Die Bochumer Kinder- und Jugendfreizeithäuser und die Jugendverbände präsentieren am Samstag, 20. 9 von 12.00 bis 16.30 Uhr auf dem Husemannplatz das “8. Bochumer Youth open / Weltkindertag“, um die Angebote und Möglichkeiten der Kinder- und Jugendarbeit in Bochum vorzustellen. In der Einladung heißt es: »Auf der Bühne und bei verschiedenen Aktionen wirken über 30 Kinder- und Jugendgruppen mit und sind live mit ihren Angeboten zu sehen und zu hören. Es werden verschiedene Hip-Hop-Gruppen, unterschiedliche Tänze, Poetry Slam, Zirkusvorführungen und Musikgruppen präsentiert. mehr…
Auch in diesem Jahr ruft die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN – BdA) auf, der Widerstandskämpfer gegen den Faschismus und Krieg zu gedenken. Die traditionelle Kranzniederlegung und Kundgebung findet am „Tag der Opfer des Faschismus“ an der Gedenkstätte auf dem Friedhof Freigrafendamm am Sonntag, den 14. September (Treffpunkt 11.00 Uhr, Haupteingang) statt. Am Denkmal auf dem Ehrenrundplatz spricht: Joachim Schramm, Geschäftsführer der Deutschen Friedensgesellschaft/Vereinigte KriegsdienstgenerInnen in NRW. Begleitet wird die Veranstaltung vom IG Metall-Chor „Chorrosion“. Die VVN schreibt zum Gedenken an die ermordeten Widerstandskämpfer: »Ihr Einsatz und Mut, ihr Idealismus und Kampfeswillen sollte für uns heute Verpflichtung sein, soziale und politische Errungenschaften zu bewahren, den reaktionären und neonazistischen Kräften von heute den Weg zu versperren. Wir wollen deutlich machen, dass das Rad der Geschichte nicht zurück gedreht werden kann und neue Geschichtslügen auf unfruchtbaren Boden treffen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass das Anwachsen des Neonazismus und die Rechtsentwicklung in der Bundesrepublik gestoppt wird.«
Unsere
Dienstag 09.09.14, 13:52 Uhr
Die Bochumer Linksfraktion zur Berufsbildungsmesse:
Die Linke im Rat der Stadt Bochum solidarisiert sich mit den Aktionen und Forderungen des Bochumer Friedensplenums und anderer Organisationen und Initiativen, die sich erneut gegen eine Teilnahme der Bundeswehr an der Berufsbildungsmesse am 10./11. September ausgesprochen haben und schreibt: „Die Linksfraktion wird sich mit anderen AntimilitaristInnen am Mittwoch und Donnerstag ab 8.30 Uhr an den Protesten gegen den Werbestand der Bundeswehr im RuhrCongress Bochum beteiligen.“ Ralf-D. Lange, Fraktionsvorsitzender Der Linken, erklärt dazu: „Es ist wieder einmal mehr als peinlich, wenn das Jugendamt der Stadt Bochum diese Messe ausrichtet und ausgerechnet die Bundeswehr als Ausstellerin einlädt. mehr…
Dienstag 09.09.14, 11:30 Uhr
Sevim Dagdelen zur Bundeswehr auf der Berufsbildungsmesse
„Ich empfinde es als unerträglich und perfide, dass die Bundeswehr ausgerechnet bei einer Ausbildungsmesse für ihr – im schlimmsten Fall – blutiges Handwerk werben darf. Kriegsdienst ist kein Abenteuer- und Event-Erlebnis, sondern widerspricht einer zivilisierten Gesellschaft zutiefst“, erklärt Sevim Dagdelen, Bochumer Bundestagsabgeordnete der Partei Die Linke, anlässlich der diesjährigen Berufsbildungsmesse im Bochumer RuhrCongress vom 10. bis 11. September, wo die Bundeswehr erneut die Möglichkeit erhielt, dort „personalwerbliche Maßnahmen im Bereich Jugendmarketing“ zu betreiben, wie es im Bundeswehrjargon heißt. Dagdelen weiter: mehr…
Dienstag 09.09.14, 11:30 Uhr
Das Bochumer Friedensplenum zur Berufsbildungsmesse:
Das Bochumer Friedensplenum wird wie in den vergangenen Jahren die Beteiligung der Bundeswehr auf der Berufsbildungsmesse mit einer Reihe von Protestaktionen begleiten und schreibt: »Wir wissen, dass wir den Bundeswehreinsatz nicht verhindern können, aber wir werden den Jugendlichen wieder deutlich machen, dass eine Ausbildung zum Töten keine normale Berufsausbildung ist. Es ist kennzeichnet für den Zustand unserer Gesellschaft, dass sich das Jugendamt der Stadt Bochum über die Aufforderung der Kinderkonvention der UN hinwegsetzt, die eine Werbung für das Militär bei Minderjährigen ächtet. Wir finden es erfreulich, dass die Bundeswehr trotz eines Millionen Euro schweren Etats für die Nachwuchswerbung große Schwierigkeiten hat, genügend Jugendliche zu rekrutieren. Wir fordern das Jugendamt der Stadt auf, als Veranstalter der Messe dafür zu sorgen, dass rechtsstaatliche Prinzipien in diesem Jahr beachtet werden. D.h. insbesondere, dass BesucherInnen der Messe beim Betreten der Halle keine Flugblätter abgenommen werden und BesucherInnen, die mit ihrer Kleidung gegen die Anwesenheit der Bundeswehr protestieren, kein Hausverbot erhalten. mehr…
Im vergangenen Jahr hat das Jugendamt der Stadt auf der von ihm organisierten Berufsbildungsmesse jeglichen Protest gegen die Präsenz der Bundeswehr unterdrückt. Selbst Ratsmitglieder der Linksfraktion wurden von der Polizei aus der Messe geführt und erhielten Hausverbot, weil sie T-Shirts mit der Aufschrift „Kein Werben fürs Sterben“ trugen. Das Bochumer Friedensplenum hat in diesem Jahr 100 T-Shirts mit der Aufschrift herstellen lassen. Die T-Shirts gibt es am morgigen Montag im Büro der Bundestagsabgeordneten Sevim Dagdelen an der Allee Straße oder am Mittwoch und Donnerstag dieser Woche am Infostand vor dem RuhrCongress, in dem die Messe stattfindet.
Am Sonntag, den 7. September findet im Sozialen Zentrum Bochum ab 13 Uhr das monatliche vegane Pichnick statt. Das Vorbereitungsteam schreibt: »Das Vegane Picknick ist zurück aus der Sommerpause, am 7. September treffen wir uns wieder im Sozialen Zentrum. Bei gutem Wetter wollen wir im Hof grillen. Wenn ihr also einen Grill bei euch rumstehen habt: am besten mit einpacken! mehr…
Compania Bataclan gibt, bevor es bundesweit und nach Frankreich auf Tour geht, ein lokales Zwischenspiel im größeren Rahmen beim Bochumer Musiksommer. Seit Gründung der Band 2008, und ihrem ersten Konzert im Sozialen Zentrum in Bochum, hat sich musikalisch und inhaltlich einiges bewegt. Als LiebhaberInnen einer bunten und solidarischen Welt, deren kulturelle Einflüße und Diversitäten einen erheblichen Anteil ihrer musikalischen Performance aus Balkan-Klezmer-franz. Musette-ReggaeSka und afrikanischen Rhythmen heute darstellen, wurde das Programm mittlerweile auch mit Kabarett und Tanzeinlagen ergänzt, welches sich hoher Beliebtheit bei geneigtem Publikum erfreut. mehr…
Nach dem erfolgreichen Start ins Stadtradeln mit der Eselohren-Tour, bietet der ADFC Bochum am Samstag, 6.9. die 2. Bochumer Stadtradeln-Tour als familientaugliche Radtour für alle an: »Die Erzbahn-Zollverein-Runde führt ca. 45 km über die Erzbahntrasse zum Rhein-Herne-Kanal und entlang des Kanals zum Nordstern-Park in Gelsenkirchen. Von dort über die Nordstern-Trasse zur Zeche Zollverein in Essen und zurück über die Zollverein-Trasse Richtung Bochum.Die Tour führt fast ausschließlich über ausgebaute Bahntrassen und Kanalwege. Nur die Anfahrt vom Rathaus bis zum Westpark Bochum führt über Straßen. mehr…
Am Samstag, dem 6. September sind um 20:00 Uhr „Die Grenzgänger“ mit ihrem Programm „Maikäfer flieg! 1914-2014“ zu Gast im Kulturrat in Gerthe. In der Einladung heißt es: »Zum 100. Jahrestag des Kriegsbeginns präsentieren Michael Zachcial und die Bremer Gruppe „Die Grenzgänger“ ein Programm mit Liedern und Gedichten aus dem reichen Fundus des Deutschen Volksliederarchivs in Freiburg. Bearbeitet und vertont im unnachahmlichen Grenzgängerstil, spiegeln sie den Emotionsbogen von anfänglicher Kriegseuphorie über die Grauen der Schützengräben bis zur totalen Desillusionierung und Verzweiflung. mehr…
