thema des Abends lautet: „Die Welt steckt voller Möglichkeiten – man muss sie nur kennen.“ In der Einladung heißt es: »Wir wollen uns dieses Mal deshalb mit Ideen beschäftigen, wie wir z.B. mit Umweltproblemen fertig werden können, anstelle nur die Schwierigkeiten zu zeigen. Dazu wollen wir auf die Erfahrungen von Organisationen und Wissenschaftlern zurückgreifen und uns über ihre Ideen, Initiativen und Problemlösungen in Sachen Klimaschutz, Energie- und Landwirtschaft informieren. Denn letztlich kommt es dabei vor allem aber auch auf eins an: wir müssen unsere Gewohnheiten ändern und lernen, Alternativen zu leben. Ein Abend der neugierig machen soll, bei dem wir auch auf die Erfahrungen unserer Besucher gespannt sind.«
Mit einer Kranzniederlegung am antifaschistischen Werner Denkmal gedenkt die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN – BdA) am Sonntag, den 27. November der Spanienkämpfer aus Bochum, die bei der Verteidigung der spanischen Republik gegen den Faschismus getötet wurden. Treffpunkt ist um 11.00 Uhr am Friedhof Bochum-Werne, Eingang Im Kerkdahl. mehr…
Die Bürgerinitiative Bahnhof Weitmar weist darauf hin, dass ein Jahr nach Vernichtung des Nord- und Südwaldes noch kein einziger Baum neu gepflanzt worden ist. Genau dies ist aber innerhalb eines Jahres vorgeschrieben. Die Initiative schreibt: »Auf die Anfrage eines Bürgers im Rahmen der öffentlichen Auslegung des Bebauungsplans Nr. 946 (Ehem. Bahnhof Weitmar), welche Fristen dem Investor zur Umsetzung der Kompensationsmaßnahmen gesetzt würden, antwortete die Verwaltung: „Für die Kompensation des Nordwaldes ist eine Ausgleichsfläche im Bezirk Südwest in Bochum-Linden vorgesehen. Das Regionalforstamt Ruhrgebiet fordert die Aufforstung der Kompensationsfläche innerhalb eines Jahres nach Rodung. Die weiteren Maßnahmen außerhalb des Plangebietes im Umfeld des Eingriffsbereiches sind ebenfalls innerhalb eines Jahres umzusetzen.“ * mehr…
Am Mittwoch, den 23.11. lädt das Offene Antifa-Café ab 18:30 Uhr ins Soziale Zentrum zum Zeitzeuginnengespräch mit Margret Rest und Alice Czyborra, die folgenden Ankündigungstext verfasst haben: “Kurz nach der Machtübergabe an Hitler am 30. Januar 1933 begann die massenweise Verhaftung von Hitlergegnern. Durch die Gestapo verhaftet wurden viele Gewerkschafter, Kommunisten, Sozialdemokraten, Christen. Sie hatten vor Hitler gewarnt, versucht, das faschistische Regime zu verhindern, unter ihnen zahlreiche Männer und Frauen aus Arbeiterfamilien. mehr…
Die IFAK sucht noch MitstreiterInnen für die Sprachcafés, die in vier unterschiedlichen Stadtteilen in Bochum für Geflüchtete eingerichtet sind, und berichtet: »Das erste Sprachcafé startete schon Mitte 2014 im Stadtteiltreff „Alte Post“ in Goldhamme. Inzwischen gibt es solche Einrichtungen im Unicenter, in Stahlhausen und in der Stadtmitte. Einmal pro Woche treffen sich für eine Stunde ehrenamtlich tätige Muttersprachler*innen und Geflüchtete und üben in kleinen Gruppen bei einem Glas Tee die sprachliche Kommunikation. Fast alle unserer Besucher*innen besuchen Integrationskurse, wo sie systematisch Deutsch lernen. Die Übung im mündlichen Sprachbereich kommt allerdings oft viel zu kurz. Deshalb legen wir in den Sprachcafés viel Wert aufs Sprechen, weniger auf die systematische Vermittlung der deutschen Sprache. mehr…
