Die Hottenlotten schreiben: »Das fängt ja gut an: kaum hat man registriert, dass es jetzt 2018 statt 2017 heißen muss und die letzten Reste des silvestrigen Bleigießens weggeräumt sind, wird es schon wieder mörderisch im Thealozzi, wenn am Samstag, den 06. 01. 2018 um 20 Uhr auf der Bühne des kleinen Kultruhauses am Rande der Stadt wieder ein grausamer Fund gemacht wird. Die Hottenlotten laden zum ersten Mal in diesem noch an Tagen jungen Jahr zu ihrem preisgekrönten Krimi-Format MordArt und gehen gemeinsam mit ihrem Publikum auf improvisierte Mörderjagd. mehr…
Am kommenden Sonntag, den 7. 1. findet ab 13 Uhr im Sozialen Zentrum das nächste vegane Picknick statt. In der Einladung heißt es: » Und auch 2018 geht’s mit dem Futtern weiter! Ihr seid alle herzlich zum veganen Picknick im Sozialen Zentrum eingeladen! Wir schlemmen nach dem DIY (Do It Yourself) – Prinzip: Bringt mit, worauf Ihr Lust habt, für Euch und für alle anderen! So entsteht ein großes Buffet. Egal ob süß oder herzhaft, warm oder kalt – alles ist erlaubt, Hauptsache es ist vegan. Außerdem nochmal der Hinweis: mehr…
Refugee Strike Bochum, DIDF Bochum, das Begegnungscafe lysa und der WorldBeatClub laden am Freitag, 29. Dezember ab 17:30 Uhr in die Räume von DIDF, Rottstraße 30 ein: »Unser letztes Lunch+ dieses Jahr steht an! Wir wollen gemeinsam mit euch das Jahr 2017 feiern und das neue Jahr willkommen heißen. Es gibt Waffeln, etwas Süßes, Suppe und Musik :) Kommt vorbei, genießt mit uns einen entspannten Nachmittag und Abend zwischen all‘ dem Feiertagen in der nächsten Woche. Alle sind willkommen :)«
Am kommenden Samstag, den 30. Dezember startet um 18 Uhr am Bochumer Hauptbahnhof eine Kundgebung und anschließend eine Demonstration, mit der gegen Polizeigewalt, Repression, Grundrechtabbau, Einschränkung von Pressefreiheit und Justizwillkür im Zusammenhang mit dem G-20-Gipfel protestiert wird. Zu den AufruferInnen gehört die Gruppe junger AntifaschistInnen Rhein Ruhr, die das nebenstehende Flugblatt mit dem Aufruf „Gegen den Gipfel der Gewalt“ veröffentlicht haben. Protest gegen die „gigantische Öffentlichkeitsfahndung, ein Massenscreening, eine Aufforderung zur öffentlichen Rasterfahndung“, kam auch aus liberaler Sicht. Heribert Prantl kommentierte in der Süddeutschen Zeitung unter der Überschrift: „G 20 ist keine Lizenz zum Rechtsbruch„.
Ab Donnerstag, den 28.12. ist Kathryn Bigelows Spielfilm Detroit im endstation.kino zu sehen. Der Sommer 1967 ist ein ausschlaggebender Moment in der modernen amerikanischen Geschichte, als das Land von wachsenden politischen und sozialen Unruhen heimgesucht wird. Die Eskalation des Vietnamkriegs sowie jahrzehntelange Ungleichheit und Unterdrückung fordern ihren Tribut. Die Unzufriedenheit und kochende Wut finden schließlich ihren Höhepunkt in den Großstädten, wo die afroamerikanische Gemeinschaft seit jeher mit systematischer Diskriminierung sowie hoher Arbeitslosigkeit zu kämpfen hat. mehr…
Auch dieses Jahr bietet ’space-left‘ wieder eine Veranstaltung an, bei welcher man gemeinsam Vorträge vom Chaos Communication Congress, der diesmal in Leipzig stattfindet, anschauen kann. Die Gruppe schreibt dazu »Wir streamen direkt vom Congress auf einen Beamer und haben 120 MBit/Down, genug Mate und das wichtigste: auch wir sind Nerds. Verpflegung mit Kalorien, Watt und MB/s ist verfügbar. mehr…
Am Donnerstag, den 21.12., dem kürzesten Tag des Jahres, ist im endstation.kino eine Auswahl des Deutschen Kurzfilmpreises zu sehen. Der diesjährige Kurzfilmtag steht unter dem Motto „Nebenan“. So erzählt u.a. Regisseur Benjamin Vornehm in Aussetzer von Klara, deren Job es ist, Wohnungen auszuräumen. Lina Sieckmann und Miriam Gossing untersuchen in ihrem Experimentalfilm Ocean Hill Drive das Phänomen des ’shadowflicker‘ und Johannes Kürschner und Franz Müller begleiten in Simply the Worst zwei Skilauf-Koryphäen zur bezwingbaren „Lomnitzer Scharte“.
