Eine Premiere am vergangenen Samstag im Schauspielhaus hat zu heftigen Reaktionen geführt. Im WDR ist ein Bericht von der Premiere zu hören, die Nachtkritik reagiert mit einem Kommentar und die WAZ behandelt das Thema gestern und heute ausführlich. Umstritten ist vor allem der 15-minütige Monolog eines – einen Faschisten spielenden – Schauspielers am Ende des Stückes „Catarina oder Von der Schönheit einen Faschisten zu töten“. Ralf Feldmann kommentiert: „Wer nicht, wie das großartige Ensemble in einer aufrüttelnden Inszenierung, das Publikum aktivieren würde, hätte das Stück verfehlt.
Zum zweiten Mal in diesem Jahr, findet am kommenden Samstag, den 21.02.2026 -von 12-16 Uhr im Botopia (Griesenbruch 9) das Fahrrad Repair-Cafe Velotopia statt: »Wer Hilfe bei der Reparatur seines Fahrrades braucht, ist herzlich willkommen. Egal, ob die Gangschaltung eingestellt werden muss, das Licht nicht mehr funktioniert oder das Rad seit Jahren im Keller steht und nun wieder fit gemacht werden soll, das Team vom Velotopia hilft so gut es kann. Die Idee: Hilfe zur Selbsthilfe, d.h. jede/r bekommt Unterstützung bei der Reparatur und wird aktiv einbezogen.
Das Bezirksjugendwerk der AWO Westliches Westfalen lädt zu einer Veranstaltung ein, die sich mit der Attraktivität autoritärer Ideologien für Jugendliche auseinandersetzt und schreibt dazu: »Am Ende des 20. Jahrhunderts glaubten viele Fachleute der Politikwissenschaft, dass das Bedürfnis von Menschen nach autoritärer Politik historisch endgültig überwunden sei.
Trotz Temperaturen um 0 Grad haben sich am 14. Februar ca. 250 Menschen versammelt, um gemeinsam ein starkes Zeichen für Würde, Respekt und Freiheit zu setzen beim One Billion Rising in Bochum.
Wie seit 14 Jahren wurde getanzt – gegen Gewalt an Frauen, für Solidarität, für Sichtbarkeit und für eine Welt, in der Frauen und Mädchen frei von Gewalt leben können.
Weltweit wird eine von drei Frauen in ihrem Leben Opfer von Vergewaltigung oder schwerer körperlicher Gewalt. Diese Zahl macht deutlich, warum gemeinsamer Protest und unsere Solidarität weiterhin so wichtig sind.
Das Kuratorium Stelen der Erinnerung wird am Donnerstag, 19. Februar um 14 Uhr in Wattenscheid an Betti Hartmann gedenken und schreibt dazu: »Sie wurde am 19.2.1927 geboren und als 15-jährige in Auschwitz ermordet. Der Platz vor dem Rathaus Wattenscheid trägt seit April 2013 ihren Namen. Dort ist ein würdiger Ort für das Gedenken an sie stellvertretend für Millionen ermordeter jüdischer Menschen und anderer unschuldiger Opfer der Nazi-Herrschaft von 1933 bis 1945.
Am 5. März wird es den nächsten bundesweiten Schulstreik gegen die geplante Einführung der Wehrpflicht geben. Um hierfür zu mobilisieren, ruft das Bochumer Bündnis „Nein zur Wehrpflicht“ am kommenden Samstag um 14 Uhr zu einer Demonstration auf, die auf dem Dr.-Ruer-Platz startet.
Die Naturfreunde Langendreer informieren darüber, dass sie schon lange eine Wandergruppe haben und rufen zur Teilnahme auf: »Wir versuchen uns einmal im Monat zu treffen, um gemeinsam bekannte Wanderrouten in unserer schönen Region zu erkunden. In der Vergangenheit haben wir z.B. die GeoRoute Ruhr erwandert, ein Wanderweg, der durch das Ruhrtal führt und Bergbaugeschichte mit Geologie verbindet. Unsere Wanderungen bieten die perfekte Gelegenheit, sich fit zu halten, die Natur zu genießen und neue Menschen kennenzulernen. Unsere Wandergruppe ist nicht nur für Mitglieder offen, sondern wir freuen uns auch über interessierte Mit-Wander*innen.
