Archiv für den Monat: Februar 2011


Montag 21.02.11, 10:38 Uhr
In eigener Sache:

Terminüberblick

Die Redaktion von bo-alternativ.de hat sich vorgenommen, in Zukunft Veranstaltungen erheblich längerfristiger in der  Termin-Spalte dieser Seite anzukündigen. Dies soll eine Planungshilfe für Gruppen und Initiativen sein, wenn sie nach einem geeigneten Termin für eine Veranstaltung suchen und gleichzeitig auch die Möglichkeit bieten, andere darauf aufmerksam zu machen, dass an einem eingetragenen Termin möglichst keine zweite Veranstaltung zu einem ähnlichen Thema angeboten wird. Die regelmäßig stattfindenden Termine werden nur in einer kurzfristigen Vorschau angekündigt.


Sonntag 20.02.11, 17:34 Uhr

Perspektiven Autonomer Politik

Am Freitag, den 25. Februar, findet um 19:30 Uhr im Sozialen Zentrum eine Vorstellung des Buches „Perspektiven Autonomer Politik“ statt. Mitglieder des HerausgeberInnenkollektivs werden ihre Motivationen für das Projekt und die damit verbundenen Hoffnungen darlegen, einen Überblick über den Inhalt geben und einzelne, ausgewählte Themenbereiche vertiefen. Vor allem aber soll viel Raum sein zu diskutieren und sich auszutauschen! Zum Buch heißt es in der Ankündigung: »Der „ak wantok“ hat in diesem Buch an die 50 Beiträge vereint, die sich mit der Geschichte, vor allem aber mit der Gegenwart und Zukunft der autonomen Bewegung auseinandersetzen. mehr…


Sonntag 20.02.11, 17:05 Uhr

A. Steins Analyse der NS-Ideologie

Am Mittwoch, den 23. Februar, findet um 16:00 Uhr an Ruhr-Uni im Raum GBCF 04/611 ein Workshop statt zum Thema: „Alexander Steins Analyse der NS-Ideologie“. Anlässlich der anstehenden Neuveröffentlichung des Buchs von Alexander Stein ›Adolf Hitler: Schüler der ›Weisen von Zion‹‹ erörtern die Herausgeber Lynn Ciminski und Martin Schmitt die Schrift als „Bindeglied zwischen den juristischen und publizistischen Aufklärungsbemühungen zur Abwehr antisemitischer Propaganda in den 1930er Jahren einerseits und der Entstehung sozialwissenschaftlicher Antisemitismustheorien bei Arendt und Adorno in den späten 1940er Jahren andererseits.“ Näheres.


Sonntag 20.02.11, 07:00 Uhr

Huggy im Biercafe

Am Mittwoch, 23. Februar sind ab 20.30 Uhr Huggy JB und Rüdiger Wilke im Biercafe zu hören.  „Huggy“ Jörg Borghardt tourt seit 1984 und das weit über Deutschlands Grenzen hinaus. Erste Piano-Grundbegriffe lernte er als Kind vom Großvater, erhielt dann eine „normale“ klassische Ausbildung und entdeckte früh den Blues als „seine“ Musik. In der Veranstaltungsankündigung heißt es: »Sein rockbetonter Blues’n Boogie Piano-Stil ist seither in unzähligen Kneipen, Clubs und bei diversen Matineen zu hören gewesen. Hinzu gekommen sind Auftritte auf Festivals – vom Freak-Festival (z.B. fünfmal auf dem Bullshit-Festival in Oer-Erkenschwick, zweimal auf dem Bauernhof-Festival in Marl) bis zum internationalen Jazz-Festival (z.B. Jazzfest Gronau) – als auch im Rundfunk und Fernsehen (WDR). mehr…


Samstag 19.02.11, 22:00 Uhr

Dresden: Erfolgreiche Blockade und die Rache der Polizei

Die DemonstrantInnen aus Bochum, die mit den beiden Bussen nach Dresden gefahren sind, befinden sich alle weitgehend unverletzt auf der Rückfahrt. Einige von ihnen haben Pfefferspray- und härtere Attacken der Polizei zu spüren bekommen. Niemand von ihnen wurde von der Polizei festgenommen. Sie haben mit vielen anderen Antifas noch kurz die erfolgreiche Blockade des geplanten Naziaufmarsches gefeiert und sind dann wieder in einem großen Buskonvoi zurück gegen Westen aufgebrochen. Nähere Infos: http://de.indymedia.org/2011/02/299565.shtml. Die TAZ berichtet heute Abend noch: »Tagsüber waren sie überfordert, abends traten sie übel nach: Erst hat die Polizei beim Neonazi-Aufmarsch am Samstag weite Teile Dresdens nicht unter Kontrolle bekommen und entgegen den Versprechungen der Behörden, den Aufmarsch der Rechsextremen nicht gewährleisten können. Doch am Abend dann ging ein Einsatzkommando des LKA in Dresden hart gegen das Aktionsbündnis „Dresden Nazifrei“ vor. Polizisten stürmten in der Großenhainer Straße, wo das Bündnis im „Haus der Begegnung“ sein Pressezentrum aufgebaut hatte, in voller Kampfmontur die Räume, durchsuchten sie und beschlagnahmten die Computer des Presseteams. Weiter zum TAZ-Artikel.


