Montag 29.08.16, 17:52 Uhr
Freitag: Konzert & Party

Compania Bataclan Live + Beatz & Bohnen

Am Freitag, 2. September, um 21:00 gastiert die Compania Bataclan - nach ihrem El Furioso-Konzert beim diesjährigen Rubissimo-Festival  – zum letzten Mal in 2016 in Bochum in der Location “Die Trompete” (Viktoriastr. 45). In der Einladung heißt es: “Musikalisch hat sich in mehrfacher Hinsicht einiges verändert: neben alten Klassikern wie Kolomeyka, Doina und Max Hölz sowie personeller Umstrukturierung, jetzt Companero Luce am elektronischen Saz, verortet sich die Compania jetzt mehr bei anatolischen Grooves und ReggaeSka. Kabaretttistisches Zwischenspiel von Planeta Autonomia ist fester Bestandteil des Programms geblieben, ebenso wie Balkan – und Klezmer-Songs. Inhaltlich wie zumeist am politischen Puls der Zeit. Demnach werden einige neue Songs an s Ohr der ZuhörerInnen gebracht. (weiterlesen)

Montag 29.08.16, 07:50 Uhr

Bericht von RefugeeStrike Bochum

Ein Bericht von RefugeeStrike Bochum über die Gespräche mit der Stadt Bochum (Stabsstelle Operative Flüchtlingsarbeit) im August: »Im August fanden zwei weitere Gespräch mit der Stadt Bochum statt. Am 2. sowie 19. August fand das Gespräch mit dem Leiter der Stabsstelle Dirk Hagebölling statt. Während der Gespräche wurden erneut der Umgang der Stadt mit Geflüchteten, die Umsetzung unserer Forderungen sowie derzeitige Pläne der Stadt thematisiert. Hier folgt unsere Zusammenfassung der Gespräche:Laut Anweisung des Innenministeriums sollen alle Geflüchteten bis Oktober zumindest einen Asylantrag gestellt haben können. Die Bezirksregierung Arnsberg ist seit August für die Terminvergabe zuständig. Anfang dieses Monats hat die Stadt Bochum in einer Pressemitteilung außerdem angekündigt, dass sie in Kooperation mit dem BAMF und der Bezirksregierung täglich 120 Plätze zur Antragsstellung und Anhörung direkt in Bochum ausgehandelt habe. Antragsstellende müssten deshalb nicht erst in andere Außenstellen gefahren werden, was sonst Aufgabe der Stadt gewesen wäre. Die Termine beim Bochumer BAMF sollen ab Ende August vergeben werden. Die Möglichkeit zur Antragsstellung in Bochum begrüßen wir. (weiterlesen)
Sonntag 28.08.16, 17:58 Uhr

Antikriegstag 2016: Krieg ist keine Lösung

Zum Antikriegstag 2016 laden der DGB Bochum und das Bochumer Friedensplenum am Donnerstag, 1. September, 19.00 Uhr im ver.di-Haus, Universitätsstr. 76,  ein. Nach einem Grußwort von Jochen Bauer für den DGB werden Ausschnitte aus dem WDR-Film “Es begann mit einer Lüge” gezeigt,  die die Begründungen für den Krieg gegen  Jugoslawien in Erinnerung rufen. Serdar Yüksel, Mitglied des Landtages, berichtet anschließend über seine Reise in den Kosovo: ”Der Kosovo im Jahr 2016 – Gewinner und Verlierer in einem zerstörten Land.”

Sonntag 28.08.16, 16:56 Uhr

Gedenken an Betti Hartmann

Zum Gedenken an Betti Hartmann, die jüdische Wattenscheider Schülerin, die mit 15 Jahren in Auschwitz ermordet worden ist, wird das neu gegründete Kuratorium “Stelen der Erinnerung” am Mittwoch, 31. August um genau 14:40 Uhr (Todestag und –Uhrzeit) Blumen am Betti-Hartmann-Platz vor dem Wattenscheider Rathaus niederlegen. SchülerInnen der Maria-Sibylla-Merian-Gesamtschule und der Märkischen Schule Wattenscheid hatten die Todesurkunde von Betti Hartmann von einer Studienfahrt nach Auschwitz mitgebracht. Wer sich dieser Aktion anschließen und ebenfalls der Verbrechen an Betti Hartmann und unzähligen anderen jüdischen Menschen gedenken möchte, ist herzlich willkommen.