Am Freitag, den 22.12. um 19 Uhr lädt die Initiative Religionsfrei im Revier im Bahnhof Langendreer zu einem Vortrag und anschließender Diskussion mit Daniela Wakonigg ein: »Das Fliegende Spaghettimonster (FSM) ist derzeit in aller Munde. Und das nicht nur in Form schmackhafter Nudelgerichte. Nein, auch in der Presse, in theologischen und religionsphilosophischen Diskussionen, in Gerichtssälen, im Religionsunterricht und sogar in der Ausbildung von Juristen wird das Fliegende Spaghettimonster mittlerweile regelmäßig gesichtet. Doch was hat es mit dieser merkwürdigen Gottheit auf sich, die aussieht wie ein großes Spaghettiknäuel mit hodenartigen Fleischklößchen und Stielaugen? Und warum glauben die Anhänger dieser Gottheit, die sich Pastafari nennen, dass nach dem Tod eine Stripperfabrik und ein Biervulkan auf sie warten, oder dass sie den Klimawandel bekämpfen können, indem sie sich als Piraten verkleiden? mehr…
Die Medizinische Flüchtlingshilfe Bochum lädt am Montag, den 18. Dezember um 18.30 Uhr im Bahnhof Langendreer zu einer Veranstaltung mit dem Titel „Bangladesch und der Klimawandel“ ein: »Im Anschluss an die Klimakonferenz in Bonn werden wir zum Thema das Hörfunk-Feature „Wir sind eure Geiseln – Klimawandel in Bangladesch“ von Gerhard Klas, Freier Journalist und Buchautor, hören und mit ihm über die Lebenssituation und die Perspektiven der von der Klimaerwärmung betroffenen Bevölkerung diskutieren. mehr…
Der squatBO-Tresen lädt am Samstag den 16. Dezember um 18 Uhr im Sozialen Zentrum zu einem Vortrag der Initiative „Stadt für Alle“ zur Privatisierung der Innenstadt ein: »Seit einiger Zeit verfolgen Bochums Oberbürgermeister Thomas Eiskirch (SPD) und die rot-grüne Ratsmehrheit das Ziel, die Bochumer Innenstadt grundlegend umzustrukturieren. Auf Vorschlag der Verwaltung und der Consultingagentur Ernst & Young sollen zentrale städtische Gebäude abgerissen werden, um anschließend rund 12.800 Quadratmeter Grundstücksfläche in bester Innenstadtlage zu privatisieren. Als Ersatz für die eigenen Räumlichkeiten soll die Stadt zukünftig für bis zu 15.000 Quadratmeter Bürofläche Miete zahlen – in dem privaten Neubauprojekt auf dem ehemaligen Justizgelände, für das der Investor HBB noch einen zahlungskräftigen Ankermieter sucht. mehr…
Am 16. Dezember geben die Aktivisten Joshua Entis und Dennis Mi ab 13 Uhr einen Outreach-Workshop im Sozialen Zentrum. In der Einladung heißt es: »Der Amerikaner Joshua tourt im Rahmen seiner „Compassion-Tour“ quer durch Europa und macht daher auch in Bochum Halt. In dem Workshop werden geschickte Herangehensweisen für Diskussionen (insbesondere solche mit nicht-Veganern) vermittelt. Dabei erzählen Joshua und Dennis von ihren zahlreichen Erfahrungen im Straßenaktivismus. Die Sprache des Workshops wird Englisch sein. Es genügt aber, Englisch zu verstehen. Fragen können gerne auf Deutsch formuliert werden. Der Eintritt ist kostenlos, eine Voranmeldung ist nicht nötig. Direkt nach dem Workshop werden wir die Cube of Truth-Demo am Bochumer Hbf veranstalten, wo man das Gelernte direkt in die Tat umsetzen kann.«
