Archiv für das Jahr: 2014


Montag 07.04.14, 15:09 Uhr

Moltke? Nein Danke! 1


Weitere Ideen an: plakat@friedensplenum.bo-alternativ.de.


Sonntag 06.04.14, 20:48 Uhr
Radtour der Geschichtswerkstatt von Dinslaken nach Wesel

Auf den Spuren des Kapp-Putsches

Die Bochumer Geschichtswerkstatt lädt am Samstag, den 12. April zu einer Radtour „auf den Spuren des Kapp-Putsches und der Märzrevolution im Jahr 1920“ ein. Zunächst geht es mit dem Zug von Bochum nach Dinslaken. Die Tour führt dann durch das damaliger Frontgebiet über die heftig umkämpfte Festung Wesel nach Hünxe. Auf dem Weg werden Orte des Kampfes und Erinnerungsstätten aufgesucht, wie der Gedenkstein auf dem Kommunalfriedhof in Dinslaken sowie der Gedenkstein auf einem Massengrab in Hünxe-Bruckhausen. mehr…


Sonntag 06.04.14, 18:24 Uhr

Ideenwettbewerb „Moltkemarkt“

Da die Verantwortlichen in der Stadt nichts dagegen unternehmen wollen, dass eine paar Geschäftsleute den Ratsbeschluss ignorieren, nach dem der heutige Springerplatz nicht mehr dem preußischen Militaristen Moltke gewidmet sein soll, startet das Friedensplenum eine Kampagne gegen diesen Geschichtsrevisionismus. Ein Element dieser Aktion soll ein Plakat bilden, mit dem gegen die Verwendung des Namens Moltkemarkt protestiert wird. Vorschläge werden erbeten an: plakat@friedensplenum.bo-alternativ.de.


Sonntag 06.04.14, 16:45 Uhr

Eine Offenbarung

KREUZWEG - Trailer HD (Deutsch, 2014) // UFA FICTION

Ab Donnerstag, dem 10. April läuft im Kino Endstation der Film Kreuzweg. In der Ankündigung heißt es: »Maria ist 14 und wächst in einer Familie auf, die einer besonders strengen Richtung der katholischen Kirche angehört. Sie nimmt ihren Glauben sehr ernst und versucht, ihn im Alltag nach den Grundsätzen zu leben, die ihre Familie und der Pfarrer ihr vermitteln. Der radikale Unterschied zwischen den festen Regeln ihrer Familie und ihrem weltlichen Leben als Schülerin setzt sie unter großen Druck. mehr…

Sonntag 06.04.14, 16:28 Uhr

Abenteuer Ruhr-Natur

Die Naturfreunde Bochum-Langendreer laden am Donnerstag, den 10. April um 19.30 Uhr in den Bahnhof Langendreer zu einem Vortrag mit Jürgen Heuser über exotische Pflanzen und Tiere im Ruhrgebiet ein. Jürgen Heuser ist Geschäftsführer der Biologischen Station Östliches Ruhrgebiet. In der Ankündigug heißt es: »Zwei Drittel der Pflanzenarten unserer Industriebrachen kommen aus fernen Ländern. Ausgesetzte, nun freilebende Wasserschildkröten gehören zu den häufigsten Reptilien des Ruhrgebietes. Auch der extrem seltene Wanderfalke brütet im Ruhrgebiet. Zu dem kurzweiligen Vortrag, bei dem stellenweise auch mitgeraten werden darf, laden die Naturfreunde Bochum-Langendreer ein.«


Samstag 05.04.14, 18:56 Uhr

Ma Valise

Am Dienstag, den 8. April präsentiert Radio El Zapote um 20 Uhr im Bahnhof Langendreer Ma Valise die Lieblingsband aus Frankreich: »Wieder haben Ma Valise, übersetzt „Mein Koffer“, selbigen mit Balkan-Dub-Chanson-Mestizo-Rock und AfroBeat-Rhythmen, so lieblich wie aus der Weinregion in der Bretagne, aus der sie kommen, gepackt, um erneut die Bühnen der BRD auf einer kleinen Tour zu entern. Mit an Bord befindet sich eine neue LIVE-CD. mehr…


