Auf der Seite des Kampagnenbündnisses „Bochum gemeinsam“ ist heute in der Reihe „Interviews aus der aktiven Zivilgesellschaft“ ein Gespräch mit Veronika und Gabi vom gemeinnützigen Ernährungsrat Bochum „EssBo!“ erschienen. EssBo! strebt eine Ernährungswende vom Acker bis zu Teller an. Denn die Art und Weise, wie Nahrungsmittel erzeugt, gehandelt, verteilt und verbraucht werden, blendet die wahren Kosten aus, die Kosten für Menschen, Tiere und die Umwelt. Das komplette Interview: https://bochum-gemeinsam.de/436-2/
Sonntag 10.08.25, 19:44 Uhr
Chorrosion am 29.8. im Bahnhof Langendreer - ein Interview
Am 29. August um 19:30 hat der Chor Chorrosion Premiere mit seinem neuen Stück. Aus diesem Anlass haben wir ein Interview mit Annette Schnoor, Mitsängerin und vor allem Texterin des Chores, geführt.
Annette, euer neues Programm heißt „Kreuzfahrt – (noch) kein Land in Sicht“. Geht ihr wirklich auf ein Kreuzfahrtschiff?
Annette: Selbstverständlich! Auf die „Wonder of Sea“ – ein neueres Kreuzfahrtschiff mit allen Schicki-Mickis, das 6000 Passagiere fasst. Wir haben uns da von dem Buch: „Schrecklich amüsant – aber in Zukunft ohne mich“ von David Foster Wallace inspirieren lassen, das auch mal als Schauspiel hier im Theater zu sehen war. Du kannst gespannt sein, was auf dem Schiff alles passiert.
Die Seebrücke Bochum und das Bochumer Bündnis gegen Rechts rufen für Samstag, den 6. September 2025 zu einer Demonstration auf: »Im Hinblick auf die bevorstehenden Kommunalwahlen fordern wir: Solidarität statt Rechtsruck! Wir sind der festen Überzeugung, dass wir unsere Kämpfe zusammen denken müssen: den Kampf gegen die rassistische Grenz- und Asylpolitik, gegen strukturellen und institutionellen Rassismus, gegen Queerfeindlichkeit, Antifeminismus und Misogynie, Stigmatisierung von armen Menschen und gegen die Klimakrise.
Leserin BiBo schreibt: »Was ich Rot-Grün hier nicht verzeihen kann ist u.a. auch die Beschränkung der Shisha-Bars im Bermuda-Dreieck, nachdem Reul und Polizei wochenlang diese Läden mit unangemessener Medien- und Polizeipräsenz zu Hauptgeschäftszeiten wegen evtl Ordnungswidrigkeiten(!) schikaniert hatten. (Bis die mediale Hetze in Hanau Wirkung zeigte und Reul plötzlich erstaunlich still war und mW deswegen auch keine größeren Medien nachfragten.)« Die Reihe „Das war Rot-Grün in Bochum“ wird hier dokumentiert.
Am Sonntag den 17. August 2025 ist die Berliner Zeichnerin Bianca Schaalburg mit ihrer Graphic Novel „Der Duft der Kiefern“ zu Gast beim Forum für Demokratie in Hattingen.In der Ankündigung heißt es: »„Der Duft der Kiefern“ erhielt 2022 den deutschen Jugendliteraturpreis in der Kategorie Sachbuch. In der Jurybegründung hieß es: „“Wir. Wussten. Von. Nichts.“ Kann es stimmen, was die Großmutter behauptet? War der Großvater Mitläufer oder doch ein überzeugter Nazi? – Es sind persönliche Fragen, denen Bianca Schaalburg in ihrer Graphic Novel nachspürt. Doch ist ihre autobiografische Spurensuche weit mehr als ein Stück persönlicher Erinnerung oder Aufarbeitung – sie ist ein Beitrag gegen das Vergessen, eine Aufforderung zur Auseinandersetzung mit der Vergangenheit.
