Im Rahmen des Aktionstages des NRW-weiten Bündnis „Wir wollen wohnen!“ fand am gestrigen Freitag auch eine Kundgebung in Bochum statt. Martin Krämer vom Bochumer Mieterverein formulierte die Forderungen des Bochumer Bündnisses, dem der DGB Ruhr-Mark, die IG Bau Westfalen, die AWO Ruhr-Mitte, der Paritätische Bochum, attac und das Bündnis Arbeit & Soziale Gerechtigkeit angehören: „Wohnungsbestand erhalten, mehr bezahlbaren Wohnraum ermöglichen, Wuchermieten bekämpfen, Wärmewende sozial gestalten und vulnerable Bochumer:innen schützen. Das Redeskript im Wortlaut.
Wie wichtig kommunalpolitisches Handel bzw. wie dramatisch kommunalpolitisches Versagen ist, schilderte Simon Zamberlan von der Initiative Röderschacht. Hier erleben die Anwohner:innen, was es bedeutet, wenn „ein Investor aus reiner Profitgier eine ganze Siedlung Stück für Stück zu Geld machen will“. Das Redeskript im Wortlaut.
Der Geschäftsführer des DGB Ruhr Mark, Stefan Marx erinnerte daran, dass Wohnen ein Menschenrecht ist.“Denn Wohnraum gehört zu den lebensnotwendigen Gemeingütern, die staatlich zu gewährleisten sind – jedenfalls dann, wenn der Markt versagt.[…] Überall hat sich die Privatisierung öffentlichen Wohnraums durch Verkauf an private Investoren als folgenreicher und teurer Fehler erwiesen. „Privat vor Staat“ ist auf dem Wohnungsmarkt maximal gescheitert.“ Das Redeskript im Wortlaut.
Bilder der Kundgebung















