Samstag 22.11.14, 08:00 Uhr

Aktionstage zur Beseitigung von
Gewalt gegen Frauen

Vor 15 Jahren erklärte die UN-Generalversammlung den 25. November zum Internationalen Tag zur Beseitigung der Gewalt gegen Frauen. Das autonome Frauenlesbenreferat der Ruhr-Uni hat in der nächsten Woche Aktionstage zu diesem Thema organisiert. Am Montag, den 24.11. um 18:30 Uhr gibt es in der Frauenbibliothek Lieselle (GA 02/60 Süd) einen Vortrag von Christine Theml: “Man muss in der Gegenwart schön Leben” Eine Auseinandersetzung mit drei unangepassten Künstlerinnen und ihren Leben. Am Dienstag, den 25. 11. findet um 18:00 Uhr im Frauenraum (GA 04/61 Süd) ein Workshop mit Martina Schmitz vom Dachverband der autonomen Frauenberatungsstellen NRW statt: “Und das soll Liebe sein?” Die Karawane für die Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnen aus Wuppertal hält am Mittwoch 26. 11. einen Vortrag über “Frauen auf der Flucht“. Beginn ist um 18:00 Uhr im Raum GBCF 04/611 Süd. Am Freitag, den 28. 11. wird schließlich noch ein Selbstverteidigungskurs für Frauen angeboten.

Freitag 21.11.14, 19:38 Uhr
30 Jahre Landlosenbewegung in Brasilien

Wem gehört das Land?

Am Mittwoch, den 26. November findet um 19.30 Uhr in der Goldkante, Alte Hattinger Straße 22 Info- und Diskussionsveranstaltung zum 30 jährigen Bestehen der Landlosenbewegung MST (Movimento dos Trabalhadores Rurais Sem Terra) in Brasilien statt. Als VertreteterInnen des MST werden Marisa de Fatima da Luz und Oswaldo Samuel Costa Santos über die Geschichte und die Erfahrungen ihrer sozialen Bewegung berichten. Zudem werden aktuelle Entwicklungen skizziert und alternative Modelle des Wirtschaftens in Brasilien dargestellt. Insbesondere wird auch auf Herausforderungen und Perspektiven der Bewegung eingegangen. In der Einladung heißt es: »Die Landlosenbewegung MST ist mit ca. 1,5 Millionen Mitgliedern die größte soziale Bewegung Lateinamerikas. (weiterlesen)

Freitag 21.11.14, 14:03 Uhr
ADFC: Alles nur schöner Schein? Bochum und die AGFS.

Schwarzbuch Radverkehr Bochum 2014

Mitte Juli 2014 hat die Stadt Bochum nach acht Jahren Vorlauf ihre Bewerbung an die „Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in Nordrhein-Westfalen e.V.“ (AGFS NRW) geschickt. Der ADFC schreibt in einer Pressemitteilung: »Wird Bochum jetzt eine fußgänger- und fahrradfreundliche Stadt? Ein Leser kommentierte die Bewerbung mit den Worten: „Wenn Bochum sich für die Aufnahme in die Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Städte bewirbt, sollte sich Nordkorea um die Aufnahme in die Arbeitsgemeinschaft demokratischer Staaten bewerben.“. Die versprochene Fahrradfreundlichkeit ist offensichtlich noch nicht auf den Straßen angekommen. Die Stadt Bochum muss erst noch beweisen, dass sie es ernst meint. (weiterlesen)

Freitag 21.11.14, 10:23 Uhr

Die Kraft der Schwachen

Die Humanitäre Cuba Hilfe Bochum e.V. hat den Film “Die Kraft der Schwachen” mit dem Protagonisten Jorgito Jérez und dem Filmemacher Tobias Kriele nach Deutschland eingeladen. In zehn Städten wird er auf dieser “Premierenrundreise”, die am am 23.11. in Berlin im Babylon beginnt, zu sehen sein. Der Dokumentarfilm zeigt die Entwicklung eines mit schwerer Behinderung geborenen Jungen zu einem aktiven jungen Mann, der als angehender Journalist über sein Leben, sein Land, sein Engagement und über die Welt spricht. Am Sonntag, 30. November um 17.00 wird Die Kraft der Schwachen (span. Original mit dt. Untertiteln) im Kino Endstation gezeigt. Anschließend gibt es auch hier ein Gespräch mit dem Protagonisten und dem Regisseur zu den Fragen von Chancengleichheit, Barrierefreiheit und Integration/Inklusion im cubanischen Bildungs- und Erziehungswesen. Der Einladungsflyer.

