Donnerstag 25.05.17, 21:55 Uhr

50 Jahre 2. Juni – in Berlin und in Bochum

Am Freitag, den 2. Juni laden der Verein “Wir Gründerstudenten” und die Zeitschrift „Amos“ ab 14 Uhr im Bahnhof Langendreer zu einer Veranstaltung mit dem Titel “50 Jahre 2. Juni –  in Berlin und in Bochum” ein: »Während der Demonstration gegen Schah Mohammad Reza Pahlavi wurde der Student Benno Ohnesorg erschossen. Zur Erinnerung an dieses für die 68er Bewegung einschneidende Ereignis laden wir zur Diskussion, Begegnung und  Austausch ein; wie der 2. Juni 1967  in Bochum gewirkt hat und was er für uns heute bedeuten könnte.« Bis 16 Uhr wird ein Zusammenschnitt aus den Filmen „Der Polizeistaatsbesuch“ von Roman Brodmann, „Der 2. Juni 1967“ von Thomas Giefer und Hans-Rüdiger Minow“ und Berichten aus TV Programmen gezeigt. Dann folgt ab 16 Uhr ein Vortrag von Wolfgang Kraushaar „Der 2. Juni 1967“. Danach gibt es eine “Podiums- und Publikumsdiskussion unter anderen mit Urs Jaeggi (ehem. Soziologie RUB), Anna Schiff (Frauenbewegung, Rosa-Luxemburg-Stiftung), Roland Ermrich  (AStA-Vorsitzender 1966 bis 1967)”. (weiterlesen)

Donnerstag 25.05.17, 00:16 Uhr
Podiumsdiskussion am Freitag in der Herner Straße 131

Leerstände und Perspektiven

Am Freitag, den 26. 5. findet um 19 Uhr  im Hinterhof des besetzten Hauses in der Herner Straße eine Podiumsdiskussion statt. In der Einladung heißt es: »Vielleicht haben Sie es mitbekommen, einige junge Menschen haben das vor sich hingammelnde Haus, die Herner Straße 131 besetzt. Auf der Front stehen Sprüche wie “Eigentum ist Diebstahl”, eine Aussage die unsere Motivation ganz gut unterstreicht. Falls Sie sich jetzt fragen, was in aller Welt wir da wollen und wieso wir glauben, dass man sich ein leerstehendes Haus einfach nehmen kann, laden wir Sie herzlich ein, diese und viele andere Fragen mit uns zu diskutieren. Um verschiedene Perspektiven auf die Problematik des Leerstandes und der Stadtpolitik in Zeiten des überbordernden Immobilienmarktes zu geben, haben wir uns einige gut informierte Gäste eingeladen. Mit dabei sind: (weiterlesen)

Mittwoch 24.05.17, 23:30 Uhr

Die Besetzung floriert – erstes Nachbarschaftstreffen durchgeführt

Die BesetzerInnen des Gebäudes an der Hernerstraße 131 teilen in einer Presseerklärung mit: »An Tag 5 ihrer Besetzung des Hauses in der Herner Straße 131 sind die Aktiven zuversichtlicher denn je. Eine Podiumsdiskussion am Freitagabend vor Ort und ein erstes Kommuniqué sollen Klarheit über ihrer Ziele und die Möglichkeiten ihrer Verwirklichung verschaffen. Bochum. Seit 5 Tagen fühlen sich Angehörige älterer Generationen zurück in der 80er Jahre versetzt: ein Wohn- und Geschäftshaus wurde besetzt. “Und das, obwohl die letzten Besetzungen als politisches Mittel im Kampf gegen Studiengebühren an der Ruhr-Uni Bochum geführt wurden”, erinnert Bianca Setzer, eine der Pressesprecher*innen. “In den Jahren 2006 und 2009 ging es allerdings um gänzlich andere Themen”, so Setzer weiter. (weiterlesen)

Dienstag 23.05.17, 20:50 Uhr

“Kriminalisierung von armen
Menschen im öffentlichen Raum”

Die Bochumer CDU-Fraktion kündigt auf ihrer Webseite an, dass sie in der nächsten Sitzung des Rates die Verwaltung beauftragen will “zu prüfen, in wie weit die Einrichtung eines probeweise befristeten Konsumverbotes von Alkohol außerhalb der konzessionierten Außengastronomie für die Sommermonate 2018 möglich ist”. Die Wohnungslosenhilfe des gemeinnützigen bodo e.V. nimmt die Ankündigung mit Befremden auf. Während nach den Plänen der CDU-Fraktion unter freiem Himmel getrunken werden darf, wenn gut bezahlt wird, etwa in den Außengastronomien, auf dem Konrad-Adenauer-Platz oder bei Bochum Total, richtet sich der Vorstoß offensichtlich gegen Menschen, die sich die Preise dort nicht leisten können. (weiterlesen)

