Der Antifa-Klüngel zieht in einem Beitrag auf seiner Webseite eine Bilanz der Wahlkampfauftritte von NPD, Pro NRW und AfD. Hierin sind einige Behauptungen bezüglich einer Kneipe an der Herner Straße, die ein Sammelpunkt von Pro NRW sein soll, von uns in der Kürze der Zeit nicht überprüfbar, so dass wir den Beitrag hier nicht übernehmen können. Das Nebeneinanderstellen der drei Werbebotschaften ist ein gelungenes Dokument zur politischen Verortung der AfD.
Am Wochenende findet die zweite Ausgabe von Ruhr International – Das Fest der Kulturen statt. Hier das Programm des Festivals. Veranstalter ist der Bahnhof Langendreer und der verspricht: »Außergewöhnliche Künstler aus der ganzen Welt werden am 24. und 25. Mai 2014 an und in der Jahrhunderthalle Bochum bei Ruhr International – Das Fest der Kulturen bei freiem Eintritt auftreten und dieses Festival zu einem besonderen Ereignis für das Ruhrgebiet machen. Mit dabei sind Habib Koité, Imam Baildi, Fanfarai, Bombino, Mariama + Moh!, Den Sorte Skole, Strom & Wasser feat. The Refugees, Jungle by Night, Marius Jung & Till Kersting (git.), Abdelkarim, Günfer Cölgecen, Mahmood Falaki, Senderos, Renegade, RatzFatz, die große Funkhaus Europa Party mit Acid Arab u.v.m. mehr…
Der Antifa-Klüngel berichtet auf seiner Webseite über Protestaktionen die gestern gegen NPD-Infoständen gelaufen sind: „Um den Weg in die eigene Bedeutungslosigkeit abzuwenden, versuchte die Bochumer NPD heute erneut mit “Blitzâ€-Infoständen in den Außenbezirken auf sich aufmerksam zu machen. Diese laufen folgendermaßen ab: Die Partei stellt sich einige Zeit lang auf einen mehr oder weniger belebten Platz stellt, schießt ein paar Fotos wenn doch einmal Passant*innen vorbeikommen und packt wieder ein.“ Zum ausführlichen Bericht.
An den beiden letzten Tagen des diesjährigen FIDENA-Festivals ist das „Laboratory Figures Oskar Schlemmer“ aus Weißrussland mit seiner Inszenierung „Dead and Living Figures“ zu sehen: am Samstag, den 24. 5. um 17 Uhr und am Sonntag um 18 Uhr im Prinz Regent Theater. Die Ankündigung verspricht: »Tote und lebende Figuren. Das klingt vieldeutig, und so ist es auch gemeint. Auf der Bühne interagiert der lebendige Mensch mit der leblosen Puppe. Und gewidmet ist die Produktion Oskar Epfelbaum, dem (zweifellos verstorbenen) Urgroßvater des (höchst vitalen) Regisseurs Yurka Dzivakov. Doch das „Figurenlaboratorium“ aus Weißrussland würde sich nicht auf Oskar Schlemmer berufen, wenn es die Biografie seiner Vorfahren abbilden wollte. mehr…
Unter dem Motto „Für soziale Gerechtigkeit und mehr Demokratie“ lädt Die Linke Bochum ein zu ihrem Sommerfest am Donnerstag, den 22. Mai von 15 – 20 Uhr auf dem Dr. Ruer Platz. Prominenter Gast ist Sahra Wagenknecht. Der Kandidat Der Linken in NRW für die Europawahl, Fabio De Masi, die Bochumer Bundestagsabgeordnete Sevim Dagdelen und die Spitzenkandidierenden für den Stadtrat, Ralf-D. Lange und Sevim Sarialtun werden die Positionen ihrer Partei auf den verschiedenen Politikebenen erläutern. Für die Musik sorgt die Band „Compania Bataclan“, die Balkan-Klezmer, französische Musette, Reggae und Ska zu einem spannenden Sound mit politischem Anspruch mixt. Das ausführliche Programm.