Freitag 21.11.14, 08:03 Uhr
Rote Ruhr-Uni: Deutsches Filmexil in der Sowjetunion 1933–1945

Antifa-Kino aus Moskau

Am Freitag, den 28. November lädt die Rote Ruhr-Uni um 19:00 Uhr im Raum GBCF 04/611 an der Ruhr-Uni zu einen Vortrag von Christoph Hesse ein: «Nach der Machtübergabe an die Nazis im Januar 1933 verließen etwa 2000 in der Filmindustrie Beschäftigte das Land. Die meisten von ihnen gingen zunächst nach Westeuropa, viele weiter nach Amerika. Einige zogen indessen nach Moskau. Anders als in Paris, London oder Hollywood waren dort offen antifaschistische Filme über Deutschland sogar ausdrücklich erwünscht. Doch auch im Bereich der Filmproduktion erwies sich die Sowjetunion schließlich nicht als das sichere und zuverlässige Bollwerk, als das damals nicht nur Kommunisten sie sehen wollten. Der Vortrag soll, unterstützt durch einige Filmausschnitte, einen einführenden Einblick in die in jeder Hinsicht außergewöhnliche und bis heute weithin unbekannte Geschichte des deutschen Filmexils in der Sowjetunion geben. Christoph Hesse ist Filmwissenschaftler. Er arbeitet an der FU Berlin an einem Forschungsprojekt zur Filmarbeit deutschsprachiger Emigranten in der Sowjetunion der 1930er und 40er Jahre.«

Donnerstag 20.11.14, 21:19 Uhr

TTIP und die roten Linien

Vorstand und Betriebsrat der BOGESTRA und ver.di hatten heute den Bochumer SPD-Bundestagsabgeordneten Axel Schäfer zu einer Diskussion über TTIP eingeladen. Schäfer hatte in einem Leserbrief in der ver.di-Mitgliederzeitung publik deren Chefredakteurin “eine völlig einseitige Agitation” in Sachen TTIP vorgeworfen. Sie folge “genau dem Terminus der Links-Partei. So werden immer wieder mit falschen Argumenten neue Ängste geschürt, die sich eins zu eins in ihrem Beitrag wiederfinden”.  Weiter schrieb Schäfer: “TTIP soll den Handel und die Investitionen auf beiden Seiten des Atlarıtiks erleichtern. Dazu sollen Bürokratie vermindert, Marktzugangshindernisse abgebaut und Doppelarbeiten verringert werden.”  (weiterlesen)

Donnerstag 20.11.14, 21:04 Uhr

Lesung mit Ellen Banda Aaku

Am Mittwoch, den 26.11., um 19.00 laden Bahnhof Langendreer und Exile Kulturkoordination e.V. (Essen) zu einer „Wortwelten“-Lesung mit Ellen Banda Aaku ein. Die Moderation der Lesung übernimmt Birgit Morgenrath (Köln), Journalistin und Expertin für Geschichte und Politik des südlichen Afrikas. Die Autorin liest aus Ihrem Roman „Patchwork“. Der Roman erzählt die Geschichten von drei Generationen Frauen im nachkolonialen Sambia der 1970er Jahre. Politische Ambitionen angesichts sozialer und kriegerischer Krisenherde und das Festhalten an verkrusteten Geschlechterrollen bilden den gesellschaftlichen Rahmen. (weiterlesen)

Donnerstag 20.11.14, 17:07 Uhr

Mini-Jobs als Maxi-Trend

Mehr als 34.830 Mini-Jobber gibt es derzeit in Bochum. Die meisten davon sind Frauen: 60 Prozent. Darauf hat die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) hingewiesen. Die NGG Ruhrgebiet beruft sich dabei auf Zahlen der Arbeitsagentur. Insgesamt sei die Anzahl der Mini-Jobs in den vergangenen zehn Jahren in Bochum deutlich gestiegen – um rund 18 Prozent. Die Hotel- und Gaststättenbranche habe sich dabei immer stärker zum „Mini-Job-Markt“ entwickelt: Vom Koch bis zur Kellnerin haben derzeit rund 4.030 Beschäftigte in Bochum einen Job, bei dem sie lediglich bis zu 450 Euro pro Monat verdienen, so die NGG. „Auch im Bäcker- und Konditorenhandwerk sind Mini-Jobs ein Maxi-Trend“, sagt Yvonne Sachtje. (weiterlesen)

