Archiv


Montag 09.09.13, 14:57 Uhr

DGB ruft zur Demo am Samstag auf

http://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=tLl43qbSk_w
Der DGB Ruhr Mark schreibt: »Am vergangenen Wochenende beteiligten sich rund 20.000 Menschen an Veranstaltungen des Deutschen Gewerkschaftsbundes, u.a. in Hannover und Frankfurt. Für den Geschäftsführer des DGB in Ruhr Mark Jochen Marquardt ein deutliches Zeichen für einen Politikwechsel. Am nächsten Samstag wird eine weitere Demonstration stattfinden. Unter dem Motto „UMfairTEILEN“ ruft ein breites bundesweites Bündnis dazu nach Bochum auf. Der DGB der Region ruft seine Mitglieder und alle interessierten Bürgerinnen und Bürger dazu auf sich an der Demonstration zu beteiligen. mehr…


Sonntag 08.09.13, 10:43 Uhr
ausZeiten zeigt am Freundinnentag den Film:

„Die Herbstzeitlosen“

In Kooperation mit dem Autonomen FrauenLesbenreferat der Ruhr-Uni Bochum zeigt ausZeiten am Montag, den 9. September um 20.00 Uhr den Schweizer Film „Die Herbstzeitlosen“ von Bettina Oberlin. In der Einladung heißt es: »Der Spielfilm erzählt Geschichten aus dem Leben von vier alten Freundinnen, Martha, Frieda, Hanni und Lisi, die regelmäßig gemeinsam Karten spielen. Der Eintritt ist frei. Bringt Freundinnen mit … Der Kölner Frauengeschichtsverein hat 2010 den 9. September als Freundinnentag ins Leben gerufen. Das Frauenarchiv ausZeiten greift auch in diesem Jahr die Idee auf. Der Freundinnentag ist langjährigen Freundinnen gewidmet, die uns über weite Strecken des Lebens begleiten. Ein Tag, der die Frauenfreundschaft feiert.«


Freitag 06.09.13, 11:21 Uhr

Stadt erlaubt zum zweiten Mal
Graue-Wölfe-Stadtteilfest

Die Grauen Wölfe haben erneut mit völlig falschen Angaben in Dahlhausen ein zweitägiges Fest auf dem Bahnhofsvorplatz beantragt. Unter dem Namen „Türkisch-islamische soziale und kulturelle Pflegschaftsverein“ hat die ultra-rechte nationalistische Gruppe von der Stadt offensichtlich problemlos  die Genehmigung für die Durchführung des Festes am kommenden Wochenende erhalten, obwohl den Verantwortlichen bekannt ist, wer hinter der Veranstaltung steckt. Es hängen jede Menge Plakate (Foto) in Dahlhausen, auf denen die Türk Federasyon (Dachorganisation der Grauen Wölfe in Deutschland) sich deutlich als Veranstalter zu erkennen gibt. Interkulturelle Initiativen und viele BewohnerInnen in Dahlhausen fühlen sich von den Verantwortlichen der Stadt verarscht. Sie sind gespannt auf die Erklärungsversuche der Stadt, die versprochen hatte, die Grauen Wölfe nicht länger zu dulden.


