Archiv für den Monat: Mai 2016


Dienstag 24.05.16, 16:15 Uhr

Falsche Personal- und Ausbildungspolitik

Ver.di weist die Vorwürfe in Richtung der Beschäftigten der Stadtverwaltung Bochum, ihre fehlende Leistungsbereitschaft sei Grund für den hohen Krankenstand, entschieden zurück. „Der Hinweis auf die fehlende Leistungsbereitschaft ist eine Ohrfeige für die Beschäftigten der Stadtverwaltung.“, so Wolfgang Knop, Vorsitzender des ver.di-Bezirks Bochum-Herne. „Es ist richtig, dass der Krankenstand innerhalb der Stadtverwaltung überdurchschnittlich hoch ist.“, sagt Knop. Grund sei jedoch nicht die fehlende Leistungsbereitschaft der Beschäftigten, wie Ratsherr Roland Mitschke von der CDU behauptet, sondern die seit Jahren fehl laufende Personal- und Ausbildungspolitik bei der Stadt. mehr…


Dienstag 24.05.16, 15:56 Uhr

Grabstätten in katastrophalem Zustand

Anlässlich des Tags der Befreiung vom Faschismus, gab es auch in diesem Jahr einen Rundgang auf dem Friedhof am Freigrafendamm zu den Gräbern der Opfer des Faschismus. Erschreckend für alle am Rundgang Beteiligten war der Anblick der wahrlich verwahrlosten Grabstätten. Mit einem offenen Brief an Oberbürgermeister Eiskirch soll dieser Zustand jetzt überhaupt erst mal publik gemacht werden. In diesem Brief heißt es u.a.: mehr…


Montag 23.05.16, 11:54 Uhr

Rap gegen Zwangsverheiratung


Ab Donnerstag, den 26. 5. ist im endstation.kino Rokhsareh Ghaem Maghamis Dokumentarfilm Sonita zu sehen. Wenn die 18-jährige gleichnamige Protagonistin es sich aussuchen dürfte, dann wäre Michael Jackson ihr Vater und Rihanna ihre Mutter. Sonita stammt aus Afghanistan und lebt ohne ihre Familie in Teheran. Ihr sehnlichster Wunsch: eine berühmte Rapperin zu sein. Eine soziale Einrichtung unterstützt sie bei der Überwindung der Fluchttraumata und bei der Planung ihrer Zukunft, doch ihre Familie hat ganz andere Pläne: Sie plant, sie für 9000 $ an einen fremden Ehemann nach Afghanistan zu verkaufen und die Zeit drängt, da die Familie Geld braucht für die Hochzeit des Sohnes. mehr…


Sonntag 22.05.16, 12:08 Uhr

Veganes Picknick

Das nächste „vegane Picknick“ findet am Sonntag, den 5.6. um 13 Uhr bei schönen Wetter im Westpark und wenn es regnet, Im Sozialen Zentrum statt. In der Einladung heißt es: »Wir werden dieses Mal bei gutem, trockenen und warmen Wetter im Westpark picknicken. Auch hier steht dann das Do-It-Yourself-Konzept besonders im Vordergrund: Getränke,G rills, Teller, Besteck, Picknickdecken und alle sonstigen benötigten Dinge werden selbstorganisiert von mitgebracht. mehr…


Sonntag 22.05.16, 12:08 Uhr

Blockadetraining für den 4. Juni

Die Schwarze Rugr-Uni schreibt: »Am 4. Juni organisiert die Partei „die Rechte“ in Dortmund einen bundesweiten Naziaufmarsch. Diesen wollen wir zusammen mit anderen Gruppen verhindern. Zur Vorbereitung drauf werden wir am 28.05 im Sozialen Zentrum ein Blockadetraining organisieren. Die Teilnahme ist kostenlos. Das Ganze beginnt um 11.00 Uhr mit einem gemeinsamem veganen Frühstück, das Training selber geht um 12.00 Uhr los. Dauer des Trainings ist ca. 4 Stunden mit Pausen. Bitte seid pünktlich und nehmt euch für die gesamte Dauer des Trainings Zeit. Ein späteres Dazukommen oder früheres Gehen ist nicht sinnvoll. Das moderierte Training soll dazu dienen, Erfahrungen auszutauschen, individuelle und kollektive Handlungsfähigkeit durch Übungen zu erhöhen, Befürchtungen abzubauen und Neues kennen zu lernen. Grundlegende Inhalte des Trainings sind: mehr…


