Am morgigen Donnerstag, den 16. Juni und am kommenden Samstag und Sonntag ist im Freien Kunst Territorium das 99cent Theater mit seiner neuesten Produktion „Von Kleist“ zu sehen. Beginn jeweils 20.00 Uhr. In der Ankündigung heißt es: »Nach der Premiere und den ersten Vorstellungen im Rahmen des Festivals UNITHEA in Frankfurt an der Oder, präsentiert die Bochumer Theatergruppe dem hiesigen Publikum erstmalig „Ein Stück Theater mit den Briefen Kleists“ im FKT. Heinrich von Kleist entzog sich allen in seiner Zeit gängigen gesellschaftlichen Normen und Strukturen. Er war dadurch gezwungen, einen eigenen, persönlichen Weg in und durch die Welt zu finden. mehr…
Am Samstag, dem 18. 6. ab 20.00 Uhr wird es „prall, virtuous und mitreißend“ verspricht der Bochumer Kulturrat. Die Begründung: »Denn als Vorsommer-Highlight lässt Dr. Soul die Bühne beben. Die Band hat sich durch Auftritte als Vorgruppe von Ray Charles einen klangvollen Namen gemacht. In der aktuellen Formation spielt die Band in der Soul- und Rhythm’n Blues Szene eine führende musikalische Rolle. Vor allem die tiefschwarze Stimme von Heinz J. (Jupp) Funke, die fetten Bläsersätze und das homogene Zusammenspiel der gesamten Gruppe, wissen zu überzeugen. Mit emotionsgeladene Stimme dabei: Katja, the Voice, Kivelitz. Kraftvoller Rhythm and Blues vom Feinsten! « mehr…
„Die Linke in der Türkei hat ihre Chance wahrgenommen und bei den Parlamentswahlen einen großen Erfolg errungen: Der wahre Sieger der Wahl ist das Wahlbündnis ‚Block für Arbeit, Demokratie und Freiheit‘ aus linken Parteien und der Kurdenpartei BDP mit 36 direkt gewählten Abgeordneten, deren Kandidaten zur Umgehung der undemokratischen Zehnprozenthürde direkt kandidiert haben“, kommentiert Sevim Dagdelen, Sprecherin der Linksfraktion im Bundestag für internationale Beziehungen, die Wahlergebnisse in der Türkei. mehr…
Die Soziale Liste schreibt: »Zum Jahresende soll ein Sanierungskonzept für die Altlastenproblematik / Cyanidbelastung im Bereich Gerthe / Gerther Mühlenbach erstellt werden, dass geht aus einer aktuellen Mitteilung der Verwaltung (Vorlage Nr. 20111240) hervor. Die Soziale Liste im Rat hatte hierfür eine entsprechende Anfrage gestellt. In der Mitteilung legt sich die Verwaltung fest, dass die Ursache für die Umweltschädigungen im Bereich der ehemaligen chemischen Betriebe Lothringen liegen. Ein Zusammenhang bzw. Spätfolgen mit dem sog. Gerther Giftmüllskandal von 1971 schließt die Verwaltung „nach derzeitiger Kenntnislage“ ebenso aus, wie Verunreinigungen von heute dort tätigen Betrieben. mehr…
Am Donnerstag, den 16. Juni findet um 19.30 Uhr im Bahnhof Langendreer eine Diskussionsveranstaltung der Radikalen Linken Bochum zum Thema Schulstreik statt. In der Einladung heißt es: »Ohne eine bundesweite Kampagne als Kontext mobilisieren Schülerinnen und Schüler in diesem Jahr wieder dazu, die Schulen zu bestreiken. Nach der großen Protestwelle 2009 sind die Bildungsproteste wieder abgeebbt. Wenig bis gar nichts erinnert an die besetzten Hochschulgebäude, die Großdemos und Schulstürmungen. Manche verbuchen die Abschaffung der Studiengebühren und der Kopfnoten in NRW als Erfolg der Protestbewegung. mehr…