Mittwoch 16.11.16, 00:01 Uhr
16.11.2016 – Jahrestag der Ermordung von Ivan Khutorskoy
Vor sieben Jahren, am 16. November 2009, wurde der Anarchist und Antifaschist Ivan Khutorskoy in Moskau von Nazis erschossen. Einige Wochen zuvor hatte die Gruppe Azzoncao Ivan Khutorskoy auf einer Veranstaltung in Moskau kennengelernt. An dieser Stelle will sie an ihn erinnern:
Anlässlich des Mordes an Carlos Palomino am 11.11.2007 in Madrid begann unsere langjährige Auseinandersetzung mit rechter Gewalt in Europa. In diesem Rahmen organisierten wir Veranstaltungen, Filmvorführungen und Demonstrationen, fuhren ins Ausland für Solidaritätsdemonstrationen und Gedenkkundgebungen, führten in Rom, Mailand, Madrid, St. Petersburg und Moskau Interviews, inszenierten Graffiti-Aktionen in Bochum (siehe auch In Erinnerung an Ivan Khutorskoy – uno di noi undKaltland – Der Tod bleibt ein Meister aus Deutschland) und erstellten zwei Filme (z.B. uno di noi) zu diesen Graffiti. mehr…
Die Arbeitsgemeinschaft der Mietervereine Bochum, Dortmund, Witten und der Mietergemeinschaft Essen – MieterForum Ruhr – hat mit Blick auf die NRW-Landtagswahl am 14.Mai nächsten Jahres wohnungspolitische Erwartungen formuliert. Das Mieterforum Ruhr sieht fünf zentrale Handlungsbereiche für struktureller Reformen in der nächsten Landtagswahlperiode: mehr…
Am Donnerstag, den 17. 11. wird die Bochumer Geschäftsstelle von Viactiv (ehemals BKK vor Ort) bestreikt. Die Krankenkasse war bis 2016 tarifgebundenes Mitglied in der Tarifgemeinschaft der Betriebskrankenkassen. Als größte Krankenkasse in der Gemeinschaft stellte die Viactiv mit ihrem Chef Reinhard Brücker den Verhandlungsführer auf der Arbeitgeberseite. Während der laufenden Tarifverhandlungen zur Modernisierung des Tarifvertrages ist die Viactiv aus der Tarifgemeinschaft ausgetreten. Zeitgleich wurden Tarifvereinbarungen gekündigt. Trotz der Proteste der Beschäftigten und der Gewerkschaften war die Viactiv-Geschäftsleitung nicht bereit in die Tarifgemeinschaft zurückzukehren. In der Zwischenzeit haben die Gewerkschaften mit der verbleibenden Tarifgemeinschaft der BKKen einen branchenüblichen Tarifabschluss erzielt.
Im weiteren Verlauf ist die VIACTIV der Tarifgemeinschaft wieder beigetreten. Dies allerdings ohne Tarifbindung. Damit sind die Beschäftigten der Viactiv von der Einkommensentwicklung abgeschnitten worden. mehr…
Am Sonntag, den 20.11. lädt der Bahnhof Langendreer von 11-15 Uhr zum siebten Mal zum gemeinnützigen Spendenflohmarkt der Initiativen ein. Bei dem Indoor-Flohmarkt können lokale Initiativen ihre Gruppen- oder Vereinskassen durch einen Flohmarktstand aufbessern und sich gleichzeitig präsentieren. Im Kino-Café gibt es ein Kuchen-Buffet, das ebenfalls von den Initiativen gestiftet wird und ihnen zugute kommt. Mit dabei sind diesmal unter anderem: bodo, Worldbeat Club, Gemeinschaftsgarten Bochum, Querenburger Netzwerk, Aktion pro Afrika, Amnesty International Hochschulgruppe, Hamme hilft und weitere Gruppen. Der Spendenflohmarkt findet zweimal im Jahr, jeweils im Frühjahr und im Herbst statt.