Der palästinensische Menschenrechtsaktivist Hamza Abu Howidy ist am Dienstag auf Einladung der Antifaschistischen Linken und des Offenen Antifa Cafés zu Gast im Sozialen Zentrum. Er wird über sein Leben und den Widerstand in Gaza, seine Flucht ins Exil und seinen Einsatz für gewaltfreie Lösungen, Verständigung und Menschenrechte berichten. Die Veranstaltung wird auf Englisch stattfinden.
Hamza Howid droht die Abschiebung nach Griechenland. Mehr als 17.000 Menschen setzen sich bereits mit einer Petition dafür ein, dass er in Deutschland bleiben kann.
Ein Leser aus Dahlhausen erinnert: »Das jährliche „Frühlings“- oder „Sommerfest“, auf dem sich die Wölfe in Dahlhausen seit 15 Jahren von der „guten Seite“ zeigen und das „friedliche Miteinander“ spielen, wird durch einen angeblichen „islamischen Kultur- und Pflegschaftsverein“ bei der Stadt beantragt. Das Fest selbst wird aber komplett als Veranstaltung der Türkfederasion beworben und durchgeführt. Die Stadt Bochum hat seit all diesen Jahren genügend Beweise, dass dies so ist. Dennoch wurde nicht ein Mal versucht, von den Antragstellern eine Erklärung für diesen Sachverhalt zu bekommen. Der Stadt ist offensichtlich das Thema zu heiß. Nun sind bald Kommunalwahlen. Da sollten wir Kandidaten und Kandidatinnen wählen, die gewillt und in der Lage sind, gegen rechte (in diesem Fall sehr rechte) Bestrebungen in der Stadt Position zu beziehen und gegebenenfalls tätig zu werden. Die gegenwärtig Verantwortlichen tun dies nicht.«
Für die Anwohner:innen war es offensichtlich: Eine Bebauung im Grabeland Am Ruhrort würde die ohnehin schon bestehende Überschwemmungsgefahr für weite Teile von Dahlhausen erheblich steigern. Stadtverwaltung und Rot-Grün wollten ein natürliches Wasser-Rückhaltebecken zuschütten und bebauen lassen. Sie weigerten sich, ein Gutachten über die Gefährdung in Auftrag zu geben. Dann gab es im Juli 2021 ein Hochwasser in Dahlhausen: „Natur liefert fehlendes Klimagutachten“ erklärte die Bürgerinitiative Grabeland. Politik und Verwaltung wollten ihre Fehlplanung nicht eingestehen und hofften, Gutachter:innen zu finden, die ihre Bebauungspläne gutheißen.
Die Sammler Inge und Werner Rudowski präsentieren am Sonntag, 10. August, um 15 Uhr im Kulturhistorischen Museum Haus Kemnade, An der Kemnade 10, Hattingen eine Führung durch die Welt der Miniaturmalerei aus verschiedenen Kulturkreisen. Der Eintritt ist frei.
Am 14. August, ab 18:00 Uhr, ist Frau Dr. Claudia Fröhlich, Leiterin des Lern- und Erinnerungsortes Martin-Niemöller-Haus in Berlin, als Gast im Fritz-Bauer-Forum um über den Juristen Helmut Kramer zu berichten.
Der Jurist Helmut Kramer rekonstruiert 1984 in der „Kritischen Justiz“ das Verfahren gegen „Oberlandesgerichtspräsidenten und Generalstaatsanwälte als Gehilfen der NS-„Euthanasie“, das der hessische Generalstaatsanwalt Fritz Bauer seit Ende der 1950er Jahre gegen die ranghöchsten NS-Juristen plante. Das Verfahren gegen die hohen Repräsentanten der NS-Justiz kam nicht zustande.
>>Die Stadt Bochum hat ihren beliebten Seniorenwegweiser neu aufgelegt. Die mittlerweile 9. Auflage bietet älteren Bürgerinnen und Bürgern sowie deren Angehörigen eine umfassende Orientierungshilfe rund um das Leben im Alter in Bochum.
