Archiv für den Monat: April 2025


Montag 21.04.25, 11:57 Uhr

DGB-Aufruf zum 1. Mai in Bochum

»Der 1. Mai steht vor der Tür – unter dem Motto „Mach dich stark mit uns!“ laden wir euch herzlich ein, mit uns ein kraftvolles Zeichen für Solidarität, gute Arbeit und soziale Gerechtigkeit zu setzen. Wir starten um 10:00 Uhr am Bergbaumuseum mit einer Auftaktkundgebung, bei der Betriebs- und Personalräte wichtige Themen ansprechen.

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Montag 21.04.25, 11:34 Uhr
Fritz Bauer Forum

Mythos ‚Stauffenberg-Attentat‘

Am 29. April wird die Hamburger Journalistin Ruth Hoffmann in der Bochumer Fritz Bauer Bibliothek ihr im April 2024 erschienenes Buch „Das deutsche Alibi. Mythos ‚Stauffenberg-Attentat‘“ vorstellen. Dazu schreibt uns das Fritz Bauer Forum: »Zu den Ereignissen des 20. Juli 1944 scheint auf den ersten Blick alles gesagt.

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Sonntag 20.04.25, 21:32 Uhr
Organisierung & Vernetzung von unten

Der Rat von unten

Die Initiative Demokratischer Konföderalismus lädt am Samstag, den 26.4. von 14 – 18 Uhr zum nächsten Rat von Unten ein: »Du wohnst in Bochum und willst deine Stadt gern aktiv mitgestalten? Ihr seid als Gruppe oder Initiative schon länger in Bochum aktiv und seid es leid, dass im Stadtrat immer wieder Entscheidungen gegen die Interessen der Bewohner*innen getroffen werden? Ihr wollt euch stattdessen mit euren Mitmenschen zusammenschließen, um Alternativen aufzubauen? Du hast manchmal das Gefühl damit alleine zu sein?

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Sonntag 20.04.25, 17:04 Uhr
Vorbeugen, erkennen, behandeln, mit Folgen leben

BoGeSo informiert zum Thema „Schlaganfall“

„Bochum Gesund und Solidarisch“ (BoGeSo) ist ein Ende letzte Jahres gegründeter Verein, der sich im Bochumer Osten für ein solidarisches und am Gemeinwohl orientiertes Gesundheitssystem einsetzt. Am Donnerstag, den 24. April um 18:30 Uhr lädt er im LutherLAB, Alte Bahnhofstr. 166, zu einer Informationsveranstaltung mit den Neurologen Prof. Dr. Jens Eyding ein: »Der Schlaganfall ist eine Volkskrankheit, die in Bochum etwa 1500 Menschen pro Jahr trifft, also ca. 170 Menschen aus Langendreer und Werne. Etwa 1000 Menschen aus Langendreer und Werne leiden an den Folgen eines Schlaganfalles.

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Samstag 19.04.25, 16:08 Uhr
Vier großen Theater- und Kulturfestivals stellen sich vor

Theatermarkt an der Ruhr-Uni

Das Institut für Theaterwissenschaft der Ruhr-Universität kündigt zum Semesterstart wieder einen Theatermarkt: »Am 23. April 2025, ab 16.15 Uhr im Hörsaal HGB 10. stellen sich die vier großen Theater- und Kulturfestivals der Region vor: die Stücketage in Mülheim an der Ruhr, das Impulse Festival mit den Standorten Mülheim, Köln und Düsseldorf, die im ganzen Ruhrgebiet sichtbare Ruhrtriennale sowie das studentisch organisierte Bochumer Kunst und Theaterfestival _Zeitzeug. Sie alle präsentieren ihr Festival und das aktuelle Programm. Dadurch bietet sich Theaterinteressierten eine einmalige Gelegenheit, die Festivals der nächsten Monate in den Blick zu nehmen und einige Akteure der Szene kennen zu lernen. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht nötig.«


Samstag 19.04.25, 13:28 Uhr
Talkveranstaltung mit Rosa Jellinek und Anna Ben-Shlomo