Am Donnerstag, den 4. September wird Michael Mörth um 19 Uhr im Bahnhof Langendreer über den Kampf gegen Menschenrechtsverletzungen und Repression in Guatemala berichten. In der Einladung heißt es: »In Guatemala kam es bis 2013 zu Fortschritten auf der Suche nach Gerechtigkeit; das Ruder wurde zurückgedreht, als die Eliten um ihren Einfluss auf die Richter fürchten mussten. Es begann mit einer Rechtsbeugung des Verfassungsgerichts und bricht heute alle Dämme rechtsstaatlicher Prinzipien: Einflussnahme, Straflosigkeit und Repression kennzeichnen die Justiz, aber auch Opfer und einige Richter und Staatsanwälte, die sich dagegen stemmen. Michael Mörth ist seit über dreißig Jahren Anwalt und lebt seit 18 Jahren in Guatemala. Er ist beratender Anwalt der internationalen Juristenkommission und eines Anwaltsbüro für Menschenrechte und begleitet seit 1998 die Opfer von Menschenrechtsverletzungen und aktueller Repression. «
Manfred Böll liest u. a. Texte von Robert Gernhardt: "Mein liebes Kind, wir wollen dich befreien. Das heißt: Wir müssen dich zuvor beschießen."
Manfred Böll spielt seit 26 Jahren am Schauspielhaus Bochum. In Österreich geboren, studierte er am Mozarteum in Salzburg. Es folgten viele Engagements an deutschen Bühnen und zahlreiche Rollen in Film und Fernsehproduktionen. Mit seiner eindringlichen Stimme ist er als Rezitator bei Orchesterkonzerten und Soloprogrammen gefragt. Seine Stimme schallte vom Balkon des Schauspielhauses: „Wir sind Bochum – Nazis sind es nicht“, als der letzte größere Nazi-Aufmarsch vor einigen Jahren durch die Stadt zog. Dem Bochumer Friedensplenum ist es gelungen, ihn am morgigen Montag zur Mitwirkung an der Veranstaltung des Friedensplenums und des DGB anlässlich des Antikriegstages zu gewinnen. Er liest Texte von Andreas Gryphius, Karl Kraus, Georg Trakl, Bertolt Brecht, Erich Kästner, Ernst Wilhelm Borchert, Robert Gernhardt und Ernst Jandl.
Sonntag 31.08.14, 17:19 Uhr
Bahnhof Langendreer, Dienstag, den 2. Sept, um 20:00 Uhr
MOH! KOUYATÉ - "T'en vas pas, ça va pas!" [official video]
Anfang August musste wegen einer Unwetterwarnung das Konzert mit Mariama & Moh! Kouyaté aus der Reihe funkhaus europa Odyssee abgesagt werden. Im Sonnenschein vor den verschlossenen Toren der Freilichtbühne Wattenscheid gaben die MusikerInnen ein spontanes Unplugged-Konzert, das begeisterte. Am kommenden Dienstag, den 2. September, wird das ganze Konzert im Bahnhof Langendreer (Halle) nachgeholt! Einlass ab 19:30 Uhr. Der Eintritt ist frei.
Das 1946 von Bertolt Brecht geschriebene Gedicht DER KRIEG IST GESCHÄNDET WORDEN ist von Annette Schnoor für die aktuelle Inszenierung des IG-Metall-Chores Chorrosion zum Antikriegstag 2014 fortgeschrieben worden:
„Wie ich höre, haben die Think-Tanks den Ausweg gefunden. Der Krieg ist rehabilitiert, er behütet die Menschenrechte und bombt für Emanzipation. Sein Format Ist modern und geeignet für Public Viewing und versammelt am Bildschirm sogar jenes Weiße Haus, dem doch so schnell Nichts Neues zu bieten. Die besseren Kreise, so heißt es, sind angetan Von der moralischen Höhe der Drohnen und ihrem Niederschlag in der Bilanz“
Die Aufführung von Chorrosion ist am Montag, den 1. September um 19.30 Uhr in der Rotunde zu sehen und zu hören. Der DGB und das Friedensplenum laden ein. Der Eintritt ist frei.
