Archiv für den Monat: September 2010


Sonntag 05.09.10, 17:00 Uhr

Dokumentarfilm über Mumia Abu-Jamal

Am Freitag, den 10. September um 19.00 Uhr zeigt die VVN – BdA im Sozialen Zentrum, Josephstr. 2 den Dokumentarfilm „In Prison My Whole Life“ über Mumia Abu-Jamal.  In der Ankündigung der VVN – BdA heißt es: »Seit über 28 Jahren sitzt Mumia Abu-Jamal in den USA in der Todeszelle. Verurteilt für einen Polizistenmord, der ihm unterschoben wurde, um ihn zum Schweigen zu bringen. Der afroamerikanische Aktivist kämpft seit seiner frühesten Jugend – damals als Pressesprecher der Black Panther Party und bis heute als freier Journalist – gegen Rassismus, Polizeigewalt, Klassenherrschaft und Krieg. Seine Verurteilung 1982 war eine Farce. mehr…


Sonntag 05.09.10, 15:30 Uhr

Radtour zu den Stätten der Zwangsarbeit

Die Bochumer Geschichtswerkstatt lädt am 12. September zu einer Stadtrundfahrt mit Volker Gerwers per Rad zu Stätten der Zwangsarbeit und zu ehemaligen Zwangsarbeiterlager ein. Während dieser etwa 4-stündigen Radtour wird Station gemacht an den früheren Standorten der KZ-Außenlager, auf den Geländen der ehemaligen Zwangsarbeiterlager und an Stätten der Zwangsarbeit. Ausgangspunkt ist der Springerplatz. Weitere Stationen sind das Gelände des Bochumer Vereins, die Sauren Wiesen, der Jüdische Friedhof an der Wasserstraße und der Kommunalfriedhof in Altenbochum. mehr…


Sonntag 05.09.10, 15:00 Uhr
Sevim Dagdelen zur aktuellen Debatte über Migrationspolitik:

Politik muss Integration ermöglichen

„Die soziale Situation von vielen Migranten ist kein Schicksal, sondern das Ergebnis jahrzehntelanger Politik von Konservativen, Sozialdemokraten, Grünen und Liberalen. Sie haben die Gesetze beschlossen, die eine Integration in die hiesige Gesellschaft sowohl für Migranten als auch für viele Deutsche unmöglich machen“, erklärt Sevim Dagdelen, Bochumer Bundestagsabgeordnete Der Linken. Sevim Dagdelen weiter: „Eine Integrationspolitik, die integrieren will, muss eine gleichberechtigte soziale, politische und gesellschaftliche Teilhabe aller Menschen zum Ziel haben. Es muss Schluss sein mit einer Politik der sozialen Ausgrenzung durch Lohndumping und Leiharbeit, Sozialraub und Privatisierungen, Hartz IV, Studiengebühren, Zerstörung der gesetzlichen Rente und einem Bildungssystem, das die Armut erblich macht. Solche Rahmenbedingungen verschärfen die Situation von Migranten erheblich. Erschwerend kommen auch die rechtliche Benachteiligung und strukturelle Diskriminierung von Migranten in Deutschland hinzu. mehr…


Sonntag 05.09.10, 14:30 Uhr
Kopfpauschale oder solidarische Krankenversicherung?

„Köpfe gegen Kopfpauschale“

Im Rahmen der Kooperation von DGB und VHS in der Veranstaltungsreihe „Arbeit und Leben“ findet am Mittwoch, den 8. September, um 18.00 Uhr in der VHS, Raum 53 eine Veranstaltung zum Thema „Kopfpauschale oder solidarische Krankenversicherung“ statt. Referent ist der Bochumer DGB-Sekretär Mark Rosendahl. In der Einladung heißt es: „Das Thema Gesundheitsreform ist seit vielen Jahren immer wieder aktuell. Die steigende Lebenserwartung, steigende Kosten im Gesundheitswesen, Arbeitslosigkeit und das Ziel, den Beitragssatz zu senken, veranlassen jede Regierung zu einem Reformversuch. mehr…


