Archiv für das Jahr: 2011
Occupy Together in Bochum 2
Zur Bildergalerie.
Der Bericht von Stefan Nölle über die erfolgreiche Verhinderung eine Auftritts von Josef Ackermann im Bochumer Schauspielhaus liegt nun auch online als pdf-Datei vor.
Donnerstag: Die nächste Demo
vor der Deutschen Bank
Auf der heutigen Demonstration in Bochum im Rahmen der weltweiten Kampagne gegen die Macht der Banken und für mehr Demokratie nahmen mehr als 500 Menschen teil. Die Reden von Claudia Saerbeck und Knud Vöcking liegen online vor. Der Beitrag von Stefan Nölle über die erfolgreiche Verhinderung des Auftritts von Josef Ackermann in Bochum und eine Bildergalerie folgen morgen an dieser Stelle. Für nächsten Donnerstag ist die nächste Aktion angekündigt. Um 16.00 wird eine Demonstration vor der Deutschen Bank auf dem Husemannplatz stattfinden.
NGG-Appell: Tariftreuegesetz zustimmen
Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) fordert: »Lohndrückern das Handwerk legen. Wenn ein Unternehmen aus Bochum einen Auftrag von der Stadt oder vom Land bekommen will, dann soll es seinen Beschäftigten künftig einen Stundenlohn von mindestens 8,62 Euro bezahlen.« „Alles darunter ist Dumping“, sagt Yvonne Sachtje. Die Geschäftsführerin der NGG in Bochum unterstützt damit das geplante neue Tariftreuegesetz für Nordrhein-Westfalen. Die Landesregierung will darin 8,62 Euro als Mindestlohn für öffentliche Aufträge festschreiben. „Nur so ist garantiert, dass sich Dumpinglohn-Chefs keinen öffentlichen Auftrag mehr unter den Nagel reißen können“, so Yvonne Sachtje. mehr…
Last-Minute Infos zur Semesterstartparty
Im AusländerInnen-Zentrum an der Ruhr-Uni wird am morgigen Samstag – bereits zum 10. Mal – die legendäre Semesterstartparty des Protestplenums stattfinden. Ab 20 Uhr werden sich linke und alternative Initiativen aus ganz Bochum vorstellen, dazu gibt es Live-Musik, DJ’s und Bier ab 1 Euro. Das Protestplenum verspricht: »Ein buntes Programm erwartet die Erstsemester und die „alten Hasen“. Meltin Pott, eine Rock-Ska-Band aus Dortmund und die Polit-Rapper „Tapete und Crying Wölf“ aus Berlin die Menge aufheizen, werden sich verschiedene Initiativen mit Infoständen vorstellen. Zwischen den Bands werden sie dem Publikum außerdem über ihre Arbeit erzählen und zum Mitmachen einladen. Nachdem die Live-Acts die Feiermeute ordentlich zum Schwitzen gebracht haben, legen drei angesagte DJ’s auf: Jasper (DubStep, Trip-Hop), Rawbot & Mucke (Dubstep, D’n’B) und No Hay Banda (Balkan, Electroswing).
mehr…
Militär am Steilmann-Kolleg?
