Archiv für das Jahr: 2016


Mittwoch 04.05.16, 14:25 Uhr

Stadtplanung mit der Abrissbirne

Ob Eiskirch und der übrige Verwaltungsvorstand der Stadt hatten in einer Information an die Beschäftigten der Stadt mitgeteilt: »Die Pläne, das Bildungs- und Verwaltungszentrum (BVZ) für rund 130 Millionen Euro zu sanieren, werden nicht weiter verfolgt. Im Rahmen der Neuentwicklung des Bereichs Viktoriaquartier mit dem Telekomblock und der Fläche des ehemaligen Justizgeländes sollen stattdessen in den dort entstehenden Gebäuden Flächen für städtische Verwaltungsdienstleistungen angemietet werden. Dazu erklärt die Soziale Liste: »Mit der Aufgabe des BVZ will sich die Stadt Bochum als Großmieter an dem Projekt „Viktoriaquartier” beteiligen. Durch diese Pläne soll ganz offensichtlich das „Einzelhandel- und Dienstleistungscenter Stadtquartier Viktoriastraße, das 2013 beschlossen worden war und in der Bevölkerung sowie bei Gewerbetreibenden und Kaufleuten umstritten ist, gerettet werden. mehr…


Dienstag 03.05.16, 20:20 Uhr

Versprochen – gebrochen!

Bei der DGB-Kundgebung am 1. Mai vor dem Bochumer Rathaus protestierte die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) bei der Rede von Ministerpräsidentin Kraft wegen ihrer Untätigkeit gegen die Diskriminierung von LehrerInnen, die nicht verbeamtet sind. Kraft beschimpfte anschließend die GEW-Verantwortlichen, die das Gespräch mit ihr suchten. Auf der Webseite der GEW wird der Vorgang diplomatisch beschrieben: „Bei der zentralen Kundgebung zum 1. Mai in Bochum wurde Ministerpräsidentin Hannelore Kraft von GEW-VertreterInnen an ihre Zusagen beim 1. Mai 2012 in Dortmund erinnert, etwas für die Verbesserung der Einkommenssituation von tarifbeschäftigten Lehrkräften zu tun. „Ich habe die gerechte Bezahlung von Angestellten ‚auf dem Schirm‘“, hatte Frau Kraft damals versichert. mehr…


Dienstag 03.05.16, 17:39 Uhr

Zum Umgang mit dem Bochumer Kessel

Der „Ermittlungsausschuss-Ruhr“ hat erste Hinweise zum „Umgang mit dem ‚Bochumer Kessel‘ und anderen polizeilichen Maßnahmen/Schikanen“ veröffentlicht: »Die Polizei setzte am 01.Mai 2016 im Bochumer Bermudadreieck ca. 300 Menschen über Stunden fest. Es wurden alle Eingekesselten erkennungsdienstlich behandelt und Strafanzeigen u.a. wegen Verstoß gegen das Versammlungsgesetz, Landfriedensbruch und Körperverletzung angedroht. Einige wurden vom Bemudadreieck zum Polizeipräsidium gefahren und dort erkennungsdienstlich behandelt. Dieser Artikel richtet sich an alle, die von dieser oder einer anderen Maßnahme der Polizei bei den Gegendemonstrationen zum NPD-Aufmarsch am 01.05. betroffen waren. mehr…


Dienstag 03.05.16, 13:31 Uhr

DGB-Demo 1. Mai

Die 1. Mai Demonstration des DGB wurde in diesem Jahr überschattet vom angekündigten Nazi-Aufmarsch. Dies wurde schon bei der Auftaktkundgebung am Bergbaumuseum deutlich. Uli Borchers vom Bündnis gegen Rechts motivierte in seiner Rede die Anwesenden, nach der DGB-Kundgebung sich den Nazis entgegen zu stellen. (Das Redemanuskript als PDF-Datei.) Der Sprecher des „Refugee Strikes“ Tareq Alaows (Foto rechts) bildete als Redner auf der Kundgebung einen deutlich Kontrapunkt zu der Nazi-Hetze gegen Asylsuchende. Auf der Hauptkundgebung am Rathaus ging der Landesvorsitzende des DGB Andreas Meyer-Lauber (Foto links) vor allem auf die aktuellen Tarifauseinandersetzungen und das Thema mangelnde soziale Gerechtigkeit ein. mehr…


