Archiv - April 2017

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Sonntag 30.04.17, 16:32 Uhr

Basis-Seminar Asylrecht

Der Flüchtlingsrat NRW lädt am Freitag, dem 5. Mai um 18 Uhr zu einem “Basis-Seminar Asylrecht” in den Bahnhof Langendreer ein: «Im Basis-Seminar Asylrecht geht es zunächst um Fluchtursachen, Zahlen und Daten sowie asylrechtlich relevante Begriffe. Das Asylverfahren wird anhand der einzelnen Stationen erläutert, die ein Mensch durchlaufen muss, wenn er Schutz in Deutschland sucht. Abschließend werden die sozialen Rechte von Asylsuchenden in NRW je nach Aufenthaltsstatus beleuchtet. Diese Schulung vermittelt wichtiges Hintergrundwissen für die Arbeit mit Flüchtlingen und dient darüber hinaus als Basis, geflüchteten Menschen während ihres Asylverfahrens und auch im Anschluss daran als kompetente Ansprechperson zu betreuen. Referentin ist Birgit Naujoks, die Geschäftsführerin des Flüchtlingsrats NRW. Da die Zahl der TeilnehmerInnen auf 25 begrenzt ist, ist eine Anmeldung an info@frnrw.de erforderlich.«

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Sonntag 30.04.17, 11:33 Uhr

Texte und Lieder wider das Vergessen

Am 5. Mai lädt die VVN-BdA um 19:00 im Kulturzentrum von DIDF, Rottstraße 30 zu einer Veranstaltung anlässlich des Jahrestages der Befreiung vom Faschismus ein. Es rezitieren und singen Peter Sturm (Foto: rechts) und Andreas Weißert Texte und Lieder wider das Vergessen. Der Eintritt ist frei.

Sonntag 30.04.17, 09:59 Uhr

Female Hip Hop Inspiration

Am Donnerstag, den 04.05. veranstalten das endstation.kino und die Goldkante zusammen mit dem Kölner Tanzkollektiven nutrospektif und der Dirty Mamas Crew einen Lese- und Videoabend zu Female Hip Hop Inspiration. Anhand von Videos, Texten und Bewegungen zeigen zwei der Tänzerinnen, was und wer sie beeinflusst hat. Die Lecture Performance ist Teil der Reihe endstation.goldkante präs. Female Hip Hop Culture, die sich einer explizit weiblichen Perspektive auf die unterschiedlichen Szenen der Hip Hop Culture widmet. Die Veranstaltung findet bei freiem Eintritt in der Goldkante, Alte Hattinger Str. 22.

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Samstag 29.04.17, 21:53 Uhr

Walpurgis-Rave vor dem Konzerthaus

Das Frauenarchiv ausZeiten macht in seinem newsletter darauf aufmerksam, dass es zur Walpurgisnacht in Bochum am Sonntag, dem 30. April  einem WOMENS RAVE – “open for alle gender” geben wird. In der Pressemitteilung der Veranstalterin heißt es:» Am 30.4.2017 findet von 22-24h ein Tanzevent vor dem Musikforum an der Viktoriastrasse in Bochum statt, um  die Präsenz von Frauen  im öffentlichen Raum auch nachts sichtbar zu machen und so ein Zeichen gegen Sexismus zu setzen. Eingeladen sind alle, die gegen Sexismus und Gewalt demonstrieren und tanzen wollen. All gender welcome! Pussyhats, Perücken und Plakate können gerne mitgebracht werden! Es gibt auch einen Aufruf: (weiterlesen)

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Freitag 28.04.17, 21:33 Uhr

“Her mit den billigen Wohnungen”

Gut 70 Zuhörer verfolgten gestern Abend die Diskussion der wohnungspolitischen Sprecher im Düsseldorfer Landtag im Haus der Begegnung in der Bochumer Alsenstraße. Unter dem Titel “Her mit den billigen Wohnungen” hatten Mieterforum Ruhr und ver.di FB 13 zu einer Podiumsdiskussion zur Landtagswahl eingeladen. Zuvor schilderten betroffene MieterInnen, Wohnungssuchende, Flüchtlinge und MietervertreterInnen in drei Talkrunden ihre Probleme mit Wohnungsmängeln bei GroßvermieterInnen oder bei der Wohnungssuche. Andrea Becker von ver.di berichtete, unter welchem Druck die Beschäftigten börsennotierter Wohnungsunternehmen stünden, die Instandhaltungskosten zu deckeln. (weiterlesen)