Die BezirksschülerInnenvertretung teilt in einer Pressemitteilung mit: »Ab Montag werden die Wehrdienstberater der Bundeswehr für vier Tage am Klaus-Steilmann Berufskolleg (KS 2) für einen Job bei der Bundeswehr werben. Dabei wird versucht, den Beruf des Soldaten als alltäglich darzustellen und den Schülern die Kriege der Bundeswehr als normal und notwendig näher zu bringen. Die Bezirksschüler_innenvertretung (BSV) Bochum lehnt die Präsenz der Bundeswehr in Schulen ab. „Der Bundeswehr sollte grade in Schulen kein Raum gegeben werden, die – teils minderjährigen – Schüler zu beeinflussen. Als Soldat verliert man essentielle Grundrechte, wie das Recht auf freie Meinungsäußerung. Außerdem werden Soldaten gezwungen für die wirtschaftlichen Interessen der Bundesrepublik andere Menschen zu verletzten oder sogar zu töten und nicht zuletzt auch sich selbst in Gefahr zu bringen. Wenn die Wehrdienstberater in Schulen von kostenloser Ausbildung sprechen, vergessen sie diese Fakten“, erklärt der Sprecher der Bezirksschüler_innenvertretung Bochum, Jonathan Röder. „Deswegen fordern wir die Schulleitung des Klaus-Steilmann Berufskolleg auf, die Bundeswehr wieder auszuladen und den Schülerinnen und Schülern statt den Menschen verachtenden Einsätzen der Bundeswehr lieber die Friedensbildung näher zu legen“, so Röder weiter. Auf der letzten Bezirksdelegiertenkonferenz der BSV Bochum beschloss die große Mehrzahl der Delegierten die Ablehnung von Bundeswehr-Einsätzen in Schulen.«
Betrifft „Aktion 3“
Ab nächsten Donnerstag, dem 20.10. zeigt der Bahnhof Langendreer die Ausstellung „Betrifft ‚Aktion 3‘: Deutsche verwerten jüdische Nachbarn.“ Die Ausstellung dokumentiert die massenhafte Beteiligung der deutschen, nicht-jüdischen Bevölkerung am ganz legalen Raub jüdischen Eigentums, an der ‚Schnäppchenjagd‘ der ‚VolksgenossInnen‘ nach der Deportation ihrer jüdischen NachbarInnen unter dem Decknamen „Aktion 3“: Und sie dokumentiert den Platz, den die Finanzämter in der Vernichtungspolitik gegen die jüdische Bevölkerung einnahmen. mehr…
Gedenktafel für Josef Gera
Für Montag, den 17. Oktober um 18 Uhr ruft die Antifaschistische Jugend Bochum (AJB) zu einer Kundgebung in Gedenken an Josef Anton Gera auf. Am Eingang zum Westpark an der Alleestraße (Haltestelle Jacob-Meyer-Straße/Jahrhunderthalle) wollen sich die Jugendlichen versammeln, um an den vor 14 Jahren von Neonazis ermordeten 59jährigen Rentner zu erinnern. Ein einer Presseankündigung zur Kundgebung heißt es: »Thematisiert wird neben der Leidensgeschichte von Gera auch das Ausmaß rechtsradikaler Gewalt seit der Wende, die Ignoranz der Öffentlichkeit für die Mordmotive, aber auch das Erstarken einer neuen Gedenkkultur in den letzten Jahren. mehr…
Demo: Empört Euch!
Für die Demonstration am Samstag, den 15. Oktober um 13.00 Uhr auf dem Husemann Platz vor der Deutschen Bank gibt es ein Flugblatt, das Freitag und Samstag verteilt wird. Es beginnt: »Während in Europa und den USA und noch brutaler in Afrika, Lateinamerika und Asien, die Welt sozial und ökonomisch an die Wand kracht, scheffeln die Aldis, Morgan Stanleys und Berlusconis dieser Welt Milliarden und Milliarden und Milliarden. 1 % der Menschheit rauben dem großen Rest die Lebensgrundlagen, die Einkommen und die Überbleibsel der sozialen Sicherheit. 40 % der jungen Spanier sind ohne Arbeit und Zukunft, 40 Millionen US- Amerikaner leben in Armut, 5 Millionen Deutsche leben von der Stütze, 925 Millionen Menschen auf der Welt hungern. Griechenland steht mit 350 Mrd. Schulden vor dem Bankrott. Schulden, mit denen Ackerman seine 25 % Rendite aufs Grundkapital erzielen will.« mehr…
