Donnerstag 24.05.18, 21:29 Uhr
Von der Völkischen zur Identitären Bewegung

Zur Renaissance völkischer Ideologie

Der Historiker Helmut Kellershohn vom Duisburger Institut für Sprach- und Sozialforschung (DISS) referiert am Mittwoch, dem 30. Mai um 19 Uhr im Bahnhof Langendreer über das Thema “Von der Völkischen zur Identitären Bewegung”. Der Vortrag spannt einen ideologiegeschichtlichen Bogen von der Völkischen Bewegung um 1900 über die Konservative Revolution und den Nationalsozialismus bis hin zur Identitären Bewegung heute. Er wirft die Frage auf, inwieweit es der Neuen Rechten gelungen ist, völkische Ideologie zu “modernisieren” und darüber Zuspruch in breiteren Kreisen der Bevölkerung zu gewinnen. Veranstaltet von Bahnhof Langendreer, Bündnis gegen Rechts, Bochumer Forum für Antirassismus und Kultur e.V. , identitaere-in-bochum.net, gefördert von „Farbe bekennen – Demokratie leben“

Mittwoch 23.05.18, 21:28 Uhr

Kneipenabend der Linken Liste

Die Linke Liste an der Ruhr-Uni organisiert zukünftig immer den Kneipenabend im Sozialen Zentrum, der am 4 Samstag im Monat stattfindet. Start ist also am Samstag, den 26. Mai um 19 Uhr. In der Einladung erinnert die Linke Liste an ihre Tradition und ihre Standpunkte:Die Linke Liste (LiLi) versteht sich als eine parteiunabhängige, hochschulpolitische Bündnisliste von Studierenden, die sich auf dem Campus und darüber hinaus für emanzipatorische Positionen engagieren. Hierbei können wir auf nunmehr 20 Jahre hochschulpolitische Erfahrung zurückblicken. So konnten wir mehrere Jahre erfolgreich im Allgemeinen Studierenden-Ausschuss (AStA) mitwirken sowie in hochschulpolitischen Gremien, wie z.B. dem Autonomen Ausländer*innenreferat, dem Senat und verschiedenen Fachschafts-, Institus- und Fakultätsräten die Uni sozialer und demokratischer gestalten. (weiterlesen)

Mittwoch 23.05.18, 17:05 Uhr

Gesund und glücklich altern

Das Haus der Begegnung, die Rosa Strippe und der Verein Leben im Stadtteil laden am 28. 5.2018 einer Zukunftswerkstatt zum Thema “Alter/ Gesund und glücklich altern” ein: »Los geht es um 15.45 Uhr mit einem Willkommesgetränk und einem Catering frei Haus im Haus der Begegnung, Alsenstraße 19. In vier Stunden gibt es die Möglichkeit, die Vielfalt der Gesellschaft kennen zulernen und sich allen Themen rund ums Alt sein/Alt werden zu öffnen. Gebärdensdolmetscher_in zu organisieren ist uns möglich. Wir bitten dann um eine kurze Rückmeldung. Um eine Anmeldung bitten wir bis zum 25.05.2018 beim Verein Leben im Stadtteil e.V., Sarah Abbasi, Ennepestraße 1, 44807 Bochum, Tel.: 0234 592610, Email: abbasi@stadtteilweb.de«

Dienstag 22.05.18, 17:02 Uhr

“Bis zu 1.320 € für Eiskirchs Gigabit-City!”

Pressefoto der Stadt Bochum mit OB Eiskirch (grau) und (v.l.n.r.) den Chefs von Stadtwerken. Unitymedia und Wirtschaftsministerium NRW

„Für die Pläne von Oberbürgermeister Thomas Eiskirch, Bochum zur `Gigabit-City´“ zu machen, sollen vor allen die Bürgerinnen und Bürger der Stadt hohe Kosten und Lasten tragen“, kritisiert die Soziale Liste und schreibt weiter: »Zur Zeit werben die Unternehmen unitymedia und Stadtwerke mit Prospekten und Internet-Mails für die Produkte „2play Fly 1000″, “Fly 400″ und “Jump 150“. Alle 3 versprechen ein schnelles Internet, inklusive WLAN und Telefon-Flatrate. Die Kosten für die Produkte sind erheblich. Nach Ablauf der Lockangebote („Einführungsangebot: Nur für Bochumer!“) fallen für die „FLY 1000“ jährliche Kosten von 1.320 € an, für die „FLY 400“ jährlich 540 € und die „Jump 150“ 420 €. (weiterlesen)