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Freitag 28.04.17, 20:25 Uhr

Revolutionäre Vorabenddemo

Die Antifaschistische Aktion Bochum, die Antifaschistische Linke Bochum und die Autonome Antifaschist*innen rufen zu einer Revolutionären Vorabenddemo am 30. April um 19 Uhr vor dem Bochumer Hauptbahnhof auf: »Am 1. Mai ist Arbeiter*innenkampftag. Wir stellen uns entschieden gegen Kapitalismus, Nationalismus – gegen das Schweinesystem! Gegen Kapitalismus und Lohnarbeit! Ein Leben in dieser Gesellschaft ist nur möglich, wenn jeder Mensch seine*ihre Arbeitskraft, zumeist unter Wert, verkauft und sich dementsprechend ausbeuten lässt. Wir wollen in keiner Gesellschaft leben, in der Bildungszeit verkürzt wird und in der Leistungs- und Konkurrenzdruck herrscht. Wir wollen in keiner Welt leben, in der Menschen gegeneinander ausgespielt werden! Wir fordern eine solidarische Gemeinschaft, in der jeder Mensch sich frei entfalten und alle an den gesellschaftlichen Ressourcen teilhaben können! Gegen Kapitalismus – her mit dem schönen Leben! (weiterlesen)

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Freitag 28.04.17, 20:12 Uhr

Hitler Dead Party

Die Antifa Bochum lädt am Samstag, den 29. 4. um 19 Uhr zu einer “Hitler Dead Party” ins Soziale Zentrum ein: »”Hitler ist tot!” Ja, auch in diesem Jahr ist dies keine Neuigkeit. Doch für uns ist der Tod dieses Dreckssacks im Jahre 2017 immer noch ein guter Grund zum Feiern! Daher laden wir erneut zur einzigartigen und moralisch fragwürdigen “Hitler Dead Party” ins SZ Bochum. Wie im letzten Jahr schmeißen wir am 29. eine fette Sause. Euch erwarten wie gewohnt eine tolle Musikauswahl, ein kleines, aber feines Rahmenprogramm und vieles mehr! Um dem freudigen Anlass gerecht zu werden, spendieren wir eine Runde (Head-)Shots. Auch für passende Snacks (Eva-Brownies und Knusper-Reptiloiden) ist gesorgt.«

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Freitag 28.04.17, 14:45 Uhr
Ein Netzwerk rechter Gewalt

Der NSU-Komplex

Am kommenden Freitag, den 5. Mai werden die Obfrau im NSU-Untersuchungsausschuss Irene Mihalic und der Sozialwissenschaftler Kemal Bozay um 19 Uhr im Bahnhof Langendreer über den NSU-Komplex diskutieren.  Je mehr über die Morde des NSU bekannt wird, desto größer ist das Entsetzen darüber, dass so etwas  passieren kann: Dass gewaltbereite Rechtsradikale über Jahre eine Serie von Morden verüben können und die Polizei die Täter unter ihren potentiellen Opfern sucht, statt im immer dichter werdenden Netzwerk der Neonazi-Szene zu ermitteln. Der NSU ist ein breites Netzwerk rechtsextremer Gewalt, das bundesweit mit rechtsextremen Vereinigungen und Bewegungen vernetzt war. Der Rassismus in Sicherheitsbehörden und in der Öffentlichkeit führte dazu, dass die Opfer des NSU mehr als 10 Jahre lang als Täter stigmatisiert und kriminalisiert wurden. Die Zusammenarbeit von Rechtsextremisten und Verfassungsschutz ist immer noch nicht komplett aufgeklärt. Welche Erkenntnisse gibt es und welche Konsequenzen müssten daraus gezogen werden? (weiterlesen)

