Am Samstag, den 2. Juli veranstaltet urbanRadeling eine Radtour nach Essen. Gestartet wird um 10 Uhr an der Bochumer Rathausglocke. Es geht über den Springorum-Radweg und Neveltalradweg bis zur Ruhr, an der Ruhr entlang bis nach Essen Kupferdreh. Dort kann der Radladen „Bergetappe“, besucht werden, wo u.a. viele Vintage-Räder (besonders der Marke OPEL!) und ein großer Bikefitting-Bereich (passgenaues Einstellen des Rades auf die Körpermaße) angeschaut werden können. Nach einem Mittagsimbiss geht es dann u.a. über die Grugatrasse, ein Stück Rheinische Bahn, die Zollvereintrasse und die Erzbahntrasse zurück nach Bochum. Die Rückkehr in Bochum wird zwischen 18 und 19 Uhr liegen. mehr…
Montag 27.06.16, 13:45 Uhr
Film über Kinder mit gleichgeschlechtlichen Eltern:
In der Reihe „Kino global“ zeigt das endstation.kino am Mittwoch, dem 29.06. um 19.00 Uhr in Kooperation mit der Rosa Strippe e.V. den australischen Film „Gayby Baby“ (OmU). Die Rosa Strippe schreibt: Die Zahl der Kinder, die in gleichgeschlechtlichen Partnerschaften aufwachsen, steigt auch in der Bundesrepublik Deutschland. Längst sind Regenbogenfamilien Teil der Familienwirklichkeit unserer Gesellschaft. Wer aber sind diese Kinder? Was denken sie darüber, gleichgeschlechtliche Eltern zu haben? mehr…
Im Rahmen des Wandbildprojekts zu den weltweiten, nachhaltigen Entwicklungszielen zeigt die Humanitäre Cubahilfe (HCH) am Dienstag, den 28.6. um 19 Uhr im Bochumer Kulturrat einen Film über die erneuerbaren Energien in Kuba: „El Sol. Nuevo Petróleo de Cuba?“ (Die Sonne, das neue Öl Kubas?) Die Filmdokumentation stellt das vor einigen Jahren gestartete Programm „Revolución Energética“ vor und verfolgt dabei die aktuelle Politik zur Förderung aller regenrativer Energien in Kuba, ebenso zeigt der Film die Umsetzung von Energiesparmaßnahmen, wobei Energiepolitik auch als Gesellschaftspolitik definiert wird. Ein Film von Anne Delstanche, 2010, 47 Min., Original mit deutschen Untertiteln.
Der SchwarzRoteTresen (SRT) lädt am Samstag, den 25.6. ab 20 Uhr wieder in das Soziale Zentrum ein: »Endlich ist er da, der Sommer. Da nicht klar ist, ob er lange bleiben wird, wird es am Samstag beim Solitresen der SRT-Crew leckere, gekühlte Getränke wie Bier und Longdrings zum kleinen Preis und für einen guten Zweck geben: Das Geld wird Menschen und Gruppen zur Verfügung gestellt, die wegen der Teilnahme an politischen Aktionen juristische Konsequenzen fürchten müssen. Das Thema ist in Bochum im Moment besonders aktuell, da es zwei umstrittene und überzogene Polizeieinsätze gab (1.Mai und 19.06.), bei denen mehrere Menschen festgenommen worden sind. Und passend zum Sommerwetter wird es lecker locker leichten Gemüsesalat geben. Wer dazu noch was Deftiges mag, kann auch zum veganen Mettbrötchen greifen.«