Samstag 05.04.14, 18:40 Uhr

Die Stadtspitze will nichts gegen den Namen Moltkemarkt unternehmen

Ein paar Geschäftsleute mit dem Unternehmer Herwig Niggemann an der Spitze haben im vergangenen Herbst auf dem Springerplatz einen freitäglichen Abendmarkt mit dem Namen Moltkemarkt eröffnet. Diesen Namen trug der Platz bis 1947. Er war nach dem preußischen Militaristen Helmuth von Moltke benannt. Der Bochumer Stadtrat setzte 1947 ein Zeichen gegen Krieg und Faschismus und benannte den Platz um nach dem Bochumer Widerstandskämpfer Karl Springer. Der Bochumer Historiker Dr. Hubert Schneider schrieb als Reaktion auf die Restaurierung des Names Moltkemarkt in einer Stellungnahme: „Die politische Gedenkkultur in Bochum gebietet es, dass der Springerplatz der Springerplatz bleibt. Er darf nicht – auch nicht zum Teil oder zeitweise zur Marktzeit – Moltkemarkt werden.“ Das Bochumer Friedensplenum griff die Forderung Schneiders auf, dass der Rat hier zu einer Entscheidung gefordert sei und stellte eine Anfrage an den Rat. Die Oberbürgermeisterin ließ die Anfrage aber nicht zu und teilte mit, es handele “sich nicht um eine Angelegenheit, in die der Rat eingreifen kann”. mehr…


Freitag 04.04.14, 22:11 Uhr

Wildwest in Weitmar

Die Bürgerinitiative Bahnhof Weitmar hat heute durch ihre Aufmerksamkeit erreicht, dass das Grünflächenamt erneut Baumrodungen auf dem Bahnhofsgelände stoppte. Auf der Webseite der Initiative heißt es: »Da kommt Einiges zusammen, was sich der Investor am 4. April auf dem Gelände des Güterbahnhof Weitmar geleistet hat:  illegale Baumrodungen in der Brutzeit der Vögel;  Herrichtung und Nutzung eines Grundstücks des RVR als Zufahrt zum Bahnhofsgelände, ohne das der RVR von dieser Aktion Kenntnis, geschweige denn eine Genehmigung erteilt hatte;  Anlieferung von Bau-Aushub über den städtischen Teil des Springorum-Radweges (von der Verwaltung genehmigt?); Ablagerung des Bau-Aushubs an nicht genehmigter Stelle auf dem Bahnhofsgelände. mehr…


Freitag 04.04.14, 15:25 Uhr

Lohnerhöhung für MalerInnen

Die Maler und Lackierer bekommen ab sofort mehr Geld. Ihr Lohn steigt um 3,2 Prozent. Darauf hat die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt hingewiesen. Nach Angaben der Maler- und Lackierer-Gewerkschaft IG BAU „müssen die Chefs das Lohnplus zum ersten Mal für März zahlen, genauso wie einen Einmal-Betrag in Höhe von 50 Euro. Ab Juni kommenden Jahres steigt der Lohn noch einmal um 2,55 Prozent.“ mehr…


Freitag 04.04.14, 14:11 Uhr
Aktion gegen das neue Karrierebüro der Bundeswehr

Kein Werben fürs Sterben!

