Die Soziale Liste schreibt: »Die Wartezeiten von mehreren Wochen für einen Termin im Bürgerbüro sind weder bürgerfreundlich noch hinnehmbar. Das neue System der Vorab-Terminvergabe hat lediglich dazu geführt, das die Warteschlangen weniger sichtbar sind. Die Stadt Bochum schiebt stattdessen eine Welle von Wünschen für Anträge, Bescheinigungen, Passangelegenheiten etc. vor sich her. Entschuldigungen wie „im Sommer gibt es immer ein großes Aufkommen von Anträgen“ sind unhaltbar, da dies seit Jahren so ist. Die Soziale Liste fordert eine umgehende Verbesserung der Situation in den Bürgerbüros und deren Ausstattung mit mehr Personal. Für die Soziale Liste sind die Probleme der Bürgerbüros ein Beispiel dafür, welche Auswirkungen die Festlegung der Stadt Bochum hat, das Personal jährlich um 2 % abzubauen. „Vor dem Hintergrund von gestiegenen Anforderungen und Aufgaben sowie der Notwendigkeit eine bürgerfreundliche Verwaltung zu erhalten, muss diese pauschale 2%-Festlegung eingestampft werden“, fordert erneut Günter Gleising, Ratssprecher der Sozialen Liste.«
Die Bochumer Geschichtswerkstatt lädt zu einer Stadtrundfahrt ein: »Am 28. Mai werden wir uns mit der Geschichte des Häuserkampfes in Bochum beschäftigen. Die Stadtrundfahrt per Rad zu diesem Thema beginnt um 14:00 Uhr. Wir treffen uns vor dem Sozialen Zentrum und machen während dieser Radtour Station in der Stühmeyerstr., vor einem alten Fabrikgebäude. Dort werden Zeitzeugen zu Wort kommen, die an der im Zeitraum von Dezember 1981 – Februar 1982 erfolgte Besetzung dieses Gebäudes beteiligt waren. Station werden wir auch in der Kohlenstr. machen, um an die Besetzung des Heusner-Viertels Mitte der Achtziger Jahre zu erinnern. Eine weitere Station ist das alte Amtshaus an der Brückstr. Im Anschluss an dieser Radtour werden wir im Sozialen Zentrum einen Film über die Besetzung des Heusner-Viertels zeigen. Näheres. Anmeldungen bis zum 25. 5. 16 unter: geschichtswerkstatt@bo-alternativ.de
Matthias Schamp, Inhaber einer kleinen gutgehenden Sinnsucherei, nimmt »mit großer Erleichterung zur Kenntnis, dass die Monumente geronnener Dummheit – das waren für mich die „Bücher für Bochum“ – endlich abgeräumt werden. Und: Nein! ich stimme dem WAZ-Kommentar von Markus Rensinghoff überhaupt nicht zu, der anregt, noch einmal über den Verbleib der Dinger nachzudenken. Leute, die absolut nicht wissen, was ein Buch eigentlich ist, können in diesen wie zwei aneinandergelegte Stapel Scheiblettenkäse geformten Objekten vielleicht wirklich so etwas wie ihre Vorstellung von einem Buch wiedergefunden haben: Etwas was sehr dick, sehr monolithisch und hermetisch ist und ein sonderbar gewölbtes Display hat. Also alles in allem etwas, von dem man sich besser fernhält – außer wenn es einem in seiner Zusatzfunktion als Werbesäule (denn dies waren die „Büchern für Bochum“ ja obendrein) ein paar Konsumbotschaften ins Ohr säuselt. mehr…
