Madonna e.V. lädt zum Geburtstagskonzert: »Auf 20 Jahre erfolg- und abwechslungsreiche Arbeit kann Madonna e.V. in diesem Jahr zurückblicken. 1991 als gemeinnütziger Verein gegründet, begann ein Jahr später die Beratung in der Gußstahlstraße direkt neben dem Bochumer Bordellbezirk, wo sich bis vor zwei Jahren die Beratungsstelle befand. Heute – ein paar hundert Meter weiter in der Alleestraße 50 – werden in der neuen Beratungsstelle den Frauen, die aus der Prostitution kommen, dort arbeiten oder einsteigen wollen, Informationen und Hilfestellungen rund um den Job Sexarbeiterin angeboten. mehr…
Montag 07.05.12, 14:08 Uhr
Der DGB fordert beim 5. Berufskollegtag in Bochum:
Der DGB Ruhr Mark schreibt: »250 Berufskolleglehrer und Arbeitnehmervertreter sind heute im Luis-Baare-Berufskolleg in Bochum zusammengekommen, um sich über aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen zu informieren. Im Rahmen des 5. Berufskollegtags von GEW und DGB hörten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Vorträge von namhaften Wissenschaftlern und tauschten sich in Arbeitsgruppen über unterschiedliche Aspekte des Themas ‚Arbeitsplatz Berufskolleg‘ aus. mehr…
Freitag, 11. Mai, 20.00 Uhr zeigt ausZeiten, Herner Str. 266, zum Tag der Frauenarchive einen Dokumentarfilm über Hilde Radusch: „Immer Kämpferin – nicht Opfer“. In der Einladung heißt es: »Seit 2008 machen Mitfrauen des bundesweiten Netzwerks „Miss Marples Schwestern“, einem Zusammenschluss von Frauen zur Erforschung regionaler Frauengeschichte, Stadtführungen zu Leben und Wirken von Hilde Radusch (1903-1994). Hilde Radusch war beim Fernmeldeamt angestellt, Betriebsrätin und von 1929 bis 1932 Stadtverordnete für die KPD. 1933 kam sie für ein halbes Jahr in so genannte Schutzhaft, weil sie Kommunistin war. Später rettete sie sich vor der Verhaftung durch die Nazis, indem sie mit ihrer Lebensgefährtin untertauchte. mehr…
Am Samstag, den 12.Mai bietet die Bochumer Geschichtswerkstatt einen Stadtrundgang an zum Thema „Widerstand und Verfolgung in Bochum 1933 – 1945“. Startpunkt ist um 14.00 Uhr vor dem Hauptbahnhof. In der Ankündigung heißt es: »Während dieses ca. 2-stündigen Stadtrundgangs wird an den Widerstand gegen das NS-Regime in Bochum erinnert sowie über das Ausmaß und die Organisierung der Verfolgung und Vernichtung von Nazi-Gegnern, Juden und Sinti und Roma informiert. mehr…
Sonntag 06.05.12, 11:43 Uhr
Der RUB-AStA sieht sich zu einer kosmetischen Operation gezwungen:
Der AStA der RUB hat auf den Druck von vielen Initiativen reagiert und schreibt auf seiner Webseite unter der Überschrift „Änderungen an dem Entwurf zur Richtlinie zur Initiativenförderung“: „Die gemeinschaftliche Entscheidung der AStA-tragenden Listen zur Änderung der Förderungsrichtlinie fiel nach einem längeren konstruktiv-kritischen Dialog mit verschiedenen studentischen Initiativen.“ Es geht um die Extremismusklausel des AStA. Kaum eine Initiative war bereit, mit dem AStA auch nur zu reden, bevor diese Klausel nicht gestrichen wird. Der AStA befindet sich in einer bisher kaum dagewesenen politischen Isolation. AStA-Watch schreibt auch noch, dass AStA-Mitglieder in der CDU sind und aus der FDP kommen. Näheres. mehr…