Die aktuelle Ausgabe der ila (Informationsstelle Lateinamerika) hat das Schwerpunktthema Chile. Hierin sind vier Beiträge der Familie Holz-Carcamo zu finden, die während ihres 16-jährigen Exils in Deutschland die meiste Zeit in Bochum wohnte. Die Redaktion der ila schreibt über die Ausgabe: Zwanzig Jahre nach dem Ende der Diktatur und ein Jahr nach der Rückkehr der Rechten an die Macht fanden wir es an der Zeit, wieder ein Schwerpunktheft zu Chile zu machen. Denn auch jenseits des politischen Panoramas zeigt das Bild des heutigen Chile viele Facetten. Das auf den Export von mineralischen und landwirtschaftlichen Rohstoffen, von Wein, Fisch und Meeresfrüchten ausgerichtete Wirtschaftsmodell bringt weiterhin hohe Wachstumsraten und Teilen der Bevölkerung einen hohen Lebensstandard. Gleichzeitig hat es viele Schattenseiten. mehr…
Das Bochumer Friedensplenum wirbt mit einem Plakat für eine Diskussion mit dem Titel: „Libyen im Visier der NATO“. Hintergrund dieses Plakates ist eine norwegische Karte, die die Militärstützpunkte zeigt, von denen der Luftkrieg gegen Libyen geführt wird. Dies ist Zufall und hat nichts mit der gestrigen Entscheidung Norwegens zu tun, sich aus den Krieg zurückzuziehen. An der Diskussion beteiligen sich die Bundestagsabgeordneten Sevim Dagdelen (Die Linke) und Frithjof Schmidt (Grüne) sowie der Landtagsabgeordnete Sedar Yüksel (SPD). Das ganze findet am Mittwoch, den 22. Juni, um 19.00 Uhr im ver.di-Haus, Universitätsstr. 76 statt. In der Einladung des Friedensplenums heißt es: „Der Krieg der „Koalition der Willigen“ unter dem Kommando der NATO gegen Libyen hat genau die Eskalation bewirkt, vor denen viele Stimmen nicht nur aus der Friedensbewegung gewarnt haben. Unter Inkaufnahme zahlreicher ziviler Opfer in der libyschen Bevölkerung – durch die eigenen Bomben und die Reaktionen des Regimes – wandelt die Kriegskoalition den Bürgerkrieg zu einer militärischen Intervention westlicher Staaten. Der als humanitäre Mission begründete Krieg hat inzwischen zur Bombardierung von mehreren Tausend zivilen Zielen in Libyen geführt.“ Der Einladungsflyer.
Der Beirat der Bochum-Agenda 21 hat in seiner Sitzung am 8. Juni 2011 einstimmig beschlossen, dass die Stadt Bochum auf die Stadtwerke einwirken möge, schnellstmöglich keinen Atomstrom mehr in ihre Netze einzuleiten. Zudem wird die Prüfung des Verkaufs der städtischen RWE-Anteile gefordert. In einer Pressemitteilung heißt es: »Hintergrund sind die Ereignisse in Japan und die aktuelle Abschaltung von Atomkraftwerken durch die Bundesregierung. Der derzeitige Anteil von Strom aus Kernenergie soll durch Strom auf Grundlage erneuerbarer Energien und schadstoffarmen Quellen ersetzt werden. Die Stadtwerke Bochum GmbH soll daher aufgefordert werden, kurzfristig ein entsprechendes Ausstiegsszenario auszuarbeiten und dem Rat vorzulegen. mehr…
Der Betriebsratsvorsitzende der Bochumer Opel-Werke, Rainer Einenkel, hat neun Fragen und Antworten zu den Gerüchten über einen Verkauf von Opel formuliert. Frage Nr. 2 lautet z. B.: 2. »Wie realistisch ist ein Verkauf?« Die Antwort: »Die Opel-Fahrzeuge machen derzeit 80 Prozent des europäischen Geschäftes von GM aus. Ein Verkauf von Opel wäre der Ausstieg von GM aus dem europäischen Markt. Planspiele von GM, Opel-Modelle durch andere GM-Marken zu ersetzen, zum Beispiel durch Chevrolet, sind nicht erfolgreich. Die Menschen in Europa und darüber hinaus möchten Fahrzeuge kaufen, wo „Opel draufsteht und Opel drinsteckt“. Das heißt: der Weltkonzern GM braucht Opel. Zusätzlich ist Opel als Entwicklungsschmiede für Opel- und andere GM-Fahrzeuge wichtig. Übrigens: Auch alle namhaften Automobilexperten, egal wie sie zu Opel stehen, halten die Gerüchte eines möglichen Verkaufs für unsinnig und schädlich.« Alle Fragen und Antworten.