Jüdische Perspektiven und Feminismus

Am Freitag, 25.04. um 19:30 Uhr lädt die Oval Office Bar im Schauspielhaus zu einer Talkveranstaltung mit Rosa Jellinek und Anna Ben-Shlomo ein: »In den 80er Jahren gab es den lesbisch feministischen Shabbeskreis – eine Gruppe von jüdischen und nicht jüdischen Feminist*innen. Jüdische Perspektiven standen im Mittelpunkt, sowie der Blick auf Antisemitismus innerhalb der Frauen- und Lesbenbewegungen. Es war die erste Gruppe ihrer Art.

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Freitag 18.04.25, 20:50 Uhr

Bochum fördert urban gardening

Themen wie „urban gardening“ oder „essbare Stadt“ liegen im Trend. Die Stadt Bochum hat das erkannt und fördert das bürgerschaftliche Engagement mit einer Hochbeet-Verschenkaktion.

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Freitag 18.04.25, 20:37 Uhr

Fliegende Fledermäuse beobachten

Frei nach dem Motto: „Was man nicht kennt, schützt man nicht“ bietet der Arbeits­kreis Umweltschutz Bochum e.V. (AkU) Kindern auch ohne den städtischen Umweltspürnasenpass die Möglichkeit, Fledermäuse aus der Nähe zu erleben. Der AkU verfügt über mehr als 40 Jahre Erfahrung mit Fledermäusen. Die Kinder sind bei dieser Veranstaltung immer wieder mit großer Begeisterung bei der Sache.

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Donnerstag 17.04.25, 11:52 Uhr

Mythos Trümmerfrau

Trümmerfrau im Ehrenfeld bei der Meinolphuskirche, 15. März 1949, © Stadt Bochum
Eine Trümmerfrau schlägt den Putz von einem Ziegelstein ab im Umfeld der Meinolphuskirche, 15. März 1949, © Stadt Bochum, Presseamt

Das Archivkino des Stadtarchivs – Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte, Wittener Straße 47, zeigt am Donnerstag, 24. April, um 19 Uhr den 43-minütigen Film

„Vor 80 Jahren Akte D: Mythos Trümmerfrau“.

Mit dem Jahr 1945 entstand die Figur der Trümmerfrau. Die Produktion von „Taglicht Media“ aus dem Jahr 2016 zeigt, wie das Klischee entstanden ist und wie sich die Legende in den vergangenen Jahrzehnten mehrfach wandelte.

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Donnerstag 17.04.25, 11:34 Uhr

Newsletter April 2025

Im gerade veröffentlichten Newsletter des Flüchtlingsrates NRW geht es um folgende aktuelle Themen:

Syrien: Aktuelle Lage und Rückkehrperspektiven
Koalitionsergebnisse: Pläne in der Asyl- und Migrationspolitik
Georgien: Kein sicherer Herkunftsstaat
Aktuelle Informationen zur Bezahlkarte
und viele Hinweise auf Ausstellungen, Tagungen, Lesungen usw.

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Mittwoch 16.04.25, 18:59 Uhr

Gedenken an drei ermordete ukrainische Zwangsarbeiter

Die Omas gegen Rechts berichten auf ihrer Webseite über die Kranzniederlegung in Bochum-Dahlhausen: »Der Tag jährte sich nun zum 80. Mal. Die Omas gegen Rechts haben am Mahnmal in Dahlhausen zum Gedenken eingeladen, einen Kranz niedergelegt und gesungen, gemeinsam mit Vertretern der Stadt Bochum und den „Naturfreunden Bochum Linden-Dahlhausen“. Diese Veranstaltung setze, wie schon in den letzten Jahren, ein „Zeichen der Solidarität und des Erinnerns“,

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Mittwoch 16.04.25, 15:25 Uhr
Dokumentarfilm über den Wehrmachts-Deserteur Ludwig Baumann

