Archiv für das Jahr: 2011


Dienstag 30.08.11, 20:51 Uhr

Morgen gibt es die September-bodo

Die September-Ausgabe des Straßenmagazins bodo erscheint am morgigen Mittwoch. In der Ankündigung heißt es: »Zum 25jährigen Jubiläum des Bahnhof Langendreer porträtiert das Straßenmagazin die beiden Betreiberinnen des „Kino Endstation“, Andrea Gollnow und Anke Teuber.bodo fragt nach der Zukunft der Rotunde, des alten neuen Katholikentagsbahnhofs in Bochum und besucht auf dem Beginenhof in Unna die Nachfolgerinnen einer mittelalterlichen Form der Frauen-WG. Sabine Brandi erinnert an den vor einem Jahr verstorbenen Musiker Uli Steinert. mehr…


Dienstag 30.08.11, 15:41 Uhr
Opel-Betriebsrat zu den Kündigungen im Bochumer Werk:

„Es kann jeden treffen“

Der Bochumer Opel-Betriebsratsvorsitzende Rainer Einenkel erklärt in einer Pressemitteilung: »Nachdem in den letzten Monaten bereits über 1.400 Bochumer Opelaner selbst gekündigt haben bzw. freiwillig nach Rüsselsheim gewechselt sind, hat heute die Unternehmensleitung weiteren 86 Bochumer Opelanern per Post die betriebsbedingte Änderungskündigung zugesandt. Von diesen 86 Bochumern sollen 75 Beschäftigte im 250 km entfernten Opel-Werk in Rüsselsheim eingesetzt werden. Wer die Änderungskündigung nicht akzeptiert, der wird ganz gekündigt. Bereits am vergangenen Freitag hat der Bochumer Betriebsrat einstimmig diesen Kündigungsanträgen widersprochen. Der Betriebsrat dazu „Die Kündigungen sind unverantwortlich und unsozial!“ mehr…


Dienstag 30.08.11, 12:37 Uhr

Tierquälerei an der Uni geht weiter

Der bundesweite Verein Ärzte gegen Tierversuche kritisiert die an der Ruhr-Uni aktuell erneut genehmigten Hirnversuche an Affen als Verstoß gegen das Staatsziel Tierschutz und fordert von der zuständigen Genehmigungsbehörde eine sofortige Revision dieser Entscheidung. In einer Pressemitteilung heißt es: „Die Bochumer Hirnversuche an Affen sollten zunächst wegen der Pensionierung des Experimentators Klaus-Peter Hoffmann im Jahr 2009 auslaufen. Durch weitere Verlängerungen wird die vom Ärzteverein als nutzlose Affenqual bezeichnete Neugierforschung nun noch bis mindestens 2012 weiter betrieben. mehr…


Montag 29.08.11, 18:31 Uhr

Eisenkugel in der Fensterscheibe

Das Bochumer Polizei Präsidium, das auch für Witten zuständig ist, meldet heute in einer Pressemitteilung, dass in der Nachbarstadt mit einer Zwille eine Eisenkugel in ein Bürofenster geschossen wurde. Das erinnert an Nazi-Überfälle in Dortmund auf Linke Einrichtungen. In der Tat war das Ziel des Anschlags das Büro der Grünen. Die Sprecherin der Grünen im Ennepe-Ruhr Kreis, Irmingard Schewe-Gerigk, geht auch von einer politisch motivierten Tat aus.  Der Pressesprecher der Bochumer Polizei prüft jetzt, warum in der Meldung nicht auf einen möglichen politischen Hintergrund und das Ziel des Anschlags hingewiesen wurde.


Montag 29.08.11, 13:25 Uhr
Der Anfang vom Ende oder Neubeginn ?

Quo Vadis Zwischenfall 1

Radio El Zapote schreibt: »Zwischenfall, schon immer als ein provokativer Begriff im wahrsten Sinne des Wortes zu werten und aktuell von einem verheerenden Brand in gleichem Wohnhaus heimgesucht. Fakt ist: an dieser Stelle geht nix mehr. Doch schauen wir zurück in das Jahr 1987. Denn zu dieser Zeit begab es sich, daß einige Leute an die Betreiber mit der Utopie herantraten, sich kultur-politisch einmischen zu wollen. Dort fanden sie offene Ohren für ihr Anliegen. Mit dem Konzept bezahlbarer Konzerte sowie ein Podium in Fragen sich einer baldigst rasanter entwickelten Konzertpraxis zu finden. Das Kollektiv des Bhf.-Langendreer suchte nach Selbstfindung und war mit dem Umbau des Bhfs. beschäftigt, Rotthaus schon lange geschlossen, das besetzte Häusner Viertel abgerissen und Geschichte. In diesen Tagen gründete sich auch der “ Harte Chor „, oben schon kurz angerissen, eine autonome Kulturgruppe aus Bochum, die sich als ein Standbein zum Ziel setzte Kultur und Poltik miteinander zu verknüpfen. Als weiterer Aktionismus dieser Gruppe waren die monatlichen Radiosendungen bei der Ruhrwelle wahrzunehmen. mehr…