Ab Donnerstag, den 22.05. zeigt das Endstation Kino Johannes Nabers Spielfilm Zeit der Kannibalen. In der Beschreibung über den Film heißt es: »Seine Protagonisten Öllers und Niederländer haben alles im Griff. Seit sechs Jahren touren die erfolgreichen Unternehmensberater durch die dreckigsten Länder der Welt, um den Profithunger ihrer Kunden zu stillen. mehr…
Am heutigen Samstag, den 17. 5. ruft die Föderation der Demokratischen Arbeitervereine DIDF um 12.00 Uhr erneut zu einer Mahnwache am Husemannplatz auf. Unter dem Motto „Privatisierung tötet!“ soll Solidarität mit den Verletzten und Angehörigen der Opfer im Bergwerk in Soma/Türkei demonstriert werden. DIDF will gleichzeitig darauf aufmerksam machen, dass das Bergwerk privatisiert wurde, Fachkräfte entlassen und durch Subunternehmen mit Leiharbeitern ersetzt wurden.
Am heutigen Donnerstag ruft die Föderation der Demokratischen Arbeitervereine DIDF um 17.00 Uhr zu einer Mahnwache am Husemannplatz auf. Unter dem Motto „Privatisierung tötet!“ soll Solidarität mit den Verletzten und Angehörigen der Opfer im Bergwerk in Soma/Türkei demonstriert werden. DIDF will gleichzeitig darauf aufmerksam machen, dass das Bergwerk privatisiert wurde, Fachkräfte entlassen und durch Subunternehmen mit Leiharbeitern ersetzt wurden. Unter den Toten sei sogar ein 15-jähriges Kind.
Am Dienstag, den 13. Mai ist um 19:00 Uhr in der Goldkante, Alte Hattinger Straße 22 der Film „Eine andere Welt ist pflanzbar! – Nordamerika“ zu sehen. Im Anschluss findet eine Diskussion mit der Macherin des Films Ella von der Haide statt. In der Ankündigung heißt: »Weltwelt kommen immer mehr Menschen in den Städten zusammen, um gemeinschaftlich ihre Umgebung zu gestalten und Nahrungsmittel anzubauen. Ist eine andere Welt ist pflanzbar? Ella von der Haide zeigt ihren Film, zu Gemeinschaftsgärten in Detroit und anderen nordamerikanischen Städten. Sie berichtet anschließend über die weltweite Urban Gardening Bewegung mit einem besonderen Augenmerk auf gärtnerisch genutzte Leerstände in schrumpfenden Städten. Ella von der Haide (www.ella-von-der-haide.de) ist Landschaftsgärtnerin, Stadtplanerin, Künstlerin und Filmemacherin.« mehr…
Am Montag, den 12. Mai um 19.30 Uhr lädt die Libertäre Gruppe aus Bochum zu einem Vortrag in das Alsenwohnzimmer, Alsenstraße 27 ein und schreibt: »Ökonomische Zwänge, Staaten und andere Herrschaftsstrukturen bestimmen unser Leben und Handeln, eine Gesellschaft ohne Herrschaft ist für die meisten nichts als ein Hirngespinst und schlichtweg nicht oder nur schwer vorstellbar. Doch es gibt sie diese Gesellschaften, die anders leben. Aber wie sieht das Ganze aus, wie werden ohne Herrschaft und Gewalt Entscheidungen gefällt und wie gestaltet sich das Zusammenleben? Im Rahmen dieses Vortrages wird unser Referent einige dieser Gesellschaftsformen sowie ein wissenschaftliches Projekt zum Thema vorstellen. Im Anschluss freuen wir uns auf eine vielfältige Diskussion. Vielleicht werden die Antworten, die die Anarchist*innen auf eure Fragen haben, euch ja überraschen und vielleicht sogar dazu bringen euch näher mit dem Thema „Anarchie“ zu beschäftigen.«
Am Dienstag, den 13. Mai kommen Thomas Klein und Wolfgang Rüddenklau um 19 Uhr ins Soziale Zentrum. Im Rahmen der von der Bochumer Geschichtswerkstatt initiierten Vortragsreihe „Kritik des Staatssozialismus“ referieren sie über das Thema „Linke Opposition in der DDR“. In der Ankündigung heißt es: »Beide Referenten stammen aus der ehemaligen DDR und waren beide in auf verschiedene Weise in der Opposition aktiv. Thomas Klein hatte schon in den 70er Jahren Kontakte zur Opposition und mußte deswegen eine Haftstrafe absitzen. Er gehörte 1989 zu den Gründern der Vereinigten Linken und wurde als deren Spitzenkandidat im März 1990 in die Volkskammer gewählt. Bis heute beschäftigt er sich mit der Aufarbeitung des DDR Systems. Wolfgang Rüddenklau war ebenfalls seit den frühen 70er Jahren in der kirchlichen Oppositionsbewegung aktiv. mehr…
