Die städtischen Wasserwelten als Betreiber der Bochumer Schwimmbäder haben mitgeteilt, dass „die Frist für etwaige Einsprüche gegen die Bauvoranfrage der WasserWelten am Badstandort Höntrop ohne den Eingang eines Einspruchs abgelaufen ist.“¹ Die „Freundinnen und Freunde des Hallenfreibades Höntrop„ kritisieren, dass die Verantwortlichen sich nicht darum bemüht haben, hier eine schnellere Lösung zu finden.² Sie kündigen jetzt an: »Somit geht unser Anliegen in eine neue Runde und wir wollen unsere Aktivitäten ebenfalls wieder verstärken. Am Fronleichnamstag, den 8. 6. werden wir ab 11 Uhr bei Blumen Schley, Wattenscheider Hellweg 314 mit einem Infostand zu Gast sein.
Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) ruft die Beschäftigten des Groß- und Außenhandels NRW am heutigen Mittwoch zum Warnstreik auf: »Die Streikenden aus ganz NRW werden zu einer zentralen Streikveranstaltung in Bochum zusammenkommen. Zur Kundgebung werden etwa 1.800 Beschäftigte aus 51 Betrieben erwartet. Die Streikenden versammeln sich um 10.30 Uhr im Kortumpark zu einer Demonstration. Von 11 Uhr bis 11.45 Uhr wird eine Kundgebung auf dem Dr.-Ruer-Platz stattfinden, auf der die Verhandlungsführerin für den Groß- und Außenhandel, Silke Zimmer, zu den Streikenden sprechen wird. Anschließend demonstrieren die Beschäftigten bis etwa 12.15 Uhr zum Bergbaumuseum.
Das Fritz Bauer Forum lädt am Dienstag, den 13. 6. um 18:00 Uhr im Kunstmuseum Bochum zu einem Vortrag von Seda Başay-Yıldız ein. Sie war u.a. Vertreterin der Nebenklage für die Familie von Enver Şimşek im NSU-Prozess. Ihr Thema „Gegen den institutionellen Rassismus – NSU 2.0 und die Gefährdung des Rechtsstaats“. Die Einladung: »Die Frankfurter Rechtsanwältin Seda Başay-Yıldız wuchs in der hessischen Kleinstadt Marburg auf. Ihre Eltern kamen als “Gastarbeiter” nach Deutschland. Sie ging in Marburg auf’s Gymnasium und machte schon früh die Erfahrung, dass wer vorankommen will, nicht aufmucken darf. Schon gar nicht gegenüber rassistischen, fremdenfeindlichen und sexistischen Äußerungen. Zu ihren frühen Erfahrungen gehört die Atmosphäre der Gewalt und Angst vor Pogromen:
Am Samstag, dem 10. Juni von 12 – 14 Uhr kommt der zuständige Landesfachminister für Demokratieabbau und Polizei, Herbert Reul, nach Bochum zum Platz am Kuhhirten. Die CDU schreibt auf Instagram: »Wir freuen uns, Sie herzlich zum CDU-Sommergarten am 10. Juni einzuladen! Unser besonderer Ehrengast ist NRW-Innenminister @herbert.reul, der uns aufzeigen wird, wie die CDU-Landesregierung die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger in Bochum und ganz Nordrhein-Westfalen gewährleistet. Erleben Sie mit uns unvergessliche Momente…«
Es war nicht gerade voll auf dem „Dialogmarkt“ in der Rotunde am Freitag, dem 2. Juni. Zur Eröffnungsansprache von Stadtbaurat Markus Bradtke fanden sich gerade mal 40 Besucher:innen im Saal ein. Dabei war für dieses einzige wirklich allen Bürger:innen offenstehende Beteiligungsformat zur Neuerstellung des „Handlungskonzepts Wohnen“ ziemlich breit eingeladen worden – wenn auch sehr kurzfristig, nämlich erst eineinhalb Wochen vorher. Bei der abschließenden Diskussionsrunde gab es grade noch 20 Zuhörer:innen, die allerdings lebhaft mitdiskutierten.