Montag 29.08.11, 09:18 Uhr

Samstag: Nazi-Aufmarsch blockieren! 1

Kriminalisierungskampagne der Dortmunder Polizei

In Dortmund rufen inzwischen auch der dortige Oberbürgermeister und der Landessozial-
minister dazu auf, den geplanten Nazi-
Aufmarsch am kommenden Samstag zu blockieren. Die Dortmunder Polizei reagiert mit einer besonders üblen Kriminalisierungs-
kampagne. Siehe Plakat und eine Pressemitteilung der Dortmunder Polizei.  Die Antifa-Gruppen sehen sich durch diesen Reflex der Polizei bestätigt. Vieles spricht dafür, dass in diesem Jahr der Nazi-Aufmarsch gestoppt werden kann. Das Bochumer Anti-Nazi-Bündnis lädt heute Abend ab 18.00 Uhr zu einem Blockade-Training in den Bahnhof Langendreer ein. Am morgigen Dienstag findet um 19.00 Uhr ein Treffen mit letzten Infos zur Vorbereitung der Blockaden im Sozialen Zentrum statt. mehr…


Montag 29.08.11, 08:24 Uhr

Klima und Wald für Kinder

Der Arbeitskreis Umweltschutz Bochum bietet am Samstag, den 3.9. zwei Veranstaltungen zum Umweltschutz für Kinder an: Von 10.30 bis 12.30 Uhr heißt es: Licht und Strom – Wie bringe ich eine Glühbirne zum Leuchten? In der Einladung heißt es: »Das kostenlose Kinderferienprogramm findet im Umweltzentrum in der Alsenstraße 27 statt. Kinder im Grundschulalter können in interessanten Experimenten der Bedeutung von Kohlenstoffdioxid für das Klima auf die Spur kommen und erfahren, wie man mit der Kraft von Sonne und Wind Strom erzeugt. Gemeinsam werden wir ausprobieren, auf welche verschiedenen Arten man eine Glühbirne zum Leuchten bringen kann. Von 15.00 bis 16.30 erkunden wir den Wald. mehr…


Sonntag 28.08.11, 12:45 Uhr
Trotz "Facharbeitermangels": Viele Unternehmen bleiben...

…ausbildungsunwillig und -unfähig

Die berufliche Bildung in Deutschland soll eigentlich weitgehend eine betriebliche Ausbildung sein, die durch die Berufsschule ergänzt wird. Seit Jahrzehnten funktioniert dieses Duale System jedoch nicht, weil viele Unternehmen und Betriebe ausbildungsunwillig und ausbildungsunfähig sind. Für die Arbeitsagentur Bochum bedeutet dies in ihrer letzten veröffentlichten Statistik vom Juli des Jahres, dass 1.166 BewerberInnen, die einen Ausbildungsplatz suchen, „unversorgt“ sind. Diese Zahl erfasst alle Ausbildungsplatz-Suchenden, also auch die, die in einer Warteschleife schon länger auf eine Lehrstelle warteten. Nicht erfasst werden ca. 1.000 Ausbildungsplatzsuchende, die von der Agentur als ausbildungsunfähig eingestuft werden. Wie dramatisch die Zahlen sind, zeigt auch die jährlich erhobene Untersuchung des Schulverwaltungsamtes Bochum. Hier werden „EntlassschülerInnen“ zu ihrer Ausbildungssituation befragt. Von den 581 HauptschülerInnen, die in diesem Jahr die Schule verlassen, haben demnach nur 85 (14,6 %) einen Ausbildungsplatz erhalten. 356 HauptschülerInnen gehen weiter zur Schule. Von ihnen geben vierzig Prozent (141) an, lieber eine Ausbildung absolvieren zu wollen. Schließlich bleiben noch 140 HauptschülerInnen, die keine Lehrstelle bekommen haben und nicht weiter zur Schule gehen. In wenigen Wochen werden Arbeitsagentur, Industrie- und Handelskammer und Handwerkskammer wieder ihre jährliche Ausbildungsbilanz-Pressekonferenz abhalten und berichten, dass alle diejenigen, die ausbildungswillig und ausbildungsfähig sind, eine Lehrstelle gefunden haben. Das ganze funktioniert so: mehr…