Kleinkunst im Biercafe
Von Oktober bis zum April wird das Biercafe wieder Kleinkunstveranstaltungen anbieten. Am Dienstag, den 18.10. startet die Veranstaltungsreihe. Der Bochumer Autor Peter Märkert wird seine aktuellen Bücher vorstellen. Die neue Literaturreihe wird SchriftstellerInnen aus der Region die Möglichkeit bieten, ihre aktuellen Bücher vorzustellen. Die Veranstaltung ist eine Kooperation mit der benachbarten Buchhandlung Knapp und wird moderiert von dem „Whiskyleser“ Dirk Oltersdorf. Damit es keine reine Leseveranstaltung wird, werden zusätzlich Kulturnews, CD-, Buch- und Film-Besprechungen geboten, u.a. werden aktuelle Hörbuch-Besprechungen des Bochumer Comedians Hennes Bender präsentiert. mehr…
Bahnhof startet Neidkampagne
Der Bahnhof Langendreer beteiligt sich an der „Neidkampagne“ der Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) Soziokultur NRW, die heute startet. In einer Pressemitteilung heißt es: »In der Auseinandersetzung um eine bessere finanzielle Förderung der Kulturzentren wurden wir immer wieder gewarnt, eine „Neiddebatte“ zu führen. Und eben nicht Soziales oder Jugend gegen Kultur auszuspielen. In der Kultur würden alle im gleichen Boot sitzen. Aber das ist nicht so. Manche sitzen in der Titanic, andere im Schlauchboot. Um das deutlich zu machen, sagen wir: „Wir führen die Neiddebatte!“ mehr…
Bildungs- und Teilhabepaket gescheitert
Die Soziale Liste schreibt: »Das vom Bund beschlossene sogenannte Bildungs- und Teilhabepaket für Kinder ist ganz offensichtlich ungeeignet um die Vorgaben, wie sie das Bundesverfassungsgericht aufgestellt hat, zu erfüllen. Von den 17.000 in Bochum berechtigten Kindern sind bislang weniger als 50% von einer der Maßnahmen im Rahmen dieses Paketes erfasst. Bislang wurden 5.400 Anträge im Jobcenter und 2.500 Anträge im Amt für Soziales und Wohnen gestellt, um eines der Teilpakete zu beantragen. Das geht aus den Verwaltungsmitteilungen Nr. 20111988 und 20112112 hervor. mehr…
Die Stadt darf 133 BeamtInnen befördern
Die Bezirksregierung hat ihr Verbot von Beförderungen in der Stadtverwaltung aufgehoben. „Nach langem Hin und Her hat alles Bangen und Zittern endlich ein Ende.“ sagt Frank Oldach der ver.di-Beamtenvertreter bei der Stadt Bochum. „Durch unsere zahlreichen Aktivitäten haben wir auf die besondere Situation der Beamtinnen und Beamten bei der Stadt Bochum aufmerksam gemacht und damit die Verantwortlichen zu einem Umdenken bewegen können.“ mehr…
Dortmunder Verhältnisse in Bochum? 2
In einer Pressemitteilung schreibt die Bochumer VVN-BdA: »Mit Erschrecken nimmt die VVN-BdA Bochum wahr, dass die unerträglichen neofaschistischen Provokationen im Raum Dortmund seit einiger Zeit sich auf Bochum ausdehnen. Neofaschistische Verbrechen reichen von Schändungen der Holocaust-Erinnerungsstätte in Wattenscheid bis zur Besudelung der Gedenkstele und Gräber der ermordeten antifaschistischen Widerstandskämpfer gegen das Nazi-Regime auf dem Hauptfriedhof Bochum mit Hakenkreuzen und SS-Runen. Zunehmend werden sowohl in der Bochumer Innenstadt als auch in Langendreer Menschen physisch und psychisch verletzt. Nazis stießen antifaschistische Jugendliche im Bhf. Langendreer auf die S-Bahn-Gleise. mehr…
