Mittwoch 23.04.14, 17:07 Uhr

Aktion gegen den Namen Moltkemarkt

Das Bochumer Friedensplenum startet am kommenden Freitag, den 25. 4. um 16 Uhr eine Reihe von Aktionen gegen die Namensgebung des Feierabendmarktes auf dem Springerplatz. Hier findet seit einigen Monaten freitags ein Markt statt, den seine Initiatoren „Moltkemarkt“ nennen. Dieser Name missachtet einen Beschluss des Bochumer Stadtrates aus dem Jahr 1947, mit dem ein Zeichen gegen Militarismus und Faschismus gesetzt wurde. Vor dem Hintergrund zweier Weltkriege sollte der Name dieses Platzes nicht länger den preußischen Militaristen Moltke würdigen, sondern an den Bochumer Widerstandskämpfer Karl Springer erinnern, der von den Nazis ermordet worden ist. Die Gespräche des Friedensplenums mit den Geschäftsleuten, die den Markt betreiben und auch Initiativen an den Rat der Stadt waren bisher erfolglos. Das Friedensplenum will deshalb mit anderen Organisationen und Parteien in den nächsten Wochen die Besucherinnen und Besucher des Marktes über die Provokation der Geschäftsleute informieren, die den Namen Moltkemarkt wieder eingeführt haben.

Mittwoch 23.04.14, 16:11 Uhr

Kurdische Filmtage

Der Kurdische Studierendenverband YXK Bochum präsentiert vom 30. April bis zum 2. Mai Kurdische Filmtage an der Ruhr-Uni. In der Einladung heißt es: Viele RegisseurInnen beschäftigen sich seit den letzten Jahren mit der Aufarbeitung und Aufklärung der kurdischen Geschichte, der Kriegsverbrechen, der kurdische Sprache und Kultur. So wurden in den letzten Jahren dutzende kurdische Spielfilme und unzählige Kurz- und Dokumentarfilme gedreht. Der Filmdreh ist eine Kunstart, in der Gefühle und nackte Wahrheiten glasklar zum Ausdruck gebracht werden können. Wie lange noch die Kunst als grenzübergreifende Form der Utopie einer Lebensweise bestehen kann, wissen wir nicht. (weiterlesen)

Mittwoch 23.04.14, 15:45 Uhr

Zwangsarbeit in Bochum

Am Sonntag, den 27. April führt die Kuratorin Ursula Jennemann-Henke um 14 Uhr noch einmal zum Abschluss durch die Ausstellung „Zwangsarbeit in Bochum von 1939  bis 1945“ im Stadtarchiv.  Die Ausstellung war Teil im Rahmen der Gesamtschau „Bochum – das fremde und das eigene”. In der Einladung heißt es: »Mehr als 13 Millionen Menschen aus ganz Europa wurden während des Zweiten Weltkriegs nach Deutschland verschleppt und zur Arbeit gezwungen. Über 30.000 Männer, Frauen und Kinder waren es allein in Bochum. Eingesetzt wurden sie in fast allen Bereichen. Die Ausstellungseinheit dokumentiert die Zwangsarbeit in Bochum und geht dem Schicksal einzelner Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter nach.«

Mittwoch 23.04.14, 15:26 Uhr

Spielfilm „Sie nannten ihn Amigo“

Das DDR-Kabinett-Bochum zeigt am Freitag, den 2. Mai um 19:00 Uhr im „Haus Lotz“,  Annastraße 25, den Spielfilm „Sie nannten ihn Amigo“. In der Einladung heißt es: »Eine antifaschistische Haltung war in der DDR Konsens, weshalb später in Westmedien oft auch die Rede vom „verordneten Antifaschismus“ war. Der Begriff „verordnet“ lässt im Kunstbereich auf Figurenklischees schließen, tatsächlich jedoch sind antifaschistische Filme aus der DDR künstlerisch oft sehr ambitioniert. In dem Spielfilm „Sie nannten ihn Amigo“ aus dem Jahr 1959 sind exemplarisch Stärken und Schwächen des antifaschistischen Genres vereint. (weiterlesen)

Dienstag 22.04.14, 21:29 Uhr

Dokumentarfilm über Veganismus

Am Montag, den 28. 4. zeigt das Endstation Kino um 19 Uhr Marc Pierschels Dokumentarfilm Live And Let Live. Rolf van Raden, freier Journalist und seit acht Jahren Veganer ist anschließend für ein Filmgespräch anwesend. (weiterlesen)

