Samstag 06.02.16, 11:03 Uhr

Ferienbörse des Jugendringes aktualisiert

Der Kinder- und Jugendring Bochum macht darauf aufmerksam, dass seine Ferienbörse für die Schulferien 2016 aktualisiert worden ist: Unter der Internetadresse www.jugendring-bochum-ferien.de können Kinder, Jugendliche und Eltern aus zahlreichen Reiseangeboten Freizeiten für alle Altersgruppen zwischen 6 und 26 Jahren auswählen. Die Ferienangebote sind vielfältig und international. Reiseziele gibt es in 10 europäischen Ländern. (weiterlesen)

Samstag 06.02.16, 10:43 Uhr

Anarchismus im Ruhrgebiet

Die Schwarze Ruhr-Uni ist der Anarchistischen Föderation Rhein/Ruhr (AFRR)  und damit auch der Föderation deutschsprachiger Anarchist*innen (FdA) beigetreten und schreibt: »Die Ausgangslage für Vernetzung und Förderierung im Gebiet Rhein/Ruhr sind günstig. Städte wie Dortmund und Bochum sind mit der Bahn nur 10 Minuten von einander entfernt, viele Menschen leben in einer Stadt und arbeiten oder studieren in einer anderen Stadt, während es in den Städten verschiedene Ausgangssituationen, Ansätze und Akteure für anarchistische Organisierung gibt. (weiterlesen)

Freitag 05.02.16, 18:53 Uhr

Venezuela nach den Wahlen

Am Donnerstag, den 11. 2., um 19.00 laden der Bahnhof Langendreer und die Humanitäre Cubahilfe zu einer Veranstaltung zur aktuellen Situation in Venezuela ein. Referieren wird der Journalist und Lateinamerikanist Harald Neuber, der die Parlamentswahlen in Venezuela im Dezember 2016 vor Ort mit verfolgt hatte. Aus den Wahlen in Venezuela vor 2 Monaten ging das bürgerlich-konservative Oppositionbündnis als Wahlsieger hervor. Damit hat die sozialistische Regierungspartei die Mehrheit verloren. (weiterlesen)

Freitag 05.02.16, 18:50 Uhr

Steag-Politik soll transparent werden

Die Fraktionsvorsitzenden der Linken in den Räten Bochum, Dinslaken, Dortmund, Duisburg, Essen und Oberhausen sowie der RVR-Fraktion treten dafür ein, “dass die Firmenpolitik der Steag in allen Räten zeitgleich und gleichermaßen transparent dargestellt wird. Alleingänge der Steag bei der strategischen Ausrichtung des Unternehmens und seiner Tochtergesellschaften müssen endlich unterbleiben.” (weiterlesen)

Donnerstag 04.02.16, 15:05 Uhr

Orientierungshilfe für junge Flüchtlinge

Die Willy-Brandt-Gesamtschule und der Kinder- und Jugendring haben in einem gemeinsamen Projekt die Broschüre „Hallo! – Willkommen in Bochum“ für Flüchtlingsjugendliche erarbeitet. Mit der Broschüre soll der Neustart und die Orientierung von jungen Flüchtlingen in Bochum erleichtert werden. Der Jugendring schreibt: »Für Mädchen und Jungen, die durch Flucht und Vertreibung nach Bochum gekommen sind, ist alles neu und unbekannt. Sie müssen sich an ein neues Zuhause und eine neue Umgebung gewöhnen, eine neue Sprache erlernen und sich in einem fremden Schulsystem zurechtfinden.
Die Jugendlichen haben dramatische und vielfach auch traumatisierende Erlebnisse hinter sich gebracht und sie sollen sich in einer fremden Stadt wohl fühlen. Dies ist nicht nur für die Neuankömmlinge, sondern auch für die bestehende Schulgemeinschaft eine große Herausforderung. (weiterlesen)

Donnerstag 04.02.16, 13:39 Uhr
Die Medizinische Flüchtlingshilfe zum Asylpaket II:

Menschenrechtsfeindlich

Zum gestern vom Bundeskabinett beschlossenen Asylpaket II erklärt die Medizinische Flüchtlingshilfe Bochum (MFH): »Eine große Gruppe von Flüchtlingen soll zukünftig leichter abgeschoben werden können – auch in Länder, wo es weder sicher noch friedlich ist. Das Asylpaket II sieht vor, Aufnahmezentren einzurichten, in denen Flüchtlinge untergebracht werden sollen, die „eine geringe Bleiberechtsperspektive“ haben. Innerhalb einer Woche sollen ihre Fälle bearbeitet werden, um sie schnellstmöglich, spätestens nach 3 Wochen, außer Landes bringen zu können. Adäquate Rechtsberatung sowie die Erkennung besonders schutzbedürftiger Flüchtlinge werden somit willentlich verhindert. (weiterlesen)