Am Dienstag, den 24. Mai bringt das Theater Gegendruck um 20 Uhr die Inszenierung „Nach Europa“ nach dem hochaktuellen Roman von Marie NDiaye im Bahnhof Langendreer auf die Bühne. Der dritte Teil des Roman-Bestsellers Drei starke Frauen der französischen Autorin Marie NDiaye, die im Dezember 2015 den Nelly Sachs-Preis der Stadt Dortmund erhielt, erzählt von einer jungen afrikanischen Frau, die versucht, nach Europa zu gelangen. Die junge kinderlose Witwe Khady Demba wird von ihrer Schwiegermutter als überflüssige Esserin vor die Tür gesetzt und einem Schlepper überantwortet: Er soll sie nach Europa schleusen. Eine Odyssee beginnt. Khady wird ausgeraubt und zur Prostitution gezwungen. Sie gelangt schließlich an den Grenzzaun der spanischen Enklave Melilla in Marokko, der Europa gegen afrikanische Einwanderer abschottet. mehr…
Am Donnerstag, den 19. Mai um 19 Uhr zeigt das Archivkino im Stadtarchiv, Wittener Straße 47, den 26-minütigen Schwarzweiß-Film „Schule unterm Hakenkreuzâ€. Der Eintritt ist frei. Das Stadtarchiv schreibt zum Film: »„Wer die Jugend hat, hat die Zukunft!“ Diese Parole markierte ein zentrales Credo der Nationalsozialisten. Neben der Hitlerjugend (HJ) wurde auch die Schule in den Dienst der Mobilisierung und Ideologisierung der heranwachsenden Generation gestellt. Während über die Aktivitäten der HJ und des „Bundes Deutscher Mädel“ aus Westfalen eine ganze Reihe von zeitgenössischen Filmdokumenten existieren, sind Aufnahmen die den Schulalltag im „Dritten Reich“ zeigen, so gut wie unbekannt. Deshalb bilden die Filmaufnahmen, die von 1934 bis vermutlich 1940 an der Martin-Luther-Schule im sauerländischen Plettenberg entstanden sind, auch überregional ein höchst bedeutsames Zeugnis. mehr…
Die SDAJ lädt am 21.05 um 18:00 Uhr zu einem Kneipenabend im Sozialen Zentrum Bochum unter dem Motto „Argumente der Nazis und was dagegen setzen?“ ein: »Am 04.06. wollen Nazis in Dortmund den „Tag der deutschen Zukunft“ ausrufen und demonstrieren. Sie warnen vor Einwanderung und der angeblich „geplanten Ausrottung des deutschen Volkes“. Sie fordern eine „Volksgemeinschaft“ und ein Ende der Einwanderung. Wir wollen deshalb am 21. Mai fragen, was hinter den Argumenten der Nazis steckt, wieso ihre Forderungen falsch sind und wie man ihnen am besten entgegentreten kann. Zuerst wird es ein Argumentationstraining gegen immer wieder zu hörende rechte Parolen geben, bei dem wir gemeinsam überlegen, mit welchen Argumenten man der Hetze den Wind aus den Segeln nehmen kann. mehr…
Die VHS bietet am Sonntag, den 22.5. um 14.00 Uhr einen Stadtrundgang an, der auch für die gegenwärtige Debatte um Rassismus und Antisemitismus sensibilisieren kann: Jüdisches Leben in Bochum vor, während und nach dem Faschismus am Beispiel Ottilie Schoenewalds. Auf dem Stadtrundgang durch die Innenstadt soll an etlichen Plätzen, Gebäuden, Stelen und Stolpersteinen auf Diskriminierung, Verfolgung, Flucht oder Deportation und Ermordung jüdischer Mitbürger*innen aus Bochum hingewiesen werden. Es soll den Fragen nachgegangen werden: Was wussten die Bochumer*innen vom Schicksal ihrer jüdischen Nachbar*innen? Welche Etappen der antijüdischen Maßnahmen gab es in Bochum? Welche politischen und religiösen Vorurteile machten den antijüdischen Terror möglich? Warum gab es so wenig Widerstand? Sind solche rassistischen Exzesse auch heute denkbar? Am Beispiel einer bekannten Bochumerin, Ottilie Schoenewald, soll exemplarisch auf jüdisches Leben in Bochum hingewiesen werden. mehr…
