Zur Maiausgabe von bodo schreibt die Redaktion: >>Regisseurin Yasemin Şamdereli schreibt ein Drehbuch über den Führerschein ihrer Mutter, Städtebau-Professorin Renée Tribble erklärt, wie Partizipation zu einer lebenswerten Stadt führen kann. Barbara Koch hegt 7.000 Schmetterlinge, Ekkehard Freye macht Theater in einer Tagesstätte für psychisch Erkrankte. Das Straßenmagazin im Mai.
Das diesjährige Stadtradeln beginnt am MO 05.Mai um 11h auf dem Rathausvorplatz. >>Der ADFC, die IFAK, der Radweg-Service und das Tiefbauamt der Stadt sind bis 15 Uhr vor Ort.
Am kommenden Dienstag lädt die GLS Zukunftsstiftung zu einer Lesung in den WerkRaum in der GLS Bank: »Investigativjournalistin Nicole Maron legt mit „Kahlschlag im Amazonas – Wer vom Raubbau am Amazonas profitiert“ einen Krimi zu einem Geflecht internationaler Finanzinteressen, widersprüchlicher rechtlicher Rahmenbedingungen, Korruption und der Abholzung des Regenwalds vor.
Im Thealozzi am 3. Mai gibt es einen „Impro-Abend der Extraklasse“: »Das Jahr nimmt wieder volle Fahrt auf, und im Mai ist es endlich wieder so weit: Das Bochumer Impro-Ensemble „Die Hottenlotten“ präsentiert eine mitreißende Show, die ganz im Zeichen der Improvisation steht!
Am 6. Mai zeigt das Kino Enstation den Film „Blindgänger“. »„Blindgänger“ ist eine gesellschaftliche Momentaufnahme und ein multiperspektivischer Film, der in aller Zartheit von der Brüchigkeit und der Sehnsucht nach Zugehörigkeit und Verbindung erzählt.
In der Oval office Bar wird am Samstag, den 3. Mai um 20 Uhr der 30-minütigen Film „Innenheraus“ gezeigt: »Im Film erzählen drei Personen aus unterschiedlichen Ländern von ihren Erfahrungen im Knast. Die Erfahrungsberichte zeigen die katastrophalen Umstände auf, unter denen inhaftierte Menschen leben müssen. Alexia Metge war 4 Jahre in den JVAs Willich und Köln im Knast und wurde im Sommer 2022 entlassen. Schon im Gefängnis begann sie für ihre Rechte und die Rechte anderer inhaftierter trans* Personen, sowie gegen das Knastsystem zu kämpfen. Als Teil des Films „Innenheraus“ möchte sie mit uns über ihre Erlebnisse und den Film ins Gesprach kommen.«
Am morgigen Dienstag, den 29. April um 18:30 Uhrlädt die Evangelische Stadtakademie, Westring 26 c, zu einem Vor»trag von Prof. Dr. Klaus Neumann ein. Das Thema: „Zufluchtsland Deutschland?“ In der Einladung heißt es: »Sollte Deutschland den Zuzug von Schutzsuchenden radikal begrenzen? Wenn ja, warum? Wenn nein, warum nicht? In dem Bemühen, eine unaufgeregte und fundierte Diskussion über diese Fragen zu ermöglichen, setzt sich Klaus Neumann kritisch mit den Hauptargumenten der Befürworter und Gegner einer Politik der Abschottung auseinander.
