Das Bochumer Bündnis Solidarität und Erinnerung lädt am Freitag, dem 17. November um 18 Uhr zu einer Ausstellungseröffnung im Bahnhof Langendreer ein: »Chile, ein Land im Süden der Welt, wurde überfallen, zerrissen und geteilt. Viele Menschen haben Widerstand geleistet und sich beharrlich gegen soziale, ethnische, politische und wirtschaftliche Ungerechtigkeiten gewehrt. Demonstrationen, die unsere Unzufriedenheit deutlich machten, haben immer entlang der Zeitachse stattgefunden. Von Norden nach Süden entlang, wo es ein Volk gibt, dem bewusst und es leid ist, herumgeschubst zu werden und deshalb öffentliche Räume mit Überzeugung in Besitz genommen hat.
IFAK teilt mit: »Nach dem erfolgreichen Start am 13. Oktober mit mehr als 120 Besucherinnen und Besuchern und aufgrund der regen Nachfrage wird die Ausstellung „Migrationserbe sichtbar machen“ im Stadtarchiv Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte (Wittener Str. 47) um eine Woche verlängert und kann noch bis einschließlich Sonntag, den 3. Dezember dieses Jahres zu den Öffnungszeiten des Stadtarchivs besucht werden.
Planungsskizze der Stadt Bochum aus einer Pressemitteilung vom 17.7.23 (Ausschnitt)
Für das Netzwerk für bürgernahe Stadtentwicklung erklärt Wolfgang Czapracki-Mohnhaupt zu der Einladung zur Informationsveranstaltung „Bebauung auf dem Gelände der ehemaligen Erich-Kästner Schule“, 15.11.2023, 18.00 Uhr, Aula Erich-Kästner-Schule, Markstraße 189: »Laut Pressemitteilung der Stadt Bochum lädt die Bezirksvertretung Bochum-Süd nun zu einer „zweiten Informationsveranstaltung“ zur geplanten Bebauung an der Ecke Stiepeler Straße / Markstraße ein. Das Planungsamt will hier den aktuellen Stand der Planungen vorstellen.
Am Samstag, den 18.11. laden DGB und VHS von 10 bis 16 Uhr (Einlass ab 9.30 Uhr) in die Quartiershalle der KoFabrik, Stühmeyerstr. 33 zu einem Workshop ein: »Nach einem ausführlichen gegenseitigen Kennenlernen werden wir in einem BarCamp kreative Strategien und interaktive Formate entwickeln, um uns für Vielfalt und Demokratie bei uns in Bochum einzusetzen. Ganz gleich, ob Sie und ihr bereits eigene Ideen mitbringen und Mitstreitende suchen oder aber einfach neugierig sind und Gleichgesinnte suchen, sind Sie und ihr herzlich willkommen.« Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldungen an: bochum@dgb.de.
Am Abend des 9.11.2023 nahmen an der Gedenkveranstaltung an der Harmoniestraße, Ecke Dr.-Ruer-Platz mehr als 1000 Mitbürger:innen teil. Dies ist die größte Teilnahmezahl seit Jahren.
Die älteste Besucherin des Repaircafés, im Herbst 2018 war sie 98 Jahre alt
Das Alsenwohnzimmer lädt zum nächsten Repaircafé ein und erinnert daran, wie alles begann: »Angefangen hat alles mit einem Tag der Nachhaltigkeit im Herbst 2013 mit einem Umsonstflohmarkt, es wurde fleißig repariert und aus Lebensmitteln von foodsharing eine leckere Mahlzeit gekocht. Inzwischen gibt es in (fast) jedem Stadtteil in Bochum ein Repaircafé.
Zum Gedenken an die Reichspogromnacht am 9./10.November vor 85 Jahren haben die OMAS GEGEN RECHTS Bochum & West im gesamten Stadtgebiet Bochums an 20 Orten Stolpersteine geputzt zu Ehren der vom Nazi-Regime verfolgten und ermordeten Menschen.
Nie wieder Faschismus!
