Im Rahmen der Vorbereitungen zum G8-Gipfel in Nordirland werden AktivistInnen aus London am Freitag, den 17. Mai ab 19.00 Uhr über die Aktionswoche in London gegen den kommenden G8-Gipfel informieren. Dabei soll der Frage nachgegangen werden, wie sich an Aktionen beteiligt werden kann. Im Aufruf zur Aktionswoche in London heißt es u. a.: »Im Juni dieses Jahres treffen sich die Staats-und Regierungschefs der G8 in Nordirland. Während die Wirtschaftskrise immer mehr Opfer fordert und der Planet brennt, betreiben die Wirtschaftsbosse und ihre Politiker ihr business as usal. Kapitalismus ist ein System, das viele tötet, ausbeutet und erniedrigt für den Profit von wenigen. Vom 10. – 14. Juni organisieren wir eine Aktionswoche und Veranstaltungen in London. mehr…
Die Occupy-Initiatve und die Linksjugend Solid haben einen Bus von Bochum aus zur Blockupy Demo am 1. 6. in Frankfurt organisiert. Abfahrt ist um 7:00 an der Reisebushaltestelle am Bochumer Hauptbahnhof. Tickets zum Preis von 10 Euro gibt es unter info@occupybochum.de oder linksjugendbochum@gmail.com. Die Einladung: »Blockupy ruft auch in diesem Jahr zu europäischen Tagen des Protestes in Frankfurt am Main gegen das Krisenregime der Europäischen Union auf. Am 31. Mai und 1. Juni 2013 wollen wir den Widerstand gegen die Verarmungspolitik von Regierung und Troika – der EZB, der EU-Kommission und des IWF – in eines der Zentren des europäischen Krisenregimes tragen: an den Sitz der Europäischen Zentralbank (EZB) und vieler deutscher Banken und Konzerne – den Profiteuren dieser Politik. Eine Busanreise zu den Blockadeaktionen am Freitag ist von Düsseldorf aus möglich.« Weitere Infos.
Die Humanitäre Cubahilfe lädt am Donnerstag, den 16.5. um 19.30 Uhr in den Bahnhof Langendreer zu einem Filmabend über nachhaltige Entwicklung in Cuba ein. Drei Kurzfilme der belgischen Regisseurin Anne Delstanche zu den Themen „Neue Energien“, „Bildung“ und „Medizin“ in Cuba werden gezeigt, die Regisseurin steht für Gespräche über nachhaltige Entwicklung und politische Prioritäten in Cuba zu Verfügung. Die Filme werden mit deutschen Untertiteln gezeigt, der Eintritt ist frei. Die Filme im Einzelnen: mehr…
Das Theater – Freie Radikale bietet am Samstag im Rahmen des n.a.t.u.r.-Festivals am Samstag, den 18. Mai ab 13.00 Uhr einen Workshop „Stadtraum Akustik“ an. Die Ankündigung: »Was heißt es in der Stadt zu leben? Wie hören sich die Orte an? Was sind Un-Orte? Ausgehend von eigenen biografischen Bezügen werden „ortspezifische“ Texte, daraus anhand von Stimm- und Körperarbeit Szenen entwickelt und anschließend chorisch aufgeführt. mehr…
Der Deutsche Gewerkschaftsbund in der Region Ruhr-Mark unterstützt die Forderungen der Beamtinnen und Beamten nach Übernahme der Tarifergebnisse auf alle Besoldungsgruppen. Für DGB-Regionsgeschäftsführer Jochen Marquardt eine klare Sache: „Es ist nicht in Ordnung, dass 80% aller Beamten von der Gehaltsentwicklung der nächsten Jahre ausgeschlossen werden und nicht einmal einen Inflationsausgleich bekommen. Damit verlässt die Landesregierung die Ebene vertrauensvollen Umgangs. Wie wenden uns dagegen, die BeamtInnen und RichterInnen zu Sparschweinen der Landesregierung zu machen.“ Der DGB ruft dazu auf, die gemeinsame Demonstration und Kundgebung am 15.5. in der Landeshauptstadt zu unterstützen und sich an den Aktionen der Gewerkschaften zu beteiligen. Die Veranstaltungen starten um 14.30 Uhr und münden in eine Kundgebung auf der Andreas Meyer-Lauber (Vorsitzender DGB-NRW), Meinolf Guntermann (Vorsitzender. DBB NRW) sprechen und der Bezirksleiter der IG Metall NRW, Knut Giesler ein Grußwort halten wird.