Mittwoch 03.02.16, 21:18 Uhr

Crash-Kurs: Hartz IV und Grundsicherung

Im zwölften Jahr schon bietet das Projekt „Arbeit und Leben“ von DGB und Volkshochschule an sieben Donnerstagen einen fortlaufenden kostenfreien Kurs an. Der Kurs ist seit Anbeginn immer sehr gut besucht. Einige ehemalige Teilnehmende haben sich seitdem in der „ehrenamtlichen“ Beratung engagiert. Vermittelt wird das wichtigste aus Hartz IV und der Grundsicherung im Alter und wann ggf. Angehörige in Anspruch genommen werden könnten. Die Miethöhe wird der größte Streitpunkt bleiben: Seit einigen Jahren schon wird es zunehmend schwieriger preiswerten Wohnraum zu finden; durch die Zuwanderung werden Wohnungen noch knapper und teurer. Auch die Abrechung der Nebenkosten ist immer wieder Streitgegenstand. Die Informationen durch die Behörden sind unzureichend. Die Welle an Widersprüchen und Klagen reißt nicht ab. Beginn ist am 11.02., 18.00 – 20.30 Uhr. Anmeldung über Tel.: 910 – 1555. (weiterlesen)

Dienstag 02.02.16, 18:23 Uhr

Zahl der Erwerbslosen ist gestiegen

Zu den monatlichen Zahlen über die Massenarbeitslosigkeit erklärt der DGB: »Während die Prognosen der Wirtschaft auf eine stabile Wirtschaftslage verweisen und Optimismus anbieten, bleiben die Arbeitsmarktdaten hinter diesen Einschätzungen zurück. In Bochum ist die Zahl der Erwerbslosen auch im Januar 2016 angestiegen und die örtliche Agentur sieht kurzfristig auch keinen Hinweis auf positive Veränderungen. Der DGB der Stadt weist darauf hin, dass die Zahl von knapp 19.000 betroffenen Menschen in Bochum zu einer immer größeren Herausforderung heranwächst und alle Akteure in Politik und Wirtschaft fordert, neue Wege einzuschlagen. (weiterlesen)

Sonntag 31.01.16, 18:07 Uhr

Religiös motivierte Einschränkung

Das Amtsgericht Bochum hat die Begründung des Urteils im Bußgeldverfahren gegen die Initiative Religionsfrei im Revier geschickt. Der Verantwortliche für die Aufführung des Films “Das Leben des Brian” am Karfreitag war wegen des Verstoßes gegen das Feiertagsgesetz NRW zu einem Bußgeld in Höhe von 100 Euro verurteilt worden. Näheres. Der Film “Das Lebens des Brian” gehört z. Z. zu den 759 Filmen, die am Karfreitag nicht aufgeführt werden dürfen. Die Urteilsbegründung bestätigt, dass Menschen in unserer Gesellschaft auf Grund von christlichen Normen eingeschränkt werden. Wörtlich heißt es in der Begründung: “Die vorliegend relevante Hervorhebung für Karfreitag (§ 6 Abs. 3 Feiertagsgesetz NW) beruht darauf, dass es sich bei diesem Feiertag um einen der höchsten christlichen Feiertage handelt. Auf Grund dessen ist eine weitergehende Einschränkung als für normale Sonn- und Feiertage gerechtfertigt.” Genau dies hält die Initiative für verfassungswidrig. Eine Reihe von Grundrechten werden verletzt, wenn Menschen aus religiösen Gründen eingeschränkt werden. Die Urteilsbegründung im Wortlaut.

Samstag 30.01.16, 08:46 Uhr

Der Krieg gegen die Kurden in der Türkei

Am Donnerstag, den 4. 2., um 19 Uhr lädt der Bahnhof Langendreer zu einem Vortrag mit dem Politikwissenschaftler und Journalisten Ismail Küpeli ein: »Thema des Abends ist der seit 5 Monaten andauernde Krieg in der Türkei gegen die kurdische Bevölkerung. Die Ausgangssperren und Belagerungen von kurdischen Städten im Osten des Landes sind zum Dauerzustand geworden. (weiterlesen)

Samstag 30.01.16, 08:33 Uhr

bodo – Das Straßenmagazin im Februar

Die bodo-Redaktion kündigt für ihre Februar-Ausgabe an: Mit Serdar Somuncu und einem gefährlichen Buch, mit dem Theatermusiker und „Wattenscheider Jung” Karsten Riedel, mit der syrischen Schriftstellerin Samar Yazbek, mit Upcycling in BO und DO, mit dem Blick einer 90-Jährigen auf Flüchtlinge und neue Nazis und einer nie erzählten Familiengeschichte, mit Geschichten von draußen und vielem mehr.” Im einzelnen heißt das: Der Schauspieler und Kabarettist Somuncu hat über 1.500 Mal auf der Bühne aus Hitlers „Mein Kampf“ gelesen – zum Teil mit kugelsicherer Weste. Ein Gespräch über die Neuedition eines gefährlichen Buches und warum es wichtig ist, dass man es kaufen kann. (weiterlesen)

