Benny Krutschinna von der Bochumer Linksjugend [’solid] war am vergangenen Wochenende mit einer Delegation aus NRW in Istanbul. Am Mittwoch, den 26.6. berichtet er um 20.30 Uhr im Sozialen Zentrum über das Geschehen am Taksim Platz, seine Eindrücke und was ihn besonders bewegt hat.
Der DGB lädt am Donnerstag, den 27. 6. um 18.00 Uhr zu einer Veranstaltung in den Bahnhof Langendreer ein: »Die Auseinandersetzungen in der Türkei haben sich in den vergangenen Tagen immer weiter zugespitzt. Als Auslöser werden die Bebauungsplanungen im Gezi-Park und die Proteste auf dem Taksim-Platz in Istanbul ausgemacht. Die Reaktionen der Erdogan-Regierung stoßen überall auf scharfen Protest und haben eine Welle von Aktionen und Demonstrationen im ganzen Land ausgelöst. Längst sind grundlegende Fragen über die politischen Entwicklungen in der Türkei auf die Tagesordnung gerückt. Als Referent ist Mehmet Calli, Journalist und Betreiber der Webseite „tuerkei-aktuell.info“ eingeladen. Calli hat Mitte Juni eine von der Migrantenorganisation DIDF organisierte Delegation nach Istanbul geleitet und wird als Augenzeuge über die Gründe des Widerstandes und die Reaktionen der herrschenden Politik und Polizei authentisch berichten: Worum geht es in diesen Tagen, was sind Hintergründe und welche Perspektiven zeichnen sich ab? Im Anschluss an den Vortrag besteht die Möglichkeit zur Diskussion.«
Seit zwei Monaten trifft sich eine Initiative im Alsenwohnzimmer, die einen Gemeinschaftsgarten gründen will. Die Idee lehnt sich an ähnlichen Projekten wie den Prinzessinnengärten in Berlin an. Aktuell sucht die Initiative noch weitere Menschen, die mitmachen wollen und einen Platz für den Garten. Um sich und andere weiter inspirieren zu lassen, zeigt die Initiative am Samstag, 22.6. ab 20 Uhr im Alsenwohnzimmer den Film „Eine andere Welt ist pflanzbar! – Teil 4 Nordamerika“ (2012, Englisch mit Deutschen Untertiteln, DVD, 60 Minuten) der Filmemacherin Ella von der Haide.
Am Sonntag, den 23. Juni findet um 20 Uhr im Bahnhof Langendreer ein Konzert statt. In der Einladung heißt es: »Der Liedermacher Heinz Ratz besuchte 80 Flüchtlingsheime in Deutschland und fand dort Musiker von Weltklasseformat. Durch Reise- und Arbeitsverbote hatten sie aber keine Chance, ihre Musik öffentlich zu spielen. Von diesem Schicksal tief berührt, erweiterte Ratz seine eigene Combo “Strom & Wasser†noch durch ein “feat. The Refugees†um 20 Leute aus aller Welt. mehr…
Auf der Wiese vor dem Bergbaumuseum findet z. Z. ein open-air-Solidaritätsfest „Taksim ist überall“ statt. AugenzeugInnen berichteten von den brutalen Polizeuübergriffen in der Türkei. Jetzt spielt ein Musikgruppe von DIDF. Gleich wird ein riesiges Solidaritätsfoto mit vielen Teilnehmenden gemacht, dann berichtet ein Arzt als Augenzeuge aus Istanbul. Anschließend spielt Compania Bataclan. Abschließend wird es eine Session von mehreren MusikerInnen geben, die inzwischen auf dem Platz eingetroffen sind. Der Regenradar verspricht, dass alles bei tollem Wetter stattfinden wird.