Samstag 19.02.11, 12:06 Uhr
ADFC: Mehr Sicherheit im Straßenverkehr durch Nahmobilität

Sind SeniorInnen die Gefahr?

Mit einer Presseerklärung nimmt der ADFC Bochum zum Verkehrs-
sicherheitsbericht der Polizei Stellung: »Der Bericht zur Statistik zur Verkehrssicherheit in Bochum hat die Frage aufgeworfen, wie das Risiko, im Straßenverkehr schwer verletzt oder gar getötet zu werden, nachhaltig gesenkt werden kann. Eigenartig scheint an der Debatte um die Verkehrstauglichkeit von Senioren vor allem eins: Wie selbstverständlich wird vorausgesetzt, dass sie als Autofahrer unterwegs sind. Ein mit zahlreichen aufwendigen Sicherheitssystemen hochgerüsteter PKW ist im innerstädtischen Straßenverkehr tatsächlich ein sicherer Aufenthaltsort: „Am sichersten sind sie [die Senioren] in ihren Autos“ (Siegfried Brockmann, Unfallforschung der Versicherer). Tatsächlich gefährdet sind Senioren – und Kinder! – vor allem als Fußgänger und Radfahrer, wenn sie also nicht im Auto unterwegs sind. Ausnahmslos alle im vergangenen Jahr im Bochumer Straßenverkehr getöteten Menschen waren als Fußgänger unterwegs, ausnahmslos alle sind von einem Auto getötet worden. mehr…


Freitag 18.02.11, 13:34 Uhr

ALG II – auch für Selbstständige?

Am Mittwoch, den 23. Februar findet um 20:00 Uhr im Bahnhof Langendreer eine Infoveranstaltung der Freien- und Selbstständigengruppe bei ver.di, Bezirk Dortmund statt. Sie hat „die Stärkung Freier und Solo-Selbstständiger zum Ziel, sie bietet Austausch und Unterstützung mit und durch andere Selbstständige.“ In der Ankündigung heißt es: „Als Auftakt einer Veranstaltungsreihe dazu wird folgenden Fragen nachgegangen: Was kann ich tun, wenn die Aufträge mal nicht kommen wie gewünscht?  Was tun, wenn ein Auftraggeber nicht zahlt – Miete, Wasser und Strom aber weiterlaufen? Seit dem Jahr 2005 können Selbstständige ALG II beziehen, um z.B. Durststrecken bis zur nächsten Kundenzahlung zu überstehen.
Kay Utermark arbeitet im Selbstständigen-Team der ARGE Dortmund, hat langjährige Erfahrung und Kenntnisse von Unterstützungsmöglichkeiten speziell für Selbstständige.“


Freitag 18.02.11, 13:25 Uhr

Ohne 4 gespielt 3: „Unplugged“

Am Samstag, den 26.2. ist um 20 Uhr im Bochumer Kulturrat das Trio „ohne 4 gespielt 3″ zu hören. In der Ankündigung heißt es über die MusikerInnen: »Frisch, unkonventionell, kompromisslos, am Puls der Zeit: So stellen die sich  vor. Mit zwei Saxophonen / Klarinetten und Schlagzeug erzeugen die drei Musiker Klänge, Grooves und Collagen, die ungefiltert und frontal den zeitgenössischen Jazz repräsentieren. Straff durchgetüftelte Kompositionen im rauen Soundgewand und ökonomisches Zusammenspiel knüpfen einen Teppich aus Klangfarben und bieten Raum für facettenreiche Improvisationen fernab jeglichen kommerziellen Kalküls und Epigonentums. mehr…


Donnerstag 17.02.11, 17:50 Uhr
DGB fordert Veröffentlichung der Sozialticket-Studie