Die Stadt Bochum kann künftig wirkungsvoller gegen Eigentümer von leer stehenden, verwahrlosten Gebäuden vorgehen. Möglich wird dies durch eine Änderung des Baugesetzbuches, die der Bundestag jetzt verabschiedet hat. Darauf hat die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt hingewiesen. Bereits Ende letzten Jahres hatte sich die IG BAU öffentlich für eine solche Änderung stark gemacht. „Die Neureglung gibt der Stadt Bochum jetzt ganz konkret die Möglichkeit, die Eigentümer von verwahrlosten Gebäuden an den Abrisskosten zu beteiligen. Damit sind wichtige Weichen gestellt, dass marode Immobilien, die jahrelang unbewohnt vor sich hin gammeln, nicht zum Dauerproblem werden“, sagt Heinz Wessendorf. Nach den Worten des IG BAU-Bezirksvorsitzenden ist die Neuregelung insbesondere aus städtebaulicher Sicht von Bedeutung. mehr…
Mit Befremden hat die Linksfraktion zur Kenntnis genommen, „dass die Stadtwerke Bochum in der Sollingstraße 6 das Wasser, die Fernwärme und den Allgemeinstrom für die Mieterinnen und Mieter gesperrt haben, weil die Hausverwaltung die Rechnungen nicht bezahlt hat“. In einem Offenen Brief an Stadtwerkechef Bernd Wilmert fordert die Linksfraktion die sofortige Aufhebung dieser Sperren. „Was können die Mieterinnen und Mieter dafür, dass die Hausverwaltung ihre Nebenkosten nicht an die Stadtwerke weiterleitet“, fragt sich Fraktionsvorsitzender Uwe Vorberg. „Jetzt wird der Konflikt zwischen der säumigen Hausverwaltung und den Stadtwerken auf den Rücken der Mieterinnen und Mieter ausgetragen. Sie werden für die Versäumnisse ihrer Vermieter in Geiselhaft genommen. Das ist ungerecht.“ mehr…
Vom 29. Mai bis 13. Juni findet im Bahnhof Langendreer das Filmfest „cine cubano“ statt. Im Vorwort des Programmheftes schreibt die Humanitäre CubaHilfe: »Cuba y Cine, das ist eine Liebesgeschichte mit Höhen und Tiefen, die Filme sind ebenso oft Spiegel der Realität wie Wegbereiter neuer Sichtweisen. Wie schön, dass wir auch in diesem Jahr wieder eine kleine Auswahl aktueller und klassischer Filme aus Cuba zeigen können! Formen und stilistische Vielfalt des zeitgenössischen cubanischen Filmschaffens interessieren uns ebenso wie die inhaltliche Auseinandersetzung mit aktuellen gesellschaftspolitischen Fragen in einem Land, das – trotz vieler Unterschiede – zu den sog. „Entwicklungsländern“ gezählt werden muss. mehr…
Die Bochumer occupy-Initiative hat am Samstag gegen die zunehmende Privatisierung und Kommerzialisierung des öffentlichen Raumes in der Innenstadt protestiert. Die Aktion begann gegen 10 Uhr. Ca. 10 dunkle Gestalten sperrten den Innenbereich des Husemannplatzes zunächst mit rot-weißem ‚Flatterband‘ und später mit schwarzer Folie so ab, dass PassantInnen den Platz nicht mehr überqueren und auch nicht mehr einsehen konnten. Wollten dennoch Fußgänger den Platz überqueren, wurden sie z. Teil sehr rigoros von ‚Ordnungskräften‘ in deutlich erkennbaren orangenen Westen daran gehindert. Da halfen auch z. T. sehr heftige Proteste nichts. Selbst ein sehr verärgerter CDU-Stadtverordneter, der sich bei der Polizei beschwerte, wurde von dieser auf die Rechtmäßigkeit dieser Privatisierungsmaßnahme hingewiesen und konnte den Platz nicht passieren. Ob er seine Androhung, dass diese Sache noch ein Nachspiel haben werde, wahrmachen wird, bleibt abzuwarten. mehr…