Am Samstag, den 16.12. von 9:00 – 18:00 Uhr sammeln die Naturfreunde Langendreer vor dem Geschäft Artmann, Birkhuhnweg 5A Spenden unter dem Motto „Kauf ein Teil mehr – Wir sammeln für Bedürftige. In ihrer Ankündigung schreiben sie: Bereits in den letzten Jahren hatten die Naturfreunde Bochum-Langendreer mit ihrer Sammelaktion für die Bochumer Tafel und die Flüchtlinge im Wiebuschweg großen Erfolg. Einen Tag lang baten wir die Kundinnen und Kunden vor einem großen Supermarkt, ein Teil mehr zu kaufen und nach dem Einkauf zu spenden. Der Erfolg war enorm, denn meist blieb es nicht dabei. Auch der Bochumer Kabarettist Jochen Malmsheimer besuchte im letzten Jahr unseren Stand vor Naturkost Artmann und beteiligte sich an der Aktion „Kauft ein Teil mehr!“ zugunsten der Bochumer Tafel. Die Idee dazu hatte unsere Naturfreunde Jugendgruppe, die auch die neue Sammelaktion organisiert. Zusammen mit unserer Kindergruppe werden sie am kommenden Samstag vor Naturkost Artmann wieder einen Stand aufbauen – diesmal zugunsten der Flüchtlinge in unserem
Stadtteil und anderen Bedürftigen. mehr…
Am Mittwoch, den 13.12. veranstaltet die Medizinische Flüchtlingshilfe Bochum e.V. eine Infoveranstaltung und Diskussion ab 19 Uhr mit dem Politikwissenschaftler Ismail Küpeli im Bahnhof Langendreer. Das Thema ist: „Wie weiter mit Rojava?“. In der Einladung heißt es: Die Kurd*innen in der Autonomieregion auf syrischem Boden wurden über lange Zeit international unterstützt. Unter anderem die USA sahen in der basisdemokratisch organisierten Region einen Partner im Kampf gegen den selbsternannten Islamischen Staat. Heute ist der IS selbst aus seiner Hochburg Rakka vertrieben und die Kurd*innen könnten möglicherweise entbehrlich für ihre Bündnispartner*innen geworden sein. Gleichzeitig ist das Unabhängigkeitsreferendum im Nachbarstaat Irak gescheitert und der türkische Präsident Erdogan geht weiter gegen die Minderheit im Land vor. mehr…
CONDUCTA - WIR WERDEN SEIN WIE CHE | Trailer deutsch german [HD]
Am Donnerstag, den 14. 12. zeigt der private Filmclub der Humanitären Cubahilfe um 19 Uhr im Bahnhof Langendreer den Film von Ernesto Daranas „Conducta – Wir werden sein wie Che“. Rainer Vowe wird eine Einführung in das preisgekrönte Drama um eine Lehrerin mit Herz für Schüler aus schwierigen Verhältnissen geben. mehr…
Die Soziale Liste Bochum begrüßt, dass in der Ratssitzung am 16. Dezember erstmals eine echte Wahl für die Position eines/ einer Beigeordneten stattfinden wird: »Wir erwarten, dass die beiden Vorgeschlagenen in der Ratssitzung die Möglichkeit erhalten sich vorzustellen. Bei der, alternativ zum SPD/Grünen Beschlussvorschlag, nominierten Kandidatin Regina-Dolores Stieler-Hinz ist festzustellen, dass sie bereits in Minden die Funktion einer Dezernentin für Bildung, Kultur und Freizeit ausgefüllt hat, auch im sozialen Bereich tätig war und aus Bochum kommt.« „Eine respektable Kandidatin“, so Günter Gleising, Ratssprecher der Sozialen Liste. Außerdem stellt die Soziale Liste zur Ratssitzung eine Anfrage zur Besetzung der Funktion eines Stadtdirektors: Am 26. September 2013 wurde der Kulturdezernent Michael Townsend einstimmig zum Stadtdirektor und Allgemeinen Vertreter der Oberbürgermeisterin bzw. des Oberbürgermeisters gewählt. Die Amtszeit des Stadtdirektors endet am 30. April 2018. Zur Ratssitzung am 14. Dezember 2017 soll jetzt die „Wahl einer/eines Beigeordneten für Bildung, Kultur und Sport“ stattfinden. Vor diesem Hintergrund fragt die Soziale Liste an: mehr…
