Die ultra-rechte Splitterpartei Pro NRW hat nach Angaben der Polizei für Samstag, den 3. Mai um 16 Uhr eine Kundgebung auf dem Husemannplatz angemeldet. Auf der Webseite von Pro NRW wird allerdings immer noch der 10. Mai als Bochumer Station der Demo-Rundreise angegeben. Das Bochumer Bündnis gegen Rechts mobilisiert zu einer Gegendemonstration am 3. Mai. An dem Tag werden SPD, CDU und Linke Wahlkampfstände am Husemannplatz aufbauen. Auch die AfD als härtester Konkurrent von Pro NRW um Stimmen am rechten Rand hat dort einen Stand angemeldet. Eine Wahlkampf-Veranstaltung mit ihrem Bundesvorsitzenden Lucke hat die AfD am 8. Mai um 19 Uhr in der Stadthalle Wattenscheid angekündigt.
Samstag 19.04.14, 14:34 Uhr
Zu den politischen Hintergründen der „Alternative für Deutschland“ (AfD)
Am Dienstag, den 29. April referiert Andreas Kemper um 19 Uhr im Bahnhof Langendreer über die politischen Hintergründen der „Alternative für Deutschland“ (AfD). In der Einladung heißt es: »In der AfD versammeln sich die selbst ernannten Leistungsträger der Gesellschaft, die sich in ihren schmucken Einfamilienhäusern aggressiv nach »unten« abgrenzen, nationalkonservative Überzeugungs-täterInnen, die allenthalben den Untergang des Abendlandes wittern, und Menschen, die glauben, sie könnten in Merkels Deutschland nicht mehr sagen, was sie meinen – vor allem, wenn es um »Ausländer«, Homosexuelle und Muslime geht. In der Alternative für Deutschland werden wohlstandschauvinistische, marktradikale, nationalistische und rassistische Positionen vertreten. Die Mehrheit um Parteichef Bernd Lucke verfolgt die Linie, nationalistisch-konservative mit neoliberalen wirtschaftspolitischen Positionen zu verknüpfen. mehr…
Es war eine eindrucksvolle Demonstration gegen klerikale Bevormundung. Die Initiative Religionsfrei im Revier hatte in das Soziale Zentrum geladen, um den Film Das Leben des Brian zu zeigen und damit gegen das Feiertagsgesetz NRW zu verstoßen. Dieses Gesetz verbietet an stillen Feiertagen jede organisierte Fröhlichkeit. Selbst wenn keine Christenseele gestört wird, droht das Gesetz mit Strafe, wenn zum Beispiel die Filmkomödie Das Leben des Brian gezeigt. Zur ersten Aufführung des Films an diesem Abend in deutscher Sprache kamen mehr BesucherInnen als Platz im Saal des Sozialen Zentrums vorhanden ist. Viele blieben im Thekenraum und waren gespannt, ob die Staatsmacht erscheint und gegen die Filmvorführung einschreitet. Radio Bochum hatte in einer Meldung über die geplante Veranstaltung berichtet und angedeutet, dass das Ordnungsamt Kontrollen angekündigt habe. An diesem Abend gab sich jedenfalls niemand als Kontrolleti vom Ordnungsamt zu erkennen. Auch die zweite Filmvorführung, dieses Mal in englischer Sprache, fand erstaunlich viele ZuschauerInnen. Das Fazit der Initiative Religionsfrei im Revier: Der Kampf gegen klerikale Vorschriften ist immer mühsam und zäh gewesen, aber nur selten hat er soviel Spaß gemacht, wie bei den Karfreitagsaktionen: Always look on the bright side of life.