In der von der LAG Soziokultur geförderten Reihe “Interventionen Stadt für alle†startet am Sonntag, 23. 6. eine Busrundfahrt zum Thema „Wohnen im Ruhrgebiet – Bewohner nehmen das Heft in die Hand“ durch mehrere Städte. Für die Rundtour, die am Mehrgeneration-Wohnprojekt Bundtstift e. V. in Langendreer startet, sind noch einige Plätze im Bus frei. Für das Mitfahren im Bus ist eine Anmeldung erforderlich. NormalverdienerInnen zahlen für die Fahrt 5 €, alle anderen nach Selbsteinschätzung. In der Einladung heißt es: »Das Ruhrgebiet genießt inzwischen das Privileg, die niedrigsten Mieten deutscher Städteregionen zu haben. Andererseits gibt es wenig Regionen, in denen Finanzinvestoren so viele Wohnungen gekauft haben. Die Städte im Ruhrgebiet haben mit erheblichen Problemen durch Verschuldung und Armut zu kämpfen. Die Chancen und Probleme stellen Herausforderungen für die BewohnerInnen dar, die das Wohnen und Wohnumfeld selber mitgestalten müssen und können. Die Stationen sind: mehr…
Das Bündnis „Taksim ist überall“, das am morgigen Mittwoch, den 19. 6. ab 18.00 zu einem Open-Air-Solidaritätsabend vor dem Bergbaumuseum einlädt, schreibt über den geplanten Ablauf: »Mit Musik und aktuellen Berichten aus Istanbul soll gemeinsam ein Zeichen der Solidarität mit den Protestierenden in der Türkei gesetzt werden. Gleichzeitig soll gegen das brutale Vorgehen der Regierung Erdogans, gegen die Räumung des Gezi Parks und die Polizeigewalt demonstriert werden. Es werden verschiedene Menschen zu Wort kommen, die die Proteste in Istanbul erlebt sowie unterstützt haben, sei es medial oder durch medizinische Nothilfe. Lokale Musiker und DJs haben sich spontan bereit erklärt, die Aktion zu unterstützen, dazu gibt es einen offenen Aufruf an Musiker sich spontan einzubringen. Eine symbolische Solidaritäts-Aktion an dem Abend wird die Fotosession „Ihr seid nicht allein“ sein, bei der Teilnehmer sich mit persönlichen Grußbotschaften ablichten lassen können, die den Protestierenden in der Türkei in Form einer Fotogalerie zukommen sollen.«
Die Medizinische Flüchtlingshilfe Bochum organisiert in Zusammenarbeit mit anderen Organisationen und Privatpersonen zum Weltflüchtlingstag am Donnerstag, den 20. Juni von 12 – 19 Uhr eine Veranstaltung auf dem Platz des Europäischen Versprechens (neben dem Rathaus). Das Motto lautet: „grenzenlos gemeinsam leben“ und dazu ist folgende Aktion geplant: »Diese Grenzen sind auch der gestalterische Fokus. Sie werden durch gelbes Absperrband sichtbar gemacht. Diese werden über den ganzen Vorplatz bis in die Kirche hinein, zunächst als „ Grenzen“ gespannt, so dass zu Beginn der Ausstellung eine Interaktion des Zerschneidens, und somit das überwinden der Grenzen, eingefordert wird. Zum Verständnis des Sinns dieser Aktion zum späteren Zeitpunkt, sind zusätzlich gelbe Linien auf dem Boden sichtbar als Grenze wahrzunehmen. mehr…
Montag 17.06.13, 21:38 Uhr
Open Air Soli-Abend für die Proteste in der Türkei
Am Mittwoch, den 19. 6. lädt das Bochumer Bündnis Taksim ist überall ab 18 Uhr vor dem Bergbau-Museum zu einem Open Air Soli-Abend für die Proteste in der Türkei – gegen die brutale Repression und die Räumung des Gezi Parks ein. Im Flyer, der dazu aufruft heißt es: »Am Samstag fand die Gewalt gegen die Protestierenden in der Türkei einen weiteren traurigen Höhepunkt: Die Polizei räumte mit enormer Brutalität, mit Wasserwerfern und Panzern, Tränengasgranaten und Gummigeschossen den Gezi Park und setzte damit die Drohungen von Minsterpräsident Erdogan in die Tat um. Mehrere hundert Menschen wurden verletzt. Sogar die provisorischen Lazarette wurden mit Tränengas angegriffen. Seit Beginn der Proteste sind mindestens vier Menschen getötet, Tausende verletzt, Unzählige verhaftet worden. mehr…
