Archiv - 'aktuell'

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Donnerstag 18.01.18, 20:58 Uhr

Antiziganismus – Gestern und Heute

Am Mittwoch, den 24. 1. lädt das Offene Antifa Café Bochum um 18:30 Uhr im Sozialen Zentrum zu einem Vortrag ein mit dem Titel “Antiziganismus – Gestern und Heute”: »In der Veranstaltung sollen zunächst die aktuelle Erscheinungsformen, die sich gegen Roma, bzw. sogenannte “Zigeuner*innen” richtende Ausgrenzungsstrategien in den Blick genommen werden. Einen weiteren Schwerpunkt des Vortrages bildet die Darstellung der historischen Diskriminierung von “Zigeuner*innen” in Deutschland – besonderer Focus hierbei auf Bochum und Wattenscheid – beginnend im 15. Jahrhundert bis hin zur NS-Verfolgungspraxis. Desweiteren sollen Parallelen und Unterschiede von antiziganistischen und antisemitischen Projektionen dargestellt werden.«
Nach Vortrag und Diskussion gibt es vegane Küche für alle.

Mittwoch 17.01.18, 19:13 Uhr
Perspektiven auf ein modernes Leben

Frauenrechte im Iran

Die Medizinische Flüchtlingshilfe Bochum lädt am Mittwoch, den 24. 1. um 18:30 Uhr im Bahnhof Langendreer zu einer Veranstaltung ein: Das Leben vieler Frauen im Iran ist geprägt durch eine systematische Diskriminierung und geschlechtsspezifische Verfolgung. Golrang Khadivi, die an der Universität Hamburg zu Genderfragen im Iran forscht, wird im Rahmen des Projektes “Fluchtursachen” unter anderem auf Perspektiven für Frauenrechte im Land blicken.
Sprachen: Deutsch und Farsi.«

Mittwoch 17.01.18, 18:58 Uhr

Begeisterung für die Natur

Die Kindergruppe des Arbeitskreis Umweltschutz Bochum e.V. (AkU) trifft sich jeden ersten und dritten Samstag im Monat von 10.30 Uhr bis 12.30 Uhr, um die Natur zu entdecken und Spaß zu haben. An diesen Samstag, den 20.01.2018, stehen Fledermäuse auf dem Programm. Der AKU schreibt: »Wir werden uns mit den geheimnisvollen Fledertieren beschäftigen und spielerisch Bemerkenswertes über sie erfahren. Wir treffen uns um 10.30 Uhr im Umweltzentrum Bochum, Alsenstr. 27. Eltern können ihre Kinder im Grundschulalter unter info@aku-bochum.de anmelden. (weiterlesen)

Mittwoch 17.01.18, 12:16 Uhr
Rechercheergebnisse zu den neuen Stolpersteinen

Erinnerung an Opfer des Faschismus

Am Mittwoch, den 24. Januar um 17.30 Uhr werden im Stadtarchiv die Ergebnisse der Recherchen über die Opfer des Faschismus vorgestellt, an die die Stolpersteine erinnern, die der Künstler Gunter Demnig am 20. Oktober 2017 eingesetzt hat. Für die Herstellung und Verlegung von Stolpersteinen werden Patenschaften übernommen, die mit der Verpflichtung einhergehen, die Lebens- und Verfolgungsgeschichten der Menschen, an die die Steine erinnern, zu erforschen. In diesem Jahr wird an folgende Opfer des Faschismus erinnert: Hedwig Stern, Jakob und Franziska Strauß, Heinrich Barenberg, Jakob und Ella Eichenwald, Joseph Langner, Michael Lisitzki, Anton Kolodziej, Wilhelm und Ella Mendel.

Dienstag 16.01.18, 21:52 Uhr

Das Kongo Tribunal

Aufgrund der großen Publikumsnachfrage zeigt das endstation.kino erneut am 20.01. um 15.00 Uhr Milo Raus Dokumentarfilm Das Kongo Tribunal. “Das Kongo Tribunal” versammelte die zentralen Akteure und Analytiker des seit bald 20 Jahren andauernden Kongo-Kriegs vor Ort in Bukavu und wenig später in Berlin, zu einem großen zivilen Volkstribunal, das der Passivität der Internationalen Gemeinschaft entgegenwirken sollte. Längst geht es nicht mehr um ethnische Gegensätze, sondern um die Kontrolle über Rohstoffe. Die Zahl der Toten geht in die Millionen, die Täter bleiben straffrei. Unter großem Zuspruch der regionalen Bevölkerung entstand ein einzigartiges künstlerisches Großereignis.

Dienstag 16.01.18, 19:09 Uhr
Über die Sprache in Pflege und sozialer Arbeit

Entprofessionalisieren wir uns!