Die Initiative Demokratischer Konföderalismus lädt am 13.08 um 19h ins sozialen Zentrum ein und schreibt zu der Veranstaltung: »Prosfygika, die größte Besetzung Griechenlands mit circa 500 Bewohnenden, lebt seit 15 Jahren ein widerständiges, selbstorganisiertes Leben im Zentrum von Athen und erschafft Lösungsansätze für eine Gesellschaft jenseits von Staat, Macht und Gewalt. Die Bewohnenden organisieren und versorgen sich selbst und sind ein fundamentaler Bestandteil der anarchistischen Bewegung in Griechenland. Prosfygika ist ein Beispiel für gelebten Internationalismus, Basisorganisation und praktische Solidarität mit Geflüchteten.
Eines der gefährlichsten und teuren Experimenten, die Rot-Grün mit den Bochumer Bürger:innen durchgeführt hat, war die „Semi-Protected Bike Lane“ auf der Hattinger Straße. Rot-Grün hatte sich gewünscht, dass der Radweg durch eine Kante von Autoverkehr getrennt wird, aber noch überfahrbar bleibt. Klaus Kuliga erinnert auf bovelo an die Definition: »„Protected Bike Lanes“ sind durch genau ein Merkmal definiert: Kein Auto kann auf diesen Sonderweg für den Radverkehr fahren. Eine »Semi-Protected Bike Lane« ohne dieses Merkmal ist also das Gegenteil einer »Protected Bike Lane«: Der Schutz wird nur suggeriert und der Radverkehr dadurch tatsächlich gefährdet. Das ist die Art von „Sicherheit“, der Radfahrer auch beim Rad fahren auf Gehwegen auf den Leim gehen: Subjektiv sicher, objektiv gefährlich.« Genau das ist auch passiert.
Die Gaza Solidarität Bochum ruft zu einer ruhrgebietsweiten Großdemonstration gegen den Genozid und das Aushungern der Menschen in Gaza auf:
»Am kommenden Samstag, dem 9. August, rufen lokale Gliederungen der Linkspartei, die SDAJ, die Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost sowie die palästinensische Community in Bochum zu einer Großdemonstration gegen das Bombardieren und die Aushungerung der Menschen in Gaza auf.
Noch bis Ende August läuft die Ausstellung „Sadakos Kraniche – 80 Jahre Atombombenabwurf in Hiroshima und Nagasaki (1945 – 2025)“ in der Stadtbücherei. Am 6. August, wird dazu ein Gespräch mit Anton Storms und Dr. med. Ingrid Farzin von der IPPNW Bochum zur Atomkriegsgefahr damals und heute stattfinden (in der Stadtbücherei von 16 bis 18 Uhr). Und am Dienstag, 12. August, um 17 Uhr lädt die Zentralbücherei zu einer öffentlichen Führung durch die Ausstellung ein und schreibt dazu:
Vor fünf Jahre stellte die GEW in einer Pressemitteilung fest: „Die Veröffentlichung der Anmeldezahlen für Bochums weiterführende Schulen sind aus der Sicht der GEW Bochum auch in diesem Jahr nicht überraschend: Wie seit mindestens 15 Jahren fehlen an Gesamtschulen in Bochum immer noch Plätze für eine ungefähr dreistellige Zahl von Schülerinnen und Schülern. „Wir haben es hier schon mit einer Tradition zu tun“, sagt Ulrich Kriegesmann, Sprecher der GEW Bochum. „Seit vielen Jahren ist es das gleiche Lied: Die Situation ist bekannt, Maßnahmen waren bisher allenfalls halbherzig.“ Diese Tradition haben SPD und Grüne gepflegt. Aktuell wurden 112 Gesamtschul-Wünsche abgewiesen. Selbst die Versprechungen für die Zukunft lassen große Zweifel an einem baldigen Ende dieser rot-grünen Tradition.
