„Bundeskanzlerin Angela Merkel ist im Rahmen ihrer Reise in die Türkei gefordert, die katastrophale Menschenrechtslage in der Türkei deutlich zur Sprache zu bringen. Es kann nicht sein, dass zugunsten wirtschaftlicher Beziehungen die Bundesregierung weiterhin schweigt zum Vorgehen der AKP-Justiz gegen Künstler, Schriftsteller, Journalisten und Gewerkschafter wie den Komponisten Fazil Say und die Schriftstellerin Pinar Selek“, so Sevim Dagdelen, Bochumer Bundestagsabgeordnete der Linksfraktion, weiter: mehr…
Die Vorbereitungsgruppe für den Euromayday 2013 lädt für Montag, den 25. 2. um 19.30 Uhr Bahnhof Langendreer zu einem Treffen ein und schreibt auf ihrer Webseite: »Nachdem sich eine Gruppe Aktiver im Januar entschieden hat auch 2013 den Euromayday Ruhr am 4. Mai zu veranstalten (worüber schon der Coolibri und derWesten berichtet haben), hat nun am 11.02 hat das erste inhaltliche Vorbereitungstreffen stattgefunden. Diskutiert wurde über mögliche Schwerpunkte für die diesjährige Parade. In Stichpunkten ging es um: Utopien statt Forderungen, Internationalistische Ausrichtungen, Lokal- und Regionalbezug, wozu wir direkte Ideen formulieren, Debatten anstoßen wollen. Wir haben uns schließlich überlegt, Themen und unserem Aufruf in diesem Jahr mal etwas anders nähern wollen. Ihr alle seid eingeladen, einen kurzen Text, ein Statement oder einen Baustein zu schreiben, der auf folgende Fragen eine Antwort gibt: mehr…
Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di ruft am morgigen Donnerstag zum Streik bei den Landesbeschäftigten auf und schreibt: »Auch in der zweiten Verhandlungsrunde gab es kein Angebot der Arbeitgeber für eine Tarif- und Besoldungserhöhung für die Beschäftigten der Länder. „Schon dieser Akt ist ein Affront gegen die berechtigten Interessen aller Betroffenen, die trotz dauerndem Arbeitsplatzabbau und Arbeitsverdichtung gute Arbeit leisten“, so Gewerkschaftssekretär Peter Neubauer vom ver.di-Bezirk Bochum-Herne. Ver.di fordert 6,5 Prozent mehr Geld für die Länderbeschäftigten. „Diese Forderung ist mehr als berechtigt,“ erklärt Gudrun Müller, Geschäftsführerin bei ver.di. „Schließlich spült die gute Konjunkturentwicklung der letzten Jahre deutlich mehr Geld in die Öffentlichen Kassen und daran müssen die Beschäftigten partizipieren.“ Für den Zeitraum 2012 bis 2014 wird für die Länder ein Steuerplus von 8,2 Prozent erwartet.Ver.di ruft deshalb zu einem ersten ganztägigen Warnstreik am 21.02.2013 in Bochum auf. mehr…
Die Polizei in Bochum hat heute auf Nachfrage mitgeteilt, dass Pro NRW am Samstag, den 9. März um 10.00 Uhr eine Demonstration in der Krachtstraße angemeldet hat. Hier befindet sich eine Flüchtlingsunterkunft. Pro NRW will hier mit einem Dutzend Leute Stimmung gegen Flüchtlinge machen. Der kleine Nazi-Haufen wird wieder deutlich machen, wie unbedeutend er ist und gleichzeitig viele Leute mobilisieren, die zeigen, wie verabscheuend sie diesen widerlichen Rassismus finden. Auf der Webseite von Pro NRW wird weiterhin behauptet, dass die Demonstration vor der Flüchtlingsunterkunft in der Hollandschule in Wattenscheid stattfindet.