Samstag 14.05.16, 09:17 Uhr
An der RUB wird nach der Wissenschaftlichkeit von Theologie gesucht
Die Kölner Gruppe der Giordano-Bruno-Stiftung schreibt im Humanistischen Pressedienst: »Vor wenigen Tagen war bei domradio.de zu lesen: „Uni Bochum erforscht Wissenschaftlichkeit katholischer Theologie“. Offensichtlich erhält die katholische Theologie an der Universität Bochum im Laufe der nächsten fünf Jahre 1,6 Millionen Euro von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), um Einwände gegen ihre Wissenschaftlichkeit zurückzuweisen. Zunächst einmal ist es ja durchaus begrüßenswert, dass die katholische Theologie nach Jahrhunderten des Festhaltens an überkommenen Thesen und Dogmen anfängt, über ihre eigene Wissenschaftlichkeit nachzudenken. Eigentlich ist es eine Selbstverständlichkeit für jeden Wissenschaftszweig, dass man ständig seine eigenen Grundlagen auf ihre Tragfähigkeit überprüft. Bei der Theologie scheint das aber eine vollkommen neue Idee zu sein. In Wahrheit ist es aber wohl eher eine Reaktion auf den von allen Seiten gegen sie aufkommenden Druck. mehr…
Die Naturfreunde Langendreer berichten: »Sehr ergriffen waren die 11 Jugendlichen und jungen Erwachsenen unserer Naturfreundejugendgruppe (im Alter von 15 bis 20 Jahren), als sie sich zu einer Stolperstein-Putz-Aktion getroffen haben. An vier Stationen hat unsere Naturfreundejugendgruppe am 12. Mai Stolpersteine geputzt und sich mit den dahinter liegenden Lebensgeschichten beschäftigt. Dazu hatten sich unsere Jugendlichen einen befreundeten Historiker eingeladen, der zu jedem Stolperstein von den Menschen berichten konnte, an die damit erinnert wird. Etwa an die Geschichte der jüdischen Familie Jacob, die 1942 ins Ghetto der polnischen Stadt Zamosc deportiert wurden und deren Schicksal wie bei so vielen, die in den Vernichtungslagern umgebracht wurden, unbekannt ist. mehr…
Der Bochumer DGB erklärt in einer Pressemitteilung: »Die Beschäftigungschancen von jüngeren Arbeitslosen zwischen 25 und 34 Jahren, die über keine Berufsausbildung verfügen, haben sich in den letzten Jahren deutlich verschlechtert. Das geht aus Zahlen der Agentur für Arbeit hervor, die dem DGB NRW exklusiv vorliegen. „Die gute konjunkturelle Entwicklung und der Anstieg an sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätzen geht an dieser Gruppe leider vorbei“, erklärt Eva Kerkemeier für den DGB in Bochum. „Sie sind die Verlierer auf dem Arbeitsmarkt.“ mehr…
Das Institut für soziale Bewegungen (ISB) und die Gemeinsame Arbeitsstelle RUB/IGM laden am Montag, den 30. Mai um 18:00 Uhr im Haus der Geschichte des Ruhrgebiets, Clemensstr. 17 zu einem Disput über TTIP ein. DiskussionsteilnehmerInnen sind: Jochen Bauer, Vorstand der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, Bochum; Hans-Peter Merz, Industrie- und Handelskammer Mittleres Ruhrgebiet; Peter Scherrer, stellvertretender Generalsekretär Europäischer Gewerkschaftsbund, Brüssel; Stefan Schirm, Lehrstuhl für Internationale Politik, Ruhr-Uni; Sabine Stephan, Institut für Markoökonomie und Konjunkturforschung der Hans-Böckler Stiftung (IMK), Düsseldorf. Moderatorin ist Sabrina Zajak. Institut für soziale Bewegungen, Ruhr-Uni.