Montag 17.06.13, 17:49 Uhr
Informations- und Diskussionsveranstaltung der Linksfraktion Bochum
Am Donnerstag, den 20. Juni lädt die Linksfraktion im Rat um 18.30 Uhr im Museum zu einer Veranstaltung über Energiearmut ein und schreibt: »Was können wir gegen Energiearmut tun? Helfen Sozialtarife weiter? Wie nützlich ist Energieberatung? Welche Aufgabe haben die öffentlichen Stromversorger? Müssen wir die Einkommenssituation verbessern und höhere Hartz-IV-Regelsätze erreichen? Oder hilft gar nur die Verstaatlichung der Energiewirtschaft? Diese Fragen wollen wir diskutieren am mit Claudia Bruhn, Projektleiterin, Verbraucherzentrale NRW, Caren Lay, Verbraucherpolitische Sprecherin der Linken im Bundestag und stellvertretende Parteivorsitzende, Bernd Wilmert, Geschäftsführer Stadtwerke Bochum. mehr…
Die Brutalität, mit der das türkische Regime gegen DemonstratInnen vorgeht, wird auch in Bochum zu einer Reihe von Solidaritätsaktionen führen. Am morgigen Montag startet um 18 Uhr eine Kundgebung, zu der u. a. Occupy, DIDF und die Linkspartei aufrufen. Es folgt eine Demonstration durch die Innenstadt. Abschließend soll dann über weitere Aktionen beraten werden. In Vorbereitung ist eine weitere Demonstration am Mittwoch, dem 19. Juni wahrscheinlich um 18 Uhr vor dem Bergbaumuseum. Am Freitag, den 21. Juni wird dann um 20 Uhr im Sozialen Zentrum ein Film über die Umstrukturierung und Gentrifizierung Istanbuls gezeigt. Der Aufruf zur Demonstration am morgigen Montag.
Die Occupy-Gruppe Bochum ruft zusammen mit der Förderation Demokratischer Arbeitervereine (DIDF) und der Bochumer Linkspartei am Montag, den 17. Juni um 18 Uhr auf dem Husemannplatz in Bochum zu einer Kundgebung und Demonstration unter dem Motto „Taksim ist überall und überall ist Widerstand“ auf: »Wir wollen damit unsere Solidarität mit den Demonstrantinnen und Demonstranten in der Türkei ausdrücken, die sich gegen einen autoritären Staat, das Verschwinden öffentlicher Räume und eine hemmungslose Ökonomisierung der Gesellschaft zur Wehr setzen. Für einen neuen Internationalismus: Sie wollen Kapitalismus ohne Demokratie – wir wollen Demokratie ohne Kapitalismus!«, heißt es in einem Aufruf.
Am Montag, den 17. Juni wird es um 18 Uhr eine erneute Solidaritätskundgebung mit den Protesten in der Türkei auf dem Husemannplatz geben. DIDF und occupy und noch viele andere werden dazu aufrufen. Wahrscheinlich wird auch ein Demonstrationszug durch die Innenstadt durchgeführt.
Die SDAJ Bochum veranstaltet einmal im Monat einen Kneipenabend im Sozialen Zentrum Bochum. Am kommenden Samstag, den 15. Juni ist es ab 20 Uhr wieder soweit. Die SDAJ schreibt: »Marxismus, was ist das? Marx sagte einmal, der Kommunismus sei nicht ein bloßes Ideal, eine Traumgesellschaft, die wir nach unseren Wünschen zusammenbasteln, sondern die wirkliche Bewegung, die mit dem Kapitalismus Schluss mache. Kommunismus beginnt also mit der Untersuchung und Kritik der bestehenden Verhältnisse. Wie diese marxistische Kritik aussieht und wo sie ansetzt, wollen wir mit euch diskutieren. „Die kapitalistische Gesellschaft führt sich auf, als wäre sie gar keine Gesellschaft. […] Die Kapitalisten führen sich auf, als wollten sie zur Menschheit gar nicht gehören. Na schön.“(D.Dath)«
Das Endstation Kino zeigt am Donnerstag, den 13. Juni ab 19.00 Uhr als Abschluss des diesjährigen cine cubano Filmfestes eine Kurzfilmrolle mit Filmen von Absolventen der berühmten Internationalen Filmhochschule EICTV bei Havanna – der Escuela Internacional de Cine y Televisión de Antonio de los Baños (EICTV) und aus der Muestra Joven des ICAIC. German Wiener, Referent des Abends, Freund und Förderer des Festivals, ist Filmdozent in Dortmund und lehrt an der EICTV Cuba. Kooperation mit dem Fachbereich Film der FH Dortmund. Näheres.
