Archiv für den Monat: September 2019


Dienstag 24.09.19, 20:42 Uhr

Gedenkstätte für die Euthanasieopfer geplant

Die Pressestelle der Stadt Bochum macht auf eine Initiative auf merksam, die sich dafür einsetzt, dass es in Bochum eine dauerhafte Gedenkstätte für die Euthanasieopfer in der nationalsozialistischen Zeit geben soll: »Dafür machen sich der Leiter des Universitätsklinikums, Prof. Georg Juckel und der Vorsitzende der kommunalen Inklusionskonferenz, Eckhard Sundermann, stark. Ein Gesprächskreis bei der Volkshochschule (VHS) für Angehörige, Freunde, Nachbarn der Opfer des nationalsozialistischen Terrors gegen psychisch Kranke und Menschen mit Behinderungen möchte an die Lebens- und Leidensgeschichte der Bochumer Opfer und ihrer Familien erinnern und diese aufarbeiten. Psychotherapeutin Ulrike Sundermann und Diplom-Psychologe Eckhard Sundermann begleiten den Gesprächskreis. Ziel ist die Einrichtung einer dauerhaften Gedenkstätte. Wer daran mitarbeiten möchte, kann sich bei der VHS unter der Rufnummer 02 34 / 910 – 15 55 oder im Internet unter vhs-bochum.de mit Angabe der Kursnummer 13027 sowie per E-Mail an BochumerEuthanasieopfer@gmx.de melden. Der Termin wird mit den Teilnehmenden abgestimmt. mehr…


Dienstag 24.09.19, 19:18 Uhr

Gründung einer Jugendvertretung

Der Kinder- und Jugendring hatte am 23. September 2019 interessierte Jugendliche und junge Erwachsene zur Gründung einer Jugendvertretung eingeladen und berichtet:. »Bei der Jugendvertretung können engagierte junge Menschen mitarbeiten, die sich für die Anliegen von Kindern und Jugendlichen einsetzen wollen. Mit der Schaffung einer Jugendvertretung soll ein dritter Baustein beim Partizipationskonzept für junge Menschen in Bochum geschaffen werden. Seit 2014 laden die AGOT (Arbeitsgemeinschaft Offener Türen) und der Kinder- und Jugendring zu Jugendforen in den Stadtbezirken ein und 2018 ist erstmals eine Jugendbefragung in Bochum durchgeführt worden. Die Ergebnisse der Jugendbefragung sind im Frühjahr 2019 vorgestellt worden und die Jugendbefragung soll 2021 wiederholt werden. Jugendforen finden 2019 noch in den Bezirken Mitte und Ost statt. mehr…


Dienstag 24.09.19, 15:13 Uhr

The Whale and the Raven

Von Freitag, den 27.09. bis Sonntag, den 29.09. zeigt das endstation.kino jeweils um 17 Uhr in der Reihe endstation.zukunft den Dokumentarfilm The Whale and the Raven. Wie vielerorts auf unserem Planeten kollidieren auch im kanadischen Hartley Bay im Nordwesten Kanadas, wirtschaftliche Interessen mit den Ziele von Umweltschutz und Wissenschaft. Regisseurin Mirjam Leuze porträtiert in ihrem Dokumentarfilm ein sensibles Ökosystem im Nordwesten Kanadas, mit beeindruckenden Naturaufnahmen und reflektiert über die Zukunft der ökologisch so reichen Region, die durch Profitinteressen und politische Entscheidungen aufs Spiel gesetzt wird.

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Montag 23.09.19, 19:25 Uhr

Newsletter der Linksfraktion

Die Linksfraktion im Bochumer Rat hat ihren neuen Newsletter veröffentlicht und schreibt: „Es bewegt sich was in Bochum! Am ergangenen Freitag haben sich in unserer Stadt mehr als 10.000 Menschen an den Aktionen zum Globalen Klimastreik beteiligt, und am Wochenende waren Hunderte bei der Fahrraddemo und beim Parking-Day für einen echten Wandel der Bochumer Verkehrspolitik auf der Straße. Im Rathaus können wir durchaus spüren, dass dieser Druck die Regierenden von SPD und Grünen nicht völlig unbeeindruckt lässt – dass aber Mehrheiten für einen tiefgreifenden Politikwechsel leider immer noch fehlen. Aber wir lassen uns nicht entmutigen: In diesem Newsletter berichten wir von der Ratssitzung am 19. September, vom Auftakt der Beratungen über den städtischen Haushalt 2020/21 – und natürlich von unseren konkreten Initiativen und Anträgen im Rat und in den Ausschüssen. Die Themen im Einzelnen: mehr…


Montag 23.09.19, 17:25 Uhr

foodsharing in Bochum

In der Zentralbücherei im Bildungs- und Verwaltungszentrum, Gustav-Heinemann-Platz 2–6, geht es bei der Veranstaltungsreihe „Sach mal …“ am Montag, 30. September, um 18.30 Uhr im Clubraum um das Thema „foodsharing“. Janine Skibbe und Laura Paweletz von „foodsharing Bochum“ erzählen über die Bewegung und die Idee dahinter. Erst kürzlich hat „foodsharing Bochum“ zwei neue Fair-Teiler (ein Ort, zu dem alle Menschen Lebensmittel mitbringen und kostenlos von dort mitnehmen dürfen) eröffnet, einer davon ganz zentral bei der Bochumer Ehrenamtsagentur neben dem Rathaus. Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei.