Der Bochumer Antifa-Klüngel schreibt: »Die Bochumer AfD hat von ihrem verpatzten Kreisparteitag immer noch nicht genug und setzt alles auf eine Karte. Ausgerechnet am 8. Mai plant die AFD ihre zentrale Ruhrgebiets-Wahlkampfveranstaltung mit Parteichef Bernd Lucke in Wattenscheid abzuhalten. Aus antifaschistischer Sicht sollte diese Großveranstaltung der jüngsten Partei aus dem rechten Spektrum keinesfalls unkommentiert bleiben. Nachdem die Ruhr-Uni Bochum den Rechtspopulist*innen das Audimax als Räumlichkeit verweigerte, gelang es der AfD einen Vertrag mit den Betreiber*inner der Stadthalle Wattenscheid ergattern. mehr…
Die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes-Bund der Antifaschist_innen (VVN-BdA) Bochum schließt sich dem Protest zahlreicher anderer Gruppen und antifaschistischer Parteien in Bochum an und ruft auf, „am Donnerstag, den 8.Mai ab 18 Uhr vor der Stadthalle in Wattenscheid die demokratische antifaschistische Kundgebung gegen die AfD zu unterstützen“. Weiter heißt es in dem Aufruf: »Die AfD kommt nationalistisch, christlich-fundamentalistisch, menschenverachtend und einwanderungsfeindlich daher, verschiedene Funktionäre benutzen ein Vokabular, das dem Faschismus entnommen zu sein scheint. mehr…
Auch in diesem Jahr organisiert Felix Lipski mit dem „Klub Stern“ am 8. Mai den traditionellen Rundgang auf dem Freigrafendamm. Der „Klub Stern“ ist eine Vereinigung von Holocaust Überlebenden und Kriegsveteranen in der Jüdische Gemeinde Bochum-Herne-Hattingen. Mit dem Rundgang soll an den Tag der Befreiung von Nazismus und an die Opfer des Faschismus erinnert werden. Der Rundgang wird u.a. an den Gräbern der Zwangsarbeiter/innen, der Kriegsgefangenen und der Opfer des Widerstandes gegen den Faschismus vorbeiführen. Treffpunkt ist um 15.00 Uhr am Eingang des Friedhofs Freigrafendamm.
Die Linke in Bochum unterstützt den Protest eines breiten Bündnisses gegen den Auftritt der AfD in der Stadthalle Wattenscheid und ruft alle DemokratInnen auf, am Donnerstag, 8. Mai um 18 Uhr an der Gegenkundgebung vor der Halle teilzunehmen. Sevim Sarialtun, Listenplatz 2 für den Rat, erklärt: „Die AfD ist für echte DemokratInnen keine Alternative, weder für Europa noch für Bochum oder Wattenscheid. Die AfD kritisiert den Sozialstaat und wertet Erwerbslose, Muslime, MigrantInnen und Homosexuelle ab. Ihre Gleichsetzung von MigrantInnen mit „gewaltbereit“ oder „schlecht gebildet“ sind eindeutig rassistisch. Daher werden wir Linken an dem Protest gegen den Auftritt des AfD-Vorsitzenden Lucke sichtbar und hörbar teilnehmen.“ mehr…
Das Bochumer Bündnis gegen Rechts ruft zu einer Demonstration am 8. Mai vor der Stadthalle in Wattenscheid auf: »Die „Alternative für Deutschland-AfD“ will am 8. Mai in der Stadthalle Wattenscheid mit ihrem Bundesvorsitzenden B. Lucke ihre zentrale Wahlkampfveranstaltung im Ruhrgebiet abhalten. Dagegen richtet sich vielfältiger Protest. Das Bochumer „Bündnis gegen Rechts“ ruft auf zur Kundgebung gegen diese „AfD“-Veranstaltung am 8.Mai um 18.00 vor der Stadthalle Wattenscheid. Wir protestieren dann gegen eine Partei, die „eurokritisch“ genannt wird, aber tatsächlich rassistische und diskriminierende Positionen vertritt. Die Euro-Kritik wird immer mit nationalistischen Interessen versehen und vorherrschende Ängste gegen „Ausländer“ werden aktiviert. Sprachlich geschickt werden fremdenfeindliche Tendenzen verbunden mit dem Appell an die „kleinen Leute“ , deutsches Geld nicht an „die Griechen“ oder an die EU zu zahlen. Erst recht nicht für Sozialprogramme für Menschen aus fremden Nationen, die als „nicht-integrierbar“ gelten. mehr…