Die Liebe zum Leben

Am 24. April zeigt das Fritz Bauer Forum ab 18:00 Uhr einen Dokumentarfilm über die Lebensgeschichte des Wehrmachts-Deserteurs Ludwig Baumann. Anschließendem findet ein Gespräch mit der Regisseurin Annette Ortlieb statt.Die Filmbeschreibung: »30.000 deutsche Soldaten der Wehrmacht, die im Zweiten Weltkrieg desertierten, wurden von der NS-Militärjustiz zum Tode verurteilt. Einer von ihnen war Ludwig Baumann, der 1942 im Alter von 19 Jahren zur Kriegsmarine eingezogen wurde. Trotz Todesurteil, KZ-Haft und Einsatz an der Ostfront – Ludwig Baumann überlebt.

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Dienstag 15.04.25, 21:45 Uhr

Fritz Husemann. Eine kritische Würdigung

Fritz Husemann

Heute vor 90 Jahren wurde Fritz Husemann im Konzentrationslager Esterwegen ermordet. Auf einer Gedenkveranstaltung der Bochumer SPD hat Dr. Wolfgang Jäger den populären Gewerkschaftsführer und SPD Reichstagsabgeordneten als „Ikone der sozialdemokratischen Arbeiterbewegung“ gewürdigt. Jäger fragt aber auch: „Was hat vielleicht Husemann selber politisch falsch eingeschätzt, dass es soweit kommen konnte?“ Das Manuskript des Vortrags:

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Dienstag 15.04.25, 11:53 Uhr

Nazi Aufmarsch am 1.Mai in Gelsenkirchen verhindern!

„Die Heimat“ Dortmund mobilisiert zusammen mit ihrer Jugendorganisation zum 1. Mai nach Gelsenkirchen unter dem menschenfeindlichen Motto: „ARBEIT • FREIHEIT • REMIGRATION!“ . Das kann nicht unbeantwortet bleiben. Die Antifaschistische Linke Bochum ruft daher dazu auf, gemeinsam Widerstand zu leisten:

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Dienstag 15.04.25, 09:54 Uhr
Vor drei Jahren: Ablehnung des Radentscheid

Tiefpunkt der Stadtpolitik

Anfang April jährte sich zum dritten Mal die Ablehnung des Radentscheids durch die rot-grüne Rathauskoalition und der ADFC kommentiert dies auf der Plattform bo-aktiv: »17.000 Bürger:innen wurden aus rein formalen Gründen ignoriert. Vergleichbares ist bundesweit in keiner anderen Großstadt passiert. SPD und Grüne beschlossen stattdessen ein Sofortprogramm, das sich als enttäuschend erwies. Es listete lediglich bereits beschlossene Radverkehrsmaßnahmen auf, die bis 2025 umgesetzt werden sollten.

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Montag 14.04.25, 12:14 Uhr
FLINTA* Jamsession im Bahnhof Langendreer am kommenden Samstag

Musik machen ohne Macker!

Im Programm des Bahnhof Langendreer wird für den kommenden Samstag, 17 Uhr eine Jam-Session angekündigt: »Wir organisieren eine Jam-Session für FLINTA* (Frauen, Lesben, Inter-, nichtbinäre, Trans- und Agender-Personen). Gemeinsam Musik zu machen bringt uns zusammen, löst Glück in uns aus und ist eine der ältesten Methoden, sich miteinander verbunden zu fühlen. Deshalb wollen wir einen Raum schaffen, in dem wir unsere Musikalität fördern und bestärken, aber auch vernetzen und uns besser kennenlernen. Gemeinsmes Singen und Musizieren kann heilsam sein, und obwohl wir dabei viel Energie geben, bekommen wir sie durch die Gemeinschaft zehnmal so stark zurück. Wir laden euch zu einer Reihe von Jam-Sessions ein, bei denen sich die Teilnehmer*innen ausprobieren, sich austauschen und inspirieren lassen können. Anfänger*innen und Profis sind willkommen, aber auch Musikliebhaber*innen, die lieber die Augen schließen und zuhören.