Am Donnerstag, den 19. Februar um 18 Uhr lädt das Fritz Bauer Forum zu einem Vortrag von Martin Langanke ein, der die NS-Aktion „Entartete Kunst“ im Spannungsfeld von Ästhetik, Ideologie und Erinnerung beleuchtet: »Dabei wird herausgearbeitet, dass keineswegs alle betroffenen Künstler*innen politische Gegner des Nationalsozialismus waren, sondern ihre Werke und Haltungen unterschiedliche weltanschauliche Bezüge aufweisen.
Das Steakhaus „El Dorado“ in der Wattenscheider Innenstadt bewirbt sich als „uriges Lokal mit Steinwänden und malerischem Innenhof“. Die Antifaschistische Linke Bochum kennzeichnet es in ihrem jüngstem Recherchebericht als eine langjährige und „sichere Basis, einen Rückzugs-, Rekrutierungs- und Veranstaltungsraum“ für die AFD und andere Rechtsextremisten vor Ort. U.a. soll dort im letzten November der erste Jugendstammtisch der AFD in Bochum und im Januar ein Neujahrsbrunch für den Parteinachwuchs stattgefunden haben.
Die Bochumer Attac-Gruppe lädt zu einem politischen Kaffeeklatsch zum Thema „Der Sozialstaat ist bezahlbar! – Alternativen zu einem Kürzungsprogramm“ ein. Die Veranstaltung findet am Sonntag, 22. Februar, um 16 Uhr in der KoFabrik, Stühmeyerstr. 33, statt. Sie bildet den Auftakt der gemeinsam mit der VHS Bochum geplanten Reihe „Den Sozialstaat gerecht gestalten”. Der Eintritt ist frei.
An Sanstag, dem 21.2. lädt die Oval Office Bar zu einer interaktive Lecture Performance: »Sie untersucht, wie Crime Serien und Filme über Jahrzehnte gezielt das Bild des heldenhaften Polizisten prägen sollten und geprägt haben. Polizei als Freund und Helfer, als moralische Instanz, als Garant von Ordnung. Aus Schwarzer Perspektive legt David Zabel offen, wie Popkultur systematisch Empathie und Sympathie für Polizei produziert und damit Propaganda betreibt.
Magdalena Köhler und Tobias Fetzer stellen am 20. Februar ab 19.00 Uhr gemeinsam in der Zanke das Buch „Geschichten vom Widerstand aus dem Ruhrgebiet“ vor. Die Erinnerung an den Widerstand gegen den Nationalsozialismus steht in Deutschland meist in Verbindung mit Orten wie Berlin oder München, die Wenigsten denken dabei an das Ruhrgebiet. Doch auch hier wurde Widerstand geübt, oft mit dramatischen Konsequenzen.
Die Stabsstelle Integration der Stadt Bochum lädt, unterstützt von zahlreichen Initiativen und Organisationen, zu einer Gedenkveranstaltung für die Opfer des Attentats von Hanau ein: »Am 19. Februar jährt sich der rassistische Anschlag von Hanau, bei dem im Jahr 2020 neun Menschen getötet wurden. Auch in Bochum kommen Menschen zusammen, um an diesem Tag innezuhalten, die Namen und Geschichten der Ermordeten nicht in Vergessenheit geraten zu lassen und sich gemeinsam gegen jede Form von Rassismus zu stellen. Die Gedenkveranstaltung beginnt um 18 Uhr vor der Bühne am Konrad-Adenauer-Platz.
Das offene Antifa-Café im Sozialen Zentrum lädt am Freitag dem 20.2. um 18:30 Uhr | zu einem Vortrag vom femPI-Netzwerk (feministische Perspektiven und Interventionen gegen die (extreme) Rechte): »Antifeminismus ist seit einigen Jahren in aller Munde. Zurecht, denn Antifeminismus ist lange kein ausschließliches Thema der extremen Rechten, sondern auch in der sogenannten ‚Mitte‘ der Gesellschaft weit verbreitet. Ob es gegen Gleichstellung, körperliche, sexuelle und reproduktive Rechte oder um Gewalt gegen FLINTA* geht – immer häufiger kommt es zu antifeministischen Anfeindungen und Angriffen.
Die Anti-ableistische Aktion Ruhr lädt nächsten Freitag ins Fluid ein: »Da ist der Monat Februar fast schon wieder um. Also Zeit für ein weiteres Café der AAA. Diesen Monat möchte die Küfa mit einer leckeren Linsensuppe überzeugen. Termin zur Verkostung ist der 20.02.26, um 18:30 Uhr. Wir freuen uns auf euch.