Dienstag 03.05.16, 13:19 Uhr

Klassenkampf statt Sozialpartnerschaft

Die anarchistische Gruppe Bochum berichtet über den Antikapitalistischer Block auf der 1.Mai-Demo des DGB: »Unter dem Motto „Wir kriegen nur wofür wir kämpfen: Klassenkampf statt Sozialpartnerschaft!“ versammelten sich am 01. Mai circa 50 Menschen vorm Begbaumuseum zu einem antikapitalistischen Block auf der Demo des DGB. Teilgenommen haben Menschen aus verschiedenen Gruppen und Organisationen, wie der Anarchistischen Föderation Rhein/Ruhr, Freie Arbeiterinnen und Arbeiter Union, Industrial Workers of the World und selbstverständlich der schwarzen Ruhr-Uni und Anarchistischen Gruppe Bochum, als veranstaltende Gruppen. mehr…


Dienstag 03.05.16, 08:17 Uhr
Das Mieterforum Ruhr kritisiert Vonovia und fordert:

„Keine Gewinne mit den Betriebskosten!“

Das Mieterforum Ruhr schreibt: »Laut eigener Darstellung ist Kundenzufriedenheit eines der zentralen Ziele der Das Mieterforum Ruhr Die „unzureichende Kundenzufriedenheit“ wird gar als höchstes Unternehmensrisiko gesehen. Ein Thema, das alle Mieter betrifft, sind die jährlichen Betriebskostenabrechnungen. Hier gibt es in den letzten Jahren vermehrt Auseinandersetzungen zwischen den Mietervereinen des Mieterforums Ruhr und der Vonovia. Gespräche zur Klärung der offenen Punkte liegen seit letztem Sommer auf Eis. Das Mieterforum Ruhr wendet sich daher in einem offenen Brief direkt an den Vorstandsvorsitzenden, Rolf Buch. Wenn Kundenzufriedenheit für das Unternehmen elementar ist, so sollte auch dem Vorstand an einer Klärung des Konflikts gelegen sein. Im Kern geht es um drei Punkte: Betriebskosten sollen kein weiteres Vehikel zur Gewinnmaximierung sein, es soll nur abgerechnet werden was vereinbart und geleistet wird und es muss klar sein, was überhaupt in Rechnung gestellt wird! mehr…


Dienstag 03.05.16, 08:07 Uhr

Hilfe für die Opfer von Polizeigewalt

Die Antifa Bochum schreibt: »Während der Aktionen gegen den Naziaufmarsch in Bochum kam es teilweise zu sehr brutalen Übergriffen der Polizei. Über 300 Menschen wurden über 8 Stunden lang gekesselt. Wie und in welcher Form wir dagegen vorgehen werden, steht noch nicht ganz fest.Wir rufen alle, die selbst Opfer von Polizeigewalt- und schikane geworden sind oder welche beobachtet haben dazu auf, Gedächnisprotokolle zu schreiben. Diese sind zum Beispiel für spätere Prozesse hilfreich. Bitte lasst diese Gedächtnisprotokolle uns auf verschlüsseltem Wege zukommen: antirep_1maibo@riseup.net (PGP) . mehr…


Montag 02.05.16, 18:11 Uhr

Brutale Schlagstock- und Pfeffersprayeinsätze

„Am 1. Mai haben in Bochum mehrere tausend Menschen lautstark, bunt und kreativ gegen den Neonazi-Aufmarsch in der Innenstadt protestiert. Wir freuen uns über dieses große Engagement gegen Rechts“, sagt der Vorsitzende der Linksfraktion im Bochumer Rat Ralf-D. Lange. „Es ist ein wichtiges Signal, dass wir Nazi-Hetze auf unseren Straßen nicht dulden.“ Aufklärungsbedarf sieht die Linksfraktion noch in Bezug auf den Polizeieinsatz anlässlich der Demonstration. In einer Erklärung der Fraktion heißt es: »Nach Informationen der Linksfraktion hat die Polizei etwa zehn Prozent der an den Protesten Beteiligten zwischenzeitlich in Gewahrsam genommen. Zum Teil kam es zu brutalen Schlagstock- und Pfeffersprayeinsätzen. In einem Polizeikessel in der Kortumstraße wurden Menschen zum Teil sogar mehr als sechs Stunden lang festgehalten – erst gegen 21 Uhr, viereinhalb Stunden nach Abreise der Neonazis, hat die Polizei den Kessel aufgelöst. Mindestens ein Demonstrant hat durch den Polizeieinsatz einen Armbruch erlitten und musste im Krankenhaus behandelt werden. Etliche weitere wurden durch Reizmittel verletzt. Bei einem Pfeffersprayeinsatz im Hauptbahnhof sind auch Journalist*innen getroffen worden. mehr…