Samstag 27.08.11, 18:03 Uhr
SchriftstellerInnen fordern Solidarität und politisches Umdenken

Rechte statt Mitleid für Ostafrika

Der Bahnhof Langendreer schreibt: »Mit dem gemeinsamen Aufruf „Rechte statt Mitleid für Ostafrika“ fordern 35 SchriftstellerInnen vor allem aus Afrika und Europa solidarisches Handeln und strukturelle Veränderungen, um Hungerkatastrophen künftig zu verhindern. Ilija Trojanows Lesung im Bahnhof Langendreer liegt zwar schon lange zurück, ist aber Vielen bis heute unvergessen. Aktuell hat der bekannte, deutschsprachige Schriftsteller gemeinsam mit dem bedeutenden somalischen Romanautor Nuruddin Farah und in Kooperation mit der Hilfs- und Menschenrechtsorganisation medico international den hier vorgestellten Aufruf verfasst. mehr…


Freitag 26.08.11, 15:32 Uhr

Alsenstraßenstraßenfest am 25. 9.

Schon zum dritten Mal stellen die NachbarInnen der Alsenstraße ein buntes Spektakel von der Kreuzung Düppelstraße bis zur Wittener Straße auf die Beine. Die InitiatorInnen versprechen: »Flohmarkt, Bühne, Lounge, Kleinkunst, Spielstraße, Essen und Trinken. Eine wunderbare Gelegenheit zum Schlendern, Gucken, Entspannen und nicht zuletzt um alte und neue Freunde zu treffen. Alle sind eingeladen und wer mag, kann auch mitmachen. Zum Beispiel beim Flohmarkt. Wer möchte, kann dort einen Stand machen. Das kostet eine süße oder salzige Spende für unseren großen Essensstand. Es wird auch wieder eine kleine Bühne geben. Wer dort gerne auftreten möchte, kann sich noch melden. Die musikalische Mischung darf hier so bunt sein wie die Bewohner der Alsenstraße. Außerdem gibt es Platz für Kleinkunst, Akrobatik, Jonglieren, Kampfkunst, Geschichten erzählen, Theater für Groß und Klein oder Tanz. mehr…


Freitag 26.08.11, 11:50 Uhr
Der DGB zum Thema Schulden und Reichtum:

Zwei Seiten einer Medaille 1

Der DGB Ruhr-Mark schreibt: »Die Berichte über die finanzielle Lage der Stadt macht den Menschen große Sorgen. Jetzt sollen mit Hilfe des Regierungspräsidenten 70 Millionen eingespart werden. Der Bochumer DGB hat sich die aktuellen Zahlen einmal genauer angesehen und kommt zu einem wichtigen Ergebnis. Auf der Basis der Daten des statistischen Bundesamt und der Banken liegen die Schulden in Deutschland mittlerweile bei mehr als 2 Billionen Euro und wachsen jede Sekunde um weitere 1.925 Euro. Eine Entwicklung, die bereits seit vielen Jahren in Gang ist und die immer wieder dazu benutzt wird, Schreckensszenarien an die Wand zu malen. Für Michael Hermund vom DGB eine nachvollziehbare Reaktion. „Selbstverständlich ist es bedrückend, wenn wir immer wieder davon hören, dass die Finanzlage erschreckend ist und die Handlungsräume, u.a. in der eigenen Stadt immer weiter eingeschränkt werden. So verständlich diese Wahrnehmung ist; sie zeigt leider nur eine Seite der Medaille.“ mehr…


Freitag 26.08.11, 09:39 Uhr

Material gegen den Nazi-Aufmarsch

Flyer und Plakate des Bochumer Anti-Nazi Bündnisses und weiteres Infomaterial zur Anti-Nazi-Demo am 3.9. in Dortmund sind erhältlich im: Sozialen Zentrum Bochum,  AStA der Ruhr-Uni, Bahnhof Langendreer und im Büro der Linkspartei an der Universitätsstraße. Außerdem gibt es die Materialien heute Abend bei der Veranstaltung des Bündnisse ab 20.00 Uhr im ver.di Haus.


