In ihrer aktuellen Ausgabe berichtet die Bochumer Stadt- und Studierendenzeitung darüber, dass die abgeschafften Studiengebühren vollständig von der Landesregierung kompensiert werden. Die Uni-Leitungen haben lange versucht die Abschaffung der Campus-Maut zu verhindern, anfreunden können sie sich mit der Studiengebührenfreien Uni immer noch nicht so ganz. Außerdem wurden an der Ruhr-Uni bereits studentische Hilfskräfte und Tutor_innen mit dem Argument der ausbleibenden Gebühren entlassen. Zum Artikel. Weitere Themen in der 878. bsz-Ausgabe sind: mehr…
Am vergangenen Freitag fand in der IFAK e.V. die Auftaktveranstaltung zur interkulturellen Akademie statt. Es handelt sich um eine Fachakademie mit Veranstaltungen in Kooperation von Bildungswerk „Pro Integration“ und dem Paritätischen Bildungswerk. In einer Mitteilung heißt es: „Die interkulturelle Öffnung ist eine wichtige Herausforderung sowohl für die öffentlichen Institutionen, sozialen Einrichtungen als auch für die gesamte Gesellschaft†– so beschreibt Prof. Dr. Veronika Fischer (FH Düsseldorf) auf einem Expertenworkshop der IFAK e.V. in Bochum die Bedeutung der interkulturellen Öffnung und Handlungskompetenz. Mit dieser Feststellung in ihrem Eingangsreferat brachte sie bereits das Ziel zum Ausdruck, eine Akademie für interkulturelle Handlungskompetenz unter dem Dach der IFAK e.V. ins Leben zu rufen. Umso bedeutender ist der Kontakt zu den Migrantenorganisationen, die in dieser Arbeit eine wichtige Brückenfunktion ausüben. mehr…
Das Bochumer Friedensplenum schreibt auf seiner Webseite: „Die NATO veröffentlicht täglich, wie viele Flugzeug-Einsätze (sorties) und wie viele Bombardierungen (strike sorties) es bisher im Krieg gegen Libyen gegeben hat. Morgen am 13. Juli wird der 15.000-ste Flugzeug-Einsatz gestartet. Die Zahl der Bombardierungen steigt dann auf fast 5.700. Die NATO-Quelle.“
Daniela Wegener aus Bochum ist an Wochenende zur Vorsitzenden der „Hilfsorganisation für nationale politische Gefangene und deren Angehörige“ (HNG) gewählt worden. Dieser Verein unterstützt und betreut Nazi-VerbrecherInnen. Die HNG gilt als mitgliederstärkste neonazistische Vereinigung in Deutschland. Wegener kam ursprünglich aus dem Umfeld der neonazistischen „Sauerländer Aktionsfront“. Sie ist inzwischen führender NPD-Kader und Lebensgefährtin des NPD Landesvorsitzenden Claus Cremer. In deren Wohnung kam es im vergangenen September zu einer Hausdurchsuchung. Dies stand im Zusammenhang mit Ermittlungen, die zum Verbot der HNG führen sollen.