Die Humanitäre Cubahilfe lädt am 19. Juni um 11.00 Uhr zur Sonntagsmatinee in den Bochumer Kulturrat, Lothringer Str. 36c. Unter dem Titel: Eine bessere Welt ist möglich! referiert der Zukunftsforscher Dr. Edgar Göll über Erfahrungen, Herausforderungen und Perspektiven von Nachhaltigkeitspolitik in Kuba. In der Einladung heißt es: »Die menschliche Zivilisation steht vor existenziellen Herausforderungen und eskalierenden Krisen (Klima, Finanzsystem, Sklavenarbeit für den globalen Markt etc.), ein „weiter so“ scheint unmöglich. Mit der internationalen Einigung in der UN auf Nachhaltigkeitsziele bis 2030 (SDG) wird erneut versucht, diesen Umbruch zu klären und längst überfällige Maßnahmen einzuleiten. Kuba hat schon heute in Bezug auf soziale, kulturelle und ökologische Entwicklung ein Niveau erreicht, das als „Zukunftsfähigkeit“ (Nachhaltigkeit) eingestuft werden kann – dies trotz der Subversion aus den USA und EU-Staaten. mehr…
„Refugee Strike Bochum“ und „Bochumer Antirassist*innen und Antifaschist*innen“ rufen auf: »Am 19.06.2016 will der Pegida-Ableger „DaSKuT“ (Deutschland asylfreie Schulen, Kindergärten und Turnhallen) in unserem beschaulichen Bochum eine Kundgebung am Husemannplatz abhalten. Wir fordern alle Bürger*innen auf, sich an den lautstarken Gegenprotesten zu beteiligen, um jenen Rassist*innen jegliche Handlungsmöglichkeit in Bochum zu nehmen! Danach wird eine Antirassistische Demonstration in Bochum stattfinden! Mit seinem Titel hat der Pegida Ableger natürlich ein politisch wie gesellschaftlich sensibles Thema aufgegriffen, zu welchem auch wir als Bochumer Geflüchtete, Antirassist*innen und Antifaschist*innen Stellung beziehen werden. Seit geraumer Zeit organisieren sich in Bochum Geflüchtete, um gegen die untragbaren Zustände in Sammelunterkünften zu protestieren. mehr…
Die Humanitäre Cubahilfe wird am Freitag, den 17. Juni um 15.00 Uhr im Kulturrat in Bochum-Gerthe den Entwurf das für Wandbildprojekts an der Schwerinstraße 2 der Öffentlichkeit vorstellen. Die Maler Rafael Campaña Ochoa (Santiago de Cuba), Abel Morejón Galá (Pinar del Rio, Kuba) und Henning Dahlhaus (Ruhrgebiet) werden präsentieren, wie sie die Sustainable Development Goals (SDG) – die nachhaltigen Entwicklungsziele -, die von der UN Generalversammlung 2015 beschlossen wurden, thematisieren werden. Danach geht es dann zur Wand, wo das Gerüst schon steht und ähnlich wie bei einem Richtfest der Abschluss der Vorarbeiten gefeiert und mit ersten Pinselstrichen die Realisation des Bildes begonnen wird.
Der Kinder- und Jugendring ruft dazu auf, sich zahlreich am Samstag, 18. Juni 2016 an der Menschenkette „Hand in Hand gegen Rassismus – für Menschenrechte und Vielfalt!“ um 12.00 Uhr in Bochumzu beteiligen: »Am Samstag in Bochum und am Sonntag in Berlin, Hamburg, Leipzig und München wird mit Menschenketten vor dem internationalen Gedenktag für Flüchtlinge am 20. Juni gemeinsam ein Zeichen gegen Fremdenhass und für Menschlichkeit, Vielfalt und Weltoffenheit gesetzt. Angesichts der rassistischen Hetze von Pegida, NPD und AfD, der Übergriffe auf Flüchtlinge und zahlreicher brennender Flüchtlingsunterkünfte ist es dringend notwendig, auf die Straße zu gehen, um zu zeigen, dass Menschen, die vor Krieg, Elend, Verfolgung und Not fliehen, bei uns willkommen sind. Sie sollen hier dauerhaft eine neue Heimat finden und gut und in Frieden leben. mehr…
