Archiv für das Jahr: 2018


Sonntag 11.11.18, 15:13 Uhr

Radikale Bildungskurse

Die Schwarze Ruhr-Uni macht darauf aufmerksam, dass in dieser Woche ihr erster Radikaler Bildungskurs des Wintersemesters beginnt. Thema des Kurses ist selbstorganisierte Nahrungsmittelversorgung. Der Kurs findet ab dem 14. 11 immer mittwochs um 19.00 Uhr im Kostnixladen in der Dorstener Straße 37 statt. Die anderen beiden Kurse mit den Themen Beziehungsanarchie und Soziale Revolution finden im Black Pigeon in Dortmund statt. Orte und weitere Informationen sind auf dem Blog der Schwarzen Ruhr-Uni zu finden.


Samstag 10.11.18, 12:04 Uhr

Verschwörungstheorien
und Antisemitismus

Im Rahmen der Aktionswochen gegen Antisemitismus lädt der Fachschaftsrat Sozialwissenschaften am Dienstag, den 13. 11. um 18 Uhr zu einer Veranstaltung mit Dr. Sebastian Bartoscheck im Blue Square 2/02 ein: »Der Vortrag beschäftigt sich mit dem Zusammenhang von Verschwörungstheorien und Antisemitismus. Hinter den meisten Verschwörungstheorien tauchen irgendwann die typischen antisemitischen Stereotype wieder auf. Ob es um eine neue Weltordnung geht, die Macht über die Banken oder  die Schuld am 2. Weltkrieg. Am Ende ist für viele Verschwörungsideologen ‚der Jude – der Cosmopolit – der Zionist‘ schuldig. Sebastian Bartoscheck studierte Psychologie an der Ruhr-Universität Bochum. 2013 wurde er an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster mit dem Dissertationsthema „Bekanntheit von und Zustimmung zu Verschwörungstheorien“ zum Dr. phil. promoviert.«


Samstag 10.11.18, 11:56 Uhr

Erinnerungskultur im 21. Jahrhundert

Im Rahmen der Aktionswochen gegen Antisemitismus lädt die Juso-Hochschulgruppe am Montag, den 12. 11. um 18 Uhr zu einer Veranstaltung im Blue Square 2/02 ein: »Erinnerungskultur im 21. Jahrhundert  – Zwischen Schlussstrichrufen und den letzten Überlebenden. „Reicht es nicht langsam?“ Diese Frage wird immer häufiger gestellt, wenn es um das Thema Erinnerungskultur und NS-Aufarbeitung geht. Gleichzeitig gibt es immer weniger Zeitzeug*innen, die von ihren Erfahrungen als Holocaust-Überlebende berichten können. Dr. Kristin Platt, Sozialwissenschaftlerin und Psychologin, greift dieses Spannungsfeld in Ihrem Vortrag auf und zeigt auf, wie Erinnerungskultur im 21. Jahrhundert aussehen kann. Dabei geht sie darauf ein, was Erinnerungskultur überhaupt ist und wie man mit Forderungen eines Schlussstrichs umgehen kann, wenn beispielsweise Poltiker*innen Holocaustmahnmale als Denkmal der Schande bezeichnen.«