»Was ist eigentlich „alternativ“? Über diese Frage wurde auf dem Alternativen Medienfestival in Bochum weit weniger diskutiert, als das einige im Vorfeld erwartet hatten. Stattdessen ging es ganz konkret um selbstgestaltete Lebensräume, um Antworten auf staatliche Repression und um Interventionen im öffentlichen Raum. Außerdem wurde gefeiert.« So beginnt der Festivalbericht von Rolf van Raden in der morgen erscheinenden Ausgabe der Bochumer Stadt- und Studierendenzeitung (BSZ). Weiter schreibt er: »„Öffentlichkeit selber machen“ – unter diesem Motto hatten die Redaktionen der bsz, des Regionalblogs Ruhrbarone und des Internetportals bo-alternativ.de in die Rotunde geladen. Das Ziel: Ganz verschiedene Erfahrungen von selbstgemachter Medienarbeit zusammenzubringen. Zumindest dieser Anspruch erfüllte sich schon bei den Workshops am Nachmittag: In ungewöhnlichen Konstellationen diskutierten zum Beispiel Greenpeace-CampaignerInnen mit engagierten BloggerInnen und Antifa-AktivistInnen darüber, wie es möglich ist, Aufmerksamkeit für Themen zu generieren. mehr…
Die Soziale Liste zeigt sich solidarisch mit der Bochumer Opel-Belegschaft und schreibt in einer Mitteilung: „Die Ankündigung von Opel Kündigungsandrohungen zu verschicken, um allein in diesem Jahr 300 Beschäftigte in Bochum zu entlassen, grenzt an Erpressung und Nötigung. Der erneute Versuch, die Belegschaft der Bochumer Opel-Werke aufzuspalten muss zurückgewiesen werden. Keiner darf entlassen werden! „Statt die Bochumer Opel-Betriebsstätte weiter in Frage zu stellen, muss deren Bestand durch die Entwicklung von umweltverträglichen, ökonomisch sinnvollen und zukunftsträchtigen Produkten gesichert werden“, fordert Nuray Boyraz, Ratsfrau der Sozialen Liste. mehr…
Aufgrund eines Unfalls kann die für den 15.7. im Bahnhof Langendreer angekündigte Veranstaltung „Die Revolution ist ein flüchtiges Wesen“ mit dem ägyptische Schriftsteller Alaa Khaled nicht stattfinden.
Am Mittwoch, den 13. Juni beschäftigt sich das Bochumer Friedensplenum mit dem Thema Kriegsforschung: ab 19.30 Uhr im Bahnhof Langendreer. Denise Welz, Referentin für Hochschulpolitik im AStA an der Ruhr-Uni, berichtet über eine Tagung zum Thema Militärforschung an den Unis, die Ende Mai in Braunschweig stattgefunden hat. An der Ruhr-Uhr gibt es eine Initiative, die sich dafür einsetzt, dass in der Uni-Verfassung eine neue „Zivilklausel“ eingeführt wird. Worum es dabei geht, wird aus der Einladung zu der erwähnten Tagung deutlich: »An über 40 deutschen Hochschulen wird Forschung für den Krieg betrieben. Der Einfluss der Militärs auf die akademische Lehre wächst. An ersten Hochschulen werden Lehrveranstaltungen von den Jugendoffizieren der Bundeswehr ausgerichtet. Rüstungskonzerne vergeben Forschungsarbeiten und finanzieren Stiftungsprofessuren. Das Verteidigungsministerium stellte 2010 insgesamt 1,1 Milliarden Euro für Rüstungsforschung bereit. Die zunehmende Militarisierung von Forschung und Lehre ist Bestandteil einer Politik, die auf militärische Interventionen und Krieg setzt. Dazu wird die Bundeswehr zu einer weltweit einsetzbaren Interventionsarmee umgebaut, die Rohstoffquellen und Transportwege für die deutsche Wirtschaft zu sichern habe. Während die Bundeswehr vom Balkan bis zum Hindukusch eingesetzt wird, ist das Militärische auch im Inneren auf dem Vormarsch. Die Armee zieht in die Schulen ein und schließt Abkommen mit den Kultusministerien. Zivile Ausbildungs- und Forschungskapazitäten von den Betrieben bis zu den Universitäten werden für militärische Zwecke vereinnahmt. Die Militärforschung stellt dabei die innere Transparenz und Demokratie, d.h. letztlich Freiheit und Autonomie, der Hochschulen selbst in Frage. Dies erreichte im Herbst 2010 eine erschreckende neue Dimension, als das Verteidigungsministerium offiziell erklärte, alle Angaben über seine Drittmittelaufträge an öffentliche Hochschulen unterlägen nunmehr der „Geheimschutzordnung“. mehr…
Die Linke im Rat hat eine neue Ausgabe ihrer Zeitung „Einblicke“ herausgebracht. Im Leitartikel erklärt Ralf Feldmann, warum sich die Linksfraktion in Bochum für einen Modellversuch interkulturelle Schulen einsetzt. Weitere Themen sind u.a.: Mitbestimmung für Kinder und Jugendliche, die Umweltzone Ruhr und die von der Linksfraktion abgelehnte Beratungskooperation mit der Bezirksregierung zur Haushaltssanierung. Die “Einblicke†gibt es gedruckt im Fraktionsbüro der Linken (Willy-Brandt-Platz 1-3). Es gibt sie auch als PDF-Datei.