Occupy everywhere
Am Samstag, den 15. Oktober findet ein weltweiter, dezentraler Aktionstag statt. Die Idee kam ursprünglich aus Spanien, wo die sozialen Proteste mit Platzbesetzungen am 15. Mai begannen. Die Bewegung „Democracia real YA!“ rief dann für den 15. Oktober zu dezentralen Aktionen in ganz Europa auf, um gemeinsam für mehr Demokratie, Entmachtung der Finanzmärkte und Solidarität zwischen den europäischen Bürgerinnen und Bürgern zu kämpfen. Inzwischen haben die Protestbewegungen u. a. in Griechenland, Portugal Israel, Indien, Nordafrika und jetzt die Wall-Street-Aktionen diesen Protest beflügelt. Auf den Webseiten zur Mobilisierung für den Aktionstag wurden Anfang dieser Woche mehr als 600 Orte aufgeführt, in denen weltweit für einen politischen und ökonomischen Wandel auf die Straße gegangen wird. Es werden sicherlich mehr als 1000 Protestaktionen stattfinden. In Bochum wird am Samstag, 15. Oktober um 13.00 Uhr auf dem Husemannplatz vor der Deutschen Bank eine Kundgebung stattfinden. Es spricht u. a. Knud Vöcking, der Bankenexperte von Urgewald. An der kurzfristigen Vorbereitung der Kundgebung haben u. a. Menschen aus dem Bahnhof Langendreer, vom Sozialen Zentrum, vom Anti-Atom-Plenum, von attac, Sozialforum, Friedensplenum, diskurswerkstatt, Protestkommitee an der RUB und Der Linken teilgenommen.
Alternativer „Erstirundgang“ an der RUB
Das Protestplenum an der RUB lädt am Donnerstag den 13. Oktober zu einem alternativen „Erstirundgang“ ein. Der Treffpunkt ist um 16 Uhr vor dem Studierendenhaus. In der Ankündigung heißt es: »Was ist der AStA, der Frauenraum oder das politische Archiv an der RUB? Wo kann mensch wild plakatieren, was hat es mit den Kameras an den Einfahrten auf sich und warum riecht es hinter dem GC-Gebäude ständig nach Gras? Warum sind die Uni-Gebäude eigentlich nach 21 Uhr geschlossen und was kann mensch dagegen machen? Warum wurden in den letzten Jahren das Audimax, das TUZ, das HZO10 oder das Rektorat im Rahmen von Studiprotesten besetzt? Und woher kommt eigentlich das dumpfe Pochen aus dem Keller des NB-Gebäudes? mehr…
Öffentlicher Nahverkehr in den USA
Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) Bochum lädt am Montag, 17. Oktober um 19.30 Uhr zu einer Veranstaltung ins Umweltzentrum Bochum, Alsenstraße 27 ein: »Oliver Stieglitz vom Fahrgastverband Pro Bahn war im Frühjahr mit einer Reisegruppe in den USA unterwegs in Städten, die für ihren gut ausgebauten öffentlichen Nahverkehr bekannt sind. Er zeigt Bilder und berichtet von seinen Eindrücken. Können wir in Deutschland am Ende gar was lernen?«
BSZ 887
In der am morgigen Mittwoch erscheinenden bsz wird berichtet: „Die RUB-Professor_innen Notburga Ott und Martin Werding haben einen dicken Fisch an Land gezogen. Sie sollen im Auftrag des Bundessozialministeriums die Grundlagen zur Berechnung der Regelsätze zum Arbeitslosengeld II neu untersuchen.“ Näheres. Ein weiterer Bericht behandelt die Naziübergriffe in Langendreer.
Die Schwelle der Goldkante
An dieser Stelle ist versäumt worden, über die Wiederöffnung der Goldkante zu berichten. Das Eröffnungsvideo ist so zeitlos gut, dass es auch noch Wochen später hier veröffentlicht werden kann.