Sonntag 05.09.10, 08:00 Uhr
Unbotmäßiges Übersteigen eines unsinnigen Zauns

1. Bochumer Brachenbrechen 1

Matthias Schamp, nach eigenen Angaben Inhaber einer kleinen, gutgehenden Sinnsucherei, lädt am heutigen Sonntag, 5. September 2010 um 15 Uhr zu eine Kunstaktion am Zaun des neben der Bochumer Riffhalle gelegenen Brachgeländes ein. Siehe auch Meldung vom 23. 8. 2010. In seinem Flugblatt schreibt Matthias Schamp: »LEUTE! Am Zaun, der die Brache neben der Riffhalle absperrt, führe ich eine Kunstaktion durch. Ihr seid herzlich eingeladen! Auf den Widersinn dieses kürzlich von der Stadt errichteten Zauns habe ich bereits in einem offenen Brief an Baurat Dr. Kratzsch hingewiesen. Der Zaun hält Bürger davon ab, sich am Brachgelände zu erfreuen. Obendrein ist er eine Geldverschwendung. In einer Stadt, die Heimat des Hegel-Archivs ist, und in einer Zeit, in der die Brombeeren reif sind, ist ein solcher Zaun eine Beleidigung der Vernunft und muss deshalb nicht nur konkret sondern auch ganz abstrakt überwunden werden. Denn wie Hegel schrieb: „…das Andere einer Schranke ist eben das Hinaus über dieselbe.“ In diesem Sinne, Euer Matthias Schamp«


Samstag 04.09.10, 11:28 Uhr

Nazi-Demo erlaubt

Das Bundesverfassungsgericht hebt das Verbot der Nazi-Demo auf. Seit 9.00 Uhr sind zahlreiche BochumerInnen nach Dortmund aufgebrochen, um sich dem Nazi-Aufmarsch entgegenzustellen.


Freitag 03.09.10, 19:00 Uhr

Nazi-Demo bleibt weiterhin verboten

Wenn die Polizei im Ruhrgebiet in der Vergangenheit Nazi-Demos verboten hat, hob in aller Regel das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen das Verbot auf. Das Oberverwaltungsgericht Münster bestätigte dagegen das Verbot und das Bundesverfassungsgericht hob es wieder auf. Die Nazis durften marschieren. Im Fall der morgigen Nazidemo läuft es völlig anders: Der Polizeipräsident hat das Verbot verfügt und das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen hat dies bestätigt. Die Nazi wollten sich keine weitere Bestätigung des Verbotes in Münster abholen und sind gleich nach Karlsruhe gegangen. Eigentlich ist das unzulässig, weil das Gesetz über das Bundesverfassungsgericht vorschreibt, dass „die Verfassungsbeschwerde erst nach Erschöpfung des Rechtswegs erhoben werden“ darf. mehr…


Freitag 03.09.10, 13:00 Uhr
Medizinische Flüchtlingshilfe verurteilt Umgang mit Traumatisierten

Abschiebung von Roma nach Serbien

Die Medizinische Flüchtlingshilfe Bochum schreibt: »In den frühen Morgenstunden des 2. Septembers 2010 wurde eine Roma- Familie durch die Bochumer Polizei aus ihrer Wohnung im Asylbewerberheim Krachtstraße abgeholt und nach Serbien abgeschoben. Die alleinerziehende Mutter und ihre drei noch minderjährigen Kinder im Alter von 17,10 und 6 Jahren lebten seit Jahrzehnten als geduldete Flüchtlinge in Bochum, alle drei Geschwister sind in Deutschland geboren worden und in Bochum aufgewachsen. Nach Zeugenaussagen fuhren gegen sechs Uhr morgens drei Polizeiautos in der Krachtstraße vor. Bewaffnete Polizisten samt Hunden verschafften sich Zutritt zur Wohnung der Familie und verbrachten diese zum Flughafen nach Düsseldorf. mehr…