Das Politcafé Azzoncao schreibt: »Heute, am 5. Juni 2023, jährt sich der Brand in der Hattinger Unionstraße zum 30. Mal. Bei diesem Brand unweit des Hattinger Hüttengeländes brannte das Erdgeschoss des einstöckigen Hauses völlig aus. An unterschiedlichen Stellen waren im Haus Brände gelegt worden, in dem eine sechsköpfige Familie schlief. Der kleine Osman (3 Jahre) der Familie Ü. war in der Nacht aufgewacht. Ihn hatte ein Geruch geängstigt. Er weckte seine Mutter, die sofort den Brandgeruch erkannte und sich mit den anderen Familienangehörigen aus dem Haus rettete.
Das Bündnis „Bochum gegen Rechts“ und die VVN-BdA hatten jeweils die Recherchen für die Opfer des Naziterrors – Alfred Jurke und Walter Stein – durchgeführt und waren heute bei der Verlegung der Stolpersteine durch Günter Demnig anwesend. Bilder von der Aktion.
A THOUSAND AND ONE Trailer German Deutsch (2023) UT
Wir berichteten bereits darüber, dass endstation.kino den Dokumentarfilm Picknick in Moria – Blue Red Deport am kommenden Donnerstag zeigen wird und anschließend dazu ein Filmgespräch stattfindet. Über das weitere Programm schreibt das Kino:
Am 5. Juni 2013 wurde der junge Antifaschist Clément Méric (Foto) bei einer verbalen Auseinandersetzung im 9. Arrondissement von Paris von einem Rechtsradikalen erschlagen. Seitdem gedenken im Juni jeden Jahres seine FreundInnen und GenossInnen mit unterschiedlichen Veranstaltungen und Demonstrationen in Paris an ihn. Cléments Eltern und Schwestern nehmen so oft es ihnen möglich ist an diesen Gedenkveranstaltungen teil.
Im Ausschuss für Mobilität und Infrastruktur des Bochumer Stadtrates hat Klaus Kuliga in dieser Woche in der Begründung einer von ihm eingereichten Anregung seine Kritik an der „menschenverachtende Illusion von der ‚Autostadt Bochum’“ formuliert. Er hat uns sein Manuskript zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt: »Es geht um den Abschied von der „Autostadt Bochum“. Es geht um das kleine Einmaleins der Verkehrspolitik und des Verkehrsrechts. Angesichts der aktuellen Themen (Wittener Straße, Hans-Böckler-Straße, Zeche Hannover und im Hintergrund Dorstener Straße) ist die Frage: Warum hat das so lange gedauert? Warum nicht gleich so? Zum Beispiel in der Hans-Böckler-Straße: Seit 2010 sagen die Empfehlungen für Radverkehrsanlagen (ERA) klar und deutlich, wie Radfahrer Straßenbahnschienen sicher queren können: In einem Winkel von mindestens 45°.
Immer mehr Menschen verlassen die christlichen Religionsgesellschaften, immer weniger Eltern zwingen ihre Kinder Mitglied in diesen Organisationen zu werden. An der Ruhr-Uni musste aufgrund mangelnder Nachfrage die Ausbildungsgang für katholische Priester beendet werde. Für viele Kirchengebäude gibt es keinen Bedarf mehr. Die „Stadtgespräche“-Reihe im Museum, Kortumstraße 147, steht am Mittwoch, 7. Juni, um 19 Uhr unter dem Motto „Kirchen in der Diskussion – vom Problemfall zum Möglichkeitsraum!?“. Zu Gast sind Peter Köddermann, Geschäftsführer „Programm Baukultur NRW“, Heike Möller, Leiterin des Amtes für Stadtplanung und Wohnen der Stadt Bochum, Thomas Tebruck, Architekt und ehemaliger Diozösanbaumeister aus Mülheim an der Ruhr sowie Gido Hülsmann von „soan architekten“ aus Bochum. Die Öffentlichkeit ist herzlich zum „Stadtgespräch“ eingeladen. Der Eintritt ist frei.
