Samstag 28.06.25, 20:16 Uhr
Zwangsarbeit und Kriegswirtschaft während des Faschismus

Alle Räder rollen für den Sieg


VHS Bochum lädt in Kooperation mit der VVN-BdA Bochum am Sonntag, den 6.7. zu einem Stadtrundgang zum Thema Zwangsarbeit und Kriegswirtschaft während des Faschismus in Bochum ein: »Spätestens mit Beginn des 2. Weltkrieges mussten und wollten die Betriebe in Bochum ihre Produktion auf kriegswichtige Güter umstellen. Im Verlauf des Krieges wurden immer mehr Zwangsarbeiter*innen auch nach Bochum gebracht. Wer waren diese Menschen? Wie lebten und starben sie? Wo waren die Lager? Wie viele Zwangsarbeiter*innen gab es in Bochum? Wie groß war der jüdische Anteil? Gerade der von Hitler als NS-Musterbetrieb „geadelte“ Bochumer Verein  kann als trauriges Beispiel exemplarisch genannt werden.

Der Rundgang durch Stahlhausen und entlang des ehemaligen Bochumer Vereins soll das Vergessen verhindern helfen. Einige Stolpersteine auf dem Rundgang erinnern an das Schicksal auch jüdischer Bochumer Bürger*innen. Damit soll auch ein Beitrag gegen Antisemitismus und Rassismus geleistet werden.«

Treffpunkt ist um 14 Uhr das Gewerkschaftshaus Alleestr. 80.
In diesem Semester ist dieser Stadtrundgang kostenfrei!  
Die VHS bittet um Anmeldung unter der Tel. Nr. 0234/9101555 oder vhs@bochum.de.
Wolfgang Dominik leitet den Rundgang.