Freitag 28.11.14, 12:51 Uhr
Der Bochumer Opel-Betriebsratsvorsitzende Rainer Einenkel:

Die Belegschaft fühlt sich verhöhnt

»In einer Presseerklärung hat der Vorstand der Adam Opel AG mitgeteilt, dass in den Opel-Werken Rüsselsheim, Kaiserslautern und Tychy in Polen mehr als 500 Millionen Euro für neue Motoren- und Getriebeproduktionen investiert werden. Im Opel-Werk Eisenach sollen 400 neue Arbeitsplätze geschaffen werden. „Investitionen und sichere Beschäftigung für deutsche Opelwerke!“ erklärt Opel. Die Bochumer Belegschaft fühlt sich verhöhnt«, stellt der Bochumer Opelbetriebsratsvorsitzende Rainer Einenkel fest. Weiter erklärt er: »Gleichzeitig betreibt das Unternehmen eine Totschweigepolitik zur Schließung des Bochumer Werkes. Zum Jahresende wird das hochflexible und traditionsreiche Bochumer Opel-Werk geschlossen. Die Bochumer Zafira-Produktion wird ins Werk Rüsselsheim verlagert. Der 12. Dezember 2014 ist für 3.000 Bochumer Opelaner der letzte Arbeitstag. Die Schließungskosten für Bochum sind mit über 700 Millionen Euro deutlich höher als die angekündigten Investitionen für andere Werke. Die Schließung des Werkes Bochum wird die teuerste Werksschließung für Opel sein. (weiterlesen)

Freitag 28.11.14, 11:19 Uhr
Sevim Dagdelen zum Welt-AIDS-Tag:

Gegen Stigmatisierung und Ausgrenzung

„Auch heute noch sind HIV-Infizierte bzw. an AIDS erkrankte Menschen mannigfaltigen Diskriminierungen und Stigmatisierungen ausgesetzt. Das gilt es durch flächendeckende Aufklärungsmaßnahmen und spezifische Informations- und Beratungsangebote weiter abzubauen“, fordert die Bochumer Bundestagsabgeordnete Sevim Dagdelen (Die Linke), mit Blick auf den traditionell am 1. Dezember stattfindenden Welt-AIDS-Tag. „Die Linke ist weiterhin solidarisch mit den Betroffenen und setzt sich auch zukünftig dafür ein, dass HIV-Infizierte sowohl im Alltags- als auch im Berufsleben vor Ausgrenzungen geschützt werden.“ Dagdelen weiter: (weiterlesen)

Freitag 28.11.14, 09:23 Uhr

„bodo“ im Dezember

Das soziale Straßenmagazin „bodo“ porträtiert im Dezember den Schriftsteller Wladimir Kaminer, ist mitten in Dortmund unterwegs mit 300 Schafen, besucht Straßenkids in Bochum und Dortmunder, die sich für Flüchtlinge engagieren. „bodo“ trifft einen Dortmunder Spielesammler und -entwickler, fragt nach den Gemeinsamkeiten zwischen einem Wattenscheider Gitarren- und einem Dortmunder Geigenbauer und gratuliert Marianne Brentzel zum Literaturpreis Ruhr. In ihrer Ankündigung zu Dezemberausgabe schreibt die bodo-Redaktion zu den einzelnen Beiträgen: (weiterlesen)

Freitag 28.11.14, 09:11 Uhr

Massenarbeitslosigkeit in Bochum

Der optimistischen Betrachtung der Agentur für Arbeit können sich der DGB und die Gewerkschaften in Bochum nicht anschließen. In einer Erklärung des DGB heißt es: »Unter anderem ist es der günstigen Witterung zu verdanken, dass die Zahl der Arbeitslosen sank. Wenn der Winter sich doch noch einstellt, droht sich die ohnehin schlechte Lage weiter zu verschärfen. Den 17.550 Erwerbslosen in den Rechtskreisen SGB II und SGB III können aktuell gerade mal 2.621 offene Stellen angeboten werden. Die Daten verweisen auf ein Verhältnis von knapp 7 suchenden Arbeitslosen auf 1 Stelle. Welche Qualität, was Arbeitszeit und Bezahlung betrifft, die angebotenen Stellen haben, lässt sich zudem der Statistik leider nicht entnehmen. Wenn man dazu noch in Betracht zieht, dass von den 3.450 Abgängen im vergangenen Monat gerade mal 20% in den 1. Arbeitsmarkt integriert werden konnten, der größere Teil mit 46% wg. Krankheit und fehlender Mitwirkung nicht mehr gezählt wird, wird es Zeit, sich dem Problem anders zu stellen und den Blick auf die Entwicklungen zu schärfen. (weiterlesen)