Gestern fand der erste Essener Firmenlauf statt, der vom Energiekonzern RWE gesponsert wird. Außer Konkurrenz nahmen auch Aktivisten von Greenpeace Bochum am Lauf teil. Sie trugen T-shirts mit der Aufschrift „Atomausstieg 2015 ist machbar!“ und liefen mit Anti-Atomkraft-Flaggen und Bannern ins Ziel. „Mit der Teilnahme am Lauf wollten wir den Konzern RWE noch einmal darauf aufmerksam machen, dass er eine enorme Verantwortung unserer Bevölkerung gegenüber hat. Mit seinem Plan, an Atomkraft und fossilen Energien festzuhalten, ist RWE ein rückschrittliches Unternehmen.“, so Daniel Saar, Pressesprecher von Greenpeace Bochum. mehr…
Freitag 10.06.11, 15:40 Uhr
Sevim Dagdelen zu den Gerüchten über einen Verkauf von Opel:
„Die kursierenden Gerüchte um einen Verkauf der Adam Opel AG durch General Motors müssen von der Konzernführung dringend dementiert werden, wenn sie nicht der Wahrheit entsprechen. Stattdessen mogelt sich die Konzernführung um eine klare Stellungnahme herum. Es entsteht der Eindruck, dass hier durch unlautere Methoden erneut Druck auf die Belegschaften aufgebaut werden soll, um den Forderungen der Geschäftsführung gegenüber der Belegschaft Nachdruck zu verleihen“ so Sevim Dagdelen, Bochumer Bundestagsabgeordnete der Linkspartei anlässlich der Gerüchte über einen Verkauf der Adam Opel AG. Dagdelen weiter: „Die Belegschaft in Bochum leidet bereits jetzt stark unter dem Druck, den die Geschäftsführung zur Umsetzung ihrer Pläne zur Arbeitsplatzvernichtung ausübt. Gleichzeitig steigt die Arbeitsbelastung für die Belegschaft an. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei Opel dürfen nicht nur Manövriermasse für die Profitmaximierung des Unternehmens sein. Ich fordere die Geschäftsleitung in Detroit auf, eine klare Stellung zu den Verkaufsgerüchten zu beziehen und keinen weiteren Druck auf die Belegschaft auszuüben, schon gar nicht in der Form von nicht dementierten Gerüchten. Auch darf es keine betriebsbedingten Kündigungen in der Belegschaft geben, wie dies im Bochumer Opelwerk bereits angedroht wurde.“
Freitag 10.06.11, 12:01 Uhr
VCD kritisiert die Pläne zum dreispurigen Ausbaus der Kosterstraße
Für eine vorrangige Realisierung des Kreisverkehrs und eine anschließende Überprüfung der weiteren Ausbaunotwendigkeit bei der Kosterstraße hat sich der Bochumer Verkehrsclub (VCD) ausgeprochen. „Bevor Millionen für den weiteren Ausbau aufgewendet werden, sollte abgewartet werden, ob die wesentlichen Probleme nicht auch schon mit dem Kreisverkehr gelöst werden können“, so VCD-Sprecher Jürgen Eichel. Der im Landesstraßenausbauplan 2009 verankerte Ausbau der Kosterstraße (L 705) und des Kreisverkehres Königsallee/Haarstraße in Bochum-Stiepel soll in diesem Jahr beginnen. Der Planfeststellungsbeschluss ist im Juni 2010 erfolgt. Es handelt sich um den Umbau der Kreuzung Haarstraße (die die Fortführung der Kosterstraße darstellt) mit der Königsallee zu einem Kreisverkehr mit anvisierten Kosten von ca. 1,5 Mio. Euro und den dreispurigen Ausbau der Kosterstraße im Bereich Henkenberg, wofür noch einmal ca. 6,7 Mio. Euro veranschlagt werden. mehr…
