Goaliat
Im Oktober 2006 hatte ein Laden in der Oskar Hoffmann Straße eröffnet, der vorwiegend Sachen von Marken wie "Thor Steinar" oder "pro violence" verkaufte. Dies sind Modemarken, die in erster Linie rechtsextreme KäuferInnen bedienen sollen. Gegen diesen "Nazi-Laden" formierte sich Widerstand. Mit diesem Internet-Angebot wurden Informationen über Aktivitäten und Nachrichten zu diesem Laden dokumentiert.
Eine Stadtteil-Initiative von NachbarInnen des Nazi-Ladens, die u.a. von vielen Geschäftsleuten im Ehrenfeld, von Kirchen, Parteien, Gewerkschaften, dem Kinder- und Jugendring und dem Schauspielhaus unterstützt wurde, ist es gelungen, den Nazi-Laden zu vertreiben.

 
www.bo-alternativ.de - special:

Kein Naziladen im Ehrenfeld
...und auch nicht im Dortmunder Kreuzviertel!


Dienstag 28.08.07, 21:00 Uhr

Endgültiges Aus für Goaliat!

Westfälische Rundschau und WAZ schreiben heute in ihren Dortmunder Lokalteilen: »Im Juli in den Räumen von “Alte Liebe” eröffnet, schließt der “Goliat” wieder. Torsten Kellerhoff, der Inhaber des rechten Szeneladens “Goaliat”, will seinen Laden zum 31. August schließen. Dies teilt die Bezirksvertretung Innenstadt-West nach Gesprächen mit Inhaber und Vermieter mit. Wegen des Anschlages (Steinwürfe zerstörten die Fensterscheiben) habe Kellerhoff regelmäßig im Ladenlokal übernachtet. Außerdem wurde seine Familie bedroht (wir berichteten). Der dreijährige Mietvertrag wird im Einvernehmen mit dem Vermieter gekündigt. Dieser hatte bei Abschluss des Mietvertrages keine Kenntnis von der Vorgeschichte des Ladens, der in Bochum wegen massiven Drucks schließen musste. Dort wird vor allem die in Neonazi- und Hooligankreisen beliebte Szenemarke “Thor Steinar” verkauft, deren Tragen im Stadion der BVB jetzt verboten hat.«

Montag 20.08.07, 09:00 Uhr
"Bunt statt braun" sammelt weiter Unterschriften:

VFL soll keine Nazis ins Stadion lassen

Das Bündnis “Bunt statt braun”, das erfolgreich dafür gesorgt hat, dass der Nazi-Laden “Goaliat” aus Bochum vertrieben wurde, hat sich in der vergangenen Woche getroffen, um eine Bilanz der eigenen Arbeit zu ziehen. Das Fazit war, dass Nazis kaum eine Chance haben, wenn sich ihnen die Zivilgesellschaft geschlossen entgegen stellt. Das Bündnis gegen den Nazi-Laden wurde von AnwohnerInnen initiiert und u. a. unterstützt von Parteien, Kirchen, Jugendring, Gewerkschaften, VVN, Schauspielhaus und den Geschäftsleuten des Viertels. Das Bündnis will seine Arbeit nicht völlig einstellen, sondern das Bündnis unterstützen, dass in Dortmund nun gegen den Nachfolgeladen kämpft. Außerdem soll weiterhin dafür geworben werden, dass der VfL Bochum dem Beispiel Hertha BSC und Werder Bremens folgt und BesucherInnen in Nazi-Kleidung (z.B. Thor Steinar) nicht in das Stadion lässt. Hierzu läuft eine Unterschriften Kampagne. Vor dem Abschiedsspiel von Dariusz Wosz am 8. September sollen vor dem Stadion Unterschriften gesammelt werden. Die Unterschriftsliste zum Ausdrucken.

