Dienstag 16.09.14, 20:59 Uhr

Neue Geschäftsführerin der IFAK: Friederike Müller

Die bisherige kommisarische Geschäftsführerin der IFAK Friederike Müller führt dieses Amt in Zukunft als ordentliche Geschäftsführerin weiter. Sie tritt damit die Nachfolge von Kemal Bozay an, der im Mai die Geschäftsführung des “Vereins für multikulturelle Kinder- und Jugendhilfe – Migrationsarbeit” abgegeben hatte.  Friederike Müller ist seit 1992 bei der IFAK tätig. Seit 17 Jahren leitet sie das Bochumer Mehrgenerationenhaus in Dahlhausen. Zuletzt war sie bereits stellvertretende Geschäftsführerin der IFAK.

Dienstag 16.09.14, 16:02 Uhr
Flüchtlinge berichten über ihre Erfahrungen

Nein zum Sterben an den EU-Außengrenzen!

Am Sonntag, den 21.09. laden der Verein für Medienarbeit (Dortmund), das Netzwerk afrique-europe-interact und der Bahnhof Langendreer von 12.00-18.00 Uhr zu einem Thementag ins Studio 108 ein: Flüchtlinge aus Ländern Afrikas berichten über ihre Flucht-erfahrungen und die Hintergründe. So referiert zum Beispiel die Aktivistin Adjovi Boconvi, die vor vielen Jahren aus Togo nach Deutschland geflüchtet ist, über Migrationsgründe von jungen Frauen. (weiterlesen)

Dienstag 16.09.14, 10:31 Uhr

Erzählcafé zum Thema Arbeit

Am Samstag, den 20.09. lädt der Bahnhof Langendreer um 15.00 ins Kino-Café zum zweiten Erzählcafé ein: »Diesmal geht es um das Thema Arbeit im Bochumer Osten, also in Langendreer, Werne und Laer. Bewohner bzw. ehemalige Bewohner aus den Stadtteilen, die hier gearbeitet haben, erzählen in lockerer Atmosphäre ihre persönliche Geschichte und tauschen sich gemeinsam mit dem Publikum darüber aus. Wie war die Arbeit auf der Zeche und später bei Opel? Wie verlief der Alltag im Takt der Arbeitsschichten?
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Dienstag 16.09.14, 08:29 Uhr
Info- und Mobilisierungsveranstaltung zur Kampagne:

AZ Wuppertal bleibt an der Gathe

Im Sozialen Zentrum findet am 26. 9.  eine Veranstaltung zur Solidarität mit dem Autonomen Zentrum (AZ) Wuppertal statt. In der Einladung heißt es: »Das AZ Wuppertal ist akut von der Schließung bedroht; das können wir nicht untätig verfolgen. Deshalb laden wir am 26. September um 19 Uhr zu einem Info- und Mobilisierungsabend mit Aktiven des AZ Wuppertal ein, an dem wir nicht nur mehr über die Geschichte und den Ort erfahren, sondern auch die Hintergründe der drohenden Schließung beleuchten. Außerdem möchten wir mit euch gemeinsam besprechen, wie wir uns mit dem AZ Wuppertal solidarisch zeigen können. Das AZ Wuppertal hat eine lange Geschichte und ist aus der politischen Landschaft auch überregional nicht mehr weg zu denken. Es ist aber nicht nur ein Ort politischer Dynamik und Aktionen, sondern auch ein wichtiger kultureller Ort, nicht nur für die Stadt Wuppertal. (weiterlesen)