Sonntag 17.02.13, 21:18 Uhr
MitspielerInnen für neues Stadtraum-Projekt gesucht:
Mit seinem diesjährigen Sommerprojekt rückt der Verein Stadtverwalter e.V. den Spielplatz an der Neustraße (Innenstadt) in den öffentlichen Blick und schreibt: »Eine Veranstaltungsreihe zu den Themen Spiel(en)*Fair Play*Höflichkeit(en) ist in Planung. Der Verein sucht noch Ideengeber und MitorganisatorInnen und lädt am 20.2.2013 um 19 Uhr zu einem ersten Treffen in die Eisdiele Kugelpudel, Dibergstr. 2 (Ecke Alte Hattinger Straße) ein. Bereits um 18 Uhr findet eine Ortsbegehung des Spielplatzes statt, zu der Interessierte ebenso herzlich eingeladen sind. mehr…
Am Donnerstag, den 21. Februar ist um 19:30 Uhr der langjährige Botschafter der DDR in Cuba Heinz Langer zu Gast im Bahnhof Langendreer. Im Mittelpunkt seines Vortrages stehen Fragen wie: Wie sieht es derzeit im Land aus? Greifen die neuen Ideen? Wie funktioniert die neue Selbstständigkeit? Ist der Sozialismus stärker oder schwächer geworden? Und – wie ist die Stimmung im Land? Auf dem 6. Parteitag der Partido Comunista de Cuba im April 2011 hieß es immerhin: “In der Aktualisierung des Wirtschaftsmodells wird die Planwirtschaft vorherrschen, dabei aber Markttendenzen berücksichtigt werden.†Heinz Langer ist Autor zahlreicher Sachbücher zu Cuba, gilt als Kenner des historischen wie auch des aktuellen Prozesses. Eine Veranstaltung der Humanitären Cubahilfe in Kooperation mit der SDAJ.
Am Dienstag, den 19. Februar berichte Elke Wiegelmann und Herbert Querfurt um 19.30 Uhr im Bahnhohof Langendreer über ihren kürzlichen Besuch in Mali.In der Einladung heißt es: »Trotz der aktuell schwierigen Situation in Mali haben wir viel Aufbruchsstimmung erlebt, Menschen, die sich aus den Fesseln der Armut befreien wollen und die wir unterstützen bei ihrem Engagement für eine bessere Zukunft.Die Effekte der Patenschaften für Schulen und ländliche Gesundheitsposten sind sehr gut, aber wir wurden auch überall mit großen Erwartungen empfangen, die Bürde der Hoffnung dieser Menschen begleitet uns seither. Die Schule in Faraba ist fertig geworden in 2012 und das Dorf Solo hat eine Wasserversorgung erhalten. Die medizinischen Materialien, die mit den Containern im August ankamen, haben viele Engpässe bei den Empfängerkliniken beseitigen können. So haben wir erlebt, dass Veränderung machbar ist.«
Ein ehemaliger Pro-NRW-Funktionär, der sich jetzt recht kritisch gegenüber seinem alten Verein verhält, hat die Planung der Pro NRW Rundreise veröffentlicht, auf der Reise-Kader von Pro NRW in verschiedenen Städten gegen Flüchtlinge hetzen wollen. Die Tour soll am 9. März um 11.00 Uhr vor der ehemaligen Hollandschule in der Fröbelstraße beginnen. Dort sind jetzt Flüchtlinge untergebracht.