Das Bündnis gegen Rechts schreibt auf seiner Webseite: »Protest und Widerstand ist notwendig, wenn “DaSKuT†kommt. Am 19.6. wird der PEGIDA-Ableger in Bochum auftreten, auf dem Husemannplatz von 17.00 bis 19.00. Angemeldet hat die Kundgebung Branko Barkic aus Bochum-Weitmar. RednerInnen werden sein Dominik Roeseler, Mitglied des Stadtrats von Mönchengladbach und bis vor kurzem noch Mitglied von “PRO NRW†und Sigrid Schüssler, Kandidatin für die NPD in Bayern. Roeseler ist außerdem HoGeSa-Gründer und Anmelder der HoGeSa-Kundgebungen in Köln in 2015. “DaSKuT†hat mit Transparenten und Aufrufen PEGIDA NRW unterstützt. Die politische Herkunft und die Zugehörigkeit dieser Personen zu rassistischen Organisationen schafft Klarheit über ihre Ziele:Stimmungsmache gegen alle Geflüchteten. Diese Kundgebung am Tag nach der Menschenkette “Hand in Hand gegen Rassismus†zu machen, ist noch eine besondere Provokation. Deshalb kommt es darauf an, dem PEGIDA-Ableger zu zeigen, dass sie mit ihren rassistischen Positionen in Bochum keine Chance haben. Die große Öffentlichkeit am 18.6.-bei der Menschenkette und der Veranstaltung auf dem Dr-Ruer-Platz-ist die Gelegenheit, für den Protest gegen “DaSKuT†zu mobilisieren. Rassisten haben in Bochum keine Chance:â€DaSKuT†soll von Angang an wissen, dass in Bochum mit lautstarkem Protest gerechnet werden muss.«
Das Bochumer Bündnis für Arbeit und soziale Gerechtigkeit lädt am Mittwoch, den 8. Juni um 18 Uhr ins Jahrhunderthaus, Alleestr. 80 ein. Auf der Tagesordnung stehen: Die Vorbereitung der Menschenkette „Hand in Hand gegen Rassismus – für Menschenrechte und Vielfalt“ am 18. Juni 2016 in Bochum und die Organisation des Protestes gegen die geplante rassistische Kundgebung von „DaSKuT“ („Deutschland asylfreie Schulen, Kindergärten und Turnhallen“) am 19. Juni 2016 auf dem Husemannplatz. Das Bochum Bündnis gegen Rechts ruft dazu auf, zu diesem Treffen zu kommen und macht keine eigenes Vorbereitungstreffen.
Die Gruppe Treibgut – Literatur von der Ruhr lädt am 1. Juni ab 20 Uhr unter dem Motto Read&Roll ins KulturCafé der Ruhr-Uni ein: »Den RUB-Beton erzittern lassen will Micha-El Goehre, Jahrgang 1975, der als Autor, Poetry Slammer, DJ und Moderator in Essen lebt. Er ist regelmäßig auf Lese- und Poetry-Slam-Bühnen in Deutschland, Österreich, Luxemburg, Belgien und der Schweiz zu sehen. Bisher hat er acht Bücher veröffentlicht, zuletzt die Textsammlung „Wenn das Leben kein Ponyhof ist, warum liegt dann Stroh in der Ecke?“ mehr…
Am 1. Juni lädt das Bochumer Friedensplenum ein zu einem Vortrag mit anschließender Diskussion mit Dominic Kloos ein unter dem Titel: »Stoppt Militarisierung und Waffenhandel! – Was steckt hinter den deutschen Waffenexporten? Die Veranstaltung beginnt um 19.30 Uhr im Studio 108 des Bahnhofs Langendreer. Es geht darum, dass die Empörung gegen den massiv gestiegenen Export von Rüstungsgütern groß ist. Doch reicht der moralische Aufschrei gegen das millionenfache Leid, das durch die deutschen Waffenexporte mitverursacht wird? mehr…
Am Samstag, den 28.05.2016 lädt der SchwarzRotenTresen um 20 Uhr im Sozialen Zentrum Bochum zu einem Grillabend gegen Repression ein: »Es gibt leckere Getränke, mit deren Einnahmen die Antirepressionsarbeit im Ruhrgebiet unterstützt wird: Bier für 1 Euro und Mate-Longdrinks. Gegen Spende in einer Höhe Eurer Wahl gibt es auch veganes Gegrilltes, z.B. Sojasteaks. mehr…
