Dienstag 03.03.15, 19:45 Uhr
Ein Modell für Bochum?

Gemeinsam Nutzen – Sharing Economy

Am Sonntag, den 15. März findet um 15:00 Uhr im Alsenwohnzimmer, Alsenstrasse 27, ein Treffen statt zum Thema „Gemeinsam Nutzen – Sharing Economy – Ein Modell für Bochum?” In der Einladung heißt es: »”Nutzen statt besitzen” – dieser Slogan und die dahinter steckende Idee der “Sharing Economy” verbreitet sich seit ca. 2010 zunehmend in den “klassischen” Konsumgesellschaften. Was steckt dahinter? Wie steht es um Möglichkeiten, diese Form von Kooperation und Teilen auch inBochum zu etablieren? Oder gibt es das vielleicht schon? Wir möchten an diesem Sonntagnachmittag zum Austausch darüber einladen. Bei Kaffee und Kuchen starten wir mit einer kurzen Einführung und einem Überblick über die derzeitige Entwicklung dieser neuen Wirtschaftsweise. Anschließend möchten wir diskutieren, phantasieren und vielleicht auch Ideen generieren. (weiterlesen)

Dienstag 03.03.15, 15:11 Uhr

Rechtsextreme Einstellungen

Am Montag, den 9. März wird Johannes Kiess um 19 Uhr im Bahnhof Langendreer über die Ergebnisse der aktuellen “Mitte-Studie” referieren. Im Rahmen der sozialpsychologischen “Mitte-Studien” an der Uni Leipzig werden seit 2002 alle zwei Jahre repräsentative Erhebungen zur rechtsextremen Einstellung in Deutschland durchgeführt. Die Studie von 2014 macht deutlich, dass der Extremismus der gesellschaftlichen Mitte seinen Ausdruck in rechtsextremen Positionen findet. Außerdem wird klar, warum die Pegida-Demonstrationen in Ostdeutschland so viel Zulauf haben.  Johannes Kiess ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Soziologie an der Uni Siegen und hat von 2010 bis 2014 an den Studien zu rechtsextremen Einstellungen der Uni Leipzig mitgearbeitet.

Dienstag 03.03.15, 15:02 Uhr

Die Vergeheimdienstlichung der Polizei

Die Linksjugend [’solid] lädt am Montag, den 9. 3. um 19 Uhr im Sozialen Zentrum zu einer Veranstaltung mit der Bundestagsabgeordneten Der Linken Ulla Jelpke ein. Das Thema: “Polizei extrem – Über Gleichsetzungen von Nazis mit Linken, Vergeheimdienstlichung der Polizei, fehlende Beschwerdemechanismen und den Export von Know-How in Polizeigewalt”. In der Einladung heißt es: »Im Gegensatz zum Geheimdienst soll die Polizei kontrollierbar sein – tatsächlich häuft vor allem das Bundeskriminalamt immer größere Datenberge an, die kaum noch jemand übersehen kann. Das strikte Trennungsgebot zwischen Geheimdiensten und Polizei wird durch die Gründung sog. „Gemeinsamer Zentren“ und gemeinsamer Dateien immer stärker unterlaufen. Der Hang konservativer „Sicherheitspolitik“, radikale Linke mit Nazis gleichzusetzen, sorgt für grobe Verzerrungen bei der Statistik zur Politisch Motivierten Kriminalität – und dafür, dass AntifaschistInnen, die gegen Nazis demonstrieren, als „Straftäter“ geführt werden. Während in anderen Ländern wirksame Beschwerdemechanismen gegen Polizeigewalt entwickelt werden, ist davon in Deutschland nichts zu merken. Die polizeiliche Wertarbeit made in Germany wird dabei häufig ins Ausland exportiert: Training am Sturmgewehr für saudische Grenzschützer, Ausbildung für afghanische Bürgerkriegspolizei, Anleitung libyscher Paramilitärs. Menschenrechte sind dabei egal.«

Dienstag 03.03.15, 10:38 Uhr

GEW: Am 5. März wird gestreikt!

