Freitag 16.02.18, 16:04 Uhr

VVN-BdA: Keine AfD-Hetze dulden!

Die VVN-BdA Bochum ist empört über die hetzerische Rede des AfD-Landesvorsitzenden von Sachsen-Anhalt  Andre Poggenburg und schreibt: »Poggenburg hat am 14. Februar unter dem Gejohle von vielen AfD-Anhängern Menschen aufgrund ihrer türkischen Wurzeln mit Begriffen wie “Kümmelhändler” und “Kameltreiber”, die in „Lehmhütten“ mit „Vielweibern“ leben würden, gekennzeichnet. Poggenburg wörtlich: „Diese Kameltreiber sollen sich dahin scheren, wo sie hingehören, nämlich weit hinter den Bosporus“. Menschen mit doppelter Staatsbürgerschaft nannte der AfD-Politiker „vaterlandsloses Gesindel, das wir hier nicht länger haben wollen”. (weiterlesen)

Freitag 16.02.18, 15:47 Uhr
Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) fordert

Mehr Job-Chancen für Geflüchtete

“In Bochum ist bei der Integration von Geflüchteten in den Arbeitsmarkt noch deutlich Luft nach oben”. Das jedenfalls schreibt die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG): »Rund 4.700 Menschen mit Fluchthintergrund waren nach Angaben der Arbeitsagentur hier im vergangenen Dezember auf Job-Suche – darunter 3.456 Syrer, 561 Iraker und 247 Afghanen. Damit haben 15 Prozent aller Menschen, die zuletzt in der Stadt eine Arbeit suchten, eine Flucht hinter sich. Die NGG Ruhrgebiet spricht von einem „großen Potential für den regionalen Arbeitsmarkt“, das nicht ungenutzt bleiben sollte. „Geflüchtete haben es besonders schwer, einen Job zu finden“, sagt NGG-Geschäftsführerin Yvonne Sachtje. Neben der Arbeitserlaubnis fehlten oft die nötigen Sprachkenntnisse oder eine ausreichende Schulbildung. Gut zwei Jahre nach der großen Zuwanderungswelle macht die NGG Druck: Es sei „höchste Zeit für mehr Anstrengungen von Politik und Wirtschaft, um Schutzsuchenden eine bessere Chance auf dem heimischen Arbeitsmarkt zu geben. (weiterlesen)

Freitag 16.02.18, 13:30 Uhr

Jugendtheater: Knut & die Wut

Das Theater Traumbaum im Kultur Magazin zeigt in den kommenden zwei Wochen zwei sehr unterschiedlichen Stücke. Es will damit auf unterhaltsame und auch poetische Weise sein junges Publikum dazu verführen, sich mit einer der grundlegenden menschlichen Fragen auseinanderzusetzen: „Ich und die anderen! Irgendwie sind wir doch alle gleich, zumindest haben wir alle die gleichen Probleme,  und gleichzeitig sind wir alle ganz unterschiedlich, keiner ist wie der andere. Wie bekommt man das unter einen Hut?” In dem Stück “Knut & die Wut“ am  18. Februar um 15 Uhr geht es um das uns allen gemeinsame Problem, Frustration und Aggression, oder schlicht Wut. Deshalb verwandelt sich eine Küche in ein Wutlabor, in dem Knut mit seiner Mutter eine Lösung für sein Wutproblem und überhaupt das Wutphänomen sucht.  Genau wie im echten Leben geht danach dem Motto „try and error“ auch so manches schief. Am Ende findet er eine Lösung, was er mit seiner Wut anstellen kann, damit sie nichts mehr mit ihm anstellt. (weiterlesen)