Offene Verunglimpfung von Lehrkräften
Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Bochum erklärt in einer Pressemitteilung: »Bei allen geeigneten Maßnahmen, die nun im Zusammenhang mit der PCB- und Schimmelbelastung am Neuen Gymnasium Bochum nach langen Auseinandersetzungen auf dem Weg sind, bedauert die GEW die nachträgliche, offene Verunglimpfung von Lehrkräften in der Schulausschusssitzung und vor der Presse. Sie scheint uns auf einer sehr einseitigen Bewertung der kritischen Aufklärungsarbeit von Lehrerinnen und Lehrern zu beruhen. mehr…
Millionen Euro für Standortverlagerungen
Die Soziale Liste im Rat wendet sich gegen „die Verschärfung der Standortkonkurrenz, wie sie von den Kommunen im Ruhrgebiet geschaffen wird und weist auf das Beispiel von Ansiedlung von Firmen auf dem NOKIA-Gelände in Riemke hin.“ In einer Pressemitteilung heißt es: »Das mit vielen Millionen geförderte NOKIA-Werk in Bochum verließ im Jahr 2008 die Stadt in Richtung Rumänien und schloss die Bochumer Betriebsstätte. Nach den 88 Mio. Euro Förderung für das Bochumer Werk winkten dem Konzern neue Subventionen für die rumänische Betriebsstätte. Dessen jetzt bekannt gewordene Verlegung ins außereuropäische Ausland empörte zuletzt viele Menschen in unserer Stadt, zu Recht. Aber die Subventionspolitik der NRW Landesregierung und der Bochumer Wirtschaftsförderung sieht nicht viel anders aus. mehr…
Montag kontrovers
Der AStA der Ruhr-Uni teilt mit: »Das Semester hat begonnen und somit erwacht auch der Campus aus der Sommerpause. Neben Partys und Konzerten bietet der AStA wieder spannende Alternativen zum Lehrbetrieb der Uni. Ab kommenden Montag möchte die Studierendenvertretung eine weitere politische Veranstaltungsreihe etablieren: „Montag kontrovers“. Im April kehrte „PolDi“ nach kurzer Abstinenz auf den Bochumer Campus zurück. Der wöchentlich stattfindende „politische Dienstag“ wurde ein voller Erfolg und lockte teilweise bis zu 100 Interessierte ins KulturCafé. „Dies hat uns gezeigt, dass die Studierenden ein großes Interesse haben, abseits von Credit Points und Lernstress politische und wissenschaftliche Veranstaltungen zu besuchen“, so Jan Keitsch, Öffentlichkeitsreferent im AStA und Initiator von Montag kontrovers. „Doch wir wollen nicht bloß an einem weiteren Abend Vorträge anbieten, sondern das Themenspektrum erweitern und durch Workshops sowie Diskussionsrunden die Studierenden einbinden.“ mehr…
Tipp für ehemalige DDR-BürgerInnen
Die IG BAU Bochum-Dortmund weist daraufhin: »Die Rentenuhr tickt – noch bis zum Jahresende: Ehemalige DDR-Bürger, die heute in Bochum leben, sollten in den nächsten Wochen ihren Rentenanspruch überprüfen. Hintergrund der Aufforderung: Zum Jahreswechsel endet die Aufbewahrungsfrist für Lohnunterlagen aus ehemaligen DDR-Betrieben. “Wer bis dahin seinen Rentenanspruch nicht geklärt hat, steht am Ende mit leeren Händen da“, sagt Gerhard Kampschulte. Der Bezirksvorsitzende der IG BAU Bochum-Dortmund geht davon aus, dass dies mehrere Dutzend Menschen in Bochum betrifft, die heute zwischen 37 und 64 Jahren alt sind und in der ehemaligen DDR Beitragszeiten hatten. Alle Antragsunterlagen können Versicherte im Internet unter www.deutsche-rentenversicherung-bund.de herunterladen.«
Gegen die vorherrschende Krisenpolitik und für echte Demokratie
Am Samstag, den 15. Oktober findet ein weltweiter, dezentraler Aktionstag gegen die vorherrschende Krisenpolitik und für echte Demokratie statt. Die Idee kam ursprünglich aus Spanien, wo die sozialen Proteste mit Platzbesetzungen am 15. Mai begannen und die M15-Bewegung am 15. Oktober zum Protest aufrief. Inzwischen haben die Protestbewegungen u.a. in Griechenland, Portugal, Israel, Chile, Indien, Nordafrika und jetzt die Wallstreet-Aktionen diesen Protest beflügelt. Mehre Gruppen in Bochum haben in den letzten Tagen überlegt, sich am nächsten Samstag auch in Bochum mit einer Aktion an dem weltweiten Protest zu beteiligen.