Dienstag 23.05.17, 20:25 Uhr

Ein detektivisches Dokumentarprojekt


Am Montag, dem 29. Mai 2017 lädt die Paritätische Akademie NRW in Kooperation mit der Rosa Strippe um 19.00 Uhr zu einem Filmabend in das Haus des Vereins in der Kortumstraße 143 ein. Im Mittelpunkt des Abends steht der Lebensweg von Willi Heckmann, dessen Geschichte sein Neffe Klaus Stanjek rekonstruiert und in einem filmischen Dokumentarprojekt festgehalten hat. Willi Heckmann, fröhlicher Unterhaltungsmusiker, der über fünf Jahrzehnte lang in ganz Deutschland auftrat, sei das “schwarze Schaf” der Familie gewesen, “erst als ich 40 war, erfuhr ich fast zufällig, dass er schwul war und wegen seiner sexuellen Orientierung acht Jahre in Konzentrationslagern verbracht hatte”, so der Autor des Films in einem Interview. Und er fragte sich, wieso sein Onkel überlebt hatte und wieso ihm dessen Schicksal so lange verheimlicht wurde. (weiterlesen)

Dienstag 23.05.17, 19:03 Uhr

Bochum hat genau zwei Straßen mit durchgängigen Radverkehrswegen.

Klaus Kuliga schreibt auf der Webseite des ADFC: »Ein sensationelles Ergebnis: Im Ranking der Großstädte über 200.000 Einwohnern hat sich Bochum vom drittletzten Rang (Platz 37) auf den 23. Platz vorgeschoben und dafür die Auszeichnung als bester “Aufholer” unter den Großstädten erhalten. Wie das? Ist Bochum jetzt plötzlich eine fahrradfreundliche Stadt oder stimmt da etwas nicht? Bochum ist seit dem 25. August 2016 offizielles Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft der fußgänger- und fahrradfreundlichen Städte in NRW (AGFS). Mit der Bewerbung und dem Aufnahmeverfahren waren umfangreiche Bemühungen der Stadt verbunden, Bochum auf allen Kanälen so fahrradfreundlich wie möglich darzustellen. (weiterlesen)

Dienstag 23.05.17, 18:37 Uhr

Solidarität mit der Instandbesetzung

Die am gestrigen Montag veröffentlichte Stellungnahme des Netzwerks Stadt für alle zur Besetzung des Hauses Herner Straße 131 hat eine Solidaritätswelle ausgelöst. Viele Gruppen und Organisationen unterstützen nun den Text. Die Liste bisher:  Bochumer Linksfraktion; Bochum-Prekär; Compania Bataclan; Mieterverein Bochum, Hattingen und Umgegend e.V.;Netzwerk Stadt für alle Bochum; Netzwerk X; One World Dappe e.V.; Partei Die Linke Bochum; Radio El Zapote; Redaktion bo-alternativ; Soziale Liste im Rat; Soziokulturelles Zentrum Bhf. Langendreer; Soziales Zentrum Bochum; Tierbefreier Bochum; botopia und labournet.”

Dienstag 23.05.17, 17:18 Uhr
Mieterverin zur Hausbesetzung:

Reden, nicht räumen!

Der Mieterverein Bochum zeigt Verständnis für die Hausbesetzer*innen an der Herner Straße. Geschäftsführer Michael Wenzel: “Es ist schade, das junge Leute zu rechtswidrigen Mitteln genötigt werden, um ein wichtiges und richtiges Signal zu setzen. Nach offiziellen Angaben stehen in dieser Stadt immer noch mehr als 7000 Wohnungen leer. Gleichzeitig wird es für Einkommensschwache immer schwieriger, bezahlbaren Wohnraum zu finden, und die Hälfte aller Flüchtlinge lebt immer noch in Übergangs-Unterkünften.” (weiterlesen)