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Montag 14.04.25, 07:53 Uhr
Samstag im Kino Endstation

Halt auf freier Strecke

Im Kino Endstation in der Filmreihe Andreas Dresen Retrospektive am Samstag den Film Halt auf freier Strecke und schreibt dazu: »Frank und Simone haben sich einen Traum erfüllt und leben mit ihren beiden Kindern in einem Reihenhäuschen am Stadtrand. Sie sind ein glückliches Paar, bis zu dem Tag, an dem bei Frank ein inoperabler Hirntumor diagnostiziert wird. Die Familie ist plötzlich mit dem Sterben konfrontiert.

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Sonntag 13.04.25, 18:33 Uhr
Solitresen zum Jubiläum:

25 Jahre Rote Hilfe in Bochum!

Im Jahr 2000 gründete sich die Bochumer Ortsgruppe als Teil der bundesweiten Roten Hilfe. Das soll am Samstag, den 19. April ab 19 Uhr in der Zanke gefeiert werden: „Kommt vorbei, unterstützt uns und helft mit, Geld für von Repression betroffene Menschen zu sammeln. In einer Ende 1931 vom Rote Hilfe Deutschland (RHD)-Zentralvorstand herausgegebenen Broschüre ‚Was will die Rote Hilfe?‘ heißt es: »So lange es Unterdrückte gab, die sich gegen das Joch der Herrschenden aufbäumten, kann man in der Geschichte dieser Kämpfe die Ansätze zu einer Organisierung praktischer Solidarität verfolgen.«


Sonntag 13.04.25, 18:12 Uhr
Fridays for Future fordert autofreie Städte

Straße frei für Bobby-Cars 1

50 Bobby-Car-Fahrer:innen und ca 250 weitere Teilnehmende demonstrierten am Freitag u. a. für eine kindergerechte Verkehrspolitik. Fridays for Future hatte dazu aufgerufen. Siehe auch FFF-Klimastreik.

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Samstag 12.04.25, 21:34 Uhr
10. Vorabend-Demo in Bochum

Gegen den Faschismus und seine Finanziers! 1

Das antifaschistisches Kollektiv Non a Parole und die Antifaschistische Linke Bochum rufen erneut am Vorabend des 1.Mai zu einer Demonstration aus: »Zum 10. Mal findet in Bochum die Demonstration zum Vorabend des 1. Mai, dem Kampftag der Arbeiter*innenklasse, statt. Zum 10. Mal stehen wir entschlossen gegen Faschismus und Kapitalismus. Zum 10. Mal ist eins Gewiss: der organisierte Kampf gegen die extreme Rechte und für das gute Leben für alle ist und bleibt notwendig! Zum 10. Mal heißt für uns auch: Bilanz ziehen. Was hat sich in der Zeit verändert? Was bleibt?“ Die Demo startet um 18.30 Uhr vor dem Hauptbahnhof« Zum sehr ausführlichen Demo-Aufruf.


Samstag 12.04.25, 10:26 Uhr

Ostermarsch in Bochum und Wattenscheid

„Friedensfähig statt kriegstüchtig! Kriege beenden, Aufrüstung stoppen! Keine neuen Mittelstreckenwaffen in unserem Land! so lautet das Motto der Ostermarsches Ruhr in diesem Jahr. Am Ostersonntag wird aus dem Marsch wieder eine Fahrradtour, die von Essen über Gelsenkirchen, Wattenscheid und Herne nach Bochum führt. Um 16 Uhr findet vor der KoFabrik eine Kundgebung statt. Hier wird es Redebeiträge von Tobias Pflüger und Elias Bala geben. Markus Böse wird die Kundgebung mit Liedern gegen den Krieg begleiten. In Wattenscheid macht der Ostermarsch um 13.10 Uhr vor der Friedenskirche am August Bebel Platz halt. Ulli Sander, von 2005 bis 2020 Bundessprecher der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten, erinnert an den Schwur von Buchenwald.


