Samstag 31.01.15, 08:32 Uhr

TTIP und seine Folgen für den Bildungsbereich

Auf Einladung der Bochumer Occupy-Initiative informiert Jochen Bauer, Sprecher der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) in Bochum, über die drohenden Folgen des “Freihandelsabkommen” TTIP für den Bildungsbereich. Das Ganze findet am Montag, den 2. Februar um 19 Uhr im Sozialen Zentrum statt. Jochen Bauer beschreibt die Interessen der Finanzwirtschaft an TTIP und geht dann der Fragen nach, was es bedeutet, wenn der Bereich Bildung nach rein ökonomischen Gesichtspunkten organisiert wird. Warum sollten die jetzigen Bildungsstandards nicht als ein Investitionshemmnis bewertet werden? Warum sollte bei einem amerikanischen Bildungsanbieter eine Lehrkraft in Deutschland mehr Geld verdienen als in den USA? Sein Gesamtfazit zu den drohenden Folgen von TTIP: “In der Summe ist TTIP ein Angriff auf die Demokratie und den Rechtsstaat.”

Freitag 30.01.15, 19:24 Uhr

space-left: Filmabend mit Cocktails

Zum 10 jährigen Jubiläum des Sozialen Zentrums veranstatet die HackerInnen-Initiative space-left am Samstag, den 31. 1. ab 20 Uhr einen Filmabend mit Cocktails. Auf dem Spielplan stehen folgende vier Kurzfilme: Elephants Dream (11 min); Big Buck Bunny (10 min); Sintel (15 min) und Tears of Steel (12 min).  Bei allen Filmen handelt es sich um Open Source Filme, die mit der Blender-Software erstellt wurden.  Somit wurde mit diesen Filmen auch politisches Neuland betreten. Im Anschluss kann bei Cocktails über Open Source und Creative Commons diskutiert werden. Es werden sich bestimmt die ein oder andere geeignete Gesprächspartner_innen finden.

Freitag 30.01.15, 13:09 Uhr

bodo im Februar

20 Jahre „bodo“: Vor genau 20 Jahren, im Februar 1995 erschien die erste Ausgabe des sozialen Straßenmagazins in Bochum, Dortmund und Umgebung. Neben Rück- und Ausblicken setzt das aktuelle Heft auf das bewährte Rezept: Soziales, Kultur, Geschichten von hier – verkauft von Menschen in Not. Die Hälfte des Verkaufspreises von 2,50 Euro bleibt bei den VerkäuferInnen. Auf dem Titelbild ist der Schriftsteller und Theatermacher Jörg Albrecht abgebildet.  „Anarchie in Ruhrstadt“ heißt sein vierter Roman, seine Theaterarbeiten werden in Berlin, Wien, Basel und im Ruhrgebiet inszeniert. Dazu kommen Hörspiele, Installationen, Performances und Übersetzungen. In bodo ist ein Gespräch mit ihm über Metropolenträume und die Aufgabe der Literatur zu finden. (weiterlesen)

Freitag 30.01.15, 09:46 Uhr

Alles verändern (auch in Bochum)

Die Schwarze Ruhr-Uni wirbt am Montag, den 2. Februar  für den anarchistischen Aufruf “Alles verändern”. Treffpunkt ist um 18 Uhr  vor die Cafeteria in Gebäude GB der Ruhr-Uni. Der Aufruf beginnt mit den Zeilen: »Wenn du etwas Beliebiges verändern könntest, was wäre es? Würdest du für den Rest deines Lebens Urlaub machen? Dafür sorgen, dass fossile Brennstoffe aufhören Klimawandel zu verursachen? Dir ethisch vertretbare Banken und Politiker_innen wünschen? Jedenfalls wäre sicherlich nichts unrealistischer, als alles so zu belassen wie es ist, und andere Resultate zu erwarten. In unseren privaten finanziellen und emotionalen Kämpfen spiegeln sich globale Unruhen und Katastrophen wider. Wir könnten all unsere Zeit darauf verwenden, ein Feuer nach dem anderen zu löschen, aber sie haben alle die selbe Ursache. Stückweise zu reformieren wird nichts in Ordnung bringen: Wir müssen alles, entsprechend einer anderen Logik, überdenken.«