Freitag 18.04.14, 13:35 Uhr
Neuer DGB/VHS-Kurs „Arbeit und Leben“ ab 29. April 2014
Im zehnten Jahr schon bietet das Projekt „Arbeit und Leben“ von DGB und Volkshochschule an sieben Donnerstagen einen fortlaufenden kostenfreien Kurs an. Beginn ist am 29. 4., 18.00 – 20.30 Uhr. Ende am 17.06. Im Ankündigungstext heißt es: Auf Hartz IV bist Du schneller als Du denkst. Da gilt es zur Vorbereitung zu wissen, welche Rechte bestehen und wo Fallstricke drohen: Ersparnisse und Lebensversicherungen sind rechtzeitig „hartz-fest“ zu machen, die Wohnungskosten ebenso. Mit Lebenspartner/innen drohen Überraschungen, ebenso in Haushaltsgemeinschaft mit Verwandten, ohne tatsächlich diesen gegenüber einen Unterhaltsanspruch zu haben. Das Lebenseinkommen sinkt, im Alter bleibt oft nur die rentenergänzende Grundsicherung. mehr…
Am Samstag, den 26.April wird die Bochumer Geschichtswerkstatt eine Stadtrundfahrt per Rad zum Thema Zwangsarbeit und Zwangsarbeiterlager während der NS-Zeit durchführen. Im gesamten Bochumer Stadtgebiet wurden während des Zweiten Weltkrieges etwa 100 Zwangsarbeiterlager errichtet. Männliche und weibliche Arbeitskräfte aus Holland, Belgien, Frankreich, Polen, Russland, Weißrussland, der Ukraine und aus anderen besetzten Gebieten wurden damals in Bochumer Betrieben zwangsweise beschäftigt. In den zwei Bochumer Außenlagern des KZ Buchenwald waren überwiegend jüdische Häftlinge interniert, von denen viele aus Ungarn stammten. mehr…
Der Wahlausschuss des Rates der Stadt Bochum hat gestern die Vorschläge zur Kandidatur für die Kommunalwahl geprüft und entschieden, welche Kandidaturen zugelassen werden. Neben den bisher im Rat vertretenen Listen treten an: Piraten, Pro NRW, AfD und Stadtgestalter. Heute wurden Namen und Adressen sämtlicher KandidatInnen veröffentlicht. Wer schon immer mal wissen wollte, wer aus seiner Nachbarschaft bei NPD, Pro NRW oder AfD aktiv ist, kann es jetzt nachlesen. Namen und Adressen der KandidatInnen für den Rat und die Bezirksvertretungen.
Der Armenisch-Akademischer Verein lädt am Samstag, den 26 April um 16 Uhr zu einer Gedenkveranstaltung in Bochum für die Opfer des Genozids an den ArmenierInnen vor 99 Jahren ein. Die Veranstaltung findet in der Christuskirche in Bochum-Linden, Hattinger Str. 786 statt. In der Einladung heißt es: »Es ist der 99. Jahrestag: Am 24. April 1915 begann jenes furchtbare Verbrechen, das uns allen bis heute so unfassbar erscheint- der türkische Völkermord an den Armeniern. Anderthalb Millionen Todesopfer allein unter den Armeniern, dazu Hunderttausende Griechen, Assyrer/ Aramäer, Eziden und Angehörige anderer ethnischer/religiösen Minderheiten, die ihr Leben lassen mussten.« Der Einladungsflyer mit dem Programm der Veranstaltung.
„NATO- und EU-Kriege stoppen, Atomkraft und Atomwaffen abschaffen – Für eine zivile EU!“ so lautet das Motto des diesjährigen Ostermarsches. Die Politik Russlands und der NATO machen in der Auseinandersetzung um die Ukraine deutlich, dass auch in Europa nach wie vor ein Krieg möglich ist. Daher wird die Ukraine zentraler Gegenstand des diesjährigen Ostermarsches Rhein/Ruhr sein. Mit einer aktuellen Beilage zu diesem Thema ist der Ostermarschaufruf ergänzt worden. 100 Jahre nach Beginn des 1. Weltkriegs und 75 Jahre nach Beginn des 2. Weltkriegs will der Ostermarsch angesichts der bevorstehenden EU-Wahl gegen die zunehmend militärische Rolle der EU protestieren. Mit Blick auf Deutschland stehen die unverändert hohen Rüstungsexporte im Zentrum der Kritik. Der DGB in der Region Ruhr Mark und seine Mitgliedsgewerkschaften rufen dazu auf, die Aktionen der Friedensbewegung zu unterstützen. Die traditionelle Abschlussveranstaltung der Sonntagsetappe in Bochum findet um 16 Uhr im Bahnhof Langendreer statt. Das Thema lautet hier: „EUROSUR muss baden gehen! Die militärische Abschottung der EU gegenüber Flüchtlingen“. Referent ist der Journalist Matthias Monroy, der über das neue Grenzkontrollsystem der EU referiert. mehr…