Freitag 11.04.25, 22:13 Uhr

FFF-Klimastreik

Bobby-Cars statt Blechlawinen – heute war wieder globaler Klimastreiktag von Fridays for Future. In Bochum sollte der Termin genutzt werden, um für die kinderfreundliche Gestaltung von öffentlichen Räumen und damit verbunden einer klimafreundlicheren Mobilität auf die Straßen zu gehen. Noch liegen uns keine Bilder vor, aber der Redetext von Martin Lüdders von FFF Bochum, der auf den Koalitionsvertrag von Schwarz-Rot einging.

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Freitag 11.04.25, 11:45 Uhr
Zum 10. Mal Protest gegen die klerikale Bevormundung durch das Feiertagsgesetz

Das „Leben des Brian“ am Karfreitag in Bochum

DAS LEBEN DES BRIAN (1979) - HD Trailer Deutsch

Seit 2013* zeigt die Initiative Religionsfrei im Revier am Karfreitag in Bochum die Filmkomödie „Das Leben des Brian“. Das Feiertagsgesetz NRW verbietet an sogenannten stillen Feiertagen jegliche Unterhaltungsveranstaltungen. Mehr als 700 Filme dürfen z. B. am Karfreitag nicht gezeigt werden. Das „Leben des Brian“ gehört dazu. Die Stadt Bochum verhängte ein Bußgeld, als der Film trotzdem gezeigt wurde. Gegen diese klerikale Zensur wurde vor dem Bundesverfassungsgericht geklagt. Das Gericht nahm die Klage aber nicht an, weil der Rechtsweg nicht ausgeschöpft worden sei und schrieb, dass die Initiative mit guten Chancen eine Ausnahmegehmigung hätte beantragen können. Diesen Hinweis nimmt die Bezirksregierung seitdem ernst und genehmigt damit in Bochum die einzige legale Unterhaltungsveranstaltung am Karfreitag in NRW, verbietet aber gleichzeitig Theateraufführungen z. B. in Dortmund und Bochum, die überhaupt nicht lustig sind.

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Donnerstag 10.04.25, 14:45 Uhr

Elektronische Musik selber machen im U27 Gerthe

Im städtischen Freizeit- und Stadtteilzentrum U27 Gerthe, Hegelstraße 32, haben Jugendliche von zehn bis 21 Jahren die Gelegenheit, sich im Bereich der elektronischen Musik auszuprobieren. Von Montag, 14. April, bis Donnerstag, 17. April, lernen die Teilnehmenden jeweils von 10 bis 15 Uhr die Gestaltung eigener Beats, eine melodischen Hookline zu entwickeln oder einen eigenen Track zu produzierten.

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Donnerstag 10.04.25, 14:22 Uhr
Vom Leben und so…

Figurentheater Rhabarberrot im Theater der Gezeiten

© Birgit Walgenbach

Märchen aus aller Welt, frei erzählt von Birgit Walgenbach

Eine Erzählveranstaltung für Erwachsene

Es war einmal, wie’s keinmal war, wär’s nicht gewesen, würde es nicht erzählt … da wurden Märchen in allen Kulturen im Kreis einer Gemeinschaft mündlich entfaltet und weitergegeben. Heute kennen wir diese Art des Erzählens kaum noch. Wir finden Märchen vorwiegend in schriftlicher Form. Doch aus dem Mündlichen von vielen Menschen gesammelt – manchmal wortgetreu festgehalten, zumeist literarisch verarbeitet – blieben uns auf diese Weise viele Märchen erhalten. Diese Märchen wieder in eine mündliche Sprache zu bringen und vor Publikum frei und lebendig zu erzählen, bereitet der Erzählerin und Figurenspielerin Birgit Walgenbach große Freude.

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Mittwoch 09.04.25, 21:05 Uhr

Selbstbestimmt sterben – ohne Gott

Die Initiative Religiosfrei im Revier lädt am Sonntag, den 13. April um 11.00 in der KoFabrik zu einer Diskussion über selbstbestimmtes Sterben ein: »Das Bundesverfassungsgericht betonte im Februar 2020, dass die Selbstbestimmung über das eigene Lebensende zum „ureigenen Bereich der Personalität“ gehört. Die christlichen Kirchen bestreiten dieses Menschenrecht und akzeptieren nicht, dass Menschen sich aus freien Stücken und in voller Verantwortung für einen assistierten Suizid entscheiden. Außerdem wird Armin Schreiber, der seit 10 Jahren humanistische Trauerzeremonien für den Humanistischen Verband Deutschlands (HVD) durchführt, den Ansatz des Humanismus, die Arbeit des HVD und die Kultur weltlicher Lebensfeiern ganz allgemein vorstellen.