Die Linkspartei schreibt: »Seit einigen Wochen unterhält die Bundeswehr in der Brückstraße 47 ein Karrierebüro und versucht, Jugendliche für Kriegseinsätze zu rekrutieren. Die Bundeswehr erweckt bei Jugendlichen wenig Interesse. Deshalb wird ihre Werbung immer aufdringlicher. Werbespots laufen im Fernsehen, Offiziere dürfen sogar in Schulen Jugendliche ködern. Dort wird suggeriert, dass der Beruf des Soldaten ein Abenteuerberuf sei.„Wir von Linksjugend Solid sind dagegen, dass die Bundeswehr ungestört und einseitig Werbung für ihre mörderische Arbeit machen darf. Soldat sein ist für uns kein normaler Beruf. Soldaten sind Mörder, wie es Tucholsky schon treffend formulierte“, erklärt Benny Krutschinna von Linksjugend Solid. Benny Krutschinna weiter: „Deshalb werden wir am Samstag um 11:30 Uhr vor dem Karrierebüro unseren Unmut äußern und gegen die Rekrutierung Jugendlicher in der Bochumer City unsere Stimme erheben. Bochum soll kein Ort sein für das Werben für das Sterben.“


Freitag 04.04.14, 14:02 Uhr

Tagesbrüche und Gebäudeschäden

Die Soziale Liste schreibt: »Die Folgen des Bergbaus stellen auch für Bochum und Wattenscheid ein großes Problem da. So wurden über 100 Tagesbrüche und Gebäudeschäden in den letzten 5 Jahren in Bochum und Wattenscheid registriert. Das geht aus einer Mitteilung der Verwaltung auf eine entsprechende Anfrage der Sozialen Liste hervor, die von der Bezirksregierung Arnsberg beantwortet wurde. Aus der Antwort geht ebenso hervor, dass viele alte Schächte in der Vergangenheit nach Gesichtspunkten gesichert worden sind, die den heutigen Sicherheitsmaßnahmen nicht mehr genügen. mehr…


Freitag 04.04.14, 13:42 Uhr

Neuigkeiten aus dem Opelwerk

Der Bochumer Opel-Betriebsrat informiert auf seiner Webseite: »Belegschafts-Info am 2.04.2014: 3.000 Opelaner auf drei Schichten wurden vom BR-Vorsitzenden Rainer Einenkel während der Arbeitszeit über die Tarifverhandlungen, zusätzliche Produktion, die Berufsperspektive und die Ansiedlung der Paketfirma DHL informiert. Drei Stunden ruhte die Produktion. Von der IG Metall war niemand anwesend, so dass der BR-Vorsitzende über den Stand der Tarifverhandlungen berichtete. Für das nächste Treffen hat die IG Metall ihre Teilnahme zugesagt.« Außerdem ist auf der Webseite ein Beitrag zu finden unter dem Titel:  „Jetzt ist es raus! Bochumer Belegschaft wurde belogen – Zafira-Verlagerung für 2015 geplant.“


Donnerstag 03.04.14, 14:07 Uhr
Bochumer Gewerkschaftsjugendliche fahren nach Brüssel

Demo gegen Jugendarbeitslosigkeit

Eine Gruppe junge GewerkschafterInnen aus Bochum wird am Freitag,  den 4. 4. dem Aufruf des Europäischen Gewerkschaftsbundes folgen und in Brüssel für ein soziales Europa demonstrieren. „Wir brauchen endlich Initiativen gegen die dramatisch hohe Jugendarbeitslosigkeit in vielen europäischen Ländern“, sagt Tim Ackermann, Jugendsekretär der DGB-Region Ruhr-Mark. „Wir müssen in Wachstum und Beschäftigung investieren anstatt Europa weiter kaputtzusparen.“ Die Gewerkschaftsjugend will ein Zeichen gegen Rassismus und Ausgrenzung setzen, so Ackermann weiter. mehr…


Mittwoch 02.04.14, 17:03 Uhr
Fahrradhölle Bochum:

Wem gehört der Südring?