Am Mittwoch, den 24. Januar 2018 stellen um 19:00 Uhr Dr. Charlotte Jurk und Prof. Dr. Reimer Gronemeyer im Bahnhof Langendreer, das von ihnen herausgegebene Buch vor mit dem Titel: “Entprofessionalisieren wir uns! – Ein kritisches Wörterbuch über die Sprache in Pflege und sozialer Arbeit”. Plastikwörter aus der industriellen Produktion überrollen uns. Dieser Neusprech markiert und begleitet die zunehmende „Professionalisierung” von Pflege und sozialer Arbeit. Doch unter dem Vorwand der Optimierung wird tatsächlich die brutale Verdinglichung mitmenschlicher Zuwendung betrieben.
Veranstaltet von: Impatientia e.V./Genarchiv

Montag 15.01.18, 08:20 Uhr
Winkt Rot-Grün die nächste soziale Grausamkeit durch?

Hartz-IV-Kürzungen bei den Mieten

Die Verwaltung der Stadt Bochum macht in einer Vorlage zur Sitzung des Sozialausschusses am kommenden Donnerstag deutlich, dass sie an ihrem Vorhaben festhalten will,  bei der Übernahme von Wohnkosten für BezieherInnen von Arbeitslosengeld II und Sozialhilfe zu kürzen. Die Linksfraktion protestiert gegen die Pläne und erklärt: »Bereits im November hatte die Verwaltung das neue „schlüssige Konzept zur Angemessenheit von Unterkunftskosten“ vorgelegt. Es folgten Proteste unter anderem vom Mieterverein und der Linksfraktion, aber auch Einwände aus den Reihen der rot-grünen Koalition. Deshalb wurde die Umsetzung zunächst ausgesetzt. Jetzt allerdings will die Stadt ernst machen und die Mietobergrenzen bei allen Haushaltsgrößen abgesehen von Single-Haushalten weiter absenken. (weiterlesen)

Montag 15.01.18, 08:10 Uhr

Viktoria Karree Bochum?

Das Ratsmitglied der Sozialen Liste Günter Gleising schreibt, “dass die Pläne der HBB Hamburgische Betreuungs- und Beteiligungsgesellschaft für das City-Center am Husemannplatz offenbar weiter gediehen sind, als bisher bekannt ist. Jedenfalls wirbt der Hamburger Konzern in aufwendigen ganzseitigen Anzeigen in Zeitschriften für das ‘Viktoria Karree Bochum’“. Die Soziale Liste habe sich vehement gegen die Beteiligung der Stadt Bochum an dem Projekt (Anmietung von ganzen Etagen) ausgesprochen. Der dafür geplante Abriss vom BVZ, Gesundheitsamt, Musikschule und des Gebäude des früheren Bochumer Anzeigers (Willy-Brandt-Platz 8) ist umstritten und der Protest gegen diese Abrisspolitik wird von der Sozialen Liste unterstützt. (weiterlesen)

Samstag 13.01.18, 14:14 Uhr

Von Protest bis Selbsttransformation

Wenn WissenschaftlerInnen sich mit sozialen Bewegungen beschäftigen, dann ist schwer einzuschätzen, wem die gewonnen Erkenntnisse am meisten nutzen: den AkteurInnen, die dabei lernen können, wie sie effektiver agieren können oder deren GegnerInnen  – den VerwalterInnen und ProfiteurInnen der herrschenden Verhältnisse, die professionelle Hilfe bekommen, Widerstände einzuschätzen und ihnen zu begegnen. Im Institut für soziale Bewegungen der Ruhr Uni läuft ein Projekt: “Wandeln durch Handeln: Bürgerschaftliches Engagement von Protest bis Selbsttransformation. Aktuelle Entwicklungen in Nordrhein-Westfalen.” Die Präsentation und Diskussion der Erkenntnisse dieses Lehrforschungsprojekts „Engagement in der Ruhr-Metropole als öffentliche Sozialforschung” findet am Dienstag, den 30. 1.von 14:00 – 18:00 Uhr im Institut für soziale Bewegungen, Clemensstraße 17-19 statt. In der Ankündigung heißt es: »Bürgerschaftliches Engagement äußert sich in vielfältigen Varianten politischen und sozialen Engagements. Ziel ist es dabei häufig, über das unmittelbare Engagement hinaus einen breiteren gesellschaftlichen Wandel anzustoßen. In diesem Workshop werden verschiedene Fallstudien zu unterschiedliche Facetten des Engagements vorgestellt. Von Protest über Engagement gegen Rechts bis hin zu alternativen, ökonomischen und ökologischen Handlungspraktiken. (weiterlesen)