Der Internationale Kulturverein Dahlhausen e.V. (ehem. Träger des Stadtteilladens „Regenbogen“) hat sich in einem Schreiben an die Bürgermeisterin des Bezirks Bochum-Südwest, Doris Erdmann, SPD, gewandt: »Wie wir gehört haben, soll am 19.5.12 auf dem Bahnhofsvorplatz in Dahlhausen eine „Gemeindeveranstaltung“ eines türkischen Vereins stattfinden. Unseres Wissens verbirgt sich hinter dem beantragenden Verein die Türk Federasyon („Graue Wölfe“), die ihren Dahlhauser Sitz in der Dr.-C.-Otto-Straße 136 hat. Da diese „Föderation“ bekanntlich eine rechtsradikale Gruppierung ist, bitten wir eine eventuelle Genehmigung dieser Veranstaltung kritisch zu überprüfen bzw. überprüfen zu lassen. mehr…
Die Antifaschistische Jugend Bochum schreibt: »Im Vorfeld der Protestaktionen gegen die rassistische Partei „Pro NRW“ wurde ein 18-jähriger Jugendlicher festgenommen, dem vorgeworfen wird, eine Vorrichtung in der Nähe des Kundgebungsortes von „Pro NRW“ deponiert zu haben, mit der anscheinend Lärm erzeugt werden sollte. Zunächst war die Polizei unsicher, ob es sich bei der Vorrichtung um eine Bombe handeln könnte, dies konnte jedoch im Laufe des Vormittags ausgeschlossen werden. In den Presseberichten jedoch war lange etwas von einer „Bombenattrappe“, später von einer „Lärmbombe“ zu lesen. „Wir sind überrascht, wie auch einen Tag nach dem Vorfall eine harmlose Lärmvorrichtung, die offenbar Rassistinnen und Rassisten stören sollte, mit einer Bombe in Verbindung gebracht wird.“, so Kevin Waschkowitz, der Pressesprecher der Antifaschistischen Jugend Bochum. mehr…
Am Freitag, den 11.05., um 19.30 laden der Bahnhof Langendreer, das Eine Welt Zentrum Herne und der Arbeitskreis Lateinamerika zu einer Veranstaltung mit den Menschenrechtsanwälten Ernesto de la Jara u. David Lovavatón ein. Sie arbeiten für eine Menschenrechtsorganisation in Peru, die sich dort u.a. für die Rechte der Menschen bei den massiven Konflikten einsetzt, die der expansive Rohstoffabbau hervorbringt. Der Bergbau ist in Peru der wichtigste Wirtschaftszweig und bringt die Hälfte der Exporterlöse ein. Vor allem Erze und Edelmetalle werden abgebaut, das Land gehört weltweit zu den sechs größten Goldproduzenten. Von dem Reichtum profitieren aber vor allem transnationale Unternehmen – Peru ist eines der ärmsten Länder Lateinamerikas mehr als die Hälfte der Bevölkerung lebt in Armut. Durch den Bergbau werden Anbauflächen vernichtet, Wasserressourcen verbraucht, massenhaft Menschen vertrieben und die Umwelt nachhaltig zerstört. Dagegen gibt es massive Gegenwehr: Inzwischen werden in Peru hunderte offene Konflikte aufgrund der Rohstoffausbeutung gezählt.
Freitag 04.05.12, 10:27 Uhr
Forderungen der Gewerkschaftsjugend zur Landtagswahl
Die DGB Jugend Bochum fordert die Parteien auf, die Interessen junger Menschen in den Mittelpunkt der Wahlkampfauseinandersetzungen zu stellen. „Die Gewerkschaftsjugend in Bochum stellt vier Forderungen, an denen wir die Parteien messen“, so Tim Ackermann, DGB-Jugendbildungsreferent. „Erstens muss endlich Chancengleichheit im Bildungssystem hergestellt werden. Bildung muss für alle Menschen gleichberechtigt zugänglich sein. Die Debatte um längeres gemeinsames Lernen darf nicht mit dem Schulkonsens ad acta gelegt werden, sondern muss schulpolitisch offensiv weiterentwickelt werden. Zweitens hat jede_r Jugendliche ein Recht auf eine Berufsausbildung. Die Landesregierung muss dieses Recht in Form der Ausbildungsgarantie dauerhaft umsetzen. Drittens fordern wir, dass die Landesregierung massiver gegen Verstöße gegen das Jugendarbeitsschutz- und Berufsbildungsgesetz vorgeht. Und viertens müssen endlich Regelungen gefunden werden, um junge Menschen nach der Ausbildung eine sichere Perspektive zu bieten. mehr…