Donnerstag 15.02.18, 18:42 Uhr

Naretoi – wir kommen zusammen

Am 25. Februar wird um 16 Uhr im Atelierhaus Gruppe Elf,  Velsstraße 19 eine Ausstellung der Bochumer Künstler*innen Hennriette Roos, Olaf Besser und Eric Jobs eröffnet. Zwölf ihrer Exponate bieten sie in einer Auktion an, deren Erlös für zwei Projekte bestimmt ist, die von Bochum aus unterstützt werden. Im Gebiet von Selenkay in Kenia soll der von der GLS geförderte Ausbau der Schulversorgung für rund 2.000 Kinder der halbnomadisch lebenden einheimischen Bevölkerung vorangetrieben, in Uganda soll gemeinsam mit der Aktion Canchanabury die Zukunft von Aids- und Bürgerkriegswaisen gesichert werden. Mehr Infos zu den Projekten und zur Soli-Auktion sind zu finden unter: www.naretoi-bochum.de

Donnerstag 15.02.18, 17:22 Uhr

Kostenloser Nahverkehr?

Die Soziale Liste im Rat “begrüßt die breite Diskussion. die zur Zeit zur Frage „Nahverkehr zum Nulltarif“ geführt wird” und schreibt: »Nach langer Zeit wird damit wieder über Forderungen diskutiert, die zum Ende der 1960er/Anfang der 1970er Jahre mit der „Roten Punkt Aktion“ initiiert wurde. Mit großen Demonstrationen und Blockaden wurde damals auf drastische Preiserhöhungen im Nahverkehr reagiert und Forderungen nach einem Nulltarif oder 50 Pfennig-Einheitstarif erhoben. Die jetzige Diskussion ist aus sozial-, verkehrs- und umweltpolitischen Gründen wichtig. Vor diesem Hintergrund sollte sie ernsthaft und breit geführt werden. Das überwiegend positive Echo zeigt, dass die aktuellen Probleme im Nah- und Stadtverkehr in großen Teilen der Bevölkerung angekommen sind. (weiterlesen)

Mittwoch 14.02.18, 15:59 Uhr

Soziale Stadtführung mit „bodo“

Was heißt es eigentlich, keine feste Bleibe zu haben? Wie verbringen wohnungslose Menschen in Bochum den Tag und auf welche Anlaufstellen und Unterstützungsangebote können sie zurückgreifen? Das zeigen die Sozialen Stadtführungen von „bodo“. Am 17. Februar geht es um 11 Uhr wieder auf die  ungewöhnliche Tour durch die Stadt. Bei den sozialen Stadtführungen von „bodo“ besuchen die Teilnehmenden gemeinsam mit einem Verkäufer des sozialen Straßenmagazins Anlaufstellen für Menschen in Armut und ohne Wohnung ‑ etwa die Beratungsstelle der Diakonie, die Bahnhofsmission und die Jugendlichen-Einrichtung „Schlaf am Zug“. Sie sprechen mit MitarbeiterInnen der Einrichtungen und erfahren von „bodo“-VerkäuferInnen, die das Leben auf der Straße kennen, was es eigentlich bedeutet, ohne Obdach zu sein. (weiterlesen)

Mittwoch 14.02.18, 15:48 Uhr

Fair Trade – Die Lösung?

Am Mittwoch, den 21. Februar lädt das Projekt “Globale Solidarität – vor Ort” um 19:00 Uhr im Bahnhof Langendreer zu einer Podiumsdiskussion mit Christiane Schnura und Martin Schüller ein zum Thema “Fair Trade – Die Lösung?”: »Der Faire Handel spricht eine größer werdende Bevölkerungsgruppe an, immer mehr Menschen profitieren davon und mittlerweile gibt es fair gehandelte Produkte in den Discountern. Ist das noch fair? Was verspricht der Faire Handel und was hält er? Und wer profitiert wirklich? Welche Perspektiven gibt es -auch jenseits der Wachstumslogik?«  Christiane Schnura ist Koordinatorin der Kampagne für saubere Kleidung. Martin Schüller ist Entwicklungspolitischer Referent des Vereins zur Förderung des Fairen Handels in der Einen Welt, der das Fairtrade-Siegel vergibt.