Die GEW hat für den kommenden Donnerstag, 5. März zum Streik aufgerufen und schreibt: »Dann legen die angestellten Bochumer Lehrerinnen und Lehrer ihre Arbeit nieder. Der Protest wird laut und bunt verlaufen. Den Beginn macht von 9-11 Uhr das Streikbüro im Jahrhunderthaus, Alleestr. 80. Dort erwartet die Protestierenden ein Frühstück mit Beiträgen von Jochen Bauer (GEW Bochum), Sebastian Krebs (GEW NRW) und Reinhard Dudzik (ver.di). Begleitet wird der Vormittag musikalisch von Volker Wendland mit Gipsy-Swing auf der Gitarre. Um den Protest bunt und laut zu gestalten wird es Parolen- und Trommel-Workshops geben. Um 11 Uhr startet vom Jahrhunderthaus aus der Demozug, der über den Westring, die Viktoriastraße und die Alte Hattinger Straße zum SPD-Parteibüro führt. Hier wird dem SPD-Landtagsabgeordneten Thomas Eiskirch ein Hausaufgabenbuch mit den zentralen Forderungen überreicht. Anschließend geht die Demo zum Husemannplatz. (weiterlesen)

Montag 02.03.15, 21:55 Uhr

Pepe Mujica. Der Präsident


Ab Donnerstag, den 5. 3. zeigt das endstation.kino Heidi Specognas Dokumentarfilm Pepe Mujica. Der Präsident. Pepe Mujica ist als „der ärmste Präsident der Welt“ ein Begriff geworden. Der ehemalige Guerillero und Blumenzüchter gilt als eine der charismatischsten politischen Persönlichkeiten Lateinamerikas. Sein bescheidener Lebensstil und sein unkonventionelles Auftreten im politischen Protokoll machen ihn glaubhaft für jung und alt – nicht nur, weil er mit 10% seines Präsidentengehalts auskommt und den Rest an Projekte und NGOs spendet. (weiterlesen)

Montag 02.03.15, 21:47 Uhr

Veranstaltungsreihe zur Computersicherheit

Auftakt am Samstag, den 7.3.2015

Für die nächsten Monate planen die HackerInnen der Gruppe ‘space-left’ aus dem Sozialen Zentrum eine Veranstaltungsreihe mit dem Schwerpunkt IT-Sicherheit. Sie schreiben dazu: »Ist Computersicherheit nur etwas für Profis? Wie sieht ein gutes Passwort aus, und wie ein schlechtes? Soll ich meine Festplatten verschlüsseln und wenn ja, wie? Was muss ich bei WLANs beachten? Und weiß die NSA wirklich alles? Diese Fragen und andere wollen wir über das Jahr hinweg jeweils am ersten Samstag des Monats im Sozialen Zentrum Bochum gemeinsam mit Interessierten in Workshops so beantworten, dass es auch Nicht-Nerds verstehen.
Los geht es am kommenden Samstag (7.3.) um 19.00 mit einer Veranstaltung, in der wir einen Überblick über mögliche Themen kommender Workshops geben wollen, um dann zu erkunden, welche Fragen euch am meisten auf den Nägeln brennen.
Der Eintritt ist frei.«

Montag 02.03.15, 18:22 Uhr

Der Goldschmied

Das DDR-Kabinett  lädt zu einer Veranstaltung am Freitag, den 13. März, um 19:00 Uhr in das Kolpinghaus, Maximilian-Kolbe-Str. 14 ein.  Gast ist Joachim Franke, dessen Vortrag den Titel trägt: “Der Goldschmied – Erinnerungen eines Trainers”. In der Einladung heißt es: “Der erfolgreichste Eisschnelllauftrainer der Welt Joachim Franke, in der DDR wurde er hoch dekoriert, die BRD verlieh ihm das Bundesverdienstkreuz. Bei uns berichtet er über eigene sportliche Erfolge im Eishockey, seine Trainertätigkeit in der DDR und wie er Claudia Pechstein zur erfolgreichsten deutschen Winterolympionikin machte.”
Das DDR Kabinett ist von Ralf Feldmann wegen seiner unkritischen Haltung zur DDR angegriffen worden. Der Stadt Bochum wirft Ralf Feldmann vor, einem Verein Schulräume zur Verfügung gestellt zu haben, der eine “weihevolle Rechtfertigung des Unrechtsstaats DDR” betreibt. Die Verwaltung hat dazu festgestellt,  dass die Aktivitäten des Vereins durch die Meinungsfreiheit gedeckt seien und das DDR-Kabinett im Rahmen des Rechts auf Gleichbehandlung Anspruch darauf hat, Schulräume nutzen zu können. (weiterlesen)