Samstag 21.05.16, 07:58 Uhr

Fotos der TeilnehmerInnen des Nazi-Aufmarsches am 1. Mai 8

Das Antifa Recherche Patchwork schreibt: »Am 1. Mai 2016 folgten 176 Nazis und Rassisten_innen dem Aufruf des NPD-Landesvorsitzenden Claus Cremer und marschierten durch die Bochumer Innenstadt. Etwa die Hälfte davon dürfte aus Bochum und der direkten Umgebung stammen. NPD-Anhänger, welche alle organisatorischen Aufgaben und Reden übernahmen, waren NRW-weit sowie vereinzelt aus Niedersachen und Berlin angereist. Auch einige Rassist_innen der „Identitären Aktion“ um Melanie Dittmer nahmen zeitweise an dem Aufmarsch teil. Nur drei Neonazis von „Die Rechte“ Dortmund lockte es zur NPD. Dafür leider um so mehr Personen, die wir einem Spektrum zuordnen, welches die Antwort auf die soziale Frage rechts außen sucht. Hier besteht definitiv Handlungsbedarf – soziale Kämpfe müssen wieder wieder sichtbar antiautoritär und antifaschistisch ausgetragen werden. mehr…


Freitag 20.05.16, 21:37 Uhr
Antifaschistische Linke Bochum:

Einschätzung zum 1. Mai-Wochenende

Die Antifaschistische Linke Bochum schreibt: »Am 1.Mai marschierten ca. 180-250 Nazis dank eines massiven Polizeiaufgebots durch Bochums Innenstadt. Trotz verschiedener Protestformen und zahlreichen Durchbruchsversuchen, gelang es leider nicht den Naziaufmarsch zu verhindern. Hier folgt nun unsere recht späte Einschätzung zum 1.Mai Wochenende. mehr…


Donnerstag 19.05.16, 15:29 Uhr

Konzerthaus: 700.000 € weitere Kosten

Die Linksfraktion im Rat schreibt: »Keine zwei Wochen ist es her, dass die Bezirksregierung den Bochumer Haushalt genehmigt hat – und schon gibt es ein Loch in Höhe von 16,9 Millionen Euro. Das sagt jedenfalls die aktuelle Prognose der Verwaltung aus. Neben Mindereinnahmen bei der Grundsteuer B und nicht in der tatsächlichen Höhe eingeplanten Kosten bei der Flüchtlingsunterbringung fällt insbesondere ein weiterer Posten auf: Für die Bochumer Symphoniker wird ein Mehrbedarf in Höhe von ganzen 700.000 Euro prognostiziert – „u.a. verursacht durch das Musikforum“, wie es in der Verwaltungsvorlage heißt. Auf Nachfrage erklärte Stadtdirektor Michael Townsend auf der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses am Mittwoch: Durch die verspätete Eröffnung des Musikzentrums würden Einnahmeausfälle entstehen, die bei der Aufstellung des Haushalts nicht berücksichtigt worden sind. Wenn keine Veranstaltungen stattfinden, könnten schließlich auch keine Eintrittskarten verkauft werden. Ursprünglich war der Abschluss des umstrittenen Bauprojekts für Oktober 2015 geplant. Aktuell ist die Eröffnung für diesen Oktober angekündigt – also mit einjähriger Verspätung.« mehr…


Donnerstag 19.05.16, 13:38 Uhr

Mit Umverteilen aus der Krise?

Am Mittwoch, den 25.5. wird Guenther Sandleben um 19 Uhr im Bahnhof Langendreer diskutieren, welche Hürden eine Politik der Umverteilung überwinden muss. Die große Wirtschaftskrise von 2008/09 hat für kurze Zeit das Interesse an einem tieferen Verständnis von Krisen geweckt. Mit der Stabilisierung des Weltmarktes seit Mitte 2009 ist die Lehre vom Gleichgewicht der Märkte zurückgekehrt. Sie dient nach wie vor dazu, Krisen als extern auftretende, zufällige Ereignisse zu verharmlosen und staatliche Eingriffe abzulehnen. Von kritischen Wissenschaftler*innen wird hingegen vielfach eine Umverteilung von Einkommen und Vermögen gefordert, um der Wirtschafts- und  Finanzkrise zu begegnen.  Aber reicht eine Politik der Umverteilung aus, um gesellschaftlichen Ungleichgewichten zu begegnen? mehr…