14 aktive Bochumer FahrradfahrerInnen haben sich aus Unzufriedenheit mit der Situation am Südring an den Beschwerdeausschuß der Stadt Bochum gewandt. Sie fordern unter anderem die Ausstattung dieses besonders gefährlichen Abschnitts mit Radverkehrswegen entsprechend den Empfehlungen für Radverkehrsanlagen (ERA 2010). Die Antwort der Verwaltung fällt aus wie üblich: Für radfahrerfreundliche Lösung auf dem Südring gebe es dort einfach zuviel Verkehr! Außerdem stelle „das heute schon stark eingeschränkte Parkangebot (…) für diese Randnutzung das absolute Minimum dar“. mehr…


Mittwoch 02.04.14, 14:05 Uhr

Fehlende Ausbildungsstellen

Den 1.571 Berufsausbildungsstellen stehen nach der aktuellen Veröffentlichung der Bochumer Arbeitsagentur 1.927 suchende junge Menschen gegenüber. Eine Lücke von aktuell 350 Stellen bleibt für den DGB in Bochum eine besondere Herausforderung. Trotz aller Hinweise auf die Notwendigkeiten zur Sicherung des Fachkräftepotenzials, bleiben die Angebote der Unternehmen im Agenturbezirk weit hinter den Erfordernissen zurück. Für Jochen Marquardt vom DGB ein nicht hinnehmbarer Zustand. „Ich bin dafür die Debatte um die Einführung einer Ausbildungsplatzabgabe wieder ins Zentrum zu rücken. Zum einen um das Engagement derjenigen Unternehmen anzuerkennen, die sich aktiv für Ausbildung einsetzen und zum anderen um die Betriebe in Pflicht zu nehmen, die sich ihrer Verantwortung für die junge Generation entziehen.“ mehr…


Mittwoch 02.04.14, 10:45 Uhr

bodo im April

Folgende Stichpunkte verrät die bodo-Redaktion über ihre aktuelle April-Ausgabe: »ARD-Frühsportler Peter Großmann besucht die bodo-Redaktion und spricht über Sotschi, Gerald Asamoah, seine Musikkarriere und die Südtribüne. „Doc“ Müller behandelte rund 1.600 Wohnungslose, Junkies, Prostituierte oder Arbeismigranten in Dortmund. Über Monate hat ihn Fotograf und Autor Andreas Hub bei seiner Arbeit begleitet. Ein Reportage. Das alte Museum am Ostwall ist Dortmunds prominentester Leerstand. Im Interview erklärt Architekurhistoriker Prof. Wolfgang Sonne, warum ein Abriss des ältesten profanen Innenstadtbaus ein Fehler wäre. mehr…


Dienstag 01.04.14, 19:19 Uhr

Europa neu begründen

Occupy und Bahnhof Langendreer laden am Mittwoch, den 9. April um 19 Uhr zu einer Veranstaltung mit Andreas Fisahn ein. In der Ankündigug heißt es: »Auch wenn die Menschen in Deutschland kaum etwas davon spüren: Europa befindet sich im Umbruch. Wissenschaftler und Chefideologen aller politischer Richtungen streiten sich über Charakter, Ursachen und Wege aus der Krise. Offensichtlich ist, dass die aktuellen Prozesse vor allem in den Südländern Europas eine massive Verarmung weiter Teile der Bevölkerungen bewirken, dass der demokratische Integrationsprozess Europas auf der Kippe steht, die Mehrheiten der Bevölkerungen sich vor allem Sorgen um Arbeitsplätze und Besitzstände machen und die linke Opposition wieder mal uneins ist. mehr…


Dienstag 01.04.14, 10:39 Uhr

Bündnis wirbt mit BALD für Umfairteilen

BALD-Zeitung als PDF

BALD-Zeitung als PDF

Aktive des Bochumer Bündnisses „Umfairteilen – Reichtum besteuern“ verteilen in den nächsten Tagen an verschiedenen Orten in Bochum Zeitungen, die wie die „Bildzeitung“ aussehen. Erst der zweite Blick macht klar: Aus der Bild wurde die BALD. Und die stammt weder aus dem Hause Springer, noch berichtet sie über Vergangenes. Vielmehr ist die BALD voller Nachrichten aus einer nahen Zukunft, in der die Politik gerade die Entscheidung für eine Vermögensteuer sowie eine einmalige, europaweit koordinierte Vermögensabgabe getroffen hat. mehr…