Am Samstag, den 16. Juli treten Flo Mega & Ruffcats um 19:30 Uhr in der Freilichtbühne Wattenscheid zum Auftakt des Festivals Odysee 2011 auf. Als Support: Dickes B. In der Ankündigung heißt es: „Flo Mega & Ruffcats Sein Name klingt wie etwas Großes, Fantastisches, nach Alpha und Omega, aber auch nach dem Jungen um die Ecke, dem Florian eben. In der Tat vereint Flo Mega beides: Immenses Talent und damit das Zeug, ein Großer zu werden, aber eben auch Bodenhaftung, Erdigkeit. So erdig wie richtig verstandener Rhythm & Blues eben sein sollte!“ Näheres.
Sonntag 10.07.11, 11:47 Uhr
Die zukünftigen Arbeitsschwerpunkte der Humanitären Cuba Hilfe
Am Donnerstag, den 14. Juli trifft sich die Humanitäre Cuba Hilfe (HCH) um 19:30 Uhr im Bahnhof Langendreer. In der Einladung heißt es: „1995 gegründet und 105 Überseecontainer später wird die HCH vermehrt kulturelle und politische Themen, Veranstaltungen und Aktionen auf die Tagesordnung setzen. Auch eine stärkere Vernetzung mit anderen lokalen und überregionalen Organisationen ist geplant. Eine Einladung von Ärzten der Brigade Henry Reeves, die lange in Haiti gearbeitet haben, wird für September vorbereitet, verbunden mit Informationen über den Internationalismus Cubas weltweit. Diese Neuausrichtung und die aktuelle Situation in Cuba werden Themen des Meetings im Juli sein.“
Diese Neuausrichtung ist notwendig geworden, weil aus der bisherige HCH-Arbeitsgruppe „Aktion pro Afrika“ (APA) inzwischen ein eigenständiger Verein geworden ist. APA arbeitet eng mit einer NGO in Mali zusammen. Die HCH konzentriert sich zukünftig wieder auf Cuba.
Auf dem alternativen Medienfestival tauchten auch die MacherInnen der Langendreerer Dorfpostille auf. Sie verteilten die beiden zuletzt erschienenen Ausgaben der wahrscheinlich älteste Stadtteil-Zeitung in Bochum. Sie gibt es seit 30 Jahren. Die „Dopo“ ist seit kurzem auch wieder online und veröffentlicht sämtliche Artikel. Unter dem Titel:Schmierereien und Gegröhle heißt es z.B.: „In den letzten Wochen häuften sich die Beschwerden etlicher Anwohnerinnen und Anwohner im Bereich Alte Bahnhofstraße/ Wiebuschweg über Nazi-Schmierereien an Häusern und Autos und über nächtliches Gegröhle nazistischen Inhalts. Die DOPO bat die zuständigen Polizeidienststellen um Auskunft und erfuhr, dass die Langendreerer bereits etliche Anzeigen erstattet haben – noch gegen Unbekannt – und sie gibt folgende Tipps zum Umgang mit diesen unangenehmen Erscheinungen: mehr…
Freitag 08.07.11, 19:22 Uhr
Die Linke zur Bundestagsabstimmung 'Keine Panzer an Saudi-Arabien':
„Die heutige Debatte und namentliche Abstimmung im Bundestag zum Antrag der Linksfraktion ‚Keine Panzer an Saudi-Arabien verkaufen‘ war entlarvend und skandalös. Der Bochumer Bundestagsabgeordnete und zugleich Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) hat sich an der Abstimmung nicht beteiligt und Axel Schäfer (SPD) hat sich zum Antrag der Linken enthalten. Das ist mutlos und scheinheilig. Beide haben offenkundig kein ernsthaftes Interesse daran, den Panzerverkauf zu stoppen“, erklärt der Sprecher der Bochumer Linkspartei, Christian Leye, anlässlich der heutigen Debatte im Bundestag auf Antrag der Linksfraktion. mehr…