Mittwoch 18.05.16, 12:52 Uhr

Stolpersteine wieder gut lesbar

Der Kinder- und Jugendring Bochum hatte Jugend- und Schülergruppen eingeladen, um eine Stolpersteinputzaktion durchzuführen. Die „Stolpersteine“ des Kölner Künstlers Gunter Demnig werden seit 2004 in Bochum verlegt. Sie befinden sich überall im Stadtgebiet, wo Menschen wohnten, die im Faschismus verfolgt und ermordet wurden. An der Putzaktion haben sich 16 Gruppen aus Jugendverbänden und Jugendinitiativen und 3 Schülergruppen mit knapp 200 Jugendlichen und jungen Erwachsenen beteiligt. Es ist gelungen alle 214 Stolpersteine, die bisher in Bochum verlegt worden sind, zu reinigen. Sie sind wieder ansehnlich und gut lesbar. Die Gruppen haben jedoch nicht nur die Stolpersteine geputzt, sondern sie haben sich intensiv mit dem Schicksal der Menschen befasst, zu deren Gedenken die Steine verlegt worden sind. mehr…


Dienstag 17.05.16, 21:52 Uhr
Lange Wartezeiten für Bürgerbüros

Soziale Liste: Personalabbau stoppen!

Die Soziale Liste schreibt: »Die Wartezeiten von mehreren Wochen für einen Termin im Bürgerbüro sind weder bürgerfreundlich noch hinnehmbar. Das neue System der Vorab-Terminvergabe hat lediglich dazu geführt, das die Warteschlangen weniger sichtbar sind. Die Stadt Bochum schiebt stattdessen eine Welle von Wünschen für Anträge, Bescheinigungen, Passangelegenheiten etc. vor sich her. Entschuldigungen wie „im Sommer gibt es immer ein großes Aufkommen von Anträgen“ sind unhaltbar, da dies seit Jahren so ist. Die Soziale Liste fordert eine umgehende Verbesserung der Situation in den Bürgerbüros und deren Ausstattung mit mehr Personal. Für die Soziale Liste sind die Probleme der Bürgerbüros ein Beispiel dafür, welche Auswirkungen die Festlegung der Stadt Bochum hat, das Personal jährlich um 2 % abzubauen. „Vor dem Hintergrund von gestiegenen Anforderungen und Aufgaben sowie der Notwendigkeit eine bürgerfreundliche Verwaltung zu erhalten, muss diese pauschale 2%-Festlegung eingestampft werden“, fordert erneut Günter Gleising, Ratssprecher der Sozialen Liste.«


Dienstag 17.05.16, 19:10 Uhr
Radtour der Geschichtswerkstatt

Geschichte des Häuserkampfes in Bochum

Die Bochumer Geschichtswerkstatt lädt zu einer Stadtrundfahrt ein:  »Am 28. Mai werden wir uns mit der Geschichte des Häuserkampfes in Bochum beschäftigen. Die Stadtrundfahrt per Rad zu diesem Thema beginnt um 14:00 Uhr. Wir treffen uns vor dem Sozialen Zentrum und machen während dieser Radtour Station in der Stühmeyerstr., vor einem alten Fabrikgebäude. Dort werden Zeitzeugen zu Wort kommen, die an der im Zeitraum von Dezember 1981 – Februar 1982 erfolgte Besetzung dieses Gebäudes beteiligt waren. Station werden wir auch in der Kohlenstr. machen, um an die Besetzung des Heusner-Viertels Mitte der Achtziger Jahre zu erinnern. Eine weitere Station ist das alte Amtshaus an der Brückstr.  Im Anschluss an dieser Radtour werden wir im Sozialen Zentrum einen Film über die Besetzung des Heusner-Viertels zeigen. Näheres. Anmeldungen bis zum 25. 5. 16 unter: geschichtswerkstatt@bo-alternativ.de