Mittwoch 14.02.18, 14:27 Uhr

Kahlschlag im Dürertal

Diplom Biologin Simone Gilles schreibt an den Leiter des Umwelt- und Grünflächenamt Dieter W. Hartwig: »Seit mehr als 30 Jahren bin ich nun im Dürertal täglich unterwegs. In den letzten Jahren hat sich die Pflege der Grünanlagen im Frühling drastisch verändert und gefährdet das ökologische Gleichgewicht und das Kleinklima der ganzen Region. Was in diesem Jahr gerade im Dürertal als so genannte Grünpflege passiert, ist aber der Gipfel der Unvernunft und gefährdet den Fortbestand der Singvögelpopulation und der Kleinsäugerpopulation. Im Bereich des Sportplatzes Weitmar hat das Grünflächenamt begonnen, die Sträucher wie jedes Jahr zu schneiden, doch zu meinem großen Entsetzen steht kein einziger Strauch mehr. Alles wurde bist auf den Boden abgesägt. Hat sich jemand vom Grünflächenamt mal gefragt, wo die Singvögel in diesem Jahr brüten können oder gar Nahrung finden können, wenn jede Haselnuss, jeder Holunder und jeder andere Strauch bis auf den Boden abrasiert wird. Auch wunderbare Kornelkirschen, Jahrzehnte alt. Es fehlt nicht nur an Nistplätzen, sondern auch an Futter. Zum Beispiel bietet der Holunder mit seinen wunderbar duftenden Blüten Bienen, Hummeln und anderen Insekten Nahrung, die wiederum von den Singvögeln verspeist werden. Auch die Früchte sind für viele Vögel, wie Schwarzdrossel und Co unverzichtbar. Deswegen ist es absolut unverständlich, dass diese Form von Kahlschlag im Dürertal gerade stattfindet. (weiterlesen)

Dienstag 13.02.18, 08:16 Uhr

Film: Das Mädchen Rosemarie

Im Rahmen der Bochumer Frauenwochen präsentiert Madonna, die Beratung für Sexarbeiterinnen, am Freitag, den 16. Februar im Bahnhof Langendreer den Film “Das Mädchen Rosemarie”. In dem Film aus dem Jahr 1958 geht es um den Mord von Frankfurts bekanntestem Edel-Callgirl Rosemarie Nitribitt (Nadja Tiller). Er versetzt das Deutschland der 50er Jahre in große Aufruhr. Besonders hochrangige, großindustrielle Herren werden sehr unruhig. Es gibt viele Verdächtige mit immer dem gleichen Motiv: Rosemarie wusste zu viel. Ihr Wissen und ihr Traum nach Luxus musste sie am Ende teuer bezahlen… Als Eintritt wird um eine Spende gebeten.

Dienstag 13.02.18, 08:02 Uhr

Bericht über Solidaritäts-Projekte in Mali

Eine Delegation des Vereins Aktion Pro Afrika, die jetzt Mali besuchte, berichtet am Dienstag, 20. Februar um 19:00 Uhr im Bahnhof Langendreer über kürzlich abgeschlossene Projekte und Pläne für weitere Vorhaben. Neben der Unterstützung für Schulen, medizinischen Einrichtungen und Wasserprojekten im Sahel wird der neue Schwerpunkt dargestellt: Projekte, die Einkommen für Frauen schaffen, z.B. trocknet die Kooperative “Koko Tomo” aus Kati Früchte und Gemüse, wie z.B. Mangos und Tomaten und vertreibt sie außerhalb der Saison auf lokalen Märkten. Mit dem verdienten Geld finanzieren viele Frauen z.B. das Schulgeld für ihre Kinder.