Niemals wieder ist jetzt!
Am Sonntag den 12.11.2023 findet die nächste Kidical Mass statt. Um 13 Uhr geht es am Bergbaumuseum los. Die Fahrraddemo wird am Musikforum enden, so haben alle Mitfahrenden die Möglichkeit das dort stattfindende Kinderumweltforum zu besuchen.
Ja, hier folgt der aktuelle Newsletter der linken Ratsgruppe. Durch den Austritt von 3 ehemaligen Mitgliedern Hat die Linke im Rat ihren Fraktionsstatus verloren und kann nur noch als Gruppe aktiv sein.
Themen des Newsletters sind:
Grundschul-Bildung in Bochum in Containern
Besserer interkommunaler ÖPNV im Ruhrgebiet
Fraktionsaustritt schwächt soziale und friedliche Opposition in Bochum
Druck wirkt: Gelsenwasser tritt bei Gaslobby aus
Wir fragen nach
Rathauskoalition verhindert Einrichtung eines Wassertretbesckens
Dieser Workshop der VHS findet am 16.11.2023 in Kooperation mit der Integrationsagentur ZIVA der Jüdischen Gemeinde Bochum-Herne-Hattingen statt:
»Ob auf dem Schulhof, im Jugendzentrum oder auf der Straße, Antisemitismus und antimuslimischer Rassismus begegnen uns im pädagogischen und sozialarbeiterischen Alltag häufig. Nach dem Bericht der Bundesregierung zählen Muslim*innen und Jüd*innen zu den Minderheitengruppen, die am meisten von Diskriminierung betroffen sind.
»Das Kommunale Integrationszentrum und der Kinder- und Jugendring laden am Dienstag, 14. November 2023 um 18.00 Uhr zur Demokratiekonferenz in die Geschäftsstelle des Jugendrings (Engelsburger Straße 168, 44793 Bochum) ein, um einen Austausch über die Erfahrungen mit den Projekten zu ermöglichen, die 2023 im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben“ gefördert worden sind und um Ideen für neue Projekte zu entwickeln.
Sophia Friedel vom Verein „Gegen Vergessen – für Demokratie e.V.“ wird zu Beginn der Konferenz eine Einführung zum Thema „Herrschaft des Volkes? Zivilgesellschaft und Demokratisierungsprozesse in der BRD“ geben.
Anmeldungen zur Demokratiekonferenz sind per Telefon: 0234 – 51 64 61 56 oder per E-Mail: info@jugendring-bochum.de in der Geschäftsstelle des Jugendrings möglich.«
Das Referat für politische Gremien, Bürgerbeteiligung und Kommunikation teilt mit: »Die Bezirksvertretung Bochum-Süd lädt zu einer zweiten Informationsveranstaltung zur geplanten Bebauung auf dem Gelände der ehemaligen Erich-Kästner-Schule an der Ecke Stiepeler Straße / Markstraße ein. Das Amt für Stadtplanung und Wohnen stellt am Mittwoch, 15. November, um 18 Uhr in der Aula der Erich-Kästner-Schule, Markstraße 189, den aktuellen Stand der Planungen vor.«
Ausführlicher Titel : “Wodurch können Menschen zur Transformation zur Nachhaltigkeit beitragen, und wie können sie dabei unterstützt werden?” am Mi., 15.11.2023, 19:00 Uhr Quartiershalle KoFabrik Stühmeyerstraße 33 — Eine Veranstaltung von BoKlima. Prof. Dr. Ellen Matthies lehrt an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg Umweltpsychologie. Sie war von Mai 2013 bis Oktober 2020 Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderung (WBGU) Sie hat an der RUB Umweltpsychologie studiert.