Montag 02.05.16, 17:43 Uhr
Naturfreundejugend Bochum kritisiert Polizeieinsatz

Einkesselung von Minderjährigen –
das geht gar nicht!“ –

Die Naturfreundejugend beteiligte sich gestern, am ersten Mai, an den Protesten gegen den Aufmarsch der neofaschistischen NPD in Bochum und erklären: »Wir empfinden es als unerträgliche Provokation, wenn Nazis den Tag der Gewerkschafts- und Arbeiterbewegung für ihre Hetze in Beschlag nehmen wollen. Ebenfalls unerträglich empfinden wir den Einsatz der Polizei rund um den Aufmarsch: Die Polizei hat ein halbes Stadtviertel hermetisch abgeriegelt, für die Anhänger einer Partei, die längst verboten sein sollte. Geradezu skandalös ist aber ihr Umgang mit Gegendemonstrant*innen: Im Bahnhof wurden antifaschistische Jugendliche mit massiver Gewalt bedrängt und es wurden rund um das Bermuda-Dreieck über 300 Demonstrierende von der Polizei eingekesselt. mehr…


Montag 02.05.16, 17:34 Uhr
Gedenkrundgang am 6.Mai

Erinnerung an die Opfer des Faschismus

Auch in diesem Jahr findet ein Gedenkrundgang auf dem Friedhof Freigrafendamm statt, um an die Befreiung von Krieg und Faschismus vor 71 Jahren zu erinnern. An den Gräbern von in Bochum umgekommenen sowjetischen Kriegsgefangenen, Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeitern und antifaschistischen Widerstandskämpfern sollen Blumen niedergelegt werden. Das Gedenken an die Befreiung von Faschismus und Krieg ist vor allem eine Erinnerung an die Opfer, aber gleichzeitig eine Aufforderung, sich heute jeder Form von Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Neofaschismus entgegenzustellen. Treffpunkt für alle, die an der Aktion teilnehmen wollen, ist am Freitag, 6.Mai 2016 um 16.00 der Haupteingang des Friedhofs. Zu der Gedenkaktion rufen auf der Club STERN (Holocaustüberlebende) in der Bochumer jüdischen Gemeinde, die VVN-BdA und das Bochumer „Bündnis gegen Rechts“.


Montag 02.05.16, 16:17 Uhr

IG Metall ruft zum Warnstreik auf

Die IG Metall  ruft am morgigen Dienstag, den 3. Mai  zu ersten Warnstreik auf. Schwerpunktbetrieb in Bochum ist die Firma Opel Group Warehousing an der Hauptstr. 63, in Langendreer. Um  11.00 Uhr findet eine Kundgebung vor dem Portal 50 statt. Im Streikaufruf heißt es: »Die Arbeitgeber verweigern ein verhandlungsfähiges Angebot. Das bislang vorgelegte kann nur als Provokation der IG Metall und ihrer Mitglieder gewertet werden. Auch nach der dritten Verhandlung am 28. April zeichnet sich keine Lösung am Verhandlungstisch ab. Unsere Forderung – ihr Angebot: Wir fordern 5 % mehr Entgelt und Ausbildungsvergütung für zwölf Monate! Die Arbeitgeber hatten uns in der 3. Verhandlung am 28. April nun 2,1 % für 24 Monate und weiterhin eine Einmalzahlung von 0,3 % angeboten Die Arbeitgeber bewegen sich nicht! Das ist zu wenig! Deshalb rufen wir entsprechend dem Beschluss unserer Tarifkommission vom 13. April 2016 zu Warnstreiks auf für den Dienstag, 03.05.2016 – ab 11.00 Uhr, auf. Wir wollen mit unseren Warnstreiks erreichen, dass die Arbeitgeber in der nächsten Verhandlung ein verhandlungsfähiges Angebot vorlegen.«


Sonntag 01.05.16, 21:34 Uhr

Strafanzeige gegen Polizisten 2

Polizist wirft Rauchbombe

„Erneut massiver Angriff durch Linksautonome auf Polizeisperre mit Steinen und Rauchbomben“ twittert ein Bildzeitungsreporter und will es mit einem beigefügten Video beweisen. In der Filmsequenz ist aber nur zu sehen, wie ein Polizist eine Rauchbombe (zurück-) wirft. Hierauf hat der Journalist Marcus Meier hingewiesen und Strafanzeige erstattet: wegen gefährlicher Körperverletzung, wegen versuchter schwerer Körperverletzung, ferner wegen Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz sowie aller anderen in Frage kommenden (Offizial-)Delikte.