Donnerstag 27.11.14, 08:16 Uhr

Visionen für eine Stadt in Bewegung


Die Initiative urbanRadeling zeigt am Freitag, den 5. Dezember 2014, um 18 Uhr im Alsenwohnzimmer den Film »The Human Scale« und lädt zur anschließenden Diskussion ein: »The Human Scale ist ein Dokumentarfilm über die Konzepte des dänischen Stadtplaners Jan Gehl. Der Visionär stellt die Bedürfnisse des Menschen und nicht das Auto in den Mittelpunkt der Stadtplanung. Sein Ziel ist eine menschenfreundliche Stadt, in der sich auch Acht- und Achtzigjährige sicher bewegen können. Entsprechende Konzepte entwickelte Gehl insbesondere für London und New York, wo er die Autos vom Times Square verbannte und Radwege anlegen ließ. Einer seiner Grundsätze: »Wenn wir Autobahnen bauen, zieht das Autos an. Wenn wir Rad-Infrastruktur errichten, steigt die Zahl der Radfahrer.«

Donnerstag 27.11.14, 07:59 Uhr

Infoveranstaltung: Rund um den Umzug

Der Bochumer Mieterverein lädt am Dienstag, den 2. 12. um 18.30 Uhr in seiner Reihe “Mieten – Wohnen – Leben” zu einer Informationsveranstaltung in seiner Geschäftsstelle, Brückstraße 58 ein: »Umzüge haben es in sich: Neben der Freude auf das neue Heim gibt es nicht nur viel zu packen, sondern es stellen sich auch jede Menge mietrechtlicher Fragen: Welche Fristen sind zu beachten? Was muss renoviert werden? Wann wird die Kaution ausgezahlt? Worauf ist beim neuen Mietvertrag zu achten?«Referent ist Rainer Papenheim, Rechtsberater beim Mieterverein, die Moderation übernimmt Michael Wenzel, Geschäftsführer des Mietervereins.  Der Eintritt ist frei und auch für Nicht-Mitglieder. Wegen der begrenzten Platz-Zahl wird um Anmeldung unter 96 11 40 gebeten.

Mittwoch 26.11.14, 10:03 Uhr

Drehen an der Gebührenschraube

Die Soziale Liste schreibt: »Erneut müssen sich Bochums Bürgerinnen und Bürger für das kommende Jahr auf höhere kommunale Gebühren und Entgelte einstellen, darauf weist Günter Gleising, Ratsmitglied der Sozialen Liste hin. Nach den Planungen der Verwaltung sollen zum neuen Jahr die Gebühren und Entgelte für die Abfallbeseitigung, die Ableitung von Schmutz- und Niederschlagswasser, die Straßenreinigung und die Urnenbestattung steigen. Um 12 € soll sich auch die Hundesteuer für einen Hund auf 156 € erhöhen. Während auf die rückläufige Nachfrage von teuren Sargbestattungen mit (geringen) Gebührensenkungen reagiert werden soll, schlägt die Verwaltung vor, die vermehrte Inanspruchnahme von Urnenbestattung mit steigenden Gebühren um durchschnittlich 1,3 % zu verteuern. (weiterlesen)

