Am 7. Mai 1945 in Reims und am 8./9. Mai 1945 in Berlin unterzeichnete die Deutsche Wehrmacht vor den alliierten Armeen ihre bedingunglose Kapitulation. Damit war der 2. Weltkrieg und die Schreckensherrschaft der Nationalsozialisten beendet. Für das Antifa-Café im Sozialen Zentrum ist dies ein Grund zur Freude und zu einer Feier am Mittwoch, den 9. Mai ab 18:30 Uhr ins Soziale Zentrum einzuladen: mehr…
Am Dienstag, 8. Mai um 15:00 legt die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten an der Gedenktafel im Eingangsbereich des Stadtparks Bochum ein Blumengesteck nieder. Die VVN will damit an die Erschießungen von Widerstandskämpfern und Zwangsarbeitern durch die Gestapo kurz vor Kriegsende, am 9. April 1945 erinnern und der Ermordeten gedenken. Die Gestapo, die damals ihren Sitz in einer beschlagnahmten Villa auf der Bergstraße 76 hatte, erschoss im Keller der Gestapowache, wenige Stunden vor dem Einmarsch der amerikanischen Truppen, 20 Menschen und verscharrte diese in Bombentrichtern im Stadtpark. Zu den Ermordeten gehörten der frühere KPD-Abgeordnete im Provinziallandtag Adolf Straub und der Sozialdemokrat Wilhelm Hüser aus Castrop-Rauxel. mehr…
Auf den heimischen Baustellen herrscht „dicke Luft“, so die Bau-Gewerkschaft. Die Stimmung unter den rund 2.570 Bauarbeitern in Bochum sei „denkbar mies“: „Vom Maurer bis zum Kranführer – alle sind stinksauer. Die Arbeitgeber haben die Tarifverhandlungen zum Scheitern geführt. Das bringt den Bau zum Brodeln“, sagt die IG BAU-Bezirksvorsitzende Gabriele Henter. Aus Bochum werde sich deshalb am Montag, den 7. Mai eine Bauarbeiter-Delegation auf den Weg nach Berlin machen, um beim zentralen Bau-Protest in der Hauptstadt „ordentlich Frust abzulassen“. mehr…
Am Montag, dem 7.5. ist der deutsch-niederländische Schriftsteller, Historiker und Pädagoge Lutz van Dijk wieder zu Besuch in Bochum. Ab 8.30 Uhr liest er in der Zentralbücherei der Bochumer Stadtbücherei im BVZ für Schüler_innen der Heinrich-Böll-Gesamtschule. Die Lesung ist eine gemeinsame Veranstaltung der Schule, des Vereins Rosa Strippe, dem Projekt Schule der Vielfalt – Schule ohne Homophobie und der Stadtbücherei Bochum. Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht das Buch „Verdammt starke Liebe“. Es ist die Liebesgeschichte des polnischen Jugendlichen Stefan und des jungen deutschen Soldaten Willi während der nationalsozialistischen Terrorherrschaft in Deutschland und Europa, die eine wahre Geschichte erzählt.
Lutz van Dijk war zuerst zehn Jahre Lehrer in Hamburg, später Mitarbeiter des Anne-Frank-Hauses in Amsterdam. Seit 2001 lebt er in Kapstadt (Südafrika) als Mitbegründer der Stiftung HOKISA, die sich fürr von AIDS betroffene Kinder und Jugendliche in einem Township einsetzt.
„Wir kämpfen auch dafür, dass du gegen uns sein kannst,“ verspricht die Bundeswehr auf dem Plakat, das in der Mitte des Fotos teilweise verdeckt zu sehen ist. Wenige Minuten nach der Aufnahme wurden die Bundeswehr-Gegner von der Polizei aus der Jahrhunderthalle geführt. Auf der Berufsinformationsmesse, für die das Jugendamt der Stadt Bochum verantwortlich ist, soll die Ausbildung zum Töten möglichst ungestört als ganz normaler Beruf verkauft werden. Das Friedensplenum protestierte – stark unterstützt von der Linksjugend solid – wie in den vergangenen Jahren gegen die Anwesenheit des Militärs auf der Messe. mehr…
Ein besonderer Hingucker bei der Kundgebung des DGB am 1. Mai war ein Plakat vom Treffpunkt Asyl, auf dem eingeladen wurde, aufzuschreiben, was nach Bochum geflüchteten Menschen gewünscht wird. Weitere Impressionen vom 1. Mai.