Die Ruhr-Uni Unbefristet ist eine Initiative für gute Arbeitsbedingungen in der Wissenschaft und schreibt über sich selbst „Statusgruppenübergreifend setzen wir uns für Verbesserungen an den wissenschaftlichen Einrichtungen in Bochum und darüber hinaus ein.“ Anläßlich der Tarifrunde der Länder laden sie jetzt zu einer Veranstaltung ein und schreiben dazu auf ihrer Seite: »Am Dienstag, 14.11.23 um 17 Uhr organisieren wir gemeinsam mit ver.di und GEW eine Infoveranstaltung zur Tarifrunde: Es ist soweit: Die Tarifrunde für den Öffentlichen Dienst der Länder ist am 26.10. gestartet. Unsere Forderung an die Arbeitgeber ist 10,5% mehr Lohn, mindestens aber 500€. Außerdem wollen wir endlich einen Tarifvertrag für studentische Beschäftigte durchsetzen.
Am Mittwoch, den 15. November um 18 Uhr findet im Bahnhof Langendreer eine Veranstaltung zu Rolle der Messenger-Dienste statt: »Element… Noch eine Messenger-App? Datenschutz? Ja, aber meine Freund:innen sind alle nicht dabei… Warum sollte ich eine neue App installieren?
Die großen Tech-Unternehmen haben unseren Alltag fest im Griff und wissen durch ihre gehorteten Datenmassen, wen wir lieben, mit wem wir uns wann treffen und vieles mehr.
INGEBORG BACHMANN | Trailer deutsch | Jetzt im Kino!
Zum kommenden Programm im Endstation schreibt das Kino: »In dieser Woche ab Donnerstag, den 09.11. zeigt das endstation.kino den Spielfilm Ingeborg Bachmann – Reise in die Wüste. Als sich Ingeborg Bachmann und der Schweizer Schriftsteller Max Frisch 1958 in Paris begegnen, ist es der Anfang einer leidenschaftlichen und zerstörerischen Liebesgeschichte. Vier Jahre lang führen beide eine aufreibende Beziehung, die in Paris beginnt und über Zürich nach Rom führt. Doch künstlerische Auseinandersetzungen und die verschlingende Eifersucht von Max Frisch beginnen, die Harmonie allmählich zu zerstören. Jahre später lässt Ingeborg Bachmann die Erinnerung an ihre Liebe zu Max Frisch nicht los. Bei einer Reise in die Wüste versucht sie, ihre Beziehung zu Max Frisch zu verarbeiten und sich langsam davon zu lösen.
Mit Blick auf die knapp 2500 Reinigungskräfte in 72 Bochumer Betrieben warnt die Gewerkschaft NGG in ihrer neuesten Pressemitteilung: »Ein Problem lässt sich in der Gebäudereinigung nicht mehr wegwischen: In Bochum gibt es 72 Betriebe der Gebäudereiniger-Branche. „Wer da arbeitet, hat ein massives Problem – und zwar im Portemonnaie“, sagt Gabriele Henter. Die Bezirksvorsitzende der Gebäudereiniger-Gewerkschaft IG BAU Bochum-Dortmund übt heftige Kritik an den Arbeitgebern: „Wenn es darum geht, die Härte der Inflation abzufedern, zeigt die Reinigungsbranche den eigenen Leuten die kalte Schulter. Von Lebensmitteln bis zur Miete – die Preise schießen nach oben. Trotzdem gibt es für die, die Bochum sauber halten, in den meisten Betrieben keinen Euro und keinen Cent extra. Inflationsausgleichsprämie für Reinigungskräfte – Fehlanzeige!“
Die Omas gegen Rechts berichten von der Aktion am vergangenen Samstag in der Innenstadt: »Für viel Aufsehen sorgte der Stand der OMAS GEGEN RECHTS Bochum & West am Samstag, den 04.11.23 in der Bochumer Innenstadt. Unter dem Motto: „Wir sind besorgt: Demokratie verteidigen“ und ausgestattet mit den Materialien des Projektes #AfDnee wurden viele lebhaften Diskussionen zum Rechtsruck in unserer Gesellschaft mit den vorübergehenden Passanten geführt.