Die SPD hat bei allen Kommunalwahlen im letzten halben Jahrhundert ein schlechteres Ergebnis bekommen, als bei der Wahl zuvor. Bei der Bundestagswahl in diesem Jahr holten SPD und Grüne nur noch weniger als 40 Prozent der Zweit-Stimmen. Rot-Grün wird bei der Kommunalwahl im September in Bochum aller Wahrscheinlichkeit die Mehrheit verlieren. Wenn SPD und CDU zusammen genügend Mandate gewinnen, wird es eine Koalition von CDU und SPD geben. Bo-alternativ erinnert in den sechs Wochen vor der Kommunalwahl in einer Serie „Das war Rot-Grün“, mit welchen Entscheidungen auf kommunaler Ebene SPD und Grüne ihre Wähler:innen vergrault haben.
Die Serie „Das war Rot-Grün in Bochum“ wird hier dokumentiert
Montag 04.08.25, 11:58 Uhr
Friedensplenum erinnert an "80 Jahre Atombombe auf Hiroshima"
Am Mittwoch, den 6. August erinnert das Bochumer Friedensplenum mit einer Aktion daran, dass vor 80 Jahren in Hiroshima durch eine einzige Atombombe 78 000 Menschen sofort verbrannten und weitere 120 000 an den Folgen der Bombe starben. In einem Flyer zur Aktion heißt es: „Die zweite Atombombe auf Nagasaki drei Tage später tötete mehr als 60 000 Menschen. 120 Kilometer Luftlinie von Bochum entfernt in der Eifel bei Büchel lagern 20 US-Atomwaffen mit maximal der 13-fachen Sprengkraft der Hiroshima-Bombe: die Bomben der „nuklearen Teilhabe“. Gerade werden für etwa 12 Milliarden Euro neue amerikanische F-35- Kampfjets beschafft, damit soll die Bundeswehr die modernisierten Bomben ins Ziel bringen. 2 Milliarden Euro soll der Umbau des Bomberflugplatzes Büchel kosten.“
Auf der Seite des Kampagnenbündnisses Bochum gemeinsam ist heute aktuell in der Reihe „Interviews aus der aktiven Zivilgesellschaft“ ein Gespräch mit Martin Lenz vom Verein WatWerk e.V. aus Wattenscheid veröffentlicht. Anlass ist die Podiumsdiskussion, die der Verein im Rahmen des Politischen Salons diese Woche mit den OB-Kandidat*innen durchführen wird (6.8. 19 Uhr im Wiesmann’s). Dort sollen die Ergebnisse der vorangegangenen Veranstaltungen den Kandidat*innen präsentiert werden.
Beim 24. politischer Kaffeeklatsch von Attac geht es am 10. August um 16 Uhr in der KoFabrik um die gesellschaftliche Entwicklung in Nicaragua: »Im April 2018 kam es in ganz Nicaragua zu einem spontanen Aufstand gegen die Regierung in dessen Verlauf 378 Menschen getötet und tausende schwer verletzt wurden. Seitdem unterbinden Sicherheitskräfte jegliche Form des Protests. Aus politischen Motiven werden seitdem viele Personen wegen des angeblichen Verdachts der Geldwäsche, des Terrorismus, des Landesverrats oder der organisierten Kriminalität festgenommen und gefoltert, es gibt viele Verschwundene.
Zwischen dem 4. und 7. September 2025 veranstaltet das Fritz Bauer Forum das Filmfestival UNLIMITED HOPE; »Gezeigt werden Filme, die vom Widerstand und Überleben handeln und die Lebensgeschichten von Menschen erzählen, die Genozid, Krieg und soziale Ungerechtigkeiten überlebt haben. Das besondere dabei: Sie sehen sich nicht als Opfer, sondern wollen ihre Geschichten nicht nur dokumentarisch festhalten, sondern künstlerisch und emotional weitererzählen.