Am Mittwoch, den 25.5. wird Guenther Sandleben um 19 Uhr im Bahnhof Langendreer diskutieren, welche Hürden eine Politik der Umverteilung überwinden muss. Die große Wirtschaftskrise von 2008/09 hat für kurze Zeit das Interesse an einem tieferen Verständnis von Krisen geweckt. Mit der Stabilisierung des Weltmarktes seit Mitte 2009 ist die Lehre vom Gleichgewicht der Märkte zurückgekehrt. Sie dient nach wie vor dazu, Krisen als extern auftretende, zufällige Ereignisse zu verharmlosen und staatliche Eingriffe abzulehnen. Von kritischen Wissenschaftler*innen wird hingegen vielfach eine Umverteilung von Einkommen und Vermögen gefordert, um der Wirtschafts- und Finanzkrise zu begegnen. Aber reicht eine Politik der Umverteilung aus, um gesellschaftlichen Ungleichgewichten zu begegnen? mehr…
Am Donnerstag, den 19. Mai um 19 Uhr zeigt das Archivkino im Stadtarchiv, Wittener Straße 47, den 26-minütigen Schwarzweiß-Film „Schule unterm Hakenkreuzâ€. Der Eintritt ist frei. Das Stadtarchiv schreibt zum Film: »„Wer die Jugend hat, hat die Zukunft!“ Diese Parole markierte ein zentrales Credo der Nationalsozialisten. Neben der Hitlerjugend (HJ) wurde auch die Schule in den Dienst der Mobilisierung und Ideologisierung der heranwachsenden Generation gestellt. Während über die Aktivitäten der HJ und des „Bundes Deutscher Mädel“ aus Westfalen eine ganze Reihe von zeitgenössischen Filmdokumenten existieren, sind Aufnahmen die den Schulalltag im „Dritten Reich“ zeigen, so gut wie unbekannt. Deshalb bilden die Filmaufnahmen, die von 1934 bis vermutlich 1940 an der Martin-Luther-Schule im sauerländischen Plettenberg entstanden sind, auch überregional ein höchst bedeutsames Zeugnis. mehr…
Die SDAJ lädt am 21.05 um 18:00 Uhr zu einem Kneipenabend im Sozialen Zentrum Bochum unter dem Motto „Argumente der Nazis und was dagegen setzen?“ ein: »Am 04.06. wollen Nazis in Dortmund den „Tag der deutschen Zukunft“ ausrufen und demonstrieren. Sie warnen vor Einwanderung und der angeblich „geplanten Ausrottung des deutschen Volkes“. Sie fordern eine „Volksgemeinschaft“ und ein Ende der Einwanderung. Wir wollen deshalb am 21. Mai fragen, was hinter den Argumenten der Nazis steckt, wieso ihre Forderungen falsch sind und wie man ihnen am besten entgegentreten kann. Zuerst wird es ein Argumentationstraining gegen immer wieder zu hörende rechte Parolen geben, bei dem wir gemeinsam überlegen, mit welchen Argumenten man der Hetze den Wind aus den Segeln nehmen kann. mehr…
Die VHS bietet am Sonntag, den 22.5. um 14.00 Uhr einen Stadtrundgang an, der auch für die gegenwärtige Debatte um Rassismus und Antisemitismus sensibilisieren kann: Jüdisches Leben in Bochum vor, während und nach dem Faschismus am Beispiel Ottilie Schoenewalds. Auf dem Stadtrundgang durch die Innenstadt soll an etlichen Plätzen, Gebäuden, Stelen und Stolpersteinen auf Diskriminierung, Verfolgung, Flucht oder Deportation und Ermordung jüdischer Mitbürger*innen aus Bochum hingewiesen werden. Es soll den Fragen nachgegangen werden: Was wussten die Bochumer*innen vom Schicksal ihrer jüdischen Nachbar*innen? Welche Etappen der antijüdischen Maßnahmen gab es in Bochum? Welche politischen und religiösen Vorurteile machten den antijüdischen Terror möglich? Warum gab es so wenig Widerstand? Sind solche rassistischen Exzesse auch heute denkbar? Am Beispiel einer bekannten Bochumerin, Ottilie Schoenewald, soll exemplarisch auf jüdisches Leben in Bochum hingewiesen werden. mehr…