Am Dienstag, den 14. Mai findet um 19 Uhr im Clubraum der Volkshochschule ein Vortrag von Wolfgang Hoffmann statt zum Thema: „Die Bücherverbrennung in Deutschland und ihre Folgen“. In der Ankündigung heißt es: »Am 10. Mai 2013 jährt sich ein schlimmes Ereignis deutscher Kulturgeschichte zum 80. Mal: Damals, 1933, ließen die gerade an die Macht gekommenen Nazis in vielen deutschen Städten Tausende von Büchern sog. „undeutscher Autoren“ verbrennen. Die Bücherverbrennung hatte den größten Exodus deutscher Schriftsteller zur Folge. Nicht nur für jüdische Schriftsteller begannen die Jahre des Exils in Ländern mit zumeist fremder Sprache. Man denke nur an Stefan Zweig und Thomas Mann. Die Veranstaltung wird die Ereignisse im Vortrag vergegenwärtigen sowie durch filmisches Dokumentationsmaterial veranschaulichen. Durch Rezitation werden die Stimmen von Tucholsky, Kästner, Toller, Heinrich Mann, Stefan Zweig und Anderen zu diesem „ewigen Schandmal nazistischer Barbarei“ (O.M. Graf) noch einmal hörbar werden.« mehr…
Dr. Rudolf Tschirbs erinnert am Dienstag, den 14. Mai um 18 Uhr im Bochumer Stadtarchiv, Wittener Straße 47 an „Die Zerschlagung der Arbeiterbewegung in Bochum und im Deutschen Reich“. Er wird nicht nur an die Bochumer Ereignisse vor 80 Jahren erinnern, sondern auch die Ergebnisse seiner aktuellen Forschungsarbeiten zur „Zerschlagung der Mitbestimmung 1933“ in den Vortrag einfließen lassen. Dabei sollen vor allem auch die Konsequenzen für die Industriebetriebe des Ruhrgebiets beleuchtet werden.
Am vergangenen Dienstag referierte Wilfried Korngiebel im Rahmen der Volkshochschul-Reihe der Bochumer occupy-Initiative Alternativen denken – Zukunft gestalten! über das Thema „Privatisierung oder Wiedergewinnung? Perspektiven auf Gemeingüter, Allmende, Commons in Geschichte und Gegenwart“. Er schilderte, wie weitreichend und selbstverständlich bis zur Kapitalisierung dieser Welt Gemeineigentum war und wie heute selbst Gene privatisiert und vermarktet werden. Wilfried Korngiebel verwies auf spannende gesellschaftstheoretische Auseinandersetzungen über das Thema und seine Bedeutung für gesellschaftliche Visionen. Er benannte aber auch aktuelle Kämpfe um Privatisierung wie die EU-Planung beim Wasser oder den Angriff der Erdöl-Konzerne auf die Öl-Vorkommen in der Arktis. Der Vortrag endete mit lokalen Beispielen von Privatisierungsdebatten in Bochum: Als klassisches Beispiel erinnerte er den Cross-Border-Deal. Als aktuelles Beispiel verwies er auf die Debatte um die Privatisierung und Kommerzialisierung von öffentlichen Raum in der Bochumer Innenstadt. Das sehr lesenswerte Referat und ein beim Vortrag verwendetes Schema liegen inzwischen digital vor.