Ausnahms- und einmaligerweise findet das erste Café P.O.T. nicht am morgigen Samstag, sondern am heutigen Freitag, den 10.6. ab 20 Uhr im Sozialen Zentrum statt. Dieses Mal im Programm: Best of Verfassungsschutzbericht. Versprochen wird: „Jedes Jahr wieder freut sich die Gemeinschaft auf den Verfassungsschutzbreicht des Landes NRW. Wir wollen diesen so richtig abfeiern und laden zur Lesung der allerbesten Teile ein. Danach kann an der Theke noch herzlich darüber gelacht werden!“ Morgen bleibt das Soziale Zentrum geschlossen. An der Uni ist schließlich queersphere#2-Party.
Am morgigen Freitag, den 10. Juni findet um 16.00 Uhr auf dem Platz des europäischen Versprechens eine spontane Soliaktion im Rahmen des internationalen Aktionstages für die Opfer des Drogenkrieges in Mexiko statt. Unter dem Motto: „No más sangre – kein Blutvergießen mehr“ soll in Bochum bunt, laut, schrill, friedlich und vor allem nachdrücklich gezeigt werden, „dass die Verbrechen seitens des „mal gobierno“ (der schlechten Regierung) gegen die Mexikanische Bevölkerung auch auf anderen Kontinenten erkannt und verurteilt werden.“ Der Flyer zur Aktion.
Ein offener Zusammenschluss aus Bochumer SchülerInnen ruft für den 1. Juli zu einem Schulstreik auf. Hiermit möchten sie „auf Missstände im deutschen Schulsystem hinweisen, sowie die Schüler_innen dazu ermuntern, sich gegen die zahlreichen Schikanen im Schulalltag zu wehren.“ Treffpunkt ist um 10 Uhr am Bochumer Hauptbahnhof. „Die Wenigsten von uns gehen gerne zur Schule. Das hängt damit zusammen, dass hier unsere eigenen Bedürfnisse keine Beachtung finden. Für uns jedoch ist es mit einem einfachen „es muss ja sein“ nicht getan. Wir wollen die Verhältnisse so verändern, dass Bildung endlich wieder unseren eigenen Horizont erweitert, anstatt das sie wirtschaftlichen Zwecken unterworfen wird.“ So Esma Sezer, Pressesprecherin des Schulstreik Plenums. mehr…
Wie der Asta der RUB mitteilte, erfolgte im Anschluss an die Informationsveranstaltung zu den Rechten studentischer und wissenschaftlicher Hilfskräfte (SHKs/WHKs) am gestrigen Mittwoch eine Einladung zur Gründung einer Arbeitsgemeinschaft zur Vernetzung studentischer und wissenschaftlicher Beschäftigter. „OrganisatorInnen der Veranstaltung waren der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) der RUB, der Verein zur Vernetzung des wissenschaftlichen Nachwuchses (VVwN) und die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). Ziel der AG ist eine verbesserte Aufklärung der jungen ArbeitnehmerInnen über ihre Rechte sowie die langfristige Verbesserung der meist sehr prekären Arbeitsverhältnisse. mehr…