Am Donnerstag, den 14. Dezember um 18 Uhr laden der Archivar Andreas Halwer, der Historiker Dr. Hubert Schneider und die Leiterin Dr. Ingrid Wölk in das Stadtarchiv, Wittener Straße 47, ein. In der Reihe „Bochumer Geschichte in Objekten und Archivalien“ bieten sie einen thematischen Rundgang durch die Ausstellung „Hundert und sieben Sachen. Bochumer Geschichte in Objekten und Archivalien“ an. Der Schwerpunkt liegt dabei auf sieben „Sachen“, die einen direkten Bezug zur jüdischen Geschichte aufweisen. Tatsächlich weisen nicht nur sieben, sondern zehn „Sachen“ in der Ausstellung einen direkten Bezug zur jüdischen Geschichte auf. mehr…
Die Tierbefreier Bochum schreiben: „Wir freuen uns, unsere Li(e)beration-auf’s-ohr-tour am Samstag, den 09.12. ab 18.00 Uhr im Sozialen Zentrum im Rahmen der regelmässig stattfindenden Solikneipe der Tierbefreier zu starten. Wir möchten gerne in unserem ersten Vortrag „total Liberation I – eine Einführung“ einen Überblick geben, welche Befreiungskämpfe aus unserer Sicht alle miteinander verknüpft sind oder sein müss(t)en, um den Zustand einer für alle umfassenden Befreiung zu erreichen. Single-Issue-Themen sind enorm wichtig, um Tiefe, Wissen und Know-how zu erhalten und im Rahmen von Skill-sharing auch weiterzugeben. Diese zu verknüpfen, ebenso.“
Das Offene Antifa Café im Sozialen Zentrum lädt am Mittwoch, den 13.12. zu einem Vortrag zum Thema „Die »Identitäre Bewegung«. Zwischen Social Media Hype und Jugendbewegung der Neuen Rechten“ ein: „Die »Identitäre Bewegung« ist die jüngste subkulturelle Jugendszene der extremen Rechten in Deutschland. Sie hat im vergangenen Jahr den Sprung aus den Sozialen Netzwerken auf die »Straße« geschafft und ist zunehmend über öffentlich wahrnehmbare Aktionen präsent. Mit ihrem modernen und aktionistischen Auftreten sowie einer zeitgemäßen Sprache gelingt es ihr, völkischen Nationalismus wie Rassismus stilistisch hip zu verpacken und Jugendliche wie junge Erwachsene anzusprechen. Auch in Bochum hat sich eine lokale Gruppe der »Identitären Bewegung« gebildet, die versucht, ihre extrem rechte Ideologie zu verbreiten. Immer wieder tauchen Aufkleber, Plakate, Flugblätter und Transparente der Gruppe an der Uni und in der Stadt auf. mehr…
Im Rahmen der „Initiative gegen Rechtsextremismus“ des Runden Tischs Weiterbildung Bochum hält Prof. Dr. Micha Brumlik am 13. Dezember von 16 bis 17.30 Uhr an der Ev. Hochschule einen Vortrag zum Thema „Eine rechtsradikale Internationale? Die Identitäre Bewegung in Europa“. In der Ankündigung heißt es: »Rechtsradikale Positionen und Aktionen mobilisieren vermeintlich unterdrückte Gruppen und Meinungen für eine autoritäre Staatlichkeit, gegen Einwanderung und gegen eine plurale, multikulturelle Bevölkerungsstruktur.