Sonntag 01.03.15, 21:29 Uhr

Märchenstunde mit Ottilie Scholz

Unter dem Motto „eMotion – Gefühl, Bewegung, Begeisterung“ organisieren am 6. März rund 200 Bibliotheken in NRW die Nacht der Bibliotheken. Die Stadtbücherei beteiligt sich daran mit einer Reihe von Veranstaltungen. In der Stadtteilbücherei Querenburg, findet z. B. ab 19 Uhr ein “Märchenabend für Erwachsene” statt. Vorlesen wird u. a. Ottilie Scholz. Im Flyer der Stadtbücherei wird aber nicht verraten, ob sie eher traditionelle Märchen liest (Sterntaler oder Goldesel und Knüppel aus dem Sack) oder ob sie ihre modernen Märchen (Cross-Border-Leasing oder vom Verschwinden der Taler in der Schweiz)  erzählt.

Sonntag 01.03.15, 19:45 Uhr
Absolutes Abtreibungsverbot in El Salvador aufheben!

My Body, My Rights!

Gemeinsam mit zahlreichen anderen Organisationen werden AktivistInnen der Amnesty-Hochschulgruppe Bochum am Samstag, den 7. März von 12-15 Uhr  auf der Bongardstraße über Frauenrechte informieren. In einer Mitteilung heißt es: »Schwerpunktthema ist dabei die Amnesty-Kampagne „My Body, My Rights: Mein Körper gehört mir!“, die sich weltweit gegen diskriminierende Gesetze und Praktiken richtet, mit denen sexuelle und reproduktive Rechte verletzt werden. Dazu gehören etwa das Recht auf frei gewählte sexuelle Beziehungen, auf sexuelle Aufklärung oder auf gut zugängliche Gesundheitsdienstleistungen in den Bereichen Sexualität, Schwangerschaft und Geburt. (weiterlesen)

Sonntag 01.03.15, 18:36 Uhr
Bochum & Berlin – Leben in zwei Provinzen

Das Schirp

Am Mittwoch, den 4. 3. tritt das Schirp im Biercafe (gegenüber den Kammerspielen) auf. Die Einladung verspricht: »Die schönsten Geschichten aus der „Metropole Ruhr“ und „Hauptstadt Spree“: Das Schirp lebt seit fünf Jahren an beiden Orten und hat sich zwischen Friedrichshain und Gold-Hamme, Kreuzberg und Ehrenfeld auf die Suche nach Gemeinsamkeiten und Differenzen begeben. Mit ihm besuchen wir Kaufinteressenten für die Kronprinzengärten, Biertrinker am Buddenbergplatz und immer wieder markenbewussten I-Phoniker im ICE: Das Schirp bereist, lebt und liebt Ost und West. Kein Abend für Lokalpatrioten und Pott-Nostalgiker, Berlinbewunderer und Buddy-Bärchenfans, aber viele neue Lieder und Texte zum großen Glück, in den „derzeit einzig sinn- und freudvoll bewohnbaren Regionen der Bundesrepublik“ ( Zitat) leben zu dürfen… « Eintritt frei.

Samstag 28.02.15, 15:49 Uhr
Stadtrundgang der Geschichtswerkstatt

Bochum in der NS-Zeit

Die Bochumer Geschichtswerkstatt lädt am Samstag, den 7. März zu einem Stadtrundgang zum Thema Widerstand und Verfolgung in Bochum 1933 – 1945 ein: »Während dieses ca. zweistündigen Stadtrundgangs wird an den Widerstand gegen das NS-Regime in Bochum erinnert sowie über das Ausmaß und die Organisierung der Verfolgung und Vernichtung von Nazi-Gegnern, Juden und Sinti und Roma informiert. Wir machen u. a.  Station vor den ehemaligen Standorten der Gewerkschaftshäuser, am Apolonia Pfaus-Park und am Standort der alten Synagoge. Weitere Stationen sind das  Polizeipräsidium an der Uhlandstr. und der Springerplatz.« (weiterlesen)