Das Mieterforum Ruhr wird bei der heutigen Hauptversammlung der Vonovia u.a. durch Knut Unger präsent sein. Als Vertreter einer Kleinaktionärin wird er kritische Fragen zum Geschäftsbericht 2015 sowie zu den Vorschlägen von Vorstand und Aufsichtsrat zur Ausgabe neuer Aktien und Wandelanleihen stellen. Dabei geht es nicht nur um Mieterhöhungen und die drohende „Immobilienblase“, sondern auch um die Arbeitsbedingungen der MitarbeiterInnen. In einer Pressemitteilung erklärt das Mieterforum dazu: »Konkret will der „kritische Mieteraktionär“ unter anderem wissen, in welcher Höhe über die Betriebskostenabrechnungen Verwaltungs- und Steuerungskosten des Konzerns auf die Mieter abgewälzt werden und in welcher Höhe über die Betriebskostenumlage Gewinne erzielt werden. mehr…
Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) schreibt: »Den „Gruß aus der Küche“ kennt man als kleine Vorspeise, als Appetitanreger. Doch jetzt gibt es einen „Gruß an die Küche“ – einen „Extra-Happen“: Die rund 3.130 Beschäftigten des Hotel- und Gaststättengewerbes in Bochum bekommen mit der Mai-Abrechnung erstmals 3 Prozent mehr Lohn. mehr…
Der Bochumer Kinder- und Jugendring hat seine vierte „CLiB-Broschüre“ (CLiB = Cooles Lernen in Bochum) veröffentlicht. Das Heft für den Bezirk Bochum-Nord liegt jetzt vor. Mit den „CLiB-Broschüren“ sollen die Zugänge von Kindern und Jugendlichen zu den Bildungsangeboten der Kinder- und Jugendarbeit erleichtert werden. „CLiB“ hilft Jugendlichen, jungen Erwachsenen, Eltern, Lehrern, Schulsozialarbeitern und Pädagogen geeignete Lern- und Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche zu finden. Die Orientierung wird zusätzlich durch die „CLiB-Map“, einer Karte des Stadtbezirks, in der alle Lern- und Freizeitorte markiert sind, erleichtert.
Am Samstag, den 14.05. lädt der SchwarzRote Tresen zu einem Spiele-Abend im Sozialen Zentrum ein: »Spielebegeisterte können hier z.B. Mitspieler*innen für ihre Lieblingsgames finden. Passend zum Sommeranfang gibt es neben Bier, Limo und Wein auch selbst gemachten Smoothie, selbstverständlich vegan. Mittlerweile hat sich eine kleine „Werwölfe von Düsterwald“-Community gebildet und so bieten wir auch an diesem Samstag wieder ein paar Runden im Saal an. Die Erste beginnt um 21 Uhr. Es lohnt sich pünktlich zu sein, denn es werden die Spielcharaktere der Dorfdepp und der Alte Weise eingeführt. Die Einnahmen aus dem Getränkeverkauf werden Initiativen und Einzelpersonen zur Verfügung gestellt, die durch Repression bei politischen Aktionen finanzielle Lasten bewältigen müssen.«
Die Gewerkschaft IG Bau schreibt: »Maler in Bochum streichen mehr Geld ein: Der Gesellen-Mindestlohn in Maler-Betrieben und Lackierereien steigt in diesem Monat auf 13,10 Euro pro Stunde. Maler und Lackierer haben damit ab sofort 52 Euro pro Monat mehr im Portemonnaie. Für Ungelernte erhöht sich die Lohn-Untergrenze auf 10,10 Euro in der Stunde, so die IG BAU Bochum-Dortmund. Bezirkschef Heinz Wessendorf spricht von einer wichtigen Absicherung nach unten. „Messlatte“ für die Branche sei aber weiterhin der Tariflohn. Der liegt bei 15,59 Euro pro Stunde. „Anspruch darauf haben Gesellen, die in der Gewerkschaft sind und in einem Betrieb arbeiten, der in der Maler- und Lackierer-Innung ist“, erklärt Wessendorf. mehr…
A WAR | Trailer | Deutsch German | Ab jetzt im Kino!
