Montag 04.05.15, 21:12 Uhr

Hommage an Rainer Werner Fassbinder

Am 31. Mai wäre Rainer Werner Fassbinder 70 Jahre alt geworden. Das endstation.kino ehrt den Regisseur mit einer kleinen Hommage und schreibt: »Ab dem 08. Mai ist Annekatrin Hendels Dokumentarfilm Fassbinder in Langendreer zu sehen. Kein deutscher Filmregisseur war umstrittener, produktiver und besessener als Rainer Werner Fassbinder. Als er 1982 mit nur 37 Jahren stirbt, hat er die Bühne revolutioniert und ein Gesamtwerk von 44 Filmen und Fernsehserien hinterlassen. Keiner vor oder nach ihm hat in einer so kurzen Schaffensphase die deutsche Gesellschaft derart schmerzhaft und wahrhaft porträtiert und polarisiert. (weiterlesen)

Montag 04.05.15, 19:43 Uhr
"Gefangengang" erinnert an 1945

Vom Gefängnis Krümmede in den Tod

Die Geschichte des Bochumer Gefängnisses Krümmede während des Faschismus ist noch wenig erforscht. Erste Recherchen präsentieren am Sonntag, den 10.5., auf einem “Gefangenengang” die  Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes-Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) Bochum und christliche Gruppen unter Leitung des Pastoralreferenten Alfons Zimmer.  Am 29.3.1945 sollten ca. 500 Gefangene aus der Krümmede nach Celle bzw. Hameln evakuiert werden. Eine der Gruppen sollte per Fuß nach Dortmund-Hörde zur Gestapo-Zentrale getrieben werden. Auf dem Weg zur Wittenerstraße wurde dabei Pfarrer Josef Reuland durch einen Schuss lebensgefährlich verletzt. Einige andere Antifaschisten wurden später in Hörde ermordet. Die Veranstalter gehen den Weg bis zum Hauptfriedhof am Freigrafendamm zu den Gräbern ermordeter Widerstandskämpfer und des Paters Romanus Bange, nach dem später der Romanus-Platz benannt wurde. Der Gang beginnt um 14.00 Uhr an der Außenpforte der JVA Krümmede und soll um ca. 16.00 Uhr enden. Die Teilnahme ist kostenlos.

Montag 04.05.15, 15:13 Uhr
Ausstellung und Workshop der Destreet Art Foundation

OurCity Art Exhibition

Vom 5. – 8. Mai ist die “OurCity Art Exhibition” der Destreet Art Foundation im Sozialen Zentrum zu sehen. In der Einladung heißt es: »Destreet Art Foundation ist eine von Kabati Ayub mitbegründete nicht-kommerzielle Organisation, deren Ursprung in Uganda liegt. Mit Kunst und Musik jeglicher Richtung will sie vor allem Kinder und Jugendliche aus sozial benachteiligten Verhältnissen fördern und unterstützen. Zielsetzung ist es, den Beteiligten somit zu ermöglichen, Selbstvertrauen aufzubauen, den sozialen Umgang mit anderen zu erlernen, eigene Fähigkeiten zu verbessern oder gar zu entdecken, eine kreative Form zu finden, sich mit lokalen und/oder globalen Themen auseinanderzusetzen. (weiterlesen)

Sonntag 03.05.15, 19:52 Uhr

DGB-Jugend: uns stinkt’s


Das DGB-Motto zum 1. Mai lautete in diesem Jahr “Die Arbeit der Zukunft gestalten wir!° Die Gewerkschaftsjugend demonstrierte unter dem Slogan: “Uns stinkt’s”. Jan Wappler und Emel Aydogdu machten in zwei kurzen Reden auch deutlich, warum sie ein solches “besch… komisches Motto” gewählt haben. “Es gibt einfach Dinge, die kann man, und will man auch nicht, positiv formulieren”, so Jan Wappler (Foto links). Er nannte an erster Stelle die Ausbildungssituation. Da ist auf der einen Seite das Gerede vom Fachkräftemangel und gleichzeitig gibt es auf der anderen Seite immer weniger Ausbildungsplätze. Die Rede im Wortlaut. Seine Kollegin  Emel Aydogdu (Foto rechts) griff vor allem die Abschottungspolitik der EU an und kritisierte die Asylpraxis in Deutschland. Zum alltäglichen Rassismus formulierte sie: “Es kann doch nicht sein, dass die dritte Generation der Gastarbeiter immer noch Opfer von rassistischen Angriffen wird.” Die Rede im Wortlaut. (weiterlesen)