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Mittwoch 09.04.25, 10:02 Uhr
Radwende fordert mehr Sicherheit für Radfahrende

Dooring-Unfälle ohne Ende

In ihrer aktuellen Pressemitteilung geht die Radwende aus aktuellem Anlass auf die zunehmende Zahl von Unfällen durch unaufmerksames Öffnen von Autotüren ein: »Am 3. April verunglückte erneut ein neunjähriger Junge auf dem Gehweg, als er mit dem Fahrrad fuhr und von einer Autotür erfasst wurde. Dieser Vorfall ist nur einer von vielen Dooring-Unfällen, die sich in letzter Zeit gehäuft haben. Karl-Heinz Hüsing von der Radwende kommentiert: „Leider häufen sich Dooring-Unfälle. Es ist nicht nur die fehlende Aufmerksamkeit der Autofahrer, die zu diesen Unfällen führen, Radfahrende müssen zu dicht an den parkenden Autos vorbeifahren.“

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Mittwoch 09.04.25, 09:51 Uhr

„Mond“ in der Bastion

Am kommenden Dienstag wird in der Bastion der Spielfilm Mond gezeigt und zum Inhalt schreiben sie: »Die ehemalige Kampfsportlerin Sarah verlässt Österreich, um drei Schwestern aus einer reichen Familie in Jordanien zu trainieren. Was sich nach Traum-Job anhört, nimmt bald beunruhigende Züge an: Nour, Fatima und Schaima sind von der Außenwelt abgeschottet und werden konstant überwacht. Sport scheint sie nicht zu interessieren. Was also ist der Grund, dass Sarah engagiert worden ist?

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Dienstag 08.04.25, 09:05 Uhr
Kranzniederlegung durch Omas gegen Rechts

Gedenken an ermordete ukrainische Zwangsarbeiter 2

Am 14. April 2025 um 14:00 Uhr laden die OMAS GEGEN RECHTS Bochum & West zu einer Gedenkfeier am Mahnmal in Bochum-Dahlhausen ein und schreiben dazu in ihrer Pressemitteilung: »Gemeinsam mit Vertretern der Stadt Bochum und der Naturfreunde Bochum – BoLiDa, wollen wir der ukrainischen Zwangsarbeiter gedenken, die noch vier Tage nach der Befreiung Bochums durch alliierte Truppen im April 1945 von Hitlerjungen erschossen wurden.

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Dienstag 08.04.25, 08:14 Uhr

NORMAL – Eine Besichtigung des Wahns

Am kommenden Donnerstag in der Oval Office Bar findet ein Abend statt „gegen Irrationalismus und instrumentelle Vernunft“. Geladen sind Thomas Ebermann & Thorsten Mense & Flo Thamer: »Normal ist, wer gesund ist und arbeiten kann. Der Weg von Selbstoptimierung zu Eugenik ist kürzer als das Laufband im Fitnessstudio: instrumentell-vernünftig und mörderisch-wahnhaft zugleich. Das ist die Normalität, die die Demokrat*innen verteidigen, auch gegen die Rechten, die für ein neues, noch unmenschlicheres »normal« eintreten. Und alle feiern den normalen Menschen, den schlichten, hart arbeitenden, der von Intellektuellen, Lifestyle-Linken und Eliten verraten wurde – was bloß dem zynischen Zweck dient, die gesellschaftliche Stellung der Subalternen zu verewigen. Überhaupt ist die Normalität, die in jeder Krise als rasch Wiederherzustellende versprochen wird, eine trostlose Hoffnung. Denn der Normalzustand, »dass es so weitergeht«, ist die eigentliche Katastrophe.

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