Dienstag 01.04.14, 09:27 Uhr
Erstens kommt es schlimmer - zweitens als man denkt

Opel geht – die Opel-Querspange kommt

Vor fast 17 Jahren haben sich zwei Bochumer Jungs eine besondere Gemeinheit für ihre Heimatstadt ausgedacht: Wolfgang Clement, damals NRW Wirtschafts- und Verkehrsminister und Norbert Lammert, damals Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium heckten die Bochumer Lösung aus. Diese Lösung sieht wie folgt aus: Durch ein gigantisches Autobahnkreuz (Westkreuz) werden täglich zehntausende Autos von der A 40 auf den zur Autobahn ausgebauten Außenring der Stadt geführt und über eine “Opel-Querspange” auf die A 44 in das Autobahnkreuz Bochum/Witten geführt. Diese Maßnahme wird zu Überlastung des schon stark frequentierten Außenringes und damit zu Staus führen. Die Entlastungsfunktion des Außenringes für die Innenstadt wird damit entfallen und viele Autofahrten werden vom Außenring auf innerstädtische Straßen verlagert. Während die Verantwortlichen aller anderen Großstädte dieses Planeten überlegen, wie Autoverkehr aus der Stadt ferngehalten werden kann, macht Bochum also das genaue Gegenteil. SPD und CDU sind stolz auf dieses weltweite Bochumer Alleinstellungs-Merkmal. mehr…


Dienstag 01.04.14, 07:54 Uhr

Kreisverkehr „An der Holtbrügge“?

Die Bürgerinitiative Bahnhof Weitmar fordert mit einem Bürgerantrag die Errichtung eines Kreisverkehrs mit Zebrastreifen im Kreuzungsbereich der Straßen An der Holtbrügge, Karl-Friedrich-Straße, Am Kuhlenkamp. Die bisherige Planung der Verwaltung zur Brückensanierung An der Holtbrügge stelle keine Veränderung des als Unfallschwerpunkt bekannten Kreuzungsbereichs dar. Der Antrag. Eine Planungsskizze.


Montag 31.03.14, 20:20 Uhr

Opel-Gelände: Logistik folgt Autobau

Die Soziale Liste schreibt in einer Pressemitteilung: »Günter Gleising, Sprecher der Sozialen Liste reagiert empört darauf, dass die Mitglieder des Rates in Sachen Opel-Ansiedlung vor vollendete Tatsachen gestellt werden sollen. Den Medien ist zu entnehmen, dass DHL (Deutsche Post) und Opel morgen in Düsseldorf, im Beisein des NRW-Wirtschaftsministers und der Bochumer Oberbürgermeisterin, eine Partnerschaftserklärung unterzeichnen wollen. Die Pläne sehen vor einen großen Teil der Flächen in Laer für die Logistiksparte der Post zu verwenden. mehr…


Montag 31.03.14, 16:53 Uhr

Besser Steuer hinterziehen
als Geld fälschen

In den Bochumer Lokalausgaben von WAZ und Ruhr Nachrichten wird heute berichtet, dass ein Geldfälscher zu 3 Jahren und 10 Monaten Haft verurteilt wurde, weil er für 2.435 Euro Blüten produziert und in Umlauf gebracht hat. Das bedeutet umgerechnet ein Monat Haft für 53 Euro Falschgeld. In einem spektakulären Prozess war kürzlich ein Würstchen-Fabrikant zu 3 Jahren und 6 Monaten Haft verurteilt worden, weil er 28,462 Millionen Euro Steuern inklusive Solidaritätszuschlag hinterzogen hatte. Das bedeutet umgerechnet ein Monat Haft für 677.667 Euro hinterzogene Steuern.


Montag 31.03.14, 14:42 Uhr
CDU zieht Antrag zurück - vorläufig?