„Die Bundesregierung muss Erdogans Netzwerk mit seinen Spitzeln und Schergen in Deutschland stoppen. Es kann nicht angehen, dass Kritiker des türkischen Präsidenten hierzulande ungestraft bedroht und verfolgt werden“, erklärt Sevim Dagdelen Bochumer Bundestagsabgeordnete der Fraktion Die Linke, mit Blick auf Presseberichte über die Einschüchterung von Erdogan-Gegnern in Nordrhein-Westfalen. Dagdelen weiter: „Erdogans Hetze gegen Andersdenkende trägt zur Polarisierung auch hier in Deutschland bei. Der türkische Präsident fördert mit einem Heer aus Geheimdienstmitarbeitern und Internettrollen Desintegration und Demokratiefeindlichkeit. Die Bundesregierung muss hier endlich klare Kante zeigen, wenn sie nicht die Sicherheit ihrer Bürger gefährden will. Keine Toleranz für die Intoleranten.“
Das endstationKino schreibt:»Nach dem riesigen Spaß mit dem Kinderfilmprogramm von hier aus im Frühjahr und Sommer dieses Jahres geht es nun wieder los: Die neue Filmreihe von hier aus trägt den Titel Heldinnen und richtet sich an Kinder mit und ohne Fluchterfahrung. Ab dem 21. November 2016 können Kinder und Jugendliche ab 10 Jahren wieder jeden Montag von 16.00 – 18.00 Uhr kostenlos Spiel-, Kurz-, Animations- und Dokumentarfilme sehen und hinterher gemeinsam über die Filme diskutieren. Die Auswahl der Filme sowie die medienpädagogischen Begleitworkshops erstellen die Studierenden gemeinsam mit Geflüchteten. Wir freuen und auf alle Filmbegeisterten, mit Lust am schauen und mitreden. mehr…
Die Arbeitsgemeinschaft der Offenen Türen und der Kinder- und Jugendring werden am Sonntag, 20. November 2016 ein Jugendforum für den Stadtbezirk Süd im Kinder- und Jugendfreizeithaus „HuTown“ durchführen. In der Einladung heißt es: »Das Jugendforum ist eine Plattform für Jugendliche ab 14 und für junge Erwachsene und soll einen Austausch über die Lebensqualität von jungen Menschen im Stadtbezirk ermöglichen. Ihre Erfahrungen, Vorstellungen und Ideen zur Gestaltung und zur Veränderung sind gefragt. mehr…
Hans-Joachim Adler (links) Kreisvorsitzender von ProNRW Bochum beim Plakatieren am 2.Mai.2012
Hans Joachim Adler, Ratsmitglied für die ultra-rechten Splitterpartei pro NRW in Bochum, war im letzten Jahr zu einer Geldstrafe von 3.600 Euro verurteilt worden. Das Amtsgericht sah es als erwiesen an, dass Adler Wählerbestechung und Urkundenfälschung im Kommunalwahlkampf betrieben hat. Adler sei mit Hilfe dieser Straftaten Ratsmitglied geworden. Francis Dominic Marin, der auf Platz 2 der Reserveliste zur Kommunalwahl stand, habe sich an den Delikten beteiligt und erhielt im letzten Jahr eine Strafe von 1.400 Euro. Beide sollen Wahlberechtigte getäuscht haben, um genügend KandidatInnen und Unterschriften zur Unterstützung ihrer Wahl zu bekommen. Die 14. Berufungskammer des Landgerichts hat dieses Urteil jetzt aufgehoben. Die Beweislage sei zu unklar. Die Staatsanwaltschaft muss jetzt entscheiden, ob sie Revision gegen das Urteil des Landgerichts einlegt.
Die jährliche Veranstaltung der Stadt Bochum und des Volksbunds Deutsche Kriegsgräberfürsorge zum Volkstrauertag ist 2016 sozialdemokratisch geworden. Es ist kein reaktionäres Heldengedenken mehr, sondern eine Veranstaltung mit nachdenklichen Reden – aber ohne der geringsten Kritik an der aktuellen deutschen Militärpolitik -, mit überflüssigem sakralen Rahmen und mit ärgerlicher militärischer Präsenz. Für fast alle etwas. Bei der Kranzniederlegung wurde nicht mehr das Heldengedenklied vom guten Kameraden sondern die Nationalhymne posaunt.