Sonntag 03.05.15, 19:43 Uhr

Den Tag der Befreiung feiern

Die Naturfreunde Bochum-Langendreer und die Naturfreundejugend Bochum laden zu einer Kundgebung ein: »Am 8. Mai um 19.00 Uhr wollen wir an den Tag der Befreiung vor 70 Jahren erinnern. Am Kriegsdenkmal mit dem abgeschlagenem Kopf an der Ecke Unterstraße/Alte Bahnhofstraße wollen wir an das Kriegsende gedenken. Wir laden alle Interessierten dazu ein. Mit Texten wollen wir an das Leiden unter den Faschisten und dem Krieg erinnern. Dazu wird die Musikgruppe der Naturfreunde die Veranstaltung mit Musik begleiten. Aber wir wollen auch auf den Tag der Befreiung mit Sekt anstoßen und laden auch dazu alle gerne mit ein. Wir unterstützen ebenso die Kundgebung des Bündnisses “GewerkschafterInnen für Frieden und Solidarität” am 9. Mai in Bochum, die um 13.30 Uhr am Kurt-Schumacher-Platz stattfindet.«

Sonntag 03.05.15, 15:13 Uhr

Erinnerung an die Opfer des Faschismus

Am 8. Mai 2015 ist der 70. Jahrestag der Befreiung von Krieg und Faschismus. An diesem Tag erinnert das Bochumer „Bündnis gegen Rechts“ mit einem Rundgang um 16.00 auf dem Zentralfriedhof Freigrafendamm an die Opfer des Faschismus und an diejenigen, die aktiven Widerstand gegen die faschistische Diktatur geleistet haben. In der Einladung heißt es: »Sowjetische Kriegsgefangene und ZwangsarbeiterInnen haben ihr Leben verloren, genauso wie ZwangsarbeiterInnen anderer Nationalitäten. Widerstand gegen den Faschismus wurde vor allem geleistet durch Mitglieder der KPD, der SPD und der Gewerkschaften. An sechs Stationen auf dem Friedhof erinnern Ursula Balt (Pax Christi), Felix Lipski (Jüdische Gemeinde), Regine Hammerschmidt und Rolf Geers (Kinder- und Jugendring), Michael Niggemann (VVN-BdA), Thomas Eiskirch (SPD) und Timm Ackermann (DGB-Jugend) an die Opfer des Faschismus. (weiterlesen)

Samstag 02.05.15, 22:04 Uhr

Neuer SPD-Filz-Skandal?

SPD-Ratsmitglied Gerd Lichtenberger ist Geschäftsführer der Life Jugendhilfe GmbH

Das ARD-Magazin Monitor berichtete am Donnerstag unter der Überschrift “Mit Kindern Kasse machen? Wie Heimkinder ins Ausland verbracht werden” u. a. über das Bochumer Unternehmen Life Jugendhilfe GmbH. Geschäftsführer ist das Bochumer SPD Ratsmitglied Gerhard Lichtenberger. Monitor schildert, wie Lichtenbergers Firma im Auftrag des Dorstener Jugendamtes in Ungarn einen Jugendlichen unter erbärmlichen Bedingungen “betreuen” lässt und dafür ca. 7.000 Euro im Monat kassiert. Tenor des gesamten Monitor Berichtes ist, dass es Deals zwischen Jugendämtern, Betreuungseinrichtungen und privaten Betreuungsunternehmen gegeben hat, an denen sich die Beteiligten bereichert haben. Interessant ist jetzt natürlich, welche sozialdemokratisch geführten Jugendämter der Firma des  Bochumer Genossen zu welchen Konditionen Aufträge haben zukommen lassen und wer die Arbeit von Life Jugendhilfe kontrolliert hat. Die Stadtgestalter berichten auf ihrer Webseite über einen Informanten aus dem Jugendamt. (weiterlesen)