Kein Ehrengrab für Dufhues 1

Mit Ehrengräbern bezeugt die Stadt Bochum ihren von Nationalsozialisten ermordeten Widerstandskämpfern Hochachtung und Dankbarkeit. Diese Ehre sollte nach dem Wunsch der Bochumer CDU auch Josef Hermann Dufhues erhalten. In der letzten Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses zog die CDU-Fraktion ihren Antrag überraschend zurück, weil, so Ratsmitglied Franz, dafür keine Mehrheit zu erwarten sei. In einer einige Tage zuvor veröffentlichten Stellungnahme hatte ich mich gegen den Antrag ausgesprochen, weil Dufhues der Reiter-SS angehört und in der vergangenheitspolitischen Diskussion der Nachkriegszeit  eine Amnestie  für alle in politischen Zusammenhängen, auch im Zusammenhang mit dem Krieg begangenen Straftaten gefordert habe – gemeinsam mit dem SS-Haupttäter Werner Best und dem Essener FDP-Landtagsabgeordneten Ernst Achenbach, im Krieg in Frankreich mit Organisation der Deportation von Juden nach Auschwitz befasst, beide mit großem eigenen Interesse an der Straffreiheit für Nazi-Verbrecher. mehr…


Montag 31.03.14, 13:52 Uhr
Sevim Dagdelen:

Outokumpu muss Zusagen einhalten

„Die Einigung zwischen dem finnischen Stahlkonzern Outokumpu und der IG Metall erweckt Hoffnungen. Outokumpu ist jedoch schon einmal wortbrüchig geworden. Der Konzernchef Mika Seitovirta muss jetzt endlich Wort halten und den 450 Beschäftigten des Bochumer Werks nicht wieder falsche Hoffnungen machen. Sie müssen die zugesagten Ersatzarbeitsplätze auch tatsächlich erhalten“, erklärt Sevim Dagdelen, Bochumer Bundestagsabgeordnete der Partei Die Linke, anlässlich der Einigung vom Sonntag zwischen IG Metall NRW-Bezirksleiter Knut Giesler und Outokumpu-Chef Mika Seitovirta. mehr…


Montag 31.03.14, 13:41 Uhr

Praxisabend „Interkulturelle Kompetenz“

Der Kinder- und Jugendring Bochum und die Integrationsagentur des evangelischen Jugendpfarramtes laden MitarbeiterInnen in der Kinder- und Jugendarbeit zu einem Praxisabend „Interkulturelle Kompetenz“ am 3. April 14 um 18.00 Uhr ein. In der Einladung heißt es: »Diese Praxisabende richten sich an „Praktiker/innen“ aus der Kinder- und Jugendarbeit, die sich mit interkulturellen Themen, Ideen und Zusammenhängen kreativ auseinander setzen wollen. mehr…


Montag 31.03.14, 10:21 Uhr

Die Moskauer Prozesse

Ab Freitag, den 04. April ist im Endstation Kino Milo Raus Dokumentarfilm Die Moskauer Prozesse zu sehen. Die Ankündigung des Kinos: »Die Bilder des Schauprozesses gegen Pussy Riot gingen durch alle Medien. Verletzung der Gefühle Gläubiger, Gotteslästerung, Agitation gegen die russische Nation: das Urteil wurde im Westen als absurd empfunden. Für sein Projekt Die Moskauer Prozesse versammelte Milo Rau die Protagonisten der Prozesse um Pussy Riot und die Ausstellungen Achtung! Religion und Verbotene Kunst. mehr…