Am Dienstag, den 8. 5. findet um 19:30 Uhr eine Veranstaltung im Bahnhof Langendreer mit Karin Priester statt. Das Thema: Rechtspopulismus in Europa. In der Ankündigung heißt es: »In Abkehr von klassischen faschistischen Propagandafloskeln bilden sich in vielen europäischen Staaten „neue“ extrem rechte Strömungen und Parteien, die sich in einigen Ländern längerfristig zu etablieren scheinen. Bei den Europawahlen 2009 konnte vor allem die extreme Rechte in Ungarn, Rumänien, Österreich, Dänemark, Großbritannien, den Niederlanden und Griechenland sensationelle Erfolge verbuchen. Die beiden erfolgreichsten Parteien der extremen Rechten, der Partij voor de Vrijheid (PVV) in den Niederlanden und der Partei Jobbik in Ungarn zeigen exemplarisch die verschiedenen Varianten der extremen Rechten – Rechtspopulismus und eher traditioneller Rechtsextremismus. mehr…
IFAK veranstaltet am Montag, den 7. Mai um 19.00 Uhr, im Herbert-Siebold-Haus (IFAK e.V.), Engelsburger Str. 168 eine Podiumsdiskussion zum Thema: “Partizipations- und Integrationspolitik in NRW – Probleme und Herausforderungen für die Landespolitik“. TeilnehmerInnen sind: Serdar Yüksel (SPD), Arif Ünal (Bündnis 90/Die Grünen), Serap Güler (CDU, angefragt), Mehriban Özdogan (Die Linke). Moderation: Dr. Kemal Bozay (IFAK e.V.) Näheres.
Am 6. 5. lädt die Piratenpartei NRW zum Aktionstag „Wir rocken NRW“ am Bismarckturm im Bochumer Stadtpark ein.“Wir möchten den Menschen die Möglichkeit geben, uns besser kennen zu lernen“ so Monika Pieper, die Vorsitzende der Piratenpartei Bochum. Von 11.00 Uhr bis 17.00 Uhr gibt es „Informationen und Unterhaltung. Aktionen, wie Tauziehen, Sackhüpfen für die Kleinen und Livemusik für die Großen sind geplant“. Näheres.
Die Bochumer SozialdemokratInnen laden heute gleich zu drei Veranstaltungen mit der SPD-Politprominenz ein: Um 10 Uhr haben die Jusos an der RUB die NRW-Wissenschaftsministerin Svenja Schulze eingeladen. Die Jusos: „Wir finden: Svenja ist top!“ Näheres. Um 12.00 Uhr lädt die SPD dazu ein, zusammen mit dem Bundestagsfraktionschef Frank-Walter Steinmeier die Bochumer Verein Verkehrstechnik GmbH zu besuchen. Näheres. Um 18.00 Uhr wird schließlich die stellv. SPD-Bundesvorsitzende der SPD Aydan Özuguz im alevitischen Kulturverein über aktuelle migrationspolitische Themen diskutieren. Näheres.
Am Donnerstag, den 10. Mai lädt der Bochumer Mieterverein um 18.30 Uhr in seinen Räumen in der Brückstraße 58 zu einer Annington-Mieterversammlung ein. In der Einladung heißt es: »Finanzinvestoren auf dem Wohnungsmarkt sind seit Jahren ins Gerede gekommen – unter anderem, weil sie ihren Mietern mehr Probleme bereiten als andere Vermieter. Dazu gehören unterlassene Instandsetzungen, falsche Abrechnungen, unberechtigte Forderungen, schlechte Erreichbarkeit. Dergleichen hat auch der Mieterverein bezüglich der Deutschen Annington festgestellt. In den Sprechstunden häufen sich die Beschwerden. Aber: Es ist nur eine Minderheit der Mieter, die sich zur Wehr setzt. mehr…
Gut ein Jahr, nachdem drei Langendreerer Neonazis in Langendreer Menschen beleidigten, bedrohten und mit Nazi–Parolen traktierten, fand heute vor der 3. Strafkammer des Landgerichts Bochum die Berufungsverhandlung gegen Daniel und Timo E. sowie Martin P. statt. Neben mehreren Mitgliedern der Initiative Langendreer gegen Nazis saß auch eine ganze Schulklasse auf den Zuschauerplätzen. In der ersten Instanz war Daniel E. Anfang Dezember 2011 zu 4 Monaten Haft auf Bewährung und 200 Sozialstunden verurteilt worden, Martin P. zu 3 Monaten auf Bewährung und 2000 €, Timo E. wurde zu einer Jugenderziehungsmaßnahme verpflichtet. Sowohl die Staatsanwaltschaft als auch die Verurteilten hatten Berufung eingelegt. mehr…