Geschacher um Sozialticket unerträglich

„Das Geschacher um die Einführung des Sozialtickets im VRR ist ein Schulungsbeispiel, wie man Politikverdrossenheit in der Bevölkerung schürt“, erklärt DGB Regionsvorsitzender Michael Hermund.
„Vor fast genau einem Jahr haben CDU und Grüne öffentlich ihre Koalitionsvereinbarung im VRR verkündet. Danach sollte das Sozialticket in seiner günstigsten Variante am 1. August letzten Jahres zum Preis von 15 Euro im VRR eingeführt werden. Damals regierte eine schwarz-gelbe Landesregierung, die erklärt hatte, dass sie nicht bereit sei, auch nur einen müden Cent für das Sozialticket zur Verfügung zu stellen,“ so Hermund. Ein Jahr später gibt es immer noch kein Sozialticket. Gestern ging VRR-Vorstand Klaus Vorgang an die Öffentlichkeit und erklärte, das Sozialticket könne nicht eingeführt werden, weil die rot-grüne Landesregierung „nur“ 30 Millionen landesweit für das Sozialticket zur Verfügung stellen wolle. mehr…


Donnerstag 17.02.11, 17:42 Uhr

Millionen Euro für den Profisport

Die Soziale Liste im Rat kritisiert die Pläne der Stadtwerke Bochum, einer 100% Tochterfirma der Stadt, den Profifußball des VfL Bochum erneut mit jährlich 1,5 Mio. Euro zu unterstützen. In einer Pressemitteilung heißt es: »Mit einem Fünfjahres-Vertrag sollen 7,5 Mio. Euro für hohe Spielergehälter, Ablösesummen, Abfindungen etc gezahlt werden. Ebenso kritisiert die Soziale Liste die Unterhaltung eines Profi-Rad-Rennstalls (Team Sparkasse) mit mehreren Millionen Euro durch die Sparkasse Bochum. Mehr als fragwürdig ist auch Rolle der Sparkasse und der Stadtwerke als „Premiumsponsor“ für den Steiger Award, der in diesem Jahr am 12. März wieder in der Jahrhunderthalle stattfinden soll (Eintritt 175 Euro). mehr…


Mittwoch 16.02.11, 19:38 Uhr

Gänserreiterritual in Bochum-Höntrop 8

Die Linksfraktion im Rat hat in einer Anfrage an die Verwaltung Auskunft darüber verlangt, welche Möglichkeiten es gibt, das Ritual des Gänsereitens zu unterbinden. Die Anfrage Im Wortlaut: »Alljährlich vollzieht sich ein – aus Sicht der Linksfraktion grausames und überholtes Ritual – das Gänsereiten. Bisher ging Die Linke im Rat davon aus, dass es gegen dieses Treiben keine rechtliche Handhabe gibt, da es sich um eine private Veranstaltung handelt, bei der lediglich tote Tiere misshandelt werden. Nun meldeten sich TierschützerInnen auf der Internetplattform bo-alternativ zu Wort. Nach ihrer Darstellung war es in anderen Kommunen Behörden und Politik möglich, das Gänsereiten zu unterbinden. mehr…


Mittwoch 16.02.11, 19:27 Uhr

Linux Installations Workshop 1

Am Samstag, den 26. Februar 2011 veranstaltet das Cafe P.O.T. (Arbeitstitel) in Kooperation mit dem Labor e.V. ab 16.00 (Rechneraufbau ab 15.00 Uhr) im Sozialen Zentrum einen Linux Installations Workshop. In der Ankündigung heißt es: »Nie mehr auf kommerzielle Software angewiesen sein? Nie mehr Viren einfangen? Nie mehr von einer Computerfirma bevormundet werden? Dann ist Linux die Lösung für dich. Betriebssysteme wie Windows oder MacOS X sind weder frei noch offen. Benutzer_innen sind an die Entwicklungen der Großfirmen gebunden und können weder Einsicht in die eigentlichen Funktionen nehmen, noch diese mitbestimmen. mehr…


Mittwoch 16.02.11, 17:16 Uhr

Trovaci präsentiert „Malo Morgen“

Trovaci nennen sich die vier Musiker aus dem ehemaligen Jugoslawien, die vor dem Krieg in ihrer Heimat geflohen sind und nun in der BRD. leben. Am Samstag, den 19. Februar sind sie ab 20.00 Uhr im Bahnhof Langendreer zu hören. In der Ankündigung von Radio El Zapote heißt es: »Zwei von ihnen sind keine Unbekannten, denn sie verdingen sich neben ihrer Band als Radiojournalisten bei Funkhaus Europa und moderieren die Sendungen Balkanizer und Corso, haben von berufswegen daher viel mit Musik zu tun. mehr…