Die Naturfreunde Langendreer berichten: »Sehr ergriffen waren die 11 Jugendlichen und jungen Erwachsenen unserer Naturfreundejugendgruppe (im Alter von 15 bis 20 Jahren), als sie sich zu einer Stolperstein-Putz-Aktion getroffen haben. An vier Stationen hat unsere Naturfreundejugendgruppe am 12. Mai Stolpersteine geputzt und sich mit den dahinter liegenden Lebensgeschichten beschäftigt. Dazu hatten sich unsere Jugendlichen einen befreundeten Historiker eingeladen, der zu jedem Stolperstein von den Menschen berichten konnte, an die damit erinnert wird. Etwa an die Geschichte der jüdischen Familie Jacob, die 1942 ins Ghetto der polnischen Stadt Zamosc deportiert wurden und deren Schicksal wie bei so vielen, die in den Vernichtungslagern umgebracht wurden, unbekannt ist. mehr…
Am Samstag, den 14.05. lädt der SchwarzRote Tresen zu einem Spiele-Abend im Sozialen Zentrum ein: »Spielebegeisterte können hier z.B. Mitspieler*innen für ihre Lieblingsgames finden. Passend zum Sommeranfang gibt es neben Bier, Limo und Wein auch selbst gemachten Smoothie, selbstverständlich vegan. Mittlerweile hat sich eine kleine „Werwölfe von Düsterwald“-Community gebildet und so bieten wir auch an diesem Samstag wieder ein paar Runden im Saal an. Die Erste beginnt um 21 Uhr. Es lohnt sich pünktlich zu sein, denn es werden die Spielcharaktere der Dorfdepp und der Alte Weise eingeführt. Die Einnahmen aus dem Getränkeverkauf werden Initiativen und Einzelpersonen zur Verfügung gestellt, die durch Repression bei politischen Aktionen finanzielle Lasten bewältigen müssen.«
Die Humanitäre Cubahilfe (HCH) plant ein Wandbildprojekt in Bochum Gerthe zu den Sustainable Development Goals (SDG), um so einen lokalen Informations- und Kommunikationsprozess zu den UN-Beschlüssen anzustoßen. Nachhaltigkeitsziele, die verbindlich im UN-Prozess verankert sind und auf Entwicklung in allen Ländern abzielen, werden von der HCH und anderen Entwicklungs- und Umweltverbände begrüßt, wenn sie nicht nur die sog. „Entwicklungsländer“ im Blick haben. Deshalb mahnen sie: Die Umsetzung der SDG droht zu scheitern, wenn „klassisches Wirtschaftswachstum“ weiter als „Problemlösung“ gilt. Sind es doch meist genau die herrschenden Produktions- und Konsumformen, die die sozialen und ökologischen Probleme in Nord und Süd verursachen. medico international (mi) ist einer der ersten entwicklungspolitischen Verbände, der Kritik an den SDG formuliert hat, die über einzelne Formulierungen hinaus geht. Auf Einladung der HCH wird die mi-Pressesprecherin Katja Maurer ihren Vortrag am morgigen Mittwoch im Bahnhof Langendreer zum Thema „Solidarität und Hilfe“ um diesen Aspekt erweitern und die mi-Positionen zu den SDG vortragen und diskutieren.