Vor dem Pro-NRW-Spektakel gab es heute früh zunächst Bombenalarm. Ein Anwohner hatte bemerkt, wie jemand etwas Verdächtiges im Lichschacht eines Kellerfensters im Haus gegenüber der Moschee deponiert hatte. Der Bomben-Spürhund konnte nichts erschnüffeln. Das Objekt lag zu tief im Lichtschacht. Erst ein Spezialkommando der Polizei gab Entwarnung. Die Röntgenuntersuchung hatte keinen Sprengstoff orten können. Bei näherer Betrachtung stellte sich heraus, dass es sich um eine Sirene handelte, die ferngesteuert offensichtlich den Naziauftritt stören sollte. In und vor der Moschee sammelt sich Gemeinde-Mitglieder und mehr als 50 Gäste, die sich schützend und nachher auch lärmend vor das Gebäude stellten. Gut 300 vor allem jüngere Leute waren den Demo-Aufrufen von BezirksschülerInnenvertretung, Antifaschistischer Jugend und Jugendring gefolgt. In ihren Reden machten sie deutlich, dass sie nicht nur gegen das Dutzend Nazis demonstrieren, sondern gegen den weit verbreiteten Rassismus in unserer Gesellschaft. mehr…
Der Fachschaftsrat der Fakultät für Sozialwissenschaften hat einen Offenen Brief in Sachen Extremismusklausel an den AStA der Ruhr-Uni geschrieben: »Liebe Mitglieder des AStA,
hiermit möchten wir, die Mitglieder des Fachschaftsrats der Fakultät für Sozialwissenschaften, unseren Unmut und Protest über die von Ihnen diskutierte „Richtlinie zur Initiativenförderung“ aussprechen und fordern Sie hiermit auf, den Plan über die Umsetzung dieser Richtlinie oder die Umsetzung selbst sofort zu verwerfen (bzw. die Aufforderung an Initiativen, diese zu unterzeichnen). mehr…
Die Bochumer Linkspartei schreibt: »Die Linke wird am Donnerstag, 03. Mai von 09.00 – 12.00 Uhr einen Info stand vor dem Jobcenter Bochum-Mitte an der Unistraße 74a, Eingang Friederikastraße, durchführen. Unterstützt wird sie dabei von Aktiven von Bochumer Hartz IV Selbsthilfegruppen. Es wird während dieser Zeit angeboten, auf Wunsch die Hartz IV Betroffenen zu ihren Terminen bei den FallmanagerInnen zu begleiten. mehr…
Donnerstag 03.05.12, 07:15 Uhr
Arbeitskreis Umweltschutz Bochum stellt Wahlprüfsteine vor
Der Arbeitskreis Umweltschutz Bochum (AKU) hat Wahlprüfsteine zur Landtagswahl formuliert und Parteien und PolitikerInnen um Stellungnahmen gebeten. Das Ergebnis kommentiert der AKU wie folgt:» Im Wahlkampf zur Landtagswahl am 13. Mai spielen vor allem soziale Fragen eine Rolle. Für die Umweltschützer des Arbeitskreises Umweltschutz Bochum ein Anlass, die Parteien zu ihrem Standpunkt zu den Themen Atomkraft und Klimaschutz zu befragen. Es antworteten Vertreter der SPD, Piraten, Grünen und der CDU. Zu den umstrittenen Atomtransporten von Jülich nach Ahaus bestätigten die Politiker die bekannten Standpunkte ihrer Parteien. Wie jenseits der gegenseitigen Schuldzuweisungen eine Lösung erreicht werden kann, bleibt dabei offen. Neu und interessant ist der Standpunkt der Piraten, die die Kosten für die Atomtransporte den Betreibern aufbürden wollen. mehr…
Die Linkspartei kündigt auf ihrer Webseite an: »Am 9. Mai wird Oskar Lafontaine, Fraktionsvorsitzender Die Linke im Saarland, ab 15:00 Uhr auf der Kundgebung der Partei Die Linke Bochum auf dem Husemannplatz Bochum reden. Auch Katharina Schwabedissen, die Spitzenkandidatin der Linken in NRW (Listenplatz 1 Der Linken in Nordrhein-Westfalen) sowie die Bochumer DirektkandidatInnen Christian Leye (Wahlkreis 108 ), Mehriban Özdogan (Wahlkreis 107) und Andreas Ixert (Wahlkreis 109) werden sich dort den Bürgerinnen und Bürgern ab 15 Uhr vorstellen.«