Freitag 29.01.16, 16:54 Uhr

Angeprangert: Thyssenkrupp

Mit einer Aktion vor der Thyssenkrupp – Hauptversammlung im RuhrCongress forderte heute ein Bündnis von Umwelt – und Menschenrechtsorganisationen den Konzern zu einem ernstzunehmenden Kurswechsel auf. In einer gemeinsamen Erklärung heißt es: »Seit mehr als fünf Jahren betreibt Thyssenkrupp (TK) im brasilianischen Rio de Janeiro das Stahlwerk Thyssenkrupp Companhia Siderúrgica do Atlântico (TKCSA) mit einer behelfsmäßigen Genehmigung. »Grundlage ist ein sogenannter TAC – Vertrag, der bereits mehrmals verlängert wurde. Die vom Gesetzgeber definierte Maximalfrist von 48 Monaten endet somit am 16. April 2016«, sagt Christian Russau vom Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre. Er hält eine Verlängerung für unwahrscheinlich. (weiterlesen)

Freitag 29.01.16, 15:30 Uhr

Flüchtlinge im Hungerstreik

Die Linksfraktion im Rat berichtet: »Die Proteste von Geflüchteten reißen nicht ab. 17 Geflüchtete, die in der Sammelunterkunft an der Pestalozzistraße 25 leben müssen, haben mit einem  zweitägigen Hungerstreik gegen die unwürdige Unterbringungssituation protestiert. Das Leben in der überfüllten Turnhalle sei eine unerträgliche, nervliche Belastung, so die Teilnehmer*innen des Streiks. Von einigen der dort Untergebrachten wird die Situation sogar als traumatisch wahrgenommen. Die Aktion, die am 28. Januar abgebrochen wurde, war ein verzweifelter Hilferuf an die Stadt. Die Bochumer Linksfraktion und der Kreisvorstand der Linken waren vor Ort, um sich mit den Streikenden zu unterhalten und solidarisieren sich mit ihren Forderungen. Am 7. und am 14. Januar hatten bereits Geflüchtete aus den Bochumer Unterkünften vor dem Rathaus protestiert. (weiterlesen)

Freitag 29.01.16, 14:42 Uhr
Faschistische Aktivitäten an der Ruhr-Uni

Gegenaktionen und Repression an der Uni

Die Schwarze Ruhr-Uni berichtet: »In den letzten Tagen war viel los an der Ruhr-Uni! Am Donnerstag haben offensichtlich Rassist*innen auf dem Unigelände zahlreiche rassistische Aufkleber verteilt. Bisher gab es an der Ruhr-Uni „nur“ vereinzelt rassistische / faschistische Schmierereien und Aufkleber. Durch das massenhafte Kleben wurde nun eine neue Qualität erreicht. Gerüchte über Rassierklingen unter Aufklebern konnten zwar nicht bestätigt werden, jedoch wurden am Montag zwei faschistische Graffitis an die Wände von HGB und HGC gemalt. Die Botschaft wurde inzwischen von der Unileitung übermalt. Daher traf es sich gut, dass sich am Dienstag nach unserer Veranstaltung „ Von Hoyerwerda bis Heidenau – Comeback der 90er?“ spontan einige Menschen fanden, die mit uns den Campus mit antifaschistischen Inhalten füllten. Die Veranstaltung war mit ca. 35 Personen sehr gut besucht, obwohl wir uns entschieden hatten nach dem Verbot unserer Veranstaltungen durch die Uni-Leitung im letzten Jahr  und unserer Ablehnung von Eigentum, uns einfach illegal einen Raum zu nehmen. Der Vortrag und die anschließende Diskussion waren sehr spannend. (weiterlesen)

Freitag 29.01.16, 14:10 Uhr

DGB: Mindestlohn schafft bessere
Einkommen und neue Beschäftigung

Die aktuellen Zahlen aus der nordrheinwestfälischen Statistik zur Verdienstentwicklung unterstreichen noch einmal die DGB-Einschätzungen zum Mindestlohn und dessen positiven Wirkungen. In einer Stellungnahme erklärt der DGB: »Während die Fachkräfte ihre Verdienste über gute Ergebnisse in Tarifverhandlungen erkämpfen konnten, erreichen angelernte und ungelernte Kräfte deutliche Zuwächse über die Einführung des Mindestlohnes. In der vorliegenden Auswertung liegen die Lohnerhöhungen in den ersten drei Quartalen des vergangenen Jahres zwischen 3 und 4,7 Prozent. Für Eva Kerkemeier, DGB Stadtverbandsvorsitzende in Bochum ein wichtiger Nachweis für die Richtigkeit der Einführung des gesetzlichen Mindestlohnes: „Wir freuen uns über diese Entwicklung. Die Löhne der an- und ungelernten Kräfte in den Betrieben liegen damit höher als in den letzten sieben Jahren zuvor. Gleichzeitig ist die Zahl der Beschäftigten gestiegen. Das ist ein wichtiger Nachweis für unsere Einschätzung, dass die objektive Erhöhung der Kaufkraft wichtige Impulse für wirtschaftliche Entwicklungen setzt. Wir hoffen, dass sich diese Erkenntnis immer breiter bei Wirtschaft und Politik in Bochum und darüber hinaus durchsetzt.“Für den DGB sollten die guten Erfahrungen auch zur Basis für die anstehenden Tarifauseinandersetzungen bei den Arbeitgebern tiefen Eindruck hinterlassen.«

 

 


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