Samstag 10.11.18, 11:40 Uhr

Neue Antifaschistische Bochumer Blätter

Die neuen Antifaschistischen Bochumer Blätter (ABB) der VVN-BdA Bochum sind erschienen. Die beiden Aufmacher der Zeitschrift sind die Verlegung der Stolperschwelle am ehemaligen KZ-Außenlager an der heutigen Kohlenstraße und eine kritische Bewertung der Freisprüche im NSU-Prozess. In zwei Beiträgen wird über „Bochums rechten Rand“ – also die aktuellen Aktivitäten von NPD, AFD und IB informiert und beschrieben, wie gleichgültig die Polizei damit umgeht, dass 35.000 Antifaschist*innen auf  Feindlisten der Neofaschisten bedroht werden. Die ABB erinnern daran, wie das Bochumer Gefängnis Krümmede zwischen 1942-45 zum Todesort für niederländische Widerstandskämpfer wurde. Ein anderer Blick in die Bochumer Geschichte deckt auf, dass der Bochumer Nazi Paul Nieder-Westermann am Volksgerichtshof Todesurteile aussprach. Die AAB schließt mit einem Artikel ab, in dem thematisiert wird, dass ein Bunker das Fundament des Exenterhauses bildet. Er ist im Schweiß und Blut von Zwangsarbeitern und Kriegsgefangenen gebaut worden. Eine Hinweistafel sollte daran erinnern. Die AAB als PDF-Datei.


Samstag 10.11.18, 09:44 Uhr

FDP & Ex-AfD = „FDP & Friends“

Die WAZ berichtet, dass Sebastian Marquardt aus der AfD ausgetreten ist und nun zusammen mit Manfred Baldschus in der Bezirksvertretung Süd die Fraktion „FDP & Friends“ bildet. Bisher war Baldschus als alleiniger FDP-Mann fraktionslos. Marquardt hatte bereits im letzten Jahr sein AfD-Ratsmandat niedergelegt, aber sein Bezirksmandat behalten. Die WAZ zitiert als Kommentar von Baldschus zur Zusammenarbeit mit dem ausgetretenen AfD-Funktionär: „Es ist ja auch im Sinne der Demokratie, verlorene Seelen zurückzuholen.“


Freitag 09.11.18, 17:37 Uhr
Kunst und KünstlerInnen gegen rechte Strategien

Die Erklärung der Vielen 1

Mehr als 140 Kulturinstitutionen, Verbände, Organisationen sowie freie Kunst- und Kulturschaffende haben heute eine „Erklärung der Vielen“ veröffentlicht. Der Bahnhof Langendeer, das Schauspielhaus Bochum und die Ruhrtriennale gehören zu den ErstunterzeichnerInnen. Sie haben Erklärungen dazu veröffentlicht. Es geht dabei um die Freiheit der Kunst und um Widerstand gegen Rassismus, Nationalismus und Intoleranz. Der Bahnhof Langendreer erklärt: »Der Bahnhof Langendreer zählt mit über 100 weiteren Kultureinrichtungen zu den Erstunterzeichnern der NRW Erklärung Die Vielen, mit der der Zusammenhalt in Kunst und Kultur gegen rechtspopulistische sowie völkisch-nationale Strömungen deutlich artikuliert werden soll.  Die Erklärung (siehe Anhang) ist heute in Düsseldorf der Öffentlichkeit vorgestellt worden.  Die unterzeichnenden Kunst- und Kulturinstitutionen wollen den offenen, aufklärenden, kritischen Dialog über rechte Strategien führen. Sie bieten kein Podium für völkisch-nationalistische Propaganda. Sie wehren die illegitimen Versuche der Rechtsnationalen ab, Kulturveranstaltungen für ihre Zwecke zu instrumentalisieren und verbinden sich solidarisch mit Menschen, die durch eine rechtsextreme Politik immer weiter an den Rand der Gesellschaft gedrängt werden. mehr…


Freitag 09.11.18, 14:55 Uhr

Fußgängerzone am Rathaus? 1

Die Linksfraktion im Bochumer Rat setzt sich dafür ein, „den gescheiterten Verkehrsversuch an der Hans-Böckler-Straße zu beenden und am Bochumer Rathaus sofort eine Fußgängerzone (Fahrräder frei) einzurichten“. In einer Erklärung der Fraktion heißt es: »Im Ausschuss für Infrastruktur und Mobilität wird Die Linke am kommenden Dienstag, den 13. November einen Änderungsantrag stellen. „Dass es Handlungsbedarf gibt, bestreitet angesichts der vielen gefährlichen Situationen für den Fuß- und Radverkehr eigentlich niemand“, sagt Sabine Lehmann, Mitglied der Linken im Mobilitätsausschuss. „Der Verkehrsversuch ohne Vollsperrung, den die SPD, die CDU und die Grünen gegen unsere Stimmen durchgesetzt haben, ist gescheitert.“ mehr…