Am Donnerstag, den 24.04., um 19.00 lädt der Bahnhof Langendreer zur Veranstaltung „Syrien – Überleben und Zukunft im alltäglichen Grauen“ ins Studio 108 ein. Referieren wird Elias Perabo von der Kampagne „Adopt a Revolution“. Anschließend berichtet Yamen Abou Oun von der Syrien-AG des Flüchtlingsrats NRW von seiner Reise nach Syrien im Dezember 2013 und präsentiert seine Fotoserie. In der Ankündigung heißt es: »Die Friedensverhandlungen in Syrien verliefen ergebnislos, die Kämpfe sind erbitteter denn je. Zwischen der Gewalt des Assad Regimes und den Dschihadisten versuchen zivilgesellschaftliche Initiativen Strukturen für die Zukunft aufzubauen. Wie aber kann eine Perspektive für Syrien aussehen? Elias Perabo berichtet und gibt Ausblick auf die aktuelle Situation. Er ist Mitbegründer von ‚Adopt a Revolution‘, einer 2011 von syrischen und deutschen Aktivst*innen ins Leben gerufene Initiative, die den zivilen, friedlichen Widerstand und den zivilgesellschaftlichen Aufbau in Syrien unterstützt. Die AG syrischer Flüchtlinge wurde vom Flüchtlingsrat 2013 initiiert, um den Nachzug von Familienangehörigen zu erleichtern.«
Die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten hat eine neue Ausgabe ihrer Antifaschistischen Bochumer Blätter (ABB) veröffentlicht. Das Schwerpunktthema ist diesmal der Beginn des 1. Weltkrieges vor 100 Jahren. Hierzu sind Hintergrundartikel, Fotos und Dokumente sowie Hinweise auf die Ausstellung im Stadtarchiv enthalten. Außerdem berichtet die VVN über die Auseinandersetzung um den Namen des Moltkemarktes auf dem Springerplatz und die Unterschriftensammlung, die sich gegen die Hindenburg-Ehrenbürgerschaft in Bochum wendet. Auch das aktuelle Thema AfD greifen die ABB auf. mehr…
Nach Auffassung der Bochumer Linken weisen die Arbeiten zur Modernisierung des Ruhr-Parks erhebliche Sicherheitsmängel auf. Theobald Ciochon, Vertreter Der Linken in Bochum in der Bezirksvertretung Nord und erneuter Kandidat erklärt, das Einkaufszentrum sei vornehmlich in den Jahren gebaut worden, in denen Asbest als Stoff verbaut worden sei. Er fordert die Bauaufsicht auf, für Klarheit zu sorgen. „Schon zu Beginn der Baumaßnahmen habe ich meinen Verdacht geäußert, dass Asbest zu Problemen bei den Arbeiten führen werde. Jetzt frage ich mich, wie ernst die Bauaufsicht die Sicherheit der Menschendort nimmt“, so der Bezirksvertreter Der Linken im Bochumer Norden. mehr…
Am Mittwoch, den 15. 4. ab 20.15 tritt Christian Hirdes im Biercafé auf. Die Ankündigung verspricht: »Nach mehreren Programmen und rund 15 Jahren auf Deutschlands Comedy- und Kabarettbühnen ist Christian Hirdes weiterhin auf „live-und-solo-Tour 1995-2048“. Kein neues Programm, sondern ein Mix aus guten alten Nummern und immer wieder überraschenden kleinen Premieren. Aus Liedern, Gedichten und Geschichten. Aus Spaß und Ernst. Vielleicht erzählt der vielfache Preisträger (Prix Pantheon, St. Ingberter Pfanne, Tegtmeiers Erben) wieder mal von Lisa und ihren vier chinesischen Freundinnen. mehr…