Dienstag 25.11.14, 20:01 Uhr

NPD-Cremer hetzt gegen JournalistInnen

Das Antifa-Portal Braun raus schreibt über den Bochumer NPD-Landesvorsitzenden: »Mit einer Art Steckbrief hetzten Berliner Rechtsextremisten in der vorigen Woche gegen Journalisten – das Ganze im Schutz der Anonymität. Ein NPD-Landesvorsitzender fand die Aktion so gut, dass er die Grafik jetzt auf seine Facebook-Seite übernahm. Das Bild zeigt die Porträts von insgesamt 18 Fotojournalisten samt ihrer Namen und der Überschrift „Achtung Antifa Fotografen“. Die Veröffentlichung fügt sich ein in eine Serie von Bedrohungen und Attacken gegen Journalisten, die über die von der NPD und der neonazistischen Kleinpartei „Die Rechte“ unterstützten Aktionen gegen eine Flüchtlingsunterkunft in Berlin-Marzahn berichteten. Die Angriffe von Rechtsextremisten auf die Presse nähmen zu, konstatierte die Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) am Freitag. An Politik und Sicherheitsbehörden appellierte der Berliner Landesverband der Journalistengewerkschaft: „Der Innensenator und die Polizei dürfen nicht zulassen, dass quasi mit Hilfe von Steckbriefen zu Anschlägen auf die Pressefreiheit und ihre Vertreterinnen und Vertreter aufgerufen wird.“ (weiterlesen)

Dienstag 25.11.14, 10:36 Uhr

Die letzten Tage der Menschheit

Manfred Böll liest Karl Kraus

Am kommenden Sonntag, 30.11.14 um 19:30 Uhr, liest Manfred Böll im Rottstr 5 Theater aus dem Weltkriegsdrama von Karl Kraus. In der Vorankündigung heißt es: »In dem Drama “Die letzten Tage der Menschheit” erleben wir einen modernen Totentanz, in dem Operettenfiguren die Tragödie der Menschheit spielen, der weit über Wien und den Untergang der Donaumonarchie hinaus, auf die allgemeine Verrohung und Verdummung hinweist, die der Krieg gebiert. Kraus Tragödie, entstanden unter dem Eindruck des Ersten Weltkriegs und seiner Gräueltaten, stellt mit unheimlicher, geradezu apokalyptischer Weise, diese Katastrophe dar.
Karl Kraus: “Die unwahrscheinlichsten Taten, die hier gemeldet werden, sind wirklich geschehen; ich habe gemalt, was sie nur taten. Die unwahrscheinlichsten Gespräche, die hier geführt werden, sind wörtlich gesprochen worden. die unwahrscheinlichsten Gespräche, die hier geführt werden, sind wirklich gesprochen worden; die grellsten Erfindungen sind Zitate. (Sätze, deren Wahnwitz unverlierbar dem Ohr eingeschrieben ist, wachsen zur Lebensmusik.) Wer schwache Nerven hat, wenn auch genug starke, entferne sich von dem Spiel.“«
Karten: 13 €; erm. 7 €

Dienstag 25.11.14, 10:08 Uhr

Solidarität mit dem
Job-Center-Personalrat

In einer gemeinsamen Stellungnahme erklären die Fraktion Der Linken im Bochumer Rat, der Kreisverband Die Linke Bochum sowie die Bochumer Bundestagsabgeordnete Sevim Dağdelen ihre Solidarität mit dem Betriebsrat des Jobcenters Bochum: »Mit Sorge nehmen Die Linke im Rat der Stadt Bochum und der Kreisverband Bochum Der Linken zur Kenntnis, dass die Geschäftsführung des Jobcenters Bochum ihre Klage gegen den eigenen Personalrat bisher nicht zurückgenommen hat. Wir verurteilen den Versuch der Geschäftsführung des JobCenters, den aktiven Personalrat einzuschüchtern. (weiterlesen)

Montag 24.11.14, 21:48 Uhr

Soli-Brunch gegen Nazis und Repression

Die „AG Schlemmen gegen Rechts“ lädt am Samstag, 6. 12. ab 11 Uhr ins Soziales Zentrum Bochum zu einem leckeren vegan/vegetarischen Buffet in gemütlicher Atmosphäre ein. In der Einladung heißt es: »Hintergrund ist die Repression gegen Aktivist*innen, die im Dezember 2013 auf Naziumtriebe an der RUB aufmerksam machten. Wir sind der Meinung, dass diese alleine nicht auf den im Rahmen der Verfahren entstanden Kosten sitzen bleiben sollten. (weiterlesen)

Montag 24.11.14, 11:14 Uhr

Ersatz für Rodungen in Weitmar?