Freitag 26.08.16, 08:59 Uhr

Die Arbeiterwohlfahrt (AWO) will engagierte Betriebsrätin loswerden

Die Arbeiterwohlfahrt (AWO) Westliches Westfalen versucht weiter, eine fristlose Kündigung der stellv. Betriebsratsvorsitzenden im Rosalie-Adler-Zentrum Bochum-Dahlhausen, Sabine Kleemann, durchzusetzen. Nachdem das Arbeitsgericht Bochum die fristlose Kündigung abgelehnt hat, versucht die AWO nun, die von der Belegschaft mit großer Mehrheit gewählte Be-triebsrätin und Gesamtschwerbehindertenvertrauensperson mit Hilfe des Landesarbeitsgerichts (LAG) in Hamm loszuwerden. Am 30. August berät das LAG über die Beschwerde der AWO gegen das Urteil des Arbeitsgerichts Bochum. Diesmal hatte die AWO der Betriebsrätin vorgeworfen, sie habe eine neue Wohnbereichsleiterin mit Drohungen auf einer Trauerkarte gemobbt. (weiterlesen)

Donnerstag 25.08.16, 19:23 Uhr

Die Stadt soll sich schützend vor die Flüchtlinge stellen!

Die LInksfraktion schreibt: »Hunderten von anerkannten Flüchtlingen droht die Vertreibung aus Bochum. Am heutigen Donnerstag haben etwa 80 von ihnen vor dem Rathaus dagegen protestiert, dass die Stadt sie dazu auffordert, die Kommune zu verlassen – trotz Aufenthaltsrecht und legalem Umzug nach Bochum. Die Linksfraktion hat die Proteste vor Ort unterstützt und kritisiert das Vorgehen der Stadt. Die Stadt Bochum fordert aktuell mit Bezug auf das im Juli erlassene „Integrationsgesetz“ Geflüchtete auf, die Kommune zu verlassen. Insgesamt sind mehrere hundert Menschen betroffen. „Viele der protestierenden Familien haben hier bereits eine Wohnung gefunden, ihre Kinder gehen in Bochum zur Schule. Nach der zermürbenden Wartezeit während der Bearbeitung ihres Asylantrags haben sie nun damit begonnen, sich hier ein Leben aufzubauen“, sagt Gültaze Aksevi, Ratsmitglied Der Linken. „Ihr Umzug nach Bochum war völlig legal. Es ist ein Unding, dass die so genannte Wohnsitzauflage sogar rückwirkend für alle gelten soll, die seit dem 1. Januar nach Bochum gezogen sind.“ (weiterlesen)

Donnerstag 25.08.16, 14:12 Uhr

Flüchtlinge sollen bleiben

Die Medizinische Flüchtlingshilfe (MFH) und die Grüne Ratsfraktion haben in Erklärungen den heutigen Protest der Geflüchteten vor dem Rathaus unterstützt. Die Stellungnahme der MFH: »Unter dem Motto „Wir wollen bleiben!“ haben sich heute mehr als 60 Flüchtlinge vor dem Bochumer Rathaus versammelt, um gegen das neue Integrationsgesetz und die damit verbundene Wohnsitzauflage zu protestieren. Während Flüchtlinge nach Abschluss ihres Asylverfahrens bisher frei wählen konnten, wo sie leben möchten, wird dies nun durch das neue Integrationsgesetz ausgehebelt. (weiterlesen)

Donnerstag 25.08.16, 13:03 Uhr
Offener Brief an Ministerpräsidentin Kraft und OB Eiskirch:

Schützen Sie uns vor dieser Polizei

Bochumer “Bündnis gegen Rechts“ kritisiert aggressive Polizeistrategie

Polizeiübergriff am 19. Juni 2016

Mit einem „Offenen Brief“ an Ministerpräsidentin Hannelore Kraft und den Oberbürgermeister der Stadt Bochum Thomas Eiskirch hat das „Bündnis gegen Rechts“ das Vorgehen der Polizei in Bochum am 1.Mai und am 19.Juni heftig kritisiert. Gestern wurde der „Offene Brief“ in einer Pressekonferenz vorgestellt. Uli Borchers vom „Bündnis gegen Rechts“ vertrat die Einschätzung, dass insbesondere am 1. Mai und am 19. Juni das polizeiliche Vorgehen eine drastische Veränderung zu den Demonstrationen der letzten Jahre gezeigt hat. Die große Anzahl der anwesenden und eingesetzten Polizeikräfte, die Anwesenheit von Wasserwerfer und Reiterstaffel und der am 1. Mai kreisende Hubschrauber waren nicht nur völlig unverhältnismäßig, sondern auch bedrohlich und abschreckend. Rolf Geers vom Kinder- und Jugendring konnte Beispiele dafür vortragen, dass einige der im Jugendring organisierten Gruppen sich wegen der Polizeidominanz vom 1. Mai nicht an der Menschenkette gegen Rassismus beteiligt haben. Der Kinder- und Jugendring ist dafür bekannt und anerkannt, dass die Beteiligung von jungen Menschen an Aktionen gegen rassistische Organisationen und Parteien ein Schwerpunkt der politischen Arbeit ist. (weiterlesen)

Donnerstag 25.08.16, 10:32 Uhr

“Wir wollen bleiben”

Seit heute Morgen um 8 Uhr demonstrieren Geflüchtete vor den Rathaus gegen die nach dem neuen “Integrations”gesetz geplante Verbannung aus Bochum.  Der Treffpunkt Asyl erklärt dazu unter der Überschrift: ‘Widersprüche des neuen „Integrationsgesetzes“ zwingen Bochumer Geflüchtete zur Desintegration’: »In Bochum protestieren heute einige Familien, die als Flüchtlinge anerkannt worden sind, gegen die widersinnigen Auswirkungen des neuen „Integrationsgesetzes“. Das Gesetz, das am 07.07.2016 beschlossen wurde, beinhaltet eine sogenannte „Wohnsitzauflage“ (§ 61 AufenthG). Diese Regelung wurde im Vorfeld der Verabschiedung des Gesetzes sogar schon vor dem Europäischen Gerichtshof kontrovers diskutiert. Die Wohnsitzauflage besagt, dass die Betroffenen trotz Aufenhaltstitel ihren Wohnort innerhalb Deutschlands nicht mehr frei wählen dürfen. Vorgeschobenes Argument für diese Entscheidung war unter anderem die Verhinderung von so etwas wie „Ghettobildung“. De facto ging es aber hauptsächlich um finanzielle und organisatorische Fragen im Zusammenhang mit der Verteilung von geflüchteten Menschen im Bundesgebiet. (weiterlesen)

Donnerstag 25.08.16, 10:05 Uhr

Park(ing) Day am 16.9. auf dem Südring!

An jedem dritten Freitag im September werden am Park(ing) Day in über 160 Städten weltweit PKW-Stellplätze in kleine öffentliche Parks verwandelt – mit Rasen, Gartenstühlen und Sonnenschirm. Oder mit Teppich, Sofa und einem Tisch zum Spielen. Es gibt Musik, Spiele und Mitmachaktionen für Kinder und Erwachsene. Alles ganz entspannt und friedlich. Von 16 bis 19 Uhr findet die Aktion auf dem Bochumer Südring mit. Bis Ende August können sich noch interessierte Initiativen und Einzelpersonen melden, die sich beteiligen möchten. Weitere Informationen gibt es auf der Seite der Fahrrad-Initiative www.urbanradeling.de, die die Koordination der Aktion übernommen hat.