Der 7. Rat von unten wird sich mit den Themen „Feministische Allianz“, „Ökologie“, „Krieg und Frieden“, „Widerständige Kunst und Kultur“ sowie „Stadtteilarbeit“ befassen. Wann? 21. 2. um 14 Uhr Wo? Bahnhof Langendreer, Studio 108
Rund 50.100 der Arbeitnehmer:innen in Bochum haben einen Teilzeitjob. Und die Teilzeitarbeit ist weiblich: 70 Prozent davon sind Frauen. Darauf hat die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten hingewiesen. Die NGG Ruhrgebiet beruft sich dabei auf Zahlen der Arbeitsagentur. So liege bei den Vollzeitjobs der Anteil der Frauen in Bochum bei lediglich 35 Prozent.
Der Solikreis für die im Ruhrgebiet inhaftierten Antifaschist*innen im Budapest-Komplex lädt zu einem gemeinsamen Briefeschreiben bei Kaffee und Kuchen ein: »Der Prozess gegen Luca, Emmi, Clara, Paula, Moritz und Nele läuft nun schon seit drei Wochen. Wir wollen ihnen auch weiterhin zeigen, dass sie nicht alleine sind und unsere Grüße und Gedanken mit ihnen teilen! Dafür treffen wir uns am Sonntag, den 15.2. ab 15 Uhr in der Zanke zum gemeinsamen Briefeschreiben an die in Gelsenkirchen inhaftierte Luca und andere Gefangene.
Der feministischen Kampftag am 8. März und die feministischen Aktionswochen stehen in diesem Jahr in Bochum unter dem Motto: Fauchen statt fügen! Das feministisches Kollektiv furore schreibt: »Die autoritäre Formierung unserer Gesellschaft ist für uns alle spürbar. Antifeminismus ist ein zentraler Bestandteil dieser katastrophalen Entwicklungen. Er ist kein Nebenprodukt, sondern ein tragendes Element dieses Systems, das von Ausbeutung, Ungleichheit und Unterordnung lebt und das jede emanzipatorische Bewegung bekämpft, die diese Verhältnisse infrage stellt.
Der NRW Appell für ein AfD -Verbot, den 90 Organisationen in unserem Bundesland unterstützen, startete am letzten Wochenende mit einem fulminanten Auftakt. Er ist innerhalb weniger Tage schon von 25000 Menschen unterschrieben worden – davon mehr als 80% NRW – Bürger:innen. Sie fordern mit ihrer Unterschrift die Landesregierung und den Landtag auf, im Bundesrat dafür einzutreten, dass die Ländervertretung einen Antrag an das Bundesverfassungsgericht stellt, ein Parteiverbotsverfahren gegen die AfD einzuleiten.
Der Leihladen Bochum zeigt 3 Filme die verschiedene Utopien und Alternativen aufzeigen. Anschließend wollen wir mit euch ins Gespräch kommen und gemeinsam diskutieren, welche Utopien ihr habt, welche Alternativen ihr leben wollt.
»Am 19.02.2026 ab 19 Uhr zeigen wir: „Homo communis – wir für alle“
Der Film bietet Menschen eine Plattform, die ihre Chance nutzen eine andere Welt zu bauen: liebevoller, witziger, mitfühlender, kreativer und freier. Wir müssen selbst aktiv werden, uns selbst auf den Weg machen, neugierig auf das noch nicht Bekannte sein, die eigene Komfortzone verlassen. Wir dürfen die Welt nicht den Gewinn-Maximierern überlassen. https://www.homocommunis.de/
… macht Brüche sichtbar und schafft es, neue Verbindungen zu knüpfen. Wenn Worte erklingen, wenn Beats durch den Raum fahren und Biografien aufeinandertreffen, passiert hoffentlich etwas, das länger nachhält als der Abend selbst!
Die Lausitzer SPOKEN WORD AKADEMIE trifft mit ihren LOST POETS aus Sachsen, Branburg und Thüringen auf echten Wessi-Support mit Emil Bosse aus Essen und das Weißwasseraner Rap-Duo MISO & MANIAC!
Gemeinsam entsteht ein Abend voller Energie, Reibung, Emotion – und der Erkenntnis, dass Sprache Brücken bauen kann, wo Politik scheitert.
Poesie trifft Popkultur.