Das Bochumer Friedensplenum und die DFG -VK erinnerten mit Plakaten daran, dass Soldaten vor allem Täter sind und legten einem Kranz nieder. Auf der Schleife stand: „Zum Gedenken an alle Deserteure der Welt“. Es kam zu keinen Handgreiflichkeiten gegen die FriedensaktivistInnen wie 2014. Rückblick: Video vom Heldengedenken 2012 in Bochum. mehr…
Am Dienstag, den 15. Nov. um 20:00 Uhr gastiert die Düsseldorfer Band One Eye Open mit einem exklusiven Akustik Konzert im Neuland. In der Ankündigung heißt es: „Akustische Gitarre, Mandoline, Geige und Percussion – viel mehr braucht es nicht… Die vierköpfige Band ONE EYE OPEN ist ein Projekt des Singer/Songwriters Majo, aus dessen Feder auch sämtliche Songs und Texte stammen. Majos rauhe, intensive Stimme steht im Mittelpunkt, in seinen Texten erinnert er mit seiner Vorliebe für Sehnsucht und Melancholie an Dylan Thomas, John Steinbeck oder Tom Waits. Manche nennen es Folk-Akustik-Pop, Kritiker vergleichen die Musik zuweilen mit Mumford & Sons oder The Lumineers und loben insbesondere die großartige Atmosphäre der Live-Konzerte… mehr…
Samstag 12.11.16, 19:50 Uhr
Flüchtlingsrat NRW fordert: Keine Abschiebungen nach Afghanistan
Der Flüchtlingsrar NRW erklärt: »Nach dem Anschlag auf das deutsche Generalkonsulat in Masar-i-Sharif im Norden Afghanistans, bei dem nach aktuellem Kenntnisstand sechs Menschen getötet und 119 verletzt wurden, erscheint vielen Deutschen die Lage in Afghanistan plötzlich wieder gefährlich und unsicher. Zuvor noch hatte Bundesinnenminister Thomas de Mazière viele Gebiete in Afghanistan für sicher erklärt und gefordert, Abschiebungen nach Afghanistan zu vollstrecken. Es gibt in Afghanistan keine Gebiete, die auf Dauer sicher sind. Auch unterhalb der Schwelle von Anschlägen verbreiten Taliban und regionale Warlords Schrecken. Die Zahl der zivilen Opfer der kriegerischen Auseinandersetzungen in Afghanistan hat in diesem Jahr neue Höchststände erreicht. Für den Zeitraum von Januar bis Juni 2016 berichtet die Unterstützungsmission der Vereinten Nationen in Afghanistan (UNAMA) in ihrem Media Report über 3.565 Verletzte und 1.601 getötete Zivilisten. mehr…
Die Initiative RefugeeStrike Bochum ruft zur Demonstration gegen die Wohnsitzauflage von Refugees aus NRW am 19. November ab 15 Uhr auf dem Platz der Deutschen Einheit in Düsseldorf auf: »Durch die im Integrationsgesetz verankerte Auflage könnten tausende Menschen aus ihren Städten in NRW vertrieben werden. Die Düsseldorfer Landesregierung plant eine rigorose Durchsetzung, wie sie kein anderes Bundesland vorsieht«. Der Demo-Aufruf.
Im Sommer 2016 beschloss die Bundesregierung das neue Integrationsgesetz.
Zentraler Punkt dieses Gesetzes ist die Wohnsitzauflage. Diese Wohnsitzauflage zwingt uns anerkannte Flüchtlinge in dem Bundesland zu bleiben, in dem wir unseren Asylantrag gestellt haben. Das Problem dabei ist, dass das Gesetz im August 2016 in Kraft getreten ist, aber rückwirkend bis zum 01.01.2016 angewendet werden soll. Wir sind nach NRW gezogen, als es dieses Gesetz noch nicht gab. Nun sollen wir NRW wieder verlassen – die Jobcenter haben uns unrechtmäßig seit Monaten kein Geld für unsere Lebenskosten gezahlt.
Wir haben hier eine Wohnung gefunden, wir haben uns eingelebt, einen
Platz in der Schule für unsere Kinder gefunden, einen Sprachkurs angefangen, unsere Familien nach Jahren der Trennung wieder zusammengeführt, begonnen uns in der neuen Nachbarschaft einzuleben und neue Freunde kennengelernt.
All das soll uns jetzt wieder genommen werden! Das Gesetz droht unsere Familien wieder auseinanderzureißen und zwingt viele Menschen, in jene Städte zurück zu gehen, die wir auch wegen rassistischer Übergriffe und gesellschaftlicher Ausgrenzung verlassen haben. mehr…
Die von Branco Barkic für den 25. 11. angekündigte Kundgebung seiner neonazistischen DaSKuT-Gruppe ist abgesagt. Dies hat die Bochumer Polizei bestätigt. Barkic verspricht auf seiner Facebook-Seite, dass er in diesem Jahr keine Demo mehr organisieren will. Sein nächster Auftritt ist am 28. November vor dem Bochumer Amtsgericht. Er ist wegen Volksverhetzung und der Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen angeklagt. Er hat beantragt, die Öffentlichkeit von seinem Prozess auszuschließen. Siehe Meldung: DaSKuT – Gründer Branco Barkic wegen Volkverhetzung vor Gericht
Am kommenden Sonntag, den 13. 11. trifft sich wie an jeden zweiten Sonntag im Monat die Initiative Religionsfrei im Revier um 11 Uhr im Sozialen Zentrum. Im Mittelpunkt der Diskussion steht diesmal der Austausch darüber, welche Werte und Normen antiklerikale Menschen für wichtig halten. Eine Diskussionsgrundlage hierfür werden die zehn Angebote des evolutionären Humanismus sein. Wie immer gibt es auch ein Frühstücksbuffet, zu dem Beiträge herzlich willkommen sind.