Ab Donnerstag, den 12.05. ist das dänische Drama A War im endstation.kino zu sehen. Die Filmbeschreibung. „Kommandant Claus Pedersen und seine dänische Einheit sind fern der Heimat in der afghanischen Provinz stationiert. Als die Kompanie ins Kreuzfeuer der Taliban gerät, fordert Pedersen Luftverstärkung an, um das Leben seiner Männer zu retten. Doch zurück in der Heimat muss sich der dreifache Familienvater vor Gericht verantworten, weil bei dem Einsatz unschuldige Zivilisten getötet wurden. Ein zermürbender Prozess beginnt, der ihn auch immer mehr in ein moralisches Dilemma bringt. A War ist ein Film über den Krieg und seine Konsequenzen, ein bewegendes Drama über den ersten Auslandseinsatz des dänischen Militär und die Frage, wie weit man im Kampf gegen den Terrorismus gehen darf.“
Die Humanitäre Cubahilfe (HCH) plant ein Wandbildprojekt in Bochum Gerthe zu den Sustainable Development Goals (SDG), um so einen lokalen Informations- und Kommunikationsprozess zu den UN-Beschlüssen anzustoßen. Nachhaltigkeitsziele, die verbindlich im UN-Prozess verankert sind und auf Entwicklung in allen Ländern abzielen, werden von der HCH und anderen Entwicklungs- und Umweltverbände begrüßt, wenn sie nicht nur die sog. „Entwicklungsländer“ im Blick haben. Deshalb mahnen sie: Die Umsetzung der SDG droht zu scheitern, wenn „klassisches Wirtschaftswachstum“ weiter als „Problemlösung“ gilt. Sind es doch meist genau die herrschenden Produktions- und Konsumformen, die die sozialen und ökologischen Probleme in Nord und Süd verursachen. medico international (mi) ist einer der ersten entwicklungspolitischen Verbände, der Kritik an den SDG formuliert hat, die über einzelne Formulierungen hinaus geht. Auf Einladung der HCH wird die mi-Pressesprecherin Katja Maurer ihren Vortrag am morgigen Mittwoch im Bahnhof Langendreer zum Thema „Solidarität und Hilfe“ um diesen Aspekt erweitern und die mi-Positionen zu den SDG vortragen und diskutieren.
Am heutigen Montag startet eine Aktionswoche der Schwarzen Ruhr-Uni gegen Nationalismus, Rassismus und Faschismus an de Ruhr-Uni. In der Ankündigung heißt es: Es wird verschiedene Aktionen und Veranstaltungen geben. Dabei soll auch eine Rolle spielen wie die Universität Nationalismus und Rassismus schafft und erhält. Den Aufruf zur Aktionswoche. Folgende öffentliche Veranstaltungen gibt es während der Aktionswoche: mehr…
Samstag 07.05.16, 20:03 Uhr
ausZeiten präsentiert 20 Stücke aus der Innenwelt des Archivs
Am Mittwoch, dem 11. Mai 2016 öffnet das Frauenarchiv ausZeiten, Herner Str. 266 um 19.30 Uhr die Tür für eine Veranstaltung für Frauen zum Tag der Frauenarchive: »Seit nunmehr 15 Jahren wird am „Tag der Frauenarchive“ an den Geburtstag der jüdischen Schriftstellerin Rose Ausländer erinnert. Dieser Tag, der 11. Mai, bietet Gelegenheit, Einblicke in die Schatzkammern der Frauenarchive zu nehmen und darin überraschende Fundstücke zu entdecken. In diesem Jahr präsentieren wir im ausZeiten anhand von 20 verschiedenen Medien die dokumentierte Geschichte der neuen Frauenbewegung in Bochum und darüber hinaus. mehr…
Die Antirepressionsgruppe schreibt: »Während der Aktionen gegen den Naziaufmarsch in Bochum kam es teilweise zu sehr brutalen Übergriffen der Polizei. Über 300 Menschen wurden über 8 Stunden lang gekesselt. Wie und in welcher Form wir dagegen vorgehen werden steht noch nicht ganz fest. Wir rufen alle, die selbst Opfer von Polizeigewalt- und schikane geworden sind oder welche beobachtet haben dazu auf, Gedächnisprotokolle zu schreiben. Diese sind zum Beispiel für spätere Prozesse hilfreich.