Donnerstag 29.01.15, 17:03 Uhr

Unsicherheit um Opel-Werksflächen

Die Soziale Liste schreibt: »Während die Opel-Werksflächen in Laer (Werk I) Mitte des Jahres „in das Eigentum der Bochum Perspektive 2022 GmbH“ übertragen werden sollen, blockiert GM/Opel die Flächen im Bochumer Osten (Werk II und Werk III) weiter. Diese Informationen sind einer Mitteilung der Verwaltung zu entnehmen, die damit eine Anfrage der Sozialen Liste im Strukturentwicklungsausschuss beantwortet. „Opel beabsichtigt das Warenverteilzentrum (Warehouse) künftig sowohl auf den Flächen des Werkes II, wie auch auf III zu betreiben“, heißt es wörtlich in der Mitteilung. Günter Gleising, Ratsmitglied der Sozialen Liste, kritisiert diese Entwicklung, weil damit Neuansiedlungen im Bochumer Osten in weite Ferne gerückt sind. Hinzu kommt, dass für die Werksflächen in Laer keine konkreten und umfassenden Informationen über Altlasten vorliegen. (weiterlesen)

Donnerstag 29.01.15, 14:16 Uhr

Jekits: Mogelpackung aus Düsseldorf

Das in Bochum entwickelte und anerkannte Förderprogramm „Jedem Kind ein Instrument“ (Jeki) soll stark zusammengekürzt werden. Unter dem Namen „Jedem Kind Instrumente, Tanzen, Singen“ (Jekits) sollen Eltern zukünftig für weniger Förderung mehr zahlen. Im Kulturausschuss des Rats der Stadt Bochum hat Horst Hohmeier, Ratsmitglied der Linken, den Plan massiv kritisiert. Nach der Aussprache hat der Ausschuss die Beschlussfassung über die Umsetzung von Jekits in Bochum in die Ratssitzung am 19. Februar verschoben. „Jekits ist eine Mogelpackung der rot-grünen Landesregierung“, sagt Horst Hohmeier. „Auch bisher gab es Angebote für Gesang und Tanz an fast allen Grundschulen und Musikschulen in NRW. Wenn sie jetzt in das Förderprogramm integriert werden, eröffnet das die Möglichkeit, statt qualifiziertem und aufwendigem Instrumentenunterricht alternativ Musik und Tanz in großen Gruppen anzubieten. Das ist nichts anderes als eine Kürzungsmaßnahme zu Lasten der Kinder – zumal sich die Förderung von beidem explizit ausschließen soll.“ (weiterlesen)

Donnerstag 29.01.15, 10:47 Uhr
Mindestlohn-Trickserei der Arbeitgeber

Vorsicht beim neuen Arbeitsvertrag

Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) warnt: Nicht in die „8,50-Euro-Arbeitsvertragsfalle“ tappen! Mehr als 33.500 Beschäftigte in Bochum profitieren vom neuen gesetzlichen Mindestlohn. Aber gerade sie sollten jetzt aufpassen. „Wenn der Chef einen neuen Arbeitsvertrag vorlegt und dabei auf den neuen Stundenlohn von 8,50 Euro verweist, ist Vorsicht geboten“, sagt Yvonne Sachtje. Die Geschäftsführerin der NGG-Region Ruhrgebiet befürchtet, dass einige Arbeitgeber die Mehrausgaben beim Lohn jetzt auf die Beschäftigten abwälzen. „Konkret sieht das dann so aus, dass die Betriebe kein Urlaubsgeld mehr zahlen oder das Weihnachtsgeld streichen. Um das zu erreichen, versuchen sie jetzt, ihren Beschäftigten neue Arbeitsverträge unterzujubeln“, sagt Sachtje. Auch Nachtzuschläge oder Extrazahlungen für die Arbeit an Sonn- und Feiertagen könnten in einem neuen Arbeitsvertrag gestrichen werden. (weiterlesen)