Als sich heute früh um 2 Uhr ein Großteil der OrganisatorInnen des 1. alternativen Medienfestivals verabschiedete, waren nur zufriedene Gesichter zu sehen. Workshops, Kleinkunstauftritte, die Podiumsdiskussion und die Konzerte waren auf reges Interesse gestoßen. Nur die DJs hatten es am Ende sehr schwer mit der südländischen Atmosphäre draußen vor der Rotunde zu konkurrieren. Hier wurde bis in den frühen Morgen getrunken und diskutiert. Das fantastische Wetter bzw die laue Nacht haben sicherlich etliches zum Erfolg des Festivals beigetragen. Es ist gelungen, viele MedienmacherInnen und engagierte Leute aus ganz unterschiedlichen Initiativen unter- und miteinander ins Gespräch zu bringen. Mehr als 20 Initiativen beteiligten sich mit Infostände und etwa 300 BesucherInnen kamen im Laufe des Abends. Kontext-Hopper Matthias Schamp, der in einem Workshop das Geheimnis gelüftet hatte, wie die „Kassierer“ auf die Welt und zu ihrem Namen kamen, fand sogar die Podiumsdiskussion ziemlich interessant. Das Nebeneinanderstellen der verschiedenen Medien und ihre unterschiedlichen Herangehensweisen hätte ihm doch einiges Neues gebracht. Auf der facebook-Seite des Festivals verteilt ein BSZ-Redakteur einen großen Applaus an alle Beteiligten. Von bo-alternativ.de ein ganz dickes Dankeschön an die BSZ-Redaktion, die die gesamte Organisation fast ohne Schrammen bewerkstelligt hat. Ulli Schröder wird in der kommenden BSZ ausführlich über das Festival berichtet.
Im Rahmen des Filmfestivals ueber Mut ist am Sonntag, den 10 Juli um 19.00 Uhr im Kino Endstation im Bahnhof Langendreer der Film zu sehen: Fritz Bauer – Tod auf Raten. Im Anschluss an den Film steht der Historiker Dr. Hubert Schneider zum Gespräch zur Verfügung. Er ist u. a. Vorsitzender des Vereins „Erinnern für die Zukunft“. In der Filmankündigung heißt es: »„Nichts gehört der Vergangenheit an. Alles ist Gegenwart und kann wieder Zukunft werden“. Dieses Zitat spiegelt am besten wider, was den Juristen Fritz Bauer in den 1950er und 1960er Jahren bei der juristischen Aufarbeitung der NS-Vergangenheit in Deutschland antreibt. mehr…
Freitag 08.07.11, 14:01 Uhr
Neubesetzung der gGmbH der städtischen Alten- und Pflegeheim
Die Linksfraktion im Bochumer Rat schreibt: »Die städtischen Alten- und Pflegeheime schreiben seit Jahren rote Zahlen in Millionenhöhe. Das war auch der wesentliche Grund, warum der Rat im Mai beschlossen hat, die Heime in eine gGmbH umzuwandeln. Damit sollte ein schuldenfreier Neustart ermöglicht werden. Ferner beschloss der Rat, dass die Stelle für die Geschäftsführung öffentlich ausgeschrieben und die Ausschreibung dem Betriebsausschuss vorgelegt wird. Doch auf diese Ausschreibung wartete Die Linke auf der letzten Sitzung des Ausschusses Ende Juni vergeblich. Damit ist der Zeitplan zur Besetzung der Stelle erheblich in Gefahr. mehr…