Am heutigen Montag startet eine Aktionswoche der Schwarzen Ruhr-Uni gegen Nationalismus, Rassismus und Faschismus an de Ruhr-Uni. In der Ankündigung heißt es: Es wird verschiedene Aktionen und Veranstaltungen geben. Dabei soll auch eine Rolle spielen wie die Universität Nationalismus und Rassismus schafft und erhält. Den Aufruf zur Aktionswoche. Folgende öffentliche Veranstaltungen gibt es während der Aktionswoche: mehr…
Samstag 07.05.16, 20:03 Uhr
ausZeiten präsentiert 20 Stücke aus der Innenwelt des Archivs
Am Mittwoch, dem 11. Mai 2016 öffnet das Frauenarchiv ausZeiten, Herner Str. 266 um 19.30 Uhr die Tür für eine Veranstaltung für Frauen zum Tag der Frauenarchive: »Seit nunmehr 15 Jahren wird am „Tag der Frauenarchive“ an den Geburtstag der jüdischen Schriftstellerin Rose Ausländer erinnert. Dieser Tag, der 11. Mai, bietet Gelegenheit, Einblicke in die Schatzkammern der Frauenarchive zu nehmen und darin überraschende Fundstücke zu entdecken. In diesem Jahr präsentieren wir im ausZeiten anhand von 20 verschiedenen Medien die dokumentierte Geschichte der neuen Frauenbewegung in Bochum und darüber hinaus. mehr…
Am Mittwoch, 11.05. lädt das Offene Antifa-Café ins Soziale Zentrum ein: »Ab 18.30 Uhr könnt ihr im Café andere Antifaschist_innen treffen und euch bei Bier, Limo, Mate und Cocktails austauschen. Um 19 Uhr wird ein Mobi-Vortrag für die Gegenaktionen zum „Tag der deutschen Zukunft“ gehalten. Das Café findet in Kooperation mit dem HappaHappa-Syndikat statt, das ab 20 Uhr gegen Spende leckere, vegane VoKü serviert. mehr…
Das Bündnis gegen Rechts ruft auf: „Wir fordern alle auf, die gegen die Nazis aufstehen wollen, so früh wie möglich zum Hauptbahnhof zu kommen.“ Auf der Webseite des Bündnisses heißt es: »Morgen, am 1.Mai werden das “Bündnis gegen Rechts†und die unterstützenden Organisationen und Gruppen alles daran setzen, den Naziaufmarsch der NPD zu verhindern. Dieser soll um 14.00 am Hauptbahnhof beginnen. Die offensichtlich von der Polizei genehmigte Route führt von dort über den Südring zum Husemannplatz und zum Hauptbahnhof zurück. Dieser Weg geht direkt durch die Innenstadt und zu einem Platz, der den Namen eines Mannes trägt, der durch die Haftbedingungen im Konzentrationslager Esterwegen gestorben ist. Auf diesem Platz den Nazis eine Zwischenkundgebung zu erlauben, ist schon empörend und politisch verwerflich genug. Dass die Bochumer Öffentlichkeit den Anblick der NPD und ihrer Anhänger mehrere Stunden ertragen soll, das geht gar nicht. Deshalb bleiben wir dabei:die Nazi-Kundgebung muss verhindert werden, die NPD darf nicht auf Bochumer Straßen marschieren.Wir fordern alle auf, die gegen die Nazis aufstehen wollen, so früh wie möglich zum Hauptbahnhof zu kommen. Wir wollen auch die 1.Mai-Kundgebung des DGB dazu nutzen, Gewerkschaftsmitglieder zu bewegen, sich dem Protest gegen die NPD anzuschließen.«
Die Bochumer Antifa-Gruppen mobilisieren für 12.30 Uhr auf die Kundgebung Ecke Viktoriastraße/Kerkwege (vor dem Intershop): »Seid pünktlich und schon möglichst frühzeitig im Bermudadreieick unterwegs. Am 1. Mai alle auf die Straße! Lasst uns gemeinsam eine Situation schaffen, in der die Nazis nicht laufen können!