Freitag 03.09.10, 07:00 Uhr

Samstag, 9.00 Uhr, Hauptbahnhof 2

Das Bochumer Bündnis gegen Rechts ist skeptisch, dass die Verbotsverfügung des Dortmunder Polizeipräsidenten gegen den geplanten Nazi-Aufmarsch am Samstag in Dortmund bestehen bleibt. Zu oft haben Gerichte solche Verbote in letzter Minuten aufgehoben. Das Bündnis ruft deshalb dazu auf, am morgigen Samstag um 9.00 Uhr zum Hauptbahnhof zu kommen. Hier gibt es dann Informationen über die geplanten verschiedenen Antifa-Aktionen in Dortmund. Dann geht es gemeinsam mit dem Zug nach Dortmund. mehr…


Donnerstag 02.09.10, 18:00 Uhr
Soziale Liste: Stadt streicht 24 Auszubildendenstellen

Kritik am Personalabbau bei der Stadt

Die Soziale Liste im Rat „bedauert, dass bei der Stadt Bochum 24 Ausbildungsplätze gestrichen wurden. Damit ist offensichtlich der Versuch des Rates gescheitert, den bisherigen Stand von 55 Ausbildungsplätzen zu erhalten. Die Zahl von 31 Einstellungen in diesem Jahr kann nicht erhöht werden, dies teilte die Verwaltung den Ratsfraktionen und der Soziale Liste im Rat vor wenigen Tagen kategorisch mit.“ Die Soziale Liste weist außerdem in ihrer Pressemitteilung darauf hin, „dass beabsichtigt ist, in den nächsten Jahren 480 Stellen innerhalb der Verwaltung abzubauen. Hintergrund hierzu ist eine kontinuierliche Senkung bei den Personalaufwendungen der Stadt Bochum, wie sie im Haushalt 2010 vorgesehen ist. mehr…


Donnerstag 02.09.10, 18:00 Uhr
DGB Jugend veröffentlicht Ausbildungsreport 2010

Betrieben fehlt die Ausbildungsreife

Die DGB-Jugend hat eine Studie zur Qualität der Berufsausbildung vorgelegt. Dabei zeigt sich der überwiegende Teil der befragten Auszubildenden zufrieden, dennoch gibt es schwerwiegende Mängel. Ein Drittel der Azubis muss manchmal bis immer ausbildungsfremde Tätigkeiten durchführen, 40 Prozent müssen regelmäßig Überstunden machen, teils sogar ohne Ausgleich und ein Drittel beklagt, dass die Betreuung durch die Ausbilder nur manchmal bis nie erfolgt. Insbesondere im Hotel- und Gaststättenbereich, sehen sich viele Auszubildende mit großen Problemen konfrontiert. Harte Arbeit, permanent viele Überstunden, ein oftmals rauer Ton und der Eindruck ausgenutzt zu werden, hinterlassen bei vielen Auszubildenden ein Gefühl der Enttäuschung. In dieser Branche wurden 2009 in Bochum 150 Ausbildungsverträge abgeschlossen, aber mit über 40% die größte Abbrecherquote gemessen. Dazu Tim Ackermann, Jugendbildungsreferent des DGB in Bochum: mehr…


Donnerstag 02.09.10, 13:00 Uhr

Nazi-Demo in Dortmund erstmal verboten

Die Dortmunder Polizei hat heute Mittag auf einer Pressekonferenz mitgeteilt, dass sie die für Samstag angemeldete Nazi-Demo verboten hat. Zur Verbotsbegründung  verweist die Polizei darauf, dass sie bei einem Nazi, der offensichtlich bei verschiedenen Gewalttaten der letzten Monate beteiligt war, Sprengstoff gefunden hat. Die VVN-BdA hatte heute Vormittag in einer Presseerklärung mitgeteilt, dass sie eine Lücke im Schutzschirm der Polizei für die Nazis am Samstag gefunden hat.  Sie hatte aufgerufen, sich auf dem Privatgelände der Gedenkstätte Steinwache zu versammeln und damit direkt dem Nazi-Aufmarsch entgegenzutreten.