Dazu gibt es am Dienstag, 11. Oktober um 18.00 Uhr ein Vorbereitungstreffen im Sozialen Zentrum. Ein Vorschlag ist, am Samstag um 12.00 Uhr auf dem Husemannplatz vor der Deutschen Bank eine Kundgebung zu machen. mehr…
Tipps für AktivistInnen – Do it yourself
Die Veranstaltung von Café P.O.T. am gestrigen Samstag zum Thema demokratische Entscheidungsfindung war der Auftakt zu einer Veranstaltungsreihe (Flyer als PDF). In der Einladung heißt es: Wir möchten »Euch und uns frei nach dem Motto „Do it yourself“ gegenseitig Dinge beibringen. Findet Ihr es nicht blöde, dass immer dieselben Leute die Flyer setzen und den Blog für die kommende Kampagne anlegen – oder dass menschen aus Kommunikationsstrukturen ausgeschlossen werden, weil sie keine verschlüsselten E-Mails empfangen können? Diesen Zustand wollen wir ändern und dabei zu allererst bei uns selbst anfangen. Die Reihe soll „Basics“ an angehende Aktivist_innen vermittlen, aber auch für „alte Hasen“ ist sicher noch etwas Neues dabei. mehr…
BSV Bochum mit eigener Webseite
Die BezirksschülerInnenvertretung präsentiert sich mit einer eigenen Webseite: http://bsvbochum.de/. Hier sind z. B. zwei Workshops angekündigt zu den Themen „Kunst & Kultur mal anders…“ am 16. November und „Was uns Geschichtsbücher nicht erzählen…“ am 13. Dezember. Die dritte Bezirksdelegiertenkonferen
Und das ist links? 13
Andreas Maluga, Vorsitzender des DDR-Kabinett-Bochum e.V. antwortet auf die Kritik von Ralf Feldmann „Das ist nicht links“ an der geplanten Veranstaltung „Die Staatsgrenze der DDR … Friedensgrenze im kalten Krieg?“. »Zunächst sage ich an dieser Stelle Danke, Ralf Feldmann. Danke, dass als Reaktion auf den Beitrag spontan drei sich offen und interessiert zeigende Menschen den Aufnahmeantrag zum DDR-Kabinett-Bochum ausgefüllt haben. Mittlerweile ist es wohl üblich, statt mit den Betreffenden sachlich zu diskutieren, lieber mit Behauptungen und Unterstellungen in die Öffentlichkeit zu gehen. Darum werde ich jetzt auch öffentlich antworten. Und das in meiner Eigenschaft als Vorsitzender dieser „Sekte stalinistischer Vergangenheitspolitiker“. Da auch über Funktionen und Tätigkeiten von Ralf Feldmann berichtet wird, möchte ich anführen, dass ich selber weit über zwanzig Jahre aktiv im Bochumer Friedensplenum tätig war und in meiner Eigenschaft als Leiter des Organisationsbüros „Ostermarsch Ruhr“ vielfach Gäste und Kulturgruppen aus der jetzt verteufelten DDR einladen konnte. mehr…
Masala Kunstfestival im FKT
An diesem Wochenende findet im Freien Kunst Territorium (FKT) das Masala Kunstfestival statt. Masala heißt eine indische Gewürzmischung, in der milde bis scharfe Zutaten miteinander vereint werden. In den Ateliers des FKT werden die KünstlerInnen zu jeder vollen Stunde eine Spezialität ihres Könnens servieren: Sound/Licht/Installation/Performance/Video/Lesung/Musik/Theater… Alles ist drin. Die Mischung macht´s. Den Auftakt gibt die Vernissage zur Ausstellung „Realities“ des Videokünstlers Dieter Wessinger am heutigen Samstag um 18 Uhr.
