Archiv - Juli 2011

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Dienstag 26.07.11, 14:20 Uhr

bsz 880: Wegweiser durchs Uni-Wirrwar

Die aktuelle Ausgabe der Bochumer Stadt- und Studierendenzeitung richtet sich vor allem an Studienanfänger_innen und heißt sie willkommen. Die bsz gibt einen kleinen Überblick über die Ruhr-Uni und die Stadt Bochum. In Du Kind der Sechziger wird über die politische Landschaft auf dem Campus berichtet. Der Allgemeine Studierendenausschuss spielt als Vertretung der Studierenden eine wichtige Rolle, in seiner Unterstützung des Bildungsstreikes wurde deutlich, dass sich politisches Engagement lohnen kann: Die Studiengebühren in Nordrhein-Westfalen sind endlich Geschichte. Weitere Themen in der 880. bsz-Ausgabe sind: (weiterlesen)

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Dienstag 26.07.11, 14:10 Uhr

“Es lernt sich besser ohne Helm”

“Am morgigen Mittwoch, den 27. Juli findet um 19.30 Uhr im Bahnhof Langendreer auf Einladung des Bochumer Friedensplenums statt,  bei dem geplant werden soll, was verschiedene Organisationen in nächster Zeit zum Thema “Bundeswehr raus aus den Schulen” unternehmen können. Ziel ist es, die Kampagne der BSV zu diesem Thema zu unterstützen, indem auch Zielgruppen außerhalb der SchülerInnenschaft angesprochen werden. Außerdem sollen überlegt, welches eine geeignete Aktion auf der Berufsbildungsmesse sein kann, um dort gegen die Propaganda des Militärs zu protestieren. Grundlage für die Aktivitäten soll u. a. die Broschüre bilden, die das Bündnis „Schule ohne Bundeswehr NRW” herausgegeben hat. “Es lernt sich besser ohne Helm

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Montag 25.07.11, 21:23 Uhr
Die BSZ fragt: Semesterticket ja, Sozialticket nein?

Das Scheitern der Sozialpolitik

In der am kommenden Mittwoch erscheinenden Bochumer Stadt- und Studierenden Zeitung (BSZ) stellt Rolf van Raden einen Vergleich des Erfolgs “Semesterticket für Studierende” und des Flops “Sozialticket im VRR” an: »Der öffentliche Personennahverkehr an Rhein und Ruhr ist ein Politikum. Seit Jahren kämpft ein Bündnis aus Gewerkschaften und Sozialverbänden für ein Sozialticket, das sich auch Hartz-IV-EmpfängerInnen leisten können. Auf dem Papier haben sie einen Erfolg erzielt – aber wahrscheinlich nur dort. Studierende betrifft das erstmal weniger – sie fahren mit dem Semesterticket zum sehr günstigen Festpreis. Möglich ist das durch ein ausgeklügeltes Solidaritätsmodell. Weniger als 24 Euro pro Monat für ein Ticket, das in ganz NRW uneingeschränkt im Nahverkehr gilt – wie geht das? Viele gehen davon aus, dass das Ticket durch Steuergelder subventioniert wird. Das ist jedoch falsch. In das Semesterticket fließt kein Cent mehr öffentliches Geld als in jedes teuer erkaufte Ticket aus dem Automaten. Stattdessen ist der Preis das Ergebnis von freien Verhandlungen zwischen den Verkehrsverbünden und den Studierendenvertretungen. (weiterlesen)

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Montag 25.07.11, 17:57 Uhr
Die Anti-Atom-Bewegung formiert sich für neue Aktionen:

Der Widerstand geht weiter!

Das Anti-Atomkraft Bündnis Ruhrgebiet trifft sich am morgigen Dienstag, den 26. Juli um 19 Uhr im Bahnhof-Langendreer. Hier werden die nächsten Aktionen gegen die AKW-Bestandsgarantien von CDUSPDFDPGRÜNEN für weitere 12 Jahre überlegt. Das Bochumer Anti-Atom-Plenum meldet auf seiner Webseite Perspektivisches: »Langsam aber sicher kommt die Urananreicherungsanlage Gronau ins Wackeln, vor knapp zwei Wochen sprach der Chef der Urenco Gronau erstmals von einer Entschädigungssumme im Falle einer Stilllegung. Man schließt also auch in der Konzernzentrale eine Schließung der Gronauer UAA nicht mehr vollkommen aus… Aber bis dahin wird noch einiges an Anti-Atom-Arbeit auf der Straße von uns allen erfolgen müssen…
Aber wir sehen: Widerstand wirkt und wir werden weiter machen! (weiterlesen)

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Montag 25.07.11, 17:37 Uhr
Widerstand in Portugal:

Gegen die neoliberale Krisenbewältigung

Am Freitag, den 29. Juli findet um 19.30 Uhr eine Veranstaltung im Sozialen Zentrum statt unter dem Titel: “Portugal: Widerstand gegen die neoliberale “Krisenbewältigung” In der Ankündigung heißt es: »Portugal ist derzeit in den Medien sehr präsent. Das Land steckt in einer tiefen politischen und ökonomischen Krise und seit mehreren Monaten finden Massenproteste und Streiks statt. Neben den größeren Aktionen gibt es zunehmend lokale Antworten “von unten” auf die neoliberale Krisenbewältigung, so etwa Selbstorganisierungsversuche und Besetzungen. Auch in den nächsten Monaten wird in Portugal keineswegs Ruhe einkehren: Nach dem Regierungssturz fanden am 5. Juni Neuwahlen statt und die IWF/EU-Pläne werden weiterhin Widerstand erzeugen. Ismail Küpeli (Bundeskoordination Internationalismus) wird über die politische und ökonomische Krise, die neoliberale “Krisenbewältigung” und die wachsenden sozialen Proteste in Portugal berichten.«

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Montag 25.07.11, 14:45 Uhr
Soziale Liste zur Haushaltsplanung 2012:

“Bochum bleibt im Nothaushaltsrecht”

Die Soziale Liste im Rat schreibt: »Obwohl das Land den Zeitraum zur Erreichung eines ausgeglichenen kommunalen Haushaltes von fünf auf zehn Jahre verlängert hat, ist davon auszugehen, dass die Stadt Bochum auch in diesem Zeitraum keinen Haushalt erreichen wird, in dem Ausgaben und Einnahmen ausgeglichen sind. Dies hatte die Stadt zuletzt im Jahr 1990 erreichen können. In dem Entwurf für den Haushaltsplan 2012, der von der Oberbürgermeisterin Dr. Ottilie Scholz in der 17. Ratssitzung am 21.07.2011 eingebracht worden ist, heißt es: „Nach dem Haushaltssicherungskonzept ist der Haushaltsausgleich derzeit nicht darstellbar”. (weiterlesen)

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Sonntag 24.07.11, 16:59 Uhr
Thema: Soziale Schieflage in weiten Teilen der uns bekannten Welt

Juli-Treffen des Bochumer Sozialforums

Am Montag, den 25. Juli 2011 findet um 19.00 Uhr im Sozialen Zentrum das Juli-Plenum des Bochumer Sozialforums statt, also wie immer am letzten Montag im Monat. Diskutiert werden soll über die geplante Ackermann/Stoiber/Reitz/Hellen Veranstaltung am 21. September im Bochumer Schauspielhaus und die weiteren Aktivitäten im Bochumer Bündnis für Arbeit und soziale Gerechtigkeit. Thema werden auch die Einführung des “Sozial”tickets im VRR, das seinen Namen nicht verdient, die Situation bei Opel und mögliche Veranstaltungen des Bochumer Sozialforum in diesem Herbst sein.

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Sonntag 24.07.11, 15:41 Uhr
Brief an das Ensemble des Schauspielhauses Bochum

“Die Zeit der verantwortungslosen Künstler ist vorbei.”

Im Streit um die Ackermann-Veranstaltung im Schauspielhaus Bochum wandte sich der ehemalige Intendant Frank-Patrick Steckel an das Ensemble. Der Brief liegt nun der Redaktion vor, den wir im folgenden dokumentieren:

An das Ensemble des Schauspielhauses Bochum – kurz vor den Ferien.

Ich bitte es mir nicht als Einmischung in die inneren Angelegenheiten des Schauspielhauses auszulegen, wenn ich mich euch gegenüber zu dem in den Spielplänen des Theaters, an dem ihr beschäftigt seid, angekündigten Auftritt der Herren Reitz, Stoiber und Ackermann äußere und euch bitte, mit einem klaren Votum gegen diesen Auftritt zu protestieren.

Die Sache des Theaters ist längst nicht mehr die Sache eines Theaters – es ist die Sache aller Theater. Das bedeutet, dass das, was sich in einem Theater ereignet, alle Theater betrifft. Lasst ihr es zu, dass die genannten Herren eure Bühne erklimmen, werden alle Bühnen in Mitleidenschaft gezogen.

Das Theater ist die einzige Kunstform, die ausschließlich dem Menschen verpflichtet ist. (weiterlesen)

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Sonntag 24.07.11, 15:14 Uhr

Zukunft mit Ackermann?

Heute endet die erste Spielzeit unter der Intendanz von Anselm Weber im Schauspielhaus Bochum. Die Zauberformel für das zweite Jahr soll das Wort “Zukunft” sein, das allein 89mal im Magazin für die Spielzeit 2011/2012 genannt wird. Ausgerechnet Josef Ackermann und Edmund Stoiber werden in der Veranstaltungsreihe “Herausforderung Zukunft” diese Debatte im Schauspielhaus eröffnen.
Viele Bochumer BürgerInnen, denen der ehemalige Intendant Frank-Patrick Steckel eine Stimme verleiht, erleben das als Provokation. In einem öffentlichen Aushang an der Pforte des Schauspielhauses erklärt Intendant Anselm Weber den Beschäftigten, dass er nicht Herr im eigenen Haus ist. Wörtlich: “Es war nicht die Leitung des Schauspielhauses Bochum, die Josef Ackermann … eingeladen hat.” Ist das eine Distanzierung? Nein. Weber macht sich die Einladung der Hellen Medien Projekte zu eigen und sieht keinen Anlass, Ackermann von seinen Reflexionen abzuhalten: “im Sinne eines pluralistischen offenen Diskurses, durch den die Bühnen der Stadt zum Zentrum einer kritischen, öffentlichen Debatte über unser Zusammenleben in Zukunft werden, ist ein jeder eingeladen, sich den Herausforderungen und Fragen zu stellen.” 10 Euro Eintritt kostet dieser Diskurs und die Sicherheitsstufe 2, die für den Ackermann Auftritt vorgesehen ist, wird die pluralistische Zukunftsdebatte und das Zusammenleben fördern. Die Erklärung im Wortlaut: (weiterlesen)

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Sonntag 24.07.11, 12:48 Uhr

Übergriff bei Bochum Total

Wolfgang Wendland, Sänger von Die Kassierer und Mitglied der Bezirksvertretung Wattenscheid ist bei einem Übergriff einiger Ordner der Großveranstaltung „Bochum Total” derart verletzt worden, dass eine ambulante Behandlung in einem Bochumer Krankenhaus notwendig wurde. Die Ordner wollten handgreiflich das “Glasverbot” durchsetzen. Wolfgang Wendland hatte in einer Anregung an Rat und Verwaltung darauf aufmerksam gemacht, dass sich bereits im vergangen Jahr die Security-Kräfte bei Bochum Total rechtswidrig verhalten haben. Die Verwaltung hatte daraufhin in ihrer Vorlage versichert: “Hoheitliche Aufgaben bei der Überwachung des Glasverbotes wurden und werden auch zukünftig selbstverständlich nur von Dienstkräften des Ordnungsamtes (erforderlichenfalls mit Unterstützung der Polizei) wahrgenommen.” In diesem Jahr hat Wolfgang Wendland einen Polizisten als Zeugen, der den Übergriff der Ordner beobachtet hat. Wolfgang Wendland hat Strafanzeige erstattet.

Sonntag 24.07.11, 11:46 Uhr

Kampf gegen Neofaschismus verstärken

Zu den mörderischen Attentaten in Norwegen erklärt die Bochumer Bundestagsabgeordnete der Linksfraktion Sevim Dağdelen: “Ich bin entsetzt über die abscheulichen Anschläge in Norwegen und verurteile diese furchtbaren Taten. In Gedanken bin ich bei den Opfern und ihren Angehörigen. Sie haben mein tiefstes Mitgefühl. Nach bisherigem Kenntnisstand haben diese furchtbaren Taten einen neofaschistischen Hintergrund. Die Anschläge sind somit ein Angriff auf das friedliche Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Herkunft. Angesichts des nachweislich wachsenden Rassismus in der Mitte der Gesellschaft und dem steigenden Rechtspopulismus a la Sarrazin und Wilders kann nicht ausgeschlossen werden, dass auch in Deutschland solche Taten passieren. Den Kampf gegen Rechts muss die Bundesregierung endlich ernsthaft und aufrichtig führen und neofaschistische und rassistische Tendenzen nicht weiter verharmlosen. Ein Aufstand der Anständigen gegen Rassismus und Neofaschismus in Deutschland für ein Verbot der NPD ist das Gebot der Stunde.”

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