« Auf der Webseite heißt es ausführlicher: »Wir wollen nicht lange drumherumreden. Wir haben den Anspruch, den Naziaufmarsch am 1. Mai 2016 in Bochum zu verhindern. Hierfür setzen wir auf ein dynamisches Konzept. Unser Ziel ist es, die Aufmarschroute für Nazis unpassierbar zu machen. Dazu ist es notwendig, dass alle schon frühzeitig im Viertel (Bermudadreieck) unterwegs sind. Nur mit vielen Menschen schaffen wir die Ausgangsposition für erfolgreiche Blockaden. Für alle Bochumer*innen: Kommt zum Antifa-Sammelpunkt. 12.30 Uhr, Kundgebung Ecke Viktoriastraße/Kerkwege (vor dem Intershop). Seid pünktlich! Für unsere Gäste aus anderen Städten: Nutzt die offenen Anreisepunkte in eurer Stadt, um eine gemeinsame und sichere Anreise zu gewährleisten. mehr…
Das Bochumer Friedensplenum ruft alle Bochumer Bürgerinnen und Bürger auf, am Sonntag zum Hauptbahnhof oder wo auch immer die Nazis aufmarschieren und gegen Flüchtlinge hetzen wollen, zu kommen. Das Friedensplenum geht davon aus, dass die Polizei den friedlichen Protest der Bochumer Bevölkerung nicht behindern wird. Während die Polizei in der Vergangenheit die Nazis auf ihren Kundgebungen vor kritischen Besucherinnen und Besuchern abgeschirmt hat, wird sie dies am Sonntag nicht mehr machen können. Die Rechtslage hat sich hier geändert. Auf dem diesjährigen Ostermarsch musste die Friedensbewegung mit Erstaunen zur Kenntnis nehmen, dass die Polizei in Dortmund die Teilnahme von Nazis am Ostermarsch gegen den Willen der Veranstalter weitgehend toleriert hat. mehr…
Die Bochumer Antifa schreibt: »Die neonazistische NPD-NRW hat am 1. Mai eine attraktive Route vom Bochumer Hauptbahnhof über den Südring zum Husemannplatz genehmigt bekommen. Dies geht aus verschiedenen Informationen hervor, die antifaschistischen Gruppen zugespielt wurden. „Es ist ein Skandal, dass die Bochumer Polizei den Nazis eine solch provokante Route durch die City zur Verfügung stellt, obwohl dort bereits große Demonstrationen der Gewerkschaften stattfinden. Ausgerechnet auf dem Platz, der nach dem von den Nazis ermordeten Gewerkschafter Friedrich Ernst Husemann benannt ist, will die NPD jetzt ihre Zwischenkundgebung abhalten“, so die Bochumer Antifa. mehr…
Das Bochumer Forum für Antirassismus und Kultur – BoFo e.V. unterstützt das Bündnis, das sich gegen die Demonstration der NPD in Bochum am 1. Mai stellt. „Gemeinsam mit über 50 anderen Initiativen, Organisationen und Parteien – und dem VfL – wollen wir den geplanten Nazi-Aufmarsch in Bochum verhindern“, so das BoFo. mehr…
Die Schwarze Ruhr-Uni hat einen Aufruf veröffentlicht, in dem sie erläutert, warum sie auf der 1. Mai-Demo einen antikapitalistischen Block organisiert und fordert: „Entreißen wir dem DGB das Gedenken!“: »1. Mai: Am anarchistischen Kampftag auf die Straße – gegen Vergessen und Faschismus. Eine kurze Übersicht. Der 1. Mai steht wieder einmal vor der Tür und es ist einiges los in Bochum.Bereits am Vorabend gibt es eine revolutionäre Vorabenddemo, das finden wir gut. Den Aufruf zur Demo findet ihr hier. Wir selber organisieren am 1. Mai einen antikapitalistischen Block auf der DGB-Demo . Treffpunkt ist um 10.15 Uhr vor dem Bergbaumuseum. Danach, um 14.00 Uhr, wollen die Nazis der NPD durch Bochum marschieren und wir werden versuchen, den Widerstand dagegen zu unterstützen. mehr…
Aufruf von der Antifaschistischen Linken Bochum und der Kommunistischen Praxis und Kritik (Bochum): »Das aktuelle politische Klima in Deutschland ist geprägt vom Wiedererstarken des Nationalismus. Als Antifaschist_innen und Linksradikale setzen wir diesem Trend unsere Kritik an Kapital, Volk und Nation entgegen. mehr…