Über ihre druckfrische Mai-bodo schreibt die Redaktion der Zeitschrift: »Das soziale Straßenmagazin für Bochum, Dortmund und Umgebung porträtiert in diesem Monat Sir Hannes, einen der ersten Dortmunder Punks, Gründer der Deutschpunk-Pioniere „The Idiots“, von Phantoms of Future und Honigdieb und ein ausgesprochen netter Mensch. Die Redaktion berichtet von Streetart zwischen Straße und Galerie und stellt die Ideen hinter dem diesjährigen n.a.t.u.r.-Festival in Bochum vor. bodo bedankt sich bei Singer / Songwriter Tommy Finke und bei den Geierabend-Akteuren Martin Kaysh und Sandra Schmitz für die Überraschungsbesuche bei der Eröffnung des neuen bodo-Vereinssitzes und stellt Frank vor, der in Bochum das Straßenmagazin verkauft. mehr…
Dienstag 01.05.12, 21:35 Uhr
Jugendverbände und Bündnis gegen Rechts rufen gemeinsam auf:
Am morgigen Mittwoch haben BezirksschülerInnenvertretung, Antifajugend, DGB-Jugend, Bochumer Kinder- und Jugendring und Bochum gegen Rechts zu einem Pressegespräch eingeladen. Es ist ganz offensichtlich gelungen, sich darauf zu verständigen, wie am Donnerstag gemeinsam der Provokation von proNRW entgegengetreten wird. Die „Nazis in Nadelstreifen“, wie sie der NRW Innenminister nennt, wollen am Donnerstag vor der Moschee in der Humboldtstraße eine Hetzveranstaltung gegen die in unserer Gesellschaft lebenden Muslime veranstalten. Die Jugendorganisationen und Bochum gegen Rechts rufen dazu auf, ab 10 Uhr in der Humboldtstraße deutlich zu machen, dass die Nazi-Aktion nicht widerstandslos hingenommen wird. Auch in der muslimischen Gemeinde wird darüber diskutiert, den Nazi-Aufmarsch nicht einfach zu ignorieren, sondern sich der Provokation entgegenzustellen.
Dienstag 01.05.12, 19:23 Uhr
Dokumentarfilm über ein „widerständisches Nest“ in Salecina
Herbert Marcuse, Max Frisch und Theo Pinkus, 1976 in Salecina
Am Freitag, den 4.Mai zeigt die Bochumer Geschichtswerkstatt um 20.00 Uhr im Sozialen Zentrum den Film „Salecina- Von der Weltrevolution zur Alpenpension?“ Die Ankündigung: »1971 gründete der Zürcher Sozialist und Buchhändler Theo Pinkus zusammen mit seiner Frau Amalie Pinkus-de Sassi auf dem Malojapass das Begegnungszentrum Salecina. Es wurde zum soziokulturellen, politischen Mekka der linken Intelligenzia mit Gästen wie Max Frisch oder Herbert Marcuse. Der Film gibt Einblicke in das vom Establishment scharf beobachtete „widerständische Nest“, das sogar in der Nähe terroristischen Gedankenguts gerückt wurde. Zitate von Gründungsmitgliedern spiegeln die Ursprungszeit. Gespräche mit zeitgenössischen Salecina-Aktivisten schlagen den Bogen zur Gegenwart.«
Jürgen Link schreibt in seinem Blog „Bangemachen gilt nicht„: Am Schluss des letzten Posts wurde die Frage gestellt, wie die Piraten es eigentlich mit den “neuen Kriegen†der Bundeswehr hielten. Eine piratenmäßig naive Frage! Zweidrittel ihrer Bundesdelegierten haben jetzt einen Bundesvorsitzenden gewählt, der Regierungsdirektor im Verteidigungsministerium mit direkter Zuständigkeit für die Bundeswehrunis ist. Auf Befragen erklärte er sich für die neuen Buwe-Kriege (als Beamter musste er das ja auch wohl – er schuldet seinem Dienstherrn de Maizière “Treuepflichtâ€).“ Auch wenn Jürgen Link in einer Nebensächlichkeit irrt (bei den Piraten gibt es keine Delegierten), lohnt es sich, den ganzen Text zu lesen.