Eigentlich sollte am morgigen Freitag, den 10. Juni, Edda Minck aus ihrem Krimi „Ausgeträllert“ im Kulturrat Gerthe lesen, mußte aber aufgrund einer Erkrankung absagen. Jetzt springt kurzfristig Thomas Hoeveler von kleinewelttheater mit seinem Programm „Quergelesen“ um 20.00 Uhr ein. Und das hört sich äußerst interessant an, handelt es sich doch bei „Quer-Gelesen“ um ein Buchtheater im besonderen Format, eine interaktive spontane Aktionslesung aus Büchern, die das Publikum auswählt. Und das können wir uns laut Veranstalter so vorstellen: „Der rote Teppich wird ausgerollt und „Querleser“ Thomas Hoeveler vom kleinewelttheater betritt die Bühne. mehr…
Nachdem vor einigen Wochen Wim Wenders als Regisseur für den Ring 2013 in Bayreuth absagte, ist bis heute die Position noch immer nicht besetzt. Für die Leiterin der Festspiele Katharina Wagner muss dies eine höchst unangenehme Situation sein, da mittlerweile die Zeit drängt und längst mit den Vorbereitungen begonnen werden müsste. Aus diesem Grunde hat das Rottstr5Theater sich entschlossen, seine Hilfe anzubieten. Weiter heißt es in ihrem Bewerbungsschreiben via Presse: „Durch unseren eigenen Nibelungen-Zyklus sind wir hervorragend im Thema, enge Produktionsabläufe sind unsere Spezialität und mit unserem professionellen und eingespielten Team können wir dieses Projekt gut stemmen. Das Hilfsangebot ging (…) per Post an Katharina Wagner. Der Brief als pdf
Am Dienstag, den 14. Juni, 12.30 Uhr, wird der Herner Oberbürgermeister Horst Schiereck mit der U35 am Bahnhof Rathaus Nord ankommen und dort von der Bochumer Oberbürgermeisterin Dr. Ottilie Scholz begrüßt. Dies kündigt das Presseamt der Stadt in einer Mitteilung an. Weiter heißt es dort: »Ebenfalls anwesend sind: Prof. Dr. Dr. h.c. Elmar W. Weiler – Rektor der Ruhruniversität Bochum, Prof. Dr. Ing. Martin Sternberg – Präsident der Hochschule Bochum, Prof. Dr. rer. pol. Jürgen Kretschmann – Präsident der Technischen Fachhochschule Georg Agricola zu Bochum, Werner Brüning – Vizepräsident der Hochschule für Gesundheit, Jörg Filter – Leiter des Bereiches Infrastruktur und Fahrzeuge bei der BOGESTRA, Dr. Meyer-Falcke als Leiter des Strategiezentrums mehr…
Die Soziale Liste im Rat schreibt: »Derzeit gibt es „keine Überlegungen und/oder Arbeiten“ zur Zusammenlegung von Bezirken. Diese Mitteilung erhielt jetzt die Soziale Liste im Bochumer Osten. Das kommunale Wahlbündnis begrüßt diese Klarstellung der Verwaltung und erwartet, dass nicht weiter an den Haushalten und Aufgaben der Bezirke und Bürgerbüros herumgespart wird. Insbesondere darf es keine Personalkürzung geben. mehr…