Sonntag 01.05.16, 20:56 Uhr

Stellungnahme der Bochumer Antifa 9

Die Bochumer Antifa schreibt: »Die Stadt Bochum hat es heute etwa 250 Neonazis ermöglicht, durch die Bochumer Innenstadt zu marschieren. Der Aufmarsch der NPD wurde von einem massiven Polizeiaufgebot samt Pferdestaffel und Wasserwerfer begleitet. Antifa-Gruppen hatten im Vorfeld angekündigt, den NPD-Aufmarsch verhindern zu wollen. „Diesem Anspruch wurde in vielfältiger Form Ausdruck verliehen. Immer wieder gab es Versuche, auf die Route der Nazis zu gelangen. Wo diese mit Gittern abgesperrt war, wurde teils mit Seilen versucht, die Barrieren fachmännisch rückzubauen“, so die Bochumer Antifa. Bereits bei der Anreise blockierten ab 13.15 Uhr etwa 300 Antifaschist*innen den Bochumer Hauptbahnhof, um ihn für Nazis unpassierbar zu machen. Hier setzte die Polizei auf Eskalation und einen massiven Einsatz von Pfefferspray im Bahnhof. Der Hauptbahnhof wurde komplett abgeriegelt, der Zugang für Reisende verunmöglicht. mehr…


Sonntag 01.05.16, 18:27 Uhr

Ausstellung „Friede den Hütten“ bei bodo

FOTO: Daniel Penschuk

Vom 4.bis zum 27. Mai zeigt der bodo e.V. in Bochum die Mail-Art-Ausstellung „Friede den Hütten“ in der Anlaufstelle des Vereins im Altbau der ehemaligen BO-Fabrik an der Stühmeyerstraße 33. Die Vernissage findet am Mittwoch, dem 4. Mai um 14 Uhr statt. Die weltweite Mail-Art-Aktion wurde im Jahre 2013 vom Künstler Norbert Koczorski initiiert. Unter dem Motto „Friede den Hütten – Krieg den Palästen“ rief er zur künstlerischen Gestaltung von Postkarten auf. mehr…


Sonntag 01.05.16, 17:23 Uhr

Polizei setzt Nazi-Aufmarsch brutal durch

Die Bochumer Polizei hat heute für einen von der NPD angemeldeten Naziaufmarsch mit ca. 100  TeilnehmerInnen große Teile der Bochumer Innenstadt hermetisch abgeriegelt und jegliche Störversuche durch DemonstrantInnen brutal unterbunden. Es gab zahlreiche insbesondere durch Pfefferspray und Schlagstockeinsatz Verletzte. Ca. 150 zuvor eingekesselte DemonstrantInnen wurden festgenommen. Die Antifa Bochum, die Ruhrbarone und die WAZ berichten über die Geschehnisse und Kommentare in ihren Life-Tickern.


Samstag 30.04.16, 11:50 Uhr
Bündnis gegen Rechts: Nazi-Aufmarsch verhindern!

So früh wie möglich am Hauptbahnhof

Das Bündnis gegen Rechts ruft auf: „Wir fordern alle auf, die gegen die Nazis aufstehen wollen, so früh wie möglich zum Hauptbahnhof zu kommen.“ Auf der Webseite des Bündnisses heißt es:  »Morgen, am 1.Mai werden das “Bündnis gegen Rechts” und die unterstützenden Organisationen und Gruppen alles daran setzen, den Naziaufmarsch der NPD zu verhindern. Dieser soll um 14.00 am Hauptbahnhof beginnen. Die offensichtlich von der Polizei genehmigte Route führt von dort über den Südring zum Husemannplatz und zum Hauptbahnhof zurück. Dieser Weg geht direkt durch die Innenstadt und zu einem Platz, der den Namen eines Mannes trägt, der durch die Haftbedingungen im Konzentrationslager Esterwegen gestorben ist. Auf diesem Platz den Nazis eine Zwischenkundgebung zu erlauben, ist schon empörend und politisch verwerflich genug. Dass die Bochumer Öffentlichkeit den Anblick der NPD und ihrer Anhänger mehrere Stunden ertragen soll, das geht gar nicht. Deshalb bleiben wir dabei:die Nazi-Kundgebung muss verhindert werden, die NPD darf nicht auf Bochumer Straßen marschieren.Wir fordern alle auf, die gegen die Nazis aufstehen wollen, so früh wie möglich zum Hauptbahnhof zu kommen. Wir wollen auch die 1.Mai-Kundgebung des DGB dazu nutzen, Gewerkschaftsmitglieder zu bewegen, sich dem Protest gegen die NPD anzuschließen.«