»Mit der Erfahrung der aktuellen sozialen Verwerfungen und eines zunehmend repressiveren autoritären und korrupten Staates verlieren viele Menschen ihre Illusionen über eine Reformfähigkeit des Kapitalismus. Damit erfährt auch die anarchistische Gesellschaftsvision als Alternative eine neue Blüte.“ Vor diesem Hintergrund hat sich auch in Bochum eine libertäre Gruppe gebildet. Am Dienstag, den 21. Mai, um 20.00 Uhr stellen sie sich vor im „Alsenwohnzimmer“, Alsenstr. 27 mit einem Vortrag zum Thema „Was ist Anarchie“ von Rudolf Mühland und leckerem veganen Couscous-Essen. Sie schreiben: »Ende Februar 2013 schlossen sich einige Bochumer Anarchist_innen zu der „Libertären Gruppe aus Bochum“ (LGausBO) zusammen. Seit Mitte März nutzen wir das Alsenwohnzimmer für unsere regelmäßigen Treffen. Doch wer sind wir Anarchist_innen eigentlich? Was wollen wir? Ist Anarchie nicht Chaos? Geht das überhaupt? Und werden im Alsenwohnzimmer jetzt Molotow-Cocktails gebaut? mehr…
Der Betriebsratsvorsitzede der Bochumer Opel-Werke Rainer Einenkel berichtet: »Am 8. Mai haben sich über 2.000 Beschäftigte des Bochumer Opel-Werkes während der Arbeitszeit im Werk II und im Werk I beim Betriebsrat über den aktuellen Stand der Verhandlungen informiert. Die Veranstaltungen wurden im Werk II auf Frühschicht und im Werk I auf Früh-, Spät- und Nachtschicht durchgeführt. Sie dauerten gesamt über vier Stunden. Anwesend war auch die Bezirksleitung der IG Metall-NRW. Für Werk III (Ersatzteillager) hatte es bereits vor einigen Tagen eine zweistündige Informationsveranstaltung gegeben. Im Rahmen der vereinbarten Einigungsstelle zur Getriebefertigung haben inzwischen die Verhandlungen mit dem Bochumer Betriebsrat begonnen. Über die Behandlung weiterer Themen werden kurzfristig Unternehmensleitung und Bochumer Betriebsrat gemeinsam entscheiden. Alle Diskussionsredner betonten den Zusammenhalt der Bochumer Belegschaft und des Betriebsrates. mehr…
Bo-alternativ.de-Leser Toto schreibt: »Heute Abend gibt es ein Konzert der Pariser AfroBeat Gruppe „Les Freres Smith“, deren Percussionist Alfred Sonou hat mehrere Jahre in Bochum gewohnt und hat hier erfolgreich in den Bands Accord On Bleu und Captain Cosmos getrommelt. Sie haben letztes Jahr auf dem Roskilde-Festival gespielt und wurden bei Aufnahmen vom Drummer Tony Allen gefeatured. Sie spielen u.a. mit einer Bläsersektion, drei Trommlern und mehreren Vokalisten. Sie werden heute um 20.30 Uhr in der Rotunde im Rahmen des Naturfestivals auftreten. Dort habe ich der Gruppe den Auftritt vermittelt und hoffe jetzt, dass möglichst viele Leute kommen, damit die Band noch oft wiederkommen kann!«