Dienstag 16.09.14, 07:16 Uhr
Occupy lädt zum Planungstreffen am 22. 9. ein

Aktionstag gegen TTIP, CETA & TiSA

Über TTIP, CETA und ähnliche so genannte Freihandelsabkommen wird hinter verschlossenen Türen seit langem verhandelt. Während viele Organisationen, Initiativen, Gewerkschaften und Parteien auf Bundesebene bereits seit einiger Zeit über die Gefahren dieser Planungen aufklären, passiert in Bochum bisher nichts. Occupy Bochum will sich am dezentralen europäischen Aktionstag gegen TTIP, CETA & TiSA am 11. Oktober 2014 beteiligen und schreibt: » Zur Vorbereitung einer Aktion an diesem Tag laden wir alle interessierten Gruppen und Einzelpersonen ein, an unserem Planungstreffen am Montag, den 22. September um 19.00 Uhr im Sozialen Zentrum, Josephstraße 2, teilzunehmen. Wir hoffen auf rege Unterstützung, damit wir eine möglichst öffentlichkeitswirksame Aktion zustande bekommen.«

Dienstag 16.09.14, 07:10 Uhr

Das Rätsel der Farben

Am Samstag, den 20. 9. und Sonntag, den 21. 9. ist jeweils um 15.00 Uhr in der Studiobühne des Figurentheater-Kolleg, Hohe Eiche 27 das Stück “Das Rätsel der Farben” zu sehen. Die Objekttheaterinszenierung ist eine Produktion von „Dinge die Theater machen“, einem freien Tourneetheater aus Langendreer. Das feste Ensemble besteht aus zwei Personen Petra Boos und Désirée Baier. Das Stück ist für ZuschauerInnen im  Alter von 4 bis 8 Jahren gemacht und dauert 50 Minuten. Die TheatermacherInnen schreiben: »Das Rätsel der Farben ist ein Objektspiel. Holzstäbe sind Pferde oder Hühner, bunte Stoffe sind wundersame Wesen. Sie gackern, grunzen, sie finden ihre Stimmen und Geräusche. (weiterlesen)

Montag 15.09.14, 21:30 Uhr
Eröffnung der Ausstellung

Die Opfer des NSU und die
Aufarbeitung der Verbrechen

Mit mehr als hundert SchülerInnen und vielen Gästen des Ottilie-Schoenewald-Kollegs wurde heute die Ausstellung „Die Opfer des NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen“ eröffnet. Uli Borchers vom Bochumer „Bündnis gegen Rechts“ stellte in seiner Begrüßungsrede heraus, dass die politischen Hintergründe der jahrelangen verbrecherischen Aktivitäten des „NSU“ immer noch nicht hinreichend untersucht und aufgeklärt sind. Rassismus in unserer Gesellschaft muss dauerhaft bekämpft werden und die Finanzierung, der Aufbau und der Schutz von Neonazistrukturen durch staatliche Organe – wie den Verfassungsschutz – müssen ein Ende haben, so sein Fazit für die Zukunft. Dr. Heinrich Brinkmöller-Becker als Schulleiter erklärte seine ausdrückliche Zustimmung zu der Ausstellung und seine Bereitschaft die Auseinandersetzung mit allen Formen des Rassismus zu führen. Für eine „Schule ohne Rassismus-Schule mit Courage“ sei es auch ein besonderer Bildungsauftrag, politische Hintergründe aufzuzeigen und für eine solidarische Gesellschaft einzutreten. Birgit Mair als Initiatorin der Ausstellung berichtete, wie schwer es anfangs war, das Interesse und Vertrauen der betroffenen Familien zu erreichen. Allzu sehr waren diese über die Unterstellungen der ermittelnden Behörden empört, ihre ermordeten Väter oder Brüder seien in kriminelle Geschäfte verwickelt. Auch die viele Jahre verwendete Redewendung von den „Döner-Morden“, hat mit dazu beigetragen, dass die Opfer wie die Täter dargestellt wurden. Birgit Mair beendete ihren Vortrag mit einem Überblick über das Netzwerk, das um den „NSU“ herum existiert hat. Insgesamt war es ein vielversprechender Auftakt zu einer Ausstellung, die sich anzusehen wirklich lohnt. Sie ist bis zum 26. 9. montags bis freitags von 8 Uhr – 20 Uhr geöffnet.  Die Begrüßung durch Uli Borchers im Wortlaut. Fotos von der Ausstellungseröffnung (weiterlesen)