Donnerstag 08.11.18, 15:58 Uhr

Das Schicksal der Susi Schmerler

Die VVN-BdA lädt am Freitag, den 16.11. um 19.00 Uhr in den Räumen von DIDF, Rottstr. 30 zu einem Vortrag von Dr. Hubert Schneider ein. Das Thema lautet: »Das Schicksal der Susi Schmerler, einem jüdischen Kind aus Bochum und die Geschichte der Bochumer „Ostjuden“.« In der Ankündigung der VVN-BdA heißt es: »Dr. Schneider, ein bekannter Historiker der Ruhr-Uni,  ist immer wieder ein gern gehörter Referent in der VVN-BdA Bochum. Er ist bekannt als der Wissenschaftler, der sich wie kein anderer mit dem Leben Bochumer Juden beschäftigt hat. Zahlreiche Bücher und Aufsätze zeugen von einem latenten und oft genug manifesten Antisemitismus in Bochum vor, während und nach dem Faschismus. mehr…


Donnerstag 08.11.18, 15:46 Uhr

Engagement für den Stadtteil?“

Die Volkshochschule (VHS) und das Haus der Begegnung (HdB) laden am 15. November um 18 Uhr im HdB, Alsenstraße 19a zu einer Diskussion ein zum Thema „Engagement für den Stadtteil – lohnt sich das?“ Es geht dabei um das Engagement der BürgerInnen im eigenen Stadtteil hinsichtlich der Potentialentwicklung, Aufwertung und Gentrifizierung. Anhand von konkreten Beispielen (Kortländer und Alsenstraße) soll erörtert werden, welche positiven aber auch negativen Effekte es für Stadtteile und Quartiere geben kann, wenn BürgerInnen sich dort für eine Verbesserung des Zusammenlebens einsetzen. Insbesondere in Großstädten zeichnet sich häufig die Tendenz ab, dass bürgerschaftliches Engagement zu einer nachhaltigen Attraktivität des Stadtteils/Quartiers beiträgt, aber gleichzeitig auch sogenannte Gentrifizierungsprozesse in Gang gesetzt werden. mehr…


Mittwoch 07.11.18, 14:18 Uhr

Erinnerungskultur in Bochum

Anlässlich des 80. Jahrestages der Reichspogromnacht am 9. November 2018 ist zur Zeit im  Foyer der Volkshochschule eine Ausstellung des Kinder- und Jugendrings Bochum zu sehen. Die Präsentation zeigt die zentralen Themen der jährlichen Gedenkveranstaltungen, die der Jugendring seit 2003 organisiert hat. Bei der Eröffnung der Ausstellung thematisierte Hubert Schneider in seinem Vortrag die Frage, warum die  Erinnerung und Auseinandersetzung mit der Vernichtungspolitik gerade der jüdischen Bevölkerung heute noch notwendig ist (Rede im Wortlaut). Andreas Halwer gab einen Überblick über die unterschiedlichen Formen und Inhalte der Erinnerungskultur in Bochum aus den vergangenen 30 Jahren (Rede im Wortlaut). Die Ausstellung zu besuchen lohnt sich. Sie dokumentiert eindrucksvoll die Themen, mit denen auf den Gedenkveranstaltungen an die Folgen und die Opfer der Reichspogromnacht von 1938 erinnert wurde.