Donnerstag 05.09.13, 15:52 Uhr
Aktion vor dem St. Elisabeth Hospital

Gegen religiöse Diskriminierung

Die Initiative Religionsfrei im Revier beteiligt sich am Samstag, den 7. September an einem bundesweiten Aktionstag  der Kampagne „Gegen religiöse Diskriminierung am Arbeitsplatz“. Zwischen 14 Uhr und 16 Uhr wird mit einer Aktion vor dem St. Elisabeth Hospital in der Bleichstraße darauf aufmerksam gemacht, dass in kirchlichen Einrichtungen etliche grundlegende Menschenrechte nicht garantiert werden. In einem kirchlichen Krankenhaus wie dem St. Elisabeth Hospital ist es z. B. legal, dass Menschen auf Grund ihres Glaubens oder Nichtglaubens diskriminiert werden und keine Anstellung erhalten. In kirchlichen Einrichtungen gilt das Betriebsverfassungsgesetz nicht und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern darf z. B. gekündigt werden, weil sie nicht den Moralvorstellungen der Kirche entsprechen und sich z. B. scheiden lassen. „Der größte Skandal ist dabei, dass der Bevölkerung vorgegaukelt wird, dass sich die Kirche sozial engagiert, indem sie so eine Einrichtung betreibt“, so Jörg Schnückel von der Initiative. „Krankenhäuser und fast alle andere kirchlichen Sozialeinrichtungen werden aber zu 100 Prozent von Krankenkassen oder anderen Sozialträgern bezahlt. Die Kirche bezahlt keinen Cent, sondern profitiert vom Imagegewinn und kann ihre vordemokratischen Moralvorstellungen für die Beschäftigten als verbindlich definieren.“ Die Initiative wird Schilder vor dem Krankenhaus aufstellen, auf denen steht: „Achtung Sie verlassen den demokratischen Sektor“.


Donnerstag 05.09.13, 15:50 Uhr

Erinnern an die Widerstandskämpfer

Auch in diesem Jahr ruft die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten auf, der ermordeten WiderstandskämpferInnen gegen den Faschismus und Krieg zu gedenken. Die Kranzniederlegung und Gedenkveranstaltung findet am Sonntag, den 8. September um 11.00 Uhr statt. Treffpunkt ist der Haupteingang des Friedhofes Freigrafendamm Die Gedenkveranstaltung findet am Ehrenrundplatz und Denkmal auf dem Friedhof statt. Es spricht: Gudrun Müller, Geschäftsführerin der Gewerkschaft ver.di, Bezirk Bochum-Herne. Der zweite Sonntag im September ist der traditionelle Gedenktag für die Opfer des Faschismus, der 1946 von Überlebenden der Konzentrationslager und Haftstätten ins Leben gerufen wurde.


Freitag 30.08.13, 14:18 Uhr

Aktion gegen Angriffspläne auf Syrien

Das Bochumer Friedensplenum wird am morgigen Samstag von 14 Uhr bis 16 Uhr auf der Kortumstraße neben dem Glascafé an den Überfall Nazis-Deutschlands am 1. September 1939 auf Polen erinnern. Der 1. September wird seit vielen Jahren als Antikriegstag wahrgenommen, um gegen Krieg, Rüstung und Rüstungsexporte zu demonstrieren. Aus aktuellem Anlass wird Morgen im Mittelpunkt die Warnung vor den Angriffsplänen gegen Syrien stehen. Das Friedensplenum begrüßt die Entscheidung des britischen Unterhauses, dass Großbritannien sich nicht an einem militärischen Angriff gegen Syrien beteiligen soll. Das Friedensplenum will mit der morgigen Aktion deutlich machen, dass auch alle Befürworter eines militärischen Angriffs betonen, dass es für den seit mehr als zwei Jahren anhaltenden Bürgerkrieg in Syrien keine militärische Lösung geben kann. Die geplanten Bombardierungen haben keinerlei rechtliche Grundlage, werden weitere zivile Opfer fordern und eine neue Flüchtlingswelle auslösen. Diplomatische Lösungsversuche werden weiter untergraben.
Die Lage in Syrien ist aus der Sicht des Friedensplenum ziemlich ausweglos. Zu viele sich völlig konträr gegenüberstehende Interessen scheinen eine Lösung des Konfliktes unmöglich zu machen. In einer solchen Situation müssen zumindest kleine Deeskalationsschritte von der Bundesregierung gefordert werden: Rüstungsexport müsse eingestellt und Flüchtlinge aufgenommen werden.