Dienstag 22.04.14, 20:29 Uhr

Entmilitarisierte Messe an der Ruhr-Uni

Auf der Webseite der “bonding Firmenkontaktmesse” an der Ruhr-Uni ist in diesem Jahr unter den Rubriken “Aussteller” und “Vorträge” die Bundeswehr nicht mehr zu finden. In letzten Jahr war ein Vortrag der Bundeswehr auf Initiative des Protestplenums hin erfolgreich blockiert worden. Näheres.  Der Werbestand der Bundeswehr wurde anschließend für längere Zeit von DemonstrantInnen umringt.

Dienstag 22.04.14, 19:38 Uhr

Erzählcafé im Bahnhof Langendreer

Am Sonntag, den 27. 4., lädt der Bahnhof Langendreer um 15.00 ins Kino-Café zu seinem ersten Erzählcafé ein: »Bewohnerinnen und Bewohner aus Langendreer erzählen ihre Erinnerungen an die Zeit als der Bahnhof Langendreer wirklich noch ein Bahnhof war: Vom Bahnsteigkarten­kauf in der Halle über das Frikadellen-Essen im heutigen Kinosaal bis hin zu Straßenbahnfahr­ten, Ferngesprächen im Postamt oder dem geschäftigen Treiben im Hotel gegenüber. (weiterlesen)

Dienstag 22.04.14, 18:27 Uhr
Der Sozialistisch-Demokratische Studierendenverband lädt ein:

Widerstand gegen Merkels Krisenpolitik

Am Freitag, den 25. April findet auf der Brücke zwischen Uni-Center und Uni um 15 Uhr eine Veranstaltung des SDS statt. Der Titel lautet: Europa: Aufstieg von rechts und Widerstand gegen Merkels Krisenpolitik. In der Einladung heißt es: »Europa ist in der Krise. In Ländern wie Portugal, Spanien oder Griechenland grassiert die Armut. Allein in Griechenland liegt die Jugendarbeitslosigkeit bei über 50%, das Gesundheitssystem ist zusammengebrochen und die Säuglingssterblichkeit um 43% gestiegen. Gleichzeitig sind in vielen Ländern Europas rechtsradikale oder faschistische Parteien auf dem Vormarsch. Rechte Kräfte versuchen aus der Not vieler Menschen Kapital zu schlagen. In Griechenland ist es die “Goldene Morgenröte”, in Frankreich die “Front National”, die in einigen Städten Umfragewerte von über 20% erhält. In Deutschland hat die rechtspopulistische Alternative für Deutschland (AfD) innerhalb kurzer Zeit für Furore gesorgt und versucht nun ins Europäische Parlament einzuziehen. Die Gefahr ist groß, dass die AfD es schafft mit platten Argumenten ihren antisozialen Kern zu verschleiern und breite Bevölkerungsschichten für ihre menschenverachtenden Positionen zu begeistern. (weiterlesen)

Montag 21.04.14, 17:56 Uhr

Ostermarsch in Bochum

Am Ostersonntag erreichte der Ostermarsch Ruhr Bochum-Wattenscheid. Die Fahrradetappe kam von Essen über Gelsenkirchen  und wurde von Hannes Bienert von der Antifa Wattenscheid begrüßt. Felix Oekentorp (Foto links), Sprecher der DFG-VK  NRW, ging auf den Ukraine-Konflikt ein: “Es ist unerträglich, wie auf beiden Seiten – ich betone: auf beiden Seiten! – gezündelt wurde und wird. Putin ist gewiss nicht unser Freund, aber ich sehe ihn und Russland ähnlich wie NATO und USA in dieser Situation.” Die Rede im Wortlaut. Die Radtour ging dann weiter über Herne zurück nach Bochum.  Im Bahnhof Langendreer referierte Matthias Monroy (Foto rechts) zum Thema “EUROSUR muss baden gehen! Die militärische Abschottung der EU gegenüber Flüchtlingen”. Er machte deutlich, welche wachsende Bedeutung das Militär bei der Flüchtlingsabwehr erhält und wie die Rüstungskonzerne vom Verkauf verschiebendener Überwachungssysteme profitieren. Er griff die Meldung aus der letzten Woche auf, dass das EU-Parlament beschlossen habe, FRONTEX solle sich jetzt an der Rettung von Flüchtlingen beteiligen. Er fragte, ob das bedeute, dass FRONTEX sich bisher nicht an das Seerecht und andere Vorschriften halten musste. Er schilderte dann u. a., wie mit Satellitenüberwachung und Abkommen mit den nordafrikanischen Staaten geregelt werden soll, dass Flüchtlingsboote innerhalb der 12 Seemeilen-Zone an der Flucht gehindert werden sollen. Das Referat wird in ca. einer Woche an dieser Stelle veröffentlicht. (weiterlesen)