Freitag 26.08.11, 09:04 Uhr
Greenpeace-Aktion in der Innenstadt:

„Alles muss raus – entgiftet ADIDAS!“

Die Aktion wurde abgesagt, weil ADIDAS nun gesprächsbereit sei.
Am morgigen Samstag, den 27.8. informiert Greenpeace Bochum von 10 Uhr bis 17 Uhr auf der Kortumstraße (Höhe Citypoint/Drehscheibe) unter dem Motto „Alles muss raus – entgiftet ADIDAS!“ darüber, wie die Herstellung von ADIDAS-Produkten chinesische Flüsse schwer verschmutzt. In der Ankündigung heißt es: »Die Wasserverschmutzung in China ist eine der schlimmsten weltweit. 70 Prozent der chinesischen Flüsse, Seen und Speicher sind als verschmutzt eingestuft und 50 Prozent des Wassers in China ist für Menschen ungenießbar. In der Textilindustrie werden gefährliche Chemikalien wie Alkyphenole, Schwermetalle, Azofarben etc. eingesetzt. In China und vielen asiatischen und südamerikanischen Ländern gibt es wenig Regelungen zur Verwendung und Freisetzung dieser Stoffe. Deshalb verlagern viele Firmen wie ADIDAS ihre Produktionsstätten in diese Länder, um zugleich von niedrigen Fertigungskosten und einer laxen Umwelt-Gesetzgebung zu profitieren. mehr…


Donnerstag 25.08.11, 11:58 Uhr
Die Linkspartei kritisiert:

Kündigungen bei Opel sind unsozial!

Der Sprecher der Bochumer Linkspartei Christian Leye nimmt zu den 89 Kündigungsschreiben an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei Opel Bochum Stellung: „Die von Opel ausgesprochenen 89 Kündigungen im Opelwerk Bochum sind unsozial, überhaupt nicht nachvollziehbar und verstoßen gegen bestehende Vereinbarungen. Aufgrund der guten Auftragslage sind für die nächsten Wochenenden Sonderschichten und Mehrbelastungen für die Beschäftigen bei Opel Bochum geplant und laut Presseberichten plant Opelchef Stracke eine verstärkte Export-Produktion für die Märkte in der Türkei und Russland. Offensichtlich ist also genug Arbeit bei Opel vorhanden, sowohl heute als auch perspektivisch für die Zukunft. Wenn Opel wollen würde, könnte die Arbeit sozial verteilt werden. mehr…


Donnerstag 25.08.11, 11:44 Uhr

Soziale Liste: Keine Gaspreiserhöhung!

Die Soziale Liste appelliert an die Bochumer Stadtwerke keine Erhöhung der Gaspreise anzustreben. In einer Pressemitteilung heißt es: »Die Bürgerrinnen und Bürger mit bezahlbarer, möglichst umweltfreundlicher und effizienter Energie zu versorgen, ist eine Grundlage der Existenzsicherung. Diesem Ziel sind nach der Gemeindeordnung NRW (§ 107, wirtschaftliche Betätigung) die Stadtwerke in besonderem Maße verpflichtet. Die derzeitigen Beschaffungskosten rechtfertigen keine Preiserhöhung. Wenn jetzt Stadtwerke-Geschäftsführer Wilmert Gründe, wie einen schnelleren Tilgungsgrad für die Gelsenwasserbeteiligung oder geringere Erträge aus der RWE-Beteiligung anführt, um über eine Erhöhung des Gaspreises „nachzudenken“, ist das für die Soziale Liste im Rat nicht hinnehmbar. mehr…


Mittwoch 24.08.11, 21:10 Uhr

Unheimliche Nazi-Kundgebung

Die Antifajugend Bochum hat auf ihrer Webseite einen ausführlichen Bericht über die „unheimliche Nazi-Kundgebung am 20.08. in der Innenstadt“ veröffentlicht. Nazis  hatten über facebook zum Thema Todesstrafe für Kinderschänder mobilisiert. Zum Artikel.


Mittwoch 24.08.11, 09:57 Uhr
IG BAU fordert mehr Personal für Finanzkontrolle Schwarzarbeit

Mehr FahnderInnen = mehr Geld

Baugewerkschaft fordert stärkere Anstrengungen zur Bekämpfung von Lohndumping und illegaler Beschäftigung: »Die IG BAU Bochum-Dortmund hat eine Aufstockung der Zollfahnder in der Region gefordert. Die zuständige Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) beim Hauptzollamt in Dortmund müsse angesichts gewachsener Aufgaben mit deutlich mehr Personal ausgestattet werden. „Neben der Bekämpfung von illegaler Beschäftigung und organisierter Schwarzarbeit müssen die Zollfahnder auch in immer mehr Branchen Mindestlöhne kontrollieren. Hier sind Personalengpässe zwangsläufig vorprogrammiert“, so Gerhard Kampschulte, Vorsitzender des IG BAU-Bezirksverbands Bochum-Dortmund. Ohne zusätzliche Fahnder sei zu befürchten, dass insbesondere Arbeitgeber, die Dumpinglöhne zahlten, unentdeckt blieben. mehr…


Dienstag 23.08.11, 21:23 Uhr
Vorbereitung zur Verhinderung des Nazi-Aufmarsches in Dortmund