Dienstag 27.08.13, 16:31 Uhr

Provo-Tour vor dem Sozialen Zentrum

Pro wie Provokation nennt sich eine Splitterpartei, die am morgigen Mittwoch ab 12.30 Uhr mit einem Dutzend Wanderdemonstranten vor dem Sozialen Zentrum aufschlagen will. Vorher demonstriert die Truppe in Dortmund, nachher in Gelsenkirchen. Das Soziale Zentrum hat gestern in seiner Nachbarschaft ein Flugblatt verteilt. Die Überschrift: Einladung zu Kaffee, Kuchen & für einen vielfältigen Stadtteil. Im Text heißt es: „Liebe Nachbarinnen und Nachbarn, liebe Anwohnerinnen und Anwohner, für Mittwochmittag, den 28.08.2013, hat die rassistische und islamfeindliche Kleinpartei „Pro Deutschland“ eine Kundgebung in der Schmechtingstraße angemeldet. Die Kundgebung soll sich gegen die vielfältige Bevölkerung des Stadtteils sowie gegen das Soziale Zentrum richten. Das Soziale Zentrum ist ein Ort, an dem sich viele Menschen gegen Rassismus und für eine offene Gesellschaft einsetzen. Pro Deutschland sieht in unserem Stadtteil und dem Sozialen Zentrum dagegen einen „dunklen Ort“ . mehr…


Sonntag 25.08.13, 07:55 Uhr

Rassisten wollen provozieren 2


Für Mittwoch, den 28. August um 12.30 Uhr will die Wahlkampf-Tournee der ultra-rechten Splitterpartei Pro-Deutschland für eine Mini-Demonstration in der Nähe des Sozialen Zentrums in der Schmechtingstraße Halt machen. Ein Dutzend Leute wird dann angekarrt und hört sich rassistische Parolen an. Auf ihrer Webseite schreibt die Gruppierung: „Wir gehen da hin, wo es weh tut, wo das Scheitern der Altparteien offensichtlich geworden ist. Hier kollidiert ihre schöne, bunte Multi-Kulti-Welt mit dem wirklichen Leben. Radikale Islamisten und ihre einheimischen Helfer bedrohen unsere Freiheit!“ Das Soziale Zentrum lädt ab 12 Uhr zu „Kaffee, Kuchen und für einen vielfältigen Stadtteil“ ein.
Über Manfred Rouhs, den Vorsitzenden der Splitterpartei und Organisator der Tour schreibt wikipedia: mehr…

Mittwoch 21.08.13, 10:42 Uhr

Der Umgang mit rechten Politsekten

Heute Abend um 19 Uhr wird das Soziale Zentrum entscheiden, wie es mit einer angekündigten Demonstration der ultra rechten Polit-Sekte „Pro Deutschland“  umgeht. Am kommenden Mittwoch, den 28. August wollen die Nazis vor dem Sozialen Zentrum demonstrieren. Sie verkünden als ihr Motiv: „Radikale Islamisten und ihre einheimischen Helfer bedrohen unsere Freiheit!“ In den letzten Jahren hat diese Politsekte zwei Mal vor Moscheen und einmal vor einen Flüchtlingsheim in Bochum demonstriert. Dazu sind jeweils ein Dutzend Leute angekarrt worden, die sich rassistische Reden anhören durften. Dann verschwand die überregional organisierte Tour in eine Nachbarstadt. Die sicherlich nicht leicht zu beantwortende Frage ist nun, muss man einen solchen Quatsch ernst nehmen bzw. ist es ein Muss, solchen widerlichen Aktionen ernsthaft entgegen zu treten. 


Dienstag 20.08.13, 17:25 Uhr

Sommerfest der Linkspartei 1

Unter dem Motto „Sozial und solidarisch“ lädt Die Linke Bochum ein zu ihrem Sommerfest am Freitag, 23. August von 15 – 20 Uhr auf dem Dr. Ruer Platz . Hauptredner wird Gregor Gysi sein. In der Einladung heißt es: »Neben guter Musik, Essen, Trinken und Unterhaltung wird ab 15 Uhr für ein umfangreiches Kinderprogramm mit Hüpfburg, Rollen-Rutsche, Bobbycar-Rennen, Luftballons, Buttons sowie weiteren Spielen für die Kleinen gesorgt. Neben einem Infostand der Linken wird auch die linksjugend [´solid] und die Bochumer Ratsfraktion über ihre Aktivitäten informieren. mehr…


Montag 19.08.13, 21:27 Uhr

Bündnis-Treffen

Umverteilen. Macht. Gerechtigkeit

Am Mittwoch, den 21. 8. um 18 Uhr lädt das Bochumer Bündnis für Arbeit und soziale Gerechtigkeit zu einem Treffen in der Geschäftsstelle von ver.di ein. Hier soll über die Mobilisierung für die bundesweite umfairteilen-Demonstration am 14. September in Bochum beraten werden.

