Archiv für den Monat: September 2011


Donnerstag 29.09.11, 12:47 Uhr
Sevim Dagdelen zum Euro-Rettungsschirm:

Geschenk für die Finanzmafia

Zur heutigen abschließenden Lesung und Abstimmung über die Aufstockung und Ausweitung des Euro-Rettungsschirms (EFSF) im Deutschen Bundestag erklärt die Bochumer Bundestagsabgeordnete der Linkspartei Sevim Dagdelen: „Auch der ausgeweitete Rettungsschirm wird weder den Euro, noch die EU retten. Im Gegenteil: Es werden weiterhin Milliarden von Steuergeldern dafür verbrannt, Bankprofite und Spekulationsgewinne zu sichern. Den Ländern, die Gelder aus dem Fonds erhalten, wird ein Rettungsring aus Blei zugeworfen. Die ökonomisch unsinnigen und sozial ungerechten Kürzungsprogramme treiben die Länder in die Rezession: Ihre Schulden werden weiter steigen. Daher werden ich und meine Fraktion, Die Linke, gegen die Aufstockung und Ausweitung des Euro-Rettungsschirms stimmen. mehr…


Mittwoch 28.09.11, 18:57 Uhr

Demokratie und Partizipation in Mali

Am Freitag , den 7.  Oktober lädt der Verein Aktion pro Afrika um 19.30 Uhr  im Bahnhof Langendreer , Bochum, zu einer Informationsveranstaltung über das politische System in Mali ein. In der Einladung heißt es: »Der Vortrag vermittelt tiefe Einsichten in das politische Leben des Landes. Er wird gehalten in deutscher Sprache von Djourokourou Diallo, Doktorand an der Universität Bern und Reiseleiter für Mali. Er kennt sich in den geschichtlichen und aktuellen Gegebenheiten dieses Landes besonders gut aus und er wird uns Einblicke vermitteln in die „Demokratie der Armen“ wie die „Zeit“ einmal titelte. mehr…


Mittwoch 28.09.11, 14:41 Uhr
Die Linkspartei in Bochum:

Dieses „Sozial“-Ticket ist keins

Der Kreisverband Die Linke Bochum und die Bochumer Bundestagsabgeordnete der Partei, Sevim Dagdelen, schreiben in einer Pressemitteilung, dass sie „sich mit den Sozialticketinitiativen einig“ sind: »„Das angekündigte Ticket ist nicht das Sozial-Ticket, das wir meinen.“ So steht es auch auf einem gemeinsamen Flugblatt, das die „Bochumer Initiative für ein Sozialticket“ gemeinsam mit dem DGB und anderen Gruppen und Organisationen am Donnerstag, 29. September um 14.30 Uhr vor dem Bochumer Rathaus verteilen wird. Auch Die Linke Bochum ruft dazu auf, zahlreich an den Protesten anlässlich der Einführung dieser Mogelpackung, die ab 15.00 Uhr im Bochumer Rat verhandelt wird, teilzunehmen. mehr…


Dienstag 27.09.11, 20:39 Uhr

Film über Zwangsarbeit in Bochum

Das Kommunale Kino der VHS zeigt am Donnerstag, den 29. September um 19 Uhr im Stadtarchiv, Wittener Straße 47 den Film „Zwangsarbeit in Bochum – fünf Lebensgeschichten”. gezeigt. In der Ankündigung heißt es: »Der Film enthält Einzel- und Gruppeninterviews, die im Rahmen des offiziellen Besuchsprogramms der Stadt Bochum, 2000 bis 2007, entstanden sind. Fünf der 160 Gäste aus der Ukraine, aus Polen und aus Weißrussland, die alleine oder mit Familienangehörigen im Zweiten Weltkrieg nach Bochum und der damals noch selbstständigen Stadt Wattenscheid verschleppt wurden, schildern in beeindruckender Weise ihre Erinnerungen an jene Jahre und wie ihr weiteres Leben davon geprägt wurde. mehr…


Dienstag 27.09.11, 20:29 Uhr
Ein Sozialticket darf höchstens 15 Euro kosten, aber:

Linksfraktion begrüßt Einstieg ins Sozialticket 3

Die Linksfraktion im Rat erklärt: »Am Donnerstag entscheidet der Rat darüber, ob sich Bochum an dem VRR-Pilotprojekt „Sozialticket“ bis Ende 2012 beteiligt. Ab dem 1. November sollen ALG-II-BezieherInnen und andere finanziell schlecht gestellte Personengruppen ein vergünstigtes Monats-Ticket für 29,90 € für den innerstädtischen Verkehr erwerben können. „Wir begrüßen, dass es einen Einstieg in ein Sozialticket gibt“, so Ernst Lange von der Linksfraktion. „Doch der Preis ist deutlich zu hoch. Ein bezahlbares Sozialticket, das seinen Namen auch verdient, darf nicht mehr als 15 € kosten.“ Die Linksfraktion stellt dazu einen Änderungsantrag im Rat. mehr…


Dienstag 27.09.11, 20:28 Uhr
Ein Sozialticket darf höchstens 15 Euro kosten, deshalb:

Soziale Liste: Nein zu diesem Un-Sozialticket !