Dienstag 06.11.18, 20:28 Uhr

Workshop: Antisemitismus und Kapitalismuskritik, die keine ist

Die Linke Liste an der Ruhr-Uni lädt am Mittwoch, den 7. 11. von 16:00 – 21:00 Uhr im Raum: GBCF 04/411im Rahmen der Aktionswochen gegen Antisemitismus an der Ruhr-Uni Bochum einen Workshop zum Thema „Kapitalismus, Antikapitalismus und Antisemitismus“ an. Gemeinsam soll ein Einstieg in die Kapitalismuskritik versucht werden, mit einem Fokus auf den Zusammenhang von Kapitalismus, Antikapitalismus und Antisemitismus. In dem Workshop soll dabei die Lektüre von Ausschnitten aus bzw. von kurzen Grundlagentexten zu Kapitalismus und Antisemitismus im Vordergrund stehen, außerdem sollen Formen des antisemitischen Antikapitalismus (verkürzte Kapitalismuskritik/struktureller Antisemitismus, Antizionismus) vorgestellt und diskutiert werden.


Dienstag 06.11.18, 20:13 Uhr

Film über Esther Bejarano in Kuba

Am Mittwoch, den 14.11. um 18 Uhr zeigt das endstation.kino in Kooperation mit der Humanitären Cubahilfe den Dokumentarfilm „Wo der Himmel aufgeht„. Der Filmemacher Tobias Kriele (Die Kraft der Schwachen) lädt im Anschluss an die Filmvorführung zum Gespräch ein. Der Film schildert, wie  Esther Bejarano mit 92 Jahren ihren Traum verwirklicht und mit ihrem Sohn Joram und der Rap-Gruppe Microphone Mafia für eine Konzerttournee nach Kuba reist. Dort sucht sie auch eine Antwort auf die Frage, ob es auf der sozialistischen Insel Antisemitismus gibt, teilt mit dem jungen kubanischen Journalisten ihre Erinnerungen an das Gestern und ihre Hoffnungen für das Morgen. mehr…


Dienstag 06.11.18, 18:07 Uhr
Werkstatt für Theater, Performance und Spoken Word Kunst

act now!

Für die nächsten drei Jahre bietet der Bahnhof Langendreer für 14- bis 27-Jährige zahlreiche Projekte, Ferienwochen, Workshops und Kurse im Bereich Theater, Performance und Spoken Word Kunst an. Das Ziel: Jugendliche darin unterstützen, sich auszuprobieren, mit Worten zu jonglieren, Theater zu spielen und der eigenen Stimme Gehör zu verschaffen. „Alles, was jungen Menschen ein kreatives Sprachrohr bietet und eine Plattform, sich Gehör zu verschaffen kommt zum Einsatz.“ so Danny Friedrich, Theaterpädagoge und Verantwortlicher für das Projekt im Bahnhof Langendreer. „Theater-, Rap- und Tanz-Workshops gehören dazu genauso wie Schreibwerkstätten, Inszenierungsprojekte und Theaterkurse.“ mehr…


Montag 05.11.18, 07:30 Uhr

Auseinandersetzung des DGB
mit Antisemitismus
1

Die DGB Hochschulgruppe lädt im Rahmen der Aktionswochen gegen Antisemitismus am Dienstag, den 6. 11. um 18 Uhr im Blue Square zu einem Vortrag von Niklas Steinkamp ein zum Thema „Auseinandersetzung des DGB mit Antisemitismus am Beispiel der Gewerkschaftlichen Monatshefte“: »Seit der durch den Sieg der Alliierten über den Nationalsozialismus möglich gewordene Gründung des Deutschen Gewerkschaftsbundes 1949 gehörte die Beziehung zur Nazi-Vergangenheit im Allgemeinen und den Massenmorden der Deutschen im Besonderen zu den größten Problemen der jungen deutschen Gewerkschaften. mehr…