Das Bochumer Schauspielhaus hat in dieser Woche sein Spielzeitbuch zur nächsten Saison veröffentlicht und ausführlich über die Spielzeit 2023/24 informiert: »Eröffnet wird die Spielzeit am 1. September 2023 in den Kammerspielen mit der deutschen Erstaufführung des Stücks Früchte der Vernunft der finnischen Regisseurin und Autorin Saara Turunen. Nach ihrer begeistert aufgenommenen Inszenierung „Das Gespenst der Normalität“ kehrt die vielfach ausgezeichnete Theatermacherin zurück an die Königsallee, um mit surreal aufgeladenen Bildern und feiner Komik vom weiblichen Körper zu erzählen, von gesellschaftlichen Erwartungen an ihn sowie von seiner Schönheit und Kraft.
Bochum soll weiterhin Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft fußgänger–und fahrradfreundlicher Städte (AGFS) NRW sein. Dafür spricht sich der Allgemeine Deutsche Fahrradclub Bochum (ADFC) aus, hat sich die Entscheidung aber nicht leicht gemacht. Ein Knackpunkt ist die Trennung von Geh- und Radwegen.
Filmemacher Hossaini gibt mit seinem Film Tausenden von Geflüchteten eine Stimme
Am Donnerstag, dem 8. Juni lädt das Endstation Kino um 18 Uhr zur Vorführung des Films „Picknick in Moria“ (OmU) ein. Der Film begleitet einen afghanischen Filmemacher im Flüchtlingslager Moria, der mit seiner Kamera den Kampf gegen die Hoffnungslosigkeit antritt. Anschließend findet eine Podiumsdiskussion mit Regisseurin Lina Lužytė und Produzent Walter Sittler sowie Vertreter:innen des Flüchtlingsrat NRW, Amnesty International Bochum, Grenzenlose Wärme – Refugee Relief Work und Seebrücke Bochum statt.
Wichtige Information der Stadt Bochum für alle Mieterinnen und Mieter, Vermieterinnen und Vermieter sowie Wohnungsgesellschaften, die in Bochum wohnen oder Wohnraum vermieten: Der am 5. April auf der städtischen Internetseite veröffentlichte Mietspiegel enthielt Fehler in der Mietpreistabelle. Alle Fehler wurden zwischenzeitlich behoben, so dass die Mietspiegelbroschüre am 21. April fehlerfrei veröffentlicht werden konnte.
Die Quartierhalle Bochum und die OMAS GEGEN RECHTS Bochum & West laden zur Erinnerung an die Bücherverbrennung 1933 durch die Nazis in Bochum herzlich ein zu einer Lesung „Der Abend, an dem in Bochum die Bücher brannten“ am 09.06.2023 um 19.00 Uhr vor der Quartiershalle der Ko-Fabrik auf dem Imbuschplatz Stühmeyerstr. 33, Bochum. Für ein deutliches Zeichen gegen den aufkeimenden Faschismus, gegen Unterdrückung und Krieg weltweit. Niemals wieder!
Am Samstag, den 3. Juni lädt der Freiraum-Dahlhausen in der Dr.-C.-Otto-Straße 126 um 18 Uhr zu einer Veranstaltung zum Thema: „Frauen brauchen mehr als Self-Care!“: »Frauen übernehmen oft nicht sichtbare und unbezahlte Aufgaben und Verantwortung für sich und andere und spüren dabei: Eigentlich ist es zu viel! Dann wird überlasteten Frauen häufig geraten, mehr Selbstfürsorge und Auszeiten in ihren ohnehin schon überfüllten Alltag einzubauen. Doch wählen sie, aus freien Stücken, all diese Aufgaben zu erledigen? Oder wird ihnen die Verantwortung häufig zugeschrieben, weil sie die Frau in der Beziehung, der Familie oder dem Team sind.