Der von den „Identitären“ gegen Geflüchtete gerichtete Slogan „Pro Border – Pro Nation – Grenzen schützen Leben“ zeigt den Versuch einer moralischen Legitimation, menschenrechtliche Grundsätze zu missachten. Ihre gemeinsame Vorstellung ethnisch geschlossener Nationalstaaten erzeugt paradoxerweise eine Internationalisierung ihrer Ideologie, die sich auch in westlichen Demokratien breit macht. In Verbindung ihrer nationalistischen Ideologie mit einer Kritik an einer kapitalistischen Globalisierung beansprucht die neue Rechte außerdem moralisches Kapital für sich. mehr…
Die Arbeitsgemeinschaft der Offenen Türen und der Kinder- und Jugendring laden am Sonntag, 10. Dezember zu einem Jugendforum für den Stadtbezirk Wattenscheid in das Falkenheim „Klecks“ ein: »Das Jugendforum ist eine Plattform für Kinder und Jugendliche und soll einen Austausch über die Lebensqualität von jungen Menschen im Stadtbezirk ermöglichen. Ihre Erfahrungen, Vorstellungen und Ideen zur Gestaltung und zur Veränderung sind gefragt. Zentrale Fragestellungen beim Jugendforum sind: Gefällt Euch Wattenscheid? – Ist der Stadtbezirk attraktiv für Kinder und Jugendliche? – Gibt es gute Angebote für die Freizeit und spannende Bildungs- und Ausbildungsmöglichkeiten? – Was gefällt Euch nicht, läuft schief und sollte unbedingt geändert werden? – Was wünscht Ihr Euch ganz besonders für Euren Stadtbezirk? mehr…
Am Sonntag, den 10.Dezember zeigt das freie Theater Gegendruck seine aktuelle Produktion „König Ubu“ von Alfred Jarry um 19 Uhr auf der Bühne des Bahnhof Langendreer. Père Ubu, habsüchtig und feige, wird von seiner machtversessenen Gattin zum Königsmord angestiftet. Auf dem Thron verfolgt Ubu weiter seine Ziele: Reichtum und Macht. Alfred Jarry schuf in seiner 1896 uraufgeführten bitterbösen Groteske König Ubu die unsterbliche Gestalt bürgerlicher Omnipotenzwünsche. Die Spur des dummdreisten Tyrannen zieht sich bis in die heutigen Tage. Jarrys prophetischer Geniestreich demonstriert zwerchfellerschütternd, auf welch dünnem Eis sich demokratische Gesellschaften bewegen. Das Werk des französischen Schriftstellers Alfred Jarry (1873-1907) hat die europäische Literatur des 20. Jahrhunderts entscheidend beeinflusst. Er war Vorbild für die französischen Surrealisten und gilt als Wegbereiter des modernen Theaters. Jarry hinterließ zahlreiche Theaterstücke, Romane und Prosawerke. mehr…
Wie auch in den vergangenen Jahren feiert der Initiativkreis der Flüchtlingshilfen Bochum am Sonntag, dem 10. Dezember den „Internationalen Tag der Menschenrechte“. In diesem Jahr lädt der Initiativkreis von 16 – 20 Uhr in die Rotunde ein. Es wird ein buntes Rahmenprogramm mit Musik, Tanz und Theater geben, unter anderem mit Roma Arts, Canan Güzel, OSTWEST sowie mit dem Kabarettisten Christoph Sieber, der neben Auszügen aus seinem Programm, den Verein RESQSHIP auf der Bühne präsentiert. Gemeinsam mit Ingo Werth (RESQSHIP | Hamburg) werden im Anschluss Aspekte der Fluchtroute über das Mittelmeer nach Europa erläutert. Der Eintritt ist frei. Es werden Spenden gesammelt, die dem in Bochum mitgegründeten Verein für zivile Seenotrettung RESQSHIP zugute kommen.