Jürgen Dassow von der Bürgerinitiative Bahnhof Weitmar schreibt: »Die Rodungsarbeiten für die nach meiner Meinung völlig unsinnige Verlängerung der Springorum-Allee bis hin zu Prinz-Regent Straße (siehe angehängtes Bild) haben begonnen. Vor zwei Jahren wurde die Sinnhaftigkeit dieses Projektes hinreichend diskutiert. Die Bezirksvertretung Südwest und die Wirtschaftsförderung haben sich argumentenresistent gezeigt und setzen diesen (im Springorum-B-Plan von 1993 zwar vorgesehenen, aber zurecht 21 Jahre lang nicht realisierten) Straßenbau  jetzt um, mit der Folge, dass in den frühen Morgenstunden noch mehr Verkehr auf die Wasserstraße “gezogen” wird. So weit, so schlecht! (weiterlesen)

Samstag 22.11.14, 08:00 Uhr

Aktionstage zur Beseitigung von
Gewalt gegen Frauen

Vor 15 Jahren erklärte die UN-Generalversammlung den 25. November zum Internationalen Tag zur Beseitigung der Gewalt gegen Frauen. Das autonome Frauenlesbenreferat der Ruhr-Uni hat in der nächsten Woche Aktionstage zu diesem Thema organisiert. Am Montag, den 24.11. um 18:30 Uhr gibt es in der Frauenbibliothek Lieselle (GA 02/60 Süd) einen Vortrag von Christine Theml: “Man muss in der Gegenwart schön Leben” Eine Auseinandersetzung mit drei unangepassten Künstlerinnen und ihren Leben. Am Dienstag, den 25. 11. findet um 18:00 Uhr im Frauenraum (GA 04/61 Süd) ein Workshop mit Martina Schmitz vom Dachverband der autonomen Frauenberatungsstellen NRW statt: “Und das soll Liebe sein?” Die Karawane für die Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnen aus Wuppertal hält am Mittwoch 26. 11. einen Vortrag über “Frauen auf der Flucht“. Beginn ist um 18:00 Uhr im Raum GBCF 04/611 Süd. Am Freitag, den 28. 11. wird schließlich noch ein Selbstverteidigungskurs für Frauen angeboten.

Freitag 21.11.14, 14:03 Uhr
ADFC: Alles nur schöner Schein? Bochum und die AGFS.

Schwarzbuch Radverkehr Bochum 2014

Mitte Juli 2014 hat die Stadt Bochum nach acht Jahren Vorlauf ihre Bewerbung an die „Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in Nordrhein-Westfalen e.V.“ (AGFS NRW) geschickt. Der ADFC schreibt in einer Pressemitteilung: »Wird Bochum jetzt eine fußgänger- und fahrradfreundliche Stadt? Ein Leser kommentierte die Bewerbung mit den Worten: „Wenn Bochum sich für die Aufnahme in die Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Städte bewirbt, sollte sich Nordkorea um die Aufnahme in die Arbeitsgemeinschaft demokratischer Staaten bewerben.“. Die versprochene Fahrradfreundlichkeit ist offensichtlich noch nicht auf den Straßen angekommen. Die Stadt Bochum muss erst noch beweisen, dass sie es ernst meint. (weiterlesen)

Freitag 21.11.14, 10:23 Uhr

Die Kraft der Schwachen

Die Humanitäre Cuba Hilfe Bochum e.V. hat den Film “Die Kraft der Schwachen” mit dem Protagonisten Jorgito Jérez und dem Filmemacher Tobias Kriele nach Deutschland eingeladen. In zehn Städten wird er auf dieser “Premierenrundreise”, die am am 23.11. in Berlin im Babylon beginnt, zu sehen sein. Der Dokumentarfilm zeigt die Entwicklung eines mit schwerer Behinderung geborenen Jungen zu einem aktiven jungen Mann, der als angehender Journalist über sein Leben, sein Land, sein Engagement und über die Welt spricht. Am Sonntag, 30. November um 17.00 wird Die Kraft der Schwachen (span. Original mit dt. Untertiteln) im Kino Endstation gezeigt. Anschließend gibt es auch hier ein Gespräch mit dem Protagonisten und dem Regisseur zu den Fragen von Chancengleichheit, Barrierefreiheit und Integration/Inklusion im cubanischen Bildungs- und Erziehungswesen. Der Einladungsflyer.