Die bodo-Redaktion schreibt: »In der Juniausgabe des Straßenmagazins spricht Dortmunds Stadtschreiber Alexander Estis über die Kraft kurzer Prosa, Sylvia Wagner über den Kampf deutscher Heimkinder für Gerechtigkeit, Guy Dermosessian über seinen Raum für Bochums außereuropäische und diasporische Community und Graffiti-Pionier Mason über seine Bilder auf S-Bahnen und in Galerien. Der neue Dortmunder Stadtschreiber Alexander Estis wurde 1986 in eine jüdische Künstlerfamilie in Moskau geboren, kam mit zehn Jahren nach Hamburg, studierte später dort und lebt heute in der Schweiz. Er ist ein Meister der kurzen Form ‑ und damit praktisch ein Unikat im Literaturbetrieb.
Veranstaltung von Stadt und LWL : >>„Tag der Gärten & Parks“ – Führungen im Park am Ehrenmal.
Am Samstag und Sonntag, 3. und 4. Juni, bietet der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) zahlreiche Veranstaltungen und Kulturprogramme zum „Tag der Gärten & Parks“ in mehreren Städten in Westfalen – Lippe an. Die Stadt Bochum beteiligt sich mit der Park- und Grünanlage „Park am Ehrenmal – Friedenspark“ am Bußmannsweg in Wattenscheid.
Aus einer Pressemitteilung der Stadt: »In der Zentralbücherei im Bildungs- und Verwaltungszentrum, Gustav-Heinemann-Platz 2–6, liest Linn Schiffmann am Freitag, 2. Juni, ab 19 Uhr aus dem Kurzroman „Rainbow Rocket – Life is a Story“ (2021). Außerdem präsentiert die Veranstaltung ein Gespräch mit Miedya Mahmod über Netzwerke, die queere Literatur sowie Literatinnen und Literaten unterstützen. Die Veranstaltung erfolgt in Kooperation mit der Stabsstelle Integration Bochum und Rosa Strippe e.V.
In Bochum sind lt. GEW besonders viele Kinder betroffen. In der Pressemitteilung heiß es: »Die Zeugnisse am Ende des Schuljahres rücken näher. Auch für Bochumer Schülerinnen und Schüler am Ende der Orientierungsstufe (6. Jahrgang) an Gymnasien und Realschulen bedeutet das in viel zu vielen Fällen einen harten Einschnitt: Wenn die Anforderungen nicht erfüllt werden, stehen sie vor der „Abschulung“, müssen also zu einer anderen Schule gehen.
Ukraine's Official Entry for Oscars Best International Feature Klondike by Maryna Er Gorbach
»Am Samstag, den 03.06. ist um 18.00 Uhr im endstation.kino der ukrainische Spielfilm Klondike zu sehen. Er ist der erste von zwei Filmen die das Kino in Langendreer im Juni im Rahmen der Ukrainischen Filmtage NRW zeigt. Im Anschluss ist die ukrainische Filmproduzentin Olha Matat für ein Gespräch zu Gast.
Die hochschwangere Irka lebt mit ihrem Mann Tolik in einem Dorf im ostukrainischen Gebiet Donezk. An der nahen russisch-ukrainischen Grenze wird im Juli 2014 gekämpft.
Uli Borchers vom Bündnis gegen Rechts ergänzt die Informationen über die Stolpersteinverlegungen am 5.Juni, über die auf bo-alternativ bereits am Freitag berichtet wurde: »In diesem Jahr, am 5.Juni gegen 11.00 wird ein Stolperstein für Alfred Jurke von Günter Demnig verlegt, auf der Königsallee 178, vor dem Haupteingang der Firma G-Data (ebenso auch für Walter Stern, für den die VVN die Recherchearbeit übernommen hatte).