Samstag 30.04.16, 11:49 Uhr

Antifa veröffentlicht Sammelpunkt

Die Bochumer Antifa-Gruppen mobilisieren für 12.30 Uhr auf die Kundgebung Ecke Viktoriastraße/Kerkwege (vor dem Intershop): »Seid pünktlich und schon möglichst frühzeitig im Bermudadreieick unterwegs. Am 1. Mai alle auf die Straße! Lasst uns gemeinsam eine Situation schaffen, in der die Nazis nicht laufen können!« Auf der Webseite heißt es ausführlicher: »Wir wollen nicht lange drumherumreden. Wir haben den Anspruch, den Naziaufmarsch am 1. Mai 2016 in Bochum zu verhindern. Hierfür setzen wir auf ein dynamisches Konzept. Unser Ziel ist es, die Aufmarschroute für Nazis unpassierbar zu machen. Dazu ist es notwendig, dass alle schon frühzeitig im Viertel (Bermudadreieck) unterwegs sind. Nur mit vielen Menschen schaffen wir die Ausgangsposition für erfolgreiche Blockaden. Für alle Bochumer*innen: Kommt zum Antifa-Sammelpunkt. 12.30 Uhr, Kundgebung Ecke Viktoriastraße/Kerkwege (vor dem Intershop). Seid pünktlich! Für unsere Gäste aus anderen Städten: Nutzt die offenen Anreisepunkte in eurer Stadt, um eine gemeinsame und sichere Anreise zu gewährleisten. mehr…


Samstag 30.04.16, 10:13 Uhr
Fake-Jobcenter entschuldigt sich:

Bochum sagt „sorry“

Das Peng! – Kollektiv kam jetzt raus mit der Aktion „Deutschland-sagt-sorry„. Doch die Satyr-Dämonen vom Jobcenter Bochum waren schneller: schon vor einer Woche beglückten sie die von ihnen Gequälten mit einer Real-Satire-Mail, in der sie schrieben: „Besonders betroffen gemacht hat uns, dass sich einige von Ihnen durch uns – die Agentur für Arbeit und die Jobcenter – nur unzureichend wertgeschätzt fühlen. Seien Sie sicher, dass wir uns das sehr zu Herzen nehmen!“ Anlass war das Spektakel „Wir reden Klartext“, zu dem die Jobcenter Bochum und Herne und die übergreifende Arbeitsagentur vor sieben Wochen eingeladen hatten. „Weltpremiere – das Jobcenter spricht mit Betroffenen“ freute sich Norbert Arndt, stellv. Geschäftsführer im ver.di Bezirk Bochum-Herne im anschließenden Pressegespräch.
Etwa 150 Erwerbslose waren der Einladung gefolgt, ihre Erfahrungen mit dem Jobcenter auf großen Stelltafeln darzustellen. Diese Tafeln sind jetzt von der Arbeitsagentur ins Netz gestellt worden (pdf, 4,67 MB)
. mehr…


Samstag 30.04.16, 10:09 Uhr

Polizei sprengt studentische Party 1

Das Protestplenum an der Ruhr-Uni schreibt auf seiner Webseite: »Als Protestplenum hatten wir uns die letzten Semester über weitgehend aus den alternativen Semesterstpartys herausgezogen. Nun aber sehen wir uns gewzwungen uns zu Wort zu melden.  Seit genau 10 Jahren finden an der RUB, jeweils zum Beginn des Semesters, alternative Semesterstartpartys statt. Hervorgegangen ist die Tradition selbstorganisierter Unipartys aus der Bewegung gegen Studiengebühren. Machmal wird ein Unigebäude für eine Nacht zum Dancefloor verwandelt. Manchmal gibt es ein kleines Open Air Konzert auf dem Campus. Kurzum: Studierende schaffen sich Freiräume – oft nur vorübergehende Biotope, die sie mit Ideen und Leben füllen. Stets wird die Partylocation in einem ordentlichen Zustand hinterlassen. Die unkommerziellen Partys wurden die letzten zehn Jahre über von der Univerwaltung toleriert. Doch seit gestern scheint etwas grundlegend anders zu laufen an der RUB. mehr…