Dienstag 22.05.18, 07:15 Uhr

Erneute Haftstrafe für Bochumer Neonazi

Die Antifaschistische Linke Bochum berichtet auf dem Infoportal Antifaschistischer Gruppen aus Bochum über die Verurteilung des 33-jährigen Pascal S. am 14. Mai vor dem Bochumer Amtsgericht: Bei der Verhandlung ging es um Volksverhetzung und Verwendung verfassungsfeindlicher Symbole. Viele der ihm vorgeworfenen Taten tätigte er über das soziale Netzwerk Facebook. S. selbst ist seit einigen Jahren in Bochum umtriebig. Er lebte, ehe er Anfang Januar 2018 seine Haftstrafe in der JVA Bielefeld-Senne antreten musste, in der Weitmarer Straße in Bochum. Während er dort wohnhaft war, wurden das Viertel regelmäßig von rechten Skinheads frequentiert, Aufkleber verklebt und vereinzelt Menschen, die nicht in das Weltbild der Skins passten, angepöbelt. Weiterhin kam es am Hinterausgang des Bochumer Hauptbahnhofs regelmäßig zu verbalen Auseinandersetzungen, die teils in Übergriffen des meist stark alkoholisierten S. gipfelten. Dabei waren häufig Menschen mit vermeintlichem Migrationshintergrund Opfer seiner Attacken. In mindestens zwei Fällen schritten alternative Jugendliche ein und äußerten ihre Ablehnung, woraufhin sie von S. attackiert wurden. (weiterlesen)

Montag 21.05.18, 22:08 Uhr
Aktionstag am 26. Mai in Hamme

Leben in die Bude bringen

Am Samstag, den 26. Mai findet von 11:00 bis 19:00 Uhr ein Aktionstag zum Thema „Leerstände an der Dorstener Straße” statt.  Veranstalterin ist die “Expedition Hamme”, ein in einem gleichnamigen VHS-Kurs entstandener und von der Volkshochschule unterstützter Zusammenschluss von aktiven BürgerInnen aus Hamme, die für eine lebendige Nachbarschaft in Hamme zu werben und sich für die l(i)ebenswerte Entwicklung des Stadtteils engagieren. Mit Aktionen und Ausstellungen wollen sie am kommenden Samstag Möglichkeiten aufzeigen, ‚Leben in die Buden‘ zu bringen. Zum Programm des Tages gehören u. a. ein Markt der Ideen, eine Fotoausstellung, Live-Musik, eine Präsentation lokaler Initiativen und Vereine, ein historischer Stadtrundgang durch Hamme und die Filmvorführung “Das Gegenteil von Grau”. Das ganze findet statt vor dem Leerstand an der Dorstener Straße 171 (2. Haus stadtauswärts hinter der Amtsstraße) und auf dem Gelände der Gethsemane-Gemeinde, Amtsstraße 4a.Die Initiatoriinnen des Aktionstages freuen sich über Kuchenspenden für ein geplantes Kuchenbuffet. Das Aktionsprogramm.

Montag 21.05.18, 13:10 Uhr

Alltagsfaschismus und
Persilschein in Eppendorf

Der Wattenscheider Journalist und Krimi-Autor Werner Schmitz hat vor einem Monat seine Erzählung „Zehn Hiebe auf den Hintern oder Stolperstein für einen Nazi” vorgestellt. Werner Schmitz ärgert sich, dass “die Nazis von nebenan im Nebel der Geschichte verschwinden”. Er hat die Karriere seines Lehrers Karl Tromm aus Wattenscheid-Eppendorf recherchiert, den er als Prügelpädagogen erlebt hat. Das Ergebnis ist eine Erzählung über die Alltäglichkeit des Faschismus am Beispiel Eppendorfs. In der dortigen achtklassigen Volksschule waren z. B. alle LehrerInnen Mitglied der NSDAP. Der Nazi-Funktionär Karl Tromm bekam nach der Befreiung vom Faschismus von den örtlichen Vorsitzenden von KPD, SPD und CDU “Persilscheine” unterschrieben, die ihm bescheinigten: “Gegen seine Weiterbeschäftigung in der Schule bestehen keine Bedenken.“ Das Foto zeigt Lehrer Tromm mit einer Schulklasse 1952. Die Geschichte auf der Webseite von Werner Schmitz.

Sonntag 20.05.18, 08:35 Uhr

Demokratie in Nicaragua?