Die IG BAU stellt in ihrer aktuellen Pressemitteilung einen Abwärtstrend im Wohnungsneubau fest: »Neues Wohnen in Bochum: Im vergangenen Jahr wurden in Bochum insgesamt 401 Wohnungen neu gebaut – darunter 85 in Ein- und Zweifamilienhäusern. Das sind 165 Wohnungen weniger als im Vorjahr. Ein- und Zweifamilienhäuser, Reihen- und Mehrfamilienhäuser: Insgesamt investierten die Bauherren im vergangenen Jahr in Bochum rund 54,3 Millionen Euro für den Wohnungsneubau. Das teilt die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt mit. Die IG BAU Bochum-Dortmund beruft sich dabei auf aktuelle Zahlen des Statistischen Bundesamtes.
Vom 03.06.2023 bis zum 30.07.2023 präsentiert die PING PONG GALLERY c/o TRINKHALLE die Ausstellung BOwie 83 mit Fotos von Olaf Ballnus und eröffnet diese am kommenden Samstag um 19 Uhr: »Juni 1983, ein Mittwochabend in Bochum. Ein schier endlos scheinender menschlicher Lindwurm bewegt sich seit Stunden über die Castroper Straße Richtung Ruhrstadion. David Bowie nennt sich jener Weltstar, der hier heute performen wird. Die Serious Moonlight Tour, von Brüssel über New York bis Hong Kong, führt ihn am 15. Juni 1983 nach Bochum, ins „Ruhrlandstadion“, wie es fälschlicherweise auf dem Plakat heißt.
Am kommenden Sonntag ist Im Theater der Gezeiten ein Figurentheaterstück für Kinder ab vier Jahren zu sehen: »„Wer auch immer, wo auch immer diesen Pfeil fndet, soll Dich zum Gemahl nehmen“, sprach der Zar zu seinem Sohn. Ivan Zarewitsch schoss den Pfeil ab und ritt auf seinem roten Pferd in die weite Welt hinaus.
Das Bochum Netzwerk „Stadt für Alle“ ruft auf zur Teilnahme an dem Forum „Recht auf Stadt“, das in diesem Jahr in Oberhausen stattfindet. Der Aufruf zu dem Forum:»seit 2015 bringt das bundesweite Recht-auf-Stadt-Forum jährlich wohnungs- und stadtpolitisch Aktive aus ganz Deutschland und darüber hinaus zusammen. Dieses Jahr treffen wir uns vom 02. bis zum 04. Juni im Ruhrgebiet im Jugend- und Kulturzentrum Druckluft in Oberhausen, um ein Wochenende lang zu diskutieren, reflektieren, analysieren, lernen, planen, und vor allem uns nicht entmutigen zu lassen.
Das Stadtarchiv – Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte, Wittener Straße 47, lädt am Donnerstag, 1. Juni, um 17.30 Uhr zu einer öffentlichen Präsentation ein, um die Recherchen zu 15 neuen Stolpersteinen vorzustellen. Der Künstler Gunter Demnig hat in Bochum bis heute bereits mehr als 300 Stolpersteine verlegt. Weltweit sind es inzwischen sogar 100.000. Sie alle erinnern an Opfer des Nationalsozialismus.
Zur Ratssitzung am 15. Juni beantragt die Bochumer Linksfraktion, dass sich Bochum als Modellkommune für eine lizensierte Abgabe von Genusscannabis bewerben soll.
Am heutigen Freitag ruft die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) die Beschäftigten aus fünf Betrieben des Einzelhandels im Mittleren Ruhrgebiet zum Warnstreik auf: »In der vergangenen Woche hatten bereits landesweit 5.000 Einzelhandelsbeschäftigte die Arbeit niedergelegt. Aufgerufen sind die Beschäftigten der Kaufland Märkte Bochum Wattenscheid (Ottostraße), Herten, Marl – Hüls und Bottrop, sowie der Marktkauf in Gelsenkirchen. „So lange die Arbeitgeber den Beschäftigten Reallohnsenkungen anbieten, müssen sie weiterhin mit Arbeitskampfmaßnahmen rechnen,“ erklärt der zuständige Gewerkschaftssekretär Michael Sievers.