Montag 15.09.14, 13:15 Uhr

8. Bochumer Youth open

Die Bochumer Kinder- und Jugendfreizeithäuser und die Jugendverbände präsentieren am Samstag, 20. 9 von 12.00 bis 16.30 Uhr auf dem Husemannplatz das “8. Bochumer Youth open / Weltkindertag“, um die Angebote und Möglichkeiten der Kinder- und Jugendarbeit in Bochum vorzustellen. In der Einladung heißt es: »Auf der Bühne und bei verschiedenen Aktionen wirken über 30 Kinder- und Jugendgruppen mit und sind live mit ihren Angeboten zu sehen und zu hören. Es werden verschiedene Hip-Hop-Gruppen, unterschiedliche Tänze, Poetry Slam, Zirkusvorführungen und Musikgruppen präsentiert. (weiterlesen)

Montag 15.09.14, 09:33 Uhr

Gedenken an die ermordeten Widerstandskämpfer

Am zweiten Septembersonntag des Jahres ruft die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA), Kreisvereinigung Bochum jedes Jahr dazu auf,  der ermordeten Widerstandskämpfer gegen den Faschismus und Krieg zu gedenken. Bei der gestrigen Kundgebung am Mahnmal auf dem Friedhof Freigrafendamm eröffnete der Chor der Bochumer IG Metall Chorrosion (Foto) die Veranstaltung mit dem cubanischen Lied „Morire´de cara al sol“,gefolgt von dem „Chanson de la liberte“ und „Dem Lied von der Moldau“ nach einem Gedicht von Bertolt Brecht. Die Ansprache hielt Joachim Schramm, Geschäftsführer der Deutschen Friedensgesellschaft Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) NRW. Er erinnerte daran, dass das heutige Gedenken in einem Jahr der wichtigen Jahrestage stattfindet: (weiterlesen)

Sonntag 14.09.14, 18:49 Uhr

Nachlese: Kein Werben fürs Sterben

Die Bochumer WAZ berichtet unter der Überschrift „Kritik an der Bundeswehr gerechtfertigt“ über eine online-Umfrage, die sie zum Thema Teilnahme der Bundeswehr an der Berufsbildungsmesse durchgeführt hat. Danach entfielen 79 Prozent der Klicks auf die Stellungnahme, dass die Bundeswehr nichts auf der Bildungsmesse zu suchen habe. „Nur 17 Prozent finden es dagegen gut, dass sich die ‘Truppe’ jungen Menschen präsentiert“.
Weitere Zeitungsberichte über die Messe und den Protest gegen die Militärwerbung sind in einem Pressespiegel zu finden, der in einem bo-special “Kein Sterben fürs Sterben – Krieg beginnt hier” zusammengestellt wurde.

Sonntag 14.09.14, 11:18 Uhr

Sozial- und Erziehungsberufe aufwerten

Der ver.di-Bezirk Bochum Herne lädt am Dienstag, den 23. 9. um 18:00 Uhr zu einem “Ratschlag für Erzieherinnen und Sozialarbeiter” in das Stadtteilzentrum PLUTO, Wilhelmstraße 89a in Herne ein. In der Einladung heißt es: »Die frühkindliche Bildung ist ein wichtiger Bestandteil der Arbeit von Erzieherinnen in den Kindertageseinrichtungen. Sie schultern damit wachsende Herausforderungen im Kita-Alltag, bekommen das aber nicht entsprechend honoriert. Darum macht ver.di den nächsten Schritt in der Auseinandersetzung um eine Aufwertung der Leistungen von Erzieherinnen und Sozialarbeitern. (weiterlesen)

Samstag 13.09.14, 07:36 Uhr
Film und Diskussion über das Schicksal syrischer Flüchtlinge in NRW