Am kommenden Dienstag, den 12. Juli findet um 18 Uhr im Raum GBCF 04/611 ein Workshop im Rahmen des Politischen Dienstags, einer Vortragsreihe des AStAs der Ruhr-Uni statt. Es geht um das Thema Antisemitismus im Kontext von Ökonomiekritik und es wird eine Unterrichtseinheit der Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus (KIgA) vorgestellt. In der Ankündigung heißt es: »Adorno hat Antisemitismus einmal als “Gerücht über die Juden†bezeichnet. Eines der langlebigsten Gerüchte ist dabei die Vorstellung von Juden als dominante Kraft im Wirtschaftsleben. Eine angebliche Affinität “der Juden†zum Geld ist das grundlegendste und allgemeinste Vorurteil über Juden, es lässt sich nahezu bei jeder Gelegenheit, zu jedem Thema und historisch rückblickend für jede Epoche einsetzen. Dies hat sich bis heute gehalten. mehr…
Am Samstag, den 9. Juli, findet von 14-17 Uhr das Sommerfest des Umweltzentrum, Alsenstraße 27 (Ecke Düppelstraße) statt. Die Verbände des Umweltzentrums Allgemeiner Deutscher Fahrradclub (ADFC), Arbeitskreis Umweltschutz (AKU), Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND), greenpeace Ortsgruppe, Verkehrsclub Deutschland (VCD) laden ein zu Kaffee und Kuchen, Mitmach-Aktionen für Kinder, einem Umwelt-Quiz sowie zu Videos zum Thema Umwelt und Nachhaltigkeit, Um 15.15 Uhr gibt es einen Kurzvortrag über Fledermäuse in Bochum und um 16.15 Uhr wird informiert, wie ein Stromanbieterwechsel abläuft.
Die NPD Bochum dokumentiert auf ihrer Webseite, dass das städtische Gebäude in der Junggesellenstr. 8 (gegenüber dem Gerichtsgebäude) mit Sprüchen besprüht worden ist: „NPD raus“ und „Kein NPD-Büro“. Der Landesvorsitzende der NPD Cremer hat in diesem Gebäude ein Büro, das ihm von der Stadt in seiner Funktion als Ratsmitglied gestellt wird. Für besonders viel Kritik hatte immer wieder gesorgt, dass das Nazi-Büro direkt neben dem Integrationsbüro der Stadt eingerichtet wurde. Das Polit-Café Azzoncao kommentiert den „Farbanschlag“ unter der Überschrift: „Mensch Andre, Du hast doch Bewährung“. Der letztjährige Landtagskandidat der NPD Andre Zimmer war kürzlich verurteilt worden, weil er eine Reihe von Anschlägen – u. a. auch gegen Nazi-Einrichtungen – verübt hatte, um dann mit Bekennerschreiben die Antifa-Bewegung als Täter zu denunzieren.
Mittwoch 06.07.11, 15:39 Uhr
Theater Gegendruck spielt Brecht-Revue in der Rottstr5
Wer das erfolgreiche Gastspiel im Bahnhof Langendreer im Mai vergangenen Jahres verpasst hat, kann Theater Gegendruck mit seiner schwungvollen Brecht-Revue jetzt noch einmal in Bochum erleben. Am Sonntag, 10. Juli um 19.30 Uhr ist das Ensemble um Regisseur Johannes Thorbecke im Theater in der Rottstraße5 zu Gast. Die RottsträßlerInnen schreiben: „Unter dem Titel „Über allen Wipfeln ist Unruh“ begeben sich sechs Schauspielerinnen und Schauspieler sowie ein Musiker auf eine kurzweilige musikalisch-theatralische Expedition in den Kosmos des Werks von Bertolt Brecht. Im Gepäck: Szenen, Lieder und Poesie des berühmten Autors, dessen Werk in den gegenwärtigen Krisenzeiten eine Wiederentdeckung erlebt. Die anonymen Städtebewohner, der Kellner Jakob Geherda sowie der Riese Herr Schmidt, suchen vergeblich Halt in einer einstürzenden kapitalistischen Welt. mehr…