Donnerstag 09.08.07, 21:10 Uhr

Goaliat-Kapitel noch nicht zu Ende

Offener Brief an Borussia Dortmund

Der Betreiber des ehemaligen Nazi-Ladens Goaliat in der Oskar-Hoffmann-Straße will oder kann offensichtlich noch nicht aufgeben. Mit dem Versuch, in Bochum einen Bekleidungsladen für Nazi-Mode zu etablieren, war er gescheitert. Er hatte daraufhin in Dortmund ein Ladenlokal gemietet, um dort sein Geschäft fortzusetzen. Nachdem er dort “entdeckt” worden war, organisierte sich ein ähnlich breiter und heftiger Protest, wie in Bochum. Er schloss seinen Laden wieder. Jetzt hat er das Geschäft wieder geöffnet.
In einem Offenen Brief der „Antifaschistischen Union Dortmund“ und des „Antifaschistischen Bündnis 28.03.“ wird nun Borussia Dortmund aufgefordert, dem Beispiel von Hertha BSC und Werder Bremen zu folgen und BesucherInnen, die Klamotten von Thor Steinar oder andere deutliche Nazi-Kleidung tragen, nicht ins Stadion zu lassen. Im Brief heißt es aber: »Wir sehen hier das große Problem, dass es paradoxerweise vor allem unter den Ordnern eine erhebliche Anzahl von Personen gibt, die selbst Kleidungsstücke dieser Firma tragen. Hier wird leider der Bock zum Gärtner gemacht, ein Verbot kann unter diesen Umständen nicht fruchten. Aber nicht nur Ordner tragen Marken des extrem rechten Lifestyles, auch zwei Mitarbeiter des Fanshops tragen „Thor Steinar“ Kleidungsstücke – während ihrer Arbeit für den BVB. Daher muss sich der Verein zunächst offensiv mit den eigenen Angestellten auseinander setzen.« Der Brief im Wortlaut.

Donnerstag 26.07.07, 07:00 Uhr

No Goaliat

Der erfolgreich aus Bochum Ehrenfeld vertriebene Nazi-Laden Goaliat hat gestern auch in Dortmund aufgegeben. Der Ladenbesitzer Kellerhoff hatte ausgerechnet im Dortmunder Kreuzviertel versucht, einen zweiten Versuch zu starten, seine rechtsextreme Kundschaft zu bedienen. Das Kreuzviertel hat einen überdurchschnittlich hohen Anteil engagierter, alternativer und antifaschistischer BürgerInnen. Nachdem sich in Dortmund ein ähnlich breiter Widerstand wie in Bochum ankündigte, hat Kellerhoff auch in Dortmund aufgegeben und seinen Laden dicht gemacht.

Montag 23.07.07, 22:00 Uhr

Goaliat wird auch in Dortmund nicht geduldet

Die WAZ und die Westfälische Rundschau berichten in ihren morgigen Dortmunder Ausgaben ausführlich über den Versuch, den aus Bochum vertriebenen Nazi-Laden Goaliat in Dortmund zu etablieren. Ein großes Bündnis plant bereits Protestaktionen. Die Scheiben des Ladens wurden auch schon eingeschmissen. Das Bochumer Bündnis “Bunt statt braun” trifft sich unmittelbar nach Beendigung der Schulsommerferien und wird überlegen, wie die Dortmunder Initiative unterstützt werden sollte.

Samstag 21.07.07, 16:19 Uhr

Nazi-Laden “Goaliat” jetzt in Dortmund

In einer Presseerklärung berichten das „Antifaschistische Bündnis 28.03.“ und die „Antifa Union Dortmund“, dass der Nazi-Laden „Goaliat“ von Bochum nach Dortmund umgezogen ist: “Jüngst hat in der Hohen Straße 53 im Dortmunder Kreuzviertel das extrem rechte Bekleidungsgeschäft „Goaliat“ aus Bochum eröffnet. In Bochum hatte ein breites Bündnis aus aktiven AntifaschistInnen, Verbänden, Vereinen, der Gewerkschaften sowie der Lokalpolitik und lokaler Gewerbetreibender den Wegzug des Ladens bewirkt. Vertrieben wird vor allem die extrem rechte Streetwear-Marke „Thor Steinar“, die auch im „Donnerschlag“ vetrieben wird und deren Tragen im Stadion bereits von Bundesliga-Clubs wie Werder Bremen und Hertha BSC Berlin verboten wurde. Der Betreiber des neuen Geschäfts bewegt sich selbst in der rechten Szene und bezeichnet sich als „Althooligan“ der „Kategorie C“.
Antifa startet Kampagne.

In Dortmund hat sich das Geschäft jetzt im alten Ladenlokal des politisch unverdächtigen Fußball-Retro-Shop „Alte Liebe“ angesiedelt. (weiterlesen)

Sonntag 24.06.07, 17:00 Uhr

Nazi-Laden geschlossen

Nachdem Donnerstagnacht die Schaufensterscheibe des Nazi-Ladens Goaliat eingeschlagen worden ist, hat der Besitzer den Laden geräumt. Auf einem Zettel an der Tür wird in Kürze eine Neueröffnung angekündigt. Auf einem weiteren Zettel steht: “Antifa: Ihr könnt mich mal!”