Sonntag 04.11.18, 20:43 Uhr

40 Jahre Frauen*Bibliothek Lieselle

Am Samstag, den 10. November feiert die Studentische Frauen*bibliothek Lieselle ab 16 Uhr im atelier automatique, Rottstraße 14 ihr 40 -jähriges Bestehen. Dieser schöne Anlass wird mit der Abschlussveranstaltung des laufenden Projekts des Digitalen Deutschen Frauenarchivs (DDF) zur Studentischen Autonomen FrauenLesbenbewegung der 1970er und 1980er Jahre im Ruhrgebiet verbunden. In diesem Archivprojekt im Rahmen des DDF wurde in der Studentischen Frauen*bibliothek Lieselle im vergangenen Jahr der Geschichte der studentischen FrauenLesbenbewegung an der RUB nachgespürt. Bei der Veranstaltung werden die Ergebnisse des Projekts vorgestellt und anschließend der 40. Geburtstag des Frauenarchivs/der Lieselle. mehr…


Samstag 03.11.18, 16:07 Uhr

Aktionswochen gegen Antisemitismus

In der Einladung zu den Aktionswochen gegen Antisemitismus an der Ruhr Uni, die am Dienstag, den 6. November beginnen, wird gefragt: „Warum brauchen wir eine Aktionswoche gegen Antisemitismus (AgA)? Warum sich heute noch mit Antisemitismus befassen? Ist das nicht eher 1944 und was für die Ewiggestrigen?“ Die Antwort lautet: »Nein! Antisemitismus ist immer noch ein gesamtgesellschaftliches Problem [1]. Antisemitismus tritt in viele Gestalten auf und wir betrachten und diskutieren einige davon in den Aktionswochen. Antisemitische Gewalt nimmt zu [2], antisemitische Äußerungen findet man in bürgerlichen Zeitungen [3], Parlamenten [4] und an Küchentischen. mehr…


Samstag 03.11.18, 15:26 Uhr

Weihnachtsgeld für GebäudereinigerInnen

Die Gebäudereiniger-Gewerkschaft IG BAU fordert: »Was es für die Schaffnerin bei der Bahn, für den Bankangestellten und Dachdecker gibt, sollen jetzt auch Reinigungskräfte und Fensterputzer bekommen – Weihnachtsgeld nämlich. „Wer sein Geld mit Saubermachen verdient, legt in der Regel nichts auf die hohe Kante. Der Lohn geht für die Miete, für Lebensmittel und für den Alltag drauf. Ich kenne keine Gebäudereinigerin, die einen halben Monatslohn als Weihnachtsgeld nicht fürs Leben gebrauchen kann“, sagt IG BAU-Bezirksvorsitzende Gabriele Henter. mehr…


Freitag 02.11.18, 19:27 Uhr

Seebrücke-Aktionswoche & Kundgebung

Die Aktiven des offenen Seebrücke-Plenums Bochum schreiben: »Am 6. Oktober waren wir mit 5.500 Menschen auf der Straße: Gegen das Sterben im Mittelmeer, gegen die Kriminalisierung der Seenotrettung – und ausdrücklich auch dafür, dass Bochum mehr Verantwortung in dieser humanitären Krise übernimmt. Denn das ist die Strategie der internationalen Seebrücke-Bewegung: Um dem rechten Druck für mehr Abschottung etwas entgegen zu setzen, ist es von zentraler Bedeutung, dass unsere Städte und Kommunen sich bereit erklären, über die bisherigen Zuweisungs-Schlüssel hinaus Überlebende der Flucht aufzunehmen – und dass sie mit konkreten Maßnahmen dafür sorgen, dass alle Menschen hier menschenwürdig und ohne Angst wohnen und leben können. mehr…


Freitag 02.11.18, 15:49 Uhr

Opferbefragung zu polizeilicher Gewalt

Am 8. November startet das Forschungsprojekt “Körperverletzung im Amt durch Polizeibeamte” unter der Leitung von Prof. Dr. Tobias Singelnstein (Ruhr-Uni) eine Befragungsaktion. In der Ankündigung dafür heißt es: »Wir betrachten in unserer Studie erstmals rechtswidrige polizeiliche Gewaltanwendung in Deutschland aus der Perspektive der Opfer. Ziel ist es, empirisch fundierte Aussagen über mögliches Fehlverhalten von Polizeibediensteten bei der Gewaltausübung zu tätigen und das Dunkelfeld des Deliktbereiches zu beleuchten. Wir wollen wissen, welche Personengruppen in welchen Situationen Opfer von unverhältnismäßiger Polizeigewalt werden und welche Faktoren das Anzeigeverhalten der Betroffenen beeinflussen. Dazu führen wir zunächst eine Opferbefragung durch. Anschließend werden die Erkenntnisse daraus durch Interviews mit Expert*innen aus verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen ergänzt. mehr…