Dienstag 17.05.16, 18:54 Uhr

Monumente geronnener Dummheit

Matthias Schamp, Inhaber einer kleinen gutgehenden Sinnsucherei, nimmt »mit großer Erleichterung zur Kenntnis, dass die Monumente geronnener Dummheit – das waren für mich die „Bücher für Bochum“ – endlich abgeräumt werden. Und: Nein! ich stimme dem WAZ-Kommentar von Markus Rensinghoff überhaupt nicht zu, der anregt, noch einmal über den Verbleib der Dinger nachzudenken. Leute, die absolut nicht wissen, was ein Buch eigentlich ist, können in diesen wie zwei aneinandergelegte Stapel Scheiblettenkäse geformten Objekten vielleicht wirklich so etwas wie ihre Vorstellung von einem Buch wiedergefunden haben: Etwas was sehr dick, sehr monolithisch und hermetisch ist und ein sonderbar gewölbtes Display hat.  Also alles in allem etwas, von dem man sich besser fernhält – außer wenn es einem in seiner Zusatzfunktion als Werbesäule (denn dies waren die „Büchern für Bochum“ ja obendrein) ein paar Konsumbotschaften ins Ohr säuselt. mehr…


Dienstag 17.05.16, 17:39 Uhr

Theater Gegendruck: Nach Europa

Am Dienstag, den 24. Mai bringt das Theater Gegendruck um 20 Uhr die Inszenierung „Nach Europa“  nach dem hochaktuellen Roman von Marie NDiaye im Bahnhof Langendreer auf die Bühne. Der dritte Teil des Roman-Bestsellers Drei starke Frauen der französischen Autorin Marie NDiaye, die im Dezember 2015 den Nelly Sachs-Preis der Stadt Dortmund erhielt, erzählt von einer jungen afrikanischen Frau, die versucht, nach Europa zu gelangen. Die junge kinderlose Witwe Khady Demba wird von ihrer Schwiegermutter als überflüssige Esserin vor die Tür gesetzt und einem Schlepper überantwortet: Er soll sie nach Europa schleusen. Eine Odyssee beginnt. Khady wird ausgeraubt und zur Prostitution gezwungen. Sie gelangt schließlich an den Grenzzaun der spanischen Enklave Melilla in Marokko, der Europa gegen afrikanische Einwanderer abschottet. mehr…


Dienstag 17.05.16, 16:30 Uhr

Film: „Schule unterm Hakenkreuz”

Am Donnerstag, den 19. Mai um 19 Uhr zeigt das Archivkino im Stadtarchiv, Wittener Straße 47, den 26-minütigen Schwarzweiß-Film „Schule unterm Hakenkreuz”. Der Eintritt ist frei. Das Stadtarchiv schreibt zum Film: »„Wer die Jugend hat, hat die Zukunft!“ Diese Parole markierte ein zentrales Credo der Nationalsozialisten. Neben der Hitlerjugend (HJ) wurde auch die Schule in den Dienst der Mobilisierung und Ideologisierung der heranwachsenden Generation gestellt. Während über die Aktivitäten der HJ und des „Bundes Deutscher Mädel“ aus Westfalen eine ganze Reihe von zeitgenössischen Filmdokumenten existieren, sind Aufnahmen die den Schulalltag im „Dritten Reich“ zeigen, so gut wie unbekannt. Deshalb bilden die Filmaufnahmen, die von 1934 bis vermutlich 1940 an der  Martin-Luther-Schule im sauerländischen Plettenberg entstanden sind, auch überregional ein höchst bedeutsames Zeugnis. mehr…


Dienstag 17.05.16, 06:59 Uhr

Argumente gegen Nazis

Die SDAJ lädt am 21.05 um 18:00 Uhr zu einem Kneipenabend im Sozialen Zentrum Bochum unter dem Motto „Argumente der Nazis und was dagegen setzen?“ ein: »Am 04.06. wollen Nazis in Dortmund den „Tag der deutschen Zukunft“ ausrufen und demonstrieren. Sie warnen vor Einwanderung und der angeblich „geplanten Ausrottung des deutschen Volkes“. Sie fordern eine „Volksgemeinschaft“ und ein Ende der Einwanderung. Wir wollen deshalb am 21. Mai fragen, was hinter den Argumenten der Nazis steckt, wieso ihre Forderungen falsch sind und wie man ihnen am besten entgegentreten kann. Zuerst wird es ein Argumentationstraining gegen immer wieder zu hörende rechte Parolen geben, bei dem wir gemeinsam überlegen, mit welchen Argumenten man der Hetze den Wind aus den Segeln nehmen kann. mehr…