Am Sonntag, 11. Mai 2014 veranstaltet das Bochumer Forum für Antirassismus und Kultur – BoFo e.V. gemeinsam mit dem PRT um 19.00 Uhr im prinz regent theater in Bochum die Leserbriefelesung „Hate Poetry“. In der Einladung heißt es: »Dumme und rassistische Leserbriefe vor einem Publikum rezitieren? Beim Hate Poetry treten JournalistInnen mit nichtdeutschen Wurzeln gegeneinander an. Lachen ist hier erlaubt. Nach Auftritten in Berlin, München und Hamburg nun endlich auch in Bochum: JournalistInnen lesen aus rassistischen Leserbriefen, Briefen voller Beschimpfungen, Beleidigungen oder einfach nur gutem, altem Hass. Böse Kommentare in Online-Kommentarspalten, aber auch handschriftliche, mit getrockneten Blümchen verzierte, mitunter obszöne Briefe – so etwas bekommen die Publizistin Mely Kiyak, der Zeit-Redakteur Yassin Musharbash und der taz-Redakteur Deniz Yücel kübelweise zugeschickt. mehr…
Am Samstag, 10. Mai lädt der Kinder- und Jugendring ab 11.30 Uhr zur Veranstaltung „Jugend mischt sich ein – Flohmarkt & Politik“ auf dem Husemannplatz ein und kündigt an: »Jugendliche sollen mit Kandidaten für den Rat ins Gespräch kommen und etwas über die Programme und Ziele der Parteien erfahren. Zum Flohmarkt sind Politiker von den fünf Parteien eingeladen, die bei den U 18-Wahlen am 13. September 2013 die meisten Stimmen bekommen haben und für Jugendliche besonders interessant sind. Gerd Lichtenberger (SPD), Christian Haardt (CDU), Manfred Preuß (Grüne / Bündnis 90), Ralf-D. Lange (Die Linke) und Andre Kasper (Piratenpartei) haben ihre Teilnahme zugesagt und werden sich den Fragen von Jung- und Erstwählern stellen. mehr…
Am Mittwoch, den 7. Mai präsentiert Radio El Zapote um 20 Uhr im Bahnhof Langendreer die russische Band Iva Nova und schreibt: »Die vier experimentierfreudigen Damen von Iva Nova aus Sankt Petersburg holen sich ihre Inspiration in der slawischen Folklore, die Musik der Band hat aber auch einen absolut eigenen wie auch wilden Touch. Ihr musikalischer Ausdruck ist mächtig energiegeladen und temperamentvoll, aber auch verspielt und humorvoll, weiblich und stolz. mehr…
Die ultra rechte Splitter Gruppe Pro-NRW hat heute die LeserInnen ihrer Webseite darüber informiert, dass ihr Auftritt nicht am 10. 5. sondern morgen Nachmittag auf dem Husemannplatz angemeldet ist. Die Terminverschiebung ist seit drei Wochen mit der Polizei vereinbart. Das Bochumer „Bündnis gegen Rechts“ ruft morgen auf zur Kundgebung gegen ProNRW ab 15.00 Huestrasse/Kortumstrasse. Das Bündnis schreibt: »Pro NRW will mit „Lichterketten gegen Asylmissbrauch – gegen Überfremdung“ auf Stimmenfang gehen vor der Kommunal- und Europawahl. Die sogenannte Bürgerbewegung Pro NRW hetzte von Beginn an gegen den Bau von Moscheen und die vermeintliche Islamisierung Deutschlands. Immer wieder macht Pro NRW Kundgebungen vor Flüchtlingsunterkünften, zuletzt im März 2013 in Wattenscheid-Leithe und im Oktober 2013 in Bochum an der Wohlfahrtstrasse. Pro NRW ist eine zutiefst rassistische Partei und gehört in das Spektrum der „extremen Rechten“. Die multikulturelle Gesellschaft ist ihr Feindbild, die Diskriminierung von Minderheiten gehört zu ihrem Programm. Rechter Propaganda wollen wir lautstark und zahlreich entgegentreten. In der Öffentlichkeit darf sich Pro NRW nicht ungestört präsentieren. Pro NRW ist in Bochum nicht willkommen!!!«
Mittwoch 30.04.14, 14:23 Uhr
Die Linke Bochum kritisiert geplantes Mindestlohngesetz