Samstag 28.02.15, 13:44 Uhr

Die GEW ruft zum Streik auf

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) schreibt: »Die Tarifverhandlungen zwischen den Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes und den Arbeitgebern der Länder (TD-L) sind am 26./27.Februar in Potsdam ergebnislos verlaufen. Die GEW ruft jetzt zum Streik am 5. März in Bochum auf. Die GEW fordert für ihre Beschäftigten eine Entgelterhöhung von 5,5 % und Verhandlungen über eine Entgeltordnung für angestellte Lehrkräfte. Diese sind nach wie vor die einzige Beschäftigtengruppe im öffentlichen Dienst, deren Bezahlung nicht durch einen Eingruppungs-Tarifvertrag geregelt ist. Im Gegenzug forderten die Arbeitgeber der Länder Einschnitte in die Zusatzversorgung VBL, da aufgrund der Schuldenbremse die gewerkschaftlichen Forderungen nicht zu erfüllen seien. „Das ist Sparpolitik auf dem Rücken der Beschäftigen“, so der Sprecher der GEW Bochum, Jochen Bauer. „Wir sind nicht für die Staatsverschuldung, die u.a. durch Steuergeschenke an Reiche, Industrielle und Millionenerben sowie die Bankenrettung verursacht wurde, verantwortlich zu machen. Die Steuereinahmen sind so hoch wie lange nicht.“ (weiterlesen)

Freitag 27.02.15, 09:01 Uhr

bodo im März

Titelstar der März-Ausgabe von bodo – des sozialen Straßenmagazins für Bochum, Dortmund und Umgebung ist Sebastian Kehl. Er steht seit 2002 bei der Herrenfußballabteilung BVB Bortmund unter Vertrag, gilt als Identifikations- und Integrationsfigur, seine Laufbahn als außergewöhnlich im turbulenten Zirkus Bundesliga. Bodo bringt ein Gespräch über das Leben neben und nach dem Fußball. Zweiter Star der Ausgabe ist “Prinzregentin” Romy Schmidt. Sie tritt zur kommenden Spielzeit die Leitung des Prinz Regent Theaters in Bochum an, steckt jedoch schon mitten in der Arbeit. „Ich müsste gerade 16 Romys sein“, sagt sie. Aber die 35-Jährige wirkt tough genug, das durchzustehen. Als weitere Stichpunkte zur aktuellen Ausgabe nennt die Radaktion von bodo: (weiterlesen)

Donnerstag 26.02.15, 16:58 Uhr

Organisierung geht in die zweite Runde

Das Thema “Linke Organisierung in Bochum und im Ruhrgebiet” bei einer Veranstaltung am 6. Februar im Sozialen Zentrum hat viel Interesse gefunden. Am Samstag, den 7. März gibt es ein weiteres Treffen iom Sozialen Zentrum mit zwei inhaltlichen Phasen, die um 14.00 Uhr und 16.30 Uhr beginnen. Zur ersten Phase  “Organisierung 2.1″, die um 14.00 Uhr beginnt, heißt es in der Einladung: »Dieser Teil lädt alle an einer Gruppengründung interessierten Einzelpersonen / Gruppen zum gegenseitigen Kennenlernen ein. Ziel ist das Zueinanderfinden von Einzelpersonen mit ähnlichen Vorstellungen, um weitere Treffen zu verabreden und bestenfalls eine neue Gruppe zu gründen. Zu Beginn werden in je drei Minuten konkrete Ideen und Wünsche für zu gründende Gruppen vorgestellt (bei Interesse bitte melden oder spontan sein . Anschließend wird in mehreren Schritten die Gruppenfindungsphase unterstützt. Auch für spontane Zusammenschlüsse wird es Raum geben. Dieser Teil beginnt um 14:00 Uhr, kommt bitte pünktlich! Wer schon Ideen für eine mögliche neue Gruppe hat und diese vorstellen möchte, kontaktiert bitte netzwerkruhr@riseup.net, um weitere Infos zum Ablauf zu bekommen.« (weiterlesen)

