Freitag 21.01.22, 11:43 Uhr
Internationaler Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust

Gedenkveranstaltung am 27.01.2022 um 15:00 Uhr Kortumstraße / Husemannplatz

Ein Bündnis aus unterschiedlichen antifaschistischen Organisationen ruft zu der Gedenkveranstaltung am 27. Januar 2022 auf:

„Auch 77 Jahre nach der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau haben wir keinen Grund zu feiern, sondern zu trauern und zu gedenken. Antisemitismus zeigt in der deutschen Gesellschaft weiterhin Kontinuität. Die zahlreichen Anschläge auf Jüdinnen*Juden sollten wir als Mahnung nehmen, dass was geschehen ist, wieder geschehen kann.

Daher gedenken wir an dieser Stelle den letzten Überlebenden des Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau, so wie den unzähligen Opfern des Faschismus:

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Freitag 21.01.22, 10:27 Uhr

Radfahren: 2022 fängt traurig an

Erst im Oktober wurde ein „Ghostbike“ in Langendreer aufgestellt

Die Initiative urbanRadeling ruft auf ihrer Webseite zu einer Gedenkaktion am morgigen Samstag für einen tödlichen Fahrradunfall auf: »Zum vierten Mal wird in Bochum ein „Ghostbike“ für einen verstorbenen Fahrradfahrer aufgestellt. Ein trauriger Anlass, zumal erst im Oktober 2021 eines verunglückten Fahrradfahrers gedacht wurde. Weiß lackierte Fahrräder erinnern an Fahrradfahrende, die durch einen Verkehrsunfall ums Leben kamen. Diese stehen nicht nur in Bochum, sondern weisen bundesweit darauf hin, dass das Fahrradfahren im Straßenverkehr besser geschützt werden muss. Nicht ohne Grund fahren unsichere Menschen lieber auf Fußwegen und Bürgersteigen als auf der Straße Fahrrad.

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Donnerstag 20.01.22, 19:12 Uhr

Hochschule und Sexismus

Das Ruhr-Uni-Projekt „Unser Campus“ lädt am 27.1. um 18 Uhr zu einem Online-Vortrag von Laura Chlebos ein zum Thema „Sexismuskritische Hochschule – wie kommen wir dahin?“: »Worum geht es? Die Hochschule ist ein sozialer Raum, indem sich gesellschaftliche Problemlagen und Tabuthemen widerspiegeln – so auch Sexismus und sexualisierte Gewalt. Da der Vortrag eine Einführung in die Thematik darstellt, werden vorab Begriffe, wie Sexismus und sexualisierte Gewalt geklärt und vergeschlechtlichte Machtstrukturen, die Hochschulen durchziehen, besprochen. Ein Fokus liegt hierbei auf der vulnerablen Situation von Studierenden. Anhand von Unser Campus – eine Kampagne gegen Sexismus und sexualisierte Gewalt werden Awareness- und Präventionsstrategien vorgestellt.

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Donnerstag 20.01.22, 10:31 Uhr
Zum Internationalen Holocaustgedenktag:

Jürgen Langowski: „Argumente gegen Auschwitzleugner“

Am 27. Januar um 19 Uhr lädt das Stadtarchiv, Wittener Straße 47 in Kooperation mit dem Bochumer Bündnis gegen Rechts und dem Kinder- und Jugendring Bochum zu einem Vortrag von Jürgen Langowski ein zum Thema: „Argumente gegen Auschwitzleugner“: »Mit Holocaustleugnern kann man nicht reden. Sie sind rationalen Argumenten nicht zugänglich und beharren auf ihren Vorurteilen. Trotzdem ist es wichtig, ihre Propaganda nicht unwidersprochen stehen zu lassen. Jürgen Langowski informiert in seinem Vortrag über die Methoden der sogenannten „Revisionisten“ und zeigt, wie man ihren Fälschungen entgegentreten kann.

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Mittwoch 19.01.22, 10:32 Uhr
Information der Bürgerinitiative

„Das Freibad Langendreer darf nicht baden gehen!“ 3

Die Bürgerinitiative [BI] „Das Freibad Langendreer darf nicht baden gehen!“ startet eine OnlinePetition und sagt :

>> Das Freibad Langendreer darf nicht baden gehen!  