Uns sind die Hände gebunden

Am Montag, den 22.9. zeigt der Flüchtlingsrat NRW um 19 Uhr im Bahnhof Langendreer die Premiere des Filmes „Uns sind die Hände gebunden“von Desiree Ernst über das Landesaufnahmeprogramm für syrische Flüchtlinge in NRW. Im Anschluss an den Film wird es die Möglichkeit geben, sich mit der Filmemacherin Desiree Ernst, MitarbeiterInnen des Flüchtlingsrates NRW und einigen ProtagonistInnen des Filmes über das Gesehene auszutauschen. Zum Hintergrund des Films schreibt der Flüchtlingsrat: »’Ich kann Ihnen nicht helfen, uns sind da die Hände gebunden’ sagte die Sachbearbeiterin der Ausländerbehörde zu mir…” Viele Menschen mit syrischen Wurzeln wollen ihren Angehörigen helfen dem Krieg in ihrem Heimatland zu entfliehen – sie in Sicherheit wissen. So schnell wie möglich, da jeder Tag zählt. Mit der Unterstützung des Flüchtlingsrates NRW sprach die Filmautorin Désirée Ernst mit Betroffenen und fügte deren Erzählungen zu einem respräsentativen Portrait zusammen, welches Einblick in die Vielschichtigkeit von Flucht und Hilfe gibt. In diesem Film erzählen sechs Betroffene von ihren Erfahrungen mit dem Landesaufnahmeprogramm syrischer Flüchtlinge durch ihre Verwandten in NRW – von Bürokratie, unverständlichen Regeln und vom Warten. Aber auch von der Erleichterung und Unterstützung, die sie erlebten.«

Samstag 13.09.14, 07:19 Uhr

Gedenktag der Psychiatrie-Toten

Der Bundesverband Psychiatrie-Erfahrener hat den 2. Oktober zum Gedenktag der Psychiatrie-Toten erklärt und schreibt: »Aus diesem Grund rufen wir, der Landesverband Psychiatrie-Erfahrener Nordrhein-Westfalen zu einer Demonstration auf. Seit dem Jahr 2000 gedenken wir an diesem Tag der durch oder in Folge psychiatrische(r) Behandlung verstorbenen Menschen. Wenn die „Selbstgefährdung“ der Hauptgrund ist, sämtliche Bürgerrechte zu verlieren und zwangsweise in die Psychiatrie gebracht zu werden, wird die Frage erlaubt sein, warum sich gerade nach psychiatrischer Behandlung besonders viele Menschen töten. Auch die um 25 Jahre verkürzte Lebenserwartung dauerhaft psychiatrisch Behandelter wirft Fragen auf. Sollte das Wohl der  “psychisch Kranken” gar nicht Zweck der Psychiatrie sein?« Näheres.

Samstag 13.09.14, 07:17 Uhr

Lesung mit Juan Gabriel Vásquez

Am Montag, den 22.09., um 19.00 lädt der Bahnhof Langendreer zu einer „Wortwelten“-Lesung mit dem kolumbianischen Autor Juan Gabriel Vásquez ein. Er liest aus seinem aktuellen Roman „Das Geräusch der Dinge beim Fallen“. Die Lesung ist Teil des Programm des internationalen Krimifestivals “Mord am Hellweg”. Zum Roman: Der Jura-Professor Antonio Yammara liest in der Zeitung von einem Nilpferd, das aus dem ehemaligen Privatzoo des legendären Drogenkönigs Pablo Escobar entflohen ist. Unmittelbar fühlt er sich in die Zeit zurückversetzt, als der Krieg zwischen Escobars Medellín-Kartell und den Regierungstruppen auf Kolumbiens Straßen eskalierte. Damals musste er hautnah miterleben, wie ein Freund ermordet wurde. (weiterlesen)

Freitag 12.09.14, 17:07 Uhr

Das Soziale Zentrum lädt zum Sommerfest

Am 20. September 2014 findet ab 14 Uhr auf dem Bürgerplatz, in der Schwarzbachstraße und im Sozialen Zentrum ein großes Sommerfest statt. Für Kinder gibt es eine Hüpfburg, eine Slackline und viele weitere Spielangebote. Für das leibliche Wohl aller ist gesorgt, auf einer offenen Bühne gibt es Live-Musik und Lesungen. Infostände verschiedener Bochumer Initiativen und der Flohmarkt in der Schwarzbachstraße runden das Festprogramm ab. In der Einladung heißt es: »Alle, die einen Flohmarktstand machen möchten, sind herzlich eingeladen, dies zu tun: (weiterlesen)