Sonntag 03.12.17, 07:06 Uhr
Filmabend über die Abschiebe-Odysee der Roma Brüder Prizreni
Am Samstag, den 9. Dezember ist um 19 Uhr im Bahnhof Langendreer der Dokumentarfilm „Trapped by Law“ zu sehen. In dem Film wird die Abschiebung der Roma Kefaet und Selami Prizreni in den Kosovo geschildert. Der Regisseur Sami Mustafa hat die Brüder über mehrere Jahre mit der Kamera begleitet. Der Film entstand aus einem Interview, das der Regisseur 2010 für ProAsyl mit den Brüdern am Flughafen von PriÅ¡tina führte. Es ist die Geschichte einer jahrelangen Odyssee von Essen über den Balkan und zurück. mehr…
Am Sonntag, dem 10. Dezember macht das Friedensplenum mit einer Flugblattaktion auf die Verleihung des Friedensnobelpreises an diesem Tag an ICAN aufmerksam. ICAN ist ein internationaler Zusammenschluss von AtomwaffengegnerInnen, der darauf gedrängt hat, dass ein Atomwaffen-Verbotsantrag im Juni dieses Jahres von 122 Mitgliedsstaaten der UNO unterzeichnet wurde. Die deutsche Bundesregierung boykottiert dieses Abkommen noch. Treffpunkt für die Aktion ist um 16 Uhr am Glascafé am Husemannplatz.
Die Ruhr-Uni lädt am Dienstag, den 4. Dezember unter dem Motto „Hier stehe ich, ich kann nicht anders“ ein und schreibt: „Zum Abschluss des Lutherjahrs gibt es im Audimax der Ruhr-Universität ein besonderes Event: Reformation fachübergreifend mit Beiträgen aus vielen Bereichen der Wissenschaft.“ 17 ProfessorInnen treten dabei auf die Bühne. Wahrscheinlich wissen sie nicht, was die Bundeszentrale für politische Bildung über „Populäre Irrtümer rund um die Reformation“ schreibt: »“Hier stehe ich, ich kann nicht anders“? Das ist immerhin gut erfunden.« Dass Luther vor dem Faschismus der konkurrenzlos größte deutsche Judenhasser war, müsste die ProfessorInnen-Riege inzwischen mitbekommen haben. Die Feststellung von Karl Jaspers aus dem Jahr 1958 „Was Hitler getan, hat Luther geraten, mit Ausnahme der direkten Tötung durch Gaskammern“, ist durch die Lutherfeierlichkeiten schließlich wieder ins öffentliche Bewusstsein gekommen. mehr…
Der Bahnhof Langendreer lädt am kommenden Dienstag, den 5.12. um 19 Uhr zu einem Referat von Regina Wamper über den Fluchtdiskurs in deutschen Medien ein: »In den letzten Jahren bedienten deutsche Leitmedien Bilder von Flucht und Migration, die dazu geeignet sind, Menschen als Massen wahrzunehmen und weitere Entrechtungen von Geflüchteten zu legitimieren. Zwar wurde im Sommer 2015 in den Leitmedien noch positiv auf eine “Willkommenskultur“ verwiesen, aber bereits zu dieser Zeit auch die Aufteilung in legitime und illegitime Flüchtlinge bedient. Mit der voranschreitenden Krisenrhetorik änderte sich auch der Fluchtdiskurs. Aussagen, die noch vor einigen Jahren als extrem rechts oder rassistisch bewertet wurden, gehören heute zur Normalität auch in den deutschen Medien. Es scheint so, als haben sich auch „progressive“ Positionen innerhalb dieses Diskurses mit ihm nach rechts bewegt. Kritische Positionen sind dagegen in die Defensive geraten. Die Politologin Regina Wamper ist Mitarbeiterin des Duisburger Instituts für Sprach- und Sozialforschung und Lehrbeauftragte an der Hochschule Düsseldorf.«