Wenn ihr Verletzungen durch die Polizei erlitten habt, lasst euch darüber ein Attest ausstellen. Für die Betroffenen des “Bochumer Kessels†und anderen Maßnahme der Polizei hat der Ermittlungsausschuss erste Infos dazu veröffentlicht, was jetzt auf Euch zukommen kann. mehr…
Die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) kritisiert die Vorgänge um die Demonstration der neonazistischen NPD am 1. Mai in Bochum als „hochgradig empörend“ und erklärt in einer Pressemitteilung: »Mit dem größten Polizeiaufgebot der letzten 20 Jahre sicherten weit über tausend hochgerüstete Polizisten eine Zusammenrottung von knapp 200 Neonazis aus dem ganzen Ruhrgebiet. Dass die Polizeikräfte ihre Pistolen, Schlagstöcke, Pfefferspraydosen und Knebelungsbänder provokativ zur Schau trug, war sicher kein Akt der Deeskalation, sondern trug ebenso wie die Wagenburgen von Polizeifahrzeugen am Hbf und den Zugangsstraßen zum Südring und Husemannplatz zur Aufheizung der Stimmung bei. mehr…
Am Mittwoch, 11.05. lädt das Offene Antifa-Café ins Soziale Zentrum ein: »Ab 18.30 Uhr könnt ihr im Café andere Antifaschist_innen treffen und euch bei Bier, Limo, Mate und Cocktails austauschen. Um 19 Uhr wird ein Mobi-Vortrag für die Gegenaktionen zum „Tag der deutschen Zukunft“ gehalten. Das Café findet in Kooperation mit dem HappaHappa-Syndikat statt, das ab 20 Uhr gegen Spende leckere, vegane VoKü serviert. mehr…
Die Bochumer Linkspartei schreibt: »Die Linke Bochum beteiligte sich am vergangenen Sonntag an den Protesten der Bochumerinnen und Bochumer gegen den rechten Aufmarsch in der Innenstadt. Wir sind erfreut, dass mehr als 3.000 DemonstrantInnen auf Bochums Straßen ein Zeichen gegen rechte Hetze gesetzt haben. Ein klares Signal, dass menschenverachtenden Parolen in Bochum keinen Platz haben. Allerdings wird dieser positive Eindruck durch den überzogenen Einsatz von Polizeigewalt überschattet.« mehr…
Die Grüne Jugend Bochum schreibt in einer Presseerklärung mit der Überschrift „Lückenlose Aufklärung des brutalen Polizeieinsatzes dringend notwendig“: »Rund um die Proteste am 1.Mai gegen den Naziaufmarsch der NPD in Bochum ist es zu zahlreichen repressiven Maßnahmen der Polizei gekommen. Angefangen von einem circa 8-stündigen Polizei-Kessel von Antifaschist*innen in der Kortumstraße, einem gebrochenen Arm eines Antifaschisten, Reizgaseinsätze der Bundespolizei im (!) Bahnhof (Dieser Kampfstoff ist laut Genfer-Konventionen selbst bei Kriegseinsätzen untersagt.), Panikattacken im Kessel über Berichte von der Polizei erzwungene Entblößungen von Aktivistinnen zur Belustigung der anwesenden männlichen Polizisten in der Gefangenensammelstelle – insgesamt wurden 306 Genoss*innen auf die Wache zur Identitätsfeststellung gebracht. Anzeigen wurden „nur“ 36 gestellt. mehr…