Freitag 15.06.07, 10:22 Uhr
Sonntag, 17.06, 19.04 Uhr, Radio Friedensplenum, Urbo (98.5 Radio Bochum):

Bunt statt Braun – Bericht über das Stadtteilfest gegen den Naziladen “Goaliat”

Am Sonntag, den 17. Juni, läuft die nächste Sendung von Radio Friedensplenum im “Unabhängigen Radio Bochum”, Urbo. Das Team von Radio Friedensplenum schreibt zu dieser Sendung: “Dieses Mal berichten wir über das Stadtteilfest in Bochum Ehrenfeld gegen den Naziladen “Goaliat”. Unter dem Motto “Bunt statt braun” informierten viele Bochumer Initiativen und Parteien über die Hintergründe des Naziladens Goaliat und über die Gefahren des Neonazismus in unserer Gesellschaft. In der Sendung zu hören sind unter anderem Interviews mit den VeranstalterInnen und den teilnehmenden Gruppen, so wie auch Redebeiträge der Oberbürgermeisterin Ottilie Scholz und der Bundestagsabgeordneten der Linken Sevim Dagdelen. Zu empfangen ist die Sendung auf der Frequenz von 98,5 Radio Bochum.”

Montag 11.06.07, 17:08 Uhr

“Keine Neonazis ins Stadion”

Der VFL Bochum soll in Zukunft keine Leute mehr mit Thor-Steinar- oder anderer Nazi-Kleidung ins Stadion lassen und damit dem Beispiel von Hertha BSC und Werder Bremen folgen. Diese Forderung unterschrieben gestern bereits 200 BesucherInnen des Stadtteilfestes “Bunt statt braun” auf dem Platz vor dem Schauspielhaus. Fotos vom Fest. Die Initiative für diese Unterschriften-Aktion geht vom Fan-Club “Prolls United” aus. Auf der Web-Seite ist ein weiterer Foto-Bericht vom Stadtteilfest zu finden. Die Unterschriftenliste kann hier als PDF-Datei heruntergeladen werden. Am nächsten Wochenende liegen am Infostand der VVN-BdA bei Kemnade International Unterschriftenlisten aus. In 14 Tagen sammelt die DGB-Jugend an ihrem Infostand bei bo-total Unterschriften mit der Aufforderung an den VfL: “Keine Neonazis ins Stadion”.

Freitag 08.06.07, 08:00 Uhr
Sonntag, 10. Juni, 12.00 Uhr - 17.00 Uhr vor dem Schauspielhaus

Stadtteilfest im Ehrenfeld: Bunt statt braun!

bunt-statt-braun-200.jpgDie Initiative gegen den Nazi-Laden Goaliat hat für das Stadtteilfest am Sonntag ein recht buntes Programm zusammengestellt. Geboten wird ein großes Kinderprogramm, Theaterszenen, Lesungen, Tanz und ganz viel Livemusik. Mit kurzen Zwischenrufen werden werden Persönlichkeiten aus dem öffentlichen Leben der Stadt Position zum Thema “bunt statt braun” beziehen. Das ausführliche Programm.

Montag 04.06.07, 09:04 Uhr
Am Sonntag, 10. Juni, 12.00 Uhr bis 17.00 Uhr auf dem Platz vor dem Schauspielhaus:

Stadtteilfest “Bunt statt Braun”

bunt-statt-braun-200.jpg“Bunt statt Braun” – das ist das Motto des Ehrenfelder Bündnisses, das sich im letzten Jahr gegründet hat, um über den braunen Hintergrund des Bekleidungsgeschäftes “Goaliat” aufzuklären. Ziel ist es, den Nazi-Laden zu schließen. Er verkauft Marken, die aus der rechten Szene kommen und in der rechten Szene getragen werden. Der Ladenbesitzer prahlt damit, gewaltbereiter Fußball-Hooligan zu sein. Am nächsten Sonntag, 10. Juni, findet auf dem Platz vor dem Schauspielhaus ein Stadtteilfest statt, das für Vielfalt statt Einfalt werben soll. Es soll die Gelegenheit bieten, miteinander Ideen auszutauschen und gemeinsam zu überlegen, wie der Laden möglichst schnell dicht gemacht werden kann.
Zu dem Fest sind auch Kinder herzlich eingeladen. Es gibt eine Hüpfburg, die Falken bauen eine Spielstraße auf. Die Jusos bringen eine Torwand mit. IFAK, Rosa Strippe, VVN/BdA und andere Gruppen, Initiativen und Parteien werden mit Informationsständen und Büchertischen vertreten sein. Aber auch die Oberbürgermeisterin wird ein Grußwort sprechen. Für Essen und Getränke wird gesorgt. Auf der Bühne wird es eine bunte Mischung verschiedener Musikrichtungen, Theaterszenen, Lesungen und kurze Interviews zum Thema “Bunt statt Braun” geben. Kreative Einlagen wie z. B. ein “Sprayen gegen rechts” sind geplant. Näheres.