Donnerstag 02.09.10, 13:00 Uhr

Mitteilung der VVN-BdA vom 2.9.2010

Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes
Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA)
Landesvereinigung Nordrhein-Westfalen, Kreisvereinigung Dortmund
Tel Sander 0231 80 41 000

vvn-bdanrw@freenet.de www.nrw.vvn-bda.de ullisander@gmx.de
Es schreibt: Ulrich Sander, Postfach 321, 44388 Dortmund
Dortmund, den 2. 9. 2010

Mahnwache vor der Gedenkstätte Steinwache findet auf dem Privatgelände davor statt

Zur heutigen Meldung in der Westfälischen Rundschau über ein Verbot der Mahnwache der VVN-BdA und der Hinterbliebenen der Opfer der Steinwache:
Wir können mitteilen, dass wir eine Lösung für unsere 4.9.-Mahnwache gegen die Nazis an der Steinwache gefunden haben.
Geholfen hat uns dabei nicht die Polizei, die sich wahrlich merkwürdig aufführte. Sie hat den Zugang zur Steinwache und zur Auslandsgesellschaft am 4. 9. garantiert, aber eine Mahnwache an diesem Zugang verboten. Zu den öffentlichen Zugangswegen im Bereich des Nordausgangs des Hauptbahnhofs erklärte die Behörde: „Der Platz vor dem Nordausgang des Hauptbahnhofs ist polizeilich als Aktionsraum für Polizei und Rettungsdienste sowie Besucherströme frei zu halten.“ Das heißt: Besucherströme dürfen zur Steinwache gelangen. Wir hoffen auf diese Ströme.

Geholfen haben uns der Leiter der Gedenkstätte Steinwache, Herr Dr. Mülhofer, und der Direktor des Stadtarchivs von Dortmund, Dr. Högl. Am Rande der gestrigen DGB-Veranstaltung zum 1. September machten wir einen Ortstermin. Dabei ergab sich, dass der von uns erbetene Raum zwischen dem Gebäude der Auslandsgesellschaft und dem Gebäude der Gedenkstätte bzw. dem Gelände des Parkplatzes, der zur Gedenkstätte gehört, kein Gelände ist, über das die Polizei zu bestimmen hat. Es wurde uns für den 4.9. überlassen, die Polizei hat dort auf dem Gelände der Gedenkstätte nichts zu erlauben oder zu verbieten – es gibt noch ein Versammlungsgesetz. Und daran hat sich die Polizei zu halten. Einer erfolgreichen Mahnwache steht nichts mehr im Wege. Nehmt daran teil!

Da die Nazis sich in der Nähe der Gedenkstätte versammeln wollen, soll hier aus dem Versammlungsgesetz § 15,2 zitiert werden: „Eine Versammlung oder ein Aufzug kann insbesondere verboten oder von bestimmten Auflagen abhängig gemacht werden, wenn 1. die Versammlung oder der Aufzug an einem Ort stattfindet, der als Gedenkstätte von historisch herausragender überregionaler Bedeutung an die Opfer der menschenunwürdigen Behandlung unter der nationalsozialistischen Gewalt- und Willkürherrschaft erinnert und 2. nach den zur Zeit des Erlasses der Verfügung konkret feststellbaren Umständen zu besorgen ist, dass durch die Versammlung oder den Aufzug die Würde der Opfer beeinträchtigt wird.“ Die Würde der Opfer wird zweifellos durch den widerlichen, von der Polizei genehmigten Aufmarsch der Nazis beeinträchtigt. Deshalb werden sich die Hinterbliebenen der Opfer vor der Gedenkstätte versammeln.

Erinnert werden soll auch an den Paragraphen130 Absatz 4 des Strafgesetzbuches, der ein Versammlungsverbot erlaubt, wenn Aggression und Angriff auf die Opfer, Lobpreisung der Gewalt- und Willkürherrschaft gegeben sind. Der Wortlaut: Es „wird bestraft, wer öffentlich oder in einer Versammlung den öffentlichen Frieden in einer die Würde der Opfer verletzenden Weise dadurch stört, dass er die nationalsozialistische Gewalt- und Willkürherrschaft billigt, verherrlicht oder rechtfertigt.“

Wir fordern daher erneut das Verbot des Naziaufmarsches vom 4. 9. in Dortmund. Diese Aufforderung richten wir auch an den Innenminister und die Staatsanwaltschaft.