Am morgigen Mittwoch, den 12. 6. findet um 13,00 Uhr im Saal H 206, 2. Etage beim Amtsgericht Krefeld ein Verhandlungstermin statt, in dem die Hochschule Niederrhein das Internetportal LabourNet.de e.V. mit einer einstweiligen Verfügungsverfahren zwingen will, folgende Behauptungen zu widerrufen: »a) “Putzfrauen sollen unsichtbar sein … Die schöne, heile Welt von Büros, Krankenhäusern oder Universitäten soll nicht durch den Anblick hektisch putzender und unterbezahlter Frauen gestört werden.†b) “… die Verwaltung meinte, im „Interesse der Hochschule Niederrhein“ die Arbeitszeiten auf 5.00 bis 8.00 Uhr verlegen zu müssen. Da ihr klar war, dass die Frauen einer entsprechenden Änderungskündigung nicht zustimmen würden, wählte sie den in der Branche allgemein üblichen Weg. Man will nicht auf die mit dem Gebäude vertrauten und eingearbeiteten Kräfte, also das „Know How“ verzichten, aber die Bedingungen ändern – also kündigt die alte Firma die Verträge und der Auftrag wird von einer neuen Firma übernommen, die die Frauen unter Androhung des Arbeitsplatzverlustes zwingen kann, neue Verträge zu unterschreiben.†c) “Und das von ihrer eigenen Institution, die ihre fragwürdigen „ästhetischen“ Vorstellungen über die Interessen der betroffenen Frauen stellt.‫ LabourNet Germany ist der Auffassung, dass es sich bei diesen Behauptungen um eine Kritik handelt, die vom Recht auf Meinungsfreiheit und Pressefreiheit gedeckt ist. Die Verhandlung ist öffentlich und die Redaktion von Labournet würde sich über eine breite Öffentlichkeit und Unterstützung freuen! Näheres.
1895 wurden die Naturfreunde gegründet, um ArbeiterInnen Freizeit und Naturerlebnisse zu ermöglichen. Vor 50 Jahren wurde das Haus Stimmstamm (Foto) von den Naturfreunden in Bochum-Langendreer übernommen und mit viel Eigeninitiative ausgebaut. Viele Vereine und Gruppen aus Langendreer haben dieses Haus genutzt. Die Naturfreunde in Bochum-Langendreer laden am Donnerstag, den 13 Juni um 18.30 Uhr in den Bahnhof Langendreer ein: »Gemeinsam wollen wir nun den Geburtstag feiern: Mit Sekt, Schnittchen und einem Programm: Harald Meves gibt eine Probe aus seinem Kabarettprogramm „Kannste nix von sagen“ und Stephan Krützner interpretiert Lieder aus der Arbeiter-, Friedens- und Antifa-Bewegung.«
In einem gemeinsamen Flugblatt rufen occupy und DIDF heute um 18 Uhr zu einer Demonstration auf. DIDF wird ab 17 Uhr mit einem Infostand an der Drehscheibe für die Kundgebung mobilisieren: »Wir protestieren gegen Polizeigewalt und Willkür der Herrschenden in Istanbul, Ankara und anderen türkischen Städten sowie in Frankfurt , in Südeuropa und überall auf der Welt. Die Brutalität der Polizei war zuletzt in der Türkei besonders hart undwir solidarisieren uns mit den Opfern. Aber auch die Einkesselung bei der Frankfurter Blockupy Demonstration ging in die gleiche Richtung: es wurden willkürlich Menschen bedroht, gedemütigt und mißhandelt, um sie und andere einzuschüchtern und von weiteren Protesten abzuhalten. Die Bilder gleichen sich. In den deutschen Medien gibt es teilweise eine verzerrte Darstellung: mehr…