Freitag 02.11.18, 09:51 Uhr

80. Jahrestag der Reichspogromnacht

Der Geschäftsführer des Bochumer Kinder- und Jugendrings Rolf Geers schreibt: »Am 09. November 2018 begehen wir den 80. Jahrestag der Reichspogromnacht. Angesichts der aktuellen politischen Lage in Deutschland, in der eine rechtspopulistische Partei mit einem völkisch-nationalistischen Flügel zunehmend Einfluss auf die Politik gewinnt, ist es besonders wichtig, die Aufmerksamkeit auf das Geschehen am 09. November 1938 zu lenken. Die Reichspogromnacht war das Signal zum größten und schlimmsten Völkermord in der Geschichte der Menschheit und sie führte der Weltöffentlichkeit drastisch vor Augen, dass Juden in Deutschland brutal verfolgt werden. mehr…


Donnerstag 01.11.18, 14:19 Uhr

Der Radschnellweg Ruhr RS 1 in Bochum

Das Bild suggeriert, dass Stadt und Land einen Plan für die Trasse des RS 1 haben. Foto: Lutz Leitmann / Stadt Bochum

Die Stadt Bochum lädt interessierte BürgerInnen zu einer Informationsveranstaltung über den Stand der Planungen des Radschnellweg Ruhr RS 1 am Mittwoch, den 7. November, um 18 Uhr in das Rathaus Wattenscheid, Friedrich-Ebert-Straße 7, Raum 206, ein und verspricht: „Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, zu diskutieren, Fragen zu stellen und Anregungen zu geben.“ Mit der Pressemitteilung zu der Veranstaltung wurde ein Foto veröffentlicht, auf dem NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst und Stadtbaurat Markus Bradtke mit einem Plan eines Teilstück der geplanten Trasse zu sehen sind. Der Kommentar des ehemaligen Vorsitzende des Bochumer ADFC Klaus Kuliga: „Irgendwie typisch ist, dass das Foto voller Stolz Ort und Pläne für die Variante zwischen Alleestraße und Bessemer Straße zeigt.  Diesen Plan musste die Stadt Bochum schon wieder aufgeben, weil die Bahnbrücken zwischen Bessemer Str. und Hermannshöhe nicht zur Verfügung stehen. Das setzt eine Tradition fort: Beim RS1 legt sich die Stadt Bochum immer auf das fest, was nicht geht.“


Donnerstag 01.11.18, 09:26 Uhr

Forschen in und mit Archiven

Am Freitag, den 09. November ab 14 Uhr, stellt das Madonna – Archiv und Dokumentationszentrum „Sexarbeit“ im Blue Square, Kortumstraße 90 die Archiv-Bestände und ihre Nutzungsmöglichkeiten und das Digitalisierungsprojektes des Digitalen Deutschen Frauenarchivs (DDF) vor. Seit beinahe 20 Jahren sammelt das Madonna-Archiv Dokumente zum Thema Prostitution und Sexarbeit: Zeitungen und Flugblätter aus der Hurenbewegung, Zeitungsausschnitte und -artikel, Urteile und Rechtskommentare zu Gesetzen, Fachliteratur und Belletristik, Filme und Tonaufnahmen, Fotos und Plakate. Lange Zeit hatten diese Zeitzeugnisse ungeordnet in Kartons gelegen und wurden erst nach und nach hervorgeholt, gesichtet, systematisiert und zugänglich gemacht. mehr…