Samstag 02.05.15, 11:25 Uhr

Die Narben der Gewalt

Dokumentation von Folterfolgen

Am Dienstag, dem 5. 5. findet um 19:30 Uhr im Hörsaal NA 3/99 der zweite Vortrag von Amnesty International und Medizinischer Flüchtlingshilfe zur “Stop Folter Kampagne” statt. Unter dem Titel “Die Narben der Gewalt – Dokumentation von Folterfolgen” thematisiert Knut Rauchfuss (Medizinische Flüchtlingshilfe Bochum / Gerechtigkeit heilt Kampagne vom Netzwerk gegen Straflosigkeit) das Istanbul-Protokolls, das als UN-Standard zur Begutachtung und Dokumentation von Folter dient. Erarbeitet von Amnesty International sowie zahlreichen anderen Organisationen, Ärzten, Psychotherapeuten, Rechtsanwälten und Menschenrechtlern schafft das Istanbul-Protokoll die Grundlage für die Untersuchung von Fällen mutmaßlicher Folter und spielt sowohl bei der Strafverfolgung als auch in Asylverfahren eine wichtige Rolle.

Samstag 02.05.15, 07:42 Uhr

Rückkehr des Islamismus
im arabischen Winter

Am Mittwoch, den 6. Mai findet um 19 Uhr im Hörsaal HGB 20 der Ruhr-Uni ein Vortrag statt zum Thema: Rückkehr des Islamismus im arabischen Winter. Referent ist der Politikwissenschaftler Ismail Küpeli. In der Ankündigungs heißt es: »2011 weckten die Rebellionen im Nahen und Mittleren Osten Hoffnungen auf eine Überwindung der arabischen autoritären Regime und auf demokratische Gesellschaften, die Raum für linke und emanzipatorische Prozesse bieten. 2015 ist davon nicht mehr die Rede. Mehrheitlich haben sich die Machthaber halten können, mancherorts haben sich neue Autokratien gebildet – und dies sind eher die positiveren Beispiele. In Libyen und Syrien herrschen blutige Bürgerkriege, in denen die Menschen um ihr Überleben kämpfen. (weiterlesen)

Freitag 01.05.15, 20:41 Uhr

70. Jahrestag der Befreiung
von Krieg und Faschismus

Der Vorstand des Kinder- und Jugendrings ruft dazu auf, zahlreich am Gedenkrundgang am 8. Mai und an der Demonstration am 9. Mai teilzunehmen. Rolf Geers, Geschäftsführer des Jugendringes schreibt: »Am 8. Mai 2015 feiern wir den 70. Jahrestag der Befreiung vom Faschismus. Ein Rundgang am 8. Mai auf dem Hauptfriedhof und eine große Demonstration der Gewerkschaften am 9. Mai erinnern an den Tag der Befreiung. Das „Bochumer Bündnis gegen Rechts“ lädt am Freitag, 8. Mai 2015 um 16.00 Uhr auf dem Hauptfriedhof (Freigrafendamm) zu einem Rundgang zu Ehren der Opfer des Faschismus ein. Pax Christi, die Jüdische Gemeinde, die VVN-BdA, die SPD, die DGB-Jugend und der Kinder- und Jugendring gestalten jeweils eine Station bei diesem Rundgang. Näheres.
Am Samstag, 09. Mai 2015 rufen die Bochumer Gewerkschaften zu einer Demonstration für Frieden und Solidarität auf. Näheres. Der Auftakt findet um 13.00 Uhr auf dem Kurt-Schumacher-Platz (Hauptbahnhof) statt. (weiterlesen)

Freitag 01.05.15, 15:48 Uhr

OB Scholz fordert eine
noch schärfere Abschiebepraxis

In einem jetzt bekannt gewordenen Brief an NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft fordert die Bochumer Oberbürgermeisterin Ottilie Scholz (SPD) die Abschaffung von Einzelfallprüfungen vor Abschiebungen bei besonders diskriminierten Minderheiten, Alten und Kranken. Außerdem sollen Flüchtlinge auch dann abgeschoben werden, wenn dadurch Familien auseinandergerissen werden, heißt es in dem von Scholz zusammen mit anderen OberbürgermeisterInnen und Landräten unterzeichneten Schreiben. Darauf macht die Linksfraktion in einer Mitteilung aufmerksam. Weiter heißt es: »„Die Forderungen von Ottilie Scholz sind unmenschlich und ein absoluter Tiefpunkt ihrer Amtszeit“, sagt Horst Hohmeier, Ratsmitglied der Linken. „Sie sind außerdem ein Schlag ins Gesicht für alle, die sich hier in Bochum für Flüchtlinge und gegen die brutale Abschiebepolitik engagieren. Wer so tut, als ließen sich politische Probleme durch eine noch rücksichtslosere Abschiebung von besonders diskriminierten Flüchtlingen lösen, bedient eine rechtspopulistische Das-Boot-ist-voll-Logik.“ (weiterlesen)