Montag 12.02.18, 19:07 Uhr

Oscar-Orakel-Reihe im endstation.kino

Die 90. Verleihung der Oscars findet am 4. März statt und das endstation.kino nutzt diesen Anlass, um einige der Filme zu zeigen, die gute Aussicht auf die goldene Figur haben. Ab Donnerstag, den 15. 2. ist in dieser Reihe der Film “Downsizing” zu sehen. Die Ressourcen der Erde neigen sich dem Ende zu und der Planet platzt aus allen Nähten. Um das Problem der Überbevölkerung zu lösen, haben norwegische Wissenschaftler eine Methode entwickelt, mit der sie Menschen schrumpfen und somit ihre Bedürfnisse und ihren Konsum enorm verringern können. Ein zwölf Zentimeter kleiner Mensch verbraucht schließlich weniger Wasser, Luft und Nahrung als ein großer. In der Hoffnung auf ein glücklicheres und finanziell abgesichertes Leben in einer besseren Welt entscheiden sich Durchschnittsbürger Paul Safranek und seine Frau Audrey, ihr stressiges Leben in Omaha hinter sich zu lassen und ihr großes Glück in einer neuen „geschrumpften” Gemeinde zu suchen. Eine Entscheidung, die ein lebensveränderndes Abenteuer bereithält … (weiterlesen)

Montag 12.02.18, 18:43 Uhr

Was wird aus dem Gelände Opel I?

Am Montag, den 19. Februar, um 18 Uhr laden das Amt für Stadtplanung und Wohnen sowie die „Bochum Perspektive 2022“ im Saal des Gemeindehauses der evangelischen Kirchengemeinde Laer, Grimmestraße 4 zu einer Informationsveranstaltung über die Planungen und den Stand der Umsetzungen von Ansiedlungen auf  dem Gelände des ehemaligen Opelwerkes I (MARK 51°7) ein. Außerdem soll es Hinweise zu den Bebauungsplanverfahren Nr. 947 – Opel – Werk I, Teil 2 – sowie Nr. 940 – Alte Wittener Straße geben.

Montag 12.02.18, 17:41 Uhr
Im Rahmen der Bochumer Frauenwochen:

Lesung: Vote for Victoria

Am Montag, 19. Februar, ist die Autorin Antje Schrupp um 19 Uhr  zu Gast in der Zentralbücherei im BVZ. Sie liest aus ihrem Buch „Vote for Victoria!“, das sich mit dem ungewöhnlichen und wilden Leben von Amerikas erster Präsidentschaftskandidatin Victoria Woodhull (1838 bis 1927) beschäftigt. Die Veranstaltung der Bochumer Frauenwochen ist eine Kooperation von Stadtbücherei und Gleichstellungsstelle der Stadt Bochum. Victoria Woodhull stammte nicht aus dem politischen Establishment, sondern „aus der Gosse“. Mit Umwegen über das New Yorker Rotlichtmilieu wurde sie reich. Sie war die erste Brokerin der Wall Street, dabei Sozialistin, Feministin, Verlegerin, schrieb über Politik, Sex und freie Liebe. Denn sie fand, Frauen sollten nicht lange fragen, was sie dürfen, sondern tun, was der Freiheit dient. Dr. Antje Schrupp ist Politikwissenschaftlerin und Journalistin und lebt in Frankfurt am Main. Sie beschäftigt sich vor allem mit den politischen Ideen von Frauen heute und in der Geschichte. Der Eintritt zur Lesung ist frei.

Samstag 10.02.18, 07:38 Uhr

“Dicke Luft” an der Stadtgrenze

In Herne kämpft die sehr rege Bürgerinitiative “Dicke Luft” gegen den Betrieb bzw. gegen die geplante Betriebserweiterung einer Giftmüllverbrennungsanlage an der Stadtgrenze zu Bochum. Da bekanntlich Giftwolken nicht an der Stadtgrenze haltmachen, dürfte es besonders für LeserInnen in Hofstede und Riemke interessant sein, was vor ihrer Haustür passiert. Der Betrieb war ursprünglich zur Verbrennung von Böden genehmigt worden, die durch die Industrie vergiftet worden sind. Wie die Initiative auf ihrer Webseite berichtet, “wird seit einiger Zeit Müll aus rückgebauten Atomkraftwerken behandelt sowie hochgiftige Bohrschlämme aus der Fracking-Technologie aufbereitet.” (weiterlesen)


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