Wieder einmal fühlen sich die Bürger eines Stadtteils düpiert und fragen sich, was es eigentlich in Bochum mit der Bürgerbeteiligung auf sich hat.   Seit Bekanntwerden des Ratsbeschlusses über die drohende Schließung des Freibades in Bochum-Langendreer staunen die interessierten Bürger: 

‚und wer fragt uns‘? Das Frei- und Hallenbad in Langendreer ist ein wichtiger soziokultureller Bezugspunkt für große und kleine Bewohner des Stadtteils, Schülerinnen und Schüler, Sportlerinnen und Sportler Schwimmer, Schwimmerinnen, Seniorinnen und Senioren. Wie kann es sein, dass sie bei einer Entscheidung dieser Tragweite nicht befragt werden und ihre Gegenargumente vorbringen können?  Sieht so eine vorausschauende, zukunfts- und enkeltaugliche Klimapolitik in der WIR-Stadt Bochum aus?  

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Dienstag 18.01.22, 17:39 Uhr
Am kommenden Montag, 24. Januar um 23.30 Uhr

Dokumentation über „vergessene“ Konzentrationslager

Filmteam mit Günter Gleising im ehemaligen Folterkeller der Hegelschule in Gerthe

In einer Information der VVN-BdA wird auf eine bevorstehende Sendung in der ARD hingewiesen: »Im Frühjahr 2021 machte ein Team aus Bremen mit Unterstützung der VVN/BdA Filmaufnahmen in der Hegelschule in Gerthe und der früheren Zeche Gibraltar an der Ruhr.

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Dienstag 18.01.22, 08:31 Uhr
Objekttheater "mit dem sagenhaften Weltapparat" für Kinder ab 5 Jahren

König Laurin und sein Rosengarten

Die Schauspielerin Sara Hasenbrink präsentiert in ihrem Objekt_Theater für Kinder eine Geschichte über Liebe und Langweile, Zorn und Abenteuerlust, Farben und Unsichtbarkeiten. Über den Inhalt schreibt sie: »Der Zwergenkönig Laurin hat sich im Hochgebirge inmitten der weiß-kalten Felsen einen Rosengarten erschaffen.

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Montag 17.01.22, 10:47 Uhr
Zum Tod von Dagmar Wolf

Entschieden für eine bessere Welt 25

Für Dagmar war das Engagement für eine bessere, antikapitalistische Welt eine Herzensangelegenheit.

Als wir uns Anfang der 90er kennenlernten, prägte sie für mich mit ihrem Willen und ihrer Energie das politische „Gesicht“ des Bahnhofs Langendreer. Als überzeugte Internationalistin unterstützte sie alle Initiativen in der Eine-Welt-Arbeit und war eine der treibenden Kräfte in Bochum im Kampf gegen die Apartheid in Südafrika. Sie organisierte Sozio-Kultur in einem wirklich alternativen Sinne: durch ihre vielfältigen politischen Veranstaltungen, die sie immer mit klugen und präzisen Einleitungen und Moderationen zu prägen wusste, durch Konzerte (u.a. der Weltmusik), durch die von ihr organisierten Lesungen mit Autor:innen aus allen Kontinenten, vor allem aus Lateinamerika und Afrika. Eine besonders enge Beziehung hatte sie zu der Schriftstellerin Ruth Weiss, mit der sie noch Mitte letzten Jahres eine Lesung im Museum organisierte. – Überhaupt waren Bücher ihre Welt, an der sie uns durch diese Lesungen teilhaben ließ.

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Montag 17.01.22, 09:51 Uhr

endstation.kino: Eine Nacht in Helsinki

Eine Nacht in Helsinki (2020) Trailer, deutsch

Filme, in denen das Leben in der Corona-Pandemie eine Rolle spielen, gibt es noch nicht so viele. Der Film Eine Nacht in Helsinki des Regisseurs Kaurismäki , der ab Donnerstag im Kino Endstation anläuft, macht da eine Ausnahme. »Obwohl die Kneipe von Wirt Heikki im Corona-Lockdown geschlossen ist, öffnet er sie an einem Abend für seinen Freund Risto, der nach einer tragisch verlaufenen Schicht im Krankenhaus aufgelöst vor seiner Tür steht. Heikki selbst plagt wegen der Pandemie große finanzielle Not.

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Sonntag 16.01.22, 21:52 Uhr
Update: Links zu den Reden auf der Kundgebung

Nato-Agentur? Nein Danke!