Am Donnerstag trafen sich an der Kreuzung der Alsenstraße/Düppelstraße Mitglieder und Fans der Initiative „Klare Linie gegen Rechts“ zum cornern. Bekannterweise hatte ja die Initiative für das Aus der rechten Linie 5 gesorgt. Die Neuausrichtung der Kneipe unter dem Namen Komet 97 ist den neuen Pächtern leider nicht gelungen. Die Initiative macht aber weiter und klärt über rechte Aktivitäten im Viertel und darüber hinaus auf. Im Vorfeld wurden die Bewohner*innen mit Flyern und Plakaten zur Teilnahme am cornern aufgefordert …
Die Bochumer Omas gegen Rechts haben in einem offenen Brief an Friedrich Merz und Jens Spahn ihre Empörung und Besorgnis im Umgang mit der BundesverfassungsrichterInnenwahl zum Ausdruck gebracht. Sie schreiben sie seinen „entsetzt darüber, wie durch eine rechtspopulistische Lügenkampagne – initiiert von einschlägigen Medien wie NIUS, Junge Freiheit, Compact u.a. – eine Richterin und anerkannte Verfassungsrechtlerin mit untadeliger Karriere beschädigt wird.“ Der Brief endet mit der Aufforderung: „Lassen Sie sich bitte nicht weiter die Themen und Positionen Ihrer Politik von der rechtsextremen AfD diktieren. Lassen Sie sich nicht von einer demokratiefeindlichen Partei am Nasenring durch die Manege führen, sonst verkommt der Bundestag doch noch zum Zirkuszelt.“ Der Brief im Wortlaut:
Belgrad, Piacenza, Oklahoma: Für das bodo-Sommerheft hat die Redaktion Porträts, Reportagen und Interviews aus dem Netzwerk der internationalen Straßenzeitungen versammelt, die in erster Linie eins zeigen: Wie klein die Welt ist – trotz und wegen des wieder neuen Faibles für Grenzen.
Am Samstag, den 2. August lädt die Linkspartei um 17 – 19 Uhr zu einer Podiumsdiskussion im Q1 (Halbachstr. 1) zum Thema Wohnungspolitik ein: »Zu Gast sind Niklas Schenker, der zusammen mit der Initiative „Deutsche Wohnen & Co enteignen“ in Berlin die Diskussion über die Wohnungskrise in neue Bahnen lenkte, Galika Ivanov, die mit dem sozialen Wohnprojekt Vielsam e.V. das erste Miethaus Syndikat im Ruhrgebiet plant und Horst Hohmeier, der sich im Rat der Stadt Bochum für eine bessere und gerechtere Wohnungspolitik einsetzt. Ihr Thema ist, dass die Wohnungskrise auch vor Bochum nicht halt macht .
Das Fritz-Bauer-Forum lädt zu einem Vortrag von Ralf Feldmann ein:
Die Justiz danach hat die Verbrechen von Richtern im Nationalsozialismus nie bestraft: nicht die furchtbaren Strafrichter für Tausende maßlose Todesurteile, nicht die Justizelite in den Justizverwaltungen, die Unrecht und Verbrechen von Anfang an administrativ umsetzten und absicherten. In der eigenen historischen Erinnerung der Justiz daran waren Justizangehörige eher dem Regime machtlos ausgelieferte Opfer, die das Schlimmste verhindern wollten, kaum je Mittäter von Menschenvernichtung. Achtungsvoll gedachte man ihrer in Präsidentengalerien von Gerichten. Wer gehorsam mitmachte, sah sich im Nachhinein als tragisch gescheiterter Diener des Rechts, ja als Widerständler verklärt. Diese vergangenheitspolitische Sicht gab es auch in Nordrhein-Westfalen.
Im Projekt „Beats & Lyrics“ lernen die Teilnehmenden – Kinder und Jugendliche von 10 bis 14 Jahren – wie man einen eigenen Song schreibt und aufnimmt. Dabei wirst du von Profis begleitet, die seit vielen Jahren Workshops bei „X-Vision Ruhr“ anbieten. Anmeldungen sind ab sofort möglich unter roeglin@falken-bochum.de oder Tel.: 0152-56170829. Die genauen Termine könnt ihr dem Flyer entnehmen.