Mit antifaschistischen Grüßen

Ulrich Sander

Sprecher der VVN-BdA

3.

Hier nochmals unser Aufruf:

Die Dortmunder Polizei genehmigte den Neonazis, am Samstag 4. September 2010 gegenüber der Gedenkstätte Steinwache „Widerstand und Verfolgung 1933-1945″ Aufstellung zu ihrer „Kriegstags“-Provokation zu nehmen.

Wir rufen die Antifaschistinnen und Antifaschisten auf zu einer Mahnwache an der Steinwache/Auslandsgesellschaft, Steinstraße/Nordausgang Hbf.-Dortmund. Sie beginnt am 4. September um 8 Uhr morgens, Ende offen.

Kommt bitte zumindest für eine Stunde. Bringt Fahnen und Transparente mit. Von der Steinwache aus sind auch die anderen Protestveranstaltungen erreichbar.

No pasaran – Sie werden nicht durchkommen!

Es rufen auf:

Gisa Marschefski, Generalsekretärin des Internationalen Rombergparkkomitees

Agnes Vedder, Vorsitzende der VVN-BdA Dortmund

Doris Borowski, Tochter eines Steinwachenhäftling

Norbert Schilff, Betriebsratsvorsitzender, Transnet

Ernst Söder. Förderverein Gedenkstätte Steinwache

Ulrich Sander, Bundessprecher der VVN-BdA

Dr. Ulrich Schneider, Generalsekretär der Internationalen Föderation des Widerstandes FIR

Günther Bennhardt, VVN-BdA Dortmund, Ex-Häftling Steinwache, Hinterbliebener eines NS-Opfers

Willi Hoffmeister, Dortmunder Friedensforum

Hanno May, Pfarrer

Heinz Feldewert, Aktion 65plus

Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten

Landesvereinigung Nordrhein-Westfalen

www.nrw-bda.de, vvn-bdanrw@freenet.de


Donnerstag 02.09.10, 11:08 Uhr

Gemeinsam gegen Nazis in Dortmund

Das Bochumer Forum für Antirassismus und Kultur – BoFo e.v.- ruft möglichst viele Bochumerinnen und Bochumer dazu auf, an den Aktionen gegen den geplanten Nazi-Aufmarsch in Dortmund am 4. September teilzunehmen. Da die Proteste in Dortmund überregionale Bedeutung haben, lädt das Bochumer Bündnis ein, am Samstag gemeinsam mit der Regionalbahn ab Bochum Hbf um 9.41 Uhr in die Nachbarstadt zu fahren. „Wir haben den Aufruf des breiten Bündnisses „Dortmund stellt sich quer“ unterzeichnet und werden uns der dortigen Blockadedemo anschließen. mehr…


Donnerstag 02.09.10, 08:00 Uhr

Interkulturelles Abendessen

Der AStA der Ruhr-Uni veranstaltet in Zusammenarbeit mit dem Autonomen AusländerInnen-Referat und der Hochschule Bochum einen Abend des interkulturellen Kennenlernens: Das dritte Interkulturelle Abendessen. Jede und jeder ist herzlich dazu eingeladen. Der Eintritt ist frei. Das Ganze findet am heutigen Donnerstag, den 2. September ab 19.30 Uhr in der Caféteria des Gebäudes GA statt.


Mittwoch 01.09.10, 22:00 Uhr
Das Friedensplenum fragte am heutigen Antikriegstag:

Was kostet z. B. der Afghanistan-Krieg?