Occupy Bochum wird am Samstag, den 11. Mai im Rahmen des N.a.t.u.r. Festivals eine Aktion auf und um den Husemann herum durchführen. Unter dem Titel Privatisierung öffentlichen Raums und seine Rückeroberung wird ab 10 Uhr gegen die Privatisierung öffentlichen Raums demonstriert. Zunächst wird der z.Z. noch frei zugängliche Bereich des Husemannplatzes mit dunkler Folie abgesperrt, so dass kein Zutritt zum Platz und den Bänken mehr möglich ist. An den Absperrungen weisen schwarz gekleidete Menschen darauf hin, dass jetzt der gesamte Platz privatisiert und das Betreten verboten sei. mehr…
Norbert Hermann von Bochum Prekär hatte vor drei Monaten in einer Nachricht darauf hingewiesen, dass die sachbearbeitenden Dienststellen des Bochumer Jobcenters nicht mehr über die Telefonzentrale erreichbar sind. Alle Anrufe gehen an ein Duisburger Callcenter. Aber bei „tacheles“ war eine interne Telefonliste des Jobcenters Bochum veröffentlicht worden. Jetzt schreibt Norbert Hermann: »Dankenswerterweise ist die Telefonliste jetzt aktualisiert worden – sie war ja nicht mehr auf dem neuesten Stand. Auch jetzt gibt es ein paar Fehler, doch damit könnten wir gut leben, wenn die Kolleg_innen in den sachbearbeitenden Dienststellen ansonsten erreichbar wären und nicht gleich das Callcenter dazwischen springt. Die Alternative sind die schriftlichen Anfragen – mal sehen, wann sie merken, dass das viel mehr Arbeit macht. Die aktualisierte Telefonliste als PDF-Datei. Und noch ein Tipp aus Betroffenenkreisen zum Thema „Empfangsbestätigungen“: mehr…
Andreas Stiewe kommentiert die gestrige Mitteilung der Verwaltung zur vorläufigen weiteren Duldung der Schülerin Mariama B.:
Kann mal jemand erklären, was da wirklich geschieht? M. kann nicht nach Spanien „rücküberstellt“ werden, weil die Rücküberstellungsfrist abgelaufen ist. Das hat nichts mit wohlwollenden Entscheidungen des BAMFs oder Ermessensspielräumen der Stadt Bochum/Ausländerbehörde zu tun, sondern ist zwingend so. Jetzt müsste ihr Asylantrag geprüft werden etc. Man beachte das „voraussichtlich“ in der Aussage des BAMFs! mehr…
Bei der gestern von der Grünen Ratsfraktion verbreiteten „Mitteilung der Verwaltung“ zum aktuellen Abschiebe-Skandal handelt es sich um eine Antwort auf eine Anfrage der Linkfsfraktion zu diesem Vorfall. Sie wurde heute im Bürgerinformationssystem der Stadt Bochum veröffentlicht. Die Antwort im Wortlaut.
Die Grüne Rtsfraktion teilte heute mit, „dass der Abschiebebescheid für Mariama B. von Seiten des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge voraussichtlich aufgehoben und eine Duldung ausgesprochen wird. Eine Rücküberstellung nach Spanien wird nicht stattfinden. Dies hat die Stadtverwaltung heute in einer Mitteilung an den morgen tagenden Ausschuss für Migration und Integration erklärt.“ Deutliche Kritik an der Verwaltung äußert das grüne Ratsmitglied Mustafa Calikoglu: „Offenbar hat es Ermessensspielräume gegeben. Wir wollen, dass das Ausländerbüro in Zukunft diese Spielräume in vergleichbaren Fällen nutzt“.