Die Bochumer Linke ruft zur Teilnahme an der Kundgebung und der Demonstration zum 1. Mai in Bochum auf. David Staercke, Kreissprecher der Bochumer Linken erklärt: „Der Deutsche Gewerkschaftsbund hat sich für den diesjährigen 1. Mai ‚Gute Arbeit – Soziales Europa‘ auf die Fahnen geschrieben. Die Linke ist sich mit dem DGB einig, dass sowohl in Deutschland als auch in Europa für mehr soziale Gerechtigkeit und für gute Arbeit noch viel getan werden muss. Deutschland ist sozial tief gespalten. Die Armut, die wir tagtäglich in unserer Stadt erleben, darf es in einem so reichen Land wie Deutschland nicht geben.“ mehr…
Das Bochumer BlockaBo-Bündnis schreibt: »Alles müssen wir selber machen! Nachdem der Naziaufmarsch am 1. Mai in Dortmund nun endgültig gerichtlich erlaubt wurde, liegt es an antifaschistischem Engagement und einer starken Zivilgesellschaft diesem entgegenzutreten. In Dortmund hat sich in den letzten Monaten ein breites Bündnis – „BlockaDO“ – gegründet, mit dem Ziel den Naziaufmarsch durch Menschenblockaden zu verhindern. Auch aus Bochum wird dieses Vorhaben tatkräftig unterstützt: Auf einer gut besuchten Infoveranstaltung vergangene Woche im ver.di Haus wurde beschlossen, sich mit einer gemeinsamen Anreise an den Blockaden zu beteiligen. Als Treffpunkt für alle Bochumer*innen, die sich den Nazis in den Weg stellen wollen, empfiehlt das Bochumer Anreise-Bündnis „BlockaBO“ den Vorplatz des Bochumer Hauptbahnhofs um 8.30 Uhr. mehr…
Der DGB lädt zur 1.-Mai Kundgebung ein: »Der 1. Mai 2014 steht für den DGB unter dem Motto „Gute Arbeit – soziales Europa“. Unter dieser Losung mobilisieren die örtlichen Gewerkschaften in den Betrieben und laden die Menschen der Stadt zur gemeinsamen Kundgebung ein. Für die Gewerkschaften ist der Tag der Arbeit in diesem Jahr sowohl Grund zur Freude, weil sich jahrelange Kampf um die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohnes endlich realisiert und die ersten Tarifrunden des Jahres erfolgreich abgeschlossen werden konnten. Gleichzeitig bleiben noch viele Aufgaben zu bewältigen Nicht zuletzt die anstehenden Europa-Wahlen bilden für den DGB große Herausforderungen, um den Forderungen nach mehr sozialer Gerechtigkeit und gute Arbeit Nachdruck zu verleihen. mehr…
Die Soziale Liste Bochum lädt anlässlich ihres Gründungsjubiläums zu ihrem 10-Jahresfest ein und schreibt: »Die Veranstaltung findet Samstag, 3. Mai, im Saal B des Gewerkschaftshauses von ver.di, Universitätsstr. 76, in der Zeit von 16.00 Uhr bis 19.00 Uhr statt. Die Sängerin und Schauspielerin Isabel Neuenfeldt wird mit internationalen Chansons und politischen Liedern sowie ihrem exzellenten Akkordeonspiel im Mittelpunkt des Programms stehen. Auf dem Programm der 10-Jahresfeier stehen außerdem Rezitationen und Lesungen von Reinhard Junge (Krimi-Autor) und Christoph Nitsch. Mit einer Talk-Runde wird die Geschichte und aktuelle Arbeit der Sozialen Liste beleuchtet. mehr…
Die Bochumer Occupy-Gruppe ruft auf zur Teilnahme am Euromayday Ruhr 2014 in Dortmund: »Der Euromayday ist eine bunte Parade gegen die prekären Lebens- und Arbeitsverhältnisse. Er ist eine Plattform, um die Wut rauszutanzen und eine andere Welt zu fordern. Er ist eine Plattform für Ideen – alle sind aufgefordert, sich mit Aktionen und Aufrufen zu beteiligen und unter dem Motto “Tanz den …!†ihre eigenen Themen einzubringen. mehr…
SDAJ, DIDF-Jugend und Linksjugend-solid haben einen gemeinsamen Aufruf gestartet unter dem Motto: „Die Jugend kämpft für ihre Rechte! Heraus zum 1. Mai!“ Unter den drei Fragen Leistungsdruck statt Bildung?, Arbeitslos oder prekär? und Wessen Europa ist die EU? werden Missstände aufgezeigt und Forderungen formuliert. Der Aufruf als PDF-Datei.