Donnerstag 20.11.14, 13:08 Uhr

Blackbox Abschiebung

Zum Tag der Menschenrechte am 10. Dezember lädt der Initiativkreis Flüchtlingsarbeit Bochum zu einer Lesung in die Christuskirche ein: »Der Düsseldorfer Autor Miltiadis Oulios stellt aus seinem bei Suhrkamp erschienenen Buch „Blackbox Abschiebung“ Geschichten und Bilder von Menschen vor, die auf der Suche nach Schutz und einer Lebensperspektive gerne in Deutschland geblieben wären. Beleuchtet wird auch, welche Politik zur gegenwärtigen Abschiebepraxis führt und wie diese überwunden werden kann. Im Rahmenprogramm gibt es Musik und Tanz von WorldBeatClub e.V.. Dieser Verein bringt Flüchtlinge und Einheimische bei kulturellen Aktivitäten zusammen. Die im Initiativkreis zusammengeschlossenen Organisationen und Gruppen der Bochumer Flüchtlingsarbeit werden sich in Form einer Kontaktbörse mit Infoständen vorstellen. Interessierte, die sich gerne freiwillig für Flüchtlinge engagieren möchten, können hier unkompliziert Kontakt aufnehmen. Beginn ist um 19 Uhr. Der Eintritt ist frei.«

Mittwoch 19.11.14, 20:11 Uhr

Solidarisches Kuchenessen im SZ

Das Soziale Zentrum lädt für Sonntag, 23. November und Sonntag, 14. Dezember jeweils von 15 bis 18 Uhr zum leckeren solidarischen Kuchenessen bei Kaffee, Tee und alkoholfreiem Punsch ein. Gleichzeitig ist der KostNixLaden geöffnet und lädt zum Stöbern und Schenken ein.  Die Erlöse des Kuchenverkaufs kommen dem SZ zugute. Das SZ hat mit akuten, seine Existenz bedrohenden finanziellen Problemen zu kämpfen und ist auf Unterstützung angewiesen. In der Einladung heißt es: “Wir laden euch alle ein, das Leckere mit dem Guten zu verbinden, die Leckereien zu genießen, mit netten Menonschen zu plaudern und durch den Kuchen- und Getränkekauf das SZ zu unterstützen.  Kommt zahlreich, so dass wir gemeinsam das SZ als einen wichtigen Raum für die verschiedensten Gruppen und Initiativen in Bochum erhalten.”

Mittwoch 19.11.14, 15:01 Uhr
Ruhr-Uni bildet Neonazi-Kader zu Juristen aus

Erneutes Outing von Michael Brück

Einige Antifas haben eine Outing-Aktion an der Uni veranstaltet und schreiben: »Während der NRW-Innenminister heute einen Vortrag zu “Strategien gegen Rechtsextremismus” hält und ein Verbot der Neonazi-Partei “Die Rechte” immer noch prüft, schreiten Antifaschist_innen zur Tat. Heute wurde an der Ruhr-Uni Bochum (RUB) erneut mit Plakaten und Flugblättern auf den Jura-Studenten und NRW-Landesvizevorsitzenden der Nazi-Partei aufmerksam gemacht. Seit Oktober 2013 studiert Michael Brück an der RUB Rechtswissenschaft. Bereits im Dezember 2013 informierten Antifaschist_innen seine Kommiliton_innen in einer Jura-Vorlesung über das Treiben des Neonazi-Kaders. Hierbei kam es zu tumultartigen Szenen, als der Professor gegenüber einem als Weihnachtsmann verkleideten Aktivisten handgreiflich wurde. Die RUB versuchte daraufhin, Antifaschist*innen mit einer eigenen Kampagne unter dem Motto “RUB bekennt Farbe” von weiteren Aktionen abzubringen. Diese PR-Kampagne ist jedoch nach wenigen Monaten im Sande verlaufen. In den an der RUB verteilten Flugblättern wird die Teilnahme Brücks an den HoGeSa-Krawallen am 26. Oktober in Köln thematisiert. Außerdem soll dieser damit begonnen haben, gezielt Listen linker Studierender anfertigen. (weiterlesen)

Dienstag 18.11.14, 17:16 Uhr

Verweigerte Emanzipation

Am Dienstag, den 25.11. wird David Jünger um 19 Uhr im Bahnhof Langendreer über die deutschen Juden und den Ersten Weltkrieg diskutieren. Mit Begeisterung zogen die deutschen Juden in den Ersten Weltkrieg, sollte er ihnen doch die endgültige Durchsetzung der Emanzipation bringen. Stattdessen stand an seinem Ende die Verweigerung der Gleichberechtigung durch Staat und Gesellschaft. In dem Vortrag werden die historischen Bedingungen jüdischer Teilhabe im Deutschland des frühen 20. Jahrhunderts erläutert und schließlich gezeigt, warum die Emanzipation der Juden bereits gescheitert war, noch bevor der Nationalsozialismus entstand. David Jünger lebt in Berlin und ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum Jüdische Studien Berlin-Brandenburg und der Freien Universität Berlin. Veranstaltet von der Bochumer Geschichtswerkstatt, unterstützt vom Bochumer Friedensplenum. Eintritt frei.