Infoveranstaltung und Blockadetraining

Das Bochumer Anti-Nazi Bündnis will dafür sorgen, dass sich viele BochumerInnen den Blockaden gegen den Naziaufmarsch am 3.9. in Dortmund anschließen können. In einer Einladung dazu heißt es: »Dafür ist es von Vorteil, eine praktische Vorstellung dessen zu haben, was an dem Tag geplant ist. Deshalb lädt das Bochumer Anti-Nazi Bündnis in Kooperation mit dem BgR (Bochum gegen Rechts) zu einer Infoveranstaltung gegen den Dortmunder Naziaufmarsch am Freitag, 26.8. um 20 Uhr ins ver.di Haus (Universitätsstraße 76) ein. Dort wird es einen Input zur Situation in Dortmund geben. Außerdem werden VertreterInnen der Bündnisse „DSSQ!“ und „Alerta!“ jeweils über ihre Konzepte zur Verhinderung des Naziaufmarschs informieren. Am Montag, 29.8. um 18 Uhr wird zudem ein Blockadetraining im Bahnhof Langendreer stattfinden. mehr…


Dienstag 23.08.11, 15:12 Uhr
Der DGB zu den von Opel angedrohten Kündigungen:

Ohne Rücksicht auf Verlust vor die Wand?

Mit einem dringenden Appell hat sich DGB Regionsvorsitzender Michael Hermund an die Opel Spitze gewandt: „Statt nach Perspektiven für das Werk zu suchen, scheint Opel sich nur mit Abbauplänen zu beschäftigen. Der Schaden für das Image ist groß, wenn es zu betriebsbedingten Kündigungen kommt. Das hat noch kein Automobilkonzern nötig gehabt.“ Es gäbe Alternativen wie Arbeitszeitverkürzung und Kurzarbeit.  Seit Beginn des Jahres hätten bereits 1.400 Opelaner ihren Austritt bzw. ihre Eigenkündigung aus dem Bochumer Opel-Werk erklärt. Davon sind 150 bereits nach Rüsselsheim gewechselt. „Damit hat die Belegschaft erneut ihre große Bereitschaft zur Flexibilität bewiesen. Jetzt ist Opel am Zug“, so Hermund. mehr…


Dienstag 23.08.11, 09:10 Uhr

Lesung im Cafe P.O.T.: Unbequeme Tote

Am Samstag,  den 27. 8. findet um 20:00 Uhr im Rahmen von Café P.O.T. im Sozialen Zentrum eine Lesung der Gruppe  Fracción Autonoma del Ejercito Zapatista (FAEZ)  aus dem Buch „Unbequeme Tote“ von Subcomandante Marcos, und Paco Ignacio Taibo II statt. In der Ankündigung heißt es: »Das Buch erschien bereits 2004 in der mexikanischen Zeitung „La Jornada“ und wurden in Deutschland von dem Verlag Assoziation A übersetzt und verlegt. Es handelt sich um ein einzigartiges Literaturexperiment, indem zwei verschiedene, voneinander unabhängige Autoren zusammen einen Krimi schreiben. Die einzelnen Kapitel wurden 2004 Woche für Woche in „La Jornada“ abgedruckt. Jede Woche ein Kapitel; immer im Wechsel geschrieben. Insgesamt 12 Kapitel sind es geworden, 239 Seiten stark. mehr…


Dienstag 23.08.11, 06:00 Uhr

Steine versenken mit Greenpeace

Am Mittwoch, 24. August 2011, informiert Greenpeace Bochum von 11.00 Uhr – 16.00 Uhr auf der Kortumstraße (zwischen City-Point und Drehscheibe) über die aktuelle Kampagne zum Schutz von Meeresgebieten. Neben Informations- und Hintergrundmaterial präsentiert Greenpeace Bochum zwei 1,5 x 1,5m große Felsbrocken, die für den Meereschutz genutzt werden. Diese und weitere Natursteine werden von Greenpeace-Aktivisten im Sylter Außenriff versenkt, um das dortige Meeresgebiet gegen zerstörerische Grundschleppnetz-Fischerei zu schützen. Die Besucher können sich vor Ort über die Situation der Fischbestände in den Meeren informieren und die Forderung an die Regierung unterstützen, Meeresschutzgebiete einzurichten. Mit den in Bochum präsentierten Steinen, die mit dem Greenpeace-Schiff Beluga II schließlich vor der Sylter Außenküste ins Meer geworfen werden, können Schleppnetze behindert und natürliche Riffe geschaffen werden. Meeresschützer sind eingeladen, vor Ort auf den Natursteinen unterschreiben, um sich für die Einrichtung von Schutzgebieten stark zu machen. mehr…