Freitag 01.05.15, 15:35 Uhr

Radtour von Bönen nach Hamm

Die Bochumer Geschichtswerkstatt lädt zur Teinahme an einer historisch-politische Bildungsfahrt per Rad ein: »Am Sonntag, den 10.Mai werden wir uns ein weiteres Mal mit Ursachen und Verlauf der Märzrevolution im Jahr 1920 beschäftigen, insbesondere aber mit der Schlacht bei Pelkum. Während des Rückzuges der Roten Ruhrarmee kam es in Pelkum bei Hamm am 1.April 1920 noch zu heftigen Kämpfen zwischen Einheiten der Roten Ruhrarmee und der Brigade Epp. Nach dieser Schlacht wurden 74 Arbeiter gefangengenommen und von Freikorpssoldaten erschossen. Wir treffen uns um 10:45 Uhr im Bochumer Hauptbahnhof und fahren mit dem Zug bis Bönen und von dort mit dem Fahrrad bis Hamm. Anmeldungen erbeten bis zum 06.05.2015 unter: geschichtswerkstatt@bo-alternativ.de
Donnerstag 30.04.15, 21:23 Uhr

Nazis hetzen – Polizei filmt den Protest

Der Kamera-Mann in Rot gehört zum NPD-Tross- Der Grüne gehört zur Polizei

Zwölf NPD-Nazis hetzten heute auf dem Husemannplatz gegen Flüchtlinge. Mehr als hundert Menschen sorgten lautstark und mit vielen Transparenten dafür, dass PassantInnen auf der Kortumstraße diesen Auftritt nicht sehen und hören konnten. Die Polizei unterstützte mit einem riesigem Aufgebot den Protest und schirmte die Nazis auf dem Husemannplatz so ab, dass sie isoliert blieben. Die Polizeiführung war aber offensichtlich beleidigt, dass keine ordentliche Gegendemo angemeldet war und kriminalisierte die protestierenden BürgerInnen. Mit mehreren Kameras filmte die Polizei demonstrativ ausschließlich die Protestierenden und hat es wahrscheinlich versäumt, die rassistische Hetze von NPD-Cremer gegen “Zigeuner” zu dokumentieren und zur Anzeige zu bringen. Die Bochumer Polizei hält sich grundsätzlich nicht an die Rechtsprechung, die solche Einschüchterungsmethoden durch Filmaufnahmen untersagt. (weiterlesen)

Donnerstag 30.04.15, 21:20 Uhr

Bochum Links

Die DKP Bochum hat zum 1. Mai eine Ausgabe ihrer Zeitung “Bochum Links” herausgebracht. Inhaltliche Schwerpunkte sind die Lage der Automobilindustrie, die OPEL-Schließung, der 8. Mai als Tag der Befreiung und die innergewerkschaftliche Auseinandersetzung über die Zuständigkeit in Branchen und Betrieben. Außerdem wird mitgeteilt, dass Eberhard Eick jetzt Vorsitzender der DKP Bochum ist. Die Zeitung als PDF-Dokument.

Donnerstag 30.04.15, 20:50 Uhr
VVN erinnert an ermordete Widerstandskämpfer

Gedenken im Stadtpark

An die Befreiung von Faschismus und Krieg vor 70 Jahren erinnert die VVN-BdA am Dienstag, den 5. Mai um 17 Uhr mit einer Kundgebung an der Gedenktafel im Eingangsbereich des Stadtparks. In der Einladung heißt es: »Die Gedenktafel erinnert an die Erschießungen von Widerstandskämpfern und Zwangsarbeitern durch die Gestapo kurz vor Kriegsende, am 9. April 1945, in Bochum. (weiterlesen)