Die Soziale Liste im Rat erklärt: »Die Soziale Liste wird der vorgesehenen Beschlussvorlage zum Sozialticket in der Ratssitzung am 29. September nicht zustimmen. Schon der Name Sozialticket ist in diesem Fall mehr als eine Mogelpackung. Der jetzt vorgesehene Preis von 29,90 Euro hat wenig mit den ursprünglichen Forderungen und dem, was bisher im Bochumer Rat zu diesem Thema diskutiert worden ist, zu tun. Das jetzt geplante Sozialticket ist ein Un-Sozialticket. Es soll ein Feigenblatt sein und diskreditiert die Grundgedanken eines Sozialtickets, wie es seit über 10 Jahren diskutiert und gefordert wird. Fast alle Kennzeichen für ein wirkliches Sozialticket fehlen: mehr…


Dienstag 27.09.11, 17:08 Uhr

Naziangriff in Bochum-Langendreer 1

Auf dem Internetportal „indymedia“ wird darüber berichtet, dass sich am letzten Wochenende erneut ein Naziangriff in Bochum-Langendreer ereignet hat: „Zur Zeit steht fest, dass aus einer Gruppe von 10 bis 15 Nazis in der Nacht auf den Sonntag den 25. September 2011 fünf Personen an der S-Bahn Haltestelle Bochum-Langendreer angegriffen wurden. Dabei warteten die Nazis bis zu ihrem Angriff bis kurz vor die Einfahrt der S-Bahn und stießen ein paar Minuten vor der Einfahrt der Bahn zwei Leute auf die Gleise. Eine Person wurde zusammengetreten, einer Anderen wurde die Nase gebrochen und es gab einige Platzwunden. Anscheinend wurden einige der Nazis von der Polizei in Gewahrsam genommen.“ Der ganze Bericht.
In ihrer Pressemitteilung schreibt die Bochumer Polizei nichts davon, dass Nazis in Gewahrsam genommen worden seien.


Dienstag 27.09.11, 15:54 Uhr

„Schulkonsens oder Schulnonsens?“

Am Sonntag, den 2. 10. lädt Sevim Dagdelen, Bochumer Bundestagsabgeordnete der Linkspartei zu einer Sonntagsmatinee in ihr Wahlkreisbüro in Bochum zur anstehenden Schulreform in NRW ein. Sevim Dagdelen: »Der beschlossene „Schulkonsens“ wird sehr wahrscheinlich die Probleme des Bildungssystems nicht lösen. Statt mehr Teilhabe für alle Kinder wird es in Zukunft neben den bestehenden Schulformen eine weitere Sekundarschule geben. Gerade für Kinder, die nicht aus einem reichen oder bildungsbürgerlichen Elternhaus kommen, bedeutet jedoch das mehrgliedrige Schulsystem Ausgrenzung schon in frühen Jahren. Zusammen mit Norbert Müller, dem stellvertretenden Landesvorsitzenden der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Özlem Alev Demirel, der Parlamentarischen Geschäftsführerin der Linksfraktion im Landtag und Florian Thiele als Vertreter der Landes-SchülerInnenvertretung NRW werden wir die Fragen rund um den Schulkonsens diskutieren. «


Dienstag 27.09.11, 07:50 Uhr

Neuer Mar­xis­ti­scher Le­se­kreis 1

In Bo­chum hat sich ein Mar­xis­ti­scher Le­se­kreis ge­grün­det, den die Radikale Linke „sehr emp­fieh­lt“. In der Einladung heißt es:  »Ab so­fort wird sich in Bo­chum ein Le­se­kreis zum Thema „Kri­tik der po­li­ti­schen Öko­no­mie“ re­gel­mä­ßig tref­fen. Ge­le­sen wird das Buch „Kri­tik der po­li­ti­schen Öko­no­mie. Eine Ein­füh­rung“ von Micha­el Hein­rich. Der Le­se­kreis rich­tet sich an Theo­rie-​Ein­stei­ger_in­nen und soll Raum für die An­eig­nung marx­scher Ka­pi­ta­lis­mus­kri­tik, sowie für Dis­kus­sio­nen bie­ten.« Beginn ist am Sonn­tag, dem 2. Ok­to­ber um 15 Uhr im Bahn­hof Lan­gend­re­er.


Dienstag 27.09.11, 06:00 Uhr
Drogenkonsumraum: Darf die Krisenhilfe in der Innenstadt bleiben?

Aus den Augen, aus dem Sinn

In der am morgigen Mittwoch erscheinenden BSZ Nr. 880 schildern Hanno Jentzsch und Karsten Finke die erneuten Versuche, die Bochumer Drogenberatungsstelle von ihrem jetzigen zentralen Standort zu vertreiben:  Die Bochumer Krisenhilfe hat regen Zulauf, 365 Tage im Jahr. Sie bietet Abhängigen einen sicheren Raum zum Konsumieren von Heroin und anderen Drogen. Unmittelbar in der Nähe des neu entstehenden Viktoria-Quatiers ist das Vielen ein Dorn im Auge. Der Bebauungsplan sieht dort ein „Kreativquartier“ vor, in dem „hochwertige Nutzung“ Priorität habe. Oder anders: Wenn in ein paar Jahren das Konzerthaus entstehen soll, müssten die Besucher_innen mit dem direkten Blick auf drogenabhängige Menschen leben. Manche finden das offensichtlich unzumutbar: Mitglieder der CDU und FDP haben nun erneut angeregt, die Krisenhilfe zu verlagern, spätestens, wenn der Mietvertrag in drei Jahren ausläuft. mehr…