Nachdem die Bochumer Grünen sich zuletzt in mehreren Erklärungen darum gesorgt haben, ob zukünftig noch Dieselkraftfahrzeuge in der Bochumer Innenstadt fahren dürfen, haben sie nun ihr Herz für weitere Sorgenkinder entdeckt: Die ParkplatzsucherInnen. Sabine Lehmann, sachkundige Bürgerin der Linksfraktion im Ausschuss für Infrastruktur und Mobilität berichtet: »SPD und Grüne beantragten im heutigen Ausschuss für Infrastruktur und Mobilität einen Modellversuch, bei dem öffentliche Parkplätze mit Sensoren auszustatten wären, die in einer App oder einem Navi freie Stellplätze melden sollen. Dies soll finanziert werden im Rahmen der sogenannten Bochum Strategie 2030 (Kompetenzfeld „Großstadt mit Lebensgefühl“, Kernaktivität „Smart Living – intelligente Stadt“), für die in 2018 und 2019 insgesamt 240.000 Euro ausgegeben werden. mehr…
Am 3. Dezember von 12-16 Uhr lädt Greenpeace in das Umweltzentrum an der Alsenstraße 27 ein: »Shopping-Glück ohne schlechtes Gewissen, dafür mit der Freude am Teilen: bei der Kleider-Tausch-Party von Greenpeace in Bochum wird der erste Advent jetzt noch fröhlicher! Das Ganze ist denkbar einfach: jeder darf bis zu zehn aussortierte, aber saubere und gut erhaltene Stücke aus dem eigenen Kleiderschrank mitbringen – und im Gegenzug ohne Limit bei den Restposten der Anderen zuschlagen. Bei der ersten Kleider-Tausch-Party von Greenpeace in Bochum wird dabei ausdrücklich nur Erwachsenenkleidung gesucht… und am besten natürlich etwas für die kommenden kalten Monate. mehr…
Am Donnerstag, den 30.11. um 19:30 findet im NaturfreundeZentrum Lanendreer eine Veranstaltung statt zum Thema „Klimawandel auf Kuba: Die Sturmkatastrophe.“ In der Ankündigung heißt es: »Kuba ist vom Sturm Irma schwer betroffen worden. Es geht um die Auswirkungen, aber auch um den Umgang mit Naturkatastrophen auf Kuba. Wie wird angesichts der Klimaveränderungen die Perspektive für den Karibikstaat sein. Vortrag der Kubahilfe. „Die verheerenden Folgen des Super-Hurrikans IRMA auf mehreren Inseln der Karibik sind ein schwerer Schlag für die betroffenen Menschen. Die Bilder und Berichte über die Schäden und Verwüstungen sind schockierend. Der Hurrikan hat trotz der aufwändigen Schutzvorkehrungen gerade auch im Osten und der gesamten Nordküste Kubas immense Schäden angerichtet, die regionale Infrastruktur beschädigt und einige Wohnbezirke zerstört. Das Eindringen des Meeres und über fünf Meter hohe Wellen verursachten schwere Schäden an den Ufern der gesamten Küstenregion.“
Am kommenden Sonntag, den 3.12. findet von 11 bis 15 Uhr im Bahnhof Langendreer zum neunten Mal der Spendenflohmarkt der Initiativen statt, bei dem verschiedene lokale Initiativen mit Flohmarktständen Geld für ihre Arbeit sammeln. Mit dabei sind diesmal unter anderem Aktion Pro Afrika Mali, Afas +, Bodo e.V., Hamme hilft, Humanitäre Solidarität Middle East, Netzwerke Querenburg und Werne, Occupy Bochum, Resqship und der WorldBeatClub. Dazu legen zwei Djanes Musik auf und es gibt ein Kuchenbuffet, das ebenfalls den Initiativen zugute kommt. Der Flohmarkt ist auch eine gute Gelegenheit zum Kennenlernen der Initiativen. Der Eintritt ist frei.