Donnerstag 30.04.15, 16:04 Uhr

Diskussionsthema: Arbeitsmarktentwicklungen

Die Aprilzahlen des Arbeitsmarktes in Bochum nimmt der DGB zum Anlass, “um Wirtschaft und Politik zu erheblich mehr Einsatz für die Sicherung von Beschäftigung und mehr Arbeitsplätzen zu zeigen.” Dabei ist für den DGB nicht nur die Debatte um konkrete Zahlen aus der Agentur für Arbeit von Bedeutung. Sie fordern ein Umdenken in Richtung guter und fair bezahlter Arbeit. (weiterlesen)

Donnerstag 30.04.15, 11:59 Uhr

„bodo“ im Mai

Soziales, Kultur, Geschichten von hier: Im Mai porträtiert das Straßenmagazin „bodo“ die Schauspielerin Mechthild Großmann. Das langjährige Mitglied der Pina-Bausch-Compagnie, bekannt auch als Münsteraner Tatort-Staatsanwältin, steht zurzeit in Bochum in „Der Besuch der alten Dame“ auf der Bühne. Über den weiteren Inhalt des Heftes kündigt die Redaktion an: »„bodo“ begleitet im Bochumer Kunstmuseum eine Führung für Demenz-Patienten – „Kunst gegen das Vergessen“. Die Redaktion besucht die Dortmunder Drogenhilfeeinrichtung „Kick“ sowie ihren Drogenkonsumraum und spricht mit Nutzern und Betreibern. (weiterlesen)

Mittwoch 29.04.15, 21:33 Uhr

Aufklärung

Radio Bochum berichtet: »Die Zahl der Mitglieder des Evangelischen Kirchenkreis Bochum ist gesunken. Sie liegt aktuell bei knapp 93 Tausend Mitgliedern. Das sind rund zweieinhalbtausend weniger als im Jahr 2014. Ungefähr die Hälfte dieses Mitgliederverlusts ist auf Kirchenaustritte zurückzuführen, heißt es von der Kirche. Der Rest seien Todesfälle oder auch Fortzüge aus Bochum. Beim Evangelischen Kirchenkreis Wattenscheid, der zu Gelsenkirchen gehört, ist die Mitgliederzahl in etwa konstant geblieben. Sie lag Ende 2014 bei etwa 18.600.« In der Summe sind das also weniger als 111.600 BochumerInnen, die an die ev. Kirche Steuern zahlen. Das letzte veröffentlichte statistische Jahrbuch der Stadt Bochum führte für 2011 noch mehr als 118 Tausend ev. Kirchenmitglieder auf. Fünf Jahre zuvor waren es noch 127.691. (weiterlesen)

Mittwoch 29.04.15, 12:29 Uhr

Bürgerbegehren nimmt Klage zurück

Die Verantwortlichen des Bürgerbegehrens gegen den Bau des Konzerthauses haben ihre Klage vor dem Verwaltungsgericht zurück gezogen und schreiben:» 2012 haben fast 15.000 Bürger den Antrag gestellt, dass die Bürger der Stadt über den Bau des „Musikzentrums“ entscheiden sollen. Dies hatte der Rat der Stadt im Dezember 2012 abgelehnt. Dagegen hatte das Bürgerbegehren geklagt, trotzdem wurde mit dem Bau des Konzerthauses begonnen. Die Fertigstellung sollte ursprünglich schon 2015 erfolgen, verzögert sich aber jetzt bis März 2016. Am 29.04. wollte das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen in dem Gerichtsverfahren zum Bürgerbegehren Musikzentrum erstmals verhandeln, sage und schreibe 2 Jahre und 4 Monate, nachdem der Rat über das Bürgerbegehren entschieden hatte. (weiterlesen)

Mittwoch 29.04.15, 12:15 Uhr
Steffen Lehndorff zur Zukunft Europas

Spaltende Integration

Am Mittwoch, den 6.5. wird Steffen Lehndorff um 19 Uhr im Bahnhof Langendreer über die Zukunft Europas diskutieren. Sein Thema: »Unter den Bedingungen einer falsch konstruierten Wirtschafts- und Währungsunion treiben die Krisenbekämpfungsmaßnahmen die Menschen Europas aus- und gegeneinander. Ein Institutionengebäude wie das von Maastricht, das fast alle Ampeln für neoliberale Politik auf grün stellt, aber die für Sozialstandards und für gegenseitige Unterstützung und Annäherung der Volkswirtschaften auf rot oder bestenfalls gelb blinkend, kann nicht ohne harte Konflikte, Krisen und Brüche reformiert werden. (weiterlesen)


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