Montag 19.08.13, 13:38 Uhr
Klack Zwo B Erinnerungen

Stadtinterventionen

Am Samstag, den 24. August zeigt das Endstation Open Air Kino im Bahnhof Langendreer ein Kurzfilmprogramm von blicke.filmfestival des ruhrgebiets unter dem Motto „Stadtinterventionen“. „Vergesst Alles, was ihr bisher gesehen habt!“ Unter diesem Motto ging 1989 das Videomagazin „Die Aktuelle Monatsschau“ an den Start. Unentdeckte Nachrichten über Bochum wurden 10 Jahre lang aufgespürt, produziert und monatlich als Vorfilm im Endstation Kino gezeigt. Das Videomagazin ist eine der Wurzeln des blicke Filmfestivals, das in diesem Jahr zum 21. Mal stattfindet. Aus beiden Archiven werden Kurzfilme zum Thema „Stadtinterventionen“ gezeigt. Wegen evtl. unsicherer Wetterlage an den Spieltagen anrufen (0234-687 16 20) oder auf www.endstation-kino.de informieren, ob doch eher die Spätvorstellung im Saal in Frage kommt. Die Vorstellungen beginnen mit Anbruch der Dunkelheit (ca. 21.00 Uhr), Einlass ist ab 20.45 Uhr. Näheres.


Freitag 16.08.13, 17:14 Uhr
Soziale Liste:

Der NPD-Provokation entgegentreten!

Die Soziale Liste Bochum ruft „zum deutlichen, lauten und kreativen Protest gegen neuerliche Demonstrationsversuche der neonazistischen NPD am Samstag, 17. August auf dem Husemannplatz auf.“ „Angesichts des NSU-Prozesses und des neuerlichen Anstiegs der neonazistischen Gewalt ist die geplante NPD-Kundgebung eine Provokation. Eine besondere Provokation sind auch die Wahlplakate der NPD. Besonders das hetzerische Plakat „Maria statt Scharia“ stachelt zum Rassenhass auf“, sagt Nuray Boyraz, Ratsfrau der Sozialen Liste. Das Ziel der NPD, mit sozial demagogischen Phrasen Ängste und Vorurteile zu schüren, muss vereitelt werden. Dafür sollten sich viele Bochumer Bürgerinnen und Bürger engagieren, so Boyraz.


Freitag 16.08.13, 13:05 Uhr

Kein Platz für Nazis – NPD verbieten!

„Am morgigen Samstag will die NPD von 10 bis 12 Uhr eine Kundgebung auf dem Husemannplatz in Bochum abhalten. Die Linke Bochum ruft alle Menschen in der Stadt auf, sich an den dort geplanten Gegenaktionen zu beteiligen und deutlich zu machen, dass es in unserer Stadt keinen Platz für Nazis gibt. Bochum ist kein Ort für faschistische Hetze und Rassismus!“, erklärt David Staercke, Kreissprecher Der Linken in Bochum. Der Linken-Sprecher erläutert weiter, die Die Linke habe sich im Bundestag massiv für ein NPD-Verbot eingesetzt, weil diese Nazipartei antisemitisch, rassistisch und neofaschistisch sei. Bund und Länder sollten die grundlegenden Voraussetzungen schaffen, damit ein Verbot möglich werde. mehr…


Freitag 16.08.13, 09:04 Uhr

Trillerpfeifen verboten 1


Die Staatsanwaltschaft Bochum hat offensichtlich die Polizei angewiesen, bei dem Protest gegen den morgigen Nazi-Aufmarsch den Gebrauch von Trillerpfeifen zu verbieten.  Es ist also Kreativität angesagt. Etliche Alternativen sind lauter als Trillerpfeifen. Es wird also empfohlen, Ohrstöpsel mitzubringen. Die Nazis sollen aber nicht nur nicht zu hören, sondern auch nicht zu sehen sein. Das Bündnis Bochum gegen Rechts fordert dazu auf, möglichst viele Transparente und Schilder mitzubringen. Da die NPD mit ihrer samstäglichen Tour in Bochum startet, kann es passieren, dass sie pünktlich um 10 Uhr anfangen wollen. Treffpunkt für den Protest ist um 9.30 Uhr auf der Kortumstraße Höhe Husemannplatz. Berichte von den bisherigen Stationen der Nazi-Tour sind zu lesen auf dem Blog: “Das NPD Flaggschiff versenken”.