Barbie trifft Pittiplatsch.
Osten trifft Westen – und alles was dazwischen liegt.
Der „Heusnerviertel – Vertriebenen – Verband“ erinnert an den 12. Februar 1986: „Sie kommen nicht durch“ – So lautete das Motto des besetzten Heusnerviertels vor 40 Jahren am Aschermittwoch 1986. An diesem Tag schaffte es das besetzte Viertel, die Polizei dazu zu zwingen, ihren Stadtteil nicht zu räumen. Das Heusnerviertel: In diesem Bochumer Stadtviertel waren Mitte der 80er Jahre rund 16 Häuser teils oder ganz besetzt.
>>Die Bochumer Volkshochschule (vhs) präsentiert am Dienstag, 17. Februar, von 17 bis 18 Uhr in Kooperation mit der Verbraucherzentrale NRW e.V. und der vhs Gelsenkirchen das Onlineangebot „Gebäudehülle dämmen und Energie einsparen!“ (Kursnummer: M48871). Mit Blick auf die Energiepreise und die Klimakrise kommen viele Hauseigentümerinnen und -eigentümer zu dem Entschluss: Es ist Zeit für eine energetische Sanierung.
>>Der Einfluss Schwarzer Menschen auf die Musik wird oft vergessen oder absichtlich weggelassen, wenn man die Musikgeschichte erzählt. Vor allem Schwarze Frauen haben die Musik so sehr geprägt, dass sie heute ist, wie sie ist. Aber warum hören wir nicht mehr darüber?
Im NaturFreundeZentrum in Bochum Langendreer findet am kommenden Freitag das nächste Hutkonzert – dieses Mal mit anschließender Karnevalparty – statt: »In dem Bluesprojekt Jay Bee und Lou Gee haben sich die beiden Musiker Jochen Bauer (Gitarre, Gesang) und Thomas Luig (Harmonica, Saxophon) dem klassischen Chicago.Blues verschrieben.
Morgen, am 11. Februar läuft im Theater der Gezeiten m Rahmen der Reihe „Flimmern und Lauschen“ ein Film von Andrea Wirtz über jugendliche Arbeitsmigranten im Ruhrgebiet in den 1950er Jahren.
Im Anschluss an den Film findet eine Diskussion mit und moderiert von Andrea Wirtz statt.
Die Stadt Bochum schreibt: »Bochum hat die Wahl: Bürgerinnen und Bürger können mit ihrer Stimme darüber entscheiden, ob Bochum gemeinsam mit anderen Städten aus der Rhein-Ruhr-Region die Olympischen und Paralympischen Spiele im Jahr 2036, 2040 oder 2044 austrägt. Dafür hat der Rat in seiner heutigen Sitzung (5. Februar) beschlossen, einen Ratsbürgerentscheid durchzuführen. Die Abstimmung läuft ausschließlich über Briefwahl. Die abgegebenen Stimmen werden am 19. April 2026 ausgezählt.« Dazu meint die Bochumer Attac – Gruppe :
»…Wir begrüßen die Entscheidung des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), einen Bürgerentscheid durchzuführen. Wir halten es allerdings unbedingt für nötig, im Vorfeld die Bürgerinnen angemessen darüber zu informieren, welche Chancen, Risiken und Kosten mit dieser Entscheidung verbunden sind.
Gestern fand in der KoFabrik die Auftaktveranstaltung der Kampagne „NRW Appell AfD-Verbot“ statt. Offenbar wollten viele Menschen dabei sein, denn vor der Quartiershalle bildete sich zeitweise eine lange Schlange von geduldig auf den Einlass wartende Teilnehmer*innen. Am Ende fanden alle Platz, auch wenn die Tür offen bleiben und jeder kleine Winkel als Sitz- oder Stehplatz genutzt werden musste. Zum einen waren viele Menschen aus Bochum gekommen, die bei der Eröffnung dabei sein wollten, aber ein Viertel waren auch aus anderen Orten in NRW angereist – sie vertraten einige der vielen Gruppen, die mittlerweile zu dem Netzwerk der Kampagne gehören.
Neu auf bochum-gemeinsam.de: Interview mit Albrecht Buscher, Fachbereichsleiter Mobilitätsplanung und Verkehrslenkung der Stadt Lünen und Vorstandsmitglied des VCD Dortmund-Unna, über Vorteile von Tempo 30 und wie der Weg dorthin in Dortmund aussieht.