Das Bündnis „HammeHilft!“ lädt zum 3. Netzwerktreffen am Dienstag, den 15. November um 18.30 Uhr im Gemeindesaal der Herz-Jesu-Gemeinde, Dorstener Str. 187a: »Wir stellen unser ehrenamtliches Engagement für Geflüchtete vor und suchen weitere UnterstützerInnen. Denn wir suchen Leute, die uns bei der Möbelvermittlung und bei deren Transport helfen möchten. Wir suchen außerdem HelferInnen für den Deutschunterricht von Geflüchteten und für die Hausaufgabenbetreuung sowie die Kinderbetreuung während des Unterrichts. Und wir suchen Paten, die gezielt einzelne Personen oder Familien unterstützen möchten – über den Umfang der Unterstützung entscheidet jedeR selbst. Auch freuen wir uns über weitere HelferInnen für unser monatliches Begegnungscafe „Meet and Greet“ (nächster Termin am 9.12., 18-20 Uhr in der Autobahnkirche).«
Ab sofort müssen die rund 220 Baubetriebe in Bochum ihre MitarbeiterInnen besser vor Staub schützen – und zum Beispiel Luftreiniger anschaffen, um neue Staub-Grenzwerte einzuhalten. So steht es in der Vereinbarung „Staubminimierung beim Bauen“. Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) teilt dazu mit: Diese „Anti-Staub-Charta“ haben IG BAU, Arbeitgeberverbände der Baubranche, Bundesarbeitsministerium und Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft jetzt unterschrieben. Vom Maurer über den Trockenbauer bis hin zum Dachdecker profitieren nach Angaben der IG BAU allein in Bochum rund 3.090 Bauarbeiter von den neuen Schutz-Standards. mehr…
Die schwarze Ruhr-Uni lädt zu einem neuen Lesekreis ein, der am Dienstag, dem 15.11. beginnt: »Wenn ihr jemals (insbesondere nach den Wahlen in den USA) an der Demokratie gezweifelt habt, ist der Lesekreis genau der richtige Ort, sich mit diesen Zweifeln theoretisch auseinanderzusetzen. Wir wollen den Texten von „Von der Demokratie zur Freiheit“ von Crimethinc lesen. Treffpunkt ist in der Cafeteria von Gebäude GC um 18.00 Uhr. Der Lesekreis finde danach jeden Dienstag zur selben Zeit am selbem Ort statt. Den Text auf Englisch findet ihr hier. Es gibt auch eine Druckversion als Broschüre. Die deutsche Version werden wir, sobald sie veröffentlicht ist, auf unserem Blog teilen. Angesichts der Situation in den USA möchten wir euch auch noch auf einen anderen Text von Crimethinc hinweisen: „President Trump: Countdown to Apocalypse“.
Donnerstag 10.11.16, 16:40 Uhr
Sonntags-Matinee im Wahlkreisbüro von Sevim Dağdelen
Die Bochumer Bundestagsabgeordnete der Linken Sevim Dağdelen lädt am Sonntag, den 13. November um 11:00 Uhr zu einer Sonntags-Matinee in ihrem Wahlkreisbüro, Alleestraße 36 mit ihrer Fraktionskollegin Pia Zimmermann ein. Inhaltlich geht es um das Thema „Personalmangel am Pflegebett“. In der Ankündigung heißt es: Während die Große Koalition die Mogelpackung Pflegestärkungsgesetz plant, was den Pflegenotstand nicht behebt und pflegende Angehörige auch noch arm macht, möchte Sevim Dağdelen, Bochumer Bundestagsabgeordnete der Partei Die Linke, mit den Bochumerinnen und Bochumern über einen wirksamen Richtungswechsel im Bereich Gesundheit und Pflege diskutieren. Thema der Sonntagsmatinee ist: „Personalmangel am Pflegebett“. mehr…