Freitag 16.08.13, 08:01 Uhr

Nazis auf dem Husemann-Platz

Die VVN – BdA schreibt: »Gewöhnt die NPD sich inzwischen an, auf dem Platz zu demonstrieren, der nach einem Mann benannt wurde, der von den ungeistigen Vorgängern der NPD ermordet wurde? Schon das ist eine Provokation! Aber die NPD darf nirgendwo hetzen! Der Art. 139 des Grundgesetzes fordert faktisch das sofortige Verbot  und das seit 1964. Die rassistischen Diskriminierungen „der nicht natürlich Deutschen“ macht ein Wahlplakat der NPD zur BT-Wahl klar. Ein blondes blauäugiges Mädchen – darüber der Slogan: „Natürlich deutsch“. Besser kann die rassistische Ideologie der NPD nicht zusammengefasst werden! Die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der AntifaschistInnen (VVN-BdA) Bochum protestiert gegen die Erlaubnis, dass die NPD überhaupt wieder ihre menschenverachtenden Slogans verkünden darf. Wir rufen die antifaschistischen und demokratischen Bürgerinnen und Bürger auf, am Samstag der NPD zu zeigen, wie unerwünscht sie in Bochum ist.«


Montag 12.08.13, 07:02 Uhr

Überall ist Gezi-Park

Am heutigen Montag, den 12. 8. findet um 18.00 Uhr ein Treffen im Sozialen Zentrum statt, bei dem überlegt werden soll, wie die Solidarität mit dem Widerstand in der Türkei weitergehen soll. EinladerInnen sind die DIDF-Jugend und die Occupy-Gruppe.


Mittwoch 07.08.13, 14:59 Uhr
Software-Ausfall im Rathaus

Es dauert auf jeden Fall länger

Die Stadt Bochum teilt auf ihrer Webseite mit: „Wegen eines technischen Defektes ist eine Kundenbedienung zurzeit leider nicht möglich. Eine Prognose über die Dauer des Software-Ausfalls kann zurzeit nicht gegeben werden. Es dauert auf jeden Fall länger. Zur Vermeidung unnötiger Wege und Wartezeiten wird daher empfohlen, einen beabsichtigten Bürgerbüro-Besuch zu verschieben.“


Mittwoch 31.07.13, 22:32 Uhr
Am Samstag umsonst und draußen in der Freilichtbühne Wattenscheid:

Bahnhof Langendreer präsentiert: Jaqee

Am Samstag, den 3. August startet um 19.30 Uhr in der Freilichtbühne Wattenscheid das dritte Konzert in der Reihe Odyssee 2013 – Musik der Metropolen.  Die Ankündigung verspricht:  »Top-Act der dritten und letzten Konzertstaffel ist die vielseitige, charismatische Sängerin Jaqee. Die Weltenbummlerin lebte in Uganda und Schweden, bevor sie in Berlin Fuß fasste und stilsicher ihren eigenen Sound zwischen Reggae, Soul, R´n B und Jazz fand. Nach vielen Konzerten in Europa und Südafrika überzeugt sie mit ihrem neuen Album „Yes I am“. Für ein Opening de Luxe sorgen an diesem Konzertabend Joe Driscoll, Rapper aus New York und Sekou Kouyaté, Kora-Virtuose aus Conakry. Das ungewöhnliche Duo fand in Marseille zusammen und erprobt seitdem einen überzeugenden neuen Mix aus Afrofolk und Reggae mit Hiphop, der in die Beine geht.«


Samstag 27.07.13, 07:00 Uhr
Heute Abend umsonst und draußen in der Freilichtbühne Wattenscheid:

Jungle by Night

Jungle by Night - Ethiopino (Official video)

Der Bahnhof Langendreer präsentiert am heutigen Samstagabend um 19.30 Uhr auf der Freilichtbühne in Wattenscheid das zweite Konzert in der Reihe Odyssee 2013 – Musik der Metropolen. Zu sehen und zu hören sind neun junge Musiker von Jungle by Night aus Amsterdam. Die Ankündigung verspricht: »Ob äthiopischer Jazz, Afrofunk oder Wüstenblues, Rock oder Dub, sie sind dem Afrosound der 60er und 70er Jahre verfallen und verwandeln ihn in eine pulsierende mitreißende Mischung, die jede Tanzfläche erzittern lässt. Dass ihre Vinyl-Scheiben seit ihrer ersten Single E.T alle auf dem „Kindred Spirits“-Label erscheinen, bei dem auch die Afrobeat-Legende Tony Allen zu Hause ist, kommt einem Adelstschlag gleich.«

Freitag 26.07.13, 11:30 Uhr
Sevim Dagdelen: Freiheit für Manning, Assange und Snowden!

Für den Schutz von Whistleblowern

„Am 27. Juli werden weltweit Menschen für die Freiheit des US-Obergefreiten Bradley Manning demonstrieren, der wegen der Aufklärung über US-Kriegsverbrechen im Irak und in Afghanistan vor einem US-Militärgericht steht und dem eine lebenslange Haftstrafe droht. Und es werden Menschen unter dem Motto „#StopWatchingUs“ auf die Straßen gehen, um gegen die Verletzung von Freiheitsrechten zu protestieren und Aufklärung zu fordern. Auch in Bochum hat sich ein breites und überparteiliches Bündnis zusammengefunden: Alle Menschen sind aufgerufen, um 13:37 Uhr zum Husemannplatz in Bochum zu kommen und für ihre Grundrechte einzustehen. Gemeinsam demonstrieren wir gegen Überwachungssysteme wie PRISM und TEMPORA und zeigen unsere Solidarität mit Edward Snowden, Bradley Manning, Julian Assange und anderen Whistleblowern!“ erklärt Sevim Dagdelen, Bundestagsabgeordnete Der Linken aus Bochum, die Julian Assange im letzten Jahr in seinem Botschaftsasyl in London besuchte und sich aktuell um eine Besuchserlaubnis für Bradley Manning in den USA bemüht. Dagdelen weiter: mehr…


Donnerstag 25.07.13, 14:38 Uhr

Obama aktuell: „Yes we scan“ 1

Die Soziale Liste unterstützt den dezentralen, bundesweiten Aktionstag gegen Überwachung, der am 27. Juli stattfindet und schreibt: »Den Hintergrund für die Aktivitäten bilden die Offenlegung des in den vergangenen Wochen mit Abstand größten weltweiten Überwachungsskandals aller Zeiten. Neben offensiver Wirtschafts- und politischer Spionage gegen Europa und insbesondere Deutschland durch Geheimdienste der USA und Großbritanniens wurde auch ein umfangreiches, in seinen Ausmaßen bislang unvorstellbares Netz der Massenüberwachung bekannt. Immer deutlicher wird auch eine Beteiligung deutscher Geheimdienste und politischer Kräfte an den Überwachungsprogrammen gegen die eigene Bevölkerung. Die Privatsphäre wird zerstört, Freiheitsrechte beschnitten und die Bestimmungen der deutschen Verfassung wie Artikel 5 (Meinungs- und Informationsfreiheit), (Artikel 13 (Unverletzlichkeit der Wohnung) und Artikel 10 (Brief-, Post- und Fernmeldegeheimnis) mit Füßen getreten. mehr…