Donnerstag 26.02.15, 16:23 Uhr
Offener Brief an die WAZ

Ressentiments gegen Flüchtlinge

»Lieber Herr Rensinghoff, liebe WAZ-Redaktion,
als wir am Dienstag (24.02.) die WAZ aufgeschlagen und den Artikel zur Flüchtlingsunterkunft im ehemaligen Priesterseminar gelesen haben („Wachdienst für Studenten und Flüchtlinge“), waren wir erschrocken und empört: Über die Aussagen des Wohnheimsprechers, über die seltsam begründete Maßnahme des Akafö (Wachdienst wegen „unerlaubter“ Kontaktaufnahme mit den Flüchtlingen) aber vor allem über Ihre unreflektierte und gefährliche Berichterstattung: Völlig unkommentiert wurden hier die Aussagen des Wohnheimsprechers Eric Minte abgedruckt, der zusammengefasst sagt, für ein paar Wochen seien die Flüchtlinge in der Nachbarschaft in Ordnung, danach sollten sie aber bitteschön wieder weg sein, damit „Ruhe einkehrt“. Diese schon fragwürdige Aussage – Stichwort Willkommenskultur – wird aber noch übertroffen durch das Zitat am Ende des Artikels: „Es sind hier keine notleidenden Menschen untergebracht. Die meisten Flüchtlinge kommen aus dem Kosovo und haben bessere Handys als ich.“ Eine solche Aussage einfach so stehen zu lassen, heißt sie als legitim anzuerkennen und als solche einer breiten Leserschaft zu unterbreiten. Sie ist aber alles andere als legitim! Sie ist in jeder Hinsicht vorurteilsbehaftet, reproduziert und bekräftigt verbreitete Ressentiments gegen Flüchtlinge im Allgemeinen und Flüchtlinge aus Südosteuropa im Besonderen. (weiterlesen)

Donnerstag 26.02.15, 10:47 Uhr

Gesundheitskarte für Flüchtlinge?

Die rot-grüne Koalition hat für die Sitzung des heute tagenden Sozialausschusses einen Antrag gestellt, dass die Verwaltung prüfen soll, ob und wie eine Gesundheitskarte für Flüchtlinge und Asylsuchende eingeführt werden kann: »Die Verwaltung wird beauftragt zu prüfen, 1. ob die Einführung einer Gesundheitskarte für Flüchtlinge und Asylbewerber/innen in Anlehnung an das bereits seit 10 Jahren in Bremen und Bremerhaven praktizierte „Bremer Modell“ auch in der Stadt Bochum umgesetzt werden kann; 2. welche Kosten bei der Einführung einer Gesundheitskarte entstehen und welche derzeit anfallenden Kosten ggfs. eingespart werden können; 3. welche Krankenkassen ggf. bereit sind, mit der Stadt Bochum eine vertragliche Vereinbarung (gemäß § 264 SGB V) über die Einführung einer Gesundheitskarte zu schließen; 4. ob es aktuell Bestrebungen gibt, eine solche Gesundheitskarte für NRW insgesamt einzuführen.«

Donnerstag 26.02.15, 08:30 Uhr

Charlotte Salomon. Leben? oder Theater?

Ausstellungseröffnung am 28. Februar 2015

Salomon. Selbstbildnis 1940. Collection Jewish Historical Museum (c) Charlotte Salomon Foundation

Vom 28. Februar bis zum 25. Mai präsentiert das Kunstmuseum die Ausstellung Charlotte Salomon. Leben? oder Theater?. Mit einer Reihe von Künstlerinnen und Künstlern, die wegen ihrer jüdischen Abstammung von den Nationalsozialisten umgebracht wurden, unterliegt auch das Werk von Charlotte Salomon (1917 in Berlin geboren und 1943 im KZ Auschwitz ermordet) der Gefahr, eher als historisches Dokument des Grauens denn als beispielloses Kunstwerk betrachtet zu werden. Die Ausstellung im Kunstmuseum Bochum möchte sich der Entdeckung des Kunstwerks annähern und sich der Darstellung von Charlotte Salomons bedeutsamen künstlerischem Beitrag widmen. Mit der Präsentation ihres gattungsübergreifenden Bilderzyklus „Leben? oder Theater?“ im Kunstmuseum Bochum soll das bisher eher Insidern vertraute Werk einem breiteren Kunstpublikum nähergebracht werden. (weiterlesen)


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