Dienstag 18.11.14, 17:07 Uhr

Dokumentarfilm: Mietrebellen

Der Mieterverein Bochum, Hattingen und Umgegend zeigt am Dienstag, den 25. 11. um 18:30 Uhr im Kino Endstation den Dokumentarfilm “Mietrebellen”  und lädt im Anschluss zur Diskussion und zum Austausch mit einem der Filmemacher, Matthias Coers, ein. In der Ankündigung heißt es: “Widerstand gegen den Ausverkauf der Stadt Berlin. In den letzten Jahren hat sich die Hauptstadt rasant verändert. Wohnungen, die lange als unattraktiv galten, werden von Anlegern als sichere Geldanlagen genutzt. Massenhafte Umwandlungen in Eigentumswohnungen und Mietsteigerungen in bisher unbekanntem Ausmaß werden alltäglich. (weiterlesen)

Dienstag 18.11.14, 16:51 Uhr
Der Fall Opel-Bochum - eine Chronik

Wie spalte ich Belegschaften!

Der Bochumer Opel-Betriebsrat hat ein Flugblatt mit einer Chronik des Bochumer Opel-Werkes veröffentlicht. Die Überschrift lautet: Der Fall Opel-Bochum oder aus dem Handbuch: „Wie spalte ich Belegschaften!“  Am Ende des Flugblattes heißt es: “Manager von Opel und GM haben bestätigt, dass die Schließung von Bochum die teuerste Werkschließung ist. Alle anderen Werksschließungen in Europa und den USA waren ruhiger und billiger.  Mit der Schließung des Bochumer Werkes kann sich ab jetzt kein Opel-Werk mehr sicher fühlen. Das Flugblatt als PDF.

Montag 17.11.14, 21:36 Uhr
Nazi-Provokation in Dortmund

Aus Scham muss Wachsamkeit wachsen!

Solidarität mit jüdischer Gemeinde

Die VVN-BdA und die Soziale Liste haben heute Erklärungen veröffentlicht, in denen sie zu einer Provokation eines Nazis im Dortmunder Rat Stellung nehmen, der mit einer Anfrage wissen wollte, wo in Dortmund wie viel jüdische BürgerInnen wohnen. Die VVN schreibt: »„Empörend, widerlich und verbrecherisch!“, so charakterisiert die VVN-BdA, Kreis Bochum, die Vorgänge um die Ratsanfrage der Partei „Die Rechte“ zur Anzahl und zu den Wohnorten Dortmunder Bürger jüdischen Glaubens. Allein schon die Tatsache, dass wenige Tage nach dem Gedenken an die Ereignisse und Opfer der Pogromnacht vom 9. November 1938 derartige Fragen im Dortmunder Stadtrat möglich sind, ist unbegreiflich. (weiterlesen)

Montag 17.11.14, 16:17 Uhr

Gegen Stellenabbau im Rathaus

Die Fraktion Der Linken im Rat kritisiert die Pläne der Stadt Bochum, auf die prekäre Haushaltssituation mit weiterem Stellenabbau zu reagieren. Ab Januar soll jede zweite frei gewordene Stelle nicht mehr neu besetzt werden. „Schon jetzt gibt es zum Beispiel in den Bürgerbüros und im Ausländerbüro viel zu lange Wartezeiten, und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind überlastet“, sagt der Fraktionsvorsitzende Der Linken im Rat Ralf-D. Lange. „Das sorgt bei den Betroffenen, die auf die Leistungen der Ämter angewiesen sind, für riesige Probleme.“ Statt hier weiter zu kürzen, fordert die Linksfraktion mehr Druck auf die Bundes- und Landesregierung, ihren finanziellen Verpflichtungen gegenüber den Kommunen endlich nachzukommen, sowie ein Umdenken bei teuren Prestigeprojekten. „Neben lokalen Fehlentscheidungen wie dem immer teurer werdenden Konzerthaus wird die Haushaltskrise vor allem auch durch ausbleibende Zahlungen vom Land und Bund verursacht“, so Ralf-D. Lange weiter. „Wenn das Land seinen Kommunen eine bestimmte Aufgabe überträgt, ist es rechtlich verpflichtet, für finanziellen Ausgleich zu sorgen. Bei aktuellen Mehrbelastungen findet das nicht statt. Die Stadt muss alle ihr zur Verfügung stehenden Mittel bemühen, um die ihr zustehenden Millionen Euro vom Land und Bund einzutreiben, zur Not auch vor Gericht.“