Am Montag, dem 28. April startet um 16 Uhr in der Frauenbibliothek Lieselle an der Ruhr-Uni ein Lesekreis des Autonomen FrauenLesbenreferats zu „Das andere Geschlecht“. In der Ankündigung heißt es: »Die Darstellung der Welt sowie die Welt selbst ist das Werk der Männer. Sie beschreiben die Welt aus ihrer Sicht, die sie mit der absoluten Wahrheit verwechseln.“ (Simone de Beauvouir) Simone de Beauvoir veröffentlichte 1949, wenige Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs »die Bibel des Feminismus«, Das andere Geschlecht, und analysiert darin mit einer bemerkenswerten Klarheit die Situation der »Frau«, wie kaum eine andere Denkerin vor ihr. Der Neuen Frauenbewegung der 70er und 80er Jahre ist es zu verdanken, dass ihr Werk auch im deutschen Kontext an Bedeutung gewann. Leider findet Beauvoirs Werk in den derzeitigen wissenschaftlichen Diskursen kaum noch Beachtung.«
Der Düsseldorfer Aufklärungsdienst feiert in dieser Woche, dass in der Landeshauptstadt weniger als 50 Prozent der EinwohnerInnen einer der beiden großen staatlich subventionierten Kirchen angehört. Dieser statistische Punkt ist in Bochum noch nicht erreicht. Aber der Trend geht dahin. Von 1992 bis 2011 sank die Zahl der als evangelisch registrierten BochumerInnen von 165.728 auf 118.118. Im gleichen Zeitraum nahm die Zahl der KatholikInnen im Melderegister von Bochum von 157.020 auf 119.514 ab. Die Zahl der BochumerInnen, die den beiden Großkirchen nicht angehören, stiegt von 85.524 auf 128.422. Quelle: Statistische Jahrbücher der Stadt Bochum
Am Dienstag, dem 15.04.2014 findet um 19.00 Uhr im Haus der Rosa Strippe, Kortumstraße 143 ein Vortragsabend statt, der die Geschichte der Verfolgung schwuler Männer während der nationalsozialistischen Terrorherrschaft nachzeichnet. In der Einladung wird daran erinnert: »Seit Beginn ihrer Arbeit 1980 beschäftigt sich die Rosa Strippe e.V. mit der Verfolgung schwuler Männer zwischen 1933 und 1945. Schätzungen gehen von 5.000 bis 15.000 homosexuellen lnhaftierten in den damaligen Konzentrationslagern aus. Sehr viele wurden dort ermordet. Außerdem wurden mehr als 50.000 Männer mittels des von den Nationalsozialisten verschärften §175 verurteilt. Nach 1945 setzte sich auch die juristische Verfolgung bis 1969 unvermindert fort. Erst 1969 wurde die nationalsozialistische Fassung des §175 entschärft und einvernehmliche Beziehungen zwischen erwachsenen Männern damit straffrei. mehr…
Freitag 11.04.14, 21:29 Uhr
Linksjugend: Die Kurve gehört uns! – Keine Nazis im Stadion!
Hannah Bruns von der Linksjugend [‘solid] Bochum erklärt in einer Pressemitteilung: „Aufgrund der Vorkommnisse im Ruhrstadion in den letzten Wochen möchten wir als Linksjugend [‘solid] Bochum klar Stellung beziehen: Rassismus, Homophobie und jede Art von menschenverachtende Hetze lehnen wir klar ab. Wenn Fangruppen wie die Brigade Bochum ins Ruhrstadion kommen, um gegen Menschen zu hetzen, die nicht in ihr Weltbild passen, ist das für uns ein Grund, aktiv zu werden. Daher rufen wir dazu auf, uns am 13.04. um 12.30 vor dem Ruhrstadion zu treffen und darüber aufzuklären, wer im Ruhrstadion neuerdings versucht Fuß zu fassen: Neo Nazis. mehr…
Seit Dezember 2013 findet regelmäßig das offene flüchtlingspolitische Treffen Treff.Asyl des Flüchtlingsrates NRW e.V. statt. In diesem Rahmen hat sich als unabhängige Initiative das Café lysA gegründet. Dies ist ein Treffpunkt für Menschen mit und ohne Fluchthintergrund. Die Caféinitiative versteht sich als Gelegenheit zu gegenseitigem Kennenlernen, Austausch und Gesprächen.
Das Café findet jeden 1. Donnerstag im Monat um 18:30 Uhr in Geschäftsstelle des Flüchtlingsrates NRW e.V. in der Wittener Straße 201, (Straßenbahnhaltestelle: Freigrafendamm) statt. Treff.Asyl trifft sich das nächste Mal am 16. April um 18:30 Uhr in der Geschäftsstelle des Flüchtlingsrates.