Montag 21.04.14, 10:20 Uhr

SPD Wahlkampf getarnt als Wissenschaft

“Mein Name ist Jürgen Mittag. Am 25. Mai 2014 trete ich für die SPD in der Region Bochum bei den Wahlen zum Europäischen Parlament an”, schreibt der Kandidat auf seiner Wahlkampf-Webseite.  Am Mittwoch, den 23. April moderiert er im Haus der Geschichte des Ruhrgebiets eine Veranstaltung mit Rainer Bovermann und Karl-Rudolf Korte zum Thema: “Alles anders? Zum Machtverhältnis der anstehenden Europa- und Kommunalwahlen”. Das ganze wird aber nicht als SPD-Wahlkampf-Veranstaltung angekündigt, sondern als Wissenschaft. Jürgen Mittag ist nämlich Vorstandsvorsitzender der Stiftung Bibliothek des Ruhrgebiets, die die Veranstaltung ausrichtet. Dies ist eine Einrichtung der Ruhr-Uni. Dass der Moderator höchst parteiisch ist, wird in der Einladung nicht erwähnt.

Sonntag 20.04.14, 18:31 Uhr
Wie immer: unkommerziell, unangemeldet, umonst & draußen

Alternative Semesterstartparty

Zum Auftakt ins Sommersemester darf wieder gefeiert werden! Am Donnerstag, den 24. April lädt das Protestplenum an der Ruhr-Uni ab 20 Uhr auf der Wiese vor HGB zu einer alternativen Semesterstartparty ein und schreibt: »Das „Unternehmen Universität“ ist eine sich stetig selbst perfektionierende Lernfabrik, die in möglichst kurzer Zeit die auf den Markt zugeschnittenen Absolvent_innen von morgen produziert. Der Verwertungs- und Effizienzlogik folgende Studierende verteilen ihre Zeit konsequenterweise auf Aufenthalte in Bibliotheken, Seminaren und Vorlesungen, nur unterbrochen von lebensERhaltender Nahrungsaufnahme in Mensa und Cafeten, die einen reibungslosen Ablauf sichern. (weiterlesen)

Sonntag 20.04.14, 08:59 Uhr
1. Mai in Dortmund: Gemeinsame Anreise aus Bochum

Infos zum Naziaufmasch in Dortmund

Am Mittwoch, den 23. April lädt “BlockaBO” zu einer Mobilisierungs- und Koordinierungsveranstaltung um 19:30 Uhr in das ver.di-Haus, Universitätsstr. 76 ein. Hier gibt es aktuelle Informationen zum anstehenden Naziaufmarsch in Dortmund. Außerdem sollen hier die Gegenaktivitäten in Form einer gemeinsamen Anreise aus Bochum koordiniert werden. Am 1. Mai wollen in Dortmund wieder einmal Neonazis aufmarschieren. Der Dortmunder Polizeipräsident hat zwar erneut ein Verbot der Nazidemo ausgesprochen, aber es ist zu befürchten, dass die Gerichte dies wie im letzten Jahr aufheben. (weiterlesen)

Samstag 19.04.14, 20:58 Uhr

3. Mai: Pro NRW – 8. Mai: Bernd Lucke

Die ultra-rechte Splitterpartei Pro NRW hat nach Angaben der Polizei für Samstag, den 3. Mai um 16 Uhr eine Kundgebung auf dem Husemannplatz angemeldet. Auf der Webseite von Pro NRW wird allerdings immer noch der 10. Mai als Bochumer Station der Demo-Rundreise angegeben. Das Bochumer Bündnis gegen Rechts mobilisiert zu einer Gegendemonstration am 3. Mai. An dem Tag werden SPD, CDU und Linke Wahlkampfstände am Husemannplatz aufbauen. Auch die AfD als härtester Konkurrent von Pro NRW um Stimmen am rechten Rand hat dort einen Stand angemeldet. Eine Wahlkampf-Veranstaltung mit ihrem Bundesvorsitzenden Lucke hat die AfD am 8. Mai um 19 Uhr in der Stadthalle Wattenscheid angekündigt.

