Freitag 31.10.14, 20:19 Uhr
Veranstaltungsreihe von you-manity:

Guten Hunger?!

Was läuft falsch in der Lebensmittelindustrie?

You-manity Bochum startet in der nächsten Woche die Veranstaltungsreihe “Guten Hunger?! – Was läuft falsch in der Lebensmittelindustrie?” Am Donnerstag, den 6. 11. wird um 19.00 Uhr im Sozialen Zentrum der Film „Food, Inc.“ gezeigt. Die Filmankündigung: »Glückliche Kühe, auf grünen Wiesen – daran möchten wir Konsumenten glauben, wenn wir unser täglich Fleisch zu uns nehmen. Doch die Wirklichkeit der ”natürlichen” Nahrungsmittelproduktion in Industrienationen sieht um einiges düsterer aus.
(weiterlesen)

Donnerstag 30.10.14, 18:14 Uhr

Treffen der Initiative Recht auf Stadt

Im Anschluss an ihre Diskussionsreise durch das Ruhrgebiet, veranstaltete die Initiative Recht auf Stadt – Ruhr Mitte Oktober einen Ideen-Workshop zum Thema Recht auf Stadt im Ruhrgebiet. In einem Folgetreffen am 4. November um 19 Uhr im Bahnhof Langendreer sollen nun die dort entstandenen Ideen und Vorschläge weiterentwickelt werden.  Auf dem Workshop vor zwei Wochen gab es bereits einige Ideen: (weiterlesen)

Donnerstag 30.10.14, 17:49 Uhr

Treibgut präsentiert Schriftbruch

Am Dienstag, den 18. November lädt die Literatur-Initiative Treibgut um 19.30 Uhr zu einer Veranstaltung in das “Neuland”, Rottstr. 15. In der Einladung heißt es: Die Initiative Treibgut – Literatur von der Ruhr macht sich im November auf zu neuen Ufern. Name und Konzept unserer Lesebühne mussten nach zwölf Jahren mal aufs Trockendock und ordentlich von Bug bis Heck überholt werden. „Schriftbruch“ ist der Name, auf den wir unsere Reihe umgetauft haben. (weiterlesen)

Donnerstag 30.10.14, 13:45 Uhr

Kulturpolitik sucks

von Rainer Midlaszewski
Die geplanten Einschnitte bei der Förderung der freien Kulturszene in Bochum sind empörend. Besonders angesichts der Tatsache, dass von den rund 51 Millionen Euro städtischer Kulturförderung nur magere 3,4 % der Off-Kultur zugute kommen. Fast der gesamte Kulturetat fließt in das Schauspielhaus, das Kunstmuseum und die Bochumer Symphoniker. Werden den „Armen“, d. h. den Akteuren und Akteurinnen der Off-Kultur-Szene, nun auch noch die Krümel genommen, hat dies natürlich andere Auswirkungen als ein Verzicht bei den „Reichen“; auch wenn die etablierten Kulturinstitutionen, ausgestattet mit Tarifverträgen und Hausmeistern, nicht müde werden zu beklagen, dass unterhalb einer bestimmten Etathöhe die künstlerische Qualität auf der Strecke bleibt. (weiterlesen)

Donnerstag 30.10.14, 12:05 Uhr

NGG: Azubis steigen oft aus

Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) hat eine zu hohe Zahl von Ausbildungsabbrechern in Bochum beklagt. Nach Angaben der NGG haben im vergangenen Jahr insgesamt 645 Auszubildende ihre Lehre vorzeitig beendet. Die Gewerkschaft beruft sich dabei auf neueste Zahlen des Statistischen Landesamtes (IT.NRW), die der NGG für Bochum vorliegen. Danach liegt die aktuelle Abbrecherquote bei rund 25 Prozent. „Wenn in Bochum jeder vierte Jugendliche im letzten Jahr seine Lehre abgebrochen hat, ist das ein Problem – insbesondere vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels“, sagt Yvonne Sachtje. (weiterlesen)