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Freitag 28.04.17, 14:41 Uhr

Wahlkampffest der Linkspartei

Unter dem Titel “Druck machen! Für Soziale Gerechtigkeit in NRW“ lädt die Linkspartei am Donnerstag, 4. Mai von 15 bis 20 Uhr auf dem Husemannplatz zu einer Wahlkampfveranstaltung u. a. mit Sarah Wagenknecht und Sevim Dagdelen ein: »Laut Ministerpräsidentin Hannelore Kraft befindet sich Nordrhein-Westfalen im Aufschwung. Die Wirtschaft wachse und kein Kind werde mehr zurückgelassen. Auch für NRW gelte Angela Merkels Satz: Uns geht es gut. Mit der Realität der Mehrheit der Menschen hat dieses Bild nichts zu tun. Während die Gewinne gerade für die Exportwirtschaft in NRW sprudeln und der Kontostand bei den reichsten 10 Prozent immer weiter steigt, werden die Armen immer zahlreicher. 40 Prozent der Haushalte haben heute weniger Realeinkommen als 1999. Sie sind die Verlierer der Politik der Landesregierung. Jeder Fünfte im Ruhrgebiet lebt in Armut. Jedes dritte Kind wächst in Armut auf. Wenn im Freundeskreis der Besuch im Kino oder dem Schwimmbad geplant wird, müssen deshalb viele Kinder absagen und zuhause bleiben. Ausgrenzung wird so zum Alltag. (weiterlesen)

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Freitag 28.04.17, 08:52 Uhr

Homosexuellenverfolgung
durch Polizei und Justiz

Vom 5. Mai bis 2. Juni ist im Bildungs- und Verwaltungszentrum (BVZ) der Stadt Bochum die Ausstellung “Liberales Hamburg?  – Homosexuellenverfolgung durch Polizei und Justiz nach 1945 ergänzt mit Beispielen aus dem Ruhrgebiet” zu sehen. Die Rosa Strippe schreibt dazu: »Schätzungen gehen von 5.000 bis 15.000 Homosexuellen in den Konzentrationslagern während der nationalsozialistischen Terrorherrschaft in Deutschland zwischen 1933 und 1945 aus. Sehr viele wurden dort ermordet. Außerdem wurden mehr als 50.000 Männer mittels des von den Nationalsozialisten verschärften § 175 verurteilt. Nach 1945 setzte sich auch die juristische Verfolgung bis 1969 in der Bundesrepublik unvermindert fort. Erst 1969 wurde die nationalsozialistische Fassung des §175 entschärft und einvernehmliche Beziehungen zwischen erwachsenen Männern damit straffrei. Im Jahr 1994 wurde der § 175 StGB im Zuge der Wiedervereinigung insgesamt aufgehoben. (weiterlesen)

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Donnerstag 27.04.17, 21:30 Uhr

Aktionstag bei Thyssenkrupp

Die Bochumer IG Metall ruft zu einem Aktionstag der Beschäftigten der Thyssenkrupp Steel Europe AG am 3. Mai auf: »Die Beschäftigten der thyssenkrupp Steel Europe AG stehen vor besonderen Herausforderungen. Weitere angekündigte Restrukturierungsmaßnahmen im Steel-Bereich in Höhe von 500 Millionen Euro als auch die drohende Konsolidierung mit Tata Steel Europe fordern den starken Zusammenhalt der Belegschaften. Den aktuell 27.000 Beschäftigten, davon 2.600 Beschäftigte in Bochum, droht ein drastischer Arbeitsplatzabbau an allen Standorten. Dies ist ein ganz massiver Angriff auf die Stahl-Belegschaft, die zur Rettung von thyssenkrupp bereits erhebliche Opfer gebracht hat. Das lassen sich die Belegschaften nicht gefallen und fordern Klarheit zur Zukunft aller thyssenkrupp Stahlstandorte. Unter dem Motto „ Schluss mit lustig! Wir mit dir. Für Stahl.“ ruft die IG Metall daher zu einem Aktionstag am Mittwoch, den 03.05.2017, in Duisburg auf. (weiterlesen)

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Donnerstag 27.04.17, 21:22 Uhr

U 18-Wahlen in Bochum

Der Bochumer Kinder- und Jugendring schreibt: »Mit der heutigen Öffnung des ersten Wahllokals im Jugendfreizeithaus „Downstairs“ (Neustr. 16, 44787 Bochum) haben die U 18-Wahlen in Bochum begonnen. Die Jugendlichen können noch bis Donnerstag, 04. Mai 2017 18.00 Uhr in 36 Bochumer Wahllokalen ihre Stimme abgeben. Wahllokale werden in Schulen, Jugendfreizeithäusern und Jugendheimen eingerichtet. Eine aktuelle Liste mit den Wahllokalen und den jeweiligen Öffnungszeiten gibt es auf der Homepage des Kinder- und Jugendrings. (weiterlesen)