Sonntag 30.03.14, 12:50 Uhr

Politik, Porno und Protest um 1900

Wie die homosexuelle Emanzipation zu Beginn des 20. Jahrhunderts startete, ist Thema eines Vortragsabends mit Christiane Leidinger. Die promovierte, freischaffende Politikwissenschaftlerin spricht am Montag, dem 07.04.2014 um 19.00 Uhr bei der Rosa Strippe über „die ersten drei des Dritten Geschlechts“. In der Einladung heißt es:Um 1900 leisteten sie wichtige Beiträge zur homosexuellen Emanzipation – konkret auch für lesbische Frauen: Emma Trosse (1863-1949), später verheiratete Külz, Johanna Elberskirchen (1864-1943) und Theo Anna Sprüngli (1880-1953), bekannt unter ihrem Pseudonym „Anna Rüling“. mehr…


Sonntag 30.03.14, 08:36 Uhr

Film: Ich war neunzehn 1

Gregor Hecker in Ich war neunzehn (DDR 1968)

Das DDR-Kabinett-Bochum will sich in Zukunft monatlich am ersten Freitag ab 19:00 Uhr im Haus Lotz, Annastraße 25 zu einem lockeren „Stammtisch“ treffen. Für den ersten Termin am Freitag, den 4. April wird angekündigt: »Im Vorfeld der Erinnerung an den „Tag der Befreiung vom Faschismus“ am 8. Mai 1945, wollen wir gemeinsam den DEFA Film aus dem Jahr 1968 „Ich war neunzehn“ sehen mehr…

Samstag 29.03.14, 18:13 Uhr
Nur ca. 100 km von Bochum entfernt:

Die Urananreicherungsanlage in Gronau

Am Mittwoch, den 2. April um 19:00 Uhr laden das Anti-Atom-Plenum Bochum, der BUND Bochum, und das Friedensplenum zu einer Veranstaltung im Bahnhof Langendreer ein. Matthias Eickhoff vom Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen informiert über die Hintergründe der Urananreicherung, den aktuellen Stand der Verkaufspläne sowie den Ostermarsch in Gronau am 18. April. Auch in Nordrhein-Westfalen, nur ca. 100 km von Bochum entfernt,  wird Uran angereichert. Das deutsch-niederländisch-britische Unternehmen Urenco kann aus der bundesweit einzigen Urananreicherungsanlage im münsterländischen Gronau jedes 10. AKW weltweit mit Atombrennstoff zur Brennelementefertigung versorgen. Die Urantransporte von und nach Gronau rollen quer durch NRW und auch das Ruhrgebiet. Die Atommüllentsorgung ist völlig ungeklärt – noch in diesem Jahr soll in Gronau ein neues Zwischenlager für den rapide wachsenden Atommüllberg in Betrieb gehen. mehr…


Samstag 29.03.14, 14:38 Uhr
Jüdisches Leben vor und während des Faschismus in Bochum

Auf den Spuren Ottilie Schoenewalds

Die Volkshochschule lädt am Sonntag, den 6.4. um 14 Uhr zu einem Stadtrundgang mit Wolfgang Dominik ein. In der Ankündigung heißt es: »Es ist ziemlich genau 81 Jahre her, dass auch in Bochum am 1. April 1933 eine erste deutschlandweite antijüdische Terrormaßnahme stattfand. Es bedurfte gar nicht vieler SA-Schlägertrupps, um die Blockade der Geschäfte der jüdischen Bochumer durchzuführen. Das erledigten oft die Konkurrenz von gegenüber oder die Wähler_innen der stärksten Partei in Bochum, der NSDAP. Gleichzeitig wurden jüdischen Ärzten,. Rechtsanwälten und Richtern  Berufsverbote erteilt. mehr…


Samstag 29.03.14, 14:19 Uhr

Andere Wege der Inklusion

Auf Einladung des AKAFÖ-Beratungszentrums zur Inklusion Behinderter (BZI) gastiert der Kabarettist Rainer Schmidt am Dienstag,  den 8. April im Bistro der Ruhr-Universität Bochum. Ab 18.30 Uhr präsentiert Schmidt dort sein Programm „Däumchen drehen – keine Hände, keine Langeweile“. Der Eintritt beträgt fünf Euro. Der Abend ist Bestandteil der BZI-Reihe „Andere Wege der Inklusion“. In der Ankündigung heißt es: mehr…