Sonntag 15.05.16, 09:14 Uhr

Stadtrundgang erinnert an jüdisches Leben im faschistischen Bochum

Die VHS bietet am Sonntag, den 22.5. um 14.00 Uhr einen Stadtrundgang an, der auch für die gegenwärtige Debatte um Rassismus und Antisemitismus sensibilisieren kann: Jüdisches Leben in Bochum vor, während und nach dem Faschismus am Beispiel Ottilie Schoenewalds. Auf dem Stadtrundgang durch die Innenstadt soll an etlichen Plätzen, Gebäuden, Stelen und Stolpersteinen auf Diskriminierung, Verfolgung, Flucht oder Deportation und Ermordung jüdischer Mitbürger*innen aus Bochum hingewiesen werden. Es soll den Fragen nachgegangen werden: Was wussten die Bochumer*innen vom Schicksal ihrer jüdischen Nachbar*innen? Welche Etappen der antijüdischen Maßnahmen gab es in Bochum? Welche politischen und religiösen Vorurteile machten den antijüdischen Terror möglich? Warum gab es so wenig Widerstand? Sind solche rassistischen Exzesse auch heute denkbar? Am Beispiel einer bekannten Bochumerin, Ottilie Schoenewald, soll exemplarisch auf  jüdisches Leben in Bochum hingewiesen werden. mehr…


Samstag 14.05.16, 09:17 Uhr
An der RUB wird nach der Wissenschaftlichkeit von Theologie gesucht

1,6 Millionen Euro für Forschung?

Die Kölner Gruppe der Giordano-Bruno-Stiftung  schreibt im Humanistischen Pressedienst: »Vor wenigen Tagen war bei domradio.de zu lesen: „Uni Bochum erforscht Wissenschaftlichkeit katholischer Theologie“. Offensichtlich erhält die katholische Theologie an der Universität Bochum im Laufe der nächsten fünf Jahre 1,6 Millionen Euro von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), um Einwände gegen ihre Wissenschaftlichkeit zurückzuweisen. Zunächst einmal ist es ja durchaus begrüßenswert, dass die katholische Theologie nach Jahrhunderten des Festhaltens an überkommenen Thesen und Dogmen anfängt, über ihre eigene Wissenschaftlichkeit nachzudenken. Eigentlich ist es eine Selbstverständlichkeit für jeden Wissenschaftszweig, dass man ständig seine eigenen Grundlagen auf ihre Tragfähigkeit überprüft. Bei der Theologie scheint das aber eine vollkommen neue Idee zu sein. In Wahrheit ist es aber wohl eher eine Reaktion auf den von allen Seiten gegen sie aufkommenden Druck. mehr…


Samstag 14.05.16, 09:01 Uhr

Stolperstein-Putz-Aktion


Die Naturfreunde Langendreer berichten: »Sehr ergriffen waren die 11 Jugendlichen und jungen Erwachsenen unserer Naturfreundejugendgruppe (im Alter von 15 bis 20 Jahren), als sie sich zu einer Stolperstein-Putz-Aktion getroffen haben. An vier Stationen hat unsere Naturfreundejugendgruppe am 12. Mai Stolpersteine geputzt und sich mit den dahinter liegenden Lebensgeschichten beschäftigt. Dazu hatten sich unsere Jugendlichen einen befreundeten Historiker eingeladen, der zu jedem Stolperstein von den Menschen berichten konnte, an die damit erinnert wird. Etwa an die Geschichte der jüdischen Familie Jacob, die 1942 ins Ghetto der polnischen Stadt Zamosc deportiert wurden und deren Schicksal wie bei so vielen, die in den Vernichtungslagern umgebracht wurden, unbekannt ist. mehr…


Samstag 14.05.16, 08:47 Uhr

jung, arbeitslos, perspektivlos

Der Bochumer DGB erklärt in einer Pressemitteilung: »Die Beschäftigungschancen von jüngeren Arbeitslosen zwischen 25 und 34 Jahren, die über keine Berufsausbildung verfügen, haben sich in den letzten Jahren deutlich verschlechtert. Das geht aus Zahlen der Agentur für Arbeit hervor, die dem DGB NRW exklusiv vorliegen. „Die gute konjunkturelle Entwicklung und der Anstieg an sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätzen geht an dieser Gruppe leider vorbei“, erklärt Eva Kerkemeier für den DGB in Bochum. „Sie sind die Verlierer auf dem Arbeitsmarkt.“ mehr…