Mittwoch 31.10.18, 20:48 Uhr

10. Spendenflohmarkt der Initiativen

Zum zehnten Mal findet am Sonntag, den 11.11. von 11 – 15 Uhr im Bahnhof Langendreer der Spendenflohmarkt der Initiativen statt, bei dem verschiedene lokale Initiativen mit Flohmarktständen Geld für ihre Arbeit sammeln. Dazu legen zwei Djanes Musik auf und im endstation.café gibt es ein Kuchenbuffet, dessen Erlös ebenfalls den Initiativen zu Gute kommt. Der Flohmarkt ist auch eine gute Gelegenheit zum Kennenlernen der Initiativen. Mit dabei sind diesmal ca. 15 lokale Initiativen, darunter Amnesty Bochum, WorldBeatClub, der Gemeinschaftsgarten Bochum Alsenstraße, Aktion pro Afrika Mali, das Botopia-Nähcafé, die tierbefreier Bochum, die Fahrradinitiative „urban radling“ und andere.


Mittwoch 31.10.18, 20:40 Uhr
Soziale Liste diskutiert Pro und Contra:

Bedingungsloses Grundeinkommen

[Update] Das Streitgespräch der Sozialen Liste zum bedingungslosen Grundeinkommen ist aus organisatorische Gründen abgesagt und verschoben. Der neue Termin ist jetzt Montag, 3. Dezember, gleicher Ort und gleiche Uhrzeit.
Am 6.11. 3.12. führt die Soziale Liste eine Diskussionsveranstaltung zum Thema „Bedingungsloses Grundeinkommen“ durch. Die Veranstaltung in Form eines Streitgespräches mit Diskussion findet um 18.00 Uhr  in der Gaststätte Kartenhaus, Griesenbruchstr. 7 a statt. Impulsbeiträge kommen von: Dr. Arntrud Reuter (Pro Grundeinkommen), Eberhard Eick (kontra Grundeinkommen). Die Moderation übernimmt Günter Gleising, Ratssprecher der Sozialen Liste.


Mittwoch 31.10.18, 20:39 Uhr

Anarchistisches Kennenlernen

Am Mittwoch, den 7. 11. um 18:00 Uhr lädt die Schwarze Ruhr-Uni zum Anarchistischen Kennenlerntreffen an der Ruhr-Uni ein. Ort ist vor der Cafeteria von Gebäude GB (Ebene 02) Das Treffen ist für alle gedacht, die sich an der Ruhr-Uni kennenlernen und organisieren wollen. Zum Ankündigungstext.


Mittwoch 31.10.18, 18:21 Uhr

Der Verein für Leibesübungen (VfL) Bochum in der Zeit des Faschismus

Das Stadtarchiv, Wittener Straße 47 stellt am Dienstag,den 6. November um 18.45 Uhr Zwischenergebnisse eines Forschungsprojekts zur Gründerzeit des  Bochum vor. Der Verein wird in diesem Jahr 80 Jahre alt. Die Jahreszahl 1848 im Vereinswappen geht auf den ältesten Vorläuferverein zurück. Der VfL entstand in seiner heutigen Form 1938, also während des Faschismus als Fusion dreier Bochumer Sportvereine. Anlässlich dieses Jubiläums blicken der Verein und das Fanprojekt Bochum auf die Entstehungsgeschichte des Klubs zurück. Im Mittelpunkt stehen neue Erkenntnisse über die Gründung des VfL in der Zeit des Nationalsozialismus. Außerdem stellt das Fanprojekt Bochum die Broschüre: „1848 – 1938: Nur damit es jeder weiß“ vor. Für die Konzipierung dieser Broschüre ist das Fanprojekt Bochum mit dem Julius Hirsch Preis des DFB aufgezeichnet worden. mehr…