Die alternative Liste an der Ruhr-Uni hat ihren Nachruf veröffentlicht: »Den Untergang als Chance begreifen! 12 Jahre sind genug: Hiermit gibt die alternative liste an der Ruhr-Uni Bochum ihre Auflösung bekannt. Unsere unumstößliche Entscheidung ist vor allem den zunehmend eingeengten Spielräumen innerhalb einer immer weniger basisdemokratisch gelenkten und immer maßloseren Klientelinteressen unterworfenen Verfassten Studierendenschaft geschuldet. Nicht zuletzt hat der steigende Druck von außen in nicht unerheblichem Maße auch zu einem Anwachsen innerer Spannungen im Kreise der al beigetragen, deren Entladung nun mit aller Macht zur Implosion führt: Die alternative liste wird am heutigen Tage von einer exorbitanten Druckwelle hinweggefegt und für alle Zeit ausgelöscht sein. Doch wir hoffen, dass dies nicht alles ist, was von uns bleibt: Möge die Wucht der Explosion so heftig sein, dass nicht nur große Teile des verkrusteten listenpolitischen Klüngels auf diesem Campus hinfortgerissen, sondern auch die zu Beton erstarrten lebensfeindlichen Verhältnisse an dieser Universität selbst für alle Zukunft Geschichte gemacht werden! mehr…
Am Samstag, den 11. Juni beginnt um 21.00 Uhr im AusländerInnen-Zentrum (AZ) an der Ruhr-Uni die queersphere#2-Party. Eintritt frei. „Auch für pandaborgs!“, schreiben die PartymacherInnen. Sie kündigen an: »Merkwürdige seltsame schräge abweichende Cyborgs, Figuren, Geschlechter, Organismen, Akteur_innen aber auch „menschen“, „frauen*männer“, „lesben*schwule“, „andersbegabte“ sind eingeladen auf der queersphere#2 Geschlechter zu de_konstruieren. Nachts sind alle Katzen queer! Die grandiose erste Party wird nun fortgesetzt! Das queere Bochumer Nachtcafe will euch tanzen sehen! Auflegen werden DJane Zanko und DJane Jonie. Neben Mal-, Bastel-, X-Dressing- und Chilloutecken wird es Cocktails von einer lokalen Antifa-Gruppe geben. Desweiteren wird die Möglichkeit bestehen für die Repressionsopfer des Protests gegen den 1000Kreuze-Marsch zu spenden.
Bo-alternativ.de beteiligt sich morgen am IPv6-Test. Von Mittwoch 8.00 Uhr bis Donnerstag 8.00 Uhr ist diese Seite also zusätzlich über das neue Internetprotokoll zu erreichen. Siehe zu dem Thema auch den Telepolisbeitrag: Netzzukunft und IPv6.
Am 6. Juli wird Bochum mit dem Spiel der Teams aus Nordkorea und Kolumbien Schauplatz des FIFA-Turniers im Frauenfußball sein. Ab kommenden Donnerstag, den 9.6. zeigen das Kino endstation eine Woche lang täglich um 19.15 Uhr den Dokumentarfilm „Hana, dul, sed“ /Eins, zwei, drei) der österreichischen Regisseurin Brigitte Weich. Sie hat sieben Jahre lang die Karrieren von vier Spielerinnen der nordkoreanischen Auswahl mit der Kamera begleitet und gibt Einblicke in ein Land, das sonst keine gewährt. Am Sonntag, den 19.6. gibt es die Möglichkeit zum Filmgespräch mit Regisseurin Brigitte Weich im Anschluss an die Vorstellung. mehr…
Der Bochumer Kinder- und Jugendring wirbt für das Projekt „Ferienpate“: »Die Zahl bedürftiger Familien, die von „Hartz IV“ oder mit Niedriglöhnen leben müssen, nimmt auch in Bochum stetig zu. Für diese Familien ist es oftmals nicht mehr möglich, Eigenanteile bei den Jugendreisen zu finanzieren und ihre Kinder bleiben deshalb vielfach von den Ferienangeboten der Kinder- und Jugendarbeit ausgeschlossen.