Freitag 29.04.16, 21:32 Uhr

Bericht von der Ratssitzung

Die Linksfraktion im Bochumer Rat hat ihren neuen Newsletter veröffentlicht. Darin berichtet sie von der Ratssitzung am 29. April und über diverse weitere Themen aus der Bochumer Lokalpolitik. Die Themen im Einzelnen: Bochumer RWE-Aktien: Hängepartie geht weiter, Konzerthaus: Rat beschließt Rabatte für sich selbst,.IGA Ruhr 2027: Wenn, dann ohne Verdrängung und Bezahlschranken,. Rats-TV: Schwarz-Rot-Grün weiter gegen Transparenz, Aufregung ums BVZ: OB Eiskirch kündigt Abriss und Privatisierung an, Radfahren in Bochum? Aber sicher!, Outsourcing Flüchtlingsunterkünfte: Befürchtungen bestätigt, Anmietung von Leerständen: Stadt verspricht Besserung, Wohnungen in Bochum: Diskriminierung und zweierlei Maß?, Städtetag NRW: Problematischer Beschluss, Tarifkonflikt: Linksfraktion unterstützt Bochumer Beschäftigte, 1. Mai: Jetzt erst Recht für Solidarität und gegen Nazis!


Freitag 29.04.16, 12:46 Uhr

bodo im Mai

In der Mai-Ausgabe des Straßenmagazins plaudert Helge Schneider über Alexander Kluge, Charlie Parker und das Älterwerden. Heinz Strunk gibt sich so sperrig wie lässig und spricht über die Recherchen zu „Der Goldene Handschuh“ und seine literarischen Vorbilder. Ein weiteres Thema ist das Recht auf Wohnen: Die Redaktion beleuchtet die Situation der 5.500 Geflüchteten in Bochum zwischen Protest und Hoffnung und stellt fest: Vieles, was zurzeit rund um „die Neuen“ diskutiert wird, wirft Fragen daran auf, wie Gesellschaft als Ganze funktionieren und wie Teilhabe für alle funktionieren kann. mehr…


Freitag 29.04.16, 07:20 Uhr

Die Polizei darf die Nazi-Demo nicht
– wie bisher üblich – abschirmen
5

Das Bochumer Friedensplenum ruft alle Bochumer Bürgerinnen und Bürger auf, am Sonntag zum Hauptbahnhof oder wo auch immer die Nazis aufmarschieren und gegen Flüchtlinge hetzen wollen, zu kommen. Das Friedensplenum geht davon aus, dass die Polizei den friedlichen Protest der Bochumer Bevölkerung nicht behindern wird. Während die Polizei in der Vergangenheit die Nazis auf ihren Kundgebungen vor kritischen Besucherinnen und Besuchern abgeschirmt hat, wird sie dies am Sonntag nicht mehr machen können. Die Rechtslage hat sich hier geändert. Auf dem diesjährigen Ostermarsch musste die Friedensbewegung mit Erstaunen zur Kenntnis nehmen, dass die Polizei in Dortmund die Teilnahme von Nazis am Ostermarsch gegen den Willen der Veranstalter weitgehend toleriert hat. mehr…


Donnerstag 28.04.16, 22:29 Uhr

Dürfen die Nazis vom Bahnhof über den Südring zum Husemannplatz laufen? 1

Die Bochumer Antifa schreibt: »Die neonazistische NPD-NRW hat am 1. Mai eine attraktive Route vom Bochumer Hauptbahnhof über den Südring zum Husemannplatz genehmigt bekommen. Dies geht aus verschiedenen Informationen hervor, die antifaschistischen Gruppen zugespielt wurden. „Es ist ein Skandal, dass die Bochumer Polizei den Nazis eine solch provokante Route durch die City zur Verfügung stellt, obwohl dort bereits große Demonstrationen der Gewerkschaften stattfinden. Ausgerechnet auf dem Platz, der nach dem von den Nazis ermordeten Gewerkschafter Friedrich Ernst Husemann benannt ist, will die NPD jetzt ihre Zwischenkundgebung abhalten“, so die Bochumer Antifa. mehr…


Donnerstag 28.04.16, 11:45 Uhr

Bofo: Nazi-Aufmarsch verhindern

Webseite des VfL Bochum

Das Bochumer Forum für Antirassismus und Kultur – BoFo e.V. unterstützt das Bündnis, das sich gegen die Demonstration der NPD in Bochum am 1. Mai stellt. „Gemeinsam mit über 50 anderen Initiativen, Organisationen und Parteien – und dem VfL – wollen wir den geplanten Nazi-Aufmarsch in Bochum verhindern“, so das BoFo. mehr…