Mittwoch 13.02.13, 17:56 Uhr
Die SDAJ lädt zu einer Informationsveranstaltung ein:
Im Sommer 2013 organisiert die SDAJ zwei Solidaritätsbrigaden nach Havanna, Cuba. An der naturwissenschaftlichen Fakultät (CUJAE) der Universität Havanna soll ein Veranstaltungszentrum entstehen, das die Studierenden nutzen können. Die SDAJ will den Aufbau des Zentrums unterstützen, indem sie beim Renovieren hilft, Sachspenden mitbringt und zusammen mit den Studierenden der Universität Diskussionsangebote schafft. Am kommenden Samstag, den 16. 2. soll über das Projekt ab 20.00 Uhr im Sozialen Zentrum informiert werden. Dazu schreibt die SDAJ: mehr…
Das Straßenmaganzin bodo lädt am Samstag, den 16. Februar zu einer Stadtführung ein: »Wie verbringen eigentlich Menschen auf der Straße ihren Tag? Wo halten sie sich auf, welche Angebote und Hilfen gibt es? Wie sieht die Stadt aus der Sicht der „Menschen am Rand“ aus? Bei bodos sozialer Stadtführung zeigen Verkäufer des Straßenmagazins „ihr“ Bochum. An jedem 3. Samstag im Monat ist um 11 Uhr Treffpunkt an der Bochumer Anlaufstelle des Vereins in der Stühmeyerstraße 33. mehr…
Dienstag 12.02.13, 12:27 Uhr
"Absprachewidriges Verhalten" bei den verkaufsoffenen Sonntagen
Die in der „Allianz für den freien Sonntag“ zusammengeschlossenen RepräsentantInnen von Gewerkschaften und Kirchen haben in der letzten Woche alle Ratsmitglieder angeschrieben, um nochmals darauf hinzuwirken, dass der Beschlussvorlage zur Ratssitzung am 14.02. nicht zugestimmt wird. Hier sind neun Sonntage vorgesehen, an denen die Geschäfte in Bochum geöffnet sein sollen. Der Brief im Wortlaut: Mit großem Interesse haben wir die Diskussion in den politischen Gremien verfolgt. „Es sollte eine Regelung gefunden werden, mit der alle leben können“, so hat einer Ihrer Kollegen in der Hauptausschusssitzung die Sache auf den Punkt gebracht. Die Ihnen von der Verwaltung vorgelegte Regelung können wir nach wie vor nicht akzeptieren. Sie widerspricht den Verabredungen des letzten Jahres. mehr…
Das „Bündnis gegen das Bochumer Gänsereiten“ protestierte gestern in der Innenstadt gegen das traditionelle Zerfleddern von Gänsen am Rosenmontag in Höntrop (13.15 Uhr im Südpark) und Sevinghausen (13.45 Uhr Hellweg/Berliner Straße). Auf einem Flugblatt mit dem Titel „Kriegstraining in Wattenscheid“ hieß es: »Die Karnevalsvereine in Wattenscheid-Höntrop und Wattenscheid-Sevinghausen weigern sich hartnäckig den Wandel der Zeit zu akzeptieren und gebärden sich nach wie vor wie im Mittelalter. mehr…
Am Samstag, dem 9. Februar wird in der Bochumer Innenstadt gegen das „Gänsereiten“ protestiert. Treffpunkt ist um 11 Uhr am Citypoint. Unterstützt wird die Kundgebung durch ein Infomobil mit Filmen von Animal Rights Watch. Veranstalter ist das Bündnis gegen das Bochumer Gänsereiten. In einer Presseerklärung heißt es: »In Bochum im Gleichschritt für die Tradition: SPD, NPD, CDU? Da schreiten sie gemeinsam für die „Brauchtumspflege“ in geselliger „Herrenrunde“… Verantwortliche Politiker oben genannter Parteien, Gänsereiter und Kirchen-Obere verteidigen das Gänsereiten mit der 400 jährigen Tradition…. mehr…
