Samstag 23.03.19, 19:32 Uhr

Erinnern und Gedenken

Am Sonntag, den 31. März ruft die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN – BdA) um 11.00 Uhr auf dem Werner Friedhof dazu auf, der Kämpfer gegen den rechten Kapp-Lüttwitz-Putsch von 1920 und der anti-faschistischen Widerstandskämpfer gegen Faschismus und Krieg zu gedenken: Ihr Einsatz, ihr Idealismus und Kampfeswillen sollte für uns heute Verpflichtung sein, den reaktionären Kräften von heute den Weg zu versperren u»nd in ihrem Sinn für Frieden, Freiheit, Solidarität und sozialen Fortschritt einzutreten. Wir treten dafür ein, dass das Anwachsen von Neonazismus und Rassismus in der Bundesrepublik gestoppt wird. Ebenso Angriffe auf demokratische Organisationen wie Attac und VVN-BdA, deren Arbeit durch Entzug der Gemeinnützigkeit beeinträchtigt werden soll. Wir wollen, dass neue (und alte) Geschichtslügen auf unfruchtbaren Boden treffen. Das Rad der Geschichte darf nicht zurück gedreht werden.
Die Gedenkrede auf dem Werner Friedhof hält: Ulli Sander, Bundessprecher der VVN-BdA.«

Samstag 23.03.19, 14:50 Uhr

Mutige SozialdemokratInnen

Am letzten Wochenende haben sich in Bochum einige SPD-Mitglieder getroffen, um eine Landesgruppe der säkularen Sozialdemokrat*innen in NRW zu gründen. Näheres. Einer der beiden SprecherInnen ist Johannes Schwill aus Bochum. Das ist ganz schön mutig. Die FAZ schreibt am 19. 3. 2019: »Wer nicht kirchlich orientiert ist, hat es schwer in der SPD: Die „Säkularen Sozialdemokraten und Sozialdemokratinnen“ wollen einen Arbeitskreis in der Partei gründen – so wie Christen, Muslime und jüdische Genossen jeweils einen haben. Aber die weltlich Gesinnten dürfen nicht. Mehr noch: Generalsekretär Lars Klingbeil verbietet ihnen mit Hinweis auf die Parteijustiziarin, sich als „Sozialdemokraten“ auszugeben. „Das gilt auch für öffentliche Auftritte, zum Beispiel im Internet“ schreibt Klingbeil in einem Brief an die Gruppe, welcher der F.A.Z. vorliegt.« (weiterlesen)

Samstag 23.03.19, 13:53 Uhr

Kritik an der Zwangspsychiatrie

Der Landesverband Psychiatrie-Erfahrener NRW lädt am Montag, den 1. 4. um 20:00 Uhr im Alsenstraßenwohnzimmer, Alsenstraße 27, zu einer Veranstaltung mit Jörg Bergstedt ein zum Thema “Pippi im Folterland – Willkür, Isolation und Verbrechen in der Zwangspsychiatrie”. In der Einladung heißt es: »240.000 Menschen werden jedes Jahr in Deutschland gegen ihren Willen psychiatrisch zwangsbehandelt. Solche “Behandlungen” haben es in sich. Es sind qualvolle Unterwerfungsrituale, bei denen die eine Seite alle Macht hat und die andere keine. Das geben die Chefs deutscher Kliniken selbst zu. Der Wille des Patienten würde gar nichts zählen, schrieb die Führung einer forensischen Psychiatrie in einem Brief an die Vorsorgebevollmächtigte eines Gefangenen – und erteilte ihr Hausverbot. Auch andere Verbrechen geben die Täter*innen in Weiß offen zu: (weiterlesen)

Freitag 22.03.19, 18:07 Uhr

Fridays for Future am 22. 3. 2019

Die Initiative Fridays for Future hatte heute Nachmittag eine kleine Mahnwache auf dem Dr.-Ruer-Platz angemeldet. Es wurde jedoch wieder eine große bunte Kundgebung. In Redebeiträgen wurde vor allem daran erinnert, dass die Klimakatastrophe nicht nur eine Bedrohung für die Zukunft ist, sondern bereits heute für Hunger, Tod und Flucht von Millionen Menschen verantwortlich ist. (weiterlesen)