Am Freitag, den 13. Mai findet um 19 Uhr im Sozialen Zentrum eine Veranstaltung statt zum Thema: Für eine Welt ohne Grenzen! Nein zum Sterben an der EU-Außengrenzen – Nein zu Abschiebungen. Zunächst wird der Film „Boza“ von Walid Fellah, Tunesien 2014 gezeigt. Dann berichten Zeitzeug*innen von ihren Erlebnissen vor den EU-Außengrenzen in Marokko und Libyen sowie auf ihrer Flucht. mehr…
Donnerstag 05.05.16, 09:32 Uhr
Wissenswertes, Fragen und Antworten für Lesben und Schwule
Zu einem Abend rund um das Thema PatientInnenverfügung und Vorsorgevollmachten lädt die Rosa Strippe e.V. am Mittwoch, dem 11. Mai um 19.00 Uhr in das Haus des Vereins in der Kortumstraße 143 in Bochum ein. Referentin des Abends ist die Gesundheitswissenschaftlerin Silke Niewohner. Sie wird Fragen beantworten, die speziell die Bedürfnisse von Lesben und Schwulen in den Blick nehmen: Was passiert, wenn ich selbst nicht mehr für mich entscheiden kann? Habe ich eine Vertrauensperson, die für mich entscheiden kann? Was sind die Alternativen? Wie gehe ich das Thema am besten an? Niemand will sich so eine Situation vorstellen und doch machen sich viele Menschen beim Älterwerden Gedanken darum, dass es wichtig wäre, sich darum zu kümmern und vorzusorgen. mehr…
Mittwoch 04.05.16, 16:56 Uhr
Vortrag und Diskussion mit Katja Maurer von medico international
Der Bahnhof Langendreer und die Humanitäre Cubahilfe laden am Mittwoch, den 11.05., um 19.00 Uhr zu einem Vortrag mit der Pressesprecherin der Hilfs- und Menschenrechtsorganisation „medico international“ ein. Thema wird die Frage nach dem Verhältnis von Nothilfe einerseits und politischer Solidarität andererseits sein. Die Menschenrechts- und Hilfsorganisation medico international leistet seit über 40 Jahren Hilfe für Menschen in Not. Gleichzeitig setzt sie sich in Ländern des globalen Südens für bessere Gesundheitsversorgung und soziale Gerechtigkeit ein. Dabei thematisiert die Organisation immer wieder die ambivalenten Folgen von Hilfe. Ihre Maxime ist „Hilfe verteidigen, kritisieren und überwinden“. mehr…
Ob Eiskirch und der übrige Verwaltungsvorstand der Stadt hatten in einer Information an die Beschäftigten der Stadt mitgeteilt: »Die Pläne, das Bildungs- und Verwaltungszentrum (BVZ) für rund 130 Millionen Euro zu sanieren, werden nicht weiter verfolgt. Im Rahmen der Neuentwicklung des Bereichs Viktoriaquartier mit dem Telekomblock und der Fläche des ehemaligen Justizgeländes sollen stattdessen in den dort entstehenden Gebäuden Flächen für städtische Verwaltungsdienstleistungen angemietet werden. Dazu erklärt die Soziale Liste: »Mit der Aufgabe des BVZ will sich die Stadt Bochum als Großmieter an dem Projekt „Viktoriaquartier†beteiligen. Durch diese Pläne soll ganz offensichtlich das „Einzelhandel- und Dienstleistungscenter Stadtquartier Viktoriastraße, das 2013 beschlossen worden war und in der Bevölkerung sowie bei Gewerbetreibenden und Kaufleuten umstritten ist, gerettet werden. mehr…