Montag 28.05.07, 12:00 Uhr

Flic-Flac-antifa

Mitte Juni gastiert der Circus “Flic-Flac” in Bochum. In vielen Geschäften hängen mittlerweile Werbeplakate. Eins hing auch im Nazi-Laden Goaliat – aber nur für kurze Zeit. Einige NachbarInnen machten “Flic-Flac” daraufhin aufmerksam, um was für einen Laden es sich handelt. “Flic-Flac” hat sich daraufhin sofort entschuldigt, das Plakat abhängen lassen, sich von dem Laden distanziert und “akrobatische Grüße” geschickt.

Samstag 26.05.07, 19:00 Uhr
Thor-Steinar- und andere Nazi-Klamotten sind unerwünscht:

Berlin! Bremen! Bochum?

“Werder Bremen setzt nun ein deutliches Zeichen gegen Rechts. Zukünftig wird Zuschauern, die Kleidung der Firma “Thor Steinar” tragen, der Zugang zum Weser-Stadion verwehrt”, schreibt der Fußball-Bundesliga-Verein Werder Bremen auf seiner Webseite. Zuvor hatte schon Hertha BSC genauso entschieden: “Ab dem Heimspiel gegen den 1. FC Nürnberg (04.11.2006) wird Zuschauern, die Kleidung der Firma Thor Steinar Kleidung tragen, der Zugang zum Berliner Olympiastadion verwehrt”, heißt es auf der Webseite des Berliner Fußball-Clubs. Der VfL Bochum hat sich bisher geweigert, diesem Beispiel zu folgen. Die Bochumer hatten ihre Weigerung mit Berliner Besonderheiten begründet, die in Bochum nicht gegeben seien. Mit der Bremer Entscheidung kommt der VfL nun in die Defensive. Seine Kampagne “Dafür! Dagegen!” könnte bald im Abseits stehen. In Bochum gibt es schließlich einen Nazi-Laden, der offensiv Thor-Steinar-Sachen verkauft.

Dienstag 22.05.07, 14:00 Uhr

AStA & Antifa

Die Linke Liste schreibt auf ihrer Webseite: “Am Dienstag, den 16.5., fand im Bochumer „Haus der Geschichte des Ruhrgebiets“ ein Vortrag statt, der vom Bochumer DGB und dem ehemaligen AStA der RUB veranstaltet wurde. Thema war der Naziladen Goaliat und in Zusammenarbeit mit der Ehrenfelder Initiative gegen den Laden am Schauspielhaus wurde dort etwa 100 AnwohnerInnen über den Zusammenhang zwischen rechter Mode, dem neuen Lifestyle der extremen Rechten und dem Laden „Goaliat“ informiert. Der neue Asta hielt es nicht für nötig dort zu erscheinen.” Näheres.

Donnerstag 10.05.07, 22:00 Uhr
Dienstag, 15. Mai, 19.00 Uhr, Haus der Geschichte des Ruhrgebietes, Clemensstr. 17-19

Kein Naziladen im Ehrenfeld…

...und auch nicht anderswo!

Am Dienstag, dem 15. Mai, findet um 19.00 Uhr im Haus der Geschichte des Ruhrgebietes, Clemensstr. 17-19 eine Informationsveranstaltung zum Thema Rechtsextremismus statt. Hintergrund ist die Tatsache, dass sich seit Herbst letzten Jahres in der Oskar-Hoffmann Straße ein Geschäft befindet, das Bekleidung für eine rechtsextreme Kundschaft anbietet. Viele Menschen in Ehrenfeld sind erschrocken, dass sich nun ein solches Geschäft in ihrer Nachbarschaft befindet. Zahlreiche Einrichtungen, Institutionen und Gruppen sowie Nachbarinnen und Nachbarn fordern, dass dieser Laden möglichst schnell wieder verschwindet. Mit einer Reihe von Aktivitäten und vielen informativen Berichten in den Medien ist bereits ausführlich über die rechtsextremistischen Hintergründe des Geschäftes informiert worden.
In der Infoveranstaltung möchte sich nun das Bündnis, das viele Aktivitäten gegen den Laden initiiert hat, vorstellen und erklären, warum das Ganze eben kein “normales” Bekleidungsgeschäft ist, sondern eine wichtige Funktion für die extrem rechte Szene einnimmt. (weiterlesen)

