Die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) Bochum bietet am Samstag, den 8. November von 14 – 17 Uhr eine alternative Busrundfahrt durch Langendreer und Werne an. Sie steht unter dem Motto „Langendreer und Werne unterm Hakenkreuz – Naziterror, Widerstand, Verfolgung und Krieg von 1933-1945“. Diese Fahrt, mit Stopps an verschiedenen Orten, Gebäuden, Stolpersteinen etc., beschäftigt sich u.a. mit den Fragen: Wie kamen die Nazis an die Macht? Wer wurde verfolgt? Welche jüdischen Geschäfte wurden „arisiert“? Wohin erfolgten Deportationen? Wie sah der antifaschistische Widerstand im Bochumer Osten aus? Wer kam ins KZ? Wo befanden sich kriegs- wirtschaftlich wichtige Fabriken? Wie wirkte sich der Bombenkrieg aus? Wie erfolgte die Befreiung von Krieg und Faschismus in Langendreer und Werne? Welche Erinnerungsstätten gibt es noch heute? mehr…
Wattenscheid 2013: Gedenken an den 9. November 1938
Am Sonntag, dem 9. November findet auf dem Nivelles-â€Platz vor den drei Stelen am Standort der ehemaligen Synagoge in Wattenscheid die traditionelle Gedenkveranstaltung der Antifa Wat zur Reichspogromnacht statt. Treffpunkt ist um 12.00 Uhr am Saarlandbrunnen. Der Programmablauf.
Der Kinder- und Jugendring Bochum schreibt: »Am 09. November 1938 wurden in ganz Deutschland Synagogen und Gebetshäuser angezündet, wurden jüdische Geschäfte und Wohnungen geplündert, gab es zahlreiche Verhaftungen Unschuldiger und es wurden Menschen ermordet. Die Nazis ließen ihrem Hass auf Juden – auch in Bochum – für alle sichtbar freien Lauf und zerstörten die alte Synagoge. Diese Nacht war das Signal zum größten und schlimmsten Völkermord in der Geschichte der Menschheit. Die Reichspogromnacht am 09. November 1938 führte der Weltöffentlichkeit drastisch vor Augen, dass Juden in Deutschland brutal verfolgt wurden. In Bochum und in vielen anderen Städten in Deutschland wird mit den alljährlichen Gedenkveranstaltungen dafür Sorge getragen, dass die traurigen Ereignisse im Nationalsozialismus nicht in Vergessenheit geraten und für die Zukunft mahnen. Der Beginn der zentralen Bochumer Gedenkveranstaltung zum 76. Jahrestag der Reichspogromnacht ist um 16.00 Uhr an den Stelen (Harmoniestraße / Ecke Dr. Ruer-Platz). mehr…
Der Flüchtlingsrat NRW hat heute zusammen mit der Medizinischen Flüchtlingshilfe Bochum und der Rosa-Luxemburg-Stiftung NRW eine Syrienkonferenz im Bahnhof Langendreer organisiert. In einem Resümee der Tagung schreibt er: «Über 130 Teilnehmende aus ganz NRW debattierten über die humanitären Auswirkungen des seit fast vier Jahren herrschenden Kriegs in Syrien und der nun auch betroffenen Gebiete im Irak. Der Journalist, Uno-Experte und Moderator der Syrienkonferenz, Andreas Zumach, leitete die Veranstaltung mit einem Vortrag über die innersyrischen Gründe für den Konflikt und den Verlauf der Entwicklungen ein. mehr…
Am 10.11. 2014 um 17:00 Uhr findet im Haus der Begegnung, Alsenstr. 19 eine Zukunftswerkstatt zum Handlungsfeld Arbeit des „Netzwerks Inklusion in Bochum“ statt. Ziel der Zukunftswerkstatt ist „ein offener Austausch verschiedener Akteure darüber, welche Bedingungen für gelingende Inklusion in Bezug auf die Ausbildungs- und Arbeitswelt der Region vorliegen müssen.“ Weiter heißt es in der Einladung: »In der Zukunftswerkstatt beabsichtigen wir mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern möglichst konkrete Verabredungen für die Weiterarbeit des Netzwerkes zu besprechen und zu beschließen. Auch die Kooperation und die Verzahnung mit anderen Inklusions-Vorhaben (wie z.B. der geplanten Inklusionskonferenz der Stadt Bochum) sollen gemeinsam erörtert werden. mehr…