Am Freitag, dem 2. Mai ist die Milli Häuser Jazzband im Kuturrat Gerthe zu Gast und in der Ankündigung heißt es: »Der afro-amerikanische Pianist Thelonious Monk (1917-1982) gilt mit seinem eigenwilligen Klavierstil und seinen unverwechselbaren Kompositionen als einer der wichtigsten Innovatoren des Modern Jazz. Heute Abend erwartet Sie im Kulturrat eine eigenwillige Hommage an die Beboplegende:
Die Übernahme der Leitung des Prinz-Regent-Theaters im September durch Sabine Reich wirft ihre Schafften voraus und sie schreibt dazu: »Neustart am prt: im September übernehme ich die Leitung des Theaters und freue mich sehr, das neue Programm vorzustellen. Dazu möchte ich Euch und Sie ganz herzlich einladen:
Mittwoch, den 14. Mai 2025 um 11 – 12.30 Uhr, in den Räumen der Szenischen Forschung am Blue Square, 5. Etage Kortumstraße 90, 44787 Bochum
Das Bochumer Schauspielhaus bietet von 8. – 10. Mai recht attraktive „Bedenkveranstaltungen zum 80. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkriegs“ an. Der Kurator des Programms, Stefan Hunstein, war sich in einem Pressegespräch sicher, dass es in Deutschland zu diesem Termin nichts Vergleichbares auf einer anderen Bühne gibt. Warum die Reihe „Ende des Zweiten Weltkriegs“ als Titel trägt und den vor 40 Jahren von Richard von Weizsäcker geprägte Begriff „Tag der Befreiung“ nicht einmal erwähnt, beantwortet er ausweichend. Das könne sich bei den Diskussionen entwickeln. Das umfangreiche Programm beschäftigt sich in keiner Veranstaltung schwerpunktmäßig mit dem Thema Krieg und Frieden.
Mit einer Filmreihe möchte Amnesty International Bochum den Blick auf die Rechte von Frauen in Iran und Afghanistan lenken. Zum Auftakt der Reihe wird am 7. Mai der Film „Stein der Geduld“ von Atiq Rahimi (Afghanistan) im endstation.kino gezeigt. Zum anschließenden Filmgespräch ist Robina Azizi, Bildungsaktivistin und Gründerin von Girls on the Path of Change, zu Gast. Das Gespräch findet in englischer Sprache statt. Der Eintritt ist frei.
Im Sozialen Zentrum findet am Freitag, den 2. Mai ab 19 Uhr Mobi-Video-Quiz statt. Die Einladung: »Ob Theorie-Erklär-Videos mit Überlängezuschlag, kurze Clips mit absurden Kostümen, Graffiti-Videos mit freshen Soundtracks, Trash-Highlights oder Fail Compilation-Material – in rund 20 Jahren haben Linke unzählige Mobivideos veröffentlicht. Am 2. Mai feiern wir bei einem Soliabend im SZ Bochum diese politische Kunstform mit einem erstklassigen Quiz, das von einer Delegation des AK Cineastik & Materialismus präsentiert wird. Einlass ab 18 Uhr, Quiz ab 19 Uhr.
Bo-initiativ lädt am Sonntag, den 4. Mai zur jährlichen Schnitzeljagd – mit dem Rad, ÖPNV oder zu Fuß ein: »Zivilgesellschaftliche, alternative, nachbarschaftliche und gemeinwohlorientierte Projekte stellen sich vor, zeigen ihre Aktivitäten und laden zum Mitmachen ein. Die Idee der Schnitzeljagd ist es, gleich mehrere Projekte an einem Tag zu besuchen und kennenzulernen. Bei allen Projekten wird es die Möglichkeit geben, einen Stempel zu erhalten.
Vor neun Jahren, am 26. April 2016, brannte es in einer privat genutzten Garage unter dem Hallenbad Höntrop. Der Brand konnte schnell unter Kontrolle gebracht werden. Doch trotz Schadensregulierung durch die Versicherung öffnete das Hallenschwimmbad nie mehr und Wattenscheid, das für seine Bürger:innen früher zwei Hallenbäder bereit hielt, steht seitdem ganz ohne da. Aber warum? Dazu ein Kommentar der Freundinnen und Freunde des Hallenfreibades Höntrop e.V.:
Die Rodung des Hambacher Forstes für die Gewinnung von Braunkohle hat viele Menschen bewegt; der Kampf um den Erhalt des Waldes hat zu enormen Spannungen geführt. Das Theaterstück Exit Hambi (Premiere am Samstag, 3. Mai, 19.00 Uhr) möchte die verschiedenen Perspektiven auf den Konflikt erlebbar machen und zur Debatte stellen. Nicht im Theater, sondern in der St. Anna Kirche in Bochum Goldhamme, wo das Produktionsteam um Regisseur Malte Jelden einen Escape Room zur Rettung der Welt einrichtet, in dem es für das Publikum gilt, Aufgaben zu lösen, sich zu positionieren und abzustimmen.
