Samstag 22.09.18, 15:14 Uhr
Bochumer ParkingDay 2018:

Lord of the Ring!

Weitere Fotos vom Parking Day.
Auf der gesperrten Brüderstraße herrschte am gestrigen Freitag Nachmittag Straßenfeststimmung: Dort gab es Spiele für Groß und Klein, einen Grillplatz, Parkplätzchen vom ADFC und eine ambulante Fahrradwerkstatt. Auf den vom Blech befreien Parkplätzen des schattigen Südrings trafen sich der VCD, die mobile Ausgabe des Leihladens, Aktivisten von Botopia und der offenen Stadtteilversammlung, sowie eine Diskussionsrunde von Fahrradinteressierten. Es ging konkret um Alternativvorschläge zur Trassenführung des geplanten Radschnellwegs RS1 und eine Neugestaltung der Verkehrsführung auf dem Cityring, die endlich Fußgänger und Radfahrer an den Verkehrsflächen angemessen beteiligt. (weiterlesen)

Freitag 21.09.18, 16:20 Uhr

Luftqualität an der Herner Straße

Der Streit um Maßnahmen zum Schutz der Gesundheit der Anwohner*innen an der Herner Straße geht in die nächste Runde. Die Linksfraktion beantragt auf der Ratssitzung am 27. September, dass die Stadt den „Green City Plan Bochum“ umsetzt. Dazu erklärt die Linksfraktion: »Nötig wird der Änderungsantrag, da die Verwaltung angekündigt hat, das von ihr selbst in Auftrag gegebene Fachgutachten zu missachten. Laut einer Mitteilung will die Verwaltung nicht wie empfohlen jeweils eine Fahrspur auf der Herner Straße zu einer Rad-Bus-Spur umwidmen. Dabei hatte das im Juni vorgestellte Gutachten deutlich gemacht, dass einzig diese Maßnahme in Kombination mit Tempo 30 auf der Herner Straße „eine geeignete, angemessene Maßnahme zur Grenzwertunterschreitung der NO2-Belastung in 2018/2019“ ist. (weiterlesen)

Donnerstag 20.09.18, 17:31 Uhr
Das Theater WortSinnWeisen präsentiert:

Schreiben im Exil – heute und damals

Das Theater WortSinnWeisen lädt am Mittwoch, den 26. September um 19 Uhr zu einem Abend im Bahnhof Langendreer ein mit dem Titel:„Ich komme aus der Stadt des Jasmins… Schreiben im Exil – heute und damals”: Freiheit und Schutz vor Krieg und Verfolgung, aber auch Erinnerungen, Heimweh und Sehnsucht – das sind zu allen Zeiten die Themen, die Autorinnen und Autoren im Exil dichterisch gestalten. In Theaterszenen lassen Brigitte Sonntag und Felix Zulechner von der Theatergruppe „WortSinnWeisen“ die Erfahrungen deutscher Schriftsteller/innen lebendig werden und spannen den Bogen von Heinrich Heine, der im 19. Jahrhundert Schutz vor Verfolgung in Paris fand, über Stefan Zweig und anderen Dichtern und Dichterinnen, die vor den Nationalsozialisten fliehen mussten, bis ins 20. Jahrhundert. Verbunden damit sind Lesungen von Gedichten und Prosatexten von Nahed Al Essa und Issam Al-Najm. Die beiden aus Syrien stammenden neuen Mitbürger/innen schreiben für die Zeitschrift “Neu in Deutschland”. Sie verfassen ihre Texte in deutscher Sprache und zeigen hautnah das Erleben der Exilsituation. Ebenfalls aus Syrien stammt Serbest Jajan, der zusammen mit Siegfried Kühn von „WortSinnWeisen“ den musikalischen Teil gestaltet.
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Mittwoch 19.09.18, 18:20 Uhr
Linke und Soziale Liste zu Gaspreiserhöhung der Stadtwerke:

Sozialtarife sind gefordert

Angesichts der Ankündigung der Bochumer Stadtwerke, den Gaspreis zum 1. November zu erhöhen, erneuert die Bochumer Linksfraktion ihre Forderung nach der Einführung von Sozialtarifen für Strom und Gas.„Die Stadtwerke sind ein kommunaler Versorger und stehen damit in einer besonderen sozialen Verantwortung“, sagt die Fraktionsvorsitzende der Bochumer Linken Gültaze Aksevi. „Sozialtarife werden das Problem der Armut im Ruhrgebiet nicht lösen. Aber sie würden dazu beitragen, Härten etwas abzufedern. Wir fordern die Abschaffung der unwürdigen Hartz-Gesetze. Aber mindestens so lange, wie die anderen Parteien auf Bundesebene an dieser unsozialen Politik festhalten, brauchen wir Sozialtarife bei den Stadtwerken.“ (weiterlesen)

Mittwoch 19.09.18, 07:29 Uhr

Fahren Frauen in Syrien Fahrrad?