Am Dienstag, den 11. Juni kommt die Bundeswehr auf den RUB-Campus. Neben einem ganztägigen Stand im Audimax-Foyer auf der „Firmekontaktmesse bonding“ möchte die Recruiting-Abteilung der Bundeswehr um 13:30 Uhr mit einem Vortrag im Mensa-Seminarraum Nr. 2 Studierende für eine „zivile Karriere“ ködern. Dies ist eine bewusste Täuschung. Alle Bundeswehrangehörige sind letztlich direkt oder indirekt daran beteiligt, Kriege zu führen, voranzutreiben, zu verbessern oder zu legitimieren. Das Protestkomitee an der Ruhr-Uni fordert zu einer Aktion auf: »Dass die Bundeswehr in den letzten Jahren verstärkt „Nachwuchsförderung“ in Jobcentern, Schulen und Unis betreibt, hat seinen Grund: Das Militär ist nicht besonders beliebt und nach dem Wegfall der Wehrpflicht wird es immer schwieriger, Menschen zu finden. die bereit sind, Deutschland am Hindukusch oder anderswo zu „verteidigen“. Mit einem enormen Budget z.B. für TV- und Radiowerbespots, aber auch mit Messeständen, wie an der RUB, versucht die Bundeswehr ihr Imageproblem zu beheben. Immer dort, wo die Bundeswehr ungestört agieren kann, wird sie ihre Spielräume nutzen. Schlägt ihr Widerstand entgegen (im Idealfall begleitet von einer öffentlichen Diskussion um den Sinn ihrer selbst), geht die Rechnung nicht mehr auf. Dementsprechend ist die Bundeswehr auch längst nicht auf allen „bonding“-Messen bundesweit vertreten. mehr…
Im Rahmen des Filmfests Cine Cubano zeigt die Humanitären CubaHilfe am Montag, den 10. Juni um 18.30 Uhr im Endstation Kino kurze und längere Doku- sowie Fiction-Formate. Claudia von Alemann präsentiert die Filmrolle und referiert zum Thema Frauen im cubanischen Film. Zu sehen sind u. a. Arbeiten von Sara Gomez, neuere Filme von Alina RodrÃguez, Gretel Marin Palacio. Näheres. Es werden Themen angesprochen wie: häusliche Gewalt, Machismus, Emanzipation. Claudia von Alemann studierte u.a. bei Alexander Kluge und Edgar Reitz. Sie organisierte mit Helke Sander das „1. Internationale Frauen-Film seminar“ 1973 im Kino Arsenal Westberlin. Als Filmprofessorin lehrte sie u.a. in Dortmund (bis 2006) sowie als Gastprofessorin an Hochschulen weltweit, auch an der Internationalen Filmhochschule EICTV bei Havanna. Ihr Werk weist eine beeindruckende Fülle von experimentellen, dokumentarischen und Spielfilmen sowie etliche Printpublikationen auf.
Am Montagabend wird in der Bochumer Innenstadt gegen Repression weltweit demonstriert. Fast zeitgleich haben DIDF um 17 Uhr an der Drehscheibe und occupy um 18 Uhr auf dem Husemannplatz Kundgebungen angemeldet. Beide Organisationen haben sich inzwischen abgestimmt, sich zu unterstützen. DIDF wird in der Kundgebung den Schwerpunkt auf die Repression in der Türkei legen und zur Solidarität mit den Protesten in der Türkei aufrufen. Der Aufruf. Occupy schreibt: „Am Samstag, den 1. Juni ist die Blockupy-Demonstration gegen die Krisen- und Verarmungspolitik in Europa von der Polizei gesprengt worden. Nach wenigen hundert Metern wurde ein Teil des Demonstrationszuges von dessen Spitze und dem nachfolgenden Rest durch massive Polizeikräfte getrennt. Etwa 800 Menschen wurden innerhalb dieses Kessels über neun Stunden festgehalten. Sie waren brutalen Attacken der Polizei ausgesetzt, die mit mit Schlagstöcken und Pfefferspray die Eingeschlossenen traktierten. Auch die übrigen Demonstranten, die sich mit den Eingekesselten solidarisierten, wurden zum Teil Opfer dieser Übergriffe. Die Bilder dieser Polizeiattacken reihen sich ein in die Bilder anderer europäischer und aussereuropäischer Länder, in denen ein autoritärer Staat versucht, die Proteste seiner BürgerInnen mit Gewalt zu ersticken. Die Occupy-Gruppe in Bochum ruft aller Bürgerinnen und Bürger auf, gegen diese skandalösen Übergriffe zu protestieren und Flagge zu zeigen für die Verteidigung des Demonstrationsrechtes – hier und anderswo! mehr…