Die italienische Dream-Pop-Band She Owl spielt am 28. April ein weiteres ihrer faszinierenden Livekonzerte in der BASTION. Einlass ist ab 19h. Der Eintritt ist frei, eine vorherige Anmeldung ist zwingend erforderlich (wichtige Anmeldeinformationen unten).
Antifaschistische Bochumer Linke, Bochumer Antifa Treff und weitere Bochumer Gruppen rufen zum Widerstand gegen einen rechten Aufmarsch am 26.04. in Dortmund auf. Treffpunkt zur gemeinsamen Fahrt nach Dortmund ist um 11.30 Uhr am Bochumer Hauptbahnhof (Buddenbergplatz): »Für den 26. April ruft ein diffuser Zusammenschluss aus nationalistischen und rechten Gruppierungen unter dem Motto „Gemeinsam für Deutschland“ zu „Protestmärschen“ in allen Bundesländern auf. Für Nordrhein-Westfalen ist die Wahl auf Dortmund gefallen, angekündigt ist eine Mischung aus Autokorso und Demonstration. Wir sagen: Kein Meter den Rechten!«
Bochumer Antifa Treff und Fridays for Future Bochum treffen sich am morgigen Freitag 25.4. ab 17 Uhr im Sozialen Zentrum, um sich »in entspannter Atmosphäre zur Organisierung an Schulen auszutauschen. Ob Klimakrise oder Rechtsruck, beide berühren uns nicht nur direkt im schulischen Alltag, sondern treffen uns als junge Menschen auch besonders hart. Um dem politisch etwas entgegen zu setzen hilft als erster Schritt, gemeinsame Organisierung zu schaffen und sich mit Gleichgesinnten auszutauschen. Was gibt es schon für Erfahrungen und Ideen? Wo sehen wir Potentiale und Probleme? Wie können wir unsere Themen an der Schule einbringen? Was für Veranstaltungen und Aktionen wollen wir an unseren Schulen und außerhalb umsetzen?«
EssBO! Ernährungsrat Bochum laden für den 27. Apil ab 14 Uhr im Gemeinschaftsarten auf dem Hof Bergmann zum gemeinsamen Gärtnern ein: »Hast du Lust, mit anderen zusammen zu gärtnern, nachhaltig zu kochen und dich über queere Themen auszutauschen? Dann komm zu unserem Gartenprojekt! Hier geht’s nicht nur um Pflanzen, sondern auch um einen offenen Raum für deine queeren Themen.
Gestern 22.04.25 war ‚Earth Day‘ , dazu schriebt und fordert die Linke in Bochum (viele weitere Links und ne KI Aussage) : >>Earth Day 2025 – Veränderung beginnt mit Engagement : Weltweit wird heute der sog. „Earth Day“ begangen, um immer wieder daran zu erinnern, dass der Klimawandel und zerstörerischer Ressourcenverbrauch weiter fortschreitet und leider gerade die schwächsten und verletzlichsten Mitmenschen am stärksten betroffen sind, hier in Deutschland und auch weltweit. Was heißt das für Bochum?
Im Kino Endstation läuft an diesem Freitag wieder der beliebte Sneakabend: »Unsere beiden Filmliebhaber Johann und Max laden euch jetzt jeden letzten Freitag im Monat zum endstation.sneak.abend ein, pünktlich zur Primetime um 20:15 Uhr. Dort präsentieren sie Klassiker der Filmgeschichte und moderne Meisterwerke, die der eine oder die andere vielleicht noch nie im Kino gesehen hat. Lasst euch überraschen und erlebt mit den beiden unterhaltsame Filmabende mit anschließender Diskussion in entspannter Runde.«
Am kommenden Sonntag, dem 27. April findet im Thealozzi in der Reihe Bochumer Allerlei – „Verrücktes BOgramm“ eine humoristische Präsentation statt und sie schreiben dazu: »Feine Musik, wunderbare Texte und beste Laune rund um „Weihnachten“. Frei nach der Devise „Lauschen & Berauschen“ erwarten das Publikum eigene und fremde Texthappen, vorgetragen von einer Schar textverrückter Brettl-Akrobaten. Von humoristisch über satirisch und kurios, bis hin zu skurill, pitoresk oder gar bizarr. Hier sollte für jeden was dabei sein, um einen angenehm-unterhaltsamen Nachmittag mit messbarem Spaßfaktor bei leckerem Glühwein und alkoholfreiem Glühpunsch zu verbringen.