Donnerstag 25.07.13, 05:13 Uhr

Demo am Samstag: „StopWatchingUs“


Am Samstag, den 27. Juli finden  unter dem Motto „StopWatchingUs“ weltweit Proteste gegen Prism, Tempora und das Utah Data Center und für Solidarität mit Edward Snowden, Bradley Manning und anderen InformationsaktivistInnen statt. In Bochum ruft ein Bündnis von Organisationen und Parteien um 13:37 Uhr auf dem Husemannplatz zum Protest auf. Im Aufruf des Bündnisses heißt es: »#StopWatchingUs/ #AntiPrism Demo in Bochum am 27.07.2013. Noch nie wurden die Nutzung von Telefon, Post und Internet in einem solchen Umfang weltweit wie durch PRISM, Tempora und ähnliche Programme überwacht. Derartige Überwachungsmöglichkeiten, deren Ziel es ist, jede verfügbare Information zu kopieren und auszuwerten, bedeuten eine echte Gefahr für das Grundrecht auf freie Rede und die informationelle Selbstbestimmung der Einzelnen. Und damit für die Grundfesten jeder Demokratie.
Eine Aufklärung des Überwachungsskandals scheint nach den Äußerungen von Bundeskanzlerin Merkel und Innenminister Friedrich in weite Ferne gerückt. Die Überwachung wird toleriert und über die Nutzung durch Geheimdienste und Sicherheitsorgane sogar gefördert. mehr…

Montag 22.07.13, 18:23 Uhr

Der andere Stadtrundgang mit bodo

Das Straßenmagazin bodo bietet jeden 3. Samstag im Monat die etwas andere Stadtführung und interessierten Gruppen auch Extra-Termine an. Von diesem Angebot macht Die Linke im Rat am Donnerstag, den 25. Juli Gebrauch und lädt dazu alle interessierten Bürgerinnen und Bürger ein mitzugehen. Um 16 Uhr startet die Gruppe bei bodo in der Stühmeyerstr. 33. Einer der Straßenverkäufer führt die Teilnehmenden zu Orten, die für Obdachlose oder Menschen in sehr schwierigen Lebenslagen besonders wichtig sind. Das können z.B. Kleiderkammer, Mittagstisch oder Übernachtungsstelle sein. mehr…


Freitag 12.07.13, 15:16 Uhr

ver.di lädt Parteien zur Auswahl ein

Am Mittwoch, den 17. 7. lädt ver.di um 17:00 Uhr in die Universitätsstr. 76 zu einer Podiumsdiskussion im Vorfeld der Bundestagswahl ein. ver.di hat geschaut, welche Themen aus der Sicht von GewerkschafterInnen wichtig sind und Forderungen für ein Recht auf gute Arbeit für alle formuliert..Schwerpunktthemen der Diskussion werden sein: Die Finanzierung eines handlungsfähigen Staates, Gute Arbeit,  Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Bildungs- und Teilhabepolitik und Solidarische Alterssicherung. VertreterInnen der Parteien sind: Matthias Birkwald (Die Linke), Ingrid Fischbach (CDU), Axel Schäfer (SPD), Frithjof Schmidt (Grüne) und Christina Worm (Piratenpartei).


Donnerstag 04.07.13, 18:00 Uhr

Bücherverbrennung und entartete Kunst

Die VVN – BdA lädt am Freitag, den 5. Juli um 19.30 Uhr in der Gaststätte “Haus Lotz” am Springerplatz zu einer Veranstaltung ein zum Thema Bücherverbrennung und entartete Kunst: »Vor 80 Jahren wurden in Deutschland Bücher verbrannt, Bilder und Skulpturen zur entarteten Kunst erklärt. “Dort, wo man Bücher verbrennt, verbrennt man am Ende auch Menschen“, diese Worte Heinrich Heines wurden in bis dahin unvorstellbarer Weise zur Realität. Was haben uns die damaligen Ereignisse heute zu sagen? Dieser Frage will die VVN-Bund der Antifaschisten mit einer Informations- und Diskussionsveranstaltung nachgehen.  Kurze Einführungen zu den Themen Bücherverbrennungen und die Propagandaschau der Nazis zur Entarteten Kunst 1937 in München werden begleitet von Lesungen von Gedichten und Texten von Autoren, deren Bücher verbrannt wurden oder auf den Index gesetzt wurden.«