Donnerstag 28.04.16, 09:19 Uhr

Die Schwarze Ruhr-Uni zum 1. Mai 7

Die Schwarze Ruhr-Uni hat einen Aufruf veröffentlicht, in dem sie erläutert, warum sie auf der 1. Mai-Demo einen antikapitalistischen Block organisiert und fordert: „Entreißen wir dem DGB das Gedenken!“: »1. Mai: Am anarchistischen Kampftag auf die Straße – gegen Vergessen und Faschismus. Eine kurze Übersicht. Der 1. Mai steht wieder einmal vor der Tür und es ist einiges los in Bochum.Bereits am Vorabend gibt es eine revolutionäre Vorabenddemo, das finden wir gut. Den Aufruf zur Demo findet ihr hier. Wir selber organisieren am 1. Mai einen antikapitalistischen Block auf der DGB-Demo . Treffpunkt ist um 10.15 Uhr vor dem Bergbaumuseum. Danach, um 14.00 Uhr, wollen die Nazis der NPD durch Bochum marschieren und wir werden versuchen, den Widerstand dagegen zu unterstützen. mehr…


Donnerstag 28.04.16, 08:59 Uhr

Aufruf zur revolutionären Demo

Aufruf von der Antifaschistischen Linken Bochum und der Kommunistischen Praxis und Kritik (Bochum): »Das aktuelle politische Klima in Deutschland ist geprägt vom Wiedererstarken des Nationalismus. Als Antifaschist_innen und Linksradikale setzen wir diesem Trend unsere Kritik an Kapital, Volk und Nation entgegen. mehr…


Mittwoch 27.04.16, 20:03 Uhr

Konzerthausrabatt für Ratsmitglieder? 2

Die Linksfraktion im Rat macht darauf aufmerksam, dass der Bochumer Rat am morgien Donnerstag, den 28. April über die Höhe der Eintrittspreise im zukünftigen Konzerthaus entscheidet. Die Linksfraktion hat beantragt, Extra-Rabatte für Ratsmitglieder und den Leiter des Kulturbüros zu streichen. Stattdessen will sie die günstigen Last-Minute-Tickets auch Menschen mit wenig Geld zugänglich machen. In einer Erklärung der Fraktion heißt es: »Nach den Plänen der Verwaltung sollen Ratsmitglieder ermäßigte Eintrittskarten zum Einheitspreis von 10 Euro erwerben können. Gleichzeitig soll jedoch das Angebot für günstige Last-Minute-Karten eingeschränkt werden: Bisher waren die Tickets zum Preis von sechs Euro für alle Menschen unter 30 Jahren zu haben. Ab Eröffnung des Musikzentrums soll das Angebot nur noch für Schüler*innen und Student*innen gelten. mehr…


Mittwoch 27.04.16, 19:55 Uhr

Wissen rockt

Am Dienstag, den 3.5. findet um 20 Uhr im Bahnhof Langendreer der nächste Science Slam statt. Der Science Slam bietet Studierenden und Wissenschaftler*innen die Möglichkeit, ihre Forschungsprojekte in einem unterhaltsamen 10-Minuten-Vortrag auf die Bühne zu bringen. Im Gegensatz zum Poetry Slam sind hier alle Hilfsmittel erlaubt: PowerPoint-Präsentationen, Requisiten oder Live-Experimente sind herzlich willkommen. Die Moderation des Kabarettisten und Autors Jens Neutag und das Engagement verschiedener Wissenschaftler*innen lassen einen informativen und unterhaltsamen Abend erwarten. Und am Ende entscheidet das Publikum, welcher Slammer*in als Sieger*in nach Hause geht. Veranstaltet von boskop Kulturbüro,  Bahnhof Langendreer und Religionsfrei im Revier. Eintritt 7 €, VVK 5 €.


