Archiv für den Monat: August 2008
Zahlen über die Massenarbeitslosigkeit im Juli
Die Zahl der EmpfängerInnen von Arbeitslosengeld II stieg im Bereich der Arbeitsagentur Bochum und Herne von Juni auf Juli von 43.041 auf 43.214. Im Juni gab es 16.768 EmpfängerInnen von Sozialgeld. Im Juli erhöhte sich die Zahl auf 16.909. Die monatliche Statistik wies im Juni 30.199 Bedarfsgemeinschaften aus. Im Juli waren es 30.356. Die Arbeitsagentur scheint es nicht zu mögen, dass an dieser Stelle monatlich die Zahlen veröffentlicht werden, die einen realistischen Eindruck über die Massenarbeitslosigkeit liefern. Die Redaktion von www.bo-alternativ.de wurde aus dem Presseverteiler der Arbeitsagentur gestrichen. Der Arbeitsmarktbericht 2008.
Soziale Liste: Erhöhung des ALG II-Geldes auf 420 Euro
Vielfältige Aktivitäten kündigt die Soziale Liste Bochum für die kommenden Wochen an. Mit ihren Aktivitäten will die Soziale Liste Bochum darauf aufmerksam machen, dass die neue Preiswelle nicht durch die Lohnabschlüsse ausgeglichen wird. „Noch schlechter“, so die Soziale Liste, „stehen die Rentner, die Arbeitslosen und die Empfänger von Hartz VI und anderen Sozialleistungen da.“ Weiter heißt es: „Die Preisentwicklung wird die Armut weiter erhöhen, während Großkonzerne satte Gewinne einfahren. Die Soziale Liste Bochum wird deshalb ihre Unterschriftenaktion für eine Erhöhung des ALG II-Geldes auf 420 Euro fortsetzen. Auch die Erhöhung der Zahlung für Kinder auf 80 % des Regelsatzes, sowie die Wiedereinführung von Einmalzahlungen bei außergewöhnlichen Belastungen werden gefordert.“
Bochum im Nationalsozialismus
Die Bochumer Geschichtswerkstatt lädt zu einer Radtour am 31.. 8. um 9.00 Uhr ein: „Wir machen Station an Orten im gesamten Stadtgebiet, die in der nationalsozialistischen Zeit von Bedeutung waren. Diese etwa 8-stündige Radtour führt zu den Orten des Nazi-Terrors, zu Stätten des Widerstandes und der Verfolgung in Bochum. Ausgangspunkt ist der Springerplatz. Weitere Stationen sind u. a. der ehemalige Standort der alten Synagoge in der Innenstadt, das Polizeipräsidium, die früheren Standorte der Außenlager des KZ Buchenwald und der Zwangsarbeiterlager, der Kommunalfriedhof in Altenbochum und als Endpunkt das ehemaliges Zechengebäude am Kemnader Stausee. Treffpunkt ist der Springerplatz.“