Am Montag, den 11. Februar findet um 19.30 Uhr im Bahnhof Langendreer das erste Vorbereitungstreffen für den Euromayday 2013 im Ruhrgebiet statt. Die Euromayday-Orga-Gruppe vom letzten Jahr hatte Anfang letzter Woche eingeladen, um zu diskutieren, wie viel Interesse es an einem Euromayday Ruhr 2013 gibt. Zuletzt war der Vorbereitungskreis etwas zusammengeschrumpft. Mehr als 30 Interessierte erschienen. Die Stimmung für einen Euromayday auch in diesem Jahr war eindeutig positiv. Länger diskutiert wurde, ob der Euromayday in die Proteste gegen den geplanten Naziaufmarsch am 1. Mai in Dortmund eingebunden werden sollte. Das wurde kritisch bewertet, weil an so einem Tag andere Inhalte untergehen würden. Entschieden wurde schließlich, sich an den Protesten gegen den Naziaufmarsch zu beteiligen, den eigentlichen Euromayday aber auf den 4. Mai zu verlegen. mehr…
Erasmus Schöfer, Mitbegründer des „Werkkreises Literatur der Arbeitswelt“, liest am Freitag, den 8. Februar im Kulturrat Gerthe um 20 Uhr aus „Winterdämmerung“, dem vierten Roman der Tetralogie „Die Kinder des Sisyfos“, das Kapitel zum Kampf um das Stahlwerk Rheinhausen 1989. Einlass ist bereits ab 19.30 Uhr, der Eintritt kostet 7€, erm. 5€. In der Ankündigung heißt es weiter: „Die Arbeit an seinem vierteiligen Roman kam dem Autor Erasmus Schöfer teilweise so vor als sei er selbst der Sisyfos, der eine schier unmögliche Aufgabe vor der Brust hat. Es handelt folgedessen davon, das Typische im Individuellen zu treffen, es geht tatsächlich um den Versuch der Totalität eines Zeitalters auf den Grund zu gehen. mehr…
Dienstag 05.02.13, 16:47 Uhr
Sedierendes Hintergrundrauschen zur nackten Marktwirtschaft:
Der nächste Gast in der Kleinkunstreihe im Bochumer Biercafe gegenüber den Kammerspielen ist am Mittwoch, 6. Februar um 20.15 Uhr „Das Schirp“ mit dem Programm “ Caco Calo“. Der Eintritt ist frei. Die VeranstalterInnen schreiben: „Markus Schirp ist Stammgast und hyperaktiver Kulturschaffender im Ruhrgebiet und auch darüber hinaus. Das neue Programm nennt er „Caco Calo“: Das Ganze ist das Unwahre“ – mit Adorno weiß Das Schirp um die prinzipielle Sinnlosigkeit aller Kleinkunst im Schatten der schwarzen Riesin. Deshalb ist das aktuelle Programm „Caco Calo“ auch kein aufklärerischer Versuch in pittoresker Sprachakrobatik, sondern lediglich „sedierendes Hintergrundrauschen zur nackten Marktwirtschaft“. Gitarre wird gespielt, Texte kommen vor und eventuell wird es amüsant. Denn Das Schirp weiß auch: Meinungsfreiheit gibt es nur, solange sich nichts ändern lässt…“
Montag 28.01.13, 17:36 Uhr
Die Errichtung des Nazidiktatur 1933 in Erinnerung rufen:
Mit einer Mahnwache vor dem Kortum-Karee (früher Westfalenbank) will die VVN-Bund der Antifaschisten an den 30. Januar 1933 erinnern. An diesem Tag vor 80 Jahren wurde Adolf Hitler zum Reichskanzler ernannt, begann die Errichtung der Nazidiktatur und der Weg in einen verheerenden Krieg. Gleichzeitig will die VVN-Bund der Antifaschisten an die Widerstandskämpferinnen und –kämpfer erinnern, die Haft erleiden mussten, hingerichtet wurden oder im KZ starben. Die Aktion ist auch als ein Beitrag zum Einsatz gegen den Neofaschismus und Rassismus gedacht, „damit Gestern nicht zum Heute wird“. Die Mahnwache findet statt: Mittwoch, den 30. Januar 2013 (17.00 bis 18.00 Uhr) vor dem ehemaligen Verwaltungsgebäude der Westfalenbank, (Huestr.), in dem ab 1933 jahrelang die Gauleitung der NSDAP residierte.
„Das Geschriebene ist dem Tod entrissen. Der Tod wird durch jedes geschriebene und gelesene Gedicht, durch jedes Buch verstümmelt.“ (Marguerite Duras)
Installation des Künstlers Andrzej Kuczminski