Mittwoch 16.02.11, 12:10 Uhr
8. März - Internationaler Frauentag

DGB: Atypische Beschäftigung ist Frauensache

Um die Chancengleichheit von Frauen in der Arbeitswelt ist es in Bochum schlecht bestellt, meint der DGB. „Frauen arbeiten mehr in Teilzeit, haben öfter einen Minijob und ihr Einkommen ist im Schnitt 23 % niedriger als das der Männer. Es ist ein Skandal, dass Deutschland beim Lohnabstand zwischen Männern und Frauen einen traurigen `Spitzenplatz` in der EU einnimmt,“ so DGB Regionsvorsitzender Hermund.
Von den 34.000 Minijobs in Bochum sind nach DGB Angaben 22.000 von Frauen besetzt. Nur 4.000 Männer aber 19.000 Frauen arbeiten Teilzeit. „Diese Entwicklung ist umso unverständlicher, da Frauen die bessere Qualifikation haben. Aber dies allein sichert ihnen keine Chancengleichheit auf dem Arbeitsmarkt,“ meint Hermund. Laut EU-Studie liegen Fraueneinkommen in Deutschland um 23 Prozent niedriger als Männereinkommen. mehr…


Mittwoch 16.02.11, 12:00 Uhr
Verkaufsoffene Sonntage: Wo ist das öffentliche Interesse?

Verwaltung kann nicht antworten 1

Weil die Stadtverwaltung eine Zusage nicht eingehalten hat, wendet sich die Linksfraktion mit einem Offenen Brief an Oberbürgermeisterin Ottilie Scholz und Rechtsdezernentin Diane Jägers. Dabei geht es um die Darstellung des öffentlichen Interesses bei der Genehmigung von verkaufsoffenen Sonntagen; ein rein wirtschaftliches Interesse reicht nicht aus. In dem offenen Brief heißt es: „Die Aussagen von Frau Jägers legen die Vermutung nahe, dass die Verwaltung das öffentliche Interesse nicht ausreichend begründen kann. Denn das Wirtschaftsministerium NRW hatte 2009 darauf hingewiesen, dass das Verbot der Öffnung an Sonn- und Feiertagen weiterhin die Regel ist. Eine Ausnahme sei nur aufgrund eines besonderen öffentlichen Interesses möglich, dass über ein bloßes wirtschaftliches Interesse hinausgeht. Aus der jetzigen Vorlage wird aber deutlich, dass die geplanten verkaufsoffenen Sonntage auf Wunsch des Einzelhandelsverbandes Ruhr-Lippe e.V. erfolgen sollen.“ Der offene Brief als PDF.


Mittwoch 16.02.11, 09:45 Uhr

Geschichte Palästinas für junge Leute

Am kommenden Sonntag, den 20. Februar um 11.00 Uhr gibt es im Bahnhof Langendreer (Raum 6) vom AK Palästina NRW einen Überblick über die Geschichte Palästinas. In der Einladung heißt es:“Dieses Angebot ist für junge Leute und entsprechend auf- und vorbereitet. Die Kinder der hier lebenden PalästinenserInnen wissen oft selbst nicht viel über die Geschichte ihrer Eltern und Familien, deshalb haben aktive AK-Mitglieder dieses Angebot erarbeitet. Das Treffen ist jedoch öffentlich, die Informationen werden auf deutsch gegeben – so dass auch andere interessierte Jugendliche herzlich eingeladen sind! Der AK Palästina NRW, der sich regelmäßig an jedem 2. Freitag im Monat im Bahnhof Langendreer trifft, richtet seine Aktivitäten normalerweise in erster Linie an die deutsche Öffentlichkeit. Durch Informationsstände, Organisation von Veranstaltungen, Teilnahme an Festivals, Konferenzen usw. will er über die Lage der Palästinenserinnen und Palästinenser informieren.


Dienstag 15.02.11, 16:20 Uhr
Erste Lesung im Rahmen der neuen Reihe "WortWelten"

Maïssa Bey: „Nachts unterm Jasmin“

Eine deutsch-französische Lesung mit der algerischen Schriftstellerin Maïssa Bey findet am Freitag, 18. Februar 2011 um 19.30 Uhr im Bahnhof Langendreer statt.  Die VeranstalterInnen schreiben: „Die erste Lesung im Rahmen unserer neuen Reihe „WortWelten“ dürfte gleich besonders spannend werden: Mit Maïssa Bey haben wir eine der wichtigsten Vertreterinnen der algerischen Gegenwartsliteratur und damit eine engagierte Autorin aus eben jener Region zu Gast, in der sich aktuell bedeutsame Veränderungen vollziehen bzw. ankündigen. Im Anschluss an die zweisprachige Lesung (französisch/deutsch) werden wir die Gelegenheit haben, die Autorin auch zu den brisanten politischen Entwicklungen in Nordafrika und Algerien zu befragen.  Maïssa Bey liest „Nachts unterm Jasmin“ aus ihrem französischen Originaltext; Dagmar Wolf präsentiert die deutsche Übersetzung. mehr…