Freitag 22.03.19, 06:09 Uhr
Anti-Rassismus-Training

Auf den Spuren des Rassismus

Der Bahnhof Langendreer lädt am Samstag, den 30. März von 10 – 18 Uhr zu einem Seminar zum Thema “Auf den Spuren des Rassismus” ein: »In diesem Anti-Rassismus-Training geben wir den Teilnehmenden die Möglichkeit, die Mechanismen des Rassismus zu entdecken und Wege zu einer Verringerung des Rassismus zu finden. Dabei ist dasE rkennen des Rassismus auf der persönlichen und der strukturellen Ebene wichtig. Die politische Alltagskultur verstärkt vorhandene Klischees. Das Training befähigt die Teilnehmenden dazu, sich mit ihrer Rolle im System des Rassismus auseinanderzusetzen. Mittels interaktiver Methoden wird der Zusammenhang von Kolonialismus und Rassismus erarbeitet, die Teilnehmenden werden für Stereotype sensibilisiert und setzen sich mit Bildern und Sprache auseinander. (weiterlesen)
Donnerstag 21.03.19, 20:44 Uhr

Linke zur Umwelt- und Verkehrspolitik

Die Bochumer Linke informiert am Samstag, den 23. März, ab 11 Uhr mit einem Informationsstand neben dem Glascafé am Husemannplatz über ihre Positionen zur Umwelt- und einer neuen Verkehrspolitik. Amid Rabieh, Sprecher der Bochumer Linken erklärt dazu: „Dass es für den Erhalt unserer Umwelt 5 nach 12 ist, machen die Schülerinnen und Schüler von Fridays for Future jeden Freitag eindrucksvoll deutlich. Sie finden sich nicht mehr damit ab, dass die Bundesregierung und die EU den Umbau von Wirtschaft, Verkehr und Städten aussitzen. Das ist gut so. Als Linke setzen wir uns für einen sozial-ökologischen Umbau im Interesse des Klimas und der Mehrheit der Bochumerinnen und Bochumer ein. Sozial und ökologisch, das gehört für uns zusammen. (weiterlesen)

Donnerstag 21.03.19, 12:30 Uhr

Wohnungsmängel & Mietminderung

Die Volkshochschule (VHS) lädt in Kooperation mit dem Mieterverein Bochum am Donnerstag, den 28. März von 18.30 bis 20 Uhr in Raum 047 des Bildungs- und Verwaltungszentrums zu einem Vortrag über den richtigen Umgang mit Wohnungsmängeln ein: »Feuchte Wände, zugige Fenster, tropfende Wasserhähne – wenn die Wohnung Mängel hat, kann auch der Frömmste nicht in Frieden darin leben. Doch Wohnungsmängel sind kein Schicksal. Mieter haben zahlreiche Möglichkeiten, dagegen vorzugehen. Das fängt mit Mietminderung an und hört mit Ersatzvornahme noch lange nicht auf.« Die Teilnahme ist kostenlos. Interessierte können sich unter der Rufnummer 02 34 / 910 – 15 55 oder im Internet unter www.vhs-bochum.de anmelden. (Kursnummer 48832).

Donnerstag 21.03.19, 06:46 Uhr
Fridays For Future:

Totgeschwiegen – Streikposten
zur Flucht und Klimagerechtigkeit

Die Initiative Fridays For Future ruft am Freitag, den 22. März von 14 – 16 Uhr zu einer Aktion auf dem Dr.Ruer-Platz auf. Unter der Überschrift: “Totgeschwiegen – Streikposten zur Flucht und Klimagerechtigkeit” heißt es:»Millionen von Menschen befinden sich auf diesem Globus auf der Flucht. Nicht wenige versuchen nach Europa zu kommen und lassen auf ihrem Weg über Land oder See ihr Leben. Nach Schätzungen von Pro Asyl sind “insgesamt [...] seit dem Jahr 2000 über 35.000 Menschen an den europäischen Außengrenzen ums Leben gekommen”. Ein Grund für das Verlassen der Heimat ist unter anderem auch die Erwärmung der Erde. Für viele Menschen bricht ihre Lebensgrundlage weg, weil ihre Ackerflächen vertrocknen oder versalzen. (weiterlesen)