Die Linksfraktion im Rat berichtet: »Gestern hat der Rat in dieser Wahlperiode voraussichtlich zum letzten Mal getagt, es sei denn, es wird noch eine Sondersitzung einberufen. Damit war es auch die letzte Ratssitzung unserer derzeitigen Fraktionsmitglieder. Sie kandidieren nicht wieder. Es war noch einmal eine lange Sitzung mit engagierten Diskussionen. Wir informieren heute über folgende Themen: Umbenennung Moltkemarkt, Raumproblem Alice-Salomon-Berufskolleg, Namensgebung Musikzentrum: Alles eine Frage des Geldes?, Opel Perspektive 2022, Verabschiedung der Linken im Rat. mehr…
Am 9. April 2014 wurde im Bochumer Opel-Werk ein neuer Betriebsrat gewählt. Die Wahlbeteiligung betrug 72 Prozent. Die Liste „Gemeinsam“ mit dem bisherigen Betriebsratsvorsitzenden Rainer Einenkel an der Spitze erhielt 62,6 Prozent der abgegebenen Stimmen und erzielte die absolute Mehrheit in allen Werksteilen. Damit gehören 18 von 25 BetriebsrätInnen der Liste „Gemeinsam“ an. Das vorläufige Wahlergebnis: mehr…
Das Bochumer Friedesplenum wirbt am Samstag, den 12. April von 12 – 14 Uhr auf der Kortumstraße Höhe Glascafé für die Teilnahme und Unterstützung des diesjährigen Ostermarsches. Er steht unter dem Motto: „NATO- und EU-Kriege stoppen, Atomkraft/ -waffen abschaffen – Für eine zivile EU!“ Bei der Sonntagsabschlussveranstaltung in Bochum rund um das aktuelle Thema „EUROSUR muss baden gehen! Die militärische Abschottung der EU gegenüber Flüchtlingen“ wird der Journalist Matthias Monroy über das neue militärische Kontrollsystem den EU-Grenzen referieren.
Diskussionsstoff am Infostand wird sicherlich auch die Kampagne des Friedesplenums gegen die Benennung des Feierabendmarktes auf dem Springerplatz nach einem preußischen Militaristen sein. Weitere Plakatideen an: plakat@friedensplenum.bo-alternativ.de
Donnerstag 10.04.14, 15:34 Uhr
Sevim Dagdelen: Nein zum deutschen Marineeinsatz im Mittelmeer
Die Bochumer Bundestagsabgeordnete der Linkspartei Sevim Dagdelen hat in einer Persönliche Erklärung begründet, warum sie im Bundestag einem Militäreinsatz zur Vernichtung von syrischen chemischen Waffen nicht zugestimmt hat und warum sie zivile Lösungen für solche Aufgaben fordert: „Ich habe heute aus prinzipieller Sicht, aber gerade auch angesichts der konkreten Sachlage, gegen den Antrag der Bundesregierung zur Beteiligung bewaffneter deutscher Streitkräfte am maritimen Begleitschutz bei der Hydrolyse syrischer Chemiewaffen an Bord der CAPE RAY gestimmt. Ich teile die Einschätzung aus der Friedensbewegung, von Friedensaktivisten und Friedensforschern, dass „kein plausibler Grund erkennbar (ist), den zwischen Syrien und den Vereinten Nationen bzw. der OPCW ausgehandelten Abzug des gesamten syrischen Chemiewaffenarsenals und dessen Vernichtung mit einer militärischen Komponente von Seiten der Bundesrepublik Deutschland zu begleiten.“ (Stellungnahme Bundesausschuss Friedensratschlag 08.04.2013). Unsere Antwort muss zivil bleiben. mehr…
Wir denken, dass das Bild von Camillo Fischer aus dem Jahr 1945 recht eindrucksvoll darstellt, wozu die Verehrung derlei MilitaristInnen wie Moltke einst führten und vielleicht zum Nachdenken anregt. Beste Grüße, le chat pitre
Die Grüne Ratsfraktion teilt mit: »Unter dem Titel „Gedenkkultur bewahren – Militarismus ächten“ lag dem Ausschuss für Anregungen und Beschwerden am 08.04.2014 eine Anregung des Bochumer Friedensplenums vor. Darin wird kritisiert, dass der Abendmarkt auf dem Springerplatz von seinen Initiatoren den Namen „Moltkemarkt“ bekommen hat. Ein Kompromissvorschlag der Linken, der die Stadt aufforderte, mit den Betreibern des Marktes einen Konsens über eine Namensänderung des Marktes herzustellen, wurde von CDU und SPD abgelehnt. Karsten Finke, Sprecher der grünen Ratsfraktion im Ausschuss: „Wir Grüne haben den Kompromissvorschlag unterstützt. mehr…