Das Offene Antifa Café Bochum feiert Geburtstag und schreibt: »Kaum zu glauben… wir werden im April 10 Jahre alt! Das wollen wir feiern mit Soli-Cocktail, Kneipenabend und Torte. Kommt vorbei, feiert mit uns, lernt uns kennen und lasst uns einen schönen Abend verbringen. 23. April, ab 19 Uhr, Soziales Zentrum Bochum, Josephstrasse 2.«
Montag 21.04.25, 18:07 Uhr
Ostermarsch Ruhr 2025: Ulrich Sander, Bundesausschuss der VVN-BdA in Wattenscheid
Unsere Ostermärsche sind Märsche für den Frieden und gegen Militarismus und Faschismus. Im ersten Ostermarschaufruf von vor 65 Jahren hieß es daher: »Schon einmal hat man dem deutschen Volk den Vorwurf gemacht, geschwiegen zu haben, wo mutige Worte und Taten notwendig waren. In den Konzentrationslagern – wie Bergen-Belsen – kamen Millionen Menschen ums Leben. Bei Fortsetzung der atomaren Aufrüstung aber drohen der gesamten Menschheit Vernichtung.«
Liebe Friedensbewegte, liebe Mitstreiter*innen für eine gerechte Zukunft.
Die Bundeswehr drängt sich immer mehr in das Leben von uns Schüler*innen. Sie ist überall präsent: Mit riesigen Plakaten an Bahnhöfen, mit auf jugendliche Sehgewohnheiten zugeschnittenen TikTok-Videos, mit Jugendoffizieren in Schulen oder auf Berufsmessen. Überall werden wir mit Werbung der Bundeswehr bombardiert. Gleichzeitig diskutieren Leute, die damit nichts zu tun haben, ob wir wieder für einige Monate eingezogen werden sollen.
Die gestrige Tages-Abschlusskundgebung des Ostermarsches vor der Ko-Fabrik setzte ein Zeichen gegen „Kriegstüchtigkeit“, Aufrüstung und Kriege und für Friedensfähigkeit. Zusammen mit den Teilnehmer*innen der Fahrradetappe verfolgten etwa 150 Menschen das Programm. Markus Böse (Foto links) leitet es mit dem ersten Lied der Ostermarschbewegung aus den 60iger Jahren ein. Refrain: „Marschieren wir gegen den Osten: NEIN, marschieren wir gegen den Westen: NEIN, wir marschieren für eine Welt, die von Waffen nichts mehr hält, denn das ist für uns das Beste.“ (Der Text findet sich hier und hier ist eine lesenswerte musikalische Geschichte der Ostermarschbewegung im Ruhrgebiet von Frank Baier). Elias Bala (Foto rechts) von der Landesschüler*innenvertretung sprach über den drohenden Wehrdienst und die Bundeswehrwerbung für das Militär an Schulen. (Das Redescript) Daran anschließend beschrieb Tobias Pflüger (Foto Mitte), von der Informationsstelle Militarisierung und langjähriges Mitglied des Bundestages, die Stationierung von US-Mittelstreckenraketen mit extrem verkürzten Vorwarnzeiten als gefährliche Zuspitzung, die die Kriegsgefahr erhöht.
Am 8. Mai jährt sich zum 80. Mal der Jahrestag der Befreiung und in Bochum ist das Anlass für eine Reihe von Aktivitäten, so vom Bochumer Bündnis gegen Rechts, der Fritz-Bauer-Bibliothek und dem Schauspielhaus. Und am 9. Mai findet wieder der antifaschistische Kampftag vor der KoFabrik statt. Die Aktivitäten im Einzelnen: Am 8. Mai veranstaltet das Bochumer Bündnis gegen Rechts gemeinsam mit dem Kinder- und Jugendring Bochum den traditionellen Gedenkrundgang auf dem Friedhof am Freigrafendamm (Beginn 17 Uhr). In der Ankündigung heißt es: „Am 08. Mai 2025 begehen wir mit einem Gedenk-Rundgang auf dem Friedhof Freigrafendamm den 80. Jahrestag der Befreiung von Faschismus und Krieg.