Das Bündnis gegen Rechts lädt am Dienstag, dem 8. Mai – dem Jahrestag der Befreiung von Faschismus und Krieg – um 16.30 Uhr zu einem Gedenk-Rundgang auf dem Friedhof am Freigrafendamm ein: »Am 8. Mai 1945 endete in Europa der Zweite Weltkrieg mit der „bedingungslosen Kapitulation“ der Deutschen Wehrmacht. Wer mit dem Hitler-Faschismus sympathisierte, ein aktiver Träger der nationalsozialistischen Rassen-Ideologie war oder als „Betriebsführer“ im „nationalsozialistischen Musterbetrieb“ unbegrenzte materielle Vorteile aus dem Eroberungskrieg gezogen hatte, bewertete das Kriegsende als Niederlage. Für Millionen von Menschen in Europa war dieser Tag der Tag der Befreiung von Faschismus und Krieg. mehr…
Am kommenden Mittwoch, den 9. Mai findet um 19 Uhr im Bahnhof Langendreer eine Veranstaltung zu den Hintergründen des Prozesses um den Wehrhahn-Bombenanschlag statt. Seit dem 25. Januar 2018 läuft vor dem Landgericht Düsseldorf der Strafprozess gegen einen Mann, der am 27. Juli 2000 auf dem S-Bahnhof Düsseldorf-Wehrhahn einen Bombenanschlag verübt haben soll, der auch international für großes Aufsehen sorgte. Der erst Ende Januar 2017 verhaftete Beschuldigte streitet die Tat ab. Der bis Juli 2018 terminierte Prozess soll nun den damals der Neonazi-Szene angehörigen Ralf S. der Tat überführen. Damals wurden zehn Menschen, die meisten jüdische Migrantinnen und Migranten aus der ehemaligen Sowjetunion, z.T. lebensgefährlich verletzt. Eine schwangere Frau verlor ihr ungeborenes Kind. Für viele Menschen ist mit dem Prozess die Hoffnung verbunden, dass die viele Jahre ungeklärte Tat doch noch aufgeklärt werden kann. mehr…
Mittwoch 02.05.18, 15:20 Uhr
Berufsinformationsmesse mit weniger Öffentlichkeit?
Die Bochumer Linksfraktion unterstützt die geplanten Proteste gegen die Bundeswehr-Anwerbeversuche unter Jugendlichen auf der Berufsinformationsmesse am 4. und 5. Mai in der Jahrhunderthalle. Zusammen mit dem Bochumer Friedensplenum, der Linksjugend, der Bildungsgewerkschaft GEW und weiteren Organisationen werden die Mitglieder der Fraktion vor Ort aktiv sein. Horst Hohmeier, Mitglied der Linken im Rat, kritisiert die Reaktion der Stadt und der städtischen Veranstaltungs-GmbH auf die Kritik an den Bundeswehr-Auftritten. „Es ist inakzeptabel, dass das Militär weiterhin in die Jahrhunderthalle reinkommen soll, während die Öffentlichkeit möglicherweise stärker eingeschränkt wird. mehr…
Am Mittwoch wirbt die Bundeswehr in der Arbeitsagentur um Nachwuchs. Diese monatliche Aktion läuft, obwohl die Bundeswehr in der Brückstraße ein eigenes Rekrutierungsbüro betreibt. Am Donnerstag ist die Bundeswehr mit einem Werbestand auf dem „Junge Pflege Kongress“ im RuhrCongress vertreten. Am Freitag und Samstag läuft der seit Jahren heftig kritisierte Bundeswehreinsatz auf der Berufsinformationsmesse in der Jahrhunderthalle. Dieser Militärauftritt ist ein Verstoß gegen der UN-Kinderkonvention, die Militärwerbung bei Minderjährigen ächtet. Verantwortlich dafür ist ausgerechnet das Jugendamt der Stadt. Das Friedensplenum wird mit Aktionen gegen die Präsenz der Bundeswehr protestieren. Am Donnerstag ist CDU-Rechtsaußen Jens Spahn „Stargast“ im RuhrCongress. Sein Auftritt und die Präsenz der Bundeswehr kommentiert das Friedensplenum mit einem Flugblatt. das ab 8 Uhr an die BesucherInnen verteilt wird. Das Friedensplenum freut sich über Unterstützung.
Die Wasserstraßengärtner*innen schreiben: »Im neuen Gemeinschaftsgarten an der Wasserstraße hat sich seit Herbst einiges getan. Gerade blühen die ersten Erdbeeren in den frisch angelegten Beeten. Jetzt wo die Gartensaison so richtig durchstartet, laden wir ab jetzt für jeden 2. und 4. Sonntag im Monat ab 14 Uhr zu uns in den Garten zum gemeinsamen Gärtnern ein. Neben dem Gärtnern wird auch gemütlich zusammen gegessen (gerne was mitbrigen) und nach der Arbeit ist auch Zeit für das ein oder andere Bierchen oder Limo vielleicht auch mal am Lagerfeuer im Garten. Wir freuen uns über weitere Mitgärtnernde. Mit vielen Händen zur Graswurzelrevolution :)«