Donnerstag 30.10.14, 11:55 Uhr

Christoph Butterwegge: 10 Jahre Hartz IV

Am Mittwoch, den 5.11 wird Christoph Butterwegge um 19 Uhr im Bahnhof Langendreer über die Folgen der Einführung der Hartz-Gesetze diskutieren. Seit der Einführung von Hartz IV im Januar 2005 hat sich nicht nur die soziale Ungleichheit verschärft, es wurde auch das Leistungsniveau für die BürgerInnen stark abgesenkt. Die ’Reform‘ des Sozialstaats zieht zwangsläufig eine Pauperisierung nach sich. Zunehmend mehr Menschen werden von Verarmungsprozessen erfasst, prekäre Lebensverhältnisse breiten sich aus. Die Hauptleidtragenden dieser Politik wenden sich von den etablierten Parteien oder überhaupt von der Politik ab. Christoph Butterwegge ist Professsor für Politikwissenschaft an der Humanwissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln. VeranstalterInnen sind die Rosa-Luxemburg-Stiftung NRW und der Bahnhof Langendreer

Donnerstag 30.10.14, 09:35 Uhr

Der Barriere-Checker

Am Donnerstag, den 6. 11. findet um 19:00 Uhr im Haus der Begegnung, Alsenstr. 19 eine Veranstaltung mit dem Titel “Der Barriere-Checker – Veranstaltungen barrierefrei planen” statt. Katja Lüke vom Projekt Inklusion/Hessen stellt den „Barriere-Checker“ vor, welcher vom Paritätischen Landesverband in Hessen erarbeitet wurden und gibt Hinweise und Tipps wie man eine Veranstaltung von der Einladung über die Anreise bis hin zur Präsentation barrierefrei gestalten kann.

Mittwoch 29.10.14, 22:03 Uhr

Länger gemeinsam lernen in Gerthe

Am Donnerstag, den 27. November, findet im Kulturrat Lothringen, Lothringer Str. 36 um 18.30 Uhr eine Veranstaltung der „Initiative länger gemeinsam lernen in Bochum“statt. In der Einladung heißt es: Der Rückgang der Schülerzahlen sowie das veränderte Wahlverhalten von Eltern bei der Festlegung der weiterführenden Schulen für ihre Kinder führt in allen Regionen Nordrhein-Westfalens dazu, dass die Schullandschaft sich verändert. Sie muss an die veränderten Bedingungen angepasst, neue und veränderte Angebote müssen geschaffen werden. Diese Entwicklung wird nicht zuletzt nach Einschätzung des renommierten Schulentwicklungsforschers, Dr. Ernst Rösner, auch in Bochum-Gerthe bald Handlungsbedarf auslösen. (weiterlesen)

Mittwoch 29.10.14, 20:49 Uhr
Antrag von Linksfraktion und Sozialer Liste

“Bochum gegen TTIP! “

Auf der kommenden Ratssitzung macht die Fraktion der Linken im Rat das internationale Freihandelsabkommen TTIP zum Thema. Zusammen mit der Sozialen Liste hat sie beantragt, dass sich der Rat ausdrücklich gegen gegen die Freihandelsabkommen mit den USA und Kanada ausspricht sowie das Dienstleistungsabkommen TiSA ablehnt. Außerdem soll Bochum der Initiative „10.000 Kommunen TTIP-frei!“ beitreten. „Bisher wird bei uns in Bochum sehr abstrakt über diese Abkommen diskutiert“, sagt Ralf-D. Lange, Fraktionsvorsitzender DerLinken. „Die mit ihnen verbundene Machtverschiebung weg von politisch gewählten Entscheidungsträgern hin zu multinationalen Konzernen würde uns aber direkt treffen. Wir müssen verhindern, dass der Rat der Stadt Bochum erpressbar wird.“ (weiterlesen)

Mittwoch 29.10.14, 19:39 Uhr

„bodo“ im November

Das Straßenmagazin „bodo“ porträtiert im November die Bochumer Schauspielerin Nermina Kukic. Die spielt Marilyn, Dennis Hopper, Heidi Klum im Bochumer Rottstr5-Theater. Vorher war sie Susi Schäfer in der Serie Marienhof. Ein Porträt der Bochumerin vom Balkan, der Wuppertaler Weltbürgerin, einer deutschen Schauspielerin. Außerdem trifft bodo einen Erben des legendären Musikers und Komponisten Moondog, begleitet Flaschensammler und besucht Manga- und Cosplay-Fans. Unter der Überschrift „Wir wollen Grenzen verschieben.“ berichtet bodo, dass circa 1,6 Millionen Menschen in Deutschland einen Rollstuhl nutzen. Wie gut sie sich damit bewegen können, ist von entscheidender Bedeutung für ihre Lebensqualität. „bodo“ hat in Dortmund einen Mobilitäts-Workshop ein Wochenende lang begleitet. Weitere Themen: (weiterlesen)