Donnerstag 06.06.13, 17:50 Uhr
Soziale Liste ruft zur Solidarität mit den DemokratInnen in der Türkei auf
Zu den Protesten von vielen tausend Menschen in Istanbul und anderen türkischen Städten erklärt Nuray Boyraz, Ratsfrau der Sozialen Liste: „Trotz der rigiden und brutalen Vorgehensweise der Polizei gehen seit Tagen in der Türkei Menschen auf die Straßen, um ihren Protest gegen die arrogante Vorgehensweise von Ministerpräsident Tayyip Erdogan und der Regierung zu bekunden. Es sind historische Ereignisse, die in diesen Tagen in der Türkei stattfinden. Denn Menschen verschiedenster Organisationen mit unterschiedlichen Weltanschauungen sind eng zusammengerückt und kämpfen für ein gemeinsames Ziel: Mehr Demokratie und Freiheit! Leider ist die Berichterstattung diesbezüglich in den türkischen Medien, aufgrund der herrschenden Zensur sehr dürftig, da die freie Berichterstattung stark behindert wird. Umso wichtiger ist es, Solidarität mit den Demokraten in den türkischen Städten und Dörfern zu üben und offen zu zeigen.“
Am Samstag, 8. Juni laden die Rote Hilfe Bochum/Dortmund und der Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung um 15.30 Uhr zu einem „Facebook-Workshop“ ins Sozialen Zentrum ein. Hier sollen die Spuren der „Digital Native“ Fiona verfolgt werden, um sich so ein digitales Bild von ihr zu erstellen. Damit wird versucht, die Chancen und Risiken des Web 2.0 zu zeigen. In der Einladung heißt es: »Findet Fiona! Eine virtuelle Spurensuche Das Web 2.0: Unendliche Weiten voller sozialer Netzwerke, Videoplattformen, Blogs, Galerien, Spielhöllen und noch einigem mehr. Millionen von Menschen machen sich täglich auf, um diese bunte Welt alleine oder gemeinsam mit anderen zu erkunden – für viele von ihnen ist ein Alltag ohne das Web gar nicht mehr vorstellbar. Dabei lernen sie nicht nur Neues kennen, sondern hinterlassen auch diverse digitale Fußabdrücke. In unserem Workshop machen wir uns in unterschiedlichen Rollen gemeinsam auf die Suche nach Fiona. Wir verfolgen ihre Spuren im Web und versuchen herauszufinden, wer sie ist, wo und wie sie lebt und mit wem sie befreundet ist. Dabei werden wir nicht nur Chancen und Risiken, sondern auch den Einfluss des Web 2.0 auf unseren “realen†Alltag erkunden und diskutieren.«
Der Bochumer Opel-Betriebsrat hat für kommenden Montag, 10. Juni, 8.00 Uhr, zur nächsten Belegschaftsversammlung im Wareneingang D3 (Presswerk) eingeladen. In einem Flugblatt, das an die Belegschaft verteilt wurde, steht worum es geht: »Der Opel-Vorstand will ab 2015 das Bochumer Werk schließen. Betroffen sind weit mehr als 4.000 Beschäftigte. Unser Zafira soll in Rüsselsheim weiterproduziert werden. Was ist mit der dritten Schicht? Was passiert mit der Getriebefertigung? Wie geht es mit der Berufsausbildung weiter? Was ist mit den Partnerbetrieben? Die Zeit wird knapp. Am Montag in der Belegschaftsversammlung müssen Verantwortliche von Opel Rede und Antwort stehen. Der GBR-Vorsitzende hat ebenfalls sein Kommen zugesagt. Wir freuen uns auf eine sachliche und faire Diskussion. Die Belegschaft verlangt an diesem Tag Antworten. Wir geben niemals auf! Es geht um unsere Zukunft.«
http://vimeo.com/63408991