Der Kinder- und Jugendring Bochum und die Integrationsagentur des Evangelischen Jugendpfarramtes veranstalten regelmäßig Praxisabende zur Interkulturellen Kompetenz. Diese Praxisabende richten sich an „Praktiker/innen“ aus der Kinder- und Jugendarbeit ab 16 Jahren, die sich mit interkulturellen Themen, Ideen und Zusammenhängen kreativ auseinander setzen wollen. Am Mittwoch, den 15. Mai wird Kenan Araz um 18.00 in der Neustraße 7 zum Thema referieen: „Rechtliche Aspekte in der Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Familien mit Migrationshintergrund“. Er wird zunächst einen Überblick über die gesetzlichen Grundlagen, die für die Arbeit mit Familien mit Migrationshintergrund wichtig sind, geben. Hierbei werden wichtige Aspekte des Zuwanderungsgesetzes (Aufenthalts- und Verfahrensgesetz, Staatsangehörigkeitsgesetz, EU – Freizügigkeit,..) vorgestellt und erläutert. mehr…
Am Montag, den 13. Mai findet um 19:00 Uhr im ver.di Gewerkschaftshaus, Universitätsstr. 76 ein Vortrag von Markus Bernhardt, dem Autor des Buches „Das braune Netz – Naziterror, Hintergründe, Verharmloser, Förderer“ statt. In der Einladung heißt es: »Im November 2011 wurde ein Skandal bisher ungekannten Ausmaßes öffentlich. Über mehr als dreizehn Jahre hinweg konnte ein unter dem Namen „Nationalsozialistischer Untergrund“ (NSU) agierendes neofaschistisches Terrornetzwerk in der Bundesrepublik Morde und Bombenanschläge verüben. Dabei blieben die Terroristen nicht etwa nur von den Strafverfolgungsbehörden unbehelligt, sondern wurden in ihrem blutigen Treiben vielmehr von den bundesdeutschen Inlandsgeheimdiensten gefördert. mehr…
Norbert Hermann von Bochum Prekär schreit: »Klagen und Widersprüche gegen Verwaltungsakte der Jobcenter bedürfen stets des Nachweises, dass die entsprechenden Anträge und Unterlagen auch das Jobcenter erreicht haben, müssen die Sozialgerichte wiederholt mahnen. Ein fehlender Nachweis kann nicht nur zur Leistungseinstellung, sondern im Einzelfall sogar zur Verhängung eines Bußgeldes oder zu einem Strafantrag führen. Ende 2007 gab die ARGE Bochum allerdings ihre Praxis der unmittelbaren wunschgemäßen Empfangsbescheinigung auf. Auf Vorhaltungen der Sozialberatungsstellen machten sie seit dem dieses und jenes Zugeständnis. Jetzt gibt es wieder etwas Neues. mehr…
Der 8. Mai 2013 ist der 68. Jahrestag der Befreiung vom Faschismus. Auch in diesem Jahr wird aus diesem Grund von Mitgliedern der jüdischen Gemeinde unter der Leitung von Felix Lipski ein Rundgang auf dem Friedhof Freigrafendamm organisiert, zum Gedenken an die jüdischen und alle anderen Opfer des Faschismus. Treffpunkt für diese Gedenkveranstaltung am 8. Mai ist um 16.00 der Haupteingang des Friedhofs.
Die Humanitäre Cubahilfe bietet in den nnächsten Wochen interessante Veranstaltungen an: Am Donnerstag, den 16. Mai gibt es im Bahnhof Langendreer einen Filmabend mit Anne Delstanche. Sie zeigt drei ihrer Kurzfilme unter dem Motto: “Nachhaltig & Cubanischâ€. Vom 29.5. – 13.6. läuft zum zweiten Mal im Kino Endstation im Bahnhof Langendreer das Filmfestival Cine Cubano, diesmal mit einem Genderschwerpunkt. Special Guest ist der cubanische Filmemacher J. C. Cremata. Am 20. Juli steigt dann wieder im Falkenheim Bochum die Fiesta Moncada mit cubanischem Theater, mit Salsaband, Informationen über Cuba und die Soliarbeit in Deutschland, mit cubanischen Zigarren und Cocktails, mit cubanischem Essen, Kaffee, Kuchen und vielem anderen mehr.