Samstag 19.04.14, 14:34 Uhr
Zu den politischen Hintergründen der „Alternative für Deutschland“ (AfD)

Keine Alternative für Deutschland!

Am Dienstag, den 29. April referiert Andreas Kemper um 19 Uhr im Bahnhof Langendreer über die politischen Hintergründen der „Alternative für Deutschland” (AfD). In der Einladung heißt es: »In der AfD versammeln sich die selbst ernannten Leistungsträger der Gesellschaft, die sich in ihren schmucken Einfamilienhäusern aggressiv nach »unten« abgrenzen, nationalkonservative Überzeugungs-täterInnen, die allenthalben den Untergang des Abendlandes wittern, und Menschen, die glauben, sie könnten in Merkels Deutschland nicht mehr sagen, was sie meinen – vor allem, wenn es um »Ausländer«, Homosexuelle und Muslime geht. In der Alternative für Deutschland werden wohlstandschauvinistische, marktradikale, nationalistische und rassistische Positionen vertreten. Die Mehrheit um Parteichef Bernd Lucke verfolgt die Linie, nationalistisch-konservative mit neoliberalen wirtschaftspolitischen Positionen zu verknüpfen. (weiterlesen)

Samstag 19.04.14, 11:37 Uhr
Karfreitag im Sozialen Zentrum:

Always look on the bright side of life

Es war eine eindrucksvolle Demonstration gegen klerikale Bevormundung. Die Initiative Religionsfrei im Revier hatte in das Soziale Zentrum geladen, um den Film Das Leben des Brian zu zeigen und damit gegen das Feiertagsgesetz NRW zu verstoßen. Dieses Gesetz verbietet an stillen Feiertagen jede organisierte Fröhlichkeit. Selbst wenn keine Christenseele gestört wird, droht das Gesetz mit Strafe, wenn zum Beispiel die Filmkomödie Das Leben des Brian gezeigt. Zur ersten Aufführung des Films an diesem Abend in deutscher Sprache kamen mehr BesucherInnen als Platz im Saal des Sozialen Zentrums vorhanden ist. Viele blieben im Thekenraum und waren gespannt, ob die Staatsmacht erscheint und gegen die Filmvorführung einschreitet. Radio Bochum hatte in einer Meldung über die geplante Veranstaltung berichtet und angedeutet, dass das Ordnungsamt Kontrollen angekündigt habe. An diesem Abend gab sich jedenfalls niemand als Kontrolleti vom Ordnungsamt zu erkennen. Auch die zweite Filmvorführung, dieses Mal in englischer Sprache, fand erstaunlich viele ZuschauerInnen. Das Fazit der Initiative Religionsfrei im Revier: Der Kampf gegen klerikale Vorschriften ist immer mühsam und zäh gewesen, aber nur selten hat er soviel Spaß gemacht, wie bei den Karfreitagsaktionen: Always look on the bright side of life.

Freitag 18.04.14, 13:35 Uhr
Neuer DGB/VHS-Kurs „Arbeit und Leben“ ab 29. April 2014

Crash-Kurs Hartz IV…

...Grundsicherung im Alter, bei dauerhafter voller Erwerbsminderung

Im zehnten Jahr schon bietet das Projekt „Arbeit und Leben“ von DGB und Volkshochschule an sieben Donnerstagen einen fortlaufenden kostenfreien Kurs an. Beginn ist am 29. 4., 18.00 – 20.30 Uhr. Ende am 17.06. Im Ankündigungstext heißt es: Auf Hartz IV bist Du schneller als Du denkst. Da gilt es zur Vorbereitung zu wissen, welche Rechte bestehen und wo Fallstricke drohen: Ersparnisse und Lebensversicherungen sind rechtzeitig “hartz-fest” zu machen, die Wohnungskosten ebenso. Mit Lebenspartner/innen drohen Überraschungen, ebenso in Haushaltsgemeinschaft mit Verwandten, ohne tatsächlich diesen gegenüber einen Unterhaltsanspruch zu haben. Das Lebenseinkommen sinkt, im Alter bleibt oft nur die rentenergänzende Grundsicherung. (weiterlesen)