Am Vorabend des offiziellen Gedenktages für die Opfer des Nationalsozialismus und der Befreiung des KZ Auschwitz laden die KUNSThallen ROTTSTR5 zu einer außergewöhnlichen Nacht ein. Unter dem Titel „Fäden ins Nichts gespannt“ entwickelt sich ein szenisches Enviroment aus Raum, Licht, Film, Texten, Musik und Installation. Um 21:00 Uhr öffnen die KUNSThallen ROTTSTR5 für eine Erinnerung in der Gegenwart, die „Negativität und Zweifel nicht leugnen“. „Ziel ist es“, so die Veranstalter, „Räume zu öffnen – auch für ein anderes Leben.“ Die Romanfigur „Aurelia Steiner“ der Autorin Marguerite Duras hat ihr reales Vorbild in Kindern, die im Lager zur Welt kamen, während ihre Mütter starben. Claire Devarrieux notierte im November 1979 (Le Monde, Paris): „Aurelia Steiner schreibt Briefe einer unmöglichen Liebe an einen Mann, der alle nur denkbaren Tode gestorben ist und den sie in den Körpern der anderen sucht. Sie ist ‚instruiert über die Existenz des Schmerzes‘, wie Anne-Marie Stretter, wie Alissa in Detruire, dit-elle. Sie spricht die Wahrheit wie die Frau in Le camion, sie ist gefährlich und wahnsinnig, denn sie kennt das Vergessen nicht. Marguerite Duras ist wie sie. Sie liebt, sie wird sich bis in alle Ewigkeit des Massakers an den Juden erinnern.“ „Was bedeutet es,“ fragen das Team und die KünstlerInnen, „nach 58 Jahren hier in der ROTTSTR5 der Befreiung von Auschwitz zu gedenken? mehr…
Der 27. Januar ist der Holocaust-Gedenktag. Aus diesem Anlass ruft eine Reihe von Organisationen zu einer Kundgebung in Bochum-Langendreer am Samstag, 26. Januar ab 13 Uhr am S-Bahnhof Langendreer auf. Der Aufruf wird unterstützt bzw Reden werden gehalten von VertreterInnen von linksjugend [´solid], SDAJ, rebell, Opel-Jugend, Soziale Liste, VVN-BdA und BoFo e.V. In einer Mitteilung der VeranstalterInnen heißt es: »In erster Linie soll an die Millionen Menschen erinnert werden, die von den FaschistInnen ermordet wurden. An diesem S-Bahnhof kam es in der vergangenen Zeit zu diversen Übergriffen von Nazi-Schlägern. In Bochum-Langendreer gibt es seit Jahren eine erschreckende faschistische Bewegung. Nachdem es nach der großen Demonstration im Herbst 2011 zunächst etwas ruhiger geworden war, machen die Nazis inzwischen wieder verstärkt durch Gewalt, Randale und Provokationen auf sich aufmerksam. mehr…
Heute endet die Wahl für das Studierendenparlament (SP) an der Ruhr-Uni. Die Wahlbeteiligung betrug bis gestern 9,95 Prozent. Die Auszählung findet heute Abend öffentlich im großen Hörsaal im GB-Gebäude statt. Wie immer in den letzten Jahrzehnten wird die Bekanntgabe der Zwischenergebnisse mit lautstarken Kommentierungen begleitet. Insgesamt herrscht Party-Stimmung und die erstmals kandidierende Liste B.I.E.R. wird voll in ihrem Element sein. Sie hat die Fête schon als ihren Erfolg gebucht: Sensation – Liste B.I.E.R. holt Unipartys zurück! Wahlsiegerin wird die Grüne Hochschulgruppe sein, die sicherlich viele der Stimmen einsammelt, die in den letzten Jahren die linke und die alternative Liste erhielten und die dieses Mal nicht mehr zur Wahl antreten. Damit wird sie sicherlich die Abspaltung der Internationalen Liste verkraften, die mit ihrer Wählertäuschung den jetzigen amtierenden rechten AStA ermöglicht hat. Fraglich ist, ob die CDU-Liste RCDS ihren kümmerlichen einen Sitz – von 35 – im SP verteidigen kann. Neben dem rechten AStA war es kaum möglich, sich als erzkonservativer Verein zu profilieren.