Sonntag 05.05.13, 09:10 Uhr
Filmveranstaltung für Frauen zum Tag der Frauenarchive:
DER TRAUM LEBT MEIN LEBEN ZU ENDE | Deutscher Trailer
Samstag, den 11. Mai zeigt ausZeiten um 20.00 Uhr zum Tag der Frauenarchive den Film „Der Traum lebt mein Leben zu Ende“. Die Ankündigung: »Der 11. Mai ist der Tag der Frauenarchive, der Geburtstag der Dichterin Rose Ausländer. Diesen Tag nimmt das Frauenarchiv ausZeiten zum Anlass für eine Filmveranstaltung für Frauen. Gezeigt wird der 90-minütige Dokumentarfim „Der Traum lebt mein Leben zu Ende. Das Leben der Dichterin Rose Ausländer“ von Katharina Schubert aus dem Jahr 2010. mehr…
Volker Steude schreibt für die Initiative „Bürgerbegehren Musikzentrum“: »Bisher bekannt ist, dass die ursprünglichen Planungen beim Musikzentrum den vorgegebenen Kostenrahmen um ganze 4 Mio. gesprengt haben (Kostenaufstellung Architekten). Auch wurde Gewissheit, dass die Beteuerungen von Kulturdezernent Townsend, die beim Beschluss des Rates vorliegenden Planungen würden den Kostenrahmen einhalten, schlicht unhaltbar gewesen sind. Doch jetzt wird behauptet, die Kosten des Musikzentrums konnten durch Einsparungsmaßnahmen doch noch auf 33,3 Mio. gedrückt werden. Welches Vertrauen können die Bürger dieser neuen Aussage schenken? mehr…
Am Mittwoch, den 8. Mai präsentiert Radio El Zapote um 20 Uhr im Bahnhof Langedreer Imam Baildi und schreibt dazu: »Nach dem erfolgreich verlaufenden und fast ausverkauften Konzert mit Locomondo, kommt mit Imam Baildi der nächste Topact aus Griechenland zu uns in den Bahnhof-Langendreer. Dem subjektiven Hörempfinden des Schreiberlings dieser Ankündigung zufolge, sogar die innovativere und interessantere Band. mehr…
Die Kampagne „umFAIRteilen“ hat beschlossen, dass am 14. September – also acht Tage vor der Bundestagswahl – in Bochum eine bundesweite Großdemonstration stattfindet. Im Mittelpunkt der Kamagne steht die Forderung nach einer höheren Besteuerung von großen Vermögen, damit die Schere zwischen arm und reich nicht noch weiter auseinanderklafft. Die Bundesbank hat die Berechtigung der Kampagne heute mit einer Pressenotiz unterstrichen: »Das Geldvermögen der privaten Haushalte ist im Jahr 2012 um knapp 229 Mrd € oder 4,9% gegenüber dem Vorjahresendstand gestiegen und belief sich am Jahresende auf 4 939 Mrd €. Im Umfeld niedriger Zinsen setzte sich der Trend zu liquideren Anlagen dabei über das gesamte Jahr fort. Mit 72 Mrd € entfiel knapp ein Drittel des Anstiegs des Geldvermögens auf Kursgewinne an den Kapitalmärkten. Die Verschuldung der privaten Haushalte nahm mit einem Anstieg von 15 Mrd € stärker zu als in den Vorjahren“. Der deutsche Aktienindex DAX orientierte heute ebenfalls auf den 14. September in Bochum: Er erreichte den höchsten Schlusskurs aller Zeiten. Das alles spricht für eine große Demo in Bochum.