Freitag 21.11.14, 08:03 Uhr
Rote Ruhr-Uni: Deutsches Filmexil in der Sowjetunion 1933–1945

Antifa-Kino aus Moskau

Am Freitag, den 28. November lädt die Rote Ruhr-Uni um 19:00 Uhr im Raum GBCF 04/611 an der Ruhr-Uni zu einen Vortrag von Christoph Hesse ein: «Nach der Machtübergabe an die Nazis im Januar 1933 verließen etwa 2000 in der Filmindustrie Beschäftigte das Land. Die meisten von ihnen gingen zunächst nach Westeuropa, viele weiter nach Amerika. Einige zogen indessen nach Moskau. Anders als in Paris, London oder Hollywood waren dort offen antifaschistische Filme über Deutschland sogar ausdrücklich erwünscht. Doch auch im Bereich der Filmproduktion erwies sich die Sowjetunion schließlich nicht als das sichere und zuverlässige Bollwerk, als das damals nicht nur Kommunisten sie sehen wollten. Der Vortrag soll, unterstützt durch einige Filmausschnitte, einen einführenden Einblick in die in jeder Hinsicht außergewöhnliche und bis heute weithin unbekannte Geschichte des deutschen Filmexils in der Sowjetunion geben. Christoph Hesse ist Filmwissenschaftler. Er arbeitet an der FU Berlin an einem Forschungsprojekt zur Filmarbeit deutschsprachiger Emigranten in der Sowjetunion der 1930er und 40er Jahre.«

Donnerstag 20.11.14, 21:19 Uhr

TTIP und die roten Linien

Vorstand und Betriebsrat der BOGESTRA und ver.di hatten heute den Bochumer SPD-Bundestagsabgeordneten Axel Schäfer zu einer Diskussion über TTIP eingeladen. Schäfer hatte in einem Leserbrief in der ver.di-Mitgliederzeitung publik deren Chefredakteurin “eine völlig einseitige Agitation” in Sachen TTIP vorgeworfen. Sie folge “genau dem Terminus der Links-Partei. So werden immer wieder mit falschen Argumenten neue Ängste geschürt, die sich eins zu eins in ihrem Beitrag wiederfinden”.  Weiter schrieb Schäfer: “TTIP soll den Handel und die Investitionen auf beiden Seiten des Atlarıtiks erleichtern. Dazu sollen Bürokratie vermindert, Marktzugangshindernisse abgebaut und Doppelarbeiten verringert werden.”  (weiterlesen)

Donnerstag 20.11.14, 17:07 Uhr

Mini-Jobs als Maxi-Trend

Mehr als 34.830 Mini-Jobber gibt es derzeit in Bochum. Die meisten davon sind Frauen: 60 Prozent. Darauf hat die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) hingewiesen. Die NGG Ruhrgebiet beruft sich dabei auf Zahlen der Arbeitsagentur. Insgesamt sei die Anzahl der Mini-Jobs in den vergangenen zehn Jahren in Bochum deutlich gestiegen – um rund 18 Prozent. Die Hotel- und Gaststättenbranche habe sich dabei immer stärker zum „Mini-Job-Markt“ entwickelt: Vom Koch bis zur Kellnerin haben derzeit rund 4.030 Beschäftigte in Bochum einen Job, bei dem sie lediglich bis zu 450 Euro pro Monat verdienen, so die NGG. „Auch im Bäcker- und Konditorenhandwerk sind Mini-Jobs ein Maxi-Trend“, sagt Yvonne Sachtje. (weiterlesen)


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