Freitag 18.04.14, 11:35 Uhr
Radtour der Bochumer Geschichtswerkstatt

Zwangsabeit und Zwangsarbeiterlager

Am Samstag, den 26.April wird die Bochumer Geschichtswerkstatt eine Stadtrundfahrt per Rad zum Thema Zwangsarbeit und Zwangsarbeiterlager während der NS-Zeit durchführen. Im gesamten Bochumer Stadtgebiet wurden während des Zweiten Weltkrieges etwa 100 Zwangsarbeiterlager errichtet. Männliche und weibliche Arbeitskräfte aus Holland, Belgien, Frankreich, Polen, Russland, Weißrussland, der Ukraine und aus anderen besetzten Gebieten wurden damals in Bochumer Betrieben zwangsweise beschäftigt. In den zwei Bochumer Außenlagern des KZ Buchenwald waren überwiegend jüdische Häftlinge interniert, von denen viele aus Ungarn stammten. (weiterlesen)

Donnerstag 17.04.14, 16:53 Uhr

Bochumer Nazi-Adressen veröffentlicht

Der Wahlausschuss des Rates der Stadt Bochum hat gestern die Vorschläge zur Kandidatur für die Kommunalwahl geprüft und entschieden, welche Kandidaturen zugelassen werden. Neben den bisher im Rat vertretenen Listen treten an: Piraten, Pro NRW, AfD und Stadtgestalter. Heute wurden Namen und Adressen sämtlicher KandidatInnen veröffentlicht. Wer schon immer mal wissen wollte, wer aus seiner Nachbarschaft bei NPD, Pro NRW oder AfD aktiv ist, kann es jetzt nachlesen. Namen und Adressen der KandidatInnen für den Rat und die Bezirksvertretungen.

Donnerstag 17.04.14, 11:12 Uhr

Der Genozid an den ArmenierInnen

Der Armenisch-Akademischer Verein lädt am Samstag, den 26 April um 16 Uhr zu einer Gedenkveranstaltung in Bochum für die Opfer des Genozids an den ArmenierInnen vor 99 Jahren ein. Die Veranstaltung findet in der Christuskirche in Bochum-Linden, Hattinger Str. 786 statt. In der Einladung heißt es: »Es ist der 99. Jahrestag: Am 24. April 1915 begann jenes furchtbare Verbrechen, das uns allen bis heute so unfassbar erscheint- der türkische Völkermord an den Armeniern. Anderthalb Millionen Todesopfer allein unter den Armeniern, dazu Hunderttausende Griechen, Assyrer/ Aramäer, Eziden und Angehörige anderer ethnischer/religiösen Minderheiten, die ihr Leben lassen mussten.« Der Einladungsflyer mit dem Programm der Veranstaltung.

Mittwoch 16.04.14, 15:41 Uhr

Zur aktuellen Situation in Syrien

Am Donnerstag, den 24.04., um 19.00 lädt der Bahnhof Langendreer zur Veranstaltung „Syrien – Überleben und Zukunft im alltäglichen Grauen“ ins Studio 108 ein. Referieren wird Elias Perabo von der Kampagne „Adopt a Revolution“. Anschließend berichtet Yamen Abou Oun von der Syrien-AG des Flüchtlingsrats NRW von seiner Reise nach Syrien im Dezember 2013 und präsentiert seine Fotoserie. In der Ankündigung heißt es: »Die Friedensverhandlungen in Syrien verliefen ergebnislos, die Kämpfe sind erbitteter denn je. Zwischen der Gewalt des Assad Regimes und den Dschihadisten versuchen zivilgesellschaftliche Initiativen Strukturen für die Zukunft aufzubauen. Wie aber kann eine Perspektive für Syrien aussehen? Elias Perabo berichtet und gibt Ausblick auf die aktuelle Situation. Er ist Mitbegründer von ‘Adopt a Revolution’, einer 2011 von syrischen und deutschen Aktivst*innen ins Leben gerufene Initiative, die den zivilen, friedlichen Widerstand und den zivilgesellschaftlichen Aufbau in Syrien unterstützt. Die AG syrischer Flüchtlinge wurde vom Flüchtlingsrat 2013 initiiert, um den Nachzug von Fa­milienangehörigen zu erleichtern.«


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