Das Frauen-Team der Bochumer Publikation “Neu in Deutschland” präsentiert am Montag, 24. September, um 19:30 Uhr im Rottstr5-Theater zusammen mit dem Theater Ensemble und der Schauspielerin Maria Wolf eine Lesung im Rahmen der Interkulturellen Woche Bochum 2018. Der Titel der Veranstaltung lautet: “Fahren Frauen in Syrien Fahrrad?” In der Veranstaltungsankündigung heißt es: »In der Bochumer Zeitung „Neu in Deutschland“ (Deutscher Lesepreis 2016) schreiben geflüchtete Frauen und Männer seit 2016 persönliche Texte über Kunst, Arbeit, Alltag, Verlust und Hoffnung – in heiteren und ernsten Tönen. Anfang 2017 wurde ein Frauen-Team gegründet, um die weiblichen Perspektiven – in all ihrer Vielfalt und Stärke – in besonderer Weise sichtbar zu machen und um gleichermaßen gehört zu werden.«
Der Eintritt ist frei
Kartenreservierung unter:
redaktion@nid-zeitung.de
Neu in Deutschland.
Zeitung über Flucht, Liebe und das Leben

Dienstag 18.09.18, 17:55 Uhr

Musikcafé im Raum9

Am Sonntag, den 23. 9 heißt es ab 15 Uhr im Botopia, Griesenbruchstr. 9 zum zweiten Mal: »Musikcafé im Raum9 – mit und für euch! Wir wollen ein Freiraum für Austausch sein, musikalischer, sowie kultureller Natur, an dem Jede(r) willkommen ist und euch darüber hinaus euren Sonntag mit feinsten Backwaren versüßen. Für diesen Sonntag haben wir die Bochumer Berühmtheit Linda Bockholt engagieren können, die uns einen Ausschnitt aus ihrem wundervollen Soloprogramm bietet! Beginn: 18:00 Uhr.
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Dienstag 18.09.18, 09:47 Uhr

Super Demo-Mobilisierung


Die Mobilisierung zur Bochumer Seebrücke-Demo am 6. Oktober ist außergewöhnlich intensiv angelaufen. Bereits am Wochenende wurden auf dem Alsenstraßenfest und bei anderen Anlässen mehrere tausend Flugblätter verteilt. Mehr als 70 Bochumer Vereine, Initiativen und andere Organisationen unterstützen inzwischen den Aufruf. Der Treffpunkt Asyl hat das oben zu sehende Mobilisierungsvideo produziert. Der KostNixLaden hat sein Schaufenster in der Dorstener Straße umdekoriert und schreibt auf Twitter: (weiterlesen)

Dienstag 18.09.18, 09:33 Uhr

Postwachstumsgesellschaft: „Who cares?“

Eine feministische Perspektive

Das Projekt Globale Solidarität vor Ort lädt am Montag, den 24. September um 17 Uhr im Bahnhof Langendreer zu einem Workshop mit dem Titel “Postwachstumsgesellschaft: „Who cares?“ – Eine feministische Perspektive” ein: »Wir wollen uns in diesem Workshop den Fragen widmen: Wie sieht Wachstumskritik aus feministischer Sicht aus und welche Chancen bietet eine Postwachstumsgesellschaft für die gerechtere Verteilung von Sorgetätigkeiten? Wirtschaft umfasst die Gesamtheit aller Arbeiten, auch Kochen, Putzen, die Begleitung von Kindern und das Sorgen für Pflegebedürftige. Doch dafür fehlt heute oft die Zeit und das Geld. „Um die Gesellschaft lebensfreundlicher zu gestalten, müssen wir diese Sorge-Arbeiten (Care) ins Zentrum des Wirtschaftens stellen.” ReferentInnen sind Mia Smettan und Mike Korsonewski (Konzeptwerk Neue Ökonomie)«

Sonntag 16.09.18, 15:51 Uhr

Ernährungsrat Bochum

Der Ernährungsrat Bochum trifft sich ab dem 1.10. regelmäßig von 19.30 – 21.30 Uhr an jedem ersten Montag im Monat bei Botopia im Raum 9, Griesenbruchstraße 9. Womit sich die Initiative beschäftigt wurde bei einer Veranstaltung vor einigen Monaten zum Thema “ernährungspolitisches Bochum” deutlich.

Sonntag 16.09.18, 15:19 Uhr

„Lohn-Diät“ in der Gastronomie

In der Gastronomie in Bochum gibt es rund 3.880 Mini-Jobs. Allerdings lassen Hotels, Restaurants und Gaststätten einen Großteil der Mini-Jobber für Niedriglöhne arbeiten, kritisiert die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG). „Viele Spülkräfte, Küchenhilfen, Zimmerfrauen und Aushilfskellner werden zwangsweise auf ‚Lohn-Diät‘ gesetzt – Hilfskräfte verdienen in der Gastronomie in Bochum oft nur ‘nen Appel und ‘n Ei“, sagt Adnan Kandemir von der NGG Ruhrgebiet. Mit 9,25 Euro pro Stunde liege eine angelernte Kraft „schon jetzt im Lohnkeller“. (weiterlesen)

Samstag 15.09.18, 11:35 Uhr

Stolperschwelle erinnert
an Bochumer KZ Außenlager

Inschrift der Stolperschwelle:
AUF DEM GELÄNDE RECHTS BEFAND SICH VON JUNI 1944 – MÄRZ 1945 EIN AUSSENLAGER DES KZ BUCHENWALD
BIS ZU 2.000 HÄFTLINGE WURDEN HINTER STACHELDRAHT VON DER SS BEWACHT
SIE MUSSTEN IN DER RÜSTUNGSPRODUKTION DES BOCHUMER VEREINS ARBEITEN
DURCH KATASTROPHALE ARBEITS- UND LEBENSBEDINGUNGEN, MISSHANDLUNGEN UND BOMBENANGRIFFE FANDEN VIELE DEN TOD. (weiterlesen)


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