Die Bochumer Geschichtswerkstatt führt am Samstag, den 3. Mai einen Standrundgang zum Thema Widerstand und Verfolgung in Bochum 1933 – 1945 durch. In der Ankündigung heißt es: »Während dieses ca. zweistündigen Stadtrundgangs wird an den Widerstand gegen das NS-Regime in Bochum erinnert sowie über das Ausmaß und die Organisierung der Verfolgung und Vernichtung von Nazi-Gegnern, Juden und Sinti und Roma informiert. Wir machen u. a. Station vor den ehemaligen Standorten der Gewerkschaftshäuser, am Apolonia Pfaus-Park und am Standort der alten Synagoge. Weitere Stationen sind das ehemalige Polizeipräsidium an der Uhlandstr. und der Springerplatz. mehr…
Montag 28.04.14, 08:49 Uhr
Solidaritätskonzert für die Opfer der Brandkatastrophe in ValparaÃso
Am Freitag, den 2. Mai findet um 20 Uhr findet im Museum Bochum ein Solidaritätskonzert mit dem chilenischen Duo Mapu statt. Die Band wird kostenlos spielen, so dass die ganzen Einnahmen den Opfern der Brandkatastrophe in ValparaÃso zugutekommen. Eine Spende soll die Eintrittskarte ersetzen. Am Ende der Veranstaltung wird bekannt gegeben, wie viel Spenden gesammelt wurden. Das Geld wird umgehend nach Chile überwiesen. Die Aktion wird von Pedro Crovetto, dem Verantwortlichen von latin-art organisiert, dessen Geburtsort ValparaÃso ist und dessen Familie dort lebt und von der Katastrophe betroffen ist.
Die VHS bietet am Sonntag, den 4. Mai um 14.00 Uhr einen Stadtrundgang zum Thema Bochum im Nationalsozialismus an. Treffpunkt: Glocke am Rathausplatz. In der Einladung heißt es: »Vor fast genau 81 Jahren wurden Anfang Mai die Gewerkschaften auch in Bochum verboten, ihr Eigentum von der faschistischen Regierung geraubt und zahlreiche aktive Gewerkschafter wurden in die KZs gebracht. Wenige Wochen später ereilte die SPD das gleiche Schicksal. Andere Parteien hatten sich schon selbst aufgelöst oder waren verboten worden. An etlichen Orten in der Innenstadt, die an „damals“ erinnern, soll ein Einblick gegeben werden, was Alltag unterm „Hakenkreuz“ konkret für die Menschen in Bochum bedeutete. Einige Stolpersteine auf dem Rundgang erinnern an das Schicksal jüdischer Bochumer. An Beispielen soll gezeigt werden, wie der Faschismus in Bochum aussah, auf welche Ablehnung, Widerstand oder Akzeptanz er in Bochum stieß, wie die Bochumer Bevölkerung auf die Entrechtlichung, Verfolgung und Vernichtung jüdischer Bochumer, auf Bücherverbrennungen, Verhaftung und Ermordung von Widerstandskämpfern reagierte.« mehr…
Am Sonntag, den 4. Mai findet um 16:00 Uhr im Sozialen Zentrum eine Veranstaltung mit VertreterInnen des Netzwerks »Recht auf Stadt – Ruhr« statt. Die Ankündigung: »Hamme und Goldhamme gehören zu den ärmsten Stadtteilen in Bochum. Hier zeigt sich der Niedergang des Ruhrgebiets in Folge des Strukturwandels besonders deutlich. Aber die Veränderungen bieten auch Chancen. Der Stadtteil hat spannende Ecken und Plätze sowie bespielbare Leerstände. Das Kunstfestival »Rundlauf Bochum« zeigt was möglich wäre. mehr…