Donnerstag 29.01.15, 07:29 Uhr
Dokumentarfilme im Stadtarchiv

Militarismus und Denkmäler

Das Stadtarchiv zeigt am heutigen Donnerstag, den 29.  1. um 19 Uhr in der Wittener Straße 47, zwei kurze Filme zum Thema „Der Erste Weltkrieg und die Folgen“. „Ehrentag der 67er“ ist ein 13-minütiger Schwarz-Weiß-Film der städtischen Bildstelle von 1935. Die noch nie der breiten Bochumer Öffentlichkeit gezeigten Aufnahmen vermitteln ein Bild der Vorkriegszeit mit ihren – die damalige Gesellschaft prägenden – militäristischen Traditionen. Gezeigt wird die Einweihung des Soldatendenkmals im Bochumer Stadtpark. Nach den Intentionen der Veteranen des 4.  Magdeburgischen Infanterieregiments Nr. 67 sollte das Kriegerdenkmal an die im Ersten Weltkrieg “gefallenen” Regimentsangehörigen erinnern. Im August 1935 wurde es eingeweiht. Erinnernd an die “Gefallenen” des Ersten Weltkrieges wird eine Brücke zu der neuen Wehrmacht geschlagen. Der Film wurde bei den zweiten nationalen Amateurfilmtagen 1935/36 ausgezeichnet. Danach wird das Video „Der Überzahl erlegen: Kriegerdenkmale in Bochum“ von KlackZwoB aus dem Jahr 1994 gezeigt. Es beschäftigt sich 20 Minuten mit zwei Bochumer Kriegerdenkmäler: dem „Löwen an der Königsallee” gegenüber dem Schiller-Gymnasium sowie mit den abgesägten „Soldaten im Stadtpark”, an die nur noch eine Mauer erinnert und die nun im Foyer des Stadtarchivs liegen. (weiterlesen)

Mittwoch 28.01.15, 15:52 Uhr
Arbeitskreis Umweltschutz Bochum

Helfende Hände für die Umwelt gesucht

Der Arbeitskreis Umweltschutz Bochum e. V. (AkU) lädt zur Mitarbeit ein: »Viele Menschen finden Natur schön und genießen sie beim Spazieren gehen. Sie möchten sie schützen und für ihre Kinder erhalten. Möglichkeiten dafür bietet der AkU in vielfältiger Art. In den nächsten Wochen werden z. B. Kopfweiden geschnitten. Hierzu werden Menschen gesucht, die Freude am Baumschnitt haben und dadurch das Überleben dieser wichtigen Baumform ermöglichen. Es hilft aber auch, die abgesägten Äste zusammenzutragen. Von großer Bedeutung ist es, Kinder für die wichtigen Themen des Umwelt- und Naturschutzes zu sensibilisieren. Daher kann immer neue Unterstützung für die Betreuung der Kindergruppe gebraucht werden. Mit den Kindern wird intensiv die Natur beobachtet oder mit Naturmaterialien gebastelt, um so die Begeisterung für Tiere und Pflanzen zu erwecken. (weiterlesen)

Dienstag 27.01.15, 21:16 Uhr
Birgit Naujoks auf dem Empfang der Sozialen Bewegung:

Rassismus per Gesetz

Auf dem Neujahrsempfang der sozialen Bewegung hat die Geschäftsführerin des Flüchtlingsrates NRW Birgit Naujoks (Foto) auf einige aktuelle Entwicklungen in der deutschen Flüchtlingspolitik hingewiesen. Sie kritisierte den vom Bundeskabinett verabschiedeten Gesetzentwurf zur „Neubestimmung des Bleiberechts und der Aufenthaltsbeendigung“: “Mit der Einführung der neuen Haftgründe könnte zukünftig theoretisch fast jeder Flüchtling in Abschiebungshaft genommen werden. Und die geplanten Wiedereinreise- und Aufenthaltsverbote sind quasi lex specialis für Menschen aus Serben, Mazedonien und Bosnien-Herzegowina. Rassismus per Gesetz.” Sie erneuerte außerdem die Forderung des Flüchtlingsrates  nach Einführung normierter Mindeststandards in Gemeinschaftsunterkünften. Der  Flüchtlingsrat NRW hat vor kurzem eine Petition hierzu gestartet, die hier unterstützt werden kann. Der mit viel Zustimmung bedachte Beitrag von Birgit Naujoks im Wortlaut.

Dienstag 27.01.15, 21:14 Uhr

Der CDU-OB-Kandidat?

Beim Rückblick auf ein Jahr Bewegung am Sonntag im Bahnhof Langendreer ist ein Selbstdarstellungsvideo des Bochumer CDU-Rechtsaußens Dirk Schmidt präsentiert worden, mit dem er sich als CDU-Kandidat für die Oberbürgermeister-Wahl im September empfiehlt. Schmidt ist Ratsmitglied in Bochum und als Geschäftsführer der CDU-Fraktion im Regionalverband Ruhr ein überregional profilierter Politiker. Die CDU in Wetter war z. B. so begeistert von ihm, dass sie ihn vor zwei Jahren zum CDU-Bürgermeister-Kandidaten ihrer Stadt kürte. Er holte auf Anhieb mehr als 22 Prozent. Das könnte er auch in Bochum schaffen. Der Lieblingsleser der Redaktion von bo-alternativ.de war am Sonntag von dem Film begeistert. Er hat darum gebeten, einen Link zu dem Film zu veröffentlichen, damit er ihn an Schwester und Schwager weiterleiten kann. Hier ist der Link. 