Dienstag 28.10.14, 22:00 Uhr
Bochumer Hooligans an Nazi-Krawallen in Köln beteiligt

Rechtsruck in der VFL-Fanszene

Der Antifa-Klüngel Bochum hat einen ausführlichen Artikel zu den Bochumer Akteuren bei den Nazihool-Krawallen in Köln veröffentlicht: »Unter dem Motto “Hooligans gegen Salafisten” (HoGeSa) fand am vergangenen Sonntag der größte Naziaufmarsch mit Ausschreitungen und Übergriffen in Deutschland seit Jahren statt. Wie antifaschistische Recherchen belegen, war die Hooligan-Gruppe “Brigade Bochum” nicht nur mit dabei, sondern ist bereits seit Monaten intensiv am Aufbau von “HoGeSa” beteiligt. [...] In dem internen Forum, über das sich die Hooligans koordinierten, stellte sie mit etwa zwei Dutzend Teilnehmer*innen die größte Gruppe. Die Mitglieder der Brigade scheinen dabei weitgehend personalidentisch mit dem Bochumer Chapter des “Gremium MC”, einem bundesweit agierenden Rockerclub. Im März 2014 war die Brigade aufgefallen, als sie ein Video mit einem in Deutschland indizierten Leitspruch der damaligen Waffen-SS in Kombination mit dem Totenkopf veröffentlichte. Die Brigade gibt sich gerne als “unpolitisch”, doch bereits das Auftreten ihrer Mitglieder, z.B. durch Tragen der Neonazi-Marke “Thor Steinar”, die in vielen Stadien verboten ist, zeigt, dass diese oft mehr als nur “rechtsoffen” sind.« Zum vollständigen Artikel.

Dienstag 28.10.14, 15:20 Uhr
space-left stellt sich vor

Emanzipatorisches Hacken in Bochum

Der space-left ist ein kleiner Hackspace, verortet im Sozialen Zentrum in Bochum-Hamme. Eine kurze Vorstellung: »Wir legen einen besonderen Schwerpunkt auf einen emanzipatorischen und gesellschaftskritischen Ansatz. Uns ist es nicht so wichtig was du kannst, sondern, dass es dich interessiert. Wir sind alle nicht allwissend, sondern in einem immer währendem Prozess des Lernens und teilweise des Lehrens. Ein wichtiges Ziel ist für uns die Wissensvermittelung. Wir wollen durch gemeinsame, öffentliche Veranstaltungen Hierarchien abbauen und allen zu einem emanzipierten und reflektierten Umgang mit Technik verhelfen. Es gibt ein regelmäßiges Plenum jeden Montag Abend im SZ. Kommt einfach rein, und fragt nach den Hacker_innen.« Das Selbstverständnis des space-left.

Montag 27.10.14, 21:30 Uhr

Veganes Indoor-Picknick

Die kalte Jahreszeit ist auf dem Anmarsch und draußen wird es immer ungemütlicher – dem Wetter zum Trotz lädt das vegane Indoor-Picknick zum ersten Sonntag im Monat herzlich in das Soziale Zentrum ein. Das Picknick findet nach dem bewährten Do-It-Yourself-Prinzip statt: Alle bringen das zu Essen mit, worauf sie Lust haben, für sich selbst und die anderen. So entsteht ein großes Buffet. Ob süß oder herzhaft, warm oder kalt – alles ist erlaubt, Hauptsache es ist vegan. Das Indoor-Picknick ist die wintergerechte Fortsetzung der veganen Picknicke im Bochumer Westpark, bei denen im Sommer jeweils bis zu 80 Menschen gemeinsam im Park vegan gegrillt haben. Los geht es am Sonntag, den 2. November um 13 Uhr. Besteck und Geschirr sind im SZ vorhanden.