Montag 23.09.19, 15:14 Uhr

Arm trotz Arbeit

Ein großer Teil der 66.600 Menschen, die in Bochum nur einen Teilzeit- oder Minijob haben, ist nach Einschätzung der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) von Erwerbsarmut bedroht. „Insbesondere Frauen, die halbtags oder nur einzelne Tage in der Woche arbeiten, fehlt am Monatsende das nötige Geld. Für viele Familien in der Stadt ist ein Kinobesuch oder ein neuer Schulranzen längst zum Luxus geworden“, sagt Adnan Kandemir von der NGG Ruhrgebiet mit Blick auf aktuelle Zahlen des Statistischen Bundesamts. Danach ist jeder fünfte Haushalt (19,3 Prozent) im Regierungsbezirk Arnsberg armutsgefährdet. Im Jahr 2005 waren es noch 14,9 Prozent. Als armutsgefährdet gilt, wer weniger als 60 Prozent des durchschnittlichen Einkommens zur Verfügung hat. mehr…


Sonntag 22.09.19, 16:16 Uhr

Radwege-Überlegungen des Oberbürgermeisters

Der ADFC war am gestrigen Samstag im Rahmen seiner Aktionswoche anlässlich seines 30-jährigen Bestehens mit einen Infostand auf dem Massenberg-Boulevard präsent. Oberbürgermeister Thomas Eiskirch besuchte den ADFC, würdigte das Engagement des ADFC und war sichtlich beeindruckt von der vorbei radelnden Fahrraddemonstration der Radwende. Dann stellte der Oberbürgermeister vor, was seiner Ansicht nach im Bereich Radverkehrswege passieren soll. Eine zentrale Aussage war dabei: „Ich glaube, dass wir die nächsten fünf, sechs Jahre nutzen müssen, den Radverkehr auch auf den Ring zu bekommen, dass es uns gelingen muss, alle Einfallstraße, Radialstraßen so auszustatten, dass man mit dem Fahrrad auch auf den Ring kommt und wenn das Thema Verkehrskonzept Innenstadt das hergibt, wäre am besten ein Radkreuz innerhalb des Rings hinzubekommen, um die Wege schnell zu halten.“ Ganz konkret kündigte der OB an, dass Anfang nächsten Jahres der Neubau der Hattingerstraße mit einem ordentlichen Radstreifen ausgestattet wird. Als nächste soll dann der untere Teil der Castopper Straße Fahrrad tauglich werden. Anfang 2021 sei ein „radverkehradäquater“ Ausbau der Alleestraße geplant. mehr…


Sonntag 22.09.19, 13:26 Uhr
Schulen im Fokus bei Radwende-Demo:

„Eine Kö für alle!“

Das Bochumer Radwende Bündnis erklärt zur gestrigen Fahrrad-Demonstration: Über den Ring zur Königsallee, dort Aktionen an den Schulen, dann noch einmal über den Ring: Mit rund 500 Teilnehmer*innen war die Radwende-Demo trotz des großen Klimastreiks am Freitag gut besucht. Deutlich wurde, dass nach dem enttäuschenden Klimapaket der Bundesregierung die lokale Verkehrswende umso wichtiger ist. Besonders die Situation an den Schulen an der Königsallee zeigt, dass die Radverkehrsmöglichkeiten viel zu unsicher sind und nicht zum Radeln zur Schule einladen. mehr…


Sonntag 22.09.19, 10:56 Uhr

Radwege in einer Stadt für alle

Das Netzwerk »Stadt für Alle« hat gestern bei der Radwende-Demonstration in einem Redebeitrag deutlich gemacht, wie wichtig eine ökologisch orientierte Verkehrspolitik für eine lebenswerte Stadt wichtig ist: »Das Netzwerk »Stadt für Alle« ist ein offener Zusammenschluss von stadtpolitisch interessierten Gruppen, Organisationen und Einzelpersonen. Wir setzt uns für bezahlbaren Wohnraum und für eine solidarische und ökologische Stadtentwicklung ein. Wir begreifen die Stadt als Gemeinwesen und die städtische Infrastruktur als Gemeingüter die uns allen gehören – und über deren Nutzung und Verteilung demokratisch entschieden werden muss. Darum mischen wir uns in die Bochumer Stadtpolitik ein. mehr…


Sonntag 22.09.19, 09:10 Uhr

Zeichentrickfilm „Wenn der Wind weht“

Die Naturfreundejugend zeigt am Dienstag. den 24.9. um 18:30 Uhr im Naturfreundezentrum, Alte Bahnhofstr. 175, den von Jimmy T. Murakami aus dem Jahr 1986: »Jim und Hilda sind ein liebenswürdiges altes Ehepaar, das hinter immergrünen Hügeln ein friedliches Leben lebt. Eines Tages erfahren sie aus dem Radio, dass ein nuklearer Angriff bevorsteht. Mit einer an die Wand angelehnten Tür sowie Ratschlägen aus einer dubiosen Broschüre glauben sie, der Situation Herr zu werden. Sie überstehen den Angriff, haben infolge der Strahlungen jedoch keine Überlebenschance. Die Naivität und Hoffnung der beiden ist angesichts der Ausweglosigkeit ihrer Situation tief berührend.«


Samstag 21.09.19, 21:25 Uhr

Die Radwende wird zur Bewegung

Mehr als 600 TeilnehmerInnen sind heute dem Aufruf des Radwende-Bündnisses gefolgt und haben für eine andere Verkehrspolitik in Bochum demonstriert. Zu Beginn und zum Schluss eroberten sie sich einen autofreien Innenstadtring – normalerweise die Bochumer Fahrradhölle – und machten dann einen Abstecher auf die Königsallee. Diese wichtige Radialstrasse soll nach den bisherigen Planungen ohne eigene Fahrradspuren ausgebaut werden. Radfahrer*innen und Fußgänger*innen sollen sich gemeinsam den Bürgersteigteig teilen. Auf der Demonstration wurde deutlich gemacht, zu welchen gefährlichen Situationen es dabei insbesondere an den Bushaltestellen vor den Schulen kommt.

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