Montag 22.08.11, 16:31 Uhr
Der Opel-Betriebsrat zu den angedrohten Kündigungen:

„Unverantwortlich und unsozial!“

Der Bochumer Opel-Betriebsrat hat heute ein Flugblatt veröffentlicht, in dem er die geplanten Kündigungen als unverantwortlich und unsozial bezeichnet. Er fordert: „Kündigungen müssen vom Tisch“. In dem Flyer heißt es u.a.: »Die Kündigungen verstoßen gegen bestehende Vereinbarungen. Vereinbart ist, dass vor Kündigungen weitere Verhandlungen zur Beschäftigungssicherung geführt werden müssen. Dazu gehört auch eine Vereinbarung zur Arbeitszeit oder weitere Nutzung von Kurzarbeit. Diese Unternehmensleitung hat einseitig diese Verhandlungen gestoppt. Die Geschäftsleitung hat erklärt, Arbeitsplatzvernichtung ist billiger als Arbeitsplatzsicherung.« Das Flugblatt als PDF-Datei.


Montag 22.08.11, 14:03 Uhr

Sozialticket-Verschwörungstheorie?

Jürgen Eichel wirft in einer Stellungnahme Rolf von Raden vor, in seinem BSZ-Beitrag zum Sozialticket eine Verschwörungstheorie entwickelt zu haben. Jürgen Eichel ist Sprecher des Verkehrsclub Deutschland (VCD) in NRW und des Kreisverbands Bochum. Außerdem ist er Mitglied im Tarif- und Marketingausschuss sowie im Verkehrsausschuss des VRR. Seine Stellungnahme: »In der bsz wird eine Verschwörungstheorie zum Sozialticket dargeboten, wonach CDUSPDGRÜNE es eigentlich verhindern wollen, dazu wird der den Verkehrsunternehmen zugesagte Ausgleichsbeitrag herangezogen und behauptet, dass deswegen die Kommunen ein Interesse daran haben müssten, dass möglichst wenige Sozialtickets verkauft würden.
In einer Anlage des VRR-Beschlusses ist in der Tat von einem festen Ausgleichsbetrag für die Verkehrsunternehmen die Rede. Danach soll es eine Kalkulation im Vorfeld geben, die von 14 % Nutzern aus dem Kreis der Anspruchsberechtigten ausgeht (davon 6,4 % Neunutzer); für diese wird ein Ausgleichsbetrag für die Verkehrsunternehmen als Differenz zwischen einem fiktiven Referenzticketpreis von 43,82 EUR/mon. und dem Sozialticket-Preis von 29,90 EUR angesetzt, wären also 13,92 EUR. mehr…


Montag 22.08.11, 13:43 Uhr

Linksfraktion zu Fahrradfahren in Bochum

Die Ratsfraktion Die Linke teilt die Kritik des ADFC am schlechten Zustand der Bochumer Radwege und schreibt: »Das Zehn-Punkte-Programm des ADFC enthält zahlreiche Punkte, die relativ schnell und einfach umgesetzt werden können, wie z.B. die beiderseitige Befahrbarkeit von Einbahnstraßen für FahrradfahrerInnen. „Leider haben wir als kleine Fraktion keine Mehrheiten, um Beschlüsse für ein fahrradfreundliches Bochum durchzusetzen. Doch mit verschiedenen Anfragen im Ausschuss für Umwelt, Ordnung, Sicherheit und Verkehr haben wir das Thema Fahrradfahren in Bochum immer wieder auf die Tagesordnung gesetzt. Im letzten halben Jahr allein dreimal“, so der Sachkundige Bürger der Linken, Sebastian Michaelis. Dabei kam z.B. raus, dass der Anteil der straßenbegleitenden Radwege am Gesamtstraßennetz nur 10 Prozent beträgt und dass für städtische Angestellte, die mit dem Rad zu Arbeit kommen, keine sanitären Einrichtungen vorhanden sind. Auch das Thema von fehlender Fahrradständern und der Befahrbarkeit von Einbahnstraßen hatte die Linksfraktion in den letzten Monaten aufgegriffen.«


Sonntag 21.08.11, 17:34 Uhr
Bochumer Gruppen rufen zur Teilnahme in Dortmund auf:

Nazi-Aufmarsch am 3.9. blockieren 1

Das Bochumer Anti-Nazi Bündnis schreibt in einer Presseerklärung: »Am 3. September wollen Neonazis in Dortmund wieder zu ihrem sogenannten Nationalen Antikriegstag aufmarschieren. Sie verhöhnen damit nicht nur das Gedenken an die Naziaggression anlässlich des deutschen Überfalls auf Polen, sondern auch die die vielen Millionen Opfer des deutschen Vernichtungskriegs. Der Aufmarsch findet nicht zufällig seit Jahren in Dortmund statt. Die Dortmunder Neonazi-Szene zeigt sich als besonders umtriebig. Die Liste von Nazi-Konzerten, Aufmärschen und brutalen Übergriffen ist lang. Gegen diesen Naziaufmarsch mobilisieren in Dortmund verschiedene Bündnisse. Viele Gruppen wollen versuchen mit Sitzblockaden den Aufmarsch zu stoppen. Zahlreiche Bochumer Gruppen haben sich nun zusammengeschlossen und einen gemeinsamen Aufruf verfasst, um sich gemeinsam an den geplanten Blockaden zu beteiligen. „Gerade die rechten Aktivitäten in Langendreer in den letzten Monaten haben uns aufhorchen lassen, wie schnell auch hier rechte Aktivitäten sich ausbreiten können“, sagt Marc Meyer vom neu gegründeten Bochumer Anti-Nazi Bündnis. mehr…


Sonntag 21.08.11, 16:55 Uhr

Soligruß nach Santiago

Bochumer Studierende solidarisierten sich in einer symbolischen Aktion vor dem Deutschen Bergbaumuseum mit der chilenischen Studierenden-/ SchülerInnenbewegung, die seit drei Wochen für eine öffentliche, freie und gute Bildung kämpft. Das Museum zeigt gerade die Ausstellung „Schätze der Anden“ über den Kupferbergbau in Chile. Die Ausstellung wird in Kooperation mit Codelco veranstaltet, dessen ArbeiterInnen sich mit den chilenischen Studierenden/SchülerInnen solidarisch erklärten. Bei der Aktion wurde ein Flyer verteilt, der über die Hintergründe der Kämpfe in Chile informiert.

 


Samstag 20.08.11, 20:23 Uhr

Ein Baum, ein Strick…

Am 14. Juli 2011 referierte Michael Weiss vom „Antifaschistischen Pressearchiv und Bildungszentrum Berlin“ auf Einladung u. a. des Bochumer Bündnis gegen Rechts und des Jugendrings in der VHS in Wattenscheid  über “Nazis, Facebook & Co – Die extreme Rechte in Social Networks”. Ein Schwerpunkt seines Vortrages bildete die Darstellung, wie Nazis mit mehreren Hundert Facebook-Seiten bzw -Gruppen unter dem Titel „Todesstrafe für Kinderschänder“ InteressentInnen rekrutieren. Wozu das führt, konnte heute in Bochum beobachtet werden. Über Facebook war zu einer Demo zu diesem Thema vor dem Hauptbahnhof aufgerufen worden und 32 Leute waren dem Aufruf gefolgt. Von den stadtbekannten Bochumer Nazis war niemand da. Die Drahtzieher der Demo waren durch Kleidung, Tätowierungen und T-Shirts als Nazis identifizierbar. Es gab keine Flugblätter, nur eine 90 Sekunden Rede. Als Antifas mit Fahnen und Transparent gegen den Nazi-Aufmarsch demonstrierten, war deutlich zu sehen, dass eine ganze Reihe von Demo-TeilnehmerInnen diesen Protest nicht verstanden. Man sei doch unpolitisch, halt gegen Kinderschänder. Diese Leute sind so naiv und dumm, dass sie vielleicht wirklich nicht merken, neben wem sie auf einer solchen Demonstration stehen. Sie leugnen Nazis zu sein, vertreten aber ultra-rechte Positionen.


Samstag 20.08.11, 13:45 Uhr
Samstag-Nachmittag vor dem Hauptbahnhof:

Nazi-Aufmarsch in Bochum

Heute gibt es einen Naziaufmarsch in Bochum unter dem Motto „Todesstrafe für Kinderschänder“. Startpunkt für die Nazis ist um 16.00 Uhr am Eisacfe San Marco (gegenüber Bochumer Hbf), Aufbau ab 15.00 Uhr. Es gibt eine angemeldete Antifakundgebung ab 16.00 Uhr vor dem Hochhaus mit dem Mercedesstern (ebenfalls gegenüber Hbf).