Die Mitglieder der Ostbad-Initiative haben sich mit den Tariferhöhungen der WasserWelten beschäftigt und können diese nicht als akzeptabel und sozial verantwortlich ansehen: »Während man die Erhöhung der Tageskarten von 4,50 € auf 5,00 € noch als relativ moderat bezeichnen kann, entstehen durch den Wegfall der Ein- und Zweistundentarife und besonders der Mehrfachkarten (10er und 50er Karten) zum Teil enorme Preiserhöhungen von bis zu 200 Prozent. Fast hat man den Eindruck, dass das Schwimmen in den ehemaligen städtischen Bädern immer unattraktiver gemacht werden soll. Nach den vollzogenen Schließungen von Freibädern (Langendreer und Höntrop) mit meist fadenscheinigen Argumenten, erfolgen jetzt Preiserhöhungen von ungeahnten Ausmaßen.
Am Sonntag hat sich die diesjährige bobiennale am Wattenscheider Saarlandbrunnen von den Bochumer:innen verabschiedet und die Organisator:inmnen ziehen Bilanz: »Nach zehn Tagen Bochumer Kulturprogramm, oft Open-Air, mit teils strahlendem Sonnenschein, haben die Beteiligten des Festivals gut Farbe gekriegt – und wollen das auch metaphorisch verstanden wissen. Denn die diesjährige bobiennale war bunt und vielfältig. Und das sei nur einer von vielen Erfolgen, finden die Organisatorinnen und Organisatoren.
Die Bochumer Volkshochschule bietet am Dienstag, 30. Mai, von 18 bis 20.30 Uhr den entgeltfreien Workshop „Solingen 93: Antirassismusarbeit, Demokratieförderung und Erinnerungskultur in der Migrationsgesellschaft“ (Kursnummer G13004) an: »Dr. David Johannes Berchem betrachtet den rassistisch motivierten Brandanschlag auf das Haus der Familie Genç in Solingen vor 30 Jahren, bei dem fünf Menschen ums Leben kamen. Die Teilnehmenden beschäftigen sich mit Rassismuskritik und entwickeln antidiskriminierende Handlungsoptionen sowie Interventions- und Empowermentstrategien für die alltägliche Praxis. Interessierte können sich unter www.vhs-bochum.de oder telefonisch unter 02 34 / 910 – 15 55 anmelden.«
Die Heinrich-Böll-Gesamtschule bietet in Zusammenarbeit mit der Stabstelle Integration Bochum und dem Rosa Strippe e.V. eine Lesung aus seinen Büchern an.
»Normalerweise lebt er in Südafrika, befindet sich aber im Sommer auf Lesereise in Deutschland und hält extra für uns in Bochum. Unser Schulpate, der Buchautor Lutz van Dijk, kommt am Donnerstag, dem 01.06., in die Bochumer Stadtbücherei. Die Lesung beginnt um 12h30. Der Eintritt ist frei.
Der Mieterverein kommentiert die Veranstaltung zur ‚Bürgerbeteiligung beim Handlungskonzept Wohnen‘ : >>Derzeit wird im Rathaus das Handlungskonzept Wohnen von 2017 überarbeitet. Denn schon damals wurde beschlossen, die Ziele des Programms (u. a. jährlich 800 Wohnungen neu zu bauen, davon 200 öffentlich gefördert) alle fünf Jahre zu überprüfen und gegebenenfalls anzupassen. Jetzt sollen die Bürgerinnen und Bürger der Stadt in einem groß angelegten „Dialogmarkt“ daran beteiligt werden – aber kaum jemand weiß davon.
„Am 2. Juni 2023 können sich die Bochumer Bürgerinnen und Bürger einbringen: Zwischen 15 und 19 Uhr findet der Dialogmarkt in der Rotunde Bochum, Konrad-Adenauer-Platz 3, statt. An Themeninseln wird zu aktuellen Themen rund ums Wohnen informiert und diskutiert. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, wir heißen alle Gäste herzlich willkommen!“