SAG NICHT WER DU BIST - Xavier Dolan - Offizieller Trailer Deutsch HD
Vom 1. bis 3. September (Mo-Mi) jeweils um 21:00 Uhr zeigt das Kino Endstation den neuen Film von Xavier Dolan „Sag nicht, wer du bist!“ in der französischsprachigen Originalfassung mit Untertiteln. „Der Mais ist im Oktober messerscharf…“ Näheres.
Das Bochumer Friedensplenum wird am morgigen Freitag, den 29. August ab 16 Uhr erneut auf dem Springerplatz dagegen protestieren, dass der dort stattfindende Feierabendmarkt „Moltkemarkt“ genannt wird. Den Namen Moltke trug der Platz bis 1947. Damals in den Trümmern des Zweiten Weltkriegs beschloss der Bochumer Stadtrat ihn umzubenennen – als Zeichen gegen Militarismus und die Verbrechen der Kriege. Der Flyer des Friedensplenums „1914 – 2014: Gedenkkultur bewahren – Militarismus ächten!“
Donnerstag 28.08.14, 12:09 Uhr
Gewerkschaften und Friedensbewegung mahnen am Antikriegstag
Der DGB Bochum und das Bochumer Friedensplenum laden am Antikriegstag, dem 1. September um 19.30 Uhr zu einer Veranstaltung in der Rotunde ein. Am 1. September vor 75 Jahren hat die deutsche Wehrmacht Polen überfallen. Es war der Beginn des 2. Weltkrieges. Seit 1957 wird dieses Datum von Gewerkschaften und Friedensbewegung zu einem zentralen Tag der Erinnerung und des Mahnens gemacht: zum Antikriegstag. Am kommenden Montag wird der IG-Metall Chor Chorrosion sein neues Programm “Gegen den Krieg†präsentieren. Manfred Böll wird Texte gegen den Krieg vortragen und DGB-Geschäftsführer Jochen Marquardt wird das Grußwort für die Gewerkschaften an die BesucherInnen richten. Der Eintritt ist frei.
Die Bochumer DGB-Vorsitzende Eva Kerkemeier: „Wir freuen uns, dass Chorrosion zu diesem Tag ein beeindruckendes Programm gegen den Krieg einstudiert hat. Es ist für die Gewerkschaften in Bochum eine Auszeichnung, einen Chor zur Seite zu haben, der sich der Gewerkschaftsbewegung verbunden fühlt.“
Eva Kerkemeier weiter: „Mit der Veranstaltung wollen wir gerade bei den viele aktuellen Kriegen in Bewusstsein rufen: Kriege kommen nicht über uns – sie werden gemacht. Gewalt geht von Menschen aus – und trifft Menschen. Sie werden getötet, verwundet und vertrieben. Ihr Leben wird bis in die Grundfesten erschüttert – während andere aus Kriegen Profite schlagen oder ihre Machtinteressen durchsetzen.“
Am Dienstag, den 2. September findet um 19.30 Uhr in der Evangelische Stadtakademie Bochum, Westring 26 c ein Vortrag von Knut Ipsen statt zum Thema „Demokratischer Interventionismus und Völkerrecht: Heiligt der strategische Zweck auch immer die Mittel?“ In der Einladung heißt es u. a.: »Wenn diktatorische Staatschefs ihre Macht nicht abgeben wollen, oder Massaker an der Zivilbevölkerung verübt werden, muss dann nicht die internationale Gemeinschaft unter Einsatz von militärischen Mitteln von außen intervenieren? Ist ein so beabsichtigter Regimewechsel nicht immer legitim und notwendig? In aller Regel hat der Griff zu den Waffen zugleich schwerwiegende Folgen: Der Zweck, ein demokratisches System einführen zu wollen, scheitert meistens daran, dass hierfür keinerlei Voraussetzungen vorhanden sind. Ein blutiger Bürgerkrieg ist in der Regel die Folge. Welche Rolle wird Deutschland zukünftig in dieser Frage in der Welt spielen wollen? Was bedeutet die Forderung „Deutschland müsse seine Verantwortung in der Welt deutlicher wahrnehmen“ (Bundespräsident Gauck) aus der Sicht des Völkerrechts?« Gebühr: 4,– €, erm. 2,– €.