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Donnerstag 27.04.17, 21:19 Uhr

Richterspruch mit Signalwirkung

„Die Linke begrüßt explizit, dass das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen den geplanten verkaufsoffenen Sonntag (30. April) in Bochum untersagt hat“, kommentiert Christian Leye, aus Bochum stammender Landessprecher der NRW-Linken und deren Spitzenkandidat zur bevorstehenden Landtagswahl, den am Mittwoch ergangenen Urteilsspruch. „Sonntagsöffnungen belasten die Beschäftigten im Einzelhandel zusätzlich. Das ist für uns nicht akzeptabel. Hinzu kommt, dass es keinerlei ernsthafte Untersuchungen gibt, die belegen, dass zusätzliche Öffnungen tatsächlich zu mehr Umsatz führen. Wir hoffen, dass das ergangene Urteil auch weitergehende Auswirkungen für andere Städte hat und die leidige Debatte um verkaufsoffene Sonntag nun endlich der Vergangenheit angehört”, so Leye weiter.

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Donnerstag 27.04.17, 21:14 Uhr

Wechsel an der IG BAU-Spitze

:Gabriele Henter ist zur Vorsitzenden des Bezirksverbands Bochum-Dortmund gewählt worden. Die 62-Jährige übernimmt den Posten von Heinz Wessendorf. Die Gewerkschaft vertritt die Interessen von rund 20.000 Reinigungskräften und 8.000 Bauarbeitern. „Ganz oben auf der Agenda steht auch in Zukunft der Einsatz für die Beschäftigten in unseren wichtigen Branchen – dem Baugewerbe, der Gebäudereinigung, dem Dachdecker- und Malerhandwerk bis hin zur Floristik und zum Gartenbau“, sagt Henter. Nur durch gute Löhne und Arbeitsbedingungen werde es gelingen, in Zukunft Fachkräfte für das Handwerk zu gewinnen. Außerdem setzt sie auf einen „starken Schulterschluss“ zwischen Haupt- und Ehrenamt in der IG BAU. (weiterlesen)

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Donnerstag 27.04.17, 11:05 Uhr

„Entwicklungshilfe“ für den Grenzschutz

Am Mittwoch, den 3. 5., um 19.00 lädt der Bahnhof Langendreer zu einer Veranstaltung ein, bei der es darum geht, wie die EU den Grenzschutz und das Militär in Ländern Afrikas aufrüstet, um Migration nach Europa zu verhindern. Zudem wird darüber berichtet, wie das selbstorganisierte transnationale Netzwerk „Alarmphone“ für Menschen, die über die Mittelmeerroute flüchten, Unterstützung organisiert. Eingeladen sind dazu Ramona Lenz von der Hilfs- und Menschenrechtsorganisation medico international sowie Hagen Kopp, Mitbegründer des Netzwerks „kein mensch ist illegal“ und des Alarmphone-Netzwerks. Zum Hintergrund: Die EU, allen voran Deutschland, investiert enorme Geldsummen, um Geflüchtete schon vor den europäischen Außengrenzen aufzuhalten. In Mauretanien und Libyen werden Polizei und Militär aufgerüstet, Verhandlungen laufen trotz katastrophaler Menschenrechtslage bereits mit Eritrea und dem Sudan.
Zur Unterstützung von Geflüchteten auf der Mittelmeerroute ist seit 2014 das transnationale Projekt „Alarmphone“ aktiv, mit einer Hotline zur Seenotrettung und Infos zur Fluchtroute.