Etwa 75 vorwiegend jüngere Menschen waren am Samstag dem Aufruf des Bündnisses „Jugend gegen NATO“ gefolgt, um gegen die Anstrengungen der Stadt zu protestieren, die NATO-Agentur NCIA nach Bochum Laer zu holen. Linksjugend Solid, SDAJ und SDS machten in Redebeiträgen deutlich, welche Gefahren mit den geplanten Aufrüstungen im Cyberkrieg verbunden sind. Ihre Kritik richtete sich aber vor allem ganz grundsätzlich gegen die NATO und ihre Kriegspolitik. Allein der Krieg in Afghanistan hat mehr als 100.000 tote oder verletzte zivile Opfer gefordert.

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Sonntag 16.01.22, 14:37 Uhr
Bioskopisch betrachtet:

Filmreihe „Tod und Teufel“

Die Initiative Religionsfrei im Revier startet am Mittwoch, den 19. Januar um 20 Uhr im endstation.kino mit „The House That Jack Built“ die Filmreihe „Tod und Teufel“. In der Ankündigung schreibt die Initiative: »Die Hauptpersonen der drei Filme legen krass außergewöhnliche Moralvorstellungen an den Tag, die allesamt nicht den Werten einer humanistischen Ethik entsprechen, aber von der Gesellschaft sehr unterschiedlich wahrgenommen werden. Über ihren hohen Unterhaltungswert und die große ästhetische Qualität hinaus regen diese drei Filme zum Nachdenken über grundsätzliche Fragen an. Es geht bei „Tod und Teufel“ also um „Gut und Böse“ und darum, ob diese Einteilung überhaupt Sinn ergibt. Hierzu gibt es jeweils vor Filmbeginn eine kleine Einführung und nach dem Film, für diejenigen, die noch etwas Zeit mitbringen, eine hoffentlich spannende Diskussion.«

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Samstag 15.01.22, 19:51 Uhr

Die Inzidenzkurve der Stadt Bochum

Die Stadt Bochum veröffentlicht jeden Tag (Mo – Fr. 6.30 Uhr, Sa – So 8.00 Uhr) aktuelle statistische Daten über die Pandemie in Bochum. Bei der grafischen Darstellung der Inzidenzwerte hapert es etwas an der Aktualität. Die Kurve endet heute bei knapp 400. Der Inzidenzwert lag am gestrigen Freitag bei 525. Die blaue Linie müsste korrekt bis zum eingezeichneten roten Punkt gehen. Bis vor einigen Tagen war die mangelnde Aktualität kaum augenfällig. Jetzt ist der Wert innerhalb von 3 Tagen um 162 Punkte gestiegen. Die Zahl der Corona-Patient:innen, die in Bochumer Krankenhäusern liegen, steigt z. Z. nicht. Sie sank gestern auf 49 und damit zum ersten Mal seit längerer Zeit auf einen Wert unter 50.


Samstag 15.01.22, 10:27 Uhr

Ute Adamczewski erhält den Peter-Weiss-Preis

Der mit 15.000 Euro dotierte Peter-Weiss-Preis der Stadt Bochum wird an die Filmemacherin Ute Adamczewski verliehen. Die Auszeichnung wird seit 1990 alle zwei Jahre an eine Persönlichkeit aus einer der Sparten Literatur, Theater, bildende Kunst und Film vergeben. Die Preisjury begründet ihre Entscheidung: »Ute Adamczewski ist Regisseurin und Künstlerin, die seit 2013 mit verschiedenen konzeptuellen Videoarbeiten wie „Die neue Ordnung“ (2013) und „La Ville Radieuse Chinoise“ (2015) auf sich aufmerksam machte, und für ihren Dokumentarfilm „Zustand und Gelände“ (2016-2019) mehrfach ausgezeichnet wurde.

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Freitag 14.01.22, 21:54 Uhr

Klimademo bei düsterem Nebelwetter

Etwa 150 Klimaaktivist:innen sind am Freitagnachmittag dem Aufruf von fridays for future gefolgt, ein Signal an die Ampelkoalition zu senden, endlich ernsthaft eine Klimapolitik zu betreiben, die diesen Namen auch verdient. Es war keine Schüler:innendemonstration mehr. Ein Großteil der Teilnehmenden war auch schon auf vergleichbaren Demonstrationen, bevor es fridays for future gab. Ein Demonstrant hatte seine alte „Atomkraft nein Danke“ Fahne mitgebracht. Der erste Redebeitrag beschäftigte sich auch mit der Ungeheuerlichkeit, dass die EU-Kommission Atom- und Gasenergie als umweltfreundlich deklarieren will. In den weiteren Reden wurde u. a. daran erinnert, dass eine radikale Wende in der Verkehrspolitik ein zentraler Bestandteil auf dem Weg zu den auf der Pariser Klimakonferenz beschlossenen Zielen sein muss.

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