Mittwoch 27.04.16, 09:27 Uhr

Inklusionsgefahr

Am Freitag, den 29. 4. 20:00 Uhr hat im Thealozzi die Tragikomödie Inklusionsgefahr mit Sahar Raie und André Dinter Premiere. Die Ankündigung des Thealozzi: »„Inklusion, watt is datt denn?“ und „Können wa nich oder woll´n wa nich?“ Manna will Inklusion leben. Sie ist überzeugt, dass es auf allen Ebenen des menschlichen Daseins funktionieren kann und gründet eine WG mit dem solventen EDD. Hier ahnt sie noch nicht, dass sich der Wissenschaftler und freche Nerd mit Empathie-Verstopfung der härteste Brocken auf ihrem Inklusionsweg werden wird. Als Herbie zeitweise in die WG zieht, prallen Welten aufeinander und die Katastrophe ist perfekt. mehr…


Dienstag 26.04.16, 21:13 Uhr

„Tschernobyl, Doel, Tihange und
das Schweigen Bochumer Politiker“
1

Der Arbeitskreis Umweltschutz (AKU) erinnert: »Heute vor 30 Jahren explodierte der Block 4 des Atomreaktors in Tschernobyl. Eine Fläche der Größe des Saarlandes wurde zur Sperrzone erklärt. Hier können für ca. 1 Millionen Jahre keine Menschen mehr wohnen. In Belgien werden überalterte Atomkraftwerke (Doel und Tihange) betrieben. Die von ihnen ausgehenden Gefahren wachsen mit jedem Tag. Wir haben am 05.02.2016 gemeinsam mit Greenpeace Bochum den Bochumer Oberbürgermeister und die Ratsfraktionen angeschrieben. Bochum soll die Klage der Städte Aachen und Köln gegen den Weiterbetrieb der Kraftwerke unterstützen. Des weiteren wollen wir wissen, wie die Bochumer Bevölkerung im Unglücksfall vor der Radioaktivität geschützt wird.  Bis heute hat nur die CDU und die Linke geantwortet. Lesen Sie hier die Anfrage der CDU aus der Ratssitzung vom 18.02.2016. Sie ist bisher von der Verwaltung nicht beantwortet worden. Die Linksfraktion hat sich der CDU-Anfrage angeschlossen. Da kann man nur hoffen, dass in den Belgischen Atomkraftwerken keine Katastrophe geschieht.«

Dienstag 26.04.16, 20:27 Uhr

Ein Jahr Antifacafé – Grund zum Feiern!

Am Mittwoch, 27.4. um 18.30 Uhr lädt das Antifa-Café im Sozialen Zentrum zu einem Jubiläum ein: »Vor einem Jahr fand das erste Antifa-Café im Sozialen Zentrum mit einem Mobi-und Infovortrag zu den Naziaufmärschen in Essen und Gelsenkirchen statt. Seitdem gab es spannende Veranstaltungen – die Gruppe “No Border Kitchen” berichtete über die Situation von Geflüchteten auf der Balkanroute und es gab unter anderem Vorträge über PEGIDA, “Out of Action”, Rechtshilfetipps von der Roten Hilfe und eine Podiumsdiskussion zu linken Securitydiensten. Nicht zuletzt bot das Café die Möglichkeit, Verabredungen für gemeinsame Antifa-Anreisen zu treffen. mehr…


Dienstag 26.04.16, 20:22 Uhr

ver.di zeigt Stärke

Mit einem ganztägigen Streik und einer Großdemonstration in Bochum mit mehr als 13.000 Teilnehmenden unterstrich ver.di heute ihre Forderungen im Arbeitskampf im öffentlichen Dienst: 6 Prozent mehr Lohn, keine Abstriche in der Altersversorgung, Schluss mit den unbegründeten Befristungen bei Arbeitsverträgen und 100 Euro mehr für die Auszubildenden. Weitere Fotos von der Demonstration: mehr…


Dienstag 26.04.16, 20:02 Uhr

Lesung mit Haydar Karataş

Am Mittwoch, den 4. Mai stellt der türkische Autor Haydar Karataş seinen Roman „Nachtfalter“ in der Stadtbücherei im BVZ vor. Die zweisprachige Lesung im Rahmen der türkischen Buchmesse Ruhr beginnt um 19 Uhr. Der Eintritt ist frei. In der Einladung heißt es: »Die Geschichte des Romans spielt 1938: Eine junge Frau wird von den Nachbarn aus dem Dorf gejagt. Ihr Mann, ein einflussreicher Stammesführer, war als Freischärler von den Regierungssoldaten getötet worden. Die Dorfbewohner fürchten weitere Vergeltungsaktionen. Mit ihrer fünfjährigen Tochter an der Hand macht sich die Frau auf einen beschwerlichen Weg. Hunger und Kälte wüten in den Dörfern, die Männer werden zum Kriegsdienst eingezogen oder verstecken sich in den Bergen. Die Gedanken der Rebellen kreisen um Ehre, Rache und Blut, während die Kinder und Frauen ums nackte Überleben kämpfen. mehr…