Dienstag 27.01.15, 21:13 Uhr

Bochumer Foodsharing Stammtisch

Immer am 2. Samstag des Monats trifft sich ab 17 Uhr der Bochumer Foodsharing Stammtisch im Alsenwohnzimmer,  Alsenstraße 27. Die Gruppe schreibt über sich: “Du möchtest aktiv gegen Lebensmittelverschwendung vorgehen? Du hast schon einmal von uns gehört, weißt aber eigentlich gar nicht so genau, wer wir sind und was wir machen? Du interessierst dich für nachhaltigen Konsum & ressourcenschonende Lebensweisen? Dann könnte es dir bei uns gefallen! Einmal im Monat treffen wir uns im Alsenwohnzimmer. Erst diskutieren wir im Plenum, was sich in den letzten Wochen bei uns getan hat und welche Aktionen anstehen, anschließend kochen wir gemeinsam mit geretteten Lebensmitteln und essen zusammen. In entspannter und gemütlicher Atmosphäre bleibt dabei auch immer sehr viel Zeit zum gemeinsamen Austausch und Kennenlernen. Komm doch einfach mal vorbei! Jeder ist willkommen! Unsere Handlungen haben einen politischen Hintergrund, jedoch haben wir keine parteipolitische Zugehörigkeit.”

Dienstag 27.01.15, 19:43 Uhr
Auftakt zur Schaffung eines lokalen Bündnisses

Abschiebungen verhindern

Am Mittwoch, den 11. 2. findet um 18:00 Uhr im Bahnhof Langendreer ein Treffen zu Thema “Abschiebungen verhindern” statt. In der Einladung heißt es: »Die Abschiebungspraxis deutscher Behörden ist für viele Asylsuchende traumatisierend. MitarbeiterInnen der Polizei und der Ausländerbehörden kommen, teilweise unangekündigt, nachts oder in den frühen Morgenstunden in die Flüchtlingsunterkünfte oder Wohnungen, um die Betroffenen zum Flughafen zu bringen. Diese haben meist nur eine halbe Stunde Zeit, um auszuwählen, was sie mitnehmen möchten. Dabei darf ihr Gepäck höchstens 20 kg pro Person betragen. Die Möglichkeit, sich von FreundInnen und Verwandten zu verabschieden oder einen Rechtsanwalt zu kontaktieren gibt es meist nicht. Insbesondere für Kinder sind solche Szenarien traumatisierend. Viele Organisationen und Initiativen kritisieren Abschiebungen deshalb als unwürdige und inhumane Praxis und auch in der Zivilgesellschaft regt sich zunehmend Widerstand. Dennoch wurden im Jahr 2013 insgesamt 10.198 Menschen aus Deutschland abgeschoben, ein Drittel mehr als noch im Vorjahr 2012. (weiterlesen)

Dienstag 27.01.15, 18:40 Uhr

Nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus

„Die wichtigste Schlussfolgerung anlässlich des 70. Jahrestages der Befreiung des deutschen Konzentrationslagers Auschwitz durch die Rote Armee muss ‚Nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus‘ lauten. Ich verneige mich in tiefer Demut vor den Opfern des deutschen Faschismus und danke den Befreiern – vor allem denen, aus der Sowjetunion“, erklärt Sevim Dagdelen, Bochum Bundestagsabgeordnete  der Linksfraktion, anlässlich des 70. Jahrestages der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz am 27. Januar. Dagdelen weiter: „Heute gilt es jedoch nicht nur der Opfer zu gedenken, sondern diesen Gedenktag zugleich als stete Verpflichtung anzuerkennen, sich konsequent gegen Militarismus und Krieg, Rassismus und Antisemitismus zu engagieren. Wer es bezüglich der Solidarität mit den letzten Auschwitzüberlebenden ernst meint, und an die barbarischen Ereignisse in der industriellen Massenmordanstalt erinnern will, ist daher nicht nur verpflichtet, den damaligen Befreiern zu danken, sondern sich auch aktuell gegen Faschisten stark zu machen, wo auch immer sie auftreten.”