Samstag 29.03.14, 10:16 Uhr
Sevim Dagdelen warnt:

„Türkei plant Angriffskrieg gegen Syrien“

„Die Pläne des türkischen Außenminister Davutoglu mit dem Geheimdienstchef und stellvertretenden Ministerpräsidenten, unter einem selbst inszenierten Vorwand einen Angriffskrieg gegen Syrien zu legitimieren, sind ein eklatanter Verstoß gegen das Völkerrecht. Die Linke fordert den sofortigen Abzug der Patriot-Raketen aus der Türkei und eine Distanzierung der Bundesregierung von der aggressiven Syrienpolitik des Erdogan-Regimes“, erklärt Sevim Dagdelen, Bochumer Bundestagsabgeordnete der Fraktion Die Linke, anlässlich der Veröffentlichung eines kompromittierenden Audiomitschnitts eines Gesprächs hoher Vertreter aus Regierung, Militär und Geheimdienst bei YouTube. Dagdelen weiter: mehr…


Samstag 29.03.14, 09:44 Uhr

Film und Filmgespräch «White Charity»

Am Donnerstag, den 3. 4., um 19.00 lädt der Bahnhof Langendreer zum Dokumentarfilm „White Charity – Schwarzsein und Weißsein auf Spendenplakaten“ und anschließendem Filmgespräch ins Studio 108 ein. Anwesend ist der Co-Regisseur des Films Timo Kiesel. Er ist im Berliner Verein glokal e.V., aktiv, der in seiner Bildungsarbeit kritische Perspektiven auf Entwicklungspolitik und Rassismus vermittelt. Zum Film: Werbeplakate von entwicklungspolitischen Organisationen prägen das Bild auf Straßen, Plätzen, in Bahnhöfen und U-Bahnen in Deutschland.
mehr…


Freitag 28.03.14, 15:41 Uhr

Polizei: „Wir haben nicht gefilmt“

Bei der vom Bündnis gegen Rechts (BGR) angemeldeten Demonstration gegen einen Naziaufmarsch vor dem Flüchtlingsheim an der Wohlfahrtstraße am 1. Februar, hat die Polizei die Antifa-Kundgebung gefilmt (Foto). Sie leugnet dies. In einem Schreiben an die Polizeipräsidentin hatte das BGR daran erinnert: „Das Bundesverfassungsgericht hat 2009 entschieden, dass im Rahmen von Versammlungen Videoüberwachungen nur dann zulässig sind, wenn es einen hinreichenden Anlass dafür gibt. Begründet wird das damit, dass durch die Identifizierbarkeit der Versammlungsteilnehmer aus Art. 8 I GG immer in deren Versammlungsfreiheit eingegriffen wird und dies gerade nicht anlasslos geschehen darf, zumal von Videoaufzeichnungen eine gewisse Einschüchterungswirkung ausgeht.“ Die Polizeipräsidentin wurde aufgefordert, die verantwortlichen BeamtInnen zu rügen und zuzusichern, dass das Filmmaterial gelöscht bzw vernichtet worden ist. Die Polizei hat daraufhin telefonisch mitgeteilt, dass gar nicht gefilmt wurde und in einem Anwortschreiben behauptet: „Ihrem Wunsch entsprechend bestätige ich, dass von der Veranstaltung am 01.02.2014 keine Video- oder sonstigen Aufzeichnungen vorgenommen wurden, weil dazu kein Anlass gegeben war.“


Freitag 28.03.14, 07:50 Uhr

Neues Programm der Geschichtswerkstatt

Die Bochumer Geschichtswerkstatt bietet in ihrem neuen Programm fünf historisch motivierte Radtouren und zwei Studienreisen an. Los geht es mit  einer Radtour am 12. April von Dinslaken nach Wesel. Das Thema des Ausfluges: Kapp-Putsch und Märzrevolution im Jahr 1920. Das Programm als PDF.