Die Soziale Liste schreibt: »In der Presse wurde über die versuchte Abschiebung der 19-jährigen guinesischen Flüchtlingsfrau Mariama berichtet. Danach hat die junge Frau, wenige Tage bevor die Gültigkeitsdauer ihrer Duldung ablief, bei der Ausländerbehörde vorgesprochen, damit die Duldung verlängert wird. Bei dieser Gelegenheit wurde sie festgenommen und in Handschellen abgeführt. Nach einem Selbstmordversuch liegt „der Fall“ jetzt beim Petitionsausschuss des Landtages. Hierzu Ratsfrau Nuray Boyraz, beratendes Mitglied im Ausschuss für Migration und Integration: mehr…
Mit der ersten Urabstimmung im Raum Bochum-Herne hat vor Ort die heiße Phase der Tarifrunde Einzelhandel begonnen. Im real,-Markt in Bochum-Wattenscheid haben 97,1 % der ver.di-Mitglieder für einen Streik gestimmt, „falls dieser wegen Uneinsichtigkeit der Arbeitgeber erforderlich wird“. In den nächsten Tagen erfolgen weitere Abstimmungen in Einzelhandelsbetrieben, kündigt ver.di an. Der für den Bereich Handel zuständige Sekretär Helmut Süllwold: »Die ver.di-Mitglieder im Einzelhandel fordern neben einem Guten Lohn für gute Arbeit (+6,5% mindestens 140 €) auch die bedingungslose Rücknahme der Kündigung des Manteltarifvertrages. Der erste Verhandlungstermin in NRW wird am 08. Mai 2013 stattfinden. mehr…
Freitag 03.05.13, 12:01 Uhr
Projekt der "Stadtverwalter" auf dem Spielplatz an der Neustraße
Unter dem Motto „Höflichkeiten. Spiele Deine Stadt!“ rückt der Verein Stadtverwalter e.V. einen kaum beachteten aber absolut zentral gelegenen Spielplatz an der Neustraße in die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit. Hier entsteht – zwischen Hauptbahnhof und Bermuda-Dreieck – ein „temporärer Kulturort“. Die InitatorInnen beschreiben ihr Projekt: »Was Stadtverwalter e.V. zur Kunstoase und zum Ruhepol deklariert, ist für andere BochumerInnen vielleicht nur ein etwas verwahrloster Spielplatz, auf dem Jugendliche abhängen und der nachts auch schon einmal von Party-Heimkehrern als Toilette benutzt wird. Der Verein möchte hier jedoch keinen mahnenden Zeigefinger erheben, sondern vielmehr durch seine Aktion die – vielleicht erst auf den zweiten Blick wahrnehmbare – Besonderheit dieses Ortes hervorheben. mehr…
Das Festival n.a.t.u.r. wird am Mittwoch, den 8. Mai, um 19 Uhr in der Rotunde eröffnet. Die OrganisatorInnen kündigen an: »Zusammen mit Tänzern, Musikern, Schauspielern, Künstlern und Freunden des Festivals eröffnen wir das Festival. Dafür haben wir uns ein kleines Szenario überlegt: Los geht es bereits um 18 Uhr mit einem Tanz Flashmob auf dem Dr. Ruer Platz, von wo aus wir durch die Stadt zu der Rotunde ziehen werden. Wir freuen uns über alle, die uns dabei begleiten möchten. Dieser tanzende Mob wird um 19 Uhr das Festivalgelände an der Rotunde erobern, wo gleich in der ersten Stunde ein Feuerwerk an Überraschungen ausbricht. mehr…
Auf einer sehr gut besuchten 1. Mai-Kundgebung – die Polizei notierte 4.500 Teilnehmende – hielt Carsten Burckhardt von der IG BAU eine mit viel Beifall bedachte Rede. Er rief dazu auf: »Steht für Eure eigenen Arbeitsbedingungen auf. Tretet braunen Rattenfängern entgegen. Und tretet allen entgegen, die Euch weismachen wollen, die griechischen Arbeiter lebten auf Eure Kosten! Denn es sind doch in Wirklichkeit die Millionäre aller Länder, die auf Kosten aller Arbeiter der Welt leben! Solange wir uns spalten lassen, gewinnen die anderen. Nur Solidarität kann das durchbrechen. Solidarität ist und bleibt die Zärtlichkeit der Gewerkschaften.« Die Rede im Wortlaut. Weitere Fotos unter mehr…