Das Endstation Kino zeigt ab Donnerstag, den 6.6. im griechischen Original mit deutschen Untertiteln den Spielfilm Wasted Youth. Die Filmbeschreibung: „Ein heißer Sommertag in Athen: Der 16-jähriger Skater Harris und seine Freunde amüsieren sich in der großen Stadt, während Vasislis, Polizist mittleren Alters darum kämpft, seine Familie ausreichend zu versorgen. Ihre Wege kreuzen sich… mehr…
Ver.di führt z. Z. eine Aktionswoche zum Thema Urlaub durch. Von Mittwoch bis Freitag wird mit „Ferieninseln mit Infostand“ in der Innenstadt daran erinnert, dass Urlaubsansprüche gewerkschaftlich erkämpft wurden. Ver.di schreibt: »Urlaub ist für viele nicht nur die schönste Zeit des Jahres, sondern sichert angesichts steigender Arbeitsbelastung in vielen Branchen auch die notwendige Erholung für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Mitglieder der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) haben in der Regel durch Tarifverträge Anspruch auf mindestens fünf und häufig sogar bis zu sechs Wochen Urlaub pro Jahr – im Unterschied zum gesetzlichen Anspruch, der lediglich vier Wochen vorsieht.“ mehr…
Am morgigen Mittwoch gibt es an der Ruhr-Uni einen Pressetermin von Stadt und Hochschulen, bei dem für das Metropolradruhr geworben wird. Das Fahrradverleihsystem gibt es seit einigen Wochen mit Stationen an der Uni. Der AStA der Ruhr-Uni subventioniert das Projekt mit 57.750 Euro pro Semester. Die Oppositionsgruppen werfen dem AStA vor, dass er sich von der Firma Nextbike, die das Geschäft mit Metropolradruhr betreibt, damit gründlich über den Tisch hat ziehen lassen. Näheres dazu auf der Webseite der Liste b.i.e.r..
"Blut muss fließen - Undercover in der rechten Musikszene" (ZDF Aspekte, 18.02.2012)
Der Enthüllungsfilms „Blut muss fließen – Undercover unter Nazis“, von Peter Ohlendorf, ist am Freitag drei Mal in Bochum zu sehen. Der Film basiert auf einer neunjährigen verdeckten Filmrecherche auf Nazi-Konzerten des Journalisten Thomas Kuban, in der die extreme Gewaltbereitschaft der Nazis und deren wiederholte Volksverhetzung dargestellt wird. mehr…
Mit „Crash Bochum“ zeigt das Freie Kunst Territorium den zweiten Teil eines Ausstellungsprojektes. In Kooperation mit der Gruppe „Unusuals“ aus Katowice und dem Verein Ost-West aus Bochum werden Arbeiten von 30 polnischen und deutschen KünstlerInnen zusammengetragen. Dabei treffen die verschiedensten Positionen aufeinander. Ausstellungseröffnung ist am Freitag, den 7.6. um 19 Uhr im Hauptgebäude. Finissage: Samstag, 29.6.2013 um 17 Uhr, Öffnungszeiten: Do 16 – 20 Uhr, Sa, So 15 – 18 Uhr. Näheres.
Die Eröffnung der Ausstellung „Opfer rechter Gewalt seit 1990 in Deutschland“ findet am morgigen Montag, 3. Juni um 17 Uhr in der Willy-Brandt-Gesamtschule in Werne statt. Nach der Eröffnung der Ausstellung durch eine Vertreterin der Initiative Langendreer gegen Nazis werden die Schulleiterin und der Bezirksbürgermeister kurze Grußworte sprechen. Anschließend wird Julia Stegmann vom Verein Opferperspektive, der die Wanderausstellung erstellt hat, über die aktuelle Bedrohung durch rechte Gewalt in unserer Gesellschaft referieren. Die Chellistin Christiane Conradt wird zu Beginn und am Ende der Veranstaltung Werke von J.S. Bach und Michael Denhof spielen. Im Anschluss wird eine Führung durch die Ausstellung angeboten. Die Ausstellung kann bis zum 14. Juni in der Willy-Brandt-Gesamtschule besucht werden. Näheres.