Montag 22.05.17, 16:06 Uhr

Marxistische Stalinismuskritik

Der Bochumer Historiker und Soziologe Christoph Jünke hat eine 616 Seiten umfassende Anthologie mit dem Titel Marxistische Stalinismuskritik im 20. Jahrhundert herausgegeben. Der Klappentext: ”Hat sich die Russische Revolution 1917 im Stalinismus bis zur Kenntlichkeit oder bis zur Unkenntlichkeit verändert? Ist die Entwicklungsgeschichte von Lenin zu Stalin eine Geschichte des Bruchs oder der Kontinuität? Nicht zu bestreiten ist jedenfalls, dass das, was wie ein Alp auf den Hirnen auch unserer Gegenwart lastet, seine schärfsten Kritiker schon damals vor allem von links gefunden hat. Die vorliegende Anthologie dokumentiert erstmals umfassend die großen Linien dieser marxistischen Stalinismus-Kritik im 20. Jahrhundert. (weiterlesen)

Montag 22.05.17, 15:17 Uhr

Instandbesetzung

Das Netzwerk  Stadt für Alle Bochum begrüßt die Initiative gegen Leerstand in der Herner Straße und schreibt: »Am 19.5.17 hat eine Gruppe von jungen Bochumer*innen das Haus Herner Str.131 besetzt. Das denkmalgeschützt Gebäude war seit einem dreiviertel Jahr komplett leerstehend. Zuvor war das Geschäft im Ladenlokal sowie die Bewohner*innen der 8 Mietwohnungen ausgezogen. Es gab massiven Instandhaltungsstau, Schimmelprobleme und kaum noch sichtbares Handeln der Vermieterin. Daher unterstützen wir die Forderung der Besetzer*innen den Leerstand zu beenden.  Das Haus Herner Str. 131 steht exemplarisch für viele leerstehende Gebäude in Bochum. Sie sind de facto nicht nutzbar. In diesem Fall scheint die Vermieterin finanziell und/oder organisatorisch nicht in der Lage gewesen zu sein, die Wohnungen im bewohnbaren Zustand zu halten. In anderen Fällen weigern sich Vermieter gute Wohnungen zu vermieten. Die Folge ist die Gleiche, die Wohnung bleibt leer und wird mit der Zeit immer unbewohnbarer. (weiterlesen)

Montag 22.05.17, 11:12 Uhr

Zwangsarbeit in Bochum

Der Kinder- und Jugendring und das Kommunale Integrationszentrum laden am Dienstag, 30. Mai um 18.00 Uhr im Stadtarchiv, Wittener Str. 47 zu einer Veranstaltung ein, um über Zwangsarbeit in Bochum zu informieren: »Auf dem Bochumer Stadtgebiet sind im Zweiten Weltkrieg über einhundert Lager und Unterkünfte für mehr als 32.500 Zwangsarbeiter betrieben worden. Die Zwangsarbeiter wurden in der Landwirtschaft, in Handwerksbetrieben und in der Industrie ausgebeutet und sie mussten eine schreckliche Leidenszeit erdulden. Das enge Zusammenleben und miserable hygienische Verhältnisse förderten die Ausbreitung von Seuchen und Ungeziefer. Für viele – durch Unterernährung ohnehin geschwächte Gefangene – bedeutete das den sicheren Tod. (weiterlesen)

Montag 22.05.17, 08:44 Uhr
Performance. Lesung. Musik. Diskussion.

MAIZ – Das was Leben trägt

Am Freitag, den 2. Juni um 18 Uhr findet im Gemeinschaftsgarten Bochum – Alsenstraße 19a (Hinterhof) eine Performance zum Thema Mais statt. Die Ankündigung: »Das Wort ›Mais‹ stammt aus dem Taíno, einer Sprache indigener Gruppen der Karibik und bedeutet wörtlich ›das, was Leben trägt‹. Die Kulturpflanze mit einer Vielfalt von ca. 60 Sorten, allein in Mexiko, ist allerdings – zumindest in ihrer Diversität vom ›Aussterben‹ bedroht. Doch handelt es sich nicht nur um das Verschwinden einer Pflanze, die weltweit ein kulturelles wie auch kulinarisches Nahrungsmittel darstellt; durch Technologisierung und Optimierung des Saatguts, wie auch dem Einsatz von Gentechnik wurde aus einem Kulturgut eine industrialisierte Ware.
(weiterlesen)