Eine feministische Perspektive":

Am Donnerstag, den 24. Mai lädt der Bahnhof Langendreer um 19:00 Uhr zu einem Vortrag und anschließender Diskussion mit Maria Teresa Castilblanco ein mit dem Titel “Demokratie in Nicaragua? – Eine feministische Perspektive”: »In Nicaragua spitzt sich die seit Jahren zunehmende Unzufriedenheit über die machtzentrierte Politik von Präsident Daniel Ortega zu. Es kam landesweit zu gewaltsamen Protesten. Nun wird die Absetzung der Regierung gefordert . Ein dubioses Kanalbauprojekt, Landraub, Vertreibung, Einschränkung der Pressefreiheit und nicht zuletzt das Ausbleiben der Finanzhilfe aus Venezuela führten zu einer immer breiteren Spaltung zwischen der Bevölkerung und der alten Revolutionspartei FSLN. (weiterlesen)

Samstag 19.05.18, 11:05 Uhr

Wie weiter im Türkei-Kurdistan-Konflikt?

Die Die Linke.SDS Bochum lädt am Montag, den 4. Juni um 18 Uhr in der Ruhr-Uni, Hörsaal HZO 60 zu eine Veranstaltung mit Kerem Schamberger ein zum Thema “Wie weiter im Türkei-Kurdistan-Konflikt?”: »Spätestens seit dem gescheiterten Putschversuch im Sommer 2016 wird die politische Situation in der Türkei und die Lage für Oppositionelle schwieriger – auch der Konflikt zwischen der Türkei und den Kurden verschärft sich. Weitere folgenschwere Ereignisse waren das Verfassungsreferendum, der völkerrechtswidrige Angriff auf den syrischen Kanton Afrin und nun die Ankündigung vorgezogener Wahlen Ende Juni. All das wird von systematischer Unterdrückung und Verfolgung oppositioneller und kurdischer Stimmen begleitet – auch in Deutschland. Wie sieht die aktuelle politische Situation in der Türkei aus? Welche Interessen verfolgt die Türkei mit dem Angriff auf Afrin und wie verhalten sich NATO, EU, USA, Russland und Deutschland dazu? Inwiefern wirkt sich der türkisch-kurdische Konflikt auf Deutschland aus? Über diese und weitere Fragen wird Kerem Schamberger sprechen. Nach einem Überblick über die Lage in der Türkei und die aktuellen Entwicklungen möchten wir gemeinsam mit euch diskutieren. Kerem Schamberger ist Kommunikationswissenschaftler und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Derzeit arbeitet er an seiner Promotion über das kurdische Mediensystem und war vor kurzem für seine eigene Forschung in Rojava (Nordsyrien).«

Samstag 19.05.18, 11:04 Uhr

Ein ernährungspolitisches Bochum?

Nyeleni.de und das Institut für Entwicklungsforschung und Entwicklungspolitik (IEE) an der Ruhr Uni laden am 6. Juni um 19:30 Uhr zu einer Diskussionsveranstaltung zur Förderung nachhaltiger regionaler Ernährungssysteme in Bochum und Umgebung im „botopis – raum9“, Griesenbruchstr. 9: In Deutschland und weltweit machen sich Ernährungs- und Landwirtschaftsinitiativen auf den Weg, einen sozial-ökologischen Wandel im Bereich von Landwirtschaft und Ernährung herbeizuführen. Sie erkennen: Die fortschreitende Globalisierung und Industrialisierung des Welternährungssystems führt in eine Sackgasse. Auch in Bochum tut sich etwas in Sachen Ernährungssouveränität: eine solidarische Landwirtschaft, urbane Gärten, Foodsharing-Gruppen und weitere Initiativen machen vor, wie Ernährungssysteme auf die regionale Ebene zurückgeholt und demokratisch, ökologisch nachhaltig und sozial gerecht gestaltet werden können. (weiterlesen)

Donnerstag 17.05.18, 12:55 Uhr
Linksfraktion beantragt Sozialtarif für Strom und Gas

Mehr Stromsperren denn je in Bochum

Im Jahr 2017 haben die Stadtwerke bei insgesamt 3.880 Bochumer Anschlüssen den Strom abgedreht, weil die Betroffenen ihre Rechnungen nicht bezahlen konnten – mehr als jemals zuvor. Das ist das Ergebnis einer Anfrage der Linksfraktion im Rat. Die Linke sieht darin “ein Zeichen der zunehmenden Armut und sozialen Spaltung” und schreibt:  »Auf der kommenden Ratssitzung am 7. Juni wird die Fraktion deshalb die Einführung eines Sozialtarifs für Strom und Gas sowie den Verzicht auf Strom- und Gassperren bei den Stadtwerken beantragen. Mit kontinuierlichen Anfragen hat Die Linke die Zahl der Stromsperren der vergangenen zehn Jahre dokumentiert. Zusammen betrachtet wird die dramatische Entwicklung besonders deutlich: Von 2007 bis 2012 hatte sich die Zahl der Betroffenen bereits um 81 Prozent erhöht, inzwischen beträgt die Erhöhung 181 Prozent innerhalb von zehn Jahren. (weiterlesen)


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