Am Freitag, den 10. November lädt der Bahnhof Langendreer um 20 Uhr zu einem Vortrag von Markus Günnewig zum Thema „Die Gestapo und ihr Verbrechen“ ein: »Ausnahmezustände und Kontrollverlust in den ab 1943 mehr und mehr zerstörten deutschen Städten kompensierte die Gestapo durch zunehmend entgrenzte Gewalt. Hauptopfergruppe blieben bis zuletzt sowjetische Zwangsarbeiter, die immer häufiger durch die Gestapo exekutiert wurden. Markus Günnewig zeigt auf, wie die am Ende des Ersten Weltkrieges orientierten Revolutionserwartungen, Rassismus und radikale Kriegsideologie dazu führten, dass die Unterschiede zwischen politischer Gegnerschaft und anderen Formen abweichenden Verhaltens verschwammen.
Die großen Bochumer Kultureinrichtungen versprechen für die dritte Auflage des Festivals „Jetzt! Ein Wochenende fürs Klima“ vom 1. bis 3. Dezember ein „geballtes Kulturprogramm“: »Die Bandbreite der Veranstaltungen reicht von Musik, Lesungen, Tanz, Schauspiel, Workshops und Diskussionen bis hin zu einer Live-Schalte zur UN-Klimakonferenz in Dubai. Neben dem Schauspielhaus Bochum beteiligen sich das Kunstmuseum Bochum, das Planetarium, die Volkshochschule und das Deutsche Bergbau-Museum Bochum als Veranstaltungsorte. Die Bochumer Symphoniker und die Ruhrtriennale sind darüber hinaus an den Planungen zum Klima-Wochenende beteiligt.
von Uli Borchers Am 9. Oktober 2023 hatte ich Gelegenheit, Peter Dowding und seine Frau Benita kennenzulernen. Der Grund ihres zweiten Besuchs in Europa war die Vorstellung des Buches über Bruce Dowding („Secret Agent-Unsung Hero-The Valour of Bruce Dowding“). Die Kurzversion der Biographie von Bruce: von Australien nach Paris, nach Beginn des Zweiten Weltkriegs Tätigkeit für den englischen Geheimdienst, Organisierung der Rückkehr englischer Soldaten nach Großbritannien, Verhaftung der Widerstandsgruppe durch die Gestapo (nach Verrat aus den eigenen Reihen), Auslieferung nach Deutschland auf Grund des „Nacht- und Nebel-Erlasses“ vom 7.12.1941. Inhaftierung in der Krümmede Bochum für 10 Monate, hingerichtet im Gefängnis Dortmund am 30.6.1943.
Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Memoria Viva – Lateinamerika im Aufbruch“ laden das Fritz Bauer Forum und Amnesty International Bochum am 16.11. zu einem Infoabend zu Mexiko ein. Die Veranstaltung beginnt mit einem Workshop von Mathias Sasse zu Mexiko im Wandel von der Zeit der Schriftstellerin und Aktivistin der Behindertenbewegung Gabriela Brimmer (1947-2000) bis heute. Anschließend wird der Film “Silence Radio” der Regisseurin Juliana Fanjul über die regierungskritische Enthüllungsjournalistin Carmen Aristegui gezeigt.
Um Anmeldung für den Workshop bis zum 08.11.2023 wird gebeten.
Die Humantäre Cuba Hilfe (HCH) in Bochum macht auf das Verschweigen einer bemerkenswerten Nachricht in den deutschen Massenmedien aufmerksam: »Am Donnerstag, dem 2. November 2023, hat die UN-Generalversammlung zum 31. Mal seit 1992 erneut mit überwältigender Mehrheit die Blockade der USA gegen Kuba verurteilt und ihre bedingungslose, sofortige Beendigung gefordert. 187 Staaten votierten für das unverzügliche Ende der US-Blockade. Lediglich zwei Staaten waren für die Beibehaltung der Blockade (USA, Israel), die Ukraine enthielt sich der Stimme.