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Donnerstag 27.04.17, 11:04 Uhr
Solidarność und die deutschen Gewerkschaften

Distanz und Nähe im Kalten Krieg

Am Mittwoch, den 3. Mai findet um 18:30 Uhr im Haus der Geschichte des Ruhrgebiets, Clemensstraße 17-19 ein Vortrag von Stefan Garsztecki über “eine Solidarität mit Hindernissen” statt zum Thema: Die Gewerkschaft Solidarność in Deutschland – Distanz und Nähe im Kalten Krieg. Stefan Garsztecki ist Professor für Kultur- und Länderstudien Ostmitteleuropas an der TU Chemnitz. Garsztecki untersucht das Verhältnis von Mitgliedern der polnischen Gewerkschaft Solidarność (Solidarität), die in den 1980er Jahren im westdeutschen Exil lebten, zu den bundesdeutschen Gewerkschaften. Die Einladung.

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Mittwoch 26.04.17, 16:51 Uhr
Verwaltungsgericht bestätigt Rechtsauffassung von ver.di

Verkaufsoffener Sonntag am 30.4. gekippt

Mit Beschluss vom 25. April hat das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen den am 30.04. geplanten verkaufsoffenen Sonntag in Bochum anlässlich des Maiabendfestes untersagt. Das Gericht ist damit der Rechtsauffassung von ver.di vollumfänglich gefolgt. Bereits im Dezember des vergangenen Jahres – rechtzeitig vor Erlass der Verordnung – hatte die Gewerkschaft der Ordnungsbehörde und dem Rat der Stadt ihre Rechtsauffassung ausführlich mitgeteilt. „Leider haben die Stadt und der Rat unsere rechtlichen Bedenken komplett ignoriert und sehenden Auges eine rechtswidrige Sonntagsöffnung erlassen“, erklärt der für den Handel zuständige Gewerkschaftssekretär Michael Sievers. „Die Stadt sollte nun die kommenden geplanten verkaufsoffenen Sonntage überdenken.“ „Es ist bedauerlich, dass die Stadt nicht frühzeitig auf unsere rechtlichen Bedenken eingegangen ist. Damit hätte es nicht zu einer Situation kommen müssen, in der ein Sonntag kurzfristig vom Gericht untersagt wird, “ ergänzt die Geschäftsführerin des ver.di Bezirks Bochum – Herne, Gudrun Müller.

Mittwoch 26.04.17, 11:59 Uhr

Jugendblock auf der 1. Mai-Demo!

Mit einer Jugendaktion und einer Jugendrede wird die DGB Jugend bei der DGB Kundgebung am 1. Mai dabei sein. Unter dem Motto „Still loving solidarity“ macht die DGB-Jugend darauf aufmerksam, dass Solidarität wertvoll und wichtig ist und schreibt: »Als ureigener Gedanke von Gewerkschaften ist Solidarität zwar nichts neues – aber immer noch hoch aktuell: Nur zusammen können wir die Verbesserung unserer Arbeits- und Lebensverhältnisse erreichen – nur solidarisch können wir eine gute Gesellschaft für alle verwirklichen. Wir brauchen dafür dich. Denn Solidarität funktioniert nur gemeinsam!« Der DGB Stadt-Jugendausschuss mobilisiert zur Auftaktkundgebung um 10 Uhr am Bergbaumuseum.

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Mittwoch 26.04.17, 07:26 Uhr

Terminänderung des Friedensplenums

Das Bochumer Friedensplenum trifft sich am heutigen Mittwoch ausnahmsweise erst um 20.00 Uhr und ausnahmsweise bei ver.di, Universitätsstr. Hier findet um 18 Uhr die Veranstaltung des Bündnis gegen Rechts und des Jugendrings mit Andreas Kemper zum Thema “AfD – Gefahr für Vielfalt?” statt. Das Friedensplenum will bei seinem Treffen die Proteste gegen die Teilnahme der Bundeswehr bei der Berufsbildungsmesse am 5. und 6. Mai vorbereiten. In der Einladung des Friedensplenums heißt es: »Es ist einfach unerträglich, dass die Stadt Bochum Bundeswehrpropaganda fürs Töten und Sterben bei einer Messe, die sich beratend an Minderjährige wenden sollte, aktiv unterstützt. Das widerspricht der UN-Kinderrechtskonvention. Die Bundeswehr drängt mit ihrer massiven – und geschickten – Werbung in alle gesellschaftlichen Bereiche. Damit entsteht immer mehr Zustimmung für eine Politik, die Probleme militärisch lösen will. Lasst uns etwas dagegen setzen, hier, wo wir etwas erreichen können!«

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