Das Bochumer Friedensplenum erinnerte mit Unterstützung von verschiedenen Gruppen und Parteien in der Kortumstraße und vor dem Hauptbahnhof an den Überfall der deutschen Wehrmacht am 1. September 1939 auf Polen. Dies war der Beginn der II. Weltkrieges. Seit etlichen Jahren ist der 1. September “Antikriegstag”. Das Friedensplenum hat eine kleine Schrift von Wolfgang Dominik veröffentlicht, in der die Geschichte des Antikriegstages beschrieben wird. Mit einem Flugblatt und Plakaten wurde auf den Zusammenhang von Rüstung und Sozialabbau hingewiesen.  In dem Flugblatt wurde u. a. darauf hingewiesen, dass die deutschen Kosten an der Beteiligung am Afghanistan-Krieg täglich 8 Mio Euro bzw 3 Mrd Euro im Jahr betragen. Diese Zahl hat das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) veröffentlicht. Es ist das größte deutsche Wirtschaftsforschungsinstitut und wird von der Bundesregierung und dem Land Berlin finanziert. Die Studie trägt den Titel: „Eine erste Schätzung der wirtschaftlichen Kosten der deutschen Beteiligung am Krieg in Afghanistan„.


Mittwoch 01.09.10, 21:00 Uhr

Kulturfest der Sozialen Liste

Am Samstag, 11. 9. führt die Soziale Liste ab 17.00 Uhr ein Kulturfest im Bürgerhaus Bochum-Werne, Am Born 10, durch. Das Motto ist: „Teures Kulturhauptstadt-Spektakel? Nein Danke!“ Näheres.


Mittwoch 01.09.10, 20:00 Uhr

Fledermausbeobachtungsabend für Kinder

Der Arbeitskreis Umweltschutz schreibt: »Der nächste überaus beliebte Fledermausbeobachtungsabend für Kinder im Rahmen des Spürnasenpasses findet am 10.09.2010 statt. Frei nach dem Motto: „Was man nicht kennt, schützt man nicht“ bietet der Arbeitskreis Umweltschutz Bochum e.V. (AkU) Kindern wieder die Möglichkeit, Fledermäuse aus der Nähe zu erleben. Die Kinder sind bei dieser Veranstaltung immer wieder mit großer Begeisterung bei der Sache. mehr…


Mittwoch 01.09.10, 11:00 Uhr

Heute ist Antikriegstag!

Das Bochumer Friedensplenum erinnert heute Nachmittag ab 16.00 Uhr mit Unterstützung von verschiedenen Gruppen und Parteien in der Innenstadt an den Überfall der deutschen Wehrmacht am 1. September 1939 auf Polen. Dies war der Beginn der II. Weltkrieges. Seit etlichen Jahren ist der 1. September „Antikriegstag“. Das Friedensplenum hat eine kleine Schrift von Wolfgang Dominik veröffentlicht, in der die Geschichte des Antikriegstages beschrieben wird. Mit einem Flugblatt wird auf den Zusammenhang von Rüstung und Sozialabbau hingewiesen und gefragt: Wer wird Millionär?. Treffpunkt ist um 16.00 Uhr auf der Kortumstraße Höhe Huestraße.


Mittwoch 01.09.10, 10:00 Uhr

Infos zum Naziaufmarsch in Dortmund

Am heutigen Mittwochabend lädt das Soziale Zentrum um 20.00 Uhr Bochumer AntifaschistInnen ein, um die letzten Infos zu den Protesten gegen den Naziaufmarsch und das Rechtsrockkonzert am 3./4.9. in Dortmund auszutauschen: „Wir werden überlegen, wann wir am Freitag und Samstag gemeinsam nach Dortmund fahren. Sinnvoll wäre es dann Bezugsgruppen zu bilden, die während der Proteste zusammen bleiben,“ heißt es in der Einladung.


Mittwoch 01.09.10, 08:00 Uhr

Nazi-Cremer betreut Fußball-Minis

Die Deutsche Jugendkraft (DJK) Wattenscheid sorgt für Wirbel. Die Ruhr Nachrichten berichten heute ganz groß auf ihrer ersten Bochumer Lokalseite und in ihrem Webangebot: „Hochnotpeinliche Situation für die DJK Wattenscheid: Der Fußballklub aus dem Bochumer Westen lässt seine Minikicker von einer NPD-Größe betreuen.“ Der NPD Landesvorsitzende Cremer war bis jetzt in der Jugendarbeit des Clubs aktiv.