Mittwoch 20.03.19, 18:54 Uhr

Neubau des Hallenfreibads Höntrop

Zu der anhaltenden Diskussion über die Zukunft der Bochumer Schwimmbäder sagt Sven Ratajczak, Mitglied der Linken im Sportausschuss:  „Es wird höchste Zeit, mit dem beschlossenen Neubau des Hallenfreibads Höntrop endlich loszulegen. Über ein zusätzliches Spaßbad, wie es sich WasserWelten-Chef Berthold Schmitt wünscht, können wir gerne reden. Aber diese Diskussion darf die Wiedereröffnung in Höntrop nicht weiter verzögern. Dort brauchen wir ein modernisiertes Hallenfreibad mit günstigen Eintrittspreisen, damit sich alle auch regelmäßige Schwimmbadbesuche im Stadtteil leisten können.“ (weiterlesen)

Mittwoch 20.03.19, 18:18 Uhr
Fotoausstellung-Eröffnung & Diskussion:

Frauenbewegung in Argentinien

Am Mittwoch den 27. März um 19 Uhr laden der Bahnhof Langendreer und das endstation.kino zur Eröffnung der Fotoausstellung „Ni una menos – Frauenbewegung in Argentinien“ ein: »Im Juni 2015 wurde unter dem Hashtag #NiUnaMenos zu den ersten großen Demonstrationen gegen Frauenmorde und sexualisierte Gewalt in Argentinien aufgerufen. (weiterlesen)

Mittwoch 20.03.19, 07:32 Uhr

Mexiko: Widerstand gegen
kapitalistische “Entwicklungsprojekte”

Am Donnerstag, den 28.3. findet um 20 Uhr in der Goldkante, Alte Hattinger Str. 22  eine Veranstaltung mit Luz Kerkeling statt zum Thema: »Mexiko: Widerstand gegen kapitalistische “Entwicklungsprojekte”«. Die Veranstaltungsankündigung: »In Südmexiko werden die kleinbäuerlich-indigenen Gemeinden durch Monokulturen, Infrastrukturausbau, Tourismusprojekte und Repression bedroht. Diese kleinbäuerlichen Dorfgemeinschaften funktionieren bis heute auf der Basis von traditioneller Versammlungskultur, Selbstorganisation, Gemeinschaftsarbeit und Subsistenzwirtschaft. (weiterlesen)

Dienstag 19.03.19, 13:58 Uhr
Hellas-Solidarität Bochum

Ölausgabe 2019:
Europa fair, solidarisch und lecker

23. und 24. März 2019 von 11.00 bis 16.00 Uhr im Alsenwohnzimmer


Über 300 BochumerInnen werden an diesem Samstag und Sonntag das von ihnen bestellte griechische Olivenöl der Ernte 2018/19 bei der Initiative Öl-Connection-Ruhr im Alsenwohnzimmer (Alsenstraße 27) zwischen 11 und 16 Uhr abholen. Dazu bietet die veranstaltende Griechenland-Hilfsinitiative Hellas-Solidarität Bochum griechische Live-Musik (jeweils um 14.30 Uhr):
Am Samstag (23. März) Tito Baden, ft. Fawi: Éntechna-Songs (griechischer Rock) und am Sonntag (24. März)  Stávros Anestópoulos begleitet von Bouzouki und Gitarre, mit Liedern von Theodorákis und Chadzidákis.
Die Bochumer Olivenölfreunde können aus Griechenland angereiste Mitglieder der Erzeugerkooperative Messinis Gäa (Vassilis Bournas, Natassa Giannopoulou) persönlich kennenlernen und sie über die Olivenölproduktion befragen.
Seit Mitte Februar konnte das Olivenöl mit Extra Vergine Qualität der Kooperative Messinis Gäa (Peloponnes) bei der Initiative mitbestellt werden (Bestellung bis zum 21. März verlängert!). Bereits zum dritten Mal nach 2017 und 2018 findet diese Aktion in Bochum statt. Und die Aktion zieht weiter Kreise. Auch in diesem Jahr wurde mit 300 Mitbestellern das Ergebnis aus dem Vorjahr noch einmal übertroffen. Viele Bochumer Initiativen, Einzelhändler und Künstler unterstützen das Projekt (Flyer als PDF). (weiterlesen)