Freitag 12.09.14, 16:24 Uhr

Bündnistreffen

Das Bochumer Bündnis für Arbeit und Soziale Gerechtigkeit lädt am Donnerstag, den 18. September um 18 Uhr zu einem öffentlichen Treffen in den Bahnhof Langendreer ein und schreibt: »Nach den Kommunalwahlen, der Sommerpause und dem Beschluss über eine Haushaltssperre in unserer Stadt wollen wir eine aktuelle Einschätzung vornehmen und gemeinsam darüber beraten, was wir für tun können und wollen. Was ist dran an den Erzählungen über die allgemeine Wirtschaftslage, über steigende Beschäftigungszahlen? Die Steuereinnahmen boomen ……. und warum können wir die notwendigen Ausgaben in der Stadt: im Bildungsbereich, in der Kulturarbeit, bei den sozialen Leistungen, etc. dann nicht tätigen, sondern werden mit einer Haushaltssperre belegt? Wir möchten gemeinsam darüber diskutieren und miteinander nach Antworten und Lösungswegen suchen. Wie ist die Lage? – was braucht unsere Stadt? – und wie kommen wir dahin?«

Freitag 12.09.14, 10:47 Uhr
IFAK-Stellungnahme zur Debatte über "sichere Drittstaaten"

Für eine menschenwürdige Asylpolitik!

Der Verein für multikulturelle Kinder- und Jugendhilfe /Migrationsarbeit – IFAK e.V. hat eine Stellungnahme zu den Plänen der Großen Koalition abgegeben, wonach Serbien, Bosnien-Herzegowina und Mazedonien zu sicheren Herkunftsländern erklärt werden sollen: »Sichere Herkunftsländer können niemals Teil eines politischen Deals sein. Sicherheit für verfolgte Gruppen ist in einem Land entweder gegeben oder sie ist nicht gegeben. Es gilt eine objektive Debatte anhand von Fakten zu führen. An der anstehenden Entscheidung hängen menschliche Schicksale, die nicht zu verhandeln sind. Wir wollen uns klar und deutlich gegen eine Politik der Abschottung positionieren – Flüchtlingspolitik muss an humanitären Zielen ausgerichtet sein. Dazu müssen alle Akteur*innen (EU, Bund, Land und Kommune) gleichsam ihre Verantwortung wahrnehmen. (weiterlesen)

Donnerstag 11.09.14, 20:46 Uhr
Ausstellung im Ottilie-Schoenewald-Weiterbildungskolleg

Die Opfer des NSU
und die Aufarbeitung der Verbrechen

Am Montag, den 15.9. wird um 10.00 im Foyer des Ottilie-Schoenewald-Weiterbildungskollegs eine Ausstellung eröffnet mit dem Titel: „Die Opfer des NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen“. In den Jahren 200 bis 2007 wurden in Deutschland mindestens zehn Menschen durch Neonazis des „Nationalsozialistischen Untergrunds“ (NSU) ermordet. 2001 und 2004 kam es in Köln zu Bombenanschlägen, die sich ebenfalls gegen Migrantinnen und Migranten richteten. Mehr als 20 Menschen wurden teilweise lebensbedrohlich verletzt. Die Gruppe um den „NSU“ raubte außerdem Banken aus, um dadurch die rassistischen Aktionen und das Leben im Untergrund zu finanzieren. Erst im November 2011 wurde bekannt, dass Neonazis um den „NSU“ diese Verbrechen begangen haben. Die Angehörigen erfuhren damit endlich, durch wen ihre Familienmitglieder umgebracht oder verletzt worden sind. Die Untersuchungen der staatlichen Organe liefen von Anfang an in die falsche Richtung. Die Opfer wurden als Täter verdächtigt, es wurde unterstellt, sie seien in kriminelle und z.B. Drogengeschäfte verwickelt. (weiterlesen)


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