SoLaWi ist die Abkürzung für Solidarische Landwirtschaft. Der SoLawi Bochum e. V. lädt am 11. November zusammen mit WirGemüse aus Witten von 15 bis 18 Uhr zu einer Veranstaltung zum Thema „Eine Solawi für Bochum!?“ in die Quartiershalle in der KoFabrik ein: »Wir möchten eine Solawi für Bochum gründen, das heißt nach dem solidarischen Prinzip Gemüse lokal und regional anbauen und vermarkten. Darüber hinaus ist unser Ziel, bestehende und neue Solawis im Ruhrgebiet zu fördern und zu vernetzen. Mit diesen Zielen wollen wir zur Ernährungswende beitragen. Solidarisch anbauen und vermarkten bedeutet, den Anbauer:innen durch Jahresbeiträge Entwicklungs- und Planungssicherheit zu geben und die Kosten dafür solidarisch in einer Gemeinschaft aus Ernteanteilsabnehmer:innen zu tragen.
Vom 22. bis 26. November 2023 findet die 31. Ausgabe von blicke filmfestival des ruhrgebiets statt. Die Organisator:innen versprechen: »Das endstation.kino in Bochum Langendreer wird zum entspannten Treffpunkt für Filmliebhaber*innen und Filmemacher*innen. Filme unterschiedlicher Genres und Gestaltungsformen laden dazu ein, den Blick zu weiten – vom Ruhrgebiet in die Welt. Zum Wettbewerbsprogramm Im Wettbewerb konkurrieren 25 Filme um sechs Filmpreise. In sieben Kurzfilmprogrammen begibt sich das Publikum auf filmische Erkundungen jenseits abgetretener Pfade. Die Filme ziehen Querverbindungen zwischen Vergangenheit und Gegenwart, Wahrheit und Fiktion, Individuum und Gesellschaft. Nach jedem Filmprogramm gibt es Zeit für Gespräche zwischen Filmemacher:innen und Besucher:innen – die im Festivalcafé bei einem gemeinsamen Getränk fortgesetzt werden können.
Die Zanke am Westrink 41 hat ihr zweites Monatsprogramm veröffentlicht und schreibt: »Mit dabei sind einige neue Veranstaltungen und Tresen, aber auch viele in zweiter Runde. Regulär findet jetzt wieder montags das zarbeiten statt, hier gibt es jetzt mittags ein veganes Essen gegen Spende. Teilt uns aber gerne eure Allergien mit, wenn ihr das seid! Wir freuen uns auch sehr, dass die Jüdische Gemeinde auch im November ihre Vortragsreihe fortsetzt. Auch hier wird es wieder ein Sicherheitskonzept von uns geben, über das wir über unsere Kanäle vorab informieren.
Der in Bochum sitzende Flüchtlingsrat NRW, weitere Landesflüchtlingsräte, Pro Asyl und viele weitere Organisationen fordern in einem gemeinsamen Statement eine gut funktionierende Asyl-, Aufnahme- und Integrationspolitik. Statt Geflüchtete gesellschaftlich und rechtlich auszugrenzen, ist ihrer Ansicht nach ein Umdenken nötig, um ihre Aufnahme zu meistern und sich unserer Gesellschaft bietende Chancen zu nutzen. Die derzeitigen Abschottungs- und Abwehrdiskussionen helfe dabei nicht. Sie halte Menschen auf der Flucht auch nicht davon ab, ein Leben in Sicherheit zu suchen.
Am 09. November 1938 wurden in ganz Deutschland Synagogen und Gebetshäuser angezündet, wurden jüdische Geschäfte und Wohnungen geplündert, gab es zahlreiche Verhaftungen Unschuldiger und es wurden Menschen ermordet.
Die Nazis ließen ihrem Hass auf Juden – auch in Bochum – für alle sichtbar freien Lauf und zerstörten die alte Synagoge. Diese Nacht war das Signal zum größten und schlimmsten Völkermord in der Geschichte der Menschheit.
Die Reichspogromnacht am 09. November 1938 führte der Weltöffentlichkeit drastisch vor Augen, dass Juden in Deutschland brutal verfolgt wurden.