Dienstag 19.03.19, 11:59 Uhr
Schrumpft die Zahl der bezahlbaren VBW-Wohnungen weiter?

VBW-Mietpreispolitik in der Kritik

Im Streit über Mieterhöhungen und gleichzeitige Millionengewinne bei der mehrheitlich städtischen Wohnungsgesellschaft VBW hakt die Bochumer Linksfraktion nach. Sie befürchtet, dass die Gesellschaft zukünftig weniger mietpreisgebundene Wohnungen zur Verfügung stellt als bisher. „Nach Angaben des Amts für Stadtplanung und Wohnen läuft bis 2025 bei mehr als 1.700 Bochumer Wohnungen die Sozialbindung aus“, sagt die Fraktionsvorsitzende der Linken Gültaze Aksevi. „Dann kann die Miete dort deutlich erhöht werden.“ Die Linksfraktion will jetzt wissen, wie viele VBW-Wohnungen betroffen sind, und ob die Gesellschaft neue geförderte Wohnungen in mindestens der gleichen Anzahl schafft. Die Anfrage steht auf der Tagesordnung des Sozialauschusses am 4. April. (weiterlesen)

Sonntag 17.03.19, 16:38 Uhr

Die »Identitäre Bewegung« in Bochum

Das Antifa-Café Bochum lädt am Mittwoch, den 27. 3. um 19 Uhr im Sozialen Zentrum zu einer Informationsveranstaltung über die “Identitäre Bewegung” in Bochum ein: »Die “Identitäre Bewegung” (IB) konnte in den vergangenen Jahren durch spektakuläre Aktionen auf sich aufmerksam machen. Dabei stellte sie sich als eine junge, dynamische und moderne Jugendbewegung dar und konnte so junge Menschen für sich gewinnen. Auch in Bochum etablierte sich eine Ortsgruppe, die zumindest in der Lage gewesen ist, viele kleine Aktionen durchzuführen. Diese Selbstdarstellung konnte jedoch nur relativ kurze Zeit den extrem rechten und autoritären Charakter dieser angeblichen »Jugendbewegung« der »Neuen Rechten« verschleiern. Parallel entwickelte sich antifaschistischer Widerstand, der gegen die öffentlichen Raumnahmen der Identitären opponierte und mit einer zunehmenden Aufklärungsarbeit sank deren Aktionslevel erheblich. In der Konsequenz haben sich im Ruhrgebiet mittlerweile mehrere Ortsgruppen der IB zu der neuen Gruppe »Defend Ruhrgebiet« zusammengeschlossen. (weiterlesen)

Samstag 16.03.19, 12:36 Uhr
Theaterstück über den NSU, die Einwander*innen & den Staat

Warum musste Theo sterben?


Am Sonntag, den 24. März lädt das Bochumer Forum für Antirassismus und Kultur – BoFo e.V. in Zusammenarbeit mit dem Bahnhof Langendreer um 19.00 Uhr zu einem Theaterstück über den NSU, die Einwanderer und den Staat ein. Im Anschluss an die Aufführung steht uns der Journalist Miltiadis Oulios zu einem Gespräch zur Verfügung. (weiterlesen)


Terminmitteilungen bitte an
redaktion@bo-alternativ.de