Montag 27.10.14, 15:20 Uhr
Die Stadtverwaltung will "Kulturinitiativen existenziell bedrohen"

Neuer Tiefschlag für die freie Kulturszene

Der Bahnhof Langendreer schreibt: »Nach den Diskussionen um die Haushaltssperre in 2014/2015 der letzten Woche haben wir heute mit großem Unverständnis und Empörung festgestellt, dass offenbar bereits weitere Einschnitte bei der Förderung der Freien Kulturszene in Bochum geplant sind. In einer Vorlage zum Kulturausschuss am Mittwoch, den 29.10. werden als Kompensation für die Mehrausgaben der Stadthalle und Freilichtbühne Wattenscheid ab 2016 Einsparungen bei der Förderung der Freien Szene vorgeschlagen: Demnach soll die Kürzung mit 59.185 Euro im Jahr 2016 beginnen und bis 2018 sukzessive auf 131.139 Euro gesteigert werden – dauerhaft bis zum Jahr 2023! Diese neuerlichen Kürzungspläne sind ein weiterer Tiefschlag für die freie Kulturszene. (weiterlesen)

Montag 27.10.14, 15:19 Uhr
Sevim Dagdelen zur Wahl in der Ukraine:

“Faschistische Gefahr nicht gebannt”

„Wer von einer schwindenden rechten Gefahr in der Ukraine spricht, hat das Wahlergebnis nicht verstanden. Mit Oleg Ljaschkos Radikaler Partei ist mindestens eine offen faschistische Partei in Fraktionsstärke in der zukünftigen Rada vertreten, der Swoboda kann auch noch der Sprung über die Fünfprozenthürde gelingen. Gewichtiger ist aber, dass sich auf der Kandidatenliste von Premier Jazenjuk, die zurzeit bei den ausgezählten Stimmen in Führung liegt, sich auf zwei der ersten vier Plätze prominente Rechtsextreme befinden“, erklärt die Bochumer Bundestagsabgeordnete Der Linken Sevim Dagdelen anlässlich der gestrigen Wahl zum ukrainischen Parlament. Dagdelen weiter: (weiterlesen)

Montag 27.10.14, 13:25 Uhr
Zum 3. Mal im Bahnhof Langendreer:

Gemeinnütziges Flohmarkt-Trödeln

Am Sonntag, den 2. 11. lädt der Bahnhof Langendreer von 12 – 16 Uhr zum dritten Mal zum Spendenflohmarkt der Initiativen ein. Bei dem Indoor-Flohmarkt können lokale Initiativen ihre Gruppen- oder Vereinskasse aufbessern und sich gleichzeitig präsentieren. Zwei DJanes legen Musik auf und im Kino-Café gibt es ein Kuchen-Buffet, das ebenfalls von den Initiativen gestiftet wird und ihnen zugute kommt. Angemeldet haben sich fast 20 Initiativen. Mit dabei sind u.a. Foodsharing, Bodo e.V., Worldbeat Club e.V., Gemeinschaftsgarten Bochum e.V., Aktion pro Afrika Mali, Frauenberatungsstelle Nora, Lieblingskino e.V., KostNixLaden, Tauschgold, Gib-und-Nimm-Tisch Dortmund, Occupy-Bochum und andere. Die letzten beiden Spendenflohmärkte waren mit jeweils 300 BesucherInnen sehr gut besucht.

Montag 27.10.14, 12:25 Uhr
43. Kunstauktion von Amnesty International Bochum

KünstlerInnen für Menschenrechte

Seit dem 26. Oktober bis zum 8. November bitten die beiden Bochumer Amnesty-Gruppen KünstlerInnen um die Einreichung von Werken zur Versteigerung zugunsten von Amnesty International. Amnesty International schreibt: »Schon am ersten Tag sind 20 Werke von acht verschiedenen Künstlern eingetroffen. Einige davon werden schon jetzt auf der Homepage präsentiert. Die Kunstwerke werden am Sonntag, dem 14. Dezember im Schauspielhaus Bochum versteigert. „Wir freuen uns sehr über die ungebrochen große Resonanz auf unseren Aufruf“, erzählt Amnesty-Mitglied Ingrid Schleicher, die die traditionsreiche Kunstauktion schon seit vielen Jahren begleitet. „Viele KünstlerInnen unterstützen uns seit Jahren regelmäßig mit ihren Werken. Mit der Verbindung von Kunst und Menschenrechten haben wir einen Nerv getroffen, sonst würde unsere Veranstaltung nicht schon seit über 40 Jahren soviel Interesse hervorrufen“, berichtet Ingrid Schleicher weiter. (weiterlesen)