Mittwoch 09.04.14, 13:50 Uhr
Die Linke im Rat sagt Nein zu Anneliese Brost Musikforum Ruhr
Nach dem Willen der Stiftung Bochumer Symphonie und der Bochumer Stadtverwaltung soll das im Bau befindliche Musikzentrum „Anneliese Brost Musikforum Ruhr“ heißen. Von diesem Namenvorschlag hält Die Linke im Rat nichts und erklärt: »Im Rat am morgigen Donnerstag wird sie gegen diesen Vorschlag stimmen.Dazu erklärt die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Der Linken im Rat Bianca Schmolze: „Uns leuchtet überhaupt nicht ein, warum das Musikzentrum nach Anneliese Brost benannt werden sollte. mehr…
Noch bis Ende April werden in Bochum Vorzeige-Betriebsräte gesucht. Darauf hat die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) hingewiesen. Beschäftigte könnten mit ihrer Teilnahme am „Deutschen Betriebsräte-Preis 2014“ den „Mitbestimmungs-Oscar“ in die Region holen. „In vielen Bäckereien und Hotels, in der Gastronomie und Ernährungsindustrie führen die Arbeitnehmervertretungen eine wichtige Regie im Arbeitsalltag. Sie tragen dazu bei, dass Jobs gesichert und die Arbeitsbedingungen verbessert werden. Und das mit großem Engagement. mehr…
Die Soziale Liste schreibt: »Über 6 Monate benötigte die Verwaltung der Stadt Bochum, um auf 5 gestellte Fragen der Sozialen Liste zum Zustand der maroden Sportanlage SF Westenfeld 1965 e.V. zu antworten. „Es ist nicht nur der lange Zeitraum, sondern auch der Inhalt, mit dem die Stadt auf die gestellten Fragen antwortet“, der die Soziale Liste zur Kritik veranlasst. „Mit ganzen sechs Sätzen glaubt die Verwaltung das Problem Sportanlage Westenfeld abtun zu können“, so äußert sich das Wattenscheider Ratsmitglied Günter Gleising. mehr…
24.000 Fahrräder täglich auf dem Südring…
…wird es nie geben, wenn es nach der Bochumer Verwaltung geht. 24.000 Autos dagegen werden nicht nur als normal, sondern als unvermeidbar betrachtet. Das wurde heute im Beschwerdeausschuss des Rates überdeutlich. Vor der Sitzung des Ausschusses: Sturm, Hagel und ein arbeitnehmerfeindlicher Termin mitten in der Woche nachmittags konnte sie nicht abhalten. Eine Gruppe von aktiven FahradfahrerInnen traf sich am heutigen Dienstag, den 8. April um 14 Uhr, um gemeinsam die Situation für FahrradfahrerInnen auf dem Südring zu „erfahren“. Rote Luftballons an den Fahrrädern sollten für viel Aufmerksamkeit (besonders bei den AutofahrerInnen!) sorgen, damit dieser Selbstversuch bei den Umrundungen des Südrings zwischen Hauptbahnhof und Viktoriastrasse nicht zu ersten Opfern führt. mehr…
Dienstag 08.04.14, 19:21 Uhr
100 Jahre Tradition: Partei der Kriegskredite hat ein Herz für Moltke
Mit den Stimmen von SPD und CDU lehnte der Ausschuss für Bürgeranregungen und Beschwerden heute den Antrag des Friedensplenums gegen die Namensgebung für den Freitagsabendmarkt auf dem Springerplatz ab. Auch ein Kompromissantrag der Linken, die Verwaltung zu beauftragen, mit den Betreibern des Marktes möglichst einen Konsens über eine Namensänderung des Marktes herzustellen, scheiterte an der Bochumer Moltkekoalition. Wolfgang Dominik stellte für das Friedensplenum noch einmal die Bedeutung Moltkes für den preußischen Militarismus und damit für zwei Weltkriege in den Vordergrund, die 1947 zur Umbenennung des ehemaligen Moltkeplatzes führte: ein bewußter Bruch mit einer unseligen Tradition, die im Abgrund unserer Geschichte endete. mehr…
Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft schreibt: »Die Weichen für das nächste Schuljahr werden gerade in der Verwaltung und in den Schulen gestellt. Tiefgreifende Änderungen bringen wohl die neuen Vorgaben zur Inklusion: Im Zusammenhang mit der deutlich höheren Quote von Kindern mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf, die an Regelschulen gehen werden, befürchtet die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), dass nicht alle Weichen richtig gestellt sind und ausreichend Vorkehrungen getroffen sind, damit der Inklusionsprozess gelingen kann. mehr…
Die Verwaltung soll gemeinsam mit dem Alice-Salomon-Berufskolleg eine Lösung entwickeln, die den Verlust von sechs Klassenräumen verhindert oder an anderer Stelle entsprechenden Ersatz schafft. Diesen Dringlichkeitsantrag stellt die Linksfraktion für die Ratssitzung am Donnerstag anlässlich einer Eingabe des Alice-Salomon-Berufskollegs an alle Ratsfraktionen. Das Problem: Die in der Roonstraße genutzten Klassenräume sollen nach dem Willen der Verwaltung ersatzlos gestrichen werden. mehr…
Am 27.03.2014 fand fand die Informationsveranstaltung des Sozialpsychiatrischen Kompetenzzentrums Migration – SPKoM Bochum „Zuwanderer aus der ehemaligen Sowjetunion in Bochum und Umgebung – Migrationsgeschichte und psychische Gesundheit“ in der Volkshochschule statt. Die VeranstalterInnen berichten: »Zu den Ländern der ehemaligen Sowjetunion, aus denen Menschen nach Deutschland kamen und kommen, gehören Armenien, Aserbeidschan, Estland, Georgien, Kasachstan, Kirgisistan, Lettland, Litauen, Moldawien, Russische Föderation, Tadschikistan, Turkmenien, Ukraine, Usbekistan und die Republik Weißrussland. mehr…
Dienstag 08.04.14, 09:31 Uhr
Karfreitag, 18. April, 19 Uhr im Sozialen Zentrum in Bochum
monty python - das leben des brian (Deutsch) always look on the bright side of life
Die Initiative Religionsfrei im Revier wird auch in diesem Jahr am Karfreitag den Film das „Leben des Brian“ im Sozialen Zentrum in Bochum zeigen. Im letzten Jahr hatte die Filmvorführung zu einem Bußgeldverfahren der Stadt Bochum geführt, weil dies ein Verstoß gegen das Feiertagsgesetz NRW darstellt. Hierbei wurden den Veranstaltern anfänglich ein Bußgeld von bis zu 1.000 Euro angedroht. Das Feiertagsgeetz verbietet z. B. auch Menschen, die mit den christlichen Kirchen nichts zu tun haben, am Karfreitag jede Form von gemeinsamem Spaß und Unterhaltung (“alle der Unterhaltung dienenden Veranstaltungenâ€). mehr…
Der Antifa Klüngel Bochum schreibt in einer Pressemitteilung: Der Vorwahlkampf in Bochum bleibt spannend. Die Bochumer AfD lässt in diesen Tagen einmal mehr die demokratischen Hüllen fallen. Aussteiger*innen, die aus politischen Gründen nicht mehr für die Partei kandidieren wollen, werden von der AfD zur Kandidatur gezwungen. Gleichzeitig gehen die Rechtspopulist*innen juristisch gegen kritische Flyer des örtlichen Kinder- und Jugendringes vor. Der Kinder- und Jugendring hatte mit Flugblättern für ein “demokratisches, friedliches, buntes und tolerantes Bochum†an Schulen geworben. Die Flyer dienen der Aufklärung über neonazistische und rechtspopulistische Parteien zur Kommunal- und Europawahl. mehr…
Die Linke in Bochum fordert von der Stadt Bochum eine Lösung für die Radfahrer auf dem Südring. Horst Hohmeier, Kandidat Der Linken für den Rat erklärt: „Gerade der Südring wird für die Menschen, die nicht mit dem Auto in Bochum unterwegs sein wollen, sondern lieber auf das Fahrrad umsteigen, zum unkalkulierbaren Wagnis. Es fehlt dort an einem Radverkehrsweg entsprechend den Empfehlungen für Radverkehrsanlagen.“ mehr…