Mittwoch 03.07.13, 14:40 Uhr

Taksim ist überall

Das Bündnis „Taksim ist überall Bochum“ ruft für Freitag den 5. Juli zu einer Kundgebung auf dem Konrad Adenauer Platz auf: »Der brutale Polizeieinsatz des türkischen Staates mit mehreren Toten, Tausenden Verletzten und Verhafteten hat die demokratische Protestbewegung nicht unterdrücken können. Die Menschen treffen sich weiterhin in allabendlichen Bürgerforen, um eine echte Demokratie gegen die konservative Politik der Erdogan-Regierung zu praktizieren: „Sie haben uns aus dem Gezi-Park herausgeworfen“, sagt ein junger Mann, „aber jetzt ist jeder Park zum Gezi geworden. “ Noch nie sind die Werte, auf denen die Europäische Gemeinschaft angeblich basiert, so offensiv eingefordert worden wie in den letzten vier Wochen. Aber ein echtes Bekenntnis von den Politikern der EU zu den Menschen, die für Demokratie und Freiheit auf die Straße gehen, blieb aus. Daher ist es wichtig, dass die BürgerInnen Europas ihren FreundInnen in der Türkei zur Seite stehen. Kommt am Freitagabend, den 5. Juli um 1 9:00 Uhr zum KAP (Konrad-Adenauer- Platz) vor dem Mandragora in Bochum! Wir wollen über die neuesten Entwicklungen informieren und auch musikalisch unsere Solidarität ausdrücken. Wir werden auch auf die Proteste hinweisen, die weltweit, wie zum Beispiel aktuell in Brasilien, Chile und den Ländern Südeuropas stattfinden. «


Montag 01.07.13, 21:48 Uhr

Das Sivas-Massaker

Verband der Studierenden aus Kurdistan – Yekitiya Xwendekarên Kurdistan YXK lädt an Dienstag, den 2. 7. um 18 Uhr zu einer Veranstaltung im HZO 70 der Ruhr-Uni ein. Das Thema: Die Massaker in der Geschichte der Türkei – Am Beispiel von Sivas 1993. In der Einladung heißt es: »Das Sivas-Massaker jährt sich am 02.07.2013 nun zum 20. Male.Im Jahre 1993 kamen in Sivas, einer Provinz im Osten der Türkei im Rahmen eines Kulturfestivals zu Ehren des Dichters Pir Sultan Abdal 35 Menschen, darunter Kultur-, Musik- und Literaturschaffende alevitischen Glaubens ums Leben. Eine religiös fanatische Menschenmenge umzingelte den Austragungsort des Kulturfestivals – das Madimak Hotel in Sivas – und warf Brandsätze gegen das Hotel. Dabei starben 35 Menschen. mehr…


Montag 01.07.13, 17:30 Uhr
Update

Demo gegen den E-Pass 3

Die Bochumer Linkspartei ruft zu einer Demonstration am kommenden Donnerstag, den 4. Juli (und nicht wie irrtümlich hier gemeldet am Samstag) auf: »Amerikanische und britische Geheimdienste spähen Daten in Europa und insbesondere in Deutschland aus. Die Pass- und Ausweisbehörden sammeln millionenfach erkennungsdienstliche Daten der Bevölkerung. Diese Daten sind nicht sicher! Jetzt sollen an den großen deutschen Flughäfen automatische Grenzkontrollen eingeführt werden, an denen der Chip des E-Passes (RFID-Chip) zum Einsatz kommt. „Stoppt die erkennungsdienstliche Behandlung! E-Pass abschaffen” mehr…


Montag 01.07.13, 15:31 Uhr

Wirtschaft und Schule

Die Weiterbildungseinrichtung „Arbeit und Leben“ von VHS und dem DGB laden am 4. Juli um 19.30 Uhr im Clubraum der VHS zu einem Vortrag von Prof. Tim Engartner ein. Es geht um das Thema Wirtschaft und Schule. In der Einladung heißt es: Die Schule ist eine Lehranstalt, in der SchülerInnen Wissen und Können vermittelt wird. Doch über das, was SchülerInnen können und wissen müssen, bzw. über das, was Lehrer im Schulalltag lehren sollen, wird seit jeher rege diskutiert. mehr…