Samstag 13.01.18, 10:46 Uhr
Goldkante, Alsenwohnzimmer, Kugelpudel

Ausstellungen: Blick ins Ungewisse

Neuland, atelier automatique

Die Kulturfabrik Bochum führt mit acht KünstlerInnen einen Ausstellungsrundgang durch verschiedene Lokalitäten zum Thema Flucht und Migration durch und schreibt:  »Vom 18. Januar bis zum 11. Februar 2018 zeigen verschiedene KünstlerInnen in und um die Bochumer Innenstadt auf unterschiedlich mediale Weise ihre Auseinandersetzung mit dem Thema Flucht und seinen Folgen. Ihre Arbeiten repräsentieren hierbei die Diversität der realen Konfrontation, die aus den verschiedenen Blickwinkeln der KünstlerInnen resultiert. (weiterlesen)

Donnerstag 11.01.18, 12:59 Uhr

Rückblick auf ein Jahr Bewegung

Bereits zum fünfzehnten Mal findet am Sonntag, dem 21. Januar 2018 ab 11:00 Uhr im Bahnhof Langendreer ein Neujahrsempfang verschiedener Gruppen aus der sozialen Bewegung in Bochum statt. Auf Initiative des Friedensplenums laden diesmal ein: Attac, Bahnhof Langendreer, Bochumer Bündnis gegen Rechts, DFG-VK, Hellas Solidarität, Humanitäre Cuba Hilfe, Medizinische Flüchtlingshilfe, Occupy Bochum, Soziales Zentrum und VVN – BdA. Mit Bildern, Filmen und Geschichten soll vor Augen und Ohren geführt werden, was sich im Jahr 2017 in Bochum sozial bewegt hat. Der Brunch bietet wieder Gelegenheit, völlig losgelöst von irgendeiner politischen Tagesordnung zu plaudern, das reichhaltige Buffet zu genießen, Huggy am Piano zu lauschen und dabei Kraft zu sammeln und Ideen auszutauschen für viel Bewegung im Jahr 2018.

Donnerstag 11.01.18, 12:20 Uhr

Mehr Kies für BauarbeiterInnen gefordert

Die rund 2.400 BauarbeiterInnen aus Bochum sollen mehr Geld verdienen. In der anstehenden Tarifrunde verlangt die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) eine Lohnerhöhung von sechs Prozent über zwölf Monate.  FacharbeiterInnen hätten damit am Monatsende gut 200 Euro mehr auf dem Lohnzettel, so die IG BAU Bochum-Dortmund. „In der Bauwirtschaft läuft es so gut wie seit Jahren nicht mehr. Die Auftragsbücher der Unternehmen sind prall gefüllt – oft kommen sie mit dem Bauen kaum hinterher“, sagt Bezirksvorsitzende Gabriele Henter. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts verzeichnete die Branche in den ersten neun Monaten des vergangenen Jahres ein Umsatz-Plus von 5,7 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Bereits für 2016 hatte die Behörde einen Rekordumsatz von 107 Milliarden Euro gemeldet. (weiterlesen)

Dienstag 09.01.18, 19:50 Uhr

Betriebskostenspiegel 2016-17 ist da

Der Bochumer Mieterverein informiert über die Kontrolle der Betriebskosten: Die Mieter in NRW haben im vorletzten Jahr deutlich mehr an Betriebskosten gezahlt als im Jahr zuvor. Der Durchschnitt stieg von 2,00 € pro qm Wohnfläche auf 2,44 €. Das ergibt sich aus dem neuen Betriebskostenspiegel für NRW, den der Deutsche Mieterbund vorgelegt hat. Dabei sind die einzelnen Betriebskostenarten gar nicht besonders viel teurer geworden. Viele sind sogar gesunken, am deutlichsten die Kosten für Heizung und Warmwasser: von 1,27 € im Schnitt auf 1,02. Hier gibt es allerdings auch eine besonders breite Spreizung. In besonders energieeffizienten Wohnungen zahlen Mieter nur 0,44 € pro qm fürs Heizen, in besonders uneffizienten bis zu 1,91 €. Etwas billiger geworden sind Gartenpflege, Hauswart und Kabelgebühren, etwas teurer Müllabführ, Gebäudereinigung und Versicherungen. Den entscheidenden Unterschied macht, welche Kostenarten Mieter überhaupt zahlen müssen: “Mieter müssen alle Nebenkostenarten nur dann bezahlen, wenn sie vertraglich  vereinbart sind und wenn sie auch tatsächlich anfallen”, sagt Aichard Hoffmann vom DMB-Mieterverein Bochum, Hattingen und Umgegend. “In vielen Häusern gibt es keinen Aufzug, keinen Hausmeister und die Treppenhausreinigung machen die Mieter selbst. Dann können dafür auch keine Kosten anfallen.” (weiterlesen)

 
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