 


Freitag 19.08.11, 18:32 Uhr
Für Taschenrechner wie iPhone oder Smartphone:

bo-alternativ.de noch lesbarer 1

In der letzten Nacht fand eine umfangreiche technische Aktualisierung von bo-alternativ.de statt.  Alles hat gut geklappt. Für die meisten LeserInnen ändert sich nichts. Die Arbeit ist vor allem für die Redaktion komfortabler geworden. Aber auch LeserInnen, die moderne Taschenrechner nutzen wie iPhone oder Smartphone (iPhone, iPod touch, iPad, Android, Palm Pre, Samsung touch und BlackBerry Storm/Torch), können jetzt sehr komfortabel  auf bo-alternativ.de surfen. Die LeserInnen solcher mobilen Geräte werden automatisch auf die zum Lesen optimierte Darstellung umgeleitet. Die Symbian-Plattform von Nokia wird nicht unterstützt. Aber solche Geräte besitzt  ohnehin niemand in Bochum. Wir bitten unsere LeserInnen, uns auf Fehler aufmerksam zu machen.


Freitag 19.08.11, 17:17 Uhr
Der Opelbetriebsrat zu den geplanten Kündigungen

unverantwortlich und unsozial

Der Bochumer Opel-Betriebsrat erklärt in einer Stellungnahme: »Die Unternehmensleitung hat heute um 15.30 Uhr beim Bochumer Betriebsrat einen Antrag auf 89 betriebsbedingte Kündigungen eingereicht. Diesen 89 Bochumer Opelbeschäftigten wird im Rahmen einer betriebsbedingten Änderungskündigung ein neuer Arbeitsplatz im Opel-Werk Rüsselsheim angeboten. Sollte ein Wechsel nach Rüsselsheim nicht möglich sein, erhalten die Mitarbeiter eine betriebsbedingte Beendigungskündigung. Gemeinsam mit unserer Rechtsvertretung werden wir alles tun, um diese jetzt vorliegenden betriebsbedingten Kündigungen zu verhindern. Es bleibt dabei, was wir immer erklärt haben: „Wir werden jeder einzelnen dieser betriebsbedingten Kündigungen widersprechen.“ Wir können uns dabei auf die volle Unterstützung der IG Metall verlassen. Der Bochumer Opel-Betriebsrat hat diesen Personalabbau niemals akzeptiert. Nach wie vor halten wir diesen vom Unternehmen geforderten Personalabbau für unsinnig und unsozial. mehr…


Freitag 19.08.11, 12:29 Uhr
DGB zur betrieblichen Ausbildungssituation in Bochum:

Lage bleibt angespannt

Der DGB Ruhr Mark schreibt: »Trotz guter Konjunkturdaten bleibt die Lage auf dem Ausbildungsmarkt angespannt. Im Vergleich zu 2010 geht die Zahl der Ausbildungsplatzsuchenden in Bochum zurück. Allerdings steigt die Zahl der Ausbildungsplätze trotz der wirtschaftlichen Erholung kaum. Die betriebliche Lücke besteht und noch immer bleiben Jugendliche ohne Berufsausbildung.
Im aktuellen Berichtsjahr haben sich nach Angaben der Agentur für Arbeit im Stadtgebiet Bochum 2.198 Jugendliche gemeldet, die einen betrieblichen Ausbildungsplatz suchen. Das sind nur 7,6% weniger Bewerber als im Vorjahreszeitraum. Zugleich gab es bis Juli 1.955 gemeldete Berufsausbildungsstellen. Die betriebliche Lücke besteht in Bochum also aus ca. 250 fehlenden Ausbildungsplätzen. Bundesweit fehlen über 42.000 betriebliche Ausbildungsplätze. mehr…


Donnerstag 18.08.11, 21:20 Uhr

WWWartungsarbeiten

Heute Nacht finden auf dieser Seite einige technische Umstellungen statt, die der Redaktion die Arbeit erleichtern und das Lesen von bo-alternativ.de auf Taschenrechnern (iPhone, Smartphone) demnächst komfortabler machen. Die Seite wird deshalb für eine kurze Zeit offline sein.


Donnerstag 18.08.11, 13:43 Uhr

Kein Ackermann-Ersatz in Sicht? 1

Am 29. Juli hat der Chef der Deutschen Bank Josef Ackermann seinen im Bochumer Schauspielhaus geplanten Auftritt abgesagt. Auf der entsprechenden Webseite der PR-Firma von Sascha Hellen, die das Ackermann-Spektakel organisieren wollte, wird Ackermann bis heute weiterhin angekündigt. Am 9. August gab es dann eine peinliche Pressemitteilung von Hellen und OB Scholz, in der sie sich für die in Bochum geäußerte Kritik beim Bankchef entschuldigten. Sie kündigten an: „In den nächsten Tagen werden Oberbürgermeisterin Dr. Ottilie Scholz und Sascha Hellen den Referenten der VI. Herausforderung Zukunft Rede bekannt geben.“ Auch hier Fehlanzeige. Nichts wurde bisher bekannt gegeben. Die Sache scheint schwierig zu sein. Wer möchte schließlich Ersatzfrau oder -mann für Ackermann sein.