Montag 17.11.14, 16:11 Uhr

Gewalt gegen Frauen durch den IS

Anlässlich des Internationalen Tages zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen lädt die Medizinische Flüchtlingshilfe am Montag, den 24. November um 19:30 Uhr im Kulturcafé der Ruhr-Uni zu einem Vortrag von Sandra Kreil ein. Sie ist Projektkoordinatorin bei der Frauenbegegnungsstätte Utamara e.V.. »In dem ca. einstündigen Vortrag wird es um aktuelle Menschenrechtsverletzungen an Frauen und Mädchen durch die Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) in Syrien und im Irak gehen. Derzeit findet in diesen beiden Ländern ein Genozid statt, der sich insbesondere gegen Angehörige der Volksgruppe der JesidInnen, einer kurdisch sprachigen religiösen Minderheit, aber auch gegen ChristInnen, SchiitInnen und andere Angehörige der alten Völker und Religionen des Mittleren Ostens richtet. (weiterlesen)

Sonntag 16.11.14, 19:45 Uhr

Gewaltiges Heldengedenken


Bei der heutigen Kranzniederlegung zum “Volkstrauertag” griff ein Teilnehmer aus den Reihen der Landsmannschaften ein Mitglied des Friedensplenums an, entriss ihm das Plakat mit der Aufschrift “Soldaten sind Täter – Die Verbrechen der Wehrmacht nicht vergessen!” und zerstörte es (Foto rechts). Auch die offizielle Zeremonie eskalierte weiter. Während vor drei Jahren noch kein Militär einen Kranz niederlegte und in den letzten beiden Jahren der Reservistenverband dazu kam, war jetzt die Bundeswehr direkt beteiligt. Ein Kranz in Schwarz-Rot-Gold des “Bundesministers für Verteidigung” ergänzte die Gebinde des Volksbundes und der Stadt Bochum. Während die Heldengedenkhymne erklang, salutierte der Soldat. Oberbürgermeisterin Scholz und Volksbund-Vorsitzender Faulenbach als OrganisatorInnen gehören beide einer Partei an, die schon vor 100 Jahren die Kriegskredite für den 1. Weltkrieg bewilligte. (weiterlesen)

Sonntag 16.11.14, 19:23 Uhr
Bilder vom Heldengedenken 2014 in Bochum

Soldaten sind Täter

Samstag 15.11.14, 07:29 Uhr
Rudelgucken der Preisverleihung:

Das “Goldene Brett vorm Kopf”

Die Rhein-Ruhr-Skeptiker laden am Mittwoch, den 26. 11. ab 20 Uhr zum Rudelgucken ins Soziale Zentrum ein: »Jedes Jahr verleiht die Gesellschaft für Kritisches Denken in Österreich das “Goldene Brett vorm Kopf. Die Gewinnerin oder der Gewinner wird erst auf der Verleihung bekannt gegeben. Neben dem Goldenen Brett werden dabei seit 2012 auch Personen für ihr Lebenswerk von der GWUP bei dieser Veranstaltung geehrt. Zahlreiche Nominierte haben gute Chancen auf ein Brett. Berühmtheiten wie Xavier Naidoo bewerben sich mit ihrem Wirken in der Reichsbürgerbewegung um das goldene Brett, genauso wie es Detlef D! Soost mit seinen Äußerungen zu Ionen-Armbändern tut. Unsere NRW Gesundheitsministerin Barbara Steffens von den Grünen ist mit ihrem Wirken jedes Brett wert! Während sie wissenschaftsferne Methoden wie Traditionelle Chinesische Medizin (TCM), Osteopathie Reiki und anthroposophische “Medizin” fördert, streicht sie ihren MitarbeiterInnen die kostenlose Grippeimpfung. Mit ihr haben wissenschaftsferne Scharlatane eine Speerspitze gefunden, die dringend von einem Brett abgefangen werden muss. Wir werden unsere Gesundheitsministerin gemeinsam anfeuern beim Public Viewing.«


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