Das Initiativen-Treffen am Mittwochabend um 19 Uhr im Bahnhof Langendreer ist aus der Idee geboren worden, dass im Januar immer ganz viele Leute zum Jahresrückblick auf ein Jahr Bewegung in Bochum kommen und mit Erstaunen feststellen, was alles so gelaufen ist. Wäre es da eigentlich nicht sinnvoll- so die Diskussion in der occupy-Gruppe, sich nach den Sommerferien zu treffen und die Initiativen berichten, was sie im Herbst vorhaben, damit man vorher von den Aktivitäten erfährt. Außerdem kommen zu den Diskussionsveranstaltungen mit prominenten linken ReferentInnen reichlich BesucherInnen, die ansonsten politisch nicht aktiv sind. Vielleicht lassen die sich ja bei einem solchen Treffen motivieren, sich irgendwo einzumischen. Oder es gibt sogar Ideen, was unterschiedliche Gruppen gemeinsam machen können…
In Dortmund wollen Nazis am morgigen Samstag demonstrieren. Sie wollen an das Verbot ihrer Organisation „Nationaler Widerstand Dortmund“ erinnern und den Christopher Street Day, der gleichzeitig in Dortmund stattfindet, provozieren. Ein großes Antifa-Bündnis ruft zur Blockade des Nazi-Aufmarschs auf. In Bochum ist um 12 25 Uhr Treffpunkt am Hauptbahnhof Ausgang Buddenbergplatz. Um 12.39 geht es dann mit dem Zug nach Dortmund. Näheres ist auf der Webseite von BlockaDo zu finden.
Am Mittwoch, den 27. August werden Bochumer Initiativen und Gruppen ab 19 Uhr im Bahnhof Langendreer darüber diskutieren, wie ihre politisch-gesellschaftliche Arbeit im Herbst 2014 weitergehen soll. Ob aus den Bereichen Flüchtlingspolitik und Menschenrechte, Soziales, Stadteilprojekte, Initiativen gegen Rechts, Verkehrspolitik, Frieden und internationale Politik oder Hochschulpolitik: die unterschiedlichen Bochumer Initiativen werden ihre Arbeitsschwerpunkte der nächsten Zeit vorstellen und auch gemeinsame Aktivitäten absprechen. Alle, die sich daran beteiligen oder einfach nur Kontakt zu einzelnen Initiativen haben wollen, sind herzlich eingeladen, damit sich ab Herbst 2014 in Bochum wieder viel sozial bewegt. Veranstaltet von Occupy Bochum und Bahnhof Langendreer
Die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes-Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) Bochum wird am 2. August, dem 100. Jahrestag der deutschen Mobilmachung, Gräber von Kriegsgefangenen mit Blumen schmücken und schreibt: »Die Geschichte, Ursachen und Folgen des 1. Weltkrieges nehmen in den Medien und der öffentlichen Diskussion einen hohen Stellenwert ein. Dies völlig zurecht, wird auch nach 100 Jahren deutlich, wie viel über diesen Krieg gerade in Deutschland verdrängt, vergessen oder zur Rechtfertigung des Militarismus gedeutet wurde. Ganze Bereiche des 1. Weltkrieges, wie etwa die Zwangsarbeit oder der Umgang mit den Kriegsgefangenen, sind nicht oder nur wenig historisch erforscht. mehr…
Das Bochumer Friedensplenum, die VVN-BdA und die DFG -VK rufen am Freitag, den 1. August um 16 Uhr zu einer Kundgebung auf, die an den 100. Jahrestag der deutschen Kriegserklärung erinnert. Als Ort wurde der Springerplatz gewählt. Früher hieß er Moltkeplatz. 1947 hat der Rat der Stadt beschlossen, dass der Namen des Platzes nicht mehr nach einem preußischen Militaristen benannt werden soll, sondern Karl Springer, der von den Nazis ermordet wurde, fortan Namensgeber des Platzes sein soll. Ein paar Geschäftsleuten um Herwig Niggemann war das egal. Sie installierten vor einigen Monaten einen Delikatessenmarkt auf dem Springerplatz, den sie Moltkemark nennen. Auf der Kundgebung am Freitag werden Texte, Gedichte und Lieder vorgetragen, die daran erinnern, wie aktuell die Warnungen 1914 vor dem Krieg auch heute noch sind. Die Rüstungsindustrie war schon damals so korrupt wie heute. Der Bogen der Texte wird gespannt zu den heutigen Kriegen und der lokalen Provokation, einen Markt nach einem preußischen Militaristen zu benennen.