Sonntag 21.05.17, 13:04 Uhr

Unterstützung für die BesetzerInnen

Die “Anarchistische Unterstützungsgruppe für 131BO” schreibt: »Wir waren gestern Nachmittag in der Innenstadt und Umgebung unterwegs und haben dort unseren Soliflyer in etwa ein Dutzend linken Läden, einigen Straßen sowie an Passant*innen verteilt. Die Reaktionen waren sehr unterschiedlich. Neben ein paar negativen, waren viele sehr positive dabei. Einige Menschen berichteten uns auch, dass sie bereits von der Besetzung gehört hätten. Wir ermutigten die Menschen  mal vorbei zuschauen und sich selbst ein Bild zu machen. Eine gute Gelegenheit ist das gemeinschaftliche Grillen Heute um 17.00 Uhr.
Folgt dem Squat auf twitter.«

Sonntag 21.05.17, 08:33 Uhr

BoBiennale sucht HelferInnen

Die BoBiennale (8. – 18. Juni 2017) rückt näher und die OrganisatorInnen des Kunst- und Kulturfestivals der Freien Szene präsentieren jetzt Programmheft und schreiben: »Das Heft beinhaltet nicht nur eine detaillierte Terminaufstellung, sondern auch kurze Beschreibungen der teilnehmenden Künstler, es stellt die vielfältigen Veranstaltungsorte vor und hält die ein oder andere überraschende Information bereit. Dazu ist es handlich, übersichtlich, liebevoll gestaltet und immer griffbereit. Ein praktisches, unverzichtbares Nachschlagewerk für jede/n Besucher/In! Das Heft erscheint in einer Auflage von 5.000 Stück und wird an den beteiligten Spielorten und im Bochumer Stadtgebiet verteilt. Im Q1 – Eins im Quartier. Haus für Kultur, Religion und Soziales in der Halbachstrasse 1 gibt es die Möglichkeit, in der Zeit von 09.00 – 16.00 Uhr selbst Exemplare zu erhalten. Das Organisations-Team der BoBiennale sucht noch Freiwillige (Volunteers) zur Unterstützung: (weiterlesen)

Samstag 20.05.17, 20:18 Uhr

Reclaim the City – Kundgebung des
Netzwerks »Stadt für Alle«

Unter dem Motto »Reclaim the City! – Her mit der Stadt!« veranstaltete das Netzwerk »Stadt für Alle« vor dem Bochumer Musikforum am Abend des 19. Mai 2017 eine Kundgebung zu den Themen, steigende Mieten, Leerstände und rassistische Diskriminierung auf dem Wohnungsmarkt, an der sich rund 70 Menschen beteiligten. Unter Anderem berichtete Tareq Alaows, von der Medizinischen Flüchtlingshilfe Bochum, von den Schwierigkeiten, denen Geflüchtete bei der Wohnungssuche ausgesetzt sind: Bürokratische Hürden, Behördenwillkür und rassistische Diskriminierung durch Privatvermieter oder Wohnungsbaugesellschaften. Noch immer ist rund die Hälfte der in Bochum lebenden Flüchtlinge in Sammelunterkünften oder Gemeinschaftswohnungen untergebracht. Ursprünglich war eine Tanzdemo des Netzwerks »Stadt für Alle« geplant. Sie wurde angesichts des Dauerregens abgesagt. Im Anschluss an die Kundgebung besuchten viele Teilnehmer*innen die zeitgleich stattfindende Hausbesetzung an der Herner Straße 131 und drückten ihre Solidarität aus.

Samstag 20.05.17, 06:13 Uhr

Solidarität mit den HausbesetzerInnen

Die Antifaschistische Linke Bochum erklärt: »In den Abendstunden des 19. Mai 2017 wurde in Bochum das Haus auf der Herner Straße 131 besetzt. Der unbewohnte Altbau stand lange Zeit leer und wurde seinem Verfall überlassen. Das zentral gelegene Gebäude, das mehreren Parteien innenstadtnahen Wohnraum bieten würde, soll demnächst zwangsversteigert werden. Durch den Leerstand sind Mängel am Gebäude entstanden, sodass ohne Weiteres niemand darin wohnen könnte – ein untragbarer Zustand, denn bezahlbarer Wohnraum in Citynähe ist bei einer studentenreichen Stadt wie Bochum, in die in den vergangenen Monaten zahlreiche Menschen aus Kriegsgebieten geflohen sind, von größter Notwendigkeit! Der stetig steigende Wohnpreisspiegel in unserer Stadt und die schleichende Aufwertung bestimmter Straßenzüge verdrängen alteingesessene Mieter*innen und verwehren Geringverdienenden die Vorzüge eines innenstadtnahen Lebens.  Aus diesen Gründen erklären wir uns solidarisch mit den Hausbesetzer*innen, die den Mut aufgebracht haben, diesen radikalen Schritt zu gehen und durch ihr Handeln Wohnraum erkämpfen wollen. Wir empfinden die Hausbesetzung aus erklärten Gründen als legitim und rufen dazu auf die Besetzer*innen zu unterstützen. Kommt zur Hernerstr.131 in Bochum.  Mehr Informationen zur Besetzung auf twitter.com/squatbo«