Ein spanisch- und englischsprachiger Workshop von Omar Mar G an 2 Tagen (5.8 u 6.8) . Am 5.8 >> spricht er über das Zusammenspiel von Theater & Performance und dem Kampf um Gerechtigkeit, Land und Frieden. Am 6.8. können die Teilnehmer:innen über Performance ihre politischen Einstellung zum Ausdruck bringen und so einen kreativen Dialog zwischen ihren eigenen Erfahrungen und dem Kampf um Gerechtigkeit, Land und Frieden schaffen.
Pressemitteilung zur kommenden Kommunalwahl in Bochum und über das Bochumer Klimacamp Anfang Juli 2025 : >>Kurzzusammenfassung: * Fridays for Future Bochum fordert Jugendliche auf ihre Stimme bei der Kommunalwahl zu nutzen * Sie sehen sich bestätigt durch Gutachten des Internationalen Gerichtshofs, dass es mehr Klimaschutzmaßnahmen braucht * Enttäuschung über fehlende Wahrnehmung der Klimakrise durch Parteien * Fridays for Future Bochum hat im Klimacamp Forderungen zur Kommunalwahl aufgestellt * Bochum soll Fahrradstadt werden *Es brauche mehr Grünflächen, Schatten und Abkühlung als Schutz vor Hitzewellen * Kommunale Klimaneutralität bis 2035 soll eingehalten, sowie die Wärmewende und der Gasausstieg deutlich beschleunigt werden
Ein studentisches Projekt „Oasen der Vielfalt“ untersucht die Biodiversität auf Friedhöfen und schreibt: »Friedhöfe sind nicht nur Orte der Trauer und des Trostes, sondern auch wertvolle Orte der Natur / der Stadtnatur. Um den biologischen Wert von Friedhöfen zu erfassen und sichtbar zu machen, wurde ein Projekt ins Leben gerufen, das Teil einer Doktorarbeit ist und Bürgerwissenschaften einbindet. Eine ausführlichere Beschreibung des Projekts finden Sie auf dieser Webseite: « Die Initiative sucht Unterstützer:innen, die bei der Erfassung der Biodiversität auf Friedhöfen helfen. Am Mittwoch, den 13.8 um 14 Uhr wird Lea Schmid in der kleinen Trauerhalle des Hauptfriedhofes einen Vortrag über Säugetiere auf Bochumer Friedhöfen halten.
Das Prinz Regent Theater sucht für das Stück ZEITVERSCHIEBUNG und auch für die UM-NUTZUNG und den UM-BAU des Theaters „Mitspieler:innen und Gestalter:innen, Geschichtenerzähler:innen und Handwerker:innen“: »Wir suchen die, die sich erinnern und mit uns die Zeit verschieben und alle, die das Theater verändern und umbauen wollen.“ Für das Stück ZEITVERSCHIEBUNG (Premiere am 03. Oktober 2025) sucht die Bochumer Bürger*innen Bühne „interessierte Menschen im Alter zwischen 18 – 100 Jahren, die Lust haben, mit der Bochumer Regisseurin Miriam Michel ein Stück zum Thema Lebenszeit und Stadtgeschichte zu entwickeln.“
Die Gruppe Recherche Bo berichtet auf dem Infoportal Antifaschistischer Gruppen aus Bochum sehr detailliert, wie sich seit rund einem Jahr eine neue, offen auftretende rechte Jugendbewegung formiert: »Ihren Ursprung hatte sie in Ostdeutschland, ist jedoch mittlerweile auch im Ruhrgebiet angekommen. Jugendliche radikalisieren sich über Social Media und organisieren sich in losen Zusammenhängen wie „Jung & Stark“ (JS), „Deutsche Jugend voran“ (DJV) oder „DST – Der Störtrupp“. Über Social Media und auf Demonstrationen knüpfen sie Kontakte zu Akteuren der rechtsextremen Szenen in NRW und besuchen ihre Veranstaltungen.