Am Mittwoch, den 30. 7. findet um 18:00 Uhr im Sozialen Zentrum ein Vortrag von Oswald Balandis und Florian Hessel zum theoretischen Hintergrund der „neuen Montagsdemos“ statt. In der Einladung heißt es: »Seit dem Frühjahr dieses Jahres tummeln sich auf deutschen Straßen die sog. „Mahnwachen für den Frieden“ oder „Montagsdemos“. Nachdem diese für einige Wochen in Presse und Öffentlichkeit breit thematisiert wurden, scheint es inzwischen still um sie geworden zu sein. Doch die Hauptprotagonisten dieser selbsternannten Protestbewegung touren weiterhin wöchentlich durch die Republik und sprechen vor wachsendem Publikum. mehr…
Am Samstag, den 26.07.2014 wird es auf dem Husemannplatz einen Vorgeschmack auf das mehrtägige Festival n.a.t.u.r. „in Form eines nachmittäglichen Events“ geben. Die OrganisatorInnen schreiben: »Das Festival n.a.t.u.r. wird vom 26. September bis 05. Oktober stattfinden und ist nach Future Now!, den Guerilla Days und der Grünen Bühne das vierte große Event im Jahreskreislauf von n.a.t.u.r. – Natürliche Ästhetik trifft urbanen Raum. Als Voraufführung und Anregung hierfür gedacht, sollen die Bürgerinnen und Bürger am Samstag über die Ideen, Projekte und Aktionen der Künstler, Vereine und Kulturaktiven ihrer Stadt und Region informiert und zum Vorbeischauen und Mitmachen eingeladen werden. mehr…
Am Sonntag, den 29. Juni ist um 19.30 Uhr im Rottstr5 Theater Premiere der Lesung „Weltenbrand“. Auf der Webseite des Theaters heißt es: »Die Premiere der Actionlesung Weltenbrand ist der Auftakt des mehrteiligen Projekts „1914“ desRottstr5 Theaters. Anlässlich des 100. Jahrestages des Beginns des Ersten Weltkriegs werden wir uns, analog zu unseren bisherigen Reihen – ob Nach Troja, Nibelungen oder der Rom-Reihe TraumaStadt 2013 – intensiv über vielfältige Arbeiten diesem Beinahe-Weltuntergang widmen. In der Lesung Weltenbrand treffen sich Satan und Tod erneut in ihrem Archiv um das Weltkriegs-Schachspiel mit Texten von Max Brod, Blaise Cendrars, Leonhard Frank, Ludwig Fulda, Ernst Jünger, Thomas Mann, Vernon Lee, Herbert Rikli, Rainer Maria Rilke und August Stramm zu bestücken. Der Zuschauer folgt den beiden Schauspielern Tanja Grix und Jörg Schulze-Neuhoff auf einer Gradwanderung zwischen Propaganda und Lyrik.«
Die Initiative Langendreer gegen Nazis ruft am Dienstag, den 24. Juni um 14.30 Uhr vor dem Amtshaus in Langendreer am Carl-von-Ossietzky-Platz zu einer Protestkundgebung auf. Der Alt-Nazi Wolf-Dieter Varney wird um 15 Uhr als ältestes Mitglied der Bezirksvertretung die konstituierende Sitzung dieses Gremiums eröffnen. Die Linksfraktion in der Bezirksfraktion Bochum-Ost erklärt dazu: »Wir halten dies für eine Zumutung für alle Bürgerinnen und Bürger unseres Bezirks. Wolf-Dieter Varney kandidierte bei den Kommunalwahlen 2009 auch schon für die NPD. Dies macht wieder einmal deutlich, dass Pro NRW eben keine „normale“ Bürgerbewegung ist, sondern ein Auffangbecken für Faschisten und Rassisten aller Couleur. mehr…
Das Presseamt der Stadt Bochum teilt zu dem Öffnungen/Schließungen von Sportstätten, Schwimmbädern und Schulen auf Grund der Sturmschäden folgendes mit: Ab Donnerstag (12. Juni) sind folgende Sportanlagen wieder geöffnet: mehr…
Auf der Webseite RUB ohne Nazis wird zu einer Demo am morgigen Mittwoch in Dortmund aufgerufen: »Knapp 30 Mitglieder der Partei “Die Rechteâ€, Nachfolgeorganisation der verbotenen Kameradschaft “Nationaler Widerstand Dortmundâ€, haben am Sonntag die Wahlauszählung im Dortmunder Rathaus angegriffen. Wie Bildmaterial Der Zeit und der Ruhr Nachrichten belegt (siehe auch Bilder auf bszonline.de), war auch der Nazi-Kader Michael Brück tatbeteiligt, der an der RUB Jura studiert. mehr…