Um eine soziale Ausgrenzung zu vermeiden, hat der Kinder- und Jugendring das Projekt „Bochumer Ferienpate“ auf den Weg gebracht. Mit Hilfe des Projektes werden Spendengelder eingeworben, um einkommensschwache Familien bei der Finanzierung der Eigenanteile für Kinder- und Jugendreisen zu unterstützen. mehr…
Die Antifa Jugend Bochum berichtet auf ihrer Webseite: »Am heutigen Nachmittag fanden sich zwischen 17 und 18 Uhr ungefähr 50 Neonazis am Bochumer Hauptbahnhof ein. Bekannte Gesichter wie Julian Engels, die Gebrüder Christoph und Matthias Drewer, Alexander Deptolla und Michael Brück aus dem Spektrum des „Nationalen Widerstandes“, die auswärtig angereist waren, Marcel Haliti als Vertreter der Essener NPD, aber auch Bochumer Nazis wie Mario Schmidt waren anwesend. In der Nähe des Kurt-Schumacher-Platzes hielten sie eine anderthalbstündige Kundgebung ab. mehr…
In der am Mittwoch erscheinenden Ausgabe der BSZ schreibt Chantal Stauder im Leitartikel: »Umsonst geprobt – Niklas Füllner ist Lehrbeauftragter an der Studiobühne des Musischen Zentrums (MZ) der RUB und wollte das Stück „Chaos“ des finnischen Dramatikers und Autors Mika Myllyaho zusammen mit der Theatergruppe the EDNAs auf die Studiobühne des MZs bringen. Doch seit knapp zwei Monaten besitzt der Suhrkamp Verlag die Rechte an Myllyahos Text und verbietet die geplante Aufführung an der RUB. mehr…
Am Donnerstag, den 9. Juni findet im Bahnhof Langendreer eine Veranstaltung über die Folgen von Agro-Industrie auf KleinbäuerInnen, Umwelt und Menschenrechte in Kolumbien statt. Der Titel: „Wenn das Land knapp wird … und Gewalt gesät ist“. Referent ist Mauricio Meza. In der Einladung heißt es: „In Kolumbien sind Ölpalm-Plantagen das große Geschäft. Kleinbauern müssen der Agro-Industrie weichen und Gewerkschafter werden ermordet. Palmöl für den Export ist die Ursache für Umweltzerstörung und Menschenrechtsverletzungen. Dagegen kämpft der Menschenrechtler Mauricio Meza. mehr…
Friedhelm Hengsbach wird am Mittwoch, den 8. Juni um 19.00 Uhr im Jahrhunderthaus, Alleestraße 80 auf einer Veranstaltung von DGB und VHS über das Thema „Moral an die Börse! – Die Finanzmärkte sind kein moralfreier Raum“ sprechen. In der Einladung heißt es: »Hengsbachs Arbeiten kreisen um die Themen Zukunft der Arbeitsgesellschaft, Verbindung von Erwerbssystem und sozialer Sicherung, politische Wirtschaftsethik und die Theorie demokratiefähiger Marktwirtschaften. Der Ausspruch „Moral an die Börse“ stammt von George Soros. Er ist ein US-amerikanischer Investor und Milliardär ungarischer Herkunft. Soros ist der Ansicht, dass die Deregulierung der Finanzmärkte aufgrund ihrer potenziellen Instabilität ein Fehler war, der die Finanzkrise ab 2007 ausgelöst hat. Verantwortlich für diese Maßnahme sei eine „marktfundamentalistische“ Ideologie gewesen, die seit Ronald Reagan und Margaret Thatcher zu einer beherrschenden Kraft geworden sei und auf einem ähnlichen Denkfehler wie der Marxismus beruhe.«
Am kommenden Mittwoch, den 8.6., 19.30 Uhr zeigt das Endstation Kino im Bahnhof Langendreer aus Anlass der Verleihung des Dortmunder Dokumentarfilmpreises 2011 an Helga Reidemeister ihren 2009 entstandenen Film „Mein Herz sieht die Welt schwarz – Eine Liebe in Kabul“. Helga Reidemeister gehört zu den renommiertesten Dokumentaristinnen in Europa, das Internationale Frauenfilmfestival Köln/Dortmund verlieh ihr den Preis für ihr beeindruckendes Lebenswerk und ihre Verdienste um den europäischen Dokumentarfilm. Seit 40 Jahren nimmt sich Reidemeister konsequent brisanter gesellschaftlicher und politischer Themen an. „Mein Herz sieht die Welt schwarz – Eine Liebe in Kabul“ erzählt von den Bemühungen eines afghanischen Paares, das gegen den Willen der Familien für seine Beziehung kämpft. Die Filmgeschichte: mehr…