Die SDAJ Bochum lädt jeden dritten Samstag im Monat ins „Soziale Zentrum“ in Bochum ein und kündigt den Termin am 19.1. wie folgt an: »Es gibt eine offene Theke, Kicker, Stöbern im Buchladen und ein nettes Zusammensitzen. Diesen Monat wollen wir außerdem einen Film zeigen.“Der gewöhnliche Faschismus„. Anlässlich des 80. Jahrestages der Machtübertragung an die Faschisten im Januar 1933 zeigen wir den Film „Der gewöhnliche Faschismus“ (1965). In seinem Dokumentarfilm beleuchtet Regisseur Michail Romm die Hintergründe und die Entstehung des Faschismus, aber auch den antifaschistischen Widerstand dagegen. Der teils satirisch, teils bitterernst kommentierte Film geht dabei auch der Frage nach, wie sich die Weimarer Republik in eine uniformierte Gesellschaft entwickeln konnte und ob das Kapitel des Faschismus wirklich so abgeschlossen ist, wie es viele glauben. Die Türen sind ab 19.30 Uhr geöffnet, der Film geht um 20.30 Uhr los.«
Dagmar Wolf vom Eine-Welt-Büro des Bahnhof Langendreer macht auf einen Film aufmerksam, der heute um 23.30 Uhr in der ARD läuft: »Gefährliche Helfer – Sexuelle Gewalt durch UN-Soldaten von Pagonis Pagonakis und Marcel Kolvenbach. Die Autoren sind vielen bereits bekannt durch ihren engagierten Film „Tod in der Zelle“ über Oury Jalloh, mit dem sie seinerzeit auch von mir in den Bahnhof Langendreer eingeladen und für den sie mit dem Deutschen Menschenrechts-Filmpreis 2005 ausgezeichnet wurden. Pagonakis und Kolvenbach haben drei Jahre für die ARD über die Situation von Flüchtlingen in Afrika recherchiert. Die beiden Autoren haben in der Zeit 12 Länder Afrikas bereist, haben Flüchtlinge in den Camps im Kongo (DRC), Uganda und Kenia besucht und mit ihnen lange Gespräche geführt. Die aktuelle Dokumentation beleuchtet die besonders schockierende Tatsache der sexualisierten Gewalt durch UN-Soldaten. Neben deren Opfern, die zum ersten Mal offen vor einer Kamera sprechen, dokumentiert der Film auch, dass der UN-Zentrale in New York das Problem der sexuellen Gewalt von Blauhelmsoldaten seit langem bekannt ist.«
Einmal im Monat gibt es im Biercafe einen Mix aus Literatur, CD- und Filmtipps, aktuellen Kinotrailern und Akustikmusik von Kneipenchef Bolle. Zu jedem Termin werden LiteratInnen aus der Region geladen, um einen kurzen Ausschnitt aus ihren Werken zu präsentieren. Am kommenden Mittwoch, den 16. 1. wird Mitveranstalter Dirk „Olly“ Oltersdorf um 20.15 Uhr zu Gast sein. In der Einladung heißt es: »Seine letzte Buchveröffentlichung trug den Titel: „Wer jetzt nicht zugreift, spart bares Geld!: Einsichten eines Außenstehenden in den ganz normalen Alltagswahnsinn“. Aus diesem Buch aber auch neu Geschriebenem wird Herr Oltersdorf vortragen. Kommen Sie mit auf eine Reise durch Verrücktes und Ungereimtes aus dem täglichen Leben. Kurze Geschichten aus absichtlichem, zufälligem oder provoziertem Beobachten, Zuhören und Erleben. mehr…
Am Mittwoch, den 16. Januar lädt der Flüchtlingsrat NRW um 19 Uhr zu einer Diskussion in den Bahnhof Langendreer ein. Das Thema: Was tun gegen Abschiebungen? Die Ankündigung: »Rund 8.000 Menschen wurden im Jahr 2011 aus Deutschland abgeschoben. Eine Maßnahme, die für die Betroffenen ein traumatisches Ereignis und eine menschliche Katastrophe darstellt. Nach oftmals jahrelangem Aufenthalt in Deutschland werden sie über Nacht von Freunden und Verwandten getrennt und in eine ungewisse Zukunft geschickt. Besonders schlimm ist eine Abschiebung meist für junge Menschen, die in Deutschland aufgewachsen sind und keine andere Heimat kennen. Doch immer wieder regt sich auch Protest und Widerstand gegen die Abschiebung von Flüchtlingen. Freunde, Verwandte oder Mitschüler informieren die Öffentlichkeit, Gemeinden gewähren Kirchenasyl, politische Initiativen begleiten Sammelabschiebungen mit Demonstrationen und Kundgebungen. mehr…