Dienstag 27.01.15, 15:11 Uhr

Es fehlt eine fünfte Gesamtschule

In einem Interview in der WAZ vom 23. Januar 2015 behauptet der Schulleiter des Heinrich-von-Kleist Gymnasiums, Eckhard Buda, die GEW führe „fast eine Rufmordkampagne“ gegen seine Schule. Dies weist der GEW – Stadtverband mit aller Schärfe zurück, so GEWSprecher Jochen Bauer. Zwar favorisiert die GEW die Gründung einer fünften Gesamtschule, da seit Jahren ein Anmeldeüberhang im dreistelligen Bereich für die integriert arbeitenden Gesamt-, Sekundar- und Gemeinschaftsschulen besteht, der aber durch die vorhandenen Schulen nicht aufgefangen werden kann. Problematischer wird die Lage dadurch, dass die Bochumer Gesamtschulen seit Jahren mehr SchülerInnen aufnehmen, als ihre Kapazitäten eigentlich hergeben. Verschärft wird diese Problematik zusätzlich, so Bauer weiter, dass die integriert arbeitenden Schulen in die Inklusion einsteigen und Seiteneinsteiger aus Osteuropa aufnehmen, ohne dass dafür die erforderlichen Raumkapazitäten vorhanden sind. (weiterlesen)

Montag 26.01.15, 18:02 Uhr

Frauen auf der Flucht

Vortrag und Gespräch zur Lebenssituation geflüchteter Frauen

Am Dienstag, den 3. 2. findet um 19:00 Uhr im Sozialen Zentrum eine Veranstaltung statt zum Thema: Frauen auf der Flucht. In der Einladung heißt es: »Frauen fliehen häufig aus anderen Gründen als Männer und sind bei der Flucht zusätzlichen geschlechtsspezifischen Gefahren ausgesetzt. Nach traumatischen Ereignissen, die diese Frauen meist auf der Flucht erleiden mussten, folgt eine systematische Ausgrenzung der Frauen beispielsweise durch die Unterbringung in Sammelunterkünften, Arbeitsverbote und unzureichende medizinische Versorgung in Deutschland. Zusätzlich sind geflüchtete Frauen der ständigen Angst vor der Abschiebung und der alltäglichen Bedrohung durch Rassismus und Sexismus ausgesetzt. All dies führt dazu, dass asylsuchende Frauen sich in Deutschland oft nicht sicher fühlen. (weiterlesen)

Montag 26.01.15, 17:55 Uhr

Petition gegen das Gänsereiten

Es gibt offensichtlich einen Wettbewerb zwischen Bochum und Wattenscheid, welcher Stadtteil das peinlichere “Volksfest” hat. Bei wem müssen sich BochumerInnen und WattenscheiderInnen mehr fremdschämen: bei den Maischützen oder bei den  Gänsereitern? Das Maischützenfest basiert auf einer PR-Idee eines vom Siechtum bedrohten Schützenvereins in den 50-ger Jahren. Hier wird Militarismus mit einer erfundenen Geschichte verknüpft und u. a. mit großem Zapfenstreich zelebriert. Die Wattenscheider Tradition ist authentisch. Es war ein Ertüchtigungstraining für Soldaten, es zu schaffen auf dem Pferd reitend einer lebenden über ihm hängenden Gans den Kopf abzureißen. Während in zivilisierteren Nachbarstädten für dieses Spektakel inzwischen eine Attrappe genutzt wird, bestehen die Wattenscheider darauf, eine echte tote  Gans einzusetzen. Eine Petition an Hannelore Kraft, die Stadt Bochum und die Oberbürgermeisterin fordert: Schützt unsere Kinder – stoppt das Gänsereiten.

Montag 26.01.15, 17:01 Uhr

Divestment bei RWE gefordert

Am Freitag, den 30. Januar findet um 19 Uhr im Alsenwohnzimmer eine Infoveranstaltung zur Divestmentkampange von FossilFree statt. In der Einladung heißt es: »Es wird Zeit das Bochum seine RWE Aktien abstößt. Die Stadt Bochum hält derzeit 6,6 Millionen Aktien vom Energiekonzern RWE im Wert von 140 Millionen Euro. Der Konzern ist mit E.On der größte CO2-Emitter in Europa und heizt den Klimawandel damit massiv an. Das nimmt sich die Fossil Free Kampagne zum Anlass, um Divestment der kommunalen Gelder von den 200 weltweit größten Kohle-, Öl- und Gasunternehmen in Universitäten, Städten, Banken, religiösen Gemeinschaften und anderen öffentlichen Institutionen zu fordern. (weiterlesen)


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