Donnerstag 25.08.16, 10:04 Uhr

Anarchistischer Block auf der TTIP-Demo

Die schwarze Ruhr-Uni, die anarchistische Gruppe Dortmund und einige weitere Anarchist*innen aus dem Ruhrgebiet rufen zu einem anarchistische Block auf der Demo gegen TTIP und CETA in Köln am 17. September auf: »Wir wollen uns der Demonstration in Köln kritisch – solidarisch anschließen. Der Aufruf. Es wird auch eine gemeinsame Anreise geben. Treffpunkt in Bochum ist um 10.40 Uhr auf dem Platz vor dem Hauptbahnhof. Holen wir uns unsere Leben zurück – Für einen konsequenten Kampf gegen Kapital, Nation und Staat – Für die Anarchie!«

Donnerstag 25.08.16, 06:15 Uhr

Refugee Strike zum Hintergrund des heutigen Protestes vor dem Rathaus

Refugee Strike Bochum schreibt zu der heute Vormittag stattfindenden Protestaktion von Geflüchteten vor dem Rathaus: »Hintergrund ist das neue so genannte „Integrationsgesetz“, das vom Bundestag und Bundesrat beschlossen wurde. Aufgrund dieses Gesetzes soll jetzt eine große Anzahl von in Bochum lebenden Geflüchteten die Auflage bekommen, zurück in ländliche Gebiete zum Beispiel in Ostdeutschland zu ziehen. Die Betroffenen haben größtenteils nach großen Mühen eine Wohnung in Bochum gefunden, ihre Kinder gehen hier in Bochum zur Schule. Sie sind nach Erhalt der Aufenthaltsgenhemigung aus ganz unterschiedlichen Gründen nach Bochum gezogen: Weil sie in ihren Ankunftsgemeinden rassistischen Übergriffen ausgesetzt waren, weil es auf dem platten Land nicht die geringste Chance auf einen Arbeitsplatz gab, oder weil es hier bessere Weiterbildungsmöglichkeiten gibt. Sie sind völlig legal nach Bochum gezogen, aber weil das erst im Juli erlassene Gesetz rückwirkend ab dem 1. Januar 2016 gelten soll, sollen sie jetzt trotzdem vertrieben werden.«
Mittwoch 24.08.16, 21:33 Uhr

Donnerstagvormittag: Protest gegen die Vertreibung aus Bochum durch das „Integrationsgesetz“

Eine Gruppe von Geflüchteten ruft für den morgigen Donnerstagvormittag (25. 8.) von 8.00 Uhr bis 12.00  zu einer Protestdemonstration vor dem Rathaus auf. Die Aktion wird vom Refugee Strike Bochum unterstützt. Der Aufruf: »Bundestag und Bundesrat haben ein neues, rückschrittliches Gesetz verabschiedet, durch das wir jetzt aus Bochum vertrieben werden sollen. Es nennt sich „Integrationsgesetz“, ist aber das genaue Gegenteil – ein Gesetz zur Verhinderung von Integration. Es soll uns zwingen, in Gebiete in Deutschland zu ziehen, in denen wir keine Zukunft haben. Wir haben damit begonnen, uns in Bochum ein Leben aufzubauen. Jetzt sollen wir gezwungen werden aus Bochum weg zu ziehen… (weiterlesen)

Mittwoch 24.08.16, 19:03 Uhr

Online-Plattform verschweigt kommerzielle Interessen

Die Soziale Liste Bochum sieht in der massiv in Bochum werbenden Internetplattform nebenan.de den Versuch der zielgerichteten Sammlung und Vermarktung von Adressen und Daten. In einer Erklärung der Liste heißt es: »Hinter den für „eine direkte Nachbarschaft“ werbenden Handzetteln stehen keine engagierten Privatpersonen, sondern die Profis einer Start-up-Firma, die mit einer innovativen Geschäftsidee ein schnell wachsendes Unternehmen mit hohem Wert schaffen wollen. Die Firma Good Hood GmbH, Berlin, steckt hinter den inzwischen deutschlandweit betriebenen Werbeaktivitäten. (weiterlesen)


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