Am Samstag, den 12. Januar lädt der Aktionskreis Bochum der Initiative „Mehr Demokratie“ um 16:00 Uhr zu einem Treffen im
Alsenwohnzimmer, Alsenstr. 9 ein Bochum und schreibt: »Dort möchten wir Aktiven und Interessierten Gelegenheit geben, sich gegenseitig kennenzulernen und Projekte wie beispielsweise Infostände zu planen und Mitstreiter zu finden. Unsere Landesvorstände Andrea Adamopoulos, Philipp Jüttner und Frank Schwachenwalde werden anwesend sein und Sie über anstehende Projekte des Landesverbandes sowie über unsere bundesweite Kampagne 2013 informieren. mehr…
Die Bingo-Crew lädt für nächsten Freitag, den 11. Januar ab 20.00 Uhr ins Soziale Zentrum ein und schreibt: »Wahlen ändern nichts, sonst wären sie verboten. Das ist zwar richtig, trotzdem sind Wahlen meistens eine mehr oder minder unterhaltsame Sache. Kurz vor der Wahl zum Studierendenparlament an der Ruhr-Uni, welche einen jährlichen Höhepunkt in Schlammschlacht und Wahl-Wahnsinn darstellt, laden wir Euch daher zu unserem Quiz zu Walen und Wahlen ein. Das Quiz beginnt gegen 21 Uhr. Wie immer gibt es leckeres veganes Essen, schmackhafte Cocktails (auch vegan und/oder ohne Alkohol) und tolle Preise für die Gewinner.«
Am Sonntag, den 13. 1. findet um 16.00 Uhr im Café des Endstation Kinos eine Lesung statt. In der Ankündigung heißt es: »Der Autor, Myk Jung, seit 1984 in der Indie-Musik-Szene als Sänger und Frontmann diverser Bands aktiv und bekennender Tolkien-Fan, hat seiner 2001 veröffentlichten Tolkien-Parodie Der Herr der Ohrringe nun Der Hobbknick folgen lassen – eine originelle Interpretation des Hobbits. Der Hobbknick ist parodistisch, philosophisch, anspruchsvoll mit sozialkritischen Spitzen, lustig und vor allem kurzweilig. Der Autor stellt liest Passagen aus seinem Roman und steht im Anschluss für Fragen zur Verfügung.«
Zum dritten Mal lädt das vegane Indoor-Picknick am Sonntag, den 6. 1. in das Soziale Zentrum ein. Das Ganze findet nach dem Do-It-Yourself-Prinzip statt: Alle bringen das zu Essen mit, worauf sie Lust haben, für sich selbst und die anderen. So entsteht ein großes Buffet. Egal ob süß oder herzhaft, warm oder kalt – alles ist erlaubt, Hauptsache es ist vegan. Bereits bei den beiden ersten Indoor-Picknicks herrschte eine tolle Stimmung, und das mitgebrachte Essen war ganz großartig. Das Indoor-Picknick ist die wintergerechte Fortsetzung der veganen Picknicke im Bochumer Westpark, bei denen im Sommer jeweils bis zu 80 Menschen gemeinsam im Park vegan gegrillt haben. Los geht es am Sonntag um 13 Uhr.
Zum 25-jährigen Jubiläum des Bochumer Kulturrates findet jeden Monat eine der Veranstaltungen des Jahres 2013 im Namen dieses Jubiläum statt. Den Auftakt macht am Samstag, den 5. 1. um 20 Uhr das Ricky Adler Quartett. In der Ankündigung heißt es: »Die Vollblutmusiker Ricky, Mario & Pesso Adler samt Jungeli Albrecht am Kontrabass versprechen einen Abend voller Spielfreude zwischen Tempo und Melancholie. Als Quartett sprudeln sie über vor Temperament und machen eine Musik, die ans Herz geht und mitreißt. Packender Groove und zuckersüße Melancholie, immer wieder hin- und hergereicht zwischen den drei virtuosen Adlers. Gypsie-Swing für Feinschmecker!« mehr…
Am kommenden Mittwoch, den 2. Januar gibt es im Sozialen Zentrum um 17 Uhr eine kleine Einführung in die Arbeit mit WordPress. WordPress ist eine freie Software zur Verwaltung von Inhalten einer Website. Es ist die mit Abstand am häufigsten genutzte Software für blogs. Auch bo-alternativ.de arbeitet mit diesem System. Anschließend findet um 18.00 Uhr eine Diskussion darüber statt, wie die Webseite des Sozialen Zentrums in Zukunft gestaltet wird. Das monatliche Plenum des Sozialen Zentrums findet wegen der Ferien ausnahmsweise erst am zweiten Mittwoch im Januar, am 9. 1. um 18.30 Uhr statt.