Mittwoch 31.10.18, 14:31 Uhr

„Von AfD bis Pegida –
die neue rechte Mitte in Deutschland“

Am Freitag, den 9. November 2018, um 18.00 Uhr, in der Volkshochschule im BVZ, Raum 1012 , wird Andreas Speit, Sozialökonom, Journalist und Buchautor in seinem Vortag „ Von AfD bis Pegida- die neue rechte Mitte in Deutschland“ einen differenzierten und umfassenden Einblick in die Motive, die Hintergründe und die Ziele der neuen rechtskonservativen, nationalpatriotischen und rechten Bewegung in Deutschland, geben. Andreas Speit, gehört in Deutschland zu den renommiertesten ExpertInnen für den Rechtsextremismus. Er arbeitet für verschiedene Zeitungen u.a. für die TAZ. Seine Bücher wurden in der Zeit, der Süddeutschen Zeitung und der FAZ rezensiert. Er ist Mitpreisträger des „Grimme Online Award 2008“ für das Zeit Online Portal „Störungsmelder“, für das er seit 2007 die aktuellen Entwicklungen der Neuen Rechten und des Neonazismus in Deutschland analysiert, dokumentiert und kommentiert. In seinem Buch „Bürgerliche Scharfmacher“ benennt Andreas Speit die wichtigsten Akteure und Organisationen der Neuen Rechten, beschreibt ihre ideologischen Profile , Handlungsweisen und Strategien und benennt die im Hintergrund operierenden Netzwerke, Gruppierungen sowie ihre zentralen Ziele. Aktuell hat er herausgegeben:“ das Netzwerk der Identitären – Ideologie und Aktionen der Neuen Rechten“ Die Veranstaltung ist entgeltfrei.


Mittwoch 31.10.18, 07:05 Uhr

Zehn Hiebe auf den Hintern oder Stolperstein für einen Nazi

Am Dienstag, den 6. November lädt die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft um 19 Uhr zu einer Lesung und anschließendem Gespräch mit Werner Schmitz im Bahnhof Langendreer ein. Er hat die Karriere des Lehrers Karl Tromm aus Wattenscheid-Eppendorf recherchiert, den er als Prügelpädagogen erlebt hat. Das Ergebnis der Recherche ist seine Erzählung „Zehn Hiebe auf den Hintern oder Stolperstein für einen Nazi“. Sie schildert die Alltäglichkeit des Faschismus am Beispiel Eppendorfs. In der dortigen achtklassigen Volksschule  waren z. B. alle LehrerInnen Mitglied der NSDAP. Der Nazi-Funktionär Karl Tromm bekam nach der Befreiung vom Faschismus von den örtlichen Vorsitzenden von KPD, SPD und CDU “Persilscheine“ unterschrieben, die ihm bescheinigten: “Gegen seine Weiterbeschäftigung in der Schule bestehen keine Bedenken.“ Der Bochumer Schriftsteller Werner Schmitz war bis 2007 Redakteur des Stern. Er ist Verfasser von gesellschaftskritischen Krimis und Reportagen.


Montag 29.10.18, 21:45 Uhr
Anne Frank-Kulturwochen 2018

Klezmer und mehr 2

Im Rahmen der Anne Frank-Kulturwochen 2018 startet am Freitag, den 2.11. um 20:00 Uhr wieder eine einzigartige Konzertreihe im Kulturrat in Gerthe. Den Auftakt macht die Hamburg Klezmer Band. Studierte Profimusiker mit jüdischen Wurzeln in den Ländern der ehemaligen Sowjetunion, die mit Temperament & Gefühl gleichermaßen ein vielseitiges und abwechslungsreiches Programm jüdischer, moldawischer, ukrainischer und rumänischer Musik darbieten.
Am Samstag, den 3. 11. geht es dann weiter mit Zinco Roman — Jazz Manuoche. Im Repertoire des Zinco Roman Quartetts finden sich — neben traditionellen Jazz-Standards — auch Fundstücke aus Salonmusik, Czsardas, Musette-Walzer und mehr.
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