Donnerstag 12.04.07, 19:15 Uhr

Antifa-Aktion im ehemaligen Ruhr-Stadion

Am Samstag, dem 14. April, spielen die Herren-Fußball-Mannschaften vom Verein für Leibesübungen (VfL) Bochum und vom Hertha Berliner Sport-Club (BSC) im ehemaligen Ruhr-Stadion an der Castroper Straße gegeneinander. Gleichzeitig findet rund um das Stadion ein großes Fan-Club-Fest statt. Die Initiative gegen den Nazi-Laden Goaliat wird bei dieser Gelegenheit über den Nazi-Laden informieren. Zunächst wird die IG-Metall-Jugend in der Halbzeitpause auf dem Rasen auflaufen und ihre Plakat-Aktion wiederholen: “Schöner leben ohne Nazis”. Anschließend wird die Initiative mit einem Infostand über den Nazi-Laden und seine Produkte informieren. Das Spiel gegen Hertha BSC bietet sich besonders für diese Aktion an, weil Hertha BSC bei seinen Heimspielen BesucherInnen, die Kleidung von Thor Steinar oder andere Nazi-Produkte tragen, keinen Zutritt ins Olympia-Stadion erlaubt. Zur entsprechenden Meldung von Hertha BSC.

Mittwoch 21.03.07, 18:30 Uhr

Erneute braune Schmierereien

schaufenster.jpgZum zweiten Mal innerhalb weniger Wochen sind die Schaufensterscheiben von Geschäften und Büros im Ehrenfeld mit brauner Farbe beschmiert worden. Die Schmiereien richten sich gegen Läden, die das Plakat “David statt Goaliat” aufgehängt haben, mit dem gegen den Nazi-Laden in der Oskar Hoffmann Straße protestiert wird. Am heftigsten wurde das Atelier von Thomas Zehnter beschmiert (Foto). Er hat das Plakat entworfen. Auch das Schaufenster des Büros der Linkspartei wurde mit brauner Farbe besudelt. Dazu erklärt die Sprecherin der Linkspartei Bochum, Anna-Lena Orlowski: “Offensichtlich versuchen Nazis nun, mit ihren braunen Schmierereien Geschäftsleute, Künstler und andere antifaschistisch eingestellte Menschen, die das Plakat aufgehängt haben, einzuschüchtern.
Wir lassen uns aber nicht einschüchtern. Selbstverständlich werden wir uns weiter gegen Nazis, Rassismus und Antisemitismus einsetzen. Und zwar öffentlich mit Plakaten, Flyern, Veranstaltungen und durch die Teilnahme an Antifademos.” Die Erklärung im Wortlaut.
Am Samstag hatten mehrere Hundert Menschen gegen den Nazi-Laden demonstriert. Am Sonntag ist die Scheibe des Nazi-Ladens demoliert worden. In der Auslage liegen Kleidungsstücke des Labels “Pro Violence”.

Sonntag 18.03.07, 23:30 Uhr

Bericht und Dokumentation der Demo gegen den Nazi-Laden Goaliat

Die Antifa-Gruppe “Azzoncao” hat einen ausführlichen Bericht und ihre Einschätzung der Demo gegen den Nazi-Laden Goaliat geschrieben. Sie dokumentiert die drei Reden, die gehalten wurden und das Flugblatt, das die Polizei verteilt hat. Zu Bericht und Dokumentation.

Samstag 17.03.07, 22:00 Uhr

Demonstration gegen Nazi-Laden

anti-goaliat-demo.jpg

Ca. 400 DemonstrantInnen – vorwiegend jüngere Antifas – machten heute auf die Existenz des Nazi-Ladens Goaliat aufmerksam. Etwas Hektik kam zu Beginn der Demonstration auf, als der Bochumer NPD Vorsitzenden Carsten Römhild am Rande des Demo-Zuges gesichtet wurde. Die übrige Demonstration verlief ohne Zwischenfälle. Die Polizei verhielt sich weitgehend friedlich.

Samstag 03.03.07, 19:00 Uhr

Beitrag in Einblicke 9 der Linksfraktion.PDS zu Goaliat

linke-pds.gifDie Linke.PDS-Fraktion im Rat hat in ihrer Zeitung “Einblicke” einen Beitrag veröffentlicht unter dem Titel: “David gegen Goaliat- ein Stadtteil wehrt sich”. Im Wortlaut.

Samstag 03.03.07, 17:00 Uhr

Demonstration gegen Nazi-Laden

Das Politcafé Azzoncao schreibt, dass die Demonstration am 17. 3. unter dem Motto „Schöner Leben ohne Naziläden“ um 14:00 Uhr am Husemannplatz beginnen soll. Ein Aufruf und ein Plakat liegen mittlerweile als PDF-Datei vor. Näheres.

 
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