Sonntag 26.10.14, 20:35 Uhr

Konzerthaus vs. soziale Einrichtungen

Dass die Verantwortlichen in Politik und Verwaltung in Bochum den Kulturetat nicht vergrößern werden und  vor allem kleinere sozio-kulturelle Einrichtungen finanziell darunter leiden würden, wenn das Konzerthaus gebaut wird und anschließend der Betrieb bezahlt werden muss, war leicht vorhersehbar und ist auch eingetroffen. Aber es gibt auch weitere Opfer. Die WAZ hat heute den Beitrag “Strafgelder füllen Kassen gemeinnütziger Vereine in Bochum auf” online gestellt, der auflistet, welche Einrichtungen in Bochum vorrangig Empfängerinnen von Strafgeldzahlungen sind.  Die WAZ schreibt: »Wünschenswert ist, heißt es in den Richtlinien, „dass bei der Auswahl des Zuwendungsempfängers insbesondere Einrichtungen der Opferhilfe, Kinder- und Jugendhilfe, Straffälligen- und Bewährungshilfe, Gesundheits- und Suchthilfe sowie Einrichtungen zur Förderung von Sanktionsalternativen und Vermeidung von Ersatzfreiheitsstrafen in angemessenem Umfang berücksichtigt werden“.«  Wer erhält demnach in Bochum die höchste Summe aus dem Bußgeldern? Die Stiftung Bochumer Symphonie! 165.000 Euro flossen von 2011 – 2013 auf ihr Konto. Der Freundeskreis der Bochumer Symphoniker wurde mit 10.000 Euro bedacht.  Wer die Finanznot verschiedener sozialer Einrichtungen kennt, hat eine Vorstellung davon, was mit 175.000 Euro bei ihnen bewegt werden könnte.

Sonntag 26.10.14, 16:20 Uhr
Im Rahmen der Anne Frank Kulturwochen:

Das Danny Weiss-Quartett und das Duo NIHZ „Schpil Klezmorim“ im Kulturrat

Im Rahmen der Anne Frank Kulturwochen treten am kommenden Wochenende das Danny Weiss-Quartett und das Duo NIHZ „Schpil Klezmorim“ im Kulturrat in Gerthe auf. In der Einladung für das Danny Weiss-Quartett am Freitag, den 31. Oktober um 20 Uhr heißt es: »Vater Hänschen Weiss hat Musikgeschichte geschrieben, sein Sohn Danny (Foto) trägt die Tradition des vom Spektrum der Emotionen getragenen Gypsyswing à la Django Reinhardt weiter. (weiterlesen)

Samstag 25.10.14, 23:32 Uhr
Drei Berichte:

NPD-Kundgebung und Gegenproteste

“Einige Anarchist_innen aus dem Ruhrgebiet” haben auf der Internetplattform indymedia einen Bericht über die heutige NPD Kundgebung und die Gegenproteste in Bochum Wattenscheid verfasst: »Heute, am 25.10.2014, fand eine NPD Kundgebung auf dem August-Bebel-Platz in Bochum/Wattenscheid statt. Claus Cremer, der Landesvorsitzende der NPD NRW, hatte diese von 10-12 Uhr, unter dem Motto „Konsequent für deutsche Interessen! Keine weiteren Asylheime in NRW!”angemeldet. Mit 16 Personen waren die NPD- Funktionär_Innen und Sympathisant_Innen und dem üblichen Tamtam vor Ort. Unter anderem kotzten der Anmelder C. Cremer und der ehemalige Stadtrat der NPD Essen Marcel Haliti ihre Gesinnung ins Mikrofon. Desweiteren kotzten Stefan Anthofer, Melanie Händelkes und Ariane Meise. Marcel Haliti stand zuletzt, abgesehen von seiner Gesinnung, wegen des Verschickens von Kondomen an „Ausgewählte Deutsche und Ausländer“ in der Öffentlichkeit.
Die Gegenkundgebung wurde vom „Bündnis 90 die Grünen“ angemeldet. Mit ungefähr 30-40 Personen wurde versucht, die sich auf der anderen Seite befindenden Faschos zu übertönen. Das gelang aus verschiedenen Gründen NICHT. Zum einen waren die Proteste im Vergleich ziemlich Still und abgehackt. Zum anderen spielte in diese Situation auch noch die, von der Polizei wohl kalkulierte, Entfernung eine Rolle. Versuche näher heranzukommen wurden dann auch durch die teilweise Entsolidarisierung einzelner verhindert. (weiterlesen)


Terminmitteilungen bitte an
redaktion@bo-alternativ.de