Freitag 19.05.17, 21:07 Uhr

Leerstehendes Haus in der
Herner Straße besetzt

Kombination aus Wohnraum und sozialem Zentrum beabsichtigt

Am Freitagabend haben AktivistInnen ein leerstehendes Haus in der Herner Straße 131 besetzt. Damit protestieren sie einerseits gegen den Mangel an bezahlbarem Wohnraum und unkommerziellen Kulturangeboten und wollen andererseits konkret eine Alternative schaffen. In dem Haus, das aus Ladenlokalräumen im Erdgeschoss sowie Wohnungen in den Obergeschossen besteht, wollen sie Raum für soziale und politische Projekte schaffen. Die Obergeschosse könnten zudem als Wohnraum genutzt werden, so die AktivistInnen – etwa für Geflüchtete und andere Wohnungssuchende. Mit einem Flyer richteten sich die AktivistInnen an die Nachbarschaft und luden diese dazu ein, den Ort mitzugestalten.
Die Besetzung fand parallel zur Tanzdemo „Reclaim the City“ des Bochumer Netzwerkes „Stadt für Alle“ statt, bei der es ebenfalls um die Themen Wohnraum und Leerstand ging. Im Anschluss an die Demo machten sich einige Demonstrierende auf den Weg zur neuen Hausbesetzung, um ihre Unterstützung auszudrücken.

Freitag 19.05.17, 19:15 Uhr

Wann ist ein sehr gut ein sehr gut?

Das Presseamt der Stadt firmiert seit dem Amtsantritt von OB Thomas Eiskirch unter dem Titel “Referat für Kommunikation”. Heute hat das Referat ein kleines Meisterstück an “moderner Polit-Kommunikation” abgeliefert: Beim Fahrradklima-Test 2016 des ADFC hat Bochum mit der Note 4,06 den 23. Platz unter den 39 deutschen Städten mit mehr als 200.000 EinwohnerInnen belegt. Dieses gerade noch “ausreichende” Ergebnis in der unteren Hälfte des Städterankings präsentiert die Pressestelle der Stadt Bochum heute in einer Mitteilung mit folgenden Zeilen: “Die Anstrengungen der vergangenen Jahre machen sich bemerkbar: Bochum hat beim Fahrradklima-Test 2016 des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) sehr gut abgeschnitten: In der Kategorie „Aufholer“ der Städte hat Bochum den 1. Preis gewonnen.” (weiterlesen)

Freitag 19.05.17, 19:00 Uhr

Bericht von der Ratssitzung

Die Linksfraktion berichtet in ihrem aktuellen Newsletter ausführlich über die gestrige Ratssitzung. Die Themen sind: Rot-schwarz-grüner Rechtsbruch: ver.di muss weiter klagen; Unsozial: Große Kürzungskoalition erhöht Gebühren für Musikschule drastisch;  Luftschadstoffe in Bochum: Verzögerungstaktik statt schnelle Prüfung;  Bochum Strategie: Marketing-Sprech statt Lösungen für soziale Probleme; Kein Werben fürs Sterben: Kritiker*innen fliegen von Berufsinformationsmesse; Linksfraktion für bessere Information für Geflüchtete.

Freitag 19.05.17, 16:14 Uhr

Bier ist keine Ramschware

379.000 Hektoliter – so viel Bier wurde in Bochum bei einem Pro-Kopf-Verbrauch von 104 Litern allein im letzten Jahr rein statistisch getrunken. Doch ein Großteil davon ging als Ramschware über die Ladentheke, kritisiert die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG). „Neun Euro für einen Kasten Markenbier sind im Supermarkt mittlerweile gang und gäbe. Damit wird Bier weit unter Wert verkauft“, sagt Yvonne Sachtje von der NGG Ruhrgebiet. Solche Preise brächten viele Brauereien in ernsthafte Schwierigkeiten – und gefährdeten Arbeitsplätze auch in der Region. (weiterlesen)


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