Am Donnerstag, den 14. Juli findet um 18.30 Uhr in der VHS Gertrudiscenter in Wattenscheid, Alter Markt 1, Raum 1 eine Veranstaltung statt zum Thema: „Nazis, Facebook & Co – Die extreme Rechte in Social Networks“. Referent ist Michael Weiss vom „Antifaschistischen Pressearchiv und Bildungszentrum Berlin“. VeranstalterInnen sind das Bochumer Bündnis gegen Rechts, die Volkshochschule Bochum, der ASTA der Ruhr-Universität, die Falken und der Kinder- und Jugendring Bochum. Die Bochumer Stadt-und Studierenden-Zeitung hat in ihrer heute erschienen Ausgabe einen Beitrag veröffentlicht, der aufzeigt, wieso es sich hierbei um ein wichtiges Thema handelt. Hierin heißt es u.a.: »Anfang dieser Woche konnte die Bochumer NPD bei Facebook 206 Nazis und Gliederungen ihrer Partei verzeichnen, denen sie „gefällt“. Die Facebook-Seite der Bundespartei hat gleichzeitig 7.431 Fans. Das klingt zunächst viel, relativiert sich allerdings schnell, wenn man sieht, dass die Seite „Kein Facebook für Nazis – NPD Seite löschen“ zum gleichen Zeitpunkt mehr als 437.000 UnterstützerInnen hat. Die Facebook-Verantwortlichen lassen sich allerdings von der fast halben Million ihrer NutzerInnen nicht beeindrucken. Schließlich ist es lukrativ, wenn sich Leute massenhaft über die Nazi-Präsenz beschweren – und damit eine attraktive Zielgruppe für Werbekunden bilden, deren Anzeigen auch auf der Anti-NPD-Seite eingeblendet werden.« Der vollständige BSZ-Artikel.
Beim alternativen Medienfestival am Donnerstag, den 7. Juli erklimmt um 21.00 Uhr Boris Gott die Bühne. Das Rottstr.5 Theater kündigte ihn vor einigen Monaten folgendermaßen an:» Boris Gott singt stahlharte Lieder aus dem dunklen Herzen des Ruhrgebiets: Kritisch. Komisch. Skurril. Nach dem beachtlichen Erfolg des Debut-Albums Bukowski-Land aus dem Jahre 2007 widmet sich die Nachfolge-CD Nordstadt ganz konkret dem Leben auf der Schattenseite des Ruhrgebiets: mehr…
Dienstag 05.07.11, 17:11 Uhr
Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung wieder auf Bonding-Messe
Ulrich Schröder kritisiert in der morgen erscheinenden Bochumer Stadt- und Studierenden-Zeitung die Bundeswehrwerbung auf der Firmenkontaktmesse an der Uni: »„Bei uns geht niemand über Bord“, schreibt sich die Initiative „Bonding“ auf die Fahnen – oder vielmehr auf den 240-seitigen Katalog zur diesjährigen Firmenkontaktmesse. Somit geht es Messebesucher_innen in der Regel immerhin besser als Opfern tödlicher Unfälle bei Bundeswehr-Übungen – wie etwa auf dem „Flaggschiff“ Gorch Fock. Es sei denn, die alljährliche massive Präsenz des Bundesamts für Wehrtechnik und Beschaffung (BWB) verleitet die Besucher_innen, dem Ruf einer „Karriere bei der Bundeswehr“ zu folgen und sich gleich freiwillig an die Kriegsfront zu melden. Trotz wiederholt vorgetragener Kritik an Bundeswehr-Werbung auf dem Campus hat das BWB auch in diesem Jahr wieder einen Standplatz auf der Bonding-Messe bekommen, die vom 27. bis 28. Juni im Audimax der Ruhr-Uni stattfand. Wie dies mit dem Selbstverständnis der „Studenteninitiative“ Bonding vereinbar ist, hat diese bislang nicht erläutert – eine Interview-Anfrage der bsz blieb bis dato unbeantwortet.« Zum vollständigen Artikel.
Dienstag 05.07.11, 14:33 Uhr
Lesung mit Oskar Gölzenleuchter und Friedrich Grotjahn
Unter dem Motto „Im Dialog mit der Kunst …“ findet am Freitag, den 8. Juli um 20 Uhr im Bochumer Kulturrat, Lothringerstr. 36 c in Bochum-Gerthe eine gemeinsame Lesung mit Oskar Gölzenleuchter und Friedrich Grotjahn statt. Der Eintritt kostet 9 €, erm. 7 €. In der Einladung heißt es: „Gemeinsame Lesungen aus ihrem Schreiben sind für die beiden Autoren Arbeitsalltag. Was sie menschlich und inhaltlich verbindet, ist eine soziale, humanistische Tendenz in ihren Schriftstücken, in ihrer Lebensauffassung, wobei beide nicht moralisierend den Zeigefinger aufs Publikum richten. Ihre Themen vermitteln sie mit Humor, auch Selbstironie, im nachdenklichen, poetischen und realistischen Duktus. Literatur live als nahrhaftes Lebensmittel!“ Kartenreservierung unter Tel: 02 34 / 86 20 12
Wie die Linksfraktion mitteilt, hat sich die Stadt Bochum einen Schildbürgerstreich der ganz besonderen Art am Schmechtings Wiesental einfallen lassen. Weil es in der Vergangenheit dort öfter zu Ruhestörungen und tätlichen Auseinandersetzungen gekommen sei, habe das Ordnungsamt kurzerhand Schilder aufgestellt, die den Eindruck erwecken, als wäre das Grillen dort verboten (siehe Foto). In der Presseerklärung der Ratsfraktion heißt es weiter: „Das ist aber nicht der Fall, weil die Bochumer Sicherheitsverordnung kein generelles Grillverbot für Bochums Parkanlagen ausspricht. „Damit schießt die Verwaltung eindeutig über das Ziel hinaus“, so der Sachkundige Bürger im Umweltausschuss, Sebastian Michaelis. „Denn sie hat damit nicht nur die Minderheit der Ruhestörer vertrieben. Sie hält auch die Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger vom Grillen ab, die sich an die Regeln halten und sonst keine anderen Möglichkeiten dazu haben. Legal, illegal, scheißegal? Ist das jetzt das neue Motto der Verwaltung? mehr…
Stefan Laurin, der Meistschreiber im Weblog Ruhrbarone.de stellt sich im Vorfeld des alternativen Medienfestivals am kommenden Donnerstag die Frage: „Sind die Ruhrbarone ein alternatives Medium?“ Seine Antwort: »Am Donnerstag findet das Alternative Medienfestival Bochum statt. Die Ruhrbarone sind neben der Bochumer Studentenzeitung (BSZ) und dem Blog Bo-Alternativ einer der Veranstalter. Doch gehören wir da überhaupt hin? Sind wir ein alternatives Medium? Seit Wochen überlege ich mir immer mal wieder, was ich antworte, wenn ich am Donnerstag auf der Podiumsdiskussion des Alternativen Medienfestivals Bochum gefragt werde, was denn bitteschön an den Ruhrbaronen alternativ sei. Und seit Wochen fällt mir keine Antwort ein. Zum vollständigen Artikel.
Montag 04.07.11, 14:52 Uhr
RUB: Wählen gehen und die studentischen Interessen stärken
Am Dienstag, den 12. Juli stehen wieder die Wahlen zum Senat und den Fakultätsräten der Ruhr-Uni an. Während zu den Fakultätsratswahlen fast ausschließlich Aktive aus den Fachschaftsräten antreten, konkurrieren um die vier studentischen Sitze im Senat mehrere Gruppen. Die ListeVV (Vollversammlung) entstand auf Initiative der Fachschaftsräte. Da nur vier von 25 Sitzen im Senat von Studierenden besetzt werden, ist es besonders wichtig, dass die studentische Fraktion geschlossen auftritt. Die gewählten SenatorInnen der ListeVV sollen nicht über die Köpfe der Studierenden hinweg entscheiden, sondern diese basisdemokratisch in alle Entscheidungen einbinden. Jedes Treffen der ListeVV ist also Vollversammlung für alle interessierte Studierende. Sie können mitentscheiden, wie sich die Fraktion im Senat verhält. In Konkurrenz zu einer einheitlichen Interessenvertretung der Studierenden treten wieder die CDU-Hochschulgruppe RCDS und die konservative Liste der Naturwissenschaftler und Ingenieure (NAWI) an. Wählen können alle Studierende der RUB am 12. Juli zwischen 9 und 15 Uhr. Die genauen Wahlräume werden kurzfristig bekanntgegeben, bzw. können am Wahltag an den Ständen der ListeVV vor dem NC-, dem IB-, dem MA- und dem GB-Gebäude erfragt werden.
Am morgigen Dienstag, findet um 18.30 Uhr eine Veranstaltung im Sozialen Zentrum statt zum Thema: Bundeswehr raus aus Schulen! Am Freitag war ein Jugendoffizier der Bundeswehr an der Matthias Claudius Schule eingeladen. Ausnahmsweise war mit Wolfgang Dominik auch ein Vertreter des Bochumer Friedensplenums dabei. Wir fragten ihn: Wie ist das gelaufen?
Der sozialwissenschaftliche Unterrichtsblock hat 1 1/2 Stunden gedauert. Ca. 25 SchülerInnen (12 Klasse, Gk Sozialwissenschaften) hatten mit ihrem Lehrer „Auslandseinsätze der Bundeswehr“ als Unterrichtseinheit gemacht und das Pro und Contra nach Angaben des Lehrers abgewogen. Das war auch das Thema der Diskussion zwischen dem Bundeswehr-Hauptmann und mir. Welche Fragen hatten die SchülerInnen?
Natürlich nach Alternativen zu Kriegseinsätzen. So weit die eigentlich rege Beteiligung von mir interpretierbar ist, waren am Anfang die Mehrheit von der Notwendigkeit der Auslandseinsätze überzeugt. Ob ich da einige zum Nachdenken gebracht habe, weiß ich nicht. Zwei Schüler waren deutlich dagegen – vor und nach der Diskussion. Rechtliche Frage konnte der Offizier sofort platt machen, weil er sich auf das Bundesverfassungsgericht und den UN-Sicherheitsrat berief: Nicht alles da ist gut, aber etwas Besseres zum Schutz der Demokratie gibt es nicht. Das leuchtete ein. Hat der Jugendoffizier Nachwuchswerbung gemacht? mehr…
Sonntag 03.07.11, 12:30 Uhr
Welchen Sinn hat die Sammelbezeichnung 'Alternativmedien' heute?
Beim alternativen Medienfestival am kommenden Donnerstag, den 7. Juli in der Rotunde wird Gottfried Oy um 19.00 Uhr der Frage nachgehen: Welchen Sinn hat die Sammelbezeichnung ‚Alternativmedien‘ heute? Gottfried Oy ist Soziologe und Mitherausgeber des soeben erschienenen Handbuchs der Alternativmedien. Er war Redakteur der Zeitung „links“, Mitbegründer des Onlinemagazins „com.une.farce – zeitschrift für kritik im netz & bewegung im alltag“ und promovierte über die Medien- und Öffentlichkeitskritik sozialer Bewegungen. Die Themen, um die es bei seinem Vortrag und ausführlich im Handbuch geht, haben die HerausgeberInnen des Buches in ihrem Call for Papers beschrieben: mehr…
Die Veranstaltung fällt aus.
Am kommenden Dienstag, den 5. Juli findet um 19 Uhr im KulturCafé des AStA der Ruhr-Uni der nächste Vortrag im Rahmen des Politischen Dienstags